Babyhandel in China: Chinesisches Fürsorgezentrum entreißt den Eltern Babys, um sie zur Adoption zu geben
Am 3. Juli berichtete die „Sanqin Metropolitan Daily", dass das Fürsorgezentrum des Bezirks Zhenyuan in der Provinz Guizhou Ortsbewohnern gewaltsam ihre Babys entrissen hat, wenn sie die Strafen nicht bezahlen können, die dann anfallen, wenn Chinas „Ein-Kind-Politik" nicht eingehalten wird. Die Fürsorgeheime bezeichnen die Babys als „ausgesetzte Babys" und bieten sie dann Familien aus Übersee zur Adoption an, um Geld einzustreichen. Von 2001 bis heute gab es ungefähr 80 „ausgesetzte Babys" in diesem Fürsorgeheim. Mit Ausnahme zweier Mädchen mit Behinderungen sind die anderen 78 alle von Familien aus den USA, Belgien und Spanien adoptiert worden.
Der ehemalige Direktor der örtlichen Geburtenkontrollbehörde, Shi Guangying, gab an, dass sie Unterlagen über alle Familien hätten, die entgegen der „Ein-Kind-Politik" Chinas weitere Kinder haben. Entsprechend der örtlichen Politik in dieser Region gibt es einen Zeitraum von zwanzig Tagen bis zu drei Monaten, in dem das Baby abgeholt werden kann. Es scheint so, dass Kinder, die schon ein paar Jahre alt sind, nicht betroffen sind, weil man wohl fürchtet, dass sie fortlaufen und zu ihren Familien zurückkehren könnten. Zwischen 2003 und 2005 gab es fast keine Familie im Bezirk Zhenyuan, die die Strafen bezahlen konnte, die man ihnen für den Verstoß gegen die „Ein-Kind-Politik" auferlegt hatte. Die Strafen lagen bei 40.000 Yuan, etwa 4.000 Euro. Shi erklärte: „Wenn sie nicht bezahlen können, holen wir ihre Kinder ab, um die fehlende Summe auszugleichen. Wenn ein Baby erst einmal durch die Geburtenkontrollbehörde in das Fürsorgeheim gekommen ist, bleibt es auf unbestimmte Zeit dort oder wird adoptiert." siehe http://www.epochtimes.de/articles/2009/07/06/464911.html

Nobelpreis-Nominierung: Sacharow-?Preisträger Hu Jia aus China wieder für Friedensnobelpreis vorgeschlagen
„Chinas Ministerium für öffentliche Sicherheit ist Tag für Tag der Urheber von Katastrophen bezüglich der Menschenrechte!" Das sagte Umwelt- und Menschenrechtsaktivisten Hu Jia im November 2007 in einem Live-Telefongespräch der Kommission für Menschenrechte des Europäischen Parlaments während einer Sitzung. „Aktivisten werden in China unter Hausar- rest gestellt, sobald sie sich für die Menschenrechte aussprechen. In China werden Millionen von unschuldigen Menschen verfolgt. Sie werden geschlagen und in Untersuchungsgefäng- nissen, Gefängnissen oder sogar psychiatrischen Anstalten festgehalten." Wenige Wochen nach diesen öffentlichen Äußerungen wurde Hu Jia festgenommen.
Jetzt wurde bekannt, dass Hu Jia, der schon im letzten Jahr für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen wurde, auch in diesem Jahr wieder nominiert wurde. Im Dezember 2007 nahm Hu Jia an vielen gesellschaftlichen Bewegungen teil und setzte sich für die Menschenrechte ein. Das chinesische Regime nahm ihn mit der Anschuldigung fest, „die Staatsmacht stürzen zu wollen", und er wurde im März 2008 zu drei Jahren und sechs Monaten Gefängnis verur- teilt. Nachdem Hu im September 2008 eine Nominierung für den Friedensnobelpreis erhalten hatte, hat nach einem Bericht von AFP vom 9. Oktober 2008 das chinesische Regime das Preiskomitee aufgefordert, den Preis nicht an einen „Kriminellen" zu vergeben.
Im Jahre 2008 schlug die Nobel-Stiftung einen weiteren Chinesen für den Friedensnobelpreis vor, den Menschenrechtsanwalt Gao Zhisheng. Als der Preis jedoch schließlich dem früheren Präsidenten Finnlands, Marrti Ahtissari, verliehen wurde, erhoben sich kritische Stimmen, dass die Nobel-Stiftung versagt habe, den Akzent auf die Unterdrückung Tibets und der Menschenrechtsaktivisten zu setzen. Gao Zhisheng wurde am 4. Februar dieses Jahres in China verschwinden gelassen. siehe http://www.epochtimes.de/articles/2009/07/05/464897.html
PROVINZ YUNNAN: Hunderte Verletzte bei Erdbeben in China
Ein Erdbeben der Stärke 6 hat am Donnerstag die chinesische Provinz Yunnan erschüttert. Mehr als 300 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Über 2700 Häuser seien beschädigt worden, berichtet die Tageszeitung "China Daily" auf ihrer Internetseite. Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua spricht von 10.000 eingestürzten und 30.000 beschädigten Häusern. Das Zentrums des Bebens lag in der Provinz Yunnan im Bezirk Yao'an. Es folgten acht schwächere Nachbeben. Der Zivilschutz und die Armee rückten aus, um den Opfern zu helfen. Insgesamt 600 Polizisten sollen vor Ort sein. Als erste Hilfsmaßnahme wurden rund 2500 Zelte, mehrere Tausend Decken und andere Hilfsgüter in die Region geschickt. siehe http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,635375,00.html http://www.china-observer.de/090710-054655/Erdbeben-in-China-erschuettert-die-Provinz-Yunnan-und-fordert-ueb er-300-Verletzte.html http://www.epochtimes.de/articles/2009/07/10/466824.html
Mönch des Klosters Labrang im Mai bei einem Polizeiüberfall entführt
Dies ist nicht der erste uns bekannt gewordene Fall, daß ein tibetischer Mönch des Klosters Labrang entführt wurde. Wie das TCHRD erst jetzt aus bestätigter Quelle erfuhr, wurde im Mai ein tibetischer Mönch des Klosters Labrang im Bezirk Sangchu (chin. Xiahe Xian), TAP Kanlho (chin. Gannan), Provinz Gansu, bei einer Durchsuchungsaktion von der Polizei willkürlich festgenommen und entführt. Tsayul Kelsang Gyatso stammt aus dem Dorf Tsayul im Bezirk Sangchu, TAP Kanlho, Provinz Gansu. In jungen Jahren wurde er Mönch im Kloster Labrang. Bis zu seiner Entführung studierte er an der Dialektik-Schule des Klosters. In der Nacht des 22. Mai 2009 führten die Sicher- heitskräfte des Bezirks Sangchu unvermittelt eine großangelegte Razzia in dem Kloster durch und nahmen ihn dabei mit. Unseren Quellen zufolge stülpten sie ihm eine schwarze Kapuze über, ehe sie ihn entführten. Der genaue Grund für ihr Vorgehen ist im Augenblick nicht bekannt, es könnte jedoch sein, daß man ihn der Verwicklung in politische Aktivitäten verdächtigte. Im Bezirk Labrang kam es im letzten Jahr zu anhaltenden größeren Protestaktionen. Es heißt, daß die Bewegungen von Tsayul Kelsang schon monatelang vor seinem Verschwindenlassen durch die Sicherheits- kräfte genau verfolgt wurden. Man weiß nichts über seinen Verbleib und Zustand. siehe http://www.china-observer.de/090710-053724/Moench-des-Klosters-Labrang-im-Mai-bei-einem-Polizeiueberfall-en tfuehrt.html
RIO-TINTO-AFFÄRE: China setzt auf Manager-Mobbing
In der Rezession hoffen viele westliche Länder auf den Boom-Markt China. Doch die Geschäfte in der Volksrepublik sind riskant - das beweist die Festnahme von Managern des Erzgiganten Rio Tinto. Der Fall zeigt, mit welch rabiater Praxis das Riesenreich seine wirtschaftlichen Interessen durchsetzt. Wer mit China Geschäfte macht, lebt manchmal gefährlich. Das erfuhr dieser Tage Stern Hu, der Staathalter des australischen Rohstoffkon- zerns Rio Tinto in Shanghai. Unter dem Verdacht, Staatsgeheimnisse ausspioniert zu haben, wurden der australische Staatsbürger und drei örtliche Mitarbeiter festgenommen. Rio Tinto ist indes ein Fall, der nicht nur eine einzelne Firma betrifft. Vielmehr erhellt das Vorgehen der Chinesen die großen Risiken, mit denen westliche Unternehmen in China neuerdings verstärkt zu rechnen haben. Denn die Verhaftung des gebürtigen Chinesen Hu schockiert nicht nur westliche Geschäftsleute in China. Auch weltweit horchen Konzernchefs auf: Denn die chinesische Obrigkeit greift zu einem Zeitpunkt zu, der den Verdacht weckt, sie handele weniger aus juristischen denn aus ökonomischen Motiven. Der Festgenommene war Chefun- terhändler von Rio Tinto in China, seit Wochen feilschte er mit chinesischen Stahlherstellern über den Preis von Eisenerz - jenes Rohstoffs, der Chinas Wirtschaftswunder befeuert und den die Volksrepublik großenteils importieren muss. Eigentlich sollten die Verhandlungen Ende Juni abgeschlossen sein, doch sie zogen sich hin, weil China einen niedrigeren Preis verlangte. siehe http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,635441,00.html http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,635245,00.html http://www.n-tv.de/wirtschaft/Peking-weitet-Vorwuerfe-aus-article405657.html http://www.china-observer.de/090717-051123/Rio-Tinto-soll-chinesische-Stahlhersteller-bestochen-haben.html http://www.n-tv.de/wirtschaft/Jahrelange-Spionage-article453437.html
