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        Chinas Regime: 'Untergrabung der Staatsmacht' - Guo Quans Mutter: “Mein Sohn ich bin stolz auf Dich!”

        Mit dem Vorwurf „Untergrabung der Staatsmacht" wurde Chinas demokratischer Aktivist Guo Quan am 7. August 2009 im Suqian Gericht in der Provinz Jiangsu vor Gericht gestellt. Guo ist ehemaliger Dozent an der Schule für chinesische Sprache und Kultur, Nanjing Normal Universität. Seine Mutter, Frau Gu Xiao, eine bekannte Schriftstellerin, war bei der Anhörung dabei. Noch vor der Gerichtsverhandlung verstand Frau Gu das Verhalten ihres Sohnes nicht; aber sie empfand die Verhandlung als Einführungskurs in Demokratie. Bevor sie das Gericht verließ, rief sie laut: "Du bist großartig mein Kind! Ich bin stolz auf Dich."                                  

        Frau Gu sagte dem Reporter von Sound of Hope, dass die, obwohl sie bereits auf die 70 zugeht, das erste Mal in ihrem Leben war, dass sie einer Gerichtsverhandlung beiwohnte, geschweige denn, dass die Person, die vor Gericht stand, ihr Sohn war. Nachdem sie Guo Quan gesehen hatte, fühlte sie sich erleichtert. Guos Gesicht war blass und er sah mager aus, wie ein Gelehrter. Nichtsdestotrotz machten Guo und seine Anwälte einen exzellenten Job bei der Verteidigung von Guo Quan. „Ich hatte keine Zeit dazu traurig zu sein und ich vergaß die Regeln bei Gericht. Ich war in Sorge, dass mein Sohn mich vielleicht nicht sehen könnte, also stand ich auf. Ich sagte, ‚mein Sohn, Mama ist hier.' Als mein Sohn sich selbst verteidigt hat, bemerkte ich, dass er ruhig und gelassen war, als ob er Professor Guo sei, der seinen Studen- ten eine Unterrichtsstunde gibt. Seine Begründung der Verteidigung war zu bemerkenswert. Als er diese Anschuldigungen ansprach, die zu absurd waren um sie zu erwähnen, widerlegte er sie in perfekter Logik. Ich fühlte, dass die Begründung der Verteidigung meines Sohnes und die von den zwei Anwälten, die ich für ihn eingestellt habe, überhaupt nicht auf demsel- ben Level waren; es war wie ein Dialog zwischen einem Doktorand und einem Grundschul- schüler." 

        Als Mitglied der Kommunistischen Partei und Journalistin, die dem kommunistischen Regime gedient hatte, sagte Frau Gu, sie hätte die Kulturrevolution miterlebt und sei sich völlig im Klaren über die Grausamkeit der Politik der KPCh. Sie hätte nicht gedacht, dass ihr Sohn jemals eines der Opfer der KPCh sein würde. Als Mutter hatte sie nicht erwartet, dass ihr Sohn außergewöhnlich wäre; sie hatte einfach gehofft, er wäre in der Lage ein friedliches Leben zu genießen. Aber die Anhörung vor Gericht veränderte ihre Einstellung vollständig.                       siehe  http://www.epochtimes.de/articles/2009/08/14/479732.html                                                                        

         

        'Warum sind Sie so grausam?'

        Eine Oberschülerin fragt Chinas Premierminister

        Oberschülerin eröffnet eine Facebook Gruppe, die für inhaftierten Rechtsanwalt dringend um Hilfe bittet.

        „Warum sind Sie so grausam?" fragte eine siebzehnjährige Oberschülerin in einem Brief den chinesischen Premierminister Wen Jiabao. Am 7. August veröffentlichte Hongkongs „Apple Daily" den Brief. Der Brief unterstützte Xu Zhiyong, einen hoch profilierten Menschenrechts- anwalt, der in der vergangenen Woche von den chinesischen Behörden in Peking festgenom- men wurde. Die siebzehnjährige Schülerin Cheng Wing Yan betitelte ihren Brief mit: „Bitte, überzeugen sie mich von einem rechtlichen Standpunkt." Sie stellte eine Reihe von Fragen an den Premierminister über die Rechtmäßigkeit der Verhaftung Xu Zhiyongs.                                    In ihrem Offenen Brief schrieb sie: ‚Premierminister Wen, wenn Ihr Name erwähnt wird, dann denkt jeder, dass Sie der Premierminister der Bürger sind, dass Sie sich für das Volk einsetzen und dass Sie die Interessen des Volkes vertreten. Ihr volksnahes Auftreten hat einige Kinder dazu gebracht, Sie Opa Wen zu nennen und für sie sind sie ein Ideal, dem sie nachstreben.                                                                                                                                                         Wenn ich aber an die inhaftierten Dissidenten und an die in den Medien verbotenen Berichte unter Ihrer Führerschaft denke, dann kommen mir Zweifel an Ihrer Qualifikation als Vorbild dieser unschuldigen Kinder. Lehrt unser chinesisches Erziehungssystem unsere jungen Leu- te, dass sie ihre Gegner beiseite schaffen müssen, wenn es Unstimmigkeiten gibt und dass sie nicht die Doktrinen über Menschlichkeit und Moral, die seit Tausenden von Jahren in China bewahrt wurden, befolgen sollen?"                                                                                                siehe  http://www.epochtimes.de/articles/2009/08/14/479735.html                                                                        

         

        Konjunktur: Dämpfer für die China-Euphorie

        Chinas Wirtschaft hat noch lange nicht die Krise überstanden und muss mit neuen Rück- schlägen rechnen. Diese Warnung von Ministerpräsident Wen Jiabao hat trotz einer ersten konjunkturellen Erholung zu einem deutlichen Kurssturz an Chinas Leitbörse in Schanghai geführt. Der Index gab um mehr als 5 Prozent nach. Auch Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutschen Bank, erklärte in Peking, dass China trotz des Wachstums keinesfalls seine wirt- schaftlichen Probleme gelöste habe. Die Exportnation werde sogar zu den Staaten in Asien gehören, die besonders stark von den Folgen getroffen werden. "Das weltweite Wachstum wird deutlich geringer ausfallen und so vor allem auf Nationen wie Taiwan, Malaysia und China einen dämpfenden Effekt haben", so Walter, der sich momentan auf einer mehrwöchi- gen Asienreise befindet. Und die viel zitierte Binnennachfrage sei nicht schnell zu schaffen: "Das lässt sich nicht über Nacht ankurbeln." Ähnlich zitieren Chinas Medien Wen Jiabao: "Es gibt weiter eine Menge instabiler und ungewisser Faktoren", so der Regierungschef, "die wirtschaftliche Lage ist weiter sehr ernst." Er warnte ausdrücklich vor blindem Optimismus, nachdem in den vergangenen Wochen etliche Banker und Fondsmanager die Krise in China für beendet erklärt hatten. Auch wenn die Wirtschaft im 2. Quartal bereits um 7,9 Prozent gewachsen ist und für das 3.Quartal sogar ein Wert von über 8 Prozent angepeilt wird, sei das Wirtschaftswachstum der Volksrepublik noch immer instabil und keineswegs gefestigt.

