Hälfte der Konsumprodukte in China erfüllt nicht die Sicherheitsstandards
Fast die Hälfte der Konsumprodukte, die in China verkauft werden, erfüllen nicht die Sicher- heitsstandards der Regierung in Peking. Dies geht aus einer Studie hervor, die von der Regierung durchgeführt und am Dienstag im „China Daily“ veröffentlicht wurde. Die Regie- rungsumfrage, die zwischen April und Juni in der an Hongkong angrenzenden Provinz Guangdong durchgeführt wurde, deckt insgesamt 202 Konsumprodukte – von Getränken bis Damenbinden – ab. Nur 49% der Produkte erfüllen die Sicherheitsstandards, während der Rest darunter lag und teilweise sogar als „gefährlich“ eingestuft wurde. Nur ein Drittel des abgefüllten Trinkwassers erreichte die Sicherheitsstandards. In der gleichen Studie vor einem Jahr lag der Prozentsatz noch bei 90%. Die Regierung in Guangdong entschied sich jedoch dafür, sicherheitshalber nicht die Liste der Getränke und Konsumprodukte öffentlich zu machen, die nicht als sicher oder die gar als gefährlich eingestuft wurden. Es sei „nicht die richtige Zeit“, um die Namen der Problemunternehmen zu veröffentlichen. Die Entscheidung löste starke Proteste in der Bevölkerung aus, die nun verunsichert sind. „Was macht das für einen Sinn, uns zu sagen, dass einige Produkte schädlich für die Gesundheit sind, ohne uns zu sagen, welche Produkte das sind“, so ein Geschäftsmann in der Region gegenüber dem „China Daily“. siehe http://www.china-observer.de/090703-094502/Haelfte-der-Konsumprodukte-in-China-erfuellt-nicht-die-Sicherheitsst andards.html
Hochwasser in China
Tagelange sintflutartige Regenfälle haben im Süden Chinas verheerende Überschwemmun- gen ausgelöst. Mindestens 15 Menschen kamen bis Sonntag ums Leben, mehr als 550.000 mussten ihre Häuser verlassen. Hunderte Gebäude stürzten ein, Straßen waren überflutet und auch ein Damm wurde beschädigt, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete. Allein aus dessen Umkreis mussten rund 15.000 Menschen evakuiert werden.
Rongjiang besonders betroffen
Besonders betroffen waren die Provinzen Hunan, Fujian, Jiangxi und vor allem auch Guangxi, wo der Fluss Rongjiang über seine Ufer trat. Im Bezirk Rongshui stand das Wasser teils 2,50 Meter hoch, 80 Prozent der Fläche waren überflutet, wie die Behörden mitteilten. Rund 300 Kinder im Alter zwischen 13 und 15 Jahren waren in ihrer Schule von der Außenwelt abge- schnitten. siehe http://www.sat1.de/news/index.php/meldung/news_stories/5194691/2/nachrichten-artikel-panorama-aus-aller-welt- hochwasser-in-china http://www.focus.de/panorama/welt/china-hunderttausende-auf-der-flucht-vor-den-fluten_aid_414388.html http://www.china-observer.de/090705-172919/Nach-heftigen-Niederschlaegen-mindestens-15-Tote-in-China.html http://www.china-observer.de/090705-143002/Zehntausende-in-China-nach-Unwettern-in-Sicherheit-gebracht.html http://www.epochtimes.de/articles/2009/07/05/464716.html http://www.epochtimes.de/articles/2009/07/05/464856.html
140 Tote in China: Was die Uiguren auf die Straße trieb
Uiguren-Konflikt entlädt sich in Blutbad
Uiguren-Proteste blutig niedergeschlagen


Mord an Wanderarbeitern löst Unruhen aus
Die Anzahl der Toten erschreckt: Über 140 Menschen starben am Montag bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Angehörigen des muslimischen Turkvolks der Uiguren und chinesischen Sicherheitskräften in der nordwestchinesischen Region Xinjiang. Die chinesi- sche Staatsführung spricht von aus dem Ausland gesteuerten Aufständen, Exil-Uiguren machen Chinas Führung für die Gewalt verantwortlich. Doch die Wahrheit ist wohl kompli- zierter. "Sollte die Zahl der Toten stimmen", so die Chinaexpertin Dr. Gudrun Wacker vom Deutschen Institut für Wissenschaft für Internationale Politik und Sicherheit in Berlin, „dann wäre das die größte ethnische Auseinandersetzung, die es in der ganzen Reformperiode gegeben hat".
Vergewaltigung von Han-Chinesinnen



Anlass für die zunächst friedlichen Proteste, die am Montag in einer Eskalation der Gewalt mündeten, war der Tod zweier uigurischer Arbeiter in einer Spielzeugfabrik in Südchina. Angehörige der Volksgruppe der Han-Chinesen, die in China die Mehrheit ausmachen, ermor- deten zwei Angehörige der Volksgruppe der Uiguren, nachdem Gerüchte aufgekommen waren, sie hätten zwei Han-Chinesinnen vergewaltigt. Die laut der Nachrichtenagentur AP rund 1.000 bis 3.000 Demonstranten forderten eine Aufklärung der Morde. Warum die Gewalt bei der Demonstration eskalierte, ist bisher völlig unklar. Der US-Nachrichtensender CNN berichtete, dass von beiden Seiten Gewalt ausging.
Warnung vor vereinfachter Täter-Opfer-Perspektive