Nach wie vor stellt sich das faschistische China vor die Militärjunta von Birma
Junta-Prozeß geht weiter: Suu Kyi auf der Anklagebank
Nach sechswöchiger Unterbrechung ist in Birma der Prozess gegen die Friedensnobel- preisträgerin Aung San Suu Kyi fortgesetzt worden. Vor dem Insein-Gefängnis, wo der Prozess stattfindet, standen Polizei und Armee Wache, um mögliche Sympathiebekundungen zu unterbinden. Am Freitag sollte die einzige verbleibende Entlastungszeugin der 64-jährigen Politikerin, die Anwältin Khin Moe Moe, aussagen. Sie war zunächst vom Gericht als Zeugin abgelehnt worden; Suu Kyis Anwälte protestierten jedoch dagegen. Suu Kyi, die rund 14 der vergangenen 20 Jahre unter Hausarrest verbracht hat, ist seit der Anklage in dem Gefängnis inhaftiert. Die Militärjunta wirft ihr vor, gegen die Auflagen ihres Hausarrests verstoßen zu haben. Er wäre wenige Tage nach der Anklage abgelaufen.
Langer Kampf um einzige Entlastungszeugin
Suu Kyis Anwälte mussten wochenlang kämpfen, um die Anwältin als zweite Zeugin der Verteidigung durchzusetzen. Das Militärgericht hatte zunächst zwar 22 Zeugen der Anklage zugelassen, aber nur einen für die Verteidigung. Die Faktenlage ist unstrittig: Ein Amerikaner schwamm Anfang Mai durch einen See zu Suu Kyis streng bewachtem Haus. Suu Kyi ließ ihn zwei Tage bleiben, weil er nach eigenen Angaben zu erschöpft war, um zurückzukehren. Nach Lesart der Junta hat sie damit die Auflagen ihres Hausarrests verletzt. Ihr drohen fünf Jahre Haft. siehe http://www.n-tv.de/politik/Suu-Kyi-auf-der-Anklagebank-article405265.html
Ein Bruder verschwindet im Gefängnissystem von Chinas kommunistisch-faschistischem Regime
Die Geschichten der Tausenden von der KPCh wegen des Praktizierens von Falun Gong zu Tode Gefolterten oder Eingesperrten sind eine eindringliche Mahnung an diese heute noch bestehenden Realitäten.
Die Geheimpolizei hatte Xiong Huang seit Jahren durch China verfolgt. Sein Aufenthaltsort in Shanghai war gefährdet und schon säumten „Wanted"-Poster von ihm die Straßen. Es war der 20. April 2003, als er sich entschloss aus Shanghai zu fliehen. In dieser Nacht machte er einen letzten Anruf bei seinem Bruder und sagte, er rufe wieder an, wenn er in Sicherheit sei. „Ich habe diesen Telefonanruf nie erhalten" sagt Wanqing Huang, der in New York lebende ältere Bruder Xiongs. Seit diesem Tag sind sechs Jahre vergangen. Als Praktizierender von Falun Dafa hatte Xiong in China die Verantwortung auf seine Schul- tern genommen, die Verfolgung seines Glaubens durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) aufzudecken. Täglich riskierte er sein Leben, um Informationsflyer auszuteilen, die die wahre Geschichte über Falun Gong, die hinter der Propaganda der KPCh und der Informa- tionsblockade verborgen war, erzählten. Wanqing, 31 Jahre, promovierte zu der Zeit in Idaho und die Gefahren, denen sein Bruder trotzte, waren ihm klar. Die Geschichten der Tausenden von der KPCh wegen des Praktizie- rens von Falun Gong zu Tode Gefolterten oder Eingesperrten sind bis heute noch eine ein- dringliche Mahnung an diese Realitäten. Aktuelle Berichte über die Praktik des kommu- nistisch-faschistischen chinesischen Regimes, Praktizierende [von Falun Gong] als lebende Quellen für Organtransplantationen zu benutzen, haben die Sorge um Xiongs Schicksal noch verschlimmert. siehe http://www.epochtimes.de/articles/2009/07/10/466908.html
Zwei nach Tibet zurückgekehrte Jugendliche schwer gefoltert 
Wie die chinesisch-sprachige Website boxun.com berichtet, wurden zwei tibetische Jugendliche, die im April aus dem Exil nach Tibet zurückkehren wollten, sofort, nachdem sie von Nepal kommend die Grenze überschritten hatten, von der chinesischen Polizei festge- nommen. Die beiden hatten in Indien eine von der tibetischen Exilregierung geführte Schule besucht. Dagah und Tsultrim aus der TAP Dechen in der Provinz Yunnan hatten zuerst im Februar versucht, nach Tibet einzureisen, waren aber an der Grenze von chinesischen Patrouillen aufgehalten worden, die ihnen erklärten, daß es derzeit eine Einschränkung für die Einreise tibetischer Jugendlicher nach Tibet gäbe. Daher kehrten sie nach Kathmandu zurück und unternahmen im April einen neuen Versuch, wurden aber wieder von der Grenzpolizei angehalten, die beanstandete, daß ihre Einreiseerlaubnis bereits seit vierzehn Tagen abgelau- fen sei. Die beiden wurden in ein Haftzentrum nach Shigatse gebracht, wo sie viele Tage lang von der Polizei vernommen wurden. Dabei wurden sie grausam gefoltert und mit elektrischen Schlag- stöcken derart heftig geschlagen, daß ihre Genitalien und einige innere Organe beschädigt wurden. Die beiden hatten vor ihrer Abreise aus Nepal zuhause in Yunnan angerufen, um ihre Ankunft anzukündigen. Daher machten sich ihre Angehörigen nach einiger Zeit auf die Suche nach ihnen. Schließlich konnten sie sie in dem Haftzentrum von Shigatse ausfindig machen. Dagahs Mutter wurde beim Anblick des erbärmlichen Gesundheitszustands ihres Sohnes ohnmächtig. Die Familie konnte schließlich seine Freilassung erwirken. Auch Tsultrims Eltern begaben sich nach Shigatse. Dagah wurde in ein Krankenhaus in Kunming gebracht, wo er sich nur langsam erholt. Nach Auskunft der Ärzte ist seine Gesundheit aber dauerhaft geschädigt. siehe http://www.china-observer.de/090717-052214/Zwei-nach-Tibet-zurueckgekehrte-Jugendliche-schwer-gefoltert.htm l
Tibeter werden gezwungen die eigenen Häuser abzureißen
Die tibetischen Einwohner des Bezirks Sershul (chin. Shiqu) in der TAP Kardze, Provinz Sichuan, sind aufgebracht über eine neue Wohnungspolitik, die von den zuständigen chinesi- schen Behörden am 11. Juli angeordnet wurde. Einer neuen Verordnung zufolge ist jede Familie verpflichtet, ihr bisheriges Haus abzureißen und es neu zu aufzubauen. Jede einzelne Familie wurde aufgeordert, sich unverzüglich an die Arbeit zu machen. Jeder Haushalt erhält dazu 10.000 Yuan Beihilfe von der Regierung, aber alle zusätzlichen Kosten müssen von den Betroffenen selbst getragen werden. Viele Familien, die ihre Häuser im letzten Jahr auf eigene Kosten neu gebaut hatten, werden nun gezwungen, sie abzureißen. siehe http://www.china-observer.de/090716-101941/Tibeter-werden-gezwungen-eigenen-Haeuser-abzureissen.html http://www.china-observer.de/090715-053423/Dann-soll-China-sagen-wo-wir-leben-und-was-wir-essen-sollen.html
Chinas Behörden schließen Büro von Menschenrechtsanwälten