        Deutsche-Bank-Analyst Walter erteilte der großen China-Euphorie im Westen ebenfalls eine klare Abfuhr. "Zu glauben, das sinkende Wachstum in den USA könne durch die Entwicklung in China oder Indien kompensiert werden, ist kindisch", so Walter. Er sieht vor allem die Gefahr neuer Rückschläge ab dem Jahr 2011, wenn die staatlichen Konjunkturprogramme keine Wirkung mehr zeigen. Und noch immer liegt der Anteil des heimischen Konsums in China bei nur gut einem Drittel - In den USA ist er doppelt so hoch.                                                   siehe                                                                                                                                                                      http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/konjunktur-daempfer-fuer-die-china-euphorie;244871 7                                                                                                                                                                               http://www.welt.de/wirtschaft/article4394337/Chinas-Premier-warnt-vor-blindem-Optimismus.html                         http://www.n-tv.de/wirtschaft/marktberichte/Asien-dreht-nach-Sueden-ab-article475682.html                                 http://de.reuters.com/article/economicsNews/idDEBEE57N08320090824                                                                  

         

        Die ganze unfassbare Brutalität des Terror-Regimes im faschistischen China

        China – Spendeorgane aus der Todeszelle?

        Laut eines Zeitungsberichts stammen die meisten in China transplantierten Organe von hingerichteten Gefangenen. Die Häftlinge müssten allerdings eine Einverständniserklärung unterzeichnen. In China ist der illegale Organhandel zu einem lukrativen Geschäft geworden. Rund 65 Prozent der Spenderorgane kämen aus dem Todestrakt, schrieb die Zeitung „China Daily“ am Mittwoch. Das Blatt zitierte den stellvertretenden Gesundheitsminister Huang Jiefu mit den Worten, die Häftlinge müssten ihr schriftliches Einverständnis für die Organspende geben. Dennoch handle es sich „nicht um eine angemessene Quelle“. Um Missbrauch zu verhindern, haben das Rote Kreuz und das Gesundheitsministerium dem Bericht zufolge am Dienstag ein neues Organspendesystem eingeführt. Die neue Regelung will mögliche Spender und Empfänger miteinander in Verbindung bringen und sieht eine öffentliche Warte- liste vor, um die Transparenz zu verbessern. Konkrete Einzelheiten sind aber noch nicht bekannt. Rund 1,5 Millionen Chinesen warten auf ein Spenderorgan, doch werden jährlich nur 10.000 Transplantationen vorgenommen. Nach konfuzianischer Tradition soll der Körper eines Toten aus Achtung vor den Vorfahren unversehrt bleiben, die meisten Chinesen verwei- gern daher eine Organspende. Der illegale Organhandel ist daher zu einem lukrativen Geschäft geworden.                                                                                                                                           siehe                                                                                                                                                                      http://www.focus.de/panorama/vermischtes/organspende-china-spendeorgane-aus-der-todeszelle_aid_429774.ht ml                                                                                                                                                                             http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB9A6A93D460B81174/Doc~E9616650C79A14308B1075F3173D645CF~ATp l~Ecommon~Scontent.html                                                                                                                                     http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4600573,00.html                                                                                             http://www.sueddeutsche.de/politik/28/485454/text/                                                                                                 http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=1903238&em_src=725924&em_ivw=fr_polstart     http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2009/08/26/international/spenderorgane_aus_dem_todestrakt               http://www.blick.ch/news/ausland/organe-von-hingerichteten--126994                                                                   http://www.ksta.de/html/artikel/1251181625918.shtml                                                                                               http://www.bt-news.de/html/ticker/00_20090826104903_Spenderorgane_in_China_meist_von_Hingerichtete.html   http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,645145,00.html                                                                        

         

        Ärger mit China: Taiwan lässt Dalai Lama rein

        Taiwans Regierung hat auf Druck der Opposition einem Besuch des Dalai Lama zugestimmt und riskiert damit eine Verschlechterung der Beziehungen zu China. Das geistliche Ober- haupt der Tibeter dürfe nach Taiwan kommen, um für die Seelen der Überlebenden und Todesopfer des Taifuns "Morakot" zu beten, sagte Präsident Ma Ying-jeou bei einem Besuch der vom Taifun "Morakot" verwüsteten Region Nantou. Das faschistische China sprach sich in Peking entschieden gegen den Besuch aus.

        Die oppositionelle Demokratische Fortschrittspartei (DPP) hatte den Dalai Lama in die ebenfalls vom Sturm heimgesuchte Hafenstadt Kaohsiung eingeladen. Nach Mas Zustimmung nahm das im indischen Exil lebende geistliche Oberhaupt der Tibeter die Einladung an. Sein Sprecher erklärte in Dharamsala, der Geistliche freue auf sich auf den Besuch. Er soll am Sonntag in Taiwan eintreffen und bis zum Freitag bleiben. Ein Sprecher des Pekinger Amts für taiwanische Angelegenheiten beim Staatsrat sagte laut der amtlichen chinesischen Nachrich- tenagentur Xinhua, unter dem "Deckmantel der Religion" mische sich der Dalai Lama immer wieder in "separatistische Aktivitäten" ein. Peking wirft dem Geistlichen vor, auf die Unabhän- gigkeit Tibets von China hinzuarbeiten. Die Beziehungen zwischen Peking und Taipeh sind ohnehin angespannt: China betrachtet Taiwan, das sich nach einem Bürgerkrieg 1949 von Peking losgelöst hatte, als abtrünnig.                                                                                                           siehe  http://www.n-tv.de/politik/Taiwan-laesst-Dalai-Lama-rein-article479184.html                                               http://www.china-observer.de/090827-183601/Dalai-Lama-kommt-trotz-Bedenken-nach-Taiwan.html                     http://www.tagesschau.de/ausland/taiwan138.html                                                                                                