Auch Gudrun Wacker warnt vor einer vereinfachten Täter-Opfer-Perspektive: Schon die Pro- teste in der tibetischen Stadt Lhasa hätten gezeigt, dass das Bild der prügelnden Sicherheits- beamten, die auf friedfertige Demonstranten einknüppeln, so nicht stimme. Damals zündeten wütende Tibeter auch chinesische Geschäfte an. Die Gewalt zeige "das Maß der Frustration über Diskriminierung und Benachteiligung", so Dr. Wacker. Gewaltsame Auseinandersetzun- gen sind allerdings in China nichts ungewöhnliches. Selbst nach Fußballspielen komme es manchmal zu Ausschreitungen, bei denen z.B. Autos umgestoßen oder angezündet werden. Am Tag nach den blutigen Protesten herrscht eine unwirkliche Stille in Urumqi. Kaum jemand wagt sich auf die Straße, die Geschäfte sind geschlossen, Muslim-Viertel wurden abgeriegelt. Han-Chinesen wie muslimische Uiguren, die in der nordwestchinesischen Region Xinjiang ähnlich große Bevölkerungsteile stellen, stehen gleichermaßen unter Schock. Mindestens 140 Menschen wurden in der Nacht bei einer Eskalation der Gewalt getötet. Tausende waren an dem Gewaltausbruch beteiligt, für den sich die Vertreter der Behörden und der nach Unab- hängigkeit strebenden Uiguren gegenseitig die Schuld zuweisen.







Ausgebrannte Fahrzeuge in den Straßen, eine Blutlache vor einem Marktstand und niederge- rissene Absperrungen im Zentrum von Urumqi zeugen von den Schlachten in der vergange- nen Nacht. Wie genau es dazu kam, dass plötzlich Schüsse fielen und uigurische Demon- stranten mit Messern und Knüppeln auf Han-Chinesen losgingen, lässt sich schwer klären.
„Die Uiguren bewarfen Motorradfahrer mit Steinen», sagt eine Chinesin, die aus dem Fenster ihres Krankenhauszimmers vom elften Stock aus die Krawalle beobachtet hat. «Sie griffen Han-Chinesen an, mindestens zehn Busse brannten, Menschen lagen blutend auf der Stra- ße», erzählt sie – und will, wie viele Zeugen, aus Angst vor Repressalien ihren Namen nicht nennen. Nach den gewaltsamen Ausschreitungen habe die Polizei eingegriffen. «Die sind verrückt geworden», urteilt ein Lokalbesitzer über die Demonstranten und räumt die Trümmer in seinem Laden beiseite.
Die Gegenseite zeichnet ein anderes Bild vom Einsatz der Sicherheitskräfte: «Uns wurde berichtet, dass sie wahllos geschossen haben», sagt Alim Seytoff, Generalsekretär der Uighur American Association in Washington. Die Polizei sei mit mehr als tausend Einsatzkräften gegen friedliche Demonstranten vorgegangen. Ein amerikanischer Tourist berichtet, er habe Schüsse gehört, als die Unruhen ausbrachen. Dann seien die Sicherheitskräfte mit Bussen, gepanzerten Fahrzeugen und Armeelastern vorgerückt, schildert der 26-Jährige.
Das staatliche chinesische Fernsehen CCTV strahlt zwölf Stunden nach den Ereignissen erste Bilder aus: Eine junge Frau wird am Boden liegend mit Fußtritten traktiert, Randalierer werfen ein Polizeiauto um und schlagen die Scheiben ein, Busse und Autos stehen in Flam- men. Die Behörden beziffern die Zahl der Verletzten laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua auf mehr als 800. «Mehrere hundert» Verdächtige befinden sich demnach in Polizei- gewahrsam.
Als Drahtzieher des Aufstands will die Provinzregierung Exil-Uiguren in den USA ausgemacht haben. «Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass der separatistische uigurische Weltkon- gress unter seiner Anführerin Rebiya Kadeer die Gewalt geschürt hat», meldet Xinhua unter Berufung auf die Regierung der Region Xinjiang. siehe http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/aufstand-in-xinjiang-mindestens-140-tote-bei-eskalation-der-gewal t_aid_414583.html http://www.focus.de/politik/ausland/konflikte-mindestens-140-tote-bei-unruhen-in-china_aid_414442.html http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/china-krisenherd-uiguren-streben-nach-unabhaengigkeit_aid_4145 29.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,634493,00.html http://www.rp-online.de/public/article/politik/ausland/728725/Was-die-Uiguren-auf-die-Strasse-trieb.html siehe auch RP Video http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,634557,00.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,634450,00.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/29/0,3672,7601853,00.html http://www.zeit.de/online/2009/28/xinjiang-uiguren http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/27/0,3672,7601947,00.html http://www.sueddeutsche.de/politik/872/479364/text/ http://www.sueddeutsche.de/politik/974/479465/text/ http://www.netzeitung.de/politik/ausland/1396659.html http://www.ksta.de/html/artikel/1246880823291.shtml http://www.europolitan.de/Politik/Welt/Uiguren-rebellieren-140-Tote-bei-blutigen-Unruhen-in-China/278,16222,0,0. html http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30664/1.html http://www.20min.ch/news/ausland/story/Proteste-in-China-weiten-sich-aus-15890025 siehe auch Video http://www.mdr.de/mdr-info/6500281.html http://www.tagesschau.de/ausland/chinauiguren104.html siehe auch Tagesschau-Video http://www.tagesschau.de/ausland/chinauiguren102.html http://www.welt.de/politik/ausland/article4065617/Viele-Tote-bei-Unruhen-in-Uiguren-Provinz.html http://www.handelsblatt.com/politik/international/chinas-nordwesten-von-aufstaenden-erschuettert;2425806 http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E659C82938CDF432CB4B95C2BC2456356~A Tpl~Ecommon~Scontent.html http://www.mv-online.de/aktuelles/politik/ausland/1085856_Tote_bei_Unruhen_in_Nordwestchina.html http://www.stern.de/politik/ausland/:Unruhen-Xinjiang-Ein-Tibet/705462.html siehe auch Stern-Video http://www.sat1.de/news/index.php/meldung/politik/5196641/3/nachrichten-artikel-politik-mindestens-140-tote-bei- uiguren-unruhen http://www.rtl.de/rtlaktuell/rtl_aktuell_artikel.php?article=29802&pos=5 http://www.n-tv.de/politik/Ueber-100-Tote-bei-Protesten-article398356.html http://www.n-tv.de/politik/Uiguren-umgehen-die-Zensoren-article398879.html http://www.n-tv.de/politik/Das-Volk-der-Uiguren-article398477.html http://www.n-tv.de/politik/dossier/China-und-der-4-Juni-article320902.html http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/2009/7/6/news-124788514/detail.html http://www.n24.de/news/newsitem_5197623.html http://www.china-observer.de/090706-150559/Mindestens-140-Tote-nach-blutigster-Gewalt-seit-Jahrzehnten-in-Chin a.html http://www.china-observer.de/090706-153105/Unwirkliche-Stille-nach-versuchtem-Aufstand-in-China.html http://www.china-observer.de/090706-084430/Hunderte-Festnahmen-und-Tote-nach-Unruhen-in-Chinas-Uiguren-Re gion-Xinjiang.html http://www.handelsblatt.com/politik/international/mord-an-wanderarbeitern-loest-unruhen-aus;2427616 http://www.focus.de/politik/ausland/ausschreitungen-in-china-156-tote-bei-uiguren-protesten-in-nordwestchina_aid _414679.html http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E0ABA14A8D6554B2BBD4025C1CCE1A7DD~ ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlenews http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Fragen-des-Tages;art693,2841350 http://www.sueddeutsche.de/politik/86/479575/text/