Die chinesischen Behörden haben das Büro einer Gruppe von Menschenrechtsanwälten geschlossen und Material beschlagnahmt. Behördenvertreter hätten das Gongmeng Legal Research Center besucht und die Schließung mit der fehlenden Anmeldung des Instituts begründet, teilten die Menschenrechtsanwälte am Samstag auf ihrer Internetseite mit. Die Anwälte waren in der Vergangenheit an mehreren wichtigen Prozessen beteiligt, unter ande- rem vertraten sie Opfer des Skandals um verseuchtes Milchpulver, durch das im vergangenen Jahr sechs Kinder starben und fast 300.000 erkrankten. Nach Informationen der staatlichen Zeitung “China Daily” beschlagnahmten die Behörden- vertreter Computer und Akten im Gongmeng-Zentrum. In ihrer Erklärung bezeichneten die Anwälte das Vorgehen der Behörde als illegal. Die in New York ansässige Menschenrechts- organisation Human Rights Watch (HRW) zeigte sich besorgt: Der Eingriff in die Arbeit des unter seinem englischen Namen als Open Constitution Initiative bekannten Gongmeng-Büros sei ein “weiteres Beispiel für die feindliche Einstellung der chinesischen Regierung gegen unabhängige zivilgesellschaftliche Organisationen und Menschenrechtsaktivitäten”. siehe http://www.china-observer.de/090719-100003/Chinas-Behoerden-schliessen-Buero-von-Menschenrechtsanwaelten .html
STAHLARBEITER-PROTEST: Chinesischer Manager erschlagen
In China ist der Protest gegen eine Firmenübernahme eskaliert. Aus Zorn über die Maßnahme erschlugen die Arbeiter eines Stahlwerks ihren Geschäftsführer. Sie empörten sich auch über sein Einkommen. An dem Protest gegen die Konzernübernahme nahmen in der nordöstlichen Provinz Jilin mehrere zehntausend Stahlarbeiter teil. Laut dem in Hongkong ansässigen Zen- trum für Menschenrechte und Demokratie kam es dabei auch zu schweren Zusammenstößen mit der Polizei, bei denen rund hundert Menschen verletzt worden seien. Einem Polizeivertreter zufolge griffen Demonstranten den Manager an und schlugen auf ihn ein. Anschließend blockierten sie den Sitz ihres Stahlwerks und verhinderten damit, dass der schwer verletzte Mann gerettet werden konnte. "Arbeiter von Tonghua hinderten Rettungs- dienste und Mediziner daran, das Gebäude zu betreten und Herrn Chen zu retten. Er starb", sagte der Polizeivertreter der Zeitung "South China Morning Post". Der Menschenrechtsorganisation zufolge fand der Protest bereits am Freitag statt. Die Arbeiter blockierten Hauptstraßen und zerstörten drei Polizeifahrzeuge. Der Protest habe bis weit in die Nacht zum Samstag angehalten. siehe http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,638389,00.html http://www.china-observer.de/090727-092906/Manager-in-China-wurde-von-wuetender-Menge-zu-Tode-gepruegel t.html http://www.china-observer.de/090727-055412/30-000-Stahlarbeiter-liefern-sich-in-China-Kaempfe-mit-Polizei.html http://www.china-observer.de/090728-091924/Provinzregierung-in-China-macht-Entlassene-und-Rentner-fuer-Gew alt-verantwortlich.html http://www.china-observer.de/090727-121109/Nach-Protesten-in-China-und-Tod-eines-Managers-keine-Massenentl assungen.html http://tt.com/tt/home/story.csp?cid=11361516&sid=57&fid=21 http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/432/481899/text/ http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article1112732/Arbeiter-erschlagen-Manager-und-behalten-ihren-Job.html http://www.salzburg.com/online/ticker/aktuell/Manager-von-Stahlarbeitern-in-China-erschlagen.html?article=eG MmOI8VfN7u9MQq2Lhk5gAIWXyhxdA1IcdwCrO&img=&text=&mode=& http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EF060F52F77554374AC566F0A0750A935~A Tpl~Ecommon~Scontent.html http://www.ksta.de/html/artikel/1246883742285.shtml http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/1853845_China-Arbeitern-erschlagen-in-Wut-ihren-Chef .html http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/chinesische-mitarbeiter-bringen-ihren-chef-um;2437284
Die staatlich speziell ausgebildeten und angestellten Cyber-Terroristen des faschistischen China greifen an
Festival zeigt Film über Uiguren - Chinesischer Hackerangriff

Chinesische Hacker haben wegen eines Films über die Uiguren die Website von Australiens größtem Filmfestival kurzzeitig lahmgelegt. Sie hinterließen auf der Internetseite des Mel- bourne Film Festivals eine chinesische Flagge, wie die australische Zeitung "The Age" berich- tete. Außerdem beschimpften die Hacker die in den USA lebende Uiguren-Anführerin Rebiya Kadeer, über die auf dem Festival eine Dokumentation eines australischen Filmemachers gezeigt werden soll. Chinesische Regisseure hatten ihre Filme wegen der geplanten Uigu- ren-Dokumentation bereits zurückgezogen. Mitarbeiter des Festivals wurden dem Zeitungs- bericht zufolge außerdem mit einschüchternden E-Mails bedroht. Festival-Direktor Richard Moore sagte dem Blatt, es handele sich offensichtlich um eine abgestimmte Aktion, weil das Festival sich weigere, den Film nicht zu zeigen. Die chinesische Regierung beschul- digt Kadeer, für die blutigen Unruhen in der Nordwest-Provinz Xinjiang Anfang Juli indirekt verantwortlich zu sein. siehe http://www.n-tv.de/politik/Chinesischer-Hackerangriff-article434905.html http://www.epochtimes.de/articles/2009/07/23/470942.html
Chinesen umgehen Aktivierung - Windows 7 geknackt
Knapp drei Monate vor dem Start des neuen Microsoft-Betriebssystems Windows 7 sollen Hacker die Software laut Branchenberichten bereits geknackt haben. Software-Piraten in China könnten den für den ersten Start des Betriebssystems nötigen Sicherheitscode (Aktivierung) umgehen, berichtete der amerikanische Internet-Fachdienst "cnet" unter Beru- fung auf Dritte. Damit seien billige Raubkopien möglich. siehe http://www.n-tv.de/technik/computer/Windows-7-geknackt-article441671.html
Chinas Schulen erteilen Lizenz zum Hacken
In China kann man sich ganz legal zum Hacker ausbilden lassen. Jährlich verdienen Hacker- Schulen bis zu 35 Millionen Dollar, schreibt die Zeitung „China Daily“ am Dienstag. Die meis- ten Hacker-Schulen bieten Lehrgänge auf Internetseiten an, die gegen Entgelt über Lücken in Computersystemen und Einbruchmethoden informieren. „Wir informieren unsere Nutzer über die Probleme der Computernetze“, erzählte ein Sprecher des Portals „Hacker Baze“. Er gestand ein, dass diese Kenntnisse auch für Cyber-Attacken genutzt werden können. „Das sei wie eine Fahrschule: Man könne mit dem Führerschein einfach fahren, man könne aber auch Menschen töten.“ Einer der Hackerlehrlinge verriet der „China Daily“, dass die meisten seiner Mitschüler die erworbenen Kenntnisse für Angriffe und fremde Computer sowie Datendiebstahl verwenden wollen. siehe http://www.china-observer.de/090804-161502/Chinas-Schulen-erteilen-Lizenz-zum-Hacken.html
Korruptionsermittlungen gegen Sohn von Chinas Staatschef Hu Jintao werden verschwiegen
Keine Berichte in China zu Korruption gegen Sicherheitsfirma die vom Sohn des chinesi- schen Staatschefs Hu Jintao geleitet wurde. Die chinesischen Medien haben bisher Korrup- tionsermittlungen gegen eine Firma verschwiegen, deren Chef der Sohn von Staatschef Hu Jintao war. Reporter ohne Grenzen und die in den USA ansässige China Digital Times werfen den Behörden vor, die Recherche zu dem Fall im Internet zu unterdrücken: bei der Suche erscheinen Fehlermeldungen. Auch Zeitungen, Radio und Fernsehen haben bis Donnerstag nicht über die Ermittlungen berichtet. Obwohl Hus Sohn nicht zu den Beschuldigten gehört, könnten die Ermittlungen für den Präsidenten unangenehm werden, der sich den Kampf gegen die Korruption auf die Fahnen geschrieben hat. Im Zusammenhang mit den Vorwürfen gegen die Firma Nuctech waren in der vergangenen Woche in Namibia zwei Einheimische und ein Chinese festgenommen worden. Nuctech war bis zum vergangenen Jahr von Hus 38-jährigem Sohn Hu Haifeng geleitet worden. Dann wurde er zum Verantwortlichen der Kommunistischen Partei für die Holdings der Pekinger Tsinghua-Universität befördert, die Nuctech und mehr als 20 weitere Firmen kontrolliert. Nuctech entwickelt Hochsicherheitstechnologien, unter anderem für Scanner an Flughäfen. Den drei in Namibia Festgenommenen wird Bestechung im Zusammenhang mit einem Nuctech-Vertrag über 55,3 Millionen Dollar vorgeworfen. siehe http://www.china-observer.de/090723-100315/Korruptionsermittlungen-gegen-Sohn-von-Chinas-Staatschef-Hu-Jint ao-werden-verschwiegen.html