        Dalai Lama trifft Taiwans Oppositionsführerin

        Bei seinem umstrittenen Besuch in Taiwan hat der Dalai Lama die Unabhängigkeitsbefür- worterin und Oppositionsführerin Tsai Ing-wen getroffen. Anschließend betete das religiöse Oberhaupt der Tibeter in einer zweistündigen Zeremonie mit rund 15 000 Menschen im Stadion der südtaiwanesischen Stadt Kaohsiung für die schätzungsweise 700 Toten durch den Taifun „Morakot“. Es war die bisher größte öffentliche Veranstaltung seines viertägigen Besuches, der am Donnerstag zu Ende geht.
        Das Treffen mit der Vorsitzenden der Fortschrittspartei (DPP) dürfte in Peking für weitere Irrita- tionen sorgen. Nach DPP-Angaben hob der Dalai Lama dabei hervor, wie sehr er die Freund- schaft des taiwanesischen Volkes schätze. Der Religionsführer hat in der vorwiegend buddhistischen Bevölkerung Taiwans viele Anhänger. Doch protestierten auch etwa 100 Mönche und einige Dutzend pro-chinesische Demonstranten gegen ihn. Die Mönche meinten, der Dalai Lama sei zu politisch und nicht willkommen. Ihm fehle buddhistische Reinheit. Aus Protest hatte die chinesische Seite Besuche von Wirtschafts- oder Finanzvertretern abgesagt oder herabgestuft.                                                                                                                                             siehe
        http://www.focus.de/politik/ausland/china-dalai-lama-trifft-taiwans-oppositionsfuehrerin_aid_431599.html http://www.epochtimes.de/articles/2009/09/01/486228.html                                                                                       http://www.handelsblatt.com/politik/international/neuer-krach-zwischen-china-und-taiwan;2451189                    

        Vier tibetische Mönche zu bis zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt

        Vier Mönche des Klosters Sera, die am 10. März vergangenen Jahres zusammen mit zehn weiteren auf der Barkhor Straße in der tibetischen Hauptstadt Lhasa demonstrierten, wurden zu Haftstrafen unterschiedlicher Länge verurteilt, wie der Radiosender Voice of Tibet informierte. Die chinesische Polizei nahm vierzehn Mönche auf der Stelle fest, die die verbotene tibetische Nationalflagge vor sich hertrugen und Parolen riefen, mit denen sie Unabhängigkeit für Tibet forderten. Der aus Zachukha, Sershul, TAP Kardze, Provinz Sichuan, stammende Lodoe wurde zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt und ist derzeit im Gefängnis Chushul in der Nähe von Lhasa inhaftiert. Lodoes Familie wurde von den Behörden im April über seine Verurteilung in Kenntnis gesetzt, aber gleichzeitig davor gewarnt, die Nachricht zu verbreiten.                                                                                                                                                              siehe                                                                                                                                                                      http://www.china-observer.de/090825-060843/Vier-tibetische-Moenche-zu-bis-zu-zehn-Jahren-Gefaengnis-verurteil t.html                                                                                                                                                                      

         

        Kämpfe zwischen Regierungstruppen und lokalen Milizen: Zehntausende flüchten vor Kämpfen in Myanmar

        Aus Myanmar, dem früheren Birma, sind nach UN-Angaben bis zu 30.000 Menschen vor Kämpfen zwischen Regierungstruppen und lokalen Milizen ins Nachbarland China geflohen. Wie das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR)mitteilte, suchten die Flüchtlinge in der Grenzstadt Nansan im Südwesten Chinas Zuflucht. Die Behörden der Provinz Yunnan hätten bereits Unterkünfte für die Menschen eingerichtet und sie mit Nahrung und medizinischer Hilfe versorgt.

        Gefechte zwischen Regierungstruppen und Milizen

        Die Fluchtbewegung wurde von Gefechten zwischen Regierungstruppen mit Kokang-Re- bellen in einer mehrheitlich von Chinesen bewohnten Region Myanmars ausgelöst. Die myanmarische Regierung hatte vor zwei Jahrzehnten eine Waffenruhe mit der Miliz vereinbart, die für eine Autonomie kämpft. In den vergangenen Monaten nahmen die Spannungen aber wieder zu, weil die Junta ihre Kontrolle vor der für kommendes Jahr geplante Wahl verstärken will. Augenzeugen in China berichteten von Gewehr- und Artilleriefeuer auf der anderen Seite der Grenze.

        Scharfer Protest aus China

        China forderte das Nachbarland in ungewöhnlicher Schärfe auf, seine "internen Probleme" zu lösen und die Stabilität der Grenze zu gewährleisten. Das Außenministerium forderte die Junta in einer Erklärung auf, Sicherheit und Rechte der Chinesen in Myanmar zu garantieren. China unterhält enge Beziehungen zu dem Nachbarland und achtet in der Regel darauf, sich nicht in innenpolitische Angelegenheiten einzumischen. Offenbar befürchtet die Regierung aber eine Ausbreitung des Konflikts über die Grenze hinweg.                                                              siehe  http://www.tagesschau.de/ausland/myanmar192.html                                                                                 http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,645715,00.html                                                                                   http://www.n-tv.de/politik/30-000-Menschen-auf-der-Flucht-article481036.html                                                         http://www.swr.de/nachrichten/-/id=396/nid=396/did=5302878/s57ub4/index.html                                                     http://www.china-observer.de/090901-151456/China-fordert-von-Birma-Stabilitaet-an-der-Grenze.html                   http://www.china-observer.de/090829-113036/Ein-Toter-bei-Bombenanschlag-in-China-nahe-der-Grenze-zu-Birma. html                                                                                                                                                                          

                                                                                                                                           Die dreckigen Geschäfte der miesen Schweinehunde -                                                  das faschistische Nord-Korea                               (geschützt und geführt durch das faschistische China)                                                                     liefert trotz UN-Embargo Waffen an die islamischen Faschisten im Iran