siehe auch Video http://www.spiegel.de/video/video-1010827.html
EXIL-UIGURIN REBIYA KADEER: Chinas Staatsfeindin Nummer eins
Sie war eine der reichsten Frauen Chinas und saß im Volkskongress - doch Ende der neun- ziger Jahre wurde die Uigurin Rebiya Kadeer zur "Staatsfeindin Nummer eins". Nun bezichtigt Peking sie, die Unruhen in Xinjiang angezettelt zu haben. Kadeer weist die Vorwürfe zurück. Sie ist der Sündenbock für die chinesische Führung - Rebiya Kadeer, Chefin der uigurischen Exil-Organisation mit Wohnsitz in Washington. "Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass der separatistische uigurische Weltkongress unter seiner Anführerin Rebiya Kadeer die Gewalt geschürt hat", meldet die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf die Provinzregierung.
Rebiya Kadeer: Auschreitungen hätten verhindert werden können
Erkin Zunun, Sprecher des Weltkongresses in Deutschland, weist den Vorwurf, seine Organisation hätte die Ausschreitungen mit 140 Toten angezettelt, als "Lüge der Chinesen" zurück. "Wie hätten wir aus dem Exil einen Aufstand organisieren können, an dem sich 3000 Menschen beteiligen?", fragt Zunun. Die Ausschreitungen hätten ihren Ursprung im Tod von zwei Uiguren im südchinesischen Shaoguan am 26. Juni. Kadeer sagt am Montagnachmittag, die Ausschreitungen "hätten verhindert werden können, wenn die chinesischen Behörden die Shaoguan-Morde richtig untersucht hätten". siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,634583,00.html http://www.welt.de/politik/ausland/article4071016/Wie-China-die-Uiguren-verachtet-und-bestraft.html http://www.rp-online.de/public/article/politik/ausland/729216/Die-Frau-vor-der-sich-Peking-fuerchtet.html http://www.abendblatt.de/politik/ausland/article1086245/Chinas-Staatsfeind-Nummer-eins-eine-62-Jaehrige.html http://www.20min.ch/news/ausland/story/14473427 siehe auch Video-Interview http://www.zeit.de/online/2009/28/ich-habe-die-proteste-nicht-o http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,635016,00.html http://bazonline.ch/ausland/asien-und-ozeanien/Chinas-reichste-Frau--und-erbitterte-Feindin/story/21225626 http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/unruhen-in-china-laut-uiguren-fuehrerin-kadeer-rund-400-tote_aid_ 415080.html http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/im-schatten-des-dalai-lama/ http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/ausland/eine-uigurin-die-sich-nichts-vorschreiben-laesst--16921795.ht ml http://www.china-observer.de/090709-052415/Die-wahre-Geschichte-des-Aufstandes-der-Uiguren.html
Han-Chinesen machen Jagd auf Uiguren "Greift die Uiguren an"
Frauen weinen, Zivilisten haben sich mit Äxten bewaffnet - in Ürümqi herrscht Angst und Chaos. "Tötet die Uiguren", schallt es durch die Straßen. Han-Chinesen wollen sich rächen, ein Großaufgebot der Polizei ist überfordert. Jetzt haben die Behörden ein nächtliches Ausgehverbot verhängt. Plötzlich ist Ürümqi eine Stadt der Stöcke. Jeder trägt einen, Männer und Frauen, Uniformierte und Zivilisten, Uiguren und Han-Chinesen. Alle wollen sich schützen, die Han-Chinesen sich vor den Uiguren, die Uiguren sich vor den Han-Chinesen, die Zivilisten fürchten die Uniformierten, die Unifor- mierten die Zivilisten. Auf der breiten Freundschaftsstraße lassen die Geschäfte die Rollläden herunter, Menschengruppen stehen vor den Eingängen, uniformierte Wachen wie Zivilisten halten Stöcke, manche sogar Äxte in den Händen. Alle scheinen sich vor neuen Demon- strationen von Uiguren zu fürchten, doch dann wird klar, wer wirklich der Grund ihrer Sorge ist: Plötzlich ziehen Gruppen von Han-Chinesen durch die Straße, es werden immer mehr. Sie sind ebenfalls bewaffnet mit Knüppeln und Eisenstangen. Es sind meistens junge Männer, aber auch Frauen laufen in der Menge. "Tötet die Uiguren", rufen einige. Sie wollen sich für Gewalttaten der uigurischen Volksgruppe rächen. Rund 200 von ihnen marschieren auf eine Moschee zu. Uigurische Frauen flüchten in einen Hof, verfolgt von der Menge. Steine fliegen auf das Gotteshaus, Scheiben gehen zu Bruch. Militärlastwagen und Streifenwagen fahren auf. Soldaten riegeln die Moschee ab. Über Lautsprecher werden Demonstranten aufgefor- dert, die Straße zu räumen.
„Gleich kommen sie wieder und schlagen zu“