Mutter eines zum Tode verurteilten Tibeters selbst dem Ende nahe
Kangtsuk wurde im Zusammenhang mit den Demonstrationen vom Frühjahr 2008 in Tibet zum Tode verurteilt. Einer Quelle aus Tibet zufolge erlitt Tenzin Choedon einen Rückfall und mußte mit extrem erhöhtem Blutdruck ins Krankenhaus gebracht werden, nachdem sie erfahren hatte, daß das Volksgericht von Lhasa das über ihren Sohn Kangtsuk verhängte aufgeschobene Todesurteil bestätigt hatte. Da ihr die medizinische Behandlung keinerlei Besserung brachte, ist jeder Zeit mit ihrem Ableben zu rechnen. Kangtsuk wurde wegen Beteiligung an einer Reihe anti-chinesischer Proteste im Kreis Taktse des Bezirks Lhasa im März letzten Jahres festgenommen und später zum Tode mit zweijährigem Aufschub verurteilt. Der 22jährige Kangtsuk ist aus der Gemeinde Dechen, Kreis Taktse, Bezirk Lhasa, gebürtig. siehe http://www.china-observer.de/090724-060916/Mutter-eines-zum-Tode-verurteilten-Tibeters-selbst-dem-Ende-nahe. html http://www.china-observer.de/090723-055134/Herunterholen-der-chinesischen-Flagge-bestraft.html
Flüsse kennen keine Grenzen, Dämme schon - Chinas Dämme säen Zwietracht am unteren Mekong
Im Jahre 1986, als China seinen ersten von einer Serie von Dämmen am Mekong baute, schenkte kaum jemand aus den Ländern Südostasiens am unteren Flusslauf dieser Maßnah- me Beachtung. Aber heute, da China dabei ist, in großer Eile seinen vierten Damm am oberen Flusslauf des größten Flusses Südostasiens fertig zu stellen, um Elektrizität zu erzeugen, wächst die Besorgnis in der Region über die negativen Auswirkungen auf die Umwelt. Darü- ber hinaus bewirkt die Angst, den inneren Disput zwischen China und Südostasien zu verschärfen, so dass eine konzertierte Aktion immer unwahrscheinlicher wird. Das alleinige Ausmaß von Chinas Technik, die Kraft der Wassermassen des Mekong zu bändigen und seinen natürlichen Verlauf zu verändern, lässt die Alarmglocken schrillen - vor allem in Vietnam, Kambodscha, Thailand und Laos, den vier Ländern am unteren Flussverlauf, wo mehr als 60 Millionen Menschen wegen Nahrung, Wasser und Transport vom Fluss abhängen.
In einem Bericht des Umweltprogramms der Vereinten Nationen und des Asian Institute of Technology wurde davor gewarnt, dass Chinas Plan, Lancang Jiang genannt, für acht hintereinander geschaltete Dämme am Mekong, „eine beträchtliche Bedrohung" für den Fluss und seine natürlichen Reichtümer darstelle. Im Juni erhielt Thailands Premierminister eine Petition, in der verlangt wurde, den Weiterbau des Dammes zu beenden. Sie war von mehr als 11.000 Menschen unterschrieben worden, die am Mekong und seinen Nebenflüssen leben und ihren Lebensunterhalt als Bauern oder Fischer verdienen. Einige Analytiker sagen, dass, wenn die schlimmsten Befürchtungen bestätigt werden, den Beziehungen zwischen China und seinen Nachbarn in Südostasien schwerwiegender Scha- den zugefügt wird. Weil aber die Regierungen Südostasiens sich der wachsenden Macht und des immer größer werdenden Einflusses Chinas bewusst sind, haben sie ihre Besorgnis nicht offen ausgesprochen. In der Zwischenzeit haben Laos, Kambodscha und Thailand schon selbst Pläne entwickelt, an ihren Abschnitten des Hauptstroms Dämme zu errichten. Diese Pläne haben Vietnam veranlasst, sofortigen Widerspruch einzulegen und sie unterstützen den Fall der örtlichen Umweltaktivisten gegen China. siehe http://www.epochtimes.de/articles/2009/07/26/471711.html
Bürger der "unbezwingbaren Stadt" - Warschau ehrt Dalai Lama
Der Dalai Lama ist zum Ehrenbürger von Warschau ernannt worden. Bürgermeisterin Hanna Gronkiewicz-Waltz verlieh dem geistlichen Oberhaupt der Tibeter den Titel bei einer Zeremonie im Königsschloss in der polnischen Hauptstadt. Die Warschauer seien stolz darauf, dass der Dalai Lama jetzt symbolisch einer von ihnen sei - ein Bürger der "unbe- zwingbaren Stadt", sagte Gronkiewicz-Waltz. Der Dalai Lama betonte, die Polen hätten niemals ihre Geistesstärke und Entschlossenheit verloren. Ihr Land habe eine hervorragende Rolle beim demokratischen Umsturz in Mittel- und Osteuropa (1989) gespielt, fügte er hinzu. An der Veranstaltung beteiligte sich auch der polnische Friedensnobelpreisträger und Arbeiterheld Lech Walesa. Das Warschauer Stadtparlament hatte zuvor die Entscheidung über den Ehrentitel für den Dalai Lama einstimmig gefasst. Die Anregung dafür kam von der nationalkonservativen Oppositionspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) von Jaroslaw Kaczynski. Es sei das morali- sche Recht und die Pflicht, den Menschen zu würdigen, der für seine Landsleute und sein Land um Freiheit kämpfe, hieß es zur Begründung. siehe http://www.n-tv.de/politik/Warschau-ehrt-Dalai-Lama-article439466.html http://www.china-observer.de/090727-143006/Dalai-Lama-kommt-fuer-Vortragsreihe-nach-Hessen.html http://www.china-observer.de/090729-183618/Dalai-Lama-trifft-sich-in-Deutschland-mit-Roland-Koch.html http://www.epochtimes.de/articles/2009/07/29/473063.html http://www.faz.net/s/Rub3DFC0DABC5664C30AC70700DD10A965D/Doc~EDA0422AA58E54F12B1672448D2430722~AT pl~Ecommon~Scontent.html http://www.rp-online.de/public/article/panorama/deutschland/739044/Spirituelle-Unterweisung-im-Fussballstadio n.html http://www.welt.de/die-welt/politik/article4221491/Dalai-Lama-in-Deutschland-Zehntausende-erwartet.html http://www.stern.de/panorama/:Deutschlandbesuch-Lachen/707656.html
Ein politisch und gesellschaftlich ungebildeter Idiot, dem nichts peinlich ist, der keine Sensibilität für die Realitäten besitzt, mangels startender Karriere auf dem Weg ins faschistische China
"Ehre und Chance": Marc Terenzi singt bei Chinas Staatsjubiläum
Wenn China in wenigen Tagen das 60. Staatsjubiläum feiert, wird nur ein einziger auslän- discher Künstler auftreten: Marc Terenzi. Der Sänger will einen Beitrag zum "kulturellen Austausch" leisten. Rocksänger Marc Terenzi nimmt Kurs auf China. Zum 60. Geburtstag der Volksrepublik wird der 31-Jährige vor der politischen Führung und vor Wirtschaftsbossen des kommunistischen Landes ein Konzert geben. "Ich bin der einzige Künstler aus dem Ausland, der zum Staatsjubiläum auftreten darf", sagte Terenzi. "Das ist eine große Ehre und Chance für mich." Bei dem Staatsakt am 9. August in der chinesischen Millionenmetropole Chongqing werde er eine Stunde lang gemeinsam mit seiner Band auf der Bühne stehen. "Chinas Kulturminister hat mich eingeladen. Und ich habe sofort zugesagt", erklärte Terenzi, der seit der Trennung von Ehefrau Sarah Connor (29) im südbadischen Endingen lebt. Einschränkungen im Vorfeld des Konzertes habe es nicht gegeben. siehe http://www.n24.de/news/newsitem_5295478.html http://www.china-observer.de/090721-060049/Chinas-Popstars-feiern-60-Geburtstag-der-Volksrepublik.html
Der Wille zum Überleben: Eine atemberaubende Flucht aus Tibet