        Uno-Embargo: Emirate stoppen nordkoreanische Waffenlieferung an Iran

        Bedrohliche Fracht: Auf einem nordkoreanischen Schiff sollten schwere Waffen nach Iran geschmuggelt werden - sie waren unter anderem als Maschinenteile getarnt. Die Vereinigten Arabischen Emirate stoppten den Frachter und beschlagnahmten die Lieferung. Laut west- lichen Diplomaten befindet sich das Schiff immer noch in den Emiraten. Es soll sich um den unter der Flagge der Bahamas fahrenden Frachter "ANL Australia" handeln. Nach Informa- tionen der "Financial Times" sollen einfache Waffen aber auch Granatwerfer an Bord gefun- den worden sein. Die Vereinigten Arabischen Emirate gelten als wichtiger Umschlagsplatz für Exporte nach Iran. In der Vergangenheit hatten westliche Staaten von Dubai schon häufig schärfere Kontrollen gefordert. Das Eingreifen fand auf Grundlage einer Uno-Sanktion gegen Nordkorea statt. Sie war nach dem Atombombentest der kommunistischen Diktatur im Mai verschärft worden. Schwere Waffen sowie Nuklear- und Raketentechnik dürfen seitdem aus Pjöngjang nicht exportiert werden. Nach Beschluss des Weltsicherheitsrats dürfen nordko- reanische Schiffe unter bestimmten Umständen auf verbotene Waffenlieferungen überprüft werden. Zudem müssen alle Frachtlieferungen von und nach Nordkorea inspiziert werden, wenn der Verdacht auf einen Zusammenhang mit dem Atomprogramm besteht.                           siehe  http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,645739,00.html                                                                    

         

        Journalist von „People’s Daily“ verlässt öffentlich die Kommunistische Partei

        "Ich habe viele Jahre für die ‚People's Daily' in China gearbeitet. Leider konnte ich überhaupt keine Fortschritte im Hinblick auf Menschenrechte in China finden. Sie haben ihre Verspre- chen nicht gehalten und die Menschenrechtssituation wird immer schlechter."  Qiu Mingwei, ein Journalist, der für Chinas Propagandablatt „The People's Daily" gearbeitet hat und nach Hongkong geflohen ist, hat am 23. August auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben, dass er aus der Kommunistischen Partei Chinas und allen ihr angeschlossenen Organisationen ausgetreten ist. Er ist damit der erste Mitarbeiter einer Organisation, die direkt mit dem Zentralen Propaganda Ministerium verbunden ist, der die KPCh unter Nennung seines wahren Namens verlässt.*

        Qiu arbeitete als Leiter der Abteilung vom "People's Forum" der „People's Daily", dem Haupt- Sprachrohr der KPCh. Ende Juni diesen Jahres fuhr er nach Hongkong zu einer Konferenz der International Federation of Journalists. Während seines Aufenthalts wurde er fotografiert, wie er am 1. Juli-Marsch in Hongkong teilnahm, einer alljährlichen Demonstration für Demo- kratie und Menschenrechte. Er floh aus China nach Hongkong am 30. Juli.  Viele Medien waren zu seiner Pressekonferenz erschienen, auf der Qiu ziemlich aufgeregt seine öffentliche Erklärung abgab. „Noch während ich für ‚People's Daily' arbeitete, habe ich schon die Möglichkeit genutzt, die Website der Epoch Times zu besuchen und bei dem „Quit the CCP Service Center" meinen Austritt zu erklären. Heute gebe ich auch öffentlich bekannt, dass ich alle Verbindungen zur KPCh durchtrenne, das sind die Jungen Pioniere, die Jugendliga und die Partei."                                                                                                                                                             siehe  http://www.epochtimes.de/articles/2009/08/25/483717.html                                                                        

         

        Mehrere Tote bei neuen Unruhen in Xinjiang

        In der nordwestchinesischen Unruheregion Xinjiang sind erneut Spannungen zwischen der Uiguren-Minderheit und Chinesen aufgeflammt. Mindestens fünf Menschen kamen ums Leben - 14 weitere wurden verletzt. Die wütenden Demonstranten warfen mit Flaschen auf Polizisten - und die Sicherheitskräfte in Ürümqi, der Hauptstadt der nordwestchinesischen Unruheregi- on Xinjiang, setzten Tränengas ein: In der chinesischen Provinz sind erneut Spannungen zwischen der muslimischen Minderheit der Uiguren und Chinesen ausgebrochen, nachdem mehr als 500 Menschen, vornehmlich Chinesen, Opfer von Angriffen mit Injektionsnadeln geworden sind. Die Attacken haben seit drei Tagen Zehntausende empörte Menschen protestieren lassen. Ein Versammlungsverbot wurde verhängt. Bei den neuen blutigen Aus- schreitungen kamen fünf Menschen ums Leben, 14 weitere wurden verletzt, wie der Vizebür- germeister von Ürümqi, Zhang Hong, nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag berichtete. Unter den Toten seien zwei unbeteiligte Schaulustige gewesen.

         

         

        Chinas Polizeiminister Meng Jianzhu machte uigurische Separatisten für die Attacken verantwortlich. Bei einem Besuch in Ürümqi sagte der Minister, es sei "eine Fortsetzung der Zwischenfälle vom 5. Juli". Er verwies damit auf die blutigen Übergriffe von Uiguren gegen Chinesen und folgende Racheakte, bei denen 197 Menschen getötet und 1600 verletzt worden waren. Unabhängigkeitskämpfer hätten zu den Spritzen-Angriffen angestiftet, die die Men- schen in Ürümqi seit zwei Wochen in Angst und Schrecken versetzten. Damit wollten sie "die ethnische Einheit zerstören", hieß es in seiner Erklärung, die in den zentralen Abendnach- richten landesweit verlesen wurde.                                                                                                               Der Polizeiminister rief zu Ruhe und Ordnung auf: "Stabilität ist ein Segen, Unruhe eine Katas- trophe." Alle müssten sich an Recht und Gesetz halten. Er drohte Separatisten, Gewalttätern oder Randalierern, "egal welcher ethnischer Zugehörigkeit sie sind", mit hohen Strafen.            Bei den dreitägigen Protesten hatten die Demonstranten mangelnden Schutz der Bevölke- rung und die "machtlose" Regierung kritisiert. Es kam wiederholt zu Zusammenstößen mit der Polizei, die mit einem massiven Aufgebot an Sicherheitskräften die Stadt abgeriegelt hatten. Über Lautsprecher und auf Flugblättern wurde das Demonstrationsverbot verbreitet. Die Schulen wurden vorerst geschlossen.

         

        Es gab bereits erste Hamsterkäufe, wie die Staatsagentur berichtete. "Ich habe heute Nah- rungsmittel gekauft. Wer weiß, was als nächstes passiert", wurde ein Bewohner zitiert. Straßensperren riegelten die Innenstadt für den Verkehr ab. "Alle Leute müssen zu Fuß gehen", berichtete eine Hotelangestellte. "Es gibt auch Personenkontrollen." Zwei neue Sprit- zen-Attacken fachten am Freitag die Proteste neu an. Zwei Uiguren wurden laut Augenzeugen festgenommen. Xinhua berichtete, die Polizei habe die beiden Verdächtigen vor Racheakten geschützt, was Empörung ausgelöst habe.                                                                                                Bisher sind zwei Dutzend Verdächtige festgenommen worden. Doch waren mindestens 433 der mehr als 500 Opfer, die medizinische Behandlung gesucht hatten, ethnische Chinesen, wie das regionale Informationsamt berichtete. Bislang konnten keine Infektionen oder Vergif- tungen festgestellt werden. Doch geht die Sorge vor HIV-Infektionen um. Die Stimmung wurde von Gerüchten angeheizt, dass Uiguren Insektenvernichtungsmittel, Drogen oder Säure in die Injektionsnadeln getan hätten, wie "Radio Free Asia" berichtete. Auf der anderen Seite mach- ten ebenso unbestätigte Berichte die Runde, dass einige hundert Chinesen mit Knüppeln auf Uiguren losgegangen seien und Dutzende verletzt hätten.                       