Zuvor hatten selbst die auf gewaltsame Auseinandersetzungen gedrillten Bereitschaftspoli- zisten trotz des Einsatzes von Tränengases es nicht geschafft, Han-Chinesen auseinan- derzutreiben, die Geschäfte von Uiguren angriffen. Sie hatten eine Polizeikette durchbrochen, die die verfeindeten Volksgruppen auseinanderhalten sollte.
Mit einer Ausgangssperre will die Provinzregierung von Xinjiang wieder für Ordnung sorgen.
Doch trotz der Worte des Stadtparteichefs, trotz der eilends verhängten Ausgangssperre kommt es am frühen Abend immer wieder zu Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften. Die Polizisten, die demonstrativ auf ihre Schutzschilde schlagen, werden von der Menge mit Schreien begrüßt. Militärkonvois kurven mit Sirenengeheul durch die Stadt. Im Pressezentrum am Volksplatz verurteilen Imame die Gewaltausbrüche vom Sonntag und Montag. Die Stadtregierung von Ürümqi hat internationale Journalisten aus Peking zugelassen. Im Gegensatz zu den tibetischen Behörden nach den Unruhen in Lhasa im vorigen Jahr riegeln sie die Stadt nicht ab. Sie wollen der Außenwelt zeigen, wie schlimm die "uigurischen Terroristen" wüteten. Telefonleitungen ins Ausland sind allerdings gekappt, auch innerhalb der Stadt ist es zeitweise unmöglich zu telefonieren. 156 Menschen starben bei den Unruhen, berichten zwei hohe Funktionäre, über 800 wurden verletzt, rund 1000 mutmaßliche Täter verhaftet.




siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,634790,00.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,634711,00.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,634557,00.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,634670,00.html http://www.focus.de/politik/ausland/xinjiang-chinesen-und-uiguren-stehen-sich-gegenueber_aid_414789.html http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/china-uiguren-unruhen-wecken-erinnerung-an-aufstand-in-tibet_ai d_414956.html http://www.focus.de/politik/ausland/uiguren-neue-unruhen-nach-verhaftungswelle_aid_414708.html http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EF07CAFA7CD074DAC802D145D4F8D0A2E~ ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlenews http://www.n-tv.de/politik/Merkel-ermahnt-China-article398356.html http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4461035,00.html http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1825927_Nordwestchina-Han-Chinesen-jagen-Uiguren.html http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/493281/index.do?_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/index.d o http://www.ftd.de/politik/international/:Neue-Gewalt-Greift-die-Uiguren-an/536835.html http://www.handelsblatt.com/politik/international/china-neue-krawalle-vor-der-weltpresse;2429400 http://www.morgenpost.de/printarchiv/politik/article1127471/Blutige_Unruhen_in_Nordwestchina.html http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE56607S20090707 http://www.tagesschau.de/ausland/chinauiguren104.html http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/492851/index.do?direct=492790&_vl_backlink=/home/index.do&sel Channel=103 http://www.rtl.de/rtlaktuell/rtl_aktuell_artikel.php?article=29802&pos=9 http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/16/0,3672,7602032,00.html http://www.china-observer.de/090707-215633/Neue-Proteste-in-Westchina.html http://www.china-observer.de/090707-152143/Lage-in-chinesischer-Uiguren-Region-Xinjiang-aeusserst-angespannt. html http://www.china-observer.de/090707-102223/Neue-Proteste-in-chinesischer-Uiguren-Region.html http://nachrichten.rp-online.de/article/politik/China-Verhaftungen-nach-Unruhen/44754
siehe auch Video http://www.spiegel.de/video/video-1011002.html http://www.ftd.de/_components/mediaplayer/player.html?id=536967