Als Tsewang Dhondup, der in einem entlegenen Dorf in der bergigen Region Kham aufwuchs, noch ein kleiner Junge war, gab es für nichts Schöneres, als den Heldensagen zuzuhören, die die Dorfältesten zu erzählen pflegten. Doch heute gibt Tsewangs eigene Geschichte selbst Stoff zu so einer Erzählung her und die tibetischen Kinder künftiger Generationen könnten ihr mit Bewunderung und Erstaunen lauschen. Sie sind berühmt für ihre Verwegenheit, ihre Tapferkeit und ihren Kampfgeist. Kräftig gebaut, mit ausdrucksvollen Augen, einem großher- zigen Lächeln und einem Schopf dicken schwarzen Haares scheint der 39jährige Tsewang in dem kahlen Zimmer in dem Tibetischen Flüchtlingslager in Dharamsala voller sprühenden Lebens. Der Name Tsewang bedeutet „langes Leben“, aber nach dem, was er erzählt, dürfte er eigentlich gar nicht mehr am Leben sein. Tsewang wurde in einer Bauernfamilie im Bezirk Drango (chin. Luhou), Präfektur Kardze (chin. Ganzi), Provinz Sichuan, geboren. Eine Schule besuchte er nie, aber sein angeborener Scharfsinn half ihm im Geschäftsleben: Er brachte es in Lhasa als Textilkaufmann und Restaurantbesitzer zu Erfolg. Im März 2008 war er gerade nach Hause in sein Dorf gereist, um dort das tibetische Neujahr mit seiner Familie zu verbringen, als die Hauptstadt von Protestaktionen erschüttert wurde. Die Reaktion in seinem Dorf war überwältigend, alle waren wie elektrisiert. „Wir hatten das Gefühl, daß jetzt die Zeit gekommen war, daß die Tibeter nicht so weiterleben können wie bisher, und daß wir endlich etwas tun müssen. Wir würden dabei vielleicht unser Lebe einbüßen, aber wenigstens hätte unser Tod dann einen Sinn gehabt. Ich hörte Leute sagen, daß die Lage Tibets der eines Kranken mit qualvollen Schmerzen gleicht. Wenn er nicht mehr genesen kann, dann ist es besser für ihn, früher oder später zu sterben“.
Tsewangs eigener Großvater wanderte im Alter von 71 Jahren für acht Monate ins Gefängnis, bloß weil ein Bild des Dalai Lama bei ihm entdeckt worden war. Diese Art der Behandlung der Tibeter sei der Auslöser für die Protestwelle von 2008 gewesen, sagte Tsewang. “Alle wissen, welcher Gefahr sie sich aussetzen, wenn sie protestieren. Aber wir hatten das Gefühl, uns auf einem sinkenden Schiff zu befinden. Wir ertrinken ja ohnehin, daher ist es besser, gleich ins Wasser zu springen“. Am Montag, den 24. März, arbeitete Tsewang mit über Hundert anderen Freiwilligen gerade an einem Bergabhang an der Verlegung einer Wasserleitung, die das Kloster Chogri mit Wasser versorgen sollte. Um etwa 4 Uhr nachmittags hörten sie aufgeregtes Geschrei aus der nahe- gelegenen Stadt Trehor. Tsewang hatte schon darauf gewartet, daß die Demonstrationen auch seine Heimatstadt erreichten, und jetzt war es so weit. Von dort aus, wo er stand, konnte er einige rotbraune Roben erkennen und schloß folgerichtig, daß die Protestaktion von Nonnen aus dem nahe gelegenen Kloster Ngangong angeführt wurde. Zu diesen 200 Nonnen von Ngangong waren noch etwa 50 Nonnen aus dem Kloster Khasum gekommen. Dann hörte Tsewang Gewehrschüsse. Ohne ein Wort zu verlieren, warfen alle ihre Hacken und Schaufeln hin und rannten hinunter zum Kloster, wo sie ihre Motorräder abgestellt hatten. Alle, ein- schließlich der Mönche, rasten in Richtung Stadt. Wer kein Fahrzeug hatte, rannte einfach so schnell er konnte. „Tibeter haben große Achtung für Mönche und Nonnen. Als wir die Schüsse hörten, empfanden wir einen starken inneren Antrieb, hinzueilen und sie zu beschüt- zen. Ich wußte genau, daß ich für den Rest meines Lebens im Gefängnis landen oder erschos- sen werden könnte, aber ich zögerte keine Sekunde“.
siehe http://www.china-observer.de/090804-081114/Der-Wille-zum-Ueberleben-Eine-atemberaubende-Flucht-aus-Tibet.h tml
Das faschistische China steht getreu zu seinen mörderischen Vasallen in Nordkorea
China: Der Untergang Nordkoreas ist inakzeptabel
Peking hat am vergangenen Sonntag eine Einladung aus Washington zu einem Anlass ausgeschlagen, bei dem über die Zukunft Nordkoreas hätte diskutiert werden sollen. Dies bestätigten einige chinesische Gelehrte. Das Außenministerium gab jedoch keinen offiziellen Kommentar ab. Meldungen zufolge erarbeiten die USA einen Eventualplan für einen Macht- wechsel in Pjöngjang. “Die USA haben die Idee mehrmals betont. Washington beharrt darauf, Diskussionen über das Thema zu führen, während China solche Gespräche ablehnt”, erklärte Zhang Liangui, Experte für Nordkorea in der Parteischule beim Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Chinas. “Das ist ein diplomatisches Tabu für China, mit den USA über Nordkoreas Zukunft zu diskutieren. Denn es könnte Pjöngjang irritieren und den Eindruck geben, dass China und die USA ein Bündnis schmieden”, fügte er hinzu. Die USA versuchen mehr Kontrolle über den Norden zu erlangen, indem sie einerseits China schmeicheln, sich an der Initiative eines Plans für eine US-annährende Koreanische Halbinsel zu beteiligen, andererseits den Druck auf China und Russland stets erhöhen. Eine stabile Regierung in Nordkorea liege im nationalen Interesse Chinas. siehe http://www.china-observer.de/090804-060002/China-Der-Untergang-Nordkoreas-ist-inakzeptabel.html
Ex-Präsident Bill Clinton gelingt die Befreiung der Geiseln aus dem Staatsterrorismus des faschistischen Nord-Korea
Clinton feiert Comeback als Geiselbefreier
Mission erfüllt: Beim Blitzbesuch in Nordkorea hat der amerikanische Ex-Präsident Bill Clinton die Freilassung der beiden US-Reporterinnen Ling und Lee erreicht. Doch seine Visite bleibt hoch umstritten - Kim Jong Ils Regime schlachtet sie für Propagandazwecke aus. Es war Mittag in Kalifornien, der Heimat von Euna Lee und Laura Ling, als die erlösende Nachricht kam - vom anderen Ende der Welt. Staatschef Kim Kong Il, meldete Nordkoreas amtliche Nachrichtenagentur KCNA, Eigentlich waren sie nach "Paragraph 103 der Sozialis- tischen Verfassung zu harter Arbeit verurteilt" worden. Stattdessen sollten die beide Frauen umgehend freigelassen werden, womöglich befinden sie sich bereits auf dem Rückflug - zusammen mit Ex-Präsident Bill Clinton, der am Dienstag überraschend zu einer Verhand- lungsmission in Pjöngjang eingetroffen warund am Abend wieder abreiste. Eine offizielle Bestätigung, dass Ling und Lee an Bord seiner Maschine dabei waren, gab es bisher Mitter- nacht deutscher Zeit nicht. Mit der Begnadigung endete eine monatelange Odyssee für Lee und Ling - im März waren sie bei TV-Dreharbeiten an der Grenze in nordkoreanische Haft geraten. Es war zugleich ein sensationelles Comeback für Clinton, der sich eigentlich aus der hohen Diplomatie verab- schiedet und der Arbeit für seine Stiftung verschrieben hatte. Der Ex-Präsident hatte bei seiner Befreiungsreise ganz offensichtlich den Segen des Weißen Hauses, auch wenn Washington das bis zuletzt abstritt, wohl um den heiklen Auftrag nicht zu gefährden. Dies sei eine "ausschließlich private Mission", beharrte US-Regierungssprecher Robert Gibbs. siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,640458,00.html http://www.focus.de/politik/schlagzeilen?day=20090804&did=1110318 http://www.sueddeutsche.de/politik/579/483029/text/ http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/500450/index.do http://www.rp-online.de/public/article/politik/ausland/740991/Clinton-erreicht-Begnadigung-von-US-Journalistinn en.html http://www.tagesschau.de/ausland/clintonnordkorea106.html http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E1AE9C70CD9B04096B4F712A9867D87A5~ ATpl~Ecommon~Scontent.html http://bazonline.ch/ausland/amerika/Bill-Clinton-Amerikas-beste-Waffe-gegen-Nordkorea/story/19387874 http://www.n-tv.de/politik/Clinton-in-Pjoengjang-article446267.html http://www.derwesten.de/nachrichten/waz/politik/2009/8/4/news-128205389/detail.html http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/clinton-auf-der-achse-des-boesen/ http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1248965021290.shtml http://www.stern.de/politik/ausland/:Nach-Clinton-Besuch-Kim-Jong-Il-US-Journalistinnen/708106.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/22/0,3672,7611766,00.html
Sorge wegen Berichten von Überläufern: Arbeiten Myanmars Militärs an der Atombombe?