         

        Die neuen Zwischenfälle kommen zu einem heiklen Zeitpunkt, da sich die kommunistische Führung und das Land auf die großen Feiern zum 60. Geburtstag der Volksrepublik in vier Wochen vorbereiten. Mit einer großen Propagandashow soll dann auch die Einigkeit der Volksgruppen in China demonstriert werden. Die turkstämmigen Uiguren in Xinjiang fühlen sich von den Chinesen benachteiligt und politisch unterdrückt. Chinas Kommunisten hatten sich die Region, in der einst kurzzeitig ein unabhängiges Ostturkestan existiert hatte, nach der Gründung der Volksrepublik 1949 einverleibt.                                                                                           siehe  http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,647094,00.html                                                                     http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/506218/index.do?_vl_backlink=/home/politik/index.do                 http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/neue-proteste-im-ueruemqi/                                                                   http://www.zeit.de/online/2009/37/erneute-proteste-in-ueruemqi                                                                             http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/in_urumqi_kocht_die_wut_wieder_hoch_1.3491399.html                   http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2009/09/04/international/tote_bei_protesten_in_chinesischer_provinz_xi njian                 siehe auch Video SF                                                                                                                      http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EEAE13C18FA434C19A1D205E8D6A5D7CB~ ATpl~Ecommon~Scontent.html                                                                                                                               http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/505846/index.do?direct=506142&_vl_backlink=/home/politik/auss enpolitik/index.do&selChannel=                                                                                                                               http://www.focus.de/panorama/vermischtes/china-erneut-proteste-von-han-chinesen-in-urumqi_aid_432364.html http://www.focus.de/politik/ausland/konflikte-neue-proteste-in-unruheregion-in-nordwestchina_aid_432353.html   http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4622406,00.html                                                                                             http://www.n24.de/news/newsitem_5395409.html                                                                                                   http://www.china-observer.de/090904-165434/Tausende-Chinesen-protestieren-in-Chinas-Unruheprovinz-Xinjiang. html                                                                                                                                                                         http://www.china-observer.de/090904-192908/Fuenf-Tote-bei-Protesten-in-Chinas-Unruheprovinz-Xinjiang.html     http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1922832_Uiguren-Provinz-Xinjiang-Tote-bei-neuen-Protest en.html                                                                                                                                                                     http://www.tagesschau.de/ausland/china744.html                                                                                                  

        Kommunisten-Chef in Chinas Uiguren-Provinz entlassen

        Nach den blutigen Protesten in der chinesischen Unruheprovinz Xinjiang ist der örtliche Chef der Kommunistischen Partei entlassen worden. Der Parteivorsitzende Li Zhi sei von seinen Aufgaben entbunden worden, meldete die Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf eine Entscheidung des zuständigen Regionalkomitees der Partei. Ein Grund für die Entlas- sung wurde zunächst nicht genannt. Als Nachfolger wurde das hochrangige Parteimitglied Zhu Hailun vorgestellt.                                                                                                                                      siehe  http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gy3Uh1UjKwmZDEdFRAoCJwPfrCNQ                  

         

        Chinesisches Mädchen ganz realistisch: Traumberuf "korrupter Beamter"

        Eine Erstklässlerin in China ist durch ihren ausgefallenen Berufswunsch zum Star geworden. Die Sechsjährige sagte in einem Fernsehinterview zum Schulanfang, sie würde gern "korrupter Beamter" werden. "Wenn ich groß werde, möchte ich Beamter werden", sagte das Mädchen in die Kamera. "Was für ein Beamter?", fragte der Interviewer und bekam eine klare Antwort: "Ein korrupter Beamter, denn die besitzen ganz viele Sachen."Das Interview war laut Berichten staatlicher Medien zunächst nur auf einer Internet-Website zu sehen. Inzwischen ist es aber im ganzen Land bekannt - in Blogs werden die Äußerungen der Sechsjährigen als "realistische Einschätzung des Lebens" gelobt.                                                                                     siehe  http://www.n-tv.de/panorama/Traumberuf-korrupter-Beamter-article490855.html                                       http://www.china-observer.de/090905-113002/Erstklaesslerin-in-China-will-bei-Fernsehinterview-korrupter-Beamte r-werden.html                                                                                                                                                        

                                                                                                                                                 Strenge Bevölkerungskontrolle im faschistischen China: 13 Millionen Abtreibungen im Jahr - die meisten gezwungenermaßen

        Zwangsabtreibungen in China gehören nicht der Vergangenheit an. Wegen der Ein-Kind- Politik werden immer noch viele Frauen mit fortgeschrittener Schwangerschaft gezwungen, ihr Kind abtreiben zu lassen. Für die Massen-Zwangssterilisierung sind die chinesischen Provinzbehörden verantwortlich. Abtreibungen werden oft von Personal durchgeführt, das nicht fachgerecht in Hygienestandards eingewiesen wurde. „Die Ein-Kind-Politik verursacht mehr Gewalt gegenüber Frauen und Mädchen als jede andere politische Maßnahme auf der Erde“, sagte Reggie Littlejohn, Expertin für Ein-Kind-Politik und Präsidentin der neu gegrün- deten „Women’s Rights Without Frontiers“ (Frauenrechte ohne Grenzen). „Zwangsabtreibun- gen und Zwangssterilisationen sind nicht zu akzeptierende Formen der Bevölkerungskon- trolle“, sagte sie. Erlaube ein Land die freie Meinungsäußerung, seien Menschen in der Lage, zivilisiert zu diskutieren und zu einer Lösung zu kommen.