München: Chinesisches Konsulat mit Molotow-Cocktail beworfen
Auf das chinesische Generalkonsulat in München ist ein Brandanschlag verübt worden. Unbekannte Täter hätten in der Nacht zum Montag einen Molotow-Cocktail auf das Haus geschleudert und die Fassade leicht beschädigt, teilte die Polizei am Dienstag mit. Eine Flagge der Volksrepublik sei am Fahnenmast verbrannt. Die Polizei sucht zwei Männer, die sich im Umkreis aufhielten. Anwohnern war ein Auto aufgefallen, das mit aufheulendem Motor vom Tatort weggefahren war. siehe http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/muenchen-chinesisches-konsulat-mit-molotow-cocktail-beworfen_ aid_414921.html http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,634809,00.html http://www.sueddeutsche.de/muenchen/177/479665/text/ http://www.china-observer.de/090707-220500/Versuchte-schwere-Brandstiftung-auf-das-Generalkonsulat-der-Volksr epublik-China-in-Muenchen.html http://www.china-observer.de/090710-193340/150-Uiguren-demonstrieren-vor-chinesischer-Botschaft-in-Berlin.html
China warnt vor Reisen nach München
Das chinesische Außenministerium hat nach einem tätlichen Übergriff von Uiguren auf eine chinesische Reisegruppe in München vor Reisen in die bayerische Landeshauptstadt gewarnt. Chinesische Staatsbürger wurden aufgefordert, bei Reisen nach München vorsichtig zu sein. Nach Informationen des chinesischen Konsulats sei am 7. Juli eine chinesische Reisegruppe von uigurischen "Elementen" angegriffen worden, hieß es in einer Erklärung des Ministeriums. Das Ministerium bezog sich dabei auf eine Attacke uigurischer Demonstranten auf eine Reise- gruppe auf dem Münchner Marienplatz am Dienstag. siehe http://www.sat1.de/news/index.php/meldung/politik/5217093/3/nachrichten-artikel-politik-china-warnt-vor-reisen-n ach-muenchen http://www.n24.de/news/newsitem_5217093.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/31/0,3672,7603615,00.html
Chinas Präsident sagt Teilnahme an G-8-Gipfel ab
Die blutigen Krawalle in der Uiguren-Provinz Xinjiang haben Auswirkungen auf höchster politischer Ebene: Chinas Präsident Hu reist noch vor dem G-8-Gipfel aus Italien zurück nach Hause. Nach neuen Unruhen verhängten die Behörden eine Ausgangssperre - und kündigten "schärfste Maßnahmen" an. siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,634916,00.html http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E02F9E0CBB05C4A529F6429462B86C01C~A Tpl~Ecommon~Scontent.html http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/unruhen-in-china-hu-sagt-g8-teilnahme-ab_aid_415031.html http://www.rp-online.de/public/article/politik/ausland/729525/Chinas-Praesident-Hu-sagt-G-8-Gipfel-ab.html http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4464300,00.html
Erhöhte Militärpräsenz in Urumqi: Sicherheitskräfte riegeln Uiguren-Viertel ab China droht Rädelsführern mit Todesstrafe

Die chinesischen Behörden haben das Sicherheitsaufgebot nach den ethnischen Unruhen im Uiguren-Gebiet Xinjiang massiv verstärkt. Tausende Soldaten und Polizisten marschierten in der Provinzhauptstadt Urumqi auf. Die Sicherheitskräfte riegelten die von Uiguren bewohnten Viertel ab. Über der Stadt kreisten Hubschrauber der Armee. Ungeachtet des massiven Aufge- bots gingen die Proteste weiter. Hunderte Uiguren gingen laut Augenzeugenberichten mit Stöcken und Steinen bewaffnet auf die Straße. Wie ein AFP-Journalist sagte, standen sich vor einem Stadtteil der Han-Chinesen uigurische Demonstranten und Sicherheitskräfte gegen- über. In der Provinzhauptstadt Urumqi waren gestern Tausende Menschen mit Knüppeln durch die Straßen gezogen. Immer wieder kam es dabei zu Handgemengen und Auseinander- setzungen zwischen Han-Chinesen und Uiguren. Auch Sicherheitskräfte waren in die Kämpfe verwickelt.
Proteste in Urumqi: Uiguren sprechen von 800 Toten




Die Behörden in Xinjiang kündigten "schärfste Maßnahmen" an, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Für die Nacht war eine Ausgangssperre in Urumqi verhängt worden, vielerorts wurden die Internetverbindungen gekappt. Damit solle die Protestbewegung "erstickt" und eine Ausbreitung der Unruhen verhindert werden, sagte der Chef der Kommunistischen Partei in Urumqi, Li Zhi, den Staatsmedien. Auch das Mobilfunknetz wurde lahmgelegt.