Beunruhigende Nachrichten aus Myanmar: Offenbar haben Überläufer von einem geheimen Atomprogramm des Regimes berichtet. Unterstützung komme aus Nordkorea und der Sowjet- union/Russland. Auch die US-Regierung wird wegen der Zusammenarbeit zunehmend nervös. Das Militärregime in Myanmar, dem früheren Birma, arbeitet offenbar seit längerem am Bau eines Atomreaktors und an der nuklearen Aufrüstung seiner Streitkräfte. Zeitungsbe- richten zufolge haben australische Wissenschaftler und thailändische Journalisten mit Über- läufern aus dem Land gesprochen, die am Atomprogramm beteiligt waren. Bereits vor zwei Jahren war bekannt geworden, dass Myanmar mit der russischen Energiebehörde ROSATOM einen Vertrag für den Bau eines nuklearen Forschungsreaktors geschlossen hatte. In den vergangenen Wochen warnte die US-Regierung vor einer enger werdenden Zusammenarbeit zwischen Myanmar und Nordkorea - so auch US-Außenministerin Hillary Clinton bei der asiatischen Sicherheitskonferenz auf Phuket vor knapp zwei Wochen. siehe http://www.tagesschau.de/ausland/myanmar162.html
Pressezensur in Hongkong: Reporterin und Herausgeber gefeuert wegen Tiananmen-Bericht
Journalistenvereinigung Hongkong kritisiert: Reporterin wegen Berichterstattung über das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens gefeuert. Die Journalistenvereinigung von Hong Kong, HKJA, hat eine Presseerklärung herausgegeben, in der sie die „South China Media" kritisiert, weil sie eine Reporterin entlassen hat, die an einem Sonderbeitrag über das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens von 4. Juni 1989 arbeitete. Nach Meinung Mak Yin-Tings, der Vorsitzenden der HKJA, repräsentierte dieser Vorfall einen Rückschritt der Medien Hong Kongs, von denen sie glaubt, dass sie eine Art von „Eigen- zensur" eingeführt haben, um Missfallen beim chinesischen Regime zu vermeiden.
Die HKJA forderte „South China Media" auf, sich wegen der Entlassung zu entschuldigen.
Das Magazin „Esquire", das von „South China Media" herausgegeben wird, zog eine Reihe von Sonderbeiträgen der Journalistin Daisy Chu zurück. Laut einer Presseerklärung der HKJA hat man Daisy Chu mitgeteilt, dass ihre Artikel „staatsgefährdend" seien. Frau Chu stimmte dem nicht zu und veröffentlichte ihre Ansichten im Internet. Kurz danach, am 29. Juni, wurde sie gefeuert. Mak sagte, dass es das erste Mal sei, dass ein Reporter wegen der Dispute um die Berichterstattung über die Ereignisse des 4. Juni gefeuert worden sei. „Ich habe wohl einige Reporter gesehen, die resignierten, weil sie mit der Art und Weise, wie die Ereignisse des 4. Juni dargestellt werden sollten, nicht einverstanden waren. Doch das waren Fälle, bei denen die Reporter von sich aus ihre Positionen aufgaben." Sie fügte hinzu, dass auch der Herausgeber wegen dieses Vorfalls gefeuert worden sei. siehe http://www.epochtimes.de/articles/2009/08/03/474969.html
Richthofen: Olympische Spiele in Peking waren kein Ruhmesblatt
Der Ehrenpräsident des Deutschen Olympischen Sportbundes fordert Konsequenzen für die Spiele 2014 in Sotschi. Ein Jahr nach der Eröffnung der Olympischen Spiele in China hat der Ehrenpräsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Manfred von Richthofen, die dorti- ge Missachtung der Menschenrechte scharf kritisiert. “Die Olympischen Spiele in Peking waren kein Ruhmesblatt in der Geschichte des Sports”, heißt es in einem Beitrag Richthofens für die “Süddeutsche Zeitung” (Samstagsausgabe). Bei aller Perfektion der Organisation der Spiele sei die olympische Idee, “die auch den Menschenrechten verpflichtet ist”, in Peking “in Frage gestellt” worden, konstatiert Richt- hofen. “Viele Bewohner von Peking mussten ihre Häuser für den Bau von Sportstätten räumen, ganze Armenviertel wurden plattgewalzt.” Wanderarbeiter hätten teils “unter unmenschlichsten Bedingungen auf den Olympia-Baustel- len arbeiten” müssen, kritisiert Richthofen. “Sie hatten weder geregelte Arbeitszeiten noch geregelten Lohn, manche wurden wie Sklaven gehalten.” Die Medien seien trotz gegenteiliger Versprechungen der Regierung streng zensiert worden. Zwar hatte die Regierung ausländi- schen Journalisten vor und während der Spiele mehr Bewegungsfreiheit eingeräumt. Aber diese “vermeintliche Pressefreiheit” sei “nach Belieben außer Kraft gesetzt” worden und habe “ohnehin nur für ausländische Korrespondenten, nicht für chinesische Journalisten” gegolten.