        Viele Frauen würden ernsthafte gesundheitliche Schäden für den Rest ihres Lebens davon- tragen und der Eingriff in die Psyche durch die Zwangsabtreibung stehe in Zusammenhang mit der hohen weiblichen Selbstmordrate, sagte Littleton weiter. Wei Linrong aus der Provinz Guangxi, einer gläubigen Christin und Gegnerin von Abtreibungen, wurde Gift gespritzt, das ihr ungeborenes Kind tötete, wie National Public Radio (NPR) berichtete. Zehn Beamte, zuständig für Familienplanung, holten sie von Zuhause ab und fuhren sie und ihren Mann in eine Geburtsklinik.                                                                                                                                              siehe  http://www.epochtimes.de/articles/2009/09/06/488019.html                                                                        

         

        Die Autoren/Autorinnen sollten jetzt Rückgrat zeigen: Wenn die Leitung der Frankfurter Buchmesse vor dem faschistischen China einen Kotau macht und Regimekritiker von der Frankfurter Buchmesse verbannt, sollten sich die Autoren /-innen ebenfalls von dort fernhalten und alle Lesungen und Buchpräsentationen verweigern, - denn wir Autoren/-innen sind u.a. der Wahrheit verpflichtet.

        Frankfurter Buchmesse lädt Regimekritiker des faschistischen China aus

                                         Bei Ling beklagt, dass die Frankfurter Buchmesse das Symposium nicht unter ihrer Kontrolle hat.

        Skandal bei Buchmesse weitet sich aus  -  Buchmesse als opportunistisch kritisiert

        Der Streit um die Einladungspolitik der Frankfurter Buchmesse eskaliert. Auf chinesischen Druck waren zwei Schriftsteller von einer Veranstaltung ausgeladen worden.                                                                                                          

        Zensur und Diplomatie vor der Buchmesse  -  Gastlandauftritt des faschistischen China: Buchmesse ohne Gegner des Regimes  -  Faschistisches China auf der Buchmesse: Geld über Moral

        Droht der Frankfurter Buchmesse der erste Skandal um das heikle Gastland China? Weil chinesische Behörden intervenierten, wurden jetzt einige regimekritische Intellektuelle von einer Diskussionsveranstaltung wieder ausgeladen. Betroffene sprechen von einer "Schande". Die Idee, China als Ehrengast der diesjährigen Frankfurter Buchmesse einzu- laden, erweist sich, wie befürchtet, als heikel. Schon Wochen vor Beginn der eigentlichen Veranstaltung gibt es Ärger. Das bekamen jetzt der in Boston lebende Exilautor Bei Ling und die regierungskritische Autorin und Umweltschützerin Dai Qing zu spüren. Beide sollten an diesem Wochenende an einem Symposium zum Thema "China und die Welt - Wahrnehmung und Wirklichkeit" teilnehmen. Doch sie wurden wieder ausgeladen.

        "Ich bekam gestern einen Anruf, in dem ich dringend gebeten wurde, nicht nach Frankfurt zu fliegen", berichtete Bei Ling SPIEGEL ONLINE. "Wenn ich kommen würde, gäbe es ein Riesendurcheinander, hieß es." Hintergrund: Chinesische Funktionäre und Schriftsteller haben angedroht, ihre Teilnahme abzusagen, falls politisch ungeliebte Autoren dabei sind. Dahinter steht offenkundig das Verwaltungsamt für Presse und Publikationen (GAPP), die oberste Zensurbehörde Chinas. Im Fall von Dai Qing wurde eine Einladung der Frankfurter von der GAPP nicht weitergeleitet.                                                                                                                 "Wir sind in einer Zwickmühle", sagt Peter Ripken, Programmkoordinator der Messe. "Das chinesische Organisationskomitee hat knallhart gesagt: "Wenn der und der teilnimmt, ziehen wir aus." Andere Teilnehmer dagegen, wie den Sozialkritiker Wang Hui, habe die deutsche Seite durchsetzen können. Die Pekinger hätten sich zunächst sogar gegen die Teilnahme des deutschen PEN-Klubs gewehrt, weil der nach ihrer Ansicht antichinesisch sei.                             Damit das ganze "nicht in die Luft fliegt" sei er nun zu einer "Güterabwägung gezwungen", erklärte Ripken im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. "Alles ist höchst unerfreulich." Sowohl Dai Qing als auch Bei Ling würden allerdings zur Messe im Oktober nach Frankfurt eingeladen. Ripken: "Dann bin ich Herr des Verfahrens."

        Trotz der Ausladung will Dai Qing allerdings doch zum Symposium kommen. Die Journalistin reist nach Informationen der dpa auf Einladung des deutschen PEN an diesem Freitag nach Frankfurt. Die 68-Jährige hat von der deutschen Botschaft in Peking bereits ein Visum erhal- ten. Buchmessenorganisator Ripken zeigte sich überrascht: Zu dieser "neuen Entwicklung" könne er zunächst nichts sagen. Exilautor Bei Ling versteht die Nöte der deutschen Organisatoren, wenn er auch seine Ausladung als "Schande" empfindet. Aber: "Schaden will ich durch meine Anwesenheit nicht anrichten." Die chinesische Exilliteratur gehöre jedoch unbedingt auf die Messe.                                                                                                                                   siehe  http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,648148,00.html                                                                       http://www.welt.de/news/article4505817/Chinas-erster-Suendenfall-der-Zensur.html                                               http://www.sueddeutsche.de/kultur/744/487153/text/                                                                                               http://www.n-tv.de/panorama/kultur/Es-ist-eine-Schande-article498701.html                                                         http://www.n-tv.de/panorama/kultur/Zensurskandal-vor-Buchmesse-article497037.html                                             http://www.faz.net/s/RubFAE83B7DDEFD4F2882ED5B3C15AC43E2/Doc~EC2BABAD16DC74FFAB51300C955AA5A8D ~ATpl~Ecommon~Scontent.html                                                                                                                             http://www.sueddeutsche.de/kultur/769/487178/text/                                                                                               http://derstandard.at/fs/1252037011529/Zensurskandal-um-Frankfurter-Buchmesse                                                 http://www.nzz.ch/nachrichten/international/china_buchmesse_1.3534067.html                                                     http://www.ksta.de/html/artikel/1246883877541.shtml                                                                                               http://www.boersenblatt.net/sixcms/detail.php?id=338920                                                                                       http://www.hr-online.de/website/rubriken/kultur/index.jsp?rubrik=5982&key=standard_document_37924378         http://www.zeit.de/newsticker/2009/9/10/iptc-bdt-20090910-368-22353872xml                                                           http://www.zeit.de/kultur/literatur/2009-09/frankfurt-china-buchmesse                                                                   http://www.derwesten.de/nachrichten/kultur/literatur/2009/9/10/news-132699770/detail.html                                   http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1938272_Gastlandauftritt-Chinas-Buchmess e-ohne-Gegner-des-Regimes.html                                                                                                                           http://www.stern.de/kultur/buecher/frankfurter-buchmesse-wirbel-um-ausgeladene-chinesen-1508351.html           http://www.china-observer.de/090910-204439/China-Menschenrechte-und-die-Frankfurter-Buchmesse.html           http://www.china-observer.de/090828-091844/Hochkaraetig-besetztes-Symposium-im-Vorfeld-der-Frankfurter-Buch messe.html                                                                                                                                                               http://www.sueddeutsche.de/kultur/948/487356/text/                                                                                                