Der Konflikt zwischen Han-Chinesen und Uiguren in der Unruheprovinz Xinjiang spitzt sich weiter zu: Die Verantwortlichen für die Unruhen in der nordwestchinesischen Provinz Xinjiang müssen mit der Todesstrafe rechnen. Die Regierung werde die Rädelsführer vom Volk der Uiguren hinrichten lassen, erklärte der Chef der regionalen Kommunistischen Partei (KP), Li Zhi, am Mittwoch vor Journalisten in Ürümqi. Es seien schon mehrere Personen festgenommen worden, die des Mordes beschuldigt würden. Die meisten von ihnen seien Studenten, sagte Li. Der Weltkongress der Uiguren berichtet von Greueltaten. Augenzeugen- berichten zufolge flammte die Gewalt an manchen Orten aber wieder auf. Nach einer nächtli- chen Ausgangssperre kam das Alltagsleben angesichts der massiven Polizeipräsenz nur stockend in Gang. Allein um das Gebäude herum seien rund tausend Polizisten im Einsatz, sagte eine Angestellte eines Hotels direkt im Zentrum von Ürümqi. Ein westlicher Journalist sprach am frühen Morgen am Telefon von einer "aggressiven Stimmung".


siehe http://www.tagesschau.de/ausland/chinauiguren114.html http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/ausschreitungen-in-china-han-chinesen-misshandeln-uiguren_aid_ 415131.html http://www.focus.de/politik/ausland/uiguren-protest-china-will-aufstaendische-hinrichten_aid_415254.html http://www.tagesspiegel.de/politik/international/Uiguren-China-Gewalt;art123,2842162 http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gWJVoCmyscqf9SzhV2cqjOrqSU4w http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/995872/ http://www.welt.de/die-welt/article4072582/Aufstand-der-Uiguren.html http://www.welt.de/politik/ausland/article4073811/Chinas-Behoerden-blamieren-sich-vor-Journalisten.html http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~EE676CC9278D543AE802677EA8198B6A3~ATp l~Ecommon~Scontent.html?rss_googlenews http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,635067,00.html http://www.sueddeutsche.de/politik/293/479781/text/ http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=1826941 http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/493360/index.do?direct=492835&_vl_backlink=/home/politik/index. do&selChannel=103 http://www.handelsblatt.com/politik/handelsblatt-kommentar/peking-ist-verunsichert;2430212 http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE56708P20090708 http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3856&Alias=wzo&cob=424312 http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/493616/index.do?_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/index.d o http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,635078,00.html http://www.n-tv.de/politik/China-reagiert-mit-Haerte-article401416.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/3/0,3672,7602339,00.html http://www.china-observer.de/090708-214253/Chinas-Modell-der-harmonischen-Gesellschaft-zerbroeselt.html http://www.china-observer.de/090708-211844/Dalai-Lama-fordert-China-zu-Zurueckhaltung-in-Uiguren-Provinz-auf. html http://www.china-observer.de/090708-210536/Ereignisse-in-Xinjiang-sind-Terrorakte.html http://www.china-observer.de/090708-120145/Gruppen-von-Han-Chinesen-misshandeln-in-Urumqi-einzelne-Uiguren .html http://www.focus.de/politik/ausland/china-massives-militaeraufgebot-schreckt-uiguren_aid_415558.html http://www.china-observer.de/090710-052905/Nach-Tibet-jetzt-Ost-Turkestan-Proteste-und-Gewalt-in-Xinjiang.html http://www.china-observer.de/090710-052135/Die-zwei-Gesichter-Chinas-Rechtsstaatsdialog-und-Gewalt.html http://www.abendblatt.de/politik/ausland/article1091319/Polizisten-trieben-Uiguren-auseinander.html http://www.tagesschau.de/ausland/chinauiguren106.html http://www.epochtimes.de/articles/2009/07/09/466488.html

siehe auch Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Weitere-Ausschreitungen-in-Westchina-article4012 16.html http://www.spiegel.de/video/video-1011353.html
Ausgangssperre nach neuen Unruhen Tausende Uiguren auf der Flucht China verbannt alle Journalisten aus Kashgar in der Uiguren-Provinz Wie China sich neue Feinde schafft Die Diktatur der Unsensiblen
Obwohl die Moscheen geschlossen bleiben sollten, gingen viele Muslime am Freitag beten. Gegen die Proteste in der chinesischen Unruheprovinz gingen die Sicherheitskräfte hart vor. Mit Schlagstöcken trieben sie die Demonstranten auseinander und verhafteten Dutzende. Chinesische Sicherheitskräfte haben in der Uiguren-Provinz Xinjiang neue Proteste im Keim erstickt. Die Festgenommenen wurden mit über dem Kopf verschränkten Händen abgeführt. In Urumqi öffneten trotz eines Verbots der chinesischen Behörden mehrere Moscheen ihre Pforten für die Gläubigen zum Freitagsgebet. Hunderte Muslime versammelten sich vor ihren Gotteshäusern und erzwangen Einlass. Nicht überall wurde er ihnen gewährt. Die Schließung der Moscheen wurde mit der „Wahrung der öffentlichen Sicherheit“ begründet. Vor der Weißen Moschee von Urumqi stritten rund 100 Männer mit den Sicherheitskräften, bis diese sie schließlich passieren ließen. Ein uigurischer Polizist, der seinen Namen nicht nennen wollte, sagte: „Wir haben beschlossen, die Moschee zu öffnen, weil zu viele Menschen zusammengekommen waren. Wir wollten keinen Zwischenfall.“ Nahe der Weißen Moschee nahmen schwer bewaffnete Bereitschaftspolizisten mindestens fünf Angehörige der muslimischen Minderheit im Anschluss an das Gebet fest. Gepanzerte Fahrzeuge der Sicherheitskräfte blockierten die Straßen rund im die Moschee. Fernsehbilder der britischen BBC zeigten Polizisten, die brutal gegen Protestierer vorgingen und auf die Menschen einschlugen und eintraten.
Ein BBC-Korrespondent berichtete, die Polizei habe die Ausrüstung von Journalisten beschlagnahmt, die Zeuge der Zusammenstöße geworden waren. Einige seien festgenommen worden. Den Angaben zufolge hatten die uigurischen Demonstranten die Freilassung Inhaf- tierter gefordert, die seit den Unruhen am Sonntag im Gefängnis sitzen.Die Religionsbehörde hatte Berichte bestritten, wonach sie die Schließung der Moscheen offiziell angeordnet habe. Die Muslime seien aus "freien Stücken" zu Hause geblieben, sagte eine Sprecherin. Die Demonstration war der erste Protest nach Tagen gespannter Ruhe. Bei Zusammenstößen in Xinjiang am Wochenende zwischen Han-Chinesen und muslimischen Uiguren waren mehr als 150 Menschen getötet und über 1000 Personen verletzt worden. Exil-Uiguren sprachen von bis zu 800 Toten.
Polizisten treten wehrlose Uiguren