Richthofen forderte Konsequenzen für zukünftige Olympische Spiele und insbesondere für die Winterspiele im russischen Sotschi im Jahr 2014. “Schon jetzt zeichnen sich dort ähnliche Probleme ab, wie man sie auch in China beobachten konnte”, bemängelt Richthofen. Von “wirklicher Pressefreiheit” könne in einer von der russischen Regierung dominierten Medien- landschaft keine Rede sein, kritische Journalisten, Menschenrechtsaktivisten und deren Anwälte würden “auf offener Straße regelrecht hingerichtet”. In Sotschi beschwerten sich “jetzt schon Haus- und Grundstückseigentümer über mangelnde Transparenz, fehlende Infor- mationen oder Willkür der Behörden bei Enteignungen”, kritisiert Richthofen. Das Internatio- nale Olympische Komitee (IOC) solle dies “nicht einfach so hinnehmen”. siehe http://www.china-observer.de/090808-125725/Richthofen-Olympische-Spiele-in-Peking-waren-kein-Ruhmesblatt.ht ml http://www.sueddeutsche.de/sport/981/483428/text/
Flügelkämpfe in Chinas KP: Ehemaliger Parteifüh- rer fürchtet Aufnahme in Pekinger Krankenhaus
Chinas ehemaliger Parteiführer Jiang Zemin wurde laut letzter Meldungen des „Open Maga- zine" nach einer Herzattacke in das Huading Krankenhaus in Shanghai eingeliefert. Das Magazin berief sich auf eine Quelle, dass Jiang es nicht wagte, in ein Krankenhaus in Peking zu gehen, weil er eine mögliche Kontrolle durch seine politischen Feinde vermeiden wollte. In der Augustausgabe dieses bekannten politischen Magazins wurde berichtet, dass der ehe- malige Parteiführer zwar noch die Kontrolle über die Armee hat, aber dass er kein Vertrauen in das Militärkrankenhaus Nr. 301 in Peking hat, das ausschließlich hochrangige Parteiführer behandelt. Jin Zhong, der Herausgeber des „Open Magazine" teilte Epoch Times mit, dass „sie ihre Infor- mationen aus verlässlicher Quelle haben und dass sie bestätigen können, dass Jiang in das Krankenhaus eingeliefert wurde." Jiangs Wahl eines Krankenhauses in Shanghai hält es Jin für ein sicheres Anzeichen, dass es sich um einen intensivierten Machtkampf zwischen den beiden Parteigruppen handelt, der vom derzeitigen Partei- und Staatschef Hu Jintao geführt wird. „Nach unseren Informationen hat Jiang ein Krankenhaus in Shanghai ausgesucht, weil er dem Krankenhaus Nr. 301 nicht trauen kann." Der jetzt zweiundachtzigjährige Jiang war 1989 beim Massaker auf dem Platz des Himmli- schen Friedens Parteiführer in Shanghai. Während der Demokratiebewegung verbot er die bekannte Reformzeitung „World Economic Herald". Jiangs Haltung verschaffte ihm Vorteile beim ehemaligen Vorsitzenden der Partei Deng Xiaoping und Deng bestimmte ihn danach zum Parteiführer. Jiang trat im Jahr 2002 zurück. siehe http://www.epochtimes.de/articles/2009/08/09/477491.html
Die vom faschistischen China gestützte und geschützte Junta in Burma verurteilt die Friedensnobelpreisträgerin und Oppositionsführerin Auung San Suu Kyi zu weiteren 18 Monaten Hausarrest um so ihr Engagement bei der bevor- stehenden Wahl zu verhindern
18 Monate Hausarrest: Burmas Junta verurteilt Oppositionsführerin in absurdem Verfahren
Das Urteil empört die EU und die USA: In Burma ist Aung San Suu Kyi zu weiteren 18 Monaten Hausarrest verurteilt worden, weil sie unerlaubten Kontakt zu einem Amerikaner hatte. In einem skurrilen Gnadenakt halbierte Diktator Than Shwe die Strafe - um das Regime inter- national besserzustellen. Sie lässt sich nicht unterkriegen. Ihre dunklen Augen strahlen eine Freundlichkeit aus, als hätten ihr all die Jahre nichts angetan. Noch am Montag, einem Tag vor der Urteilsverkündung, ließ die burmesische Oppositionspolitikerin Aung San Suu Kyi, 64, über ihren Anwalt mitteilen, dass sie ihre Villa in der University Avenue in der ehemaligen Hauptstadt Rangun renovieren lasse. "Derzeit arbeitet noch der Architekt an den Plänen", sagte der Anwalt.

Suu Kyi hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten auf den Tag genau 13 Jahre und 291 Tage unter Arrest oder in Haft verbracht, die restlichen Jahre wurde sie permanent von der burmesischen Militärregierung bewacht. So begann sie vor elf Jahren, als sie mal nicht eingesperrt war, im Auto einige Kilometer außerhalb von Rangun einen Hungerstreik, nach- dem sie daran gehindert worden war, zu einer Versammlung der von ihr gegründeten Nationa- len Liga für Demokratie (NLD) zu fahren. Den Glauben an das Gute hat sie trotzdem nicht aufgegeben, auch jetzt nicht, als sie wegen eines absurden Vorwurfs vor Gericht stand - sie soll gegen ihre Arrestauflagen verstoßen haben, weil sie illegal Besuch empfing und zwei Tage lang einen Amerikaner beherbergte. Suu Kyi hatte John William Yettaw, 54, keineswegs eingeladen, der Mann war Anfang Mai einfach durch einen See zur Villa der Friedensnobel- preisträgerin geschwommen. Er, der gläubige Mormone, habe von Gott den Auftrag erhalten, die Oppositionspolitikerin vor einer Ermordung durch Terroristen zu warnen, sagte der sonderbare Prediger. Suu Kyi nahm ihn auf, weil er erschöpft war; ihre Verteidiger sagen, die Sicherheitskräfte hätten das Eindringen des Mannes doch verhindern können. Sie erwischten den schwergewichtigen Mann aber erst, als er wieder davonschwamm. Als Beweismittel dien- ten im Prozess leere Plastikkanister und Schwimmflossen.
Die Mitteilung über den Renovierungsbedarf ihres häuslichen Gefängnisses sollte der Welt zeigen: Es gibt Wichtigeres als das, was das Regime von General Than Shwe und seine getreuen Juristen von ihr denken. Vor dem Richterspruch, rief Suu Kyi ihre Anhänger auf: "Hofft auf das Beste und erwartet das Schlimmste." Das Schlimmste, eine Verurteilung zu fünf Jahren Haft, ist zwar nicht eingetreten. Aber die Richter befanden die Frau für schuldig und schickten sie für weitere drei Jahre ins Gefängnis. Zwei weitere Frauen, ihre Hausangestellten, erhielten 18 Monate Freiheitsentzug. Yettaw wurde zu sieben Jahren Zwangsarbeit verurteilt - wegen Missachtung der Einreisebestimmungen von Burma und wegen des Schwimmens in nicht zum Schwimmen freigegebenen Gewässern. Die Junta des von der Staatengemeinschaft isolierten Burma ist bemüht, sich nun mögli- cherweise aus der Pariastellung zu befreien. Nach Jahren wenig schmeichelhafter Berichte über die brutale Unterdrückung von Oppositionellen, über die blutige Niederschlagung von Buddhisten-Protesten im September 2007 und die atomaren Aufrüstungsbemühungen soll es, so die Hoffnung, nicht nur negative Berichte über die Regierung von Burma geben. So zeigte Diktator Than Shwe wenige Minuten nach der Urteilsverkündung unerwartete Milde: Er schickte einen Getreuen in den Prozesssaal im berüchtigten Insein-Gefängnis und ließ ihn generös mitteilen, dass Suu Kyis Strafe auf 18 Monate verkürzt werde. Bezeichnenderweise war die Anordnung des Generals bereits am Montag unterzeichnet worden, als das Urteil offi- ziell noch gar nicht feststand. Außerdem, erklärte der Bote weiter, dürfe sie ihre Strafe zu Hau- se im Arrest verbringen, ein Absitzen in einer Gefängniszelle bleibt ihr erspart. Vor Urteils- verkündung war Journalisten Zugang in den Verhandlungssaal gewährt worden - auch das ungewöhnlich im Unrechtsstaat Burma - der sich allerdings kaum von China unterscheidet. siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,641705,00.html siehe auch Spiegel-Video http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,641695,00.html http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2009/08/11/international/eu_plant_haerteres_auftreten_gegen_burma http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE57A09A20090811 http://www.tagesschau.de/kommentar/suukyi116.html http://www.tagesschau.de/ausland/suukyi118.html http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/birma-suu-kyi-trotz-internationaler-appelle-zu-1-5-jahren-verurteil t_aid_425292.html http://bazonline.ch/ausland/asien-und-ozeanien/Allein-und-unbeugsam-Aung-San-Suu-Kyi/story/31916627 http://www.ftd.de/meinung/kommentare/:Kommentar-Myanmars-Willk%FCrherrscher/552089.html http://www.zeit.de/online/2009/33/birma-gordon-brown-waffen http://www.n-tv.de/politik/18-Monate-Arrest-fuer-Suu-Kyi-article455416.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/31/0,3672,7614079,00.html http://www.nzz.ch/nachrichten/international/hausarrest_fuer_oppositionsfuehrerin_aung_san_suu_kyi_1.3316540. html http://www.stern.de/politik/ausland/myanmar-zu-besuch-in-einer-diktatur-708021.html http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1874264_Leitartikel-Eingesperrte-Demokratie.html http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1248965024919.shtml http://www.apa.at/cms/site/news_item.html?channel=CH0069&doc=CMS1250064402011