        Es ist in der Tat eine Schande, was sich die Leitung der Frankfurter Buchmesse hier erlaubt, denn eine Ausladung von chinesischen Regimekritikern kommt durch- aus dem Ausschluss von jüdischen Sportlern bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin gleich, - d.h. die Frankfurter Buchmesse stellt sich auf eine Ebene mit Hitler und den Nationalsozialisten und ihrer Herrenmenschenideologie

        Buchmessen-Affäre: Ausgeladene China-Dissiden- ten kommen doch

        Der Skandal um die auf chinesischen Druck ausgeladenen Regimegegner nimmt eine neue Wendung: Die Schriftsteller Dai Qing und Bei Ling haben angekündigt, nun doch am Frank- furter China-Symposium teilzunehmen. Die Organisatoren hatten sie zuvor zur Absage gedrängt. Die Schriftstellerin Dai Qing und der in den USA im Exil lebende Autor Bei Ling wollen ungeachtet der Boykottandrohung der chinesischen Seite doch an einem China- Symposium am Wochenende in Frankfurt teilnehmen. Auf massivem Druck Pekings hatten die Organisatoren Dai Qing und Bei Ling zuvor von dem Treffen "China und die Welt - Wahrnehmung und Wirklichkeit" ausgeladen. China ist vom 14. bis 18. Oktober Gastland der Buchmesse.                                                                                                                                                         siehe  http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,648265,00.html                                                                       http://www.faz.net/s/RubFBF93A39DCA8403FB78B7625AD0646C5/Doc~E8A9867CCDEB3432D96FF52D8C80A4167~A Tpl~Ecommon~Scontent.html                                                                                                                                   http://www.freitag.de/kultur/0937-dai-qing                                                                                                               http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1180216/China-Symposium-nun-doch-mit-kritischen-Autoren.html       http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,648324,00.html                                                                             http://www.epochtimes.de/articles/2009/09/13/490391.html                                                                                    

        Dissidenten kommen trotz Ausladung: Scharfe Kritik an Buchmesse

        Der Skandal um die Ausladung zweier chinesischer Autoren im Vorfeld der Frankfurter Buch- messe mit China als Gastland hat nun auch eine innenpolitische Debatte ausgelöst. Der Vor- sitzende des Bundestagskulturausschusses, Hans-Joachim Otto (FDP), sprach von einem "Armutszeugnis für die Verantwortlichen der Messe". Schon am Vortag hatte der Menschen- rechtsbeauftragte der Bundesregierung, Günter Nooke, eine klare Haltung von der Buchmes- se angemahnt. Unterdessen wollen die Schriftstellerin Dai Qing und der in den USA im Exil lebende Autor Bei Ling ungeachtete der Boykottandrohung der chinesischen Seite doch an einem China-Symposium am Wochenende in Frankfurt teilnehmen.                                                 siehe  http://www.n-tv.de/panorama/kultur/Scharfe-Kritik-an-Buchmesse-article499742.html                                 http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1940773_Kritische-Autoren-Ankunft-nach-T urbulenzen.html                                                                                                                                                       http://www.faz.net/s/RubFBF93A39DCA8403FB78B7625AD0646C5/Doc~E8A9867CCDEB3432D96FF52D8C80A4167~A Tpl~Ecommon~Scontent.html                                                                                                                                 http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1180216/China-Symposium-nun-doch-mit-kritischen-Autoren.html       http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1183072/Wirbel-um-Tibet-Initiative-auf-der-Buchmesse.html                 http://www.china-observer.de/090914-173002/Dai-Qing-und-Bei-Ling-Eklat-in-Frankfurt.html                                  

        Der lange Arm der Machthaber                                 Das faschistische China - der unwürdige Gast der Buchmesse

        Vielleicht kommt sie doch noch, die chinesische Journalistin und Dissidentin Dai Qing, die zu einem Symposion über China nach Frankfurt eingeladen, aber wegen eines Ultimatums der offiziellen chinesischen Delegation wieder ausgeladen wurde. Zumindest hofft der General- sekretär der deutschen PEN-Zentrums Herbert Wiesner, dass inzwischen, was Visum und Einladung angehe, alle Hindernisse aus dem Weg geräumt seien. Falls Dai Qing tatsächlich zum Frankfurter Symposion eintreffen sollte, wird es wohl zu einem Eklat kommen - und das wäre gut so. Die Frankfurter Buchmesse hat China, das in so vielen Fragen der Menschen- rechte andere Standpunkte vertritt als der Westen, als Ehrengast der diesjährigen Messe (14.-18.10.) eingeladen. Gerade in jüngster Zeit häufte sich die Kritik an dieser Entscheidung, die dem Regime in Peking Gelegenheit zu groß angelegten Selbstfeiern gibt. Das chinesische Amt für Presse und Publikation (GAPP) stellte für Frankfurt eine Delegation zusammen, die nach Ansicht von Fachleuten nahezu nur linientreue Künstler und Schriftsteller umfasst. Die Entscheidung, ausgerechnet das nach wie vor von Zensurmaßnahmen stark gezeichnete China zum Ehrengast einer Messe zu machen, zu deren Fundamenten die Meinungsfreiheit gehört, war von Beginn an umstritten. Um den Einwänden vorab Wind aus den Segeln zu nehmen, wurde von der Buchmesse, ihren chinesischen Ehrengästen und anderen Partnern das Symposion "China und die Welt - Wahrnehmung und Wirklichkeit" ersonnen. Auf ihm soll an diesem Wochenende mit Intellektuellen, Wissenschaftlern und Autoren aus China, aber eben auch mit Exilchinesen und Dissidenten diskutiert und das Bild eines liberaler gewor- denen Reichs der Mitte vermittelt werden. Wie sehr jedoch die Wahrnehmung Chinas als autoritär regiertes Land noch immer der politischen Wirklichkeit entspricht, wurde deutlich, als die Buchmesse kurzfristig auf Verlangen der chinesischen Mitveranstalter sowohl die in Peking lebende Regimekritikerin Dai Qing als auch den exilchinesischen Schriftsteller Bei Ling vom Symposion auslud.                                                                                                                        