siehe http://www.abendblatt.de/politik/ausland/article1091319/Polizisten-trieben-Uiguren-auseinander.html http://www.zeit.de/online/2009/29/uiguren-proteste-freitagsgebet http://www.ksta.de/html/artikel/1247136257326.shtml http://www.ksta.de/html/artikel/1247136257393.shtml http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5jEfs8x85x8TSsSLrnyt6bWTBd2Qg http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/meinung/kommentare/1829151_Leitartikel-Wie-China-sich-Feinde-s chafft.html http://derstandard.at/fs/1246541868287/Unruhe-Provinz-Xinjiang-Polizei-loest-Uiguren-Proteste-nach-Freitagsgebet- auf http://www.zeit.de/online/2009/28/uiguren-frauen http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/einheitsparolen-statt-selbstkritik/ http://www.n-tv.de/politik/politik_kommentare/Weitere-Eskalation-wahrscheinlich-article400642.html http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/asien-und-ozeanien/Peking-kuendigt-Exekution-von-Uiguren-an/story/104490 84 http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/493001/index.do?direct=493000&_vl_backlink=/home/politik/ausse npolitik/index.do&selChannel= http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/der-funke-von-xinjiang/ http://www.morgenpost.de/printarchiv/politik/article1128261/China_inhaftiert_mehr_als_1400_Uiguren.html http://www.wiwo.de/politik/mehr-truppen-fuer-xinjiang-402746/ http://www.china-observer.de/090710-154013/Erneut-Ausgangssperre-in-chinesischer-Unruheprovinz-Xinjiang-verh aengt.html http://www.china-observer.de/090710-151003/Menschen-fliehen-zu-tausenden-aus-Urumqi.html http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4472159,00.html http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/494333/index.do?_vl_backlink=/home/index.do http://www.epochtimes.de/articles/2009/07/11/467156.html


Ohne Zukunft in China
156 Menschen starben bislang bei den Unruhen in der Stadt Ürumqi. Die Uiguren begehren gegen ihre Unterdrücker auf – China wird so nicht mehr lange bestehen. Schon bei den Olympischen Spielen in Peking hat es nicht geklappt. Bei der Eröffnungsfeier sollten 56 kostümierte Kinder als Fahnenträger die Einheit der 56 ethnischen Gruppen Chinas symbo- lisieren. Anschließend stellte sich heraus, dass die Kinder gar nicht aus den einzelnen Volks- gruppen stammten, sondern allesamt Han-Chinesen waren, die mit 92 Prozent dominierende Volksgruppe Chinas. Die harmonische Gesellschaft, die Peking unter Staatschef Hu Jintao als politisches Ziel propagiert, ist offenbar nur ein Schauspiel für die Welt.