siehe auch Focus Video http://www.focus.de/politik/videos/birma-18-monate-hausarrest-fuer-aung-san-suu-kyi_vid_12 199.html
Das nationalfaschistische China und das sowjet- faschistische Russland blockieren UNO-Protest gegen Birma
Der Westen protestiert einhellig gegen die Verurteilung der burmesischen Regimekritikerin Suu Kyi - doch der Uno-Sicherheitsrat konnte sich auf keine Resolution gegen die Junta einigen. China und Russland verzögerten die Verhandlungen und mühen sich, den Text des Beschlusses zu entschärfen. Das von Frankreich einberufene Treffen ging damit ohne Ergeb- nis zu Ende und wurde auf Mittwoch vertagt, wie der amtierende Präsident des 15-Länder- Gremiums, der britische Botschafter John Sawers, mitteilte. Mehrere Delegationen wollten zunächst Rücksprache mit ihren jeweiligen Regierung halten. Diplomaten zufolge handelte es sich dabei um China, Vietnam, Russland und Libyen. China, das im Uno-Sicherheitsrat über ein Vetorecht verfügt, hat sich in der Vergangenheit immer wieder gegen harte Maßnahmen wie Sanktionen gegen das benachbarte Burma ausgesprochen. Auch nach der Sitzung des Sicherheitsrats betonte China, die Welt müsse die Souveränität der Justiz in Burma respek- tieren. siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,641920,00.html http://www.zeit.de/online/2009/33/birma-sicherheitsrat-verurteilung
Suu Kyi will Einspruch gegen Urteil einlegen
Weitere 18 Monate soll die birmanische Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi im Hausarrest verbringen. Gegen dieses Urteil will sie sich zur Wehr setzen. Allerdings könnte sich das Berufungsverfahren sehr lange hinziehen. Bisher durfte Suu Kiys Anwalt seine Mandantin nicht einmal zuhause besuchen. siehe http://www.welt.de/politik/ausland/article4307947/Suu-Kyi-will-Einspruch-gegen-Urteil-einlegen.html http://www.tagesschau.de/ausland/suukyi122.html http://mein.salzburg.com/blog/standpunkt/2009/08/das-kalkul-von-despoten.html http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/aung_san_suu_kyi_berufung_urteil_hausarrest_1.3322764.html http://www.n-tv.de/politik/Suu-Kyi-legt-Berufung-ein-article456932.html
Repressionen gegen tibetische Autoren und Künstler 
Die International Campaign for Tibet (ICT) ist in großer Sorge über das Verschwinden des tibetischen Autors Tashi Rabten, der seit Ende Juli nicht mehr gesehen worden ist. Rabten hatte ein inzwischen verbotenes Literaturmagazin über die Proteste in Tibet vom vergange- nen Jahr und eine Sammlung von Arbeiten mit dem Titel „In Blut geschrieben“ herausge- geben. Dem Vernehmen nach war Rabten seither von Sicherheitskräften überwacht worden. Sein Verschwinden ist offenbar Teil des harten Vorgehens der chinesischen Behörden gegen kritische Stimmen in Tibet , infolge dessen mehrere Künstler und Autoren verhaftet worden oder „verschwunden“ sind. Tashi Rabten hatte die Aufsatzsammlung „Shar Dungri“, „Schneeberg im Osten“, herausge- geben, die unmittelbar nach Veröffentlichung verboten worden war. Allerdings konnten zuvor einige Kopien von „Shar Dungri“ in den tibetischen Gebieten der chinesischen Provinzen Qinghai und Gansu zirkuliert werden. Im Vorwort zu seinem Essayband „In Blut geschrieben“ sagt Rabten: „Nach einem Jahr der üblichen seelenzerstörerischen Ereignisse musste etwas gesagt werden und ich dachte darüber nach, ob man die Stimme erheben sollte. Schließlich erarbeitete ich dieses bescheidene kurze Buch zwischen 2008 und 2009, vergossen wie ein Blutstropfen.“ Neben Rapten sind eine Reihe von tibetischen Künstlern und Autoren in das Visier der chinesischen Behörden geraten. Unter ihnen populäre Blogger wie der inzwischen „verschwundene“ Tibeter Kunga Tsayang, die Sängerin und Autorin Jamyang Kyi oder der buddhistische Mönch Drokru Tsultrim. Tsultrim war im April dieses Jahres verhaftet worden, weil er in dem von ihm herausgegebenen Magazin „Leben des Schnees?“ „reaktionäre“ Ansichten verbreitet habe. Der junge Tibeter Yong Lengzhi, der eine Sammlung von Gedich- ten über die Proteste im vergangenen Jahr verfasst hatte, beging im Oktober 2008 Selbst- mord, um, so ein von ihm hinterlassener Abschiedsbrief, „der Welt die Rechtlosigkeit der Tibeter zu beweisen“. Die International Campaign for Tibet Deutschland veranstaltet auf der diesjährigen Buch- messe in Frankfurt am Main am 18. Oktober, 14.00 Uhr im „Forum Dialog“ eine Lesung unter dem Titel „Die verbotene Lesung“ – politische Literatur aus Tibet. Aus Anlass der Buchmesse will die International Campaign for Tibet besonders auf die Lage verfolgter tibetischer Auto- rinnen und Autoren hinweisen. siehe http://www.china-observer.de/090812-181614/Repressionen-gegen-tibetische-Autoren-und-Kuenstler.html
China erhebt Anklage gegen Umweltaktivist
In China ist ein Umweltaktivist wegen “Staatsgefährdung” angeklagt worden. Der Prozess gegen Tan Zuoren sei am Mittwoch in Chengdu in der Provinz Sichuan eröffnet worden, sagte der Anwalt des Angeklagten. Tan wurde vorgeworfen, in Reden und Interviews mit ausländi- schen Medien über die blutige Niederschlagung der Demokratiebewegung in China auf dem Pekinger Platz des Himmlischen Friedens (Tiananmen) vor 20 Jahren “zur Zerstörung der Staatsmacht angestiftet” zu haben. Die Verteidiger des Autors und Umweltaktivisten warfen dem Gericht vor, Zeugen und entlastendes Beweismaterial nicht zugelassen zu haben. Das Urteil stand noch aus. “Ich bin hinsichtlich seines Schicksals nicht sehr zuversichtlich, obwohl kein Urteil gespro- chen wurde”, sagte der Anwalt Tans. Der Umweltaktivist plädierte vor dem Gericht auf nicht schuldig. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International berichtete unter Berufung auf Quellen in China, dass Tans Festnahme mit seinem Vorhaben zusammenhänge, einen Bericht über Baumängel bei zahlreichen Schulen zu veröffentlichen, die während des Erdbe- bens mit knapp 88.000 Toten im Mai 2008 in der Provinz Sichuan eingestürzt waren. siehe http://www.china-observer.de/090812-124022/China-erhebt-Anklage-gegen-Umweltaktivist.html
Ein eigener Standpunkt: Bürgermeisterkandidat von New York lehnt Einladung nach China ab
Tony Avella erklärt, dass er erst nach China gehen werde, wenn eine Verbesserung der Menschenrechte erfolgt sein wird. Im Wettlauf um das Amt des Bürgermeisters mag Tony Avella nicht an der Spitze liegen, aber bei internationaler Gerechtigkeit und bei den Menschen- rechten steht er an vorderster Front. Avella, der im Wettlauf um das Amt des Bürgermeisters für das Jahr 2009 hinter den Kandidaten Michael Bloomberg und Bill Thompson liegt, hat am Donnerstag eine Einladung nach China abgelehnt, und gesagt, dass er nicht eher nach China gehen werde, bis die KPCh ihre Verstöße gegen die Menschenrechte eingestellt hätte. Vor der Queens Library in Flushing, New York, gab Avella dieses auf einer Pressekonferenz bekannt. Die Einladung kam vom Entwicklungszentrum für asiatisch-amerikanische Geschäftsbezie- hungen in Manhattan, das eine Reise vom 9. bis zum 18. Oktober anbot. siehe http://www.epochtimes.de/articles/2009/08/10/477887.html