siehe http://www.zeit.de/online/2009/28/ohne-zukunft-in-china http://www.salzburg.com/online/nachrichten/newsletter/-Chinas-Harmonie-zerbroeselt.html?article=eGMmOI8V2F KYozNOUBt8nwEY4rZJbqVSIhrlhdC&img=&text=&mode= http://www.n-tv.de/politik/dossier/Der-Mythos-broeckelt-article404647.html http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1/Doc~E5BC2F56F765A4B6FBA7EBD2E678F7CB5~AT pl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlenews http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Fragen-des-Tages;art693,2841350 http://www.welt.de/die-welt/article4072581/Kaum-verhohlene-Verachtung.html http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4460082,00.html http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/493034/index.do?direct=493000&_vl_backlink=/home/index.do& selChannel=103 http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E2EBD690E87C440D0B93E709185AF94A4~A Tpl~Ecommon~Scontent.html http://www.handelsblatt.com/politik/handelsblatt-kommentar/china-krawall-statt-harmonie;2426851 http://www.westfaelische-nachrichten.de/aktuelles/politik/ausland/1087532_Pekinger_Betonkoepfe.html http://www.china-observer.de/090710-150524/Muslimische-Uiguren-in-China-beklagen-mangelnde-religioese-Freih eit.html http://www.merkur.de/2009_28_Lauter_Vulkanausb.35605.0.html?&no_cache=1 http://www.china-observer.de/090710-164227/China-will-keine-UN-Diskussion-ueber-Unruhen-in-Xinjiang.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,635610,00.html http://debatte.welt.de/kommentare/141442/die+uiguren+stoeren+den+himmlischen+frieden http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/der-generalverdacht/
Nach den Uiguren-Protesten - Zweifel an Pekings Zahlen
Eine Woche nach den blutigen Unruhen in der Hauptstadt der chinesischen Autonomen Region Xinjiang ist es immer noch schwierig, sich ein genaues Bild über die Vorgänge in Urumtschi zu machen. So gibt es erhebliche Zweifel an den offiziellen Angaben über die Zahl der Opfer und deren Aufteilung in Han-Chinesen, Uiguren und Angehörige einer anderen der insgesamt 55 nationalen Minderheiten Chinas. Lange hatte die Regierung darüber geschwie- gen, zu welcher der Nationalitäten, die sich während der Unruhen feindlich gegenüber stan- den, die Toten zählten. Da es sich um einen ethnischen Konflikt handelte, in dem die Fronten vor allem zwischen Han-Chinesen und Uiguren verliefen, ist diese Unterscheidung aber wichtig. Am vergangenen Freitag haben die Behörden nun gemeinsam mit der Veröffentlichung der auf 184 Tote erhöhten offiziellen Opferzahl zum ersten Mal auch Aussagen darüber gemacht, zu welcher ethnischen Gruppe die Toten gehörten. Die überwiegende Mehrheit der Opfer waren demnach Han-Chinesen, die in China mehr als 90 Prozent der Bevölkerung stellen. Außerdem fanden offiziell 46 muslimische Uiguren den Tod. Der Uigurische Weltkongress (WUC) vermutet aber erheblich mehr uigurische Opfer. Die WUC-Vorsitzende Rebiya Kadeer sprach zuletzt von mehr als 1000, möglicherweise bis zu 3000 Toten. Aus Sicht der Exil-Uiguren hat die chinesi- sche Regierung ein Interesse daran, die offizielle Zahl der getöteten Uiguren niedrig zu halten. Der WUC vermutet, dass die chinesischen Sicherheitskräfte mit Gewalt gegen die protestie- renden Uiguren vorgegangen sind. Er wirft ihnen vor, mit ihrer harten Reaktion auf friedliche Proteste die Unruhen provoziert zu haben. Allerdings würden die uigurischen Exilorganisa- tionen von einer hohen Opferzahl unter den Uiguren politisch profitieren. Denn mit dieser Zahl wächst auch die internationale Aufmerksamkeit und Sympathie. Da beide Seiten eine eigene Agenda verfolgen, sind ihre jeweiligen Angaben über Opferzahlen also mit Vorsicht zu bewer- ten. siehe http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E38608DC77DB44EFDA69A84F8BDE9ED72~A Tpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlenews http://www.focus.de/politik/ausland/uiguren-proteste-gespannte-ruhe-in-chinesischer-provinz-xinjiang_aid_416187. html http://www.focus.de/politik/ausland/china-uiguren-wuenschen-sich-us-hilfe_aid_416150.html http://www.sueddeutsche.de/politik/710/480194/text/ http://www.tagesspiegel.de/politik/international/china/China-Uiguren;art17239,2844865 http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,635715,00.html http://www.n-tv.de/politik/Peking-bleibt-nervoes-article408155.html http://www.china-observer.de/090712-161512/Versammlungsverbot-in-Urumqi-an-chinesischem-Trauertag.html http://www.china-observer.de/090712-160558/Chinesische-Studenten-decken-Luegen-ueber-Xinjiang-auf.html
Erneut zwei Uiguren in Xinjiang erschossen 


In der chinesischen Provinz Xinjiang wurden erneut zwei Uiguren von Sicherheitskräften erschossen. Die Polizisten hätten zunächst Warnschüsse abgegeben und dann auf drei Uigu- ren-Angreifer geschossen. In der Provinz Xinjiang sind nach chinesischen Behördenangaben im Juli bereits 184 Menschen getötet worden. Davon waren 46 Menschen Uiguren und 137 gehörten der Gruppe der Han-Chinesen an. siehe http://www.focus.de/politik/ausland/china-erneut-zwei-uiguren-in-xinjiang-erschossen_aid_416504.html http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hoyEq16Wvs9TGWLke_gWpBN1k0xg http://www.n-tv.de/politik/Polizei-erschiesst-Uiguren-article409782.html http://www.zeit.de/online/2009/29/uiguren-xinjiang-proteste http://derstandard.at/fs/1246542051049/Tote-bei-Polizeieinsatz-in-Xinjiang http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EC47F96391F2E494EA00AD3252B283204~AT pl~Ecommon~Scontent.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,636060,00.html http://www.welt.de/politik/ausland/article4117195/China-kritisiert-Erdogan-wegen-Voelkermord-Vorwurf.html http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/al-qaida-droht-mit-rache/ http://www.n-tv.de/politik/China-gegen-Erdogan-article410531.html http://www.china-observer.de/090714-174553/El-Kaida-droht-China-mit-Vergeltung.html http://www.china-observer.de/090714-133845/China-sieht-Ausland-hinter-Unruhen-in-Xinjiang.html