        Es gab ihn, den einen Moment, an dem alles auf der Kippe stand, den Moment, in dem Jürgen Boos, der Direktor der Frankfurter Buchmesse, das Symposion „China und die Welt“ vielleicht doch hätte abbrechen müssen. Dieser Moment war nicht der Abmarsch der chinesischen Delegation aus dem Konferenzraum des Instituto Cervantes. Genau das hatte die Delegation schließlich angekündigt, sollten die beiden doch noch angereisten Autoren Dai Qing und Bei Ling vom Podium aus ihre Meinung kundtun dürfen - was sie entgegen erster Planungen durf- ten. „Beschneidung der Redefreiheit“, „Missbrauch der öffentlichen Gewalt“ und „Missach- tung der Grundrechte“ kennzeichneten die chinesische Politik dieses Jahrhunderts, konsta- tierte Dai Qing.                                                                                                                                                     Der kritische Moment aus deutscher Perspektive kam nach dem Wiedereinzug der Delegation. Er bestand in einem ganz und gar ungeheuerlichen Satz, einem mit viel Applaus und Bravo-Rufen von den offiziell geladenen chinesischen Besuchern bedachten Satz des ehemaligen chinesischen Botschafters in Deutschland Mei Zhaorong. „Ich habe große Achtung vor Deutschland und den Deutschen“, rief Mei zornig, „aber ich muss fest- stellen, dass man hier von Demokratie spricht, aber in der Praxis eigentlich diktiert!“ Muss sich, darf sich Deutschland als Diktatur bezeichnen lassen? Ausgerechnet von einem Politiker aus dem faschistischen China?

        Damit war die Erregung, die sich über mehrere Tage durch Feigheit der deut- schen Seite und durch Unverschämtheit der chinesischen Seite potenziert hatte, auf ihrem Höhepunkt angelangt. Alle Beteiligten waren sichtlich nervös. Für Jürgen Boos und den Programmverantwortlichen Peter Ripken stand die Reputation auf dem Spiel. Spät erst hatten die Vertreter der Buchmesse eingelenkt, sich dann aber hinter die Position von Herbert Wiesner, dem Generalsekretär des mitveranstaltenden PEN, gestellt: Dai Qing und Bei Ling wurden eingeflogen, obwohl die chinesische Delegation sie als unerwünscht betrachtete.                                                                                                                               siehe  http://www.welt.de/die-welt/kultur/article4509634/Der-lange-Arm-der-Machthaber.html                             http://derstandard.at/fs/1252037094752/Kritische-chinesische-Autorin-doch-nach-Frankfurt-unterwegs                     http://www.zeit.de/newsticker/2009/9/11/iptc-bdt-20090911-281-22362926xml                                                           http://www.fr-online.de/top_news/1940180_Skandal-um-Frankfurter-Buchmesse-Ich-uebe-Kritik-weil-ich-China-lie be.html                                                                                                                                                                     http://www.faz.net/s/RubBE163169B4324E24BA92AAEB5BDEF0DA/Doc~E3771652B4B274D8CA9F0301D970EE307~A Tpl~Ecommon~Scontent.html                                                                                                                                 http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1946949_Frankfurter-Buchmesse-Sperre-fu er-Tibet-Flyer-aufgehoben.html                                                                                                                               http://www.faz.net/s/RubBE163169B4324E24BA92AAEB5BDEF0DA/Doc~EB2C0BBFC3BA84F3B9545E62EC81FCB2B~ ATpl~Ecommon~Scontent.html                                                                                                                               http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?em_cnt=1944647                                     http://debatte.welt.de/weblogs/4881/boess+in+berlin/154584/die+frankfurter+buchmesse+bringt+china+zu+fall   http://www.china-observer.de/090914-140004/Frankfurter-Buchmesse-versus-Deutsche-Welle.html                        

        Frankfurter Buchmesse räumt Fehler ein

        Selbstkritik aus Frankfurt: Der Leiter der Buchmesse hält die Kompromisse mit den Chinesen für unnötig. Nun freue man sich auf die beiden Autoren.     

        Schon beim Vorab-Symposium zur Frankfurter Buchmesse kommt es zu Tumulten: Als zwei kritische Autoren ein Statement abgeben wollen, verlässt die offizielle chinesische Delegation den Raum. Die Diskussionen über Meinungsfreiheit mit dem diesjährigen Ehrengastland drohen, hitzig zu werden. Als die Dissidenten Dai Qing und Bei Ling auf die Bühne gerufen werden, ist das Maß offensichtlich voll. Die Mitglieder der offiziellen chinesischen Delegation stehen schweigend von ihren Plätze in der ersten Reihe auf, verlassen ohne ein Wort den Saal.                                                                                                                                                                        Einen Moment lang herrscht entsetzte Stille. Dann versucht Herbert Wiesner, Generalsekretär der Schriftstellervereinigung PEN, den Eklat noch zu verhindern. "Das ist die falsche Demon- stration", ruft er vom Podium aus. "Das ist wirklich nicht kooperativ."  Buchmesse-Chef Juergen Boos, der gemeinsam mit Wiesner und den Autoren Dai Qing und Bei Ling auf der Bühne sitzt, schweigt betreten. Erst auf Nachfrage erklärt er kleinlaut: "Ich bin sehr ent- täuscht." Katastrophaler hätte der Auftakt wohl kaum sein können. Dabei sollte das zweitägi- ge Symposium "China und die Welt - Wahrnehmung und Wirklichkeit" eigentlich genau das Gegenteil bewirken. Vorurteile abbauen. Diskussion möglich machen. Als die Veranstaltung endlich beginnt, geht die Aufarbeitung weiter. Frankfurts Oberbürgermeisterin Petras Roth (CDU) kritisiert in ihrer Eröffnungsrede die "Ungeschicklichkeiten" im Vorfeld. "Ich kämpfe für Demokratie", sagt sie. Fordert "Standfestigkeit". "Auf jeden Fall sollte man, wenn man eine Einladung ausspricht, zu der Einladung stehen." Man dürfe nicht von vornherein Angst vor einer "Abfuhr" durch die chinesischen Behörden haben.

        Als dann noch PEN-Vertreter Wiesner und Boos die beiden chinesischen Autoren für ein Statement auf die Bühne bitten, geht es drunter und drüber. Die chinesische Delegation verlässt den Raum. Dai Qing geißelt ruhig die "unmoderne Art" ihrer Landsleute, Bei bedankt sich, dass die Buchmesseleitung nicht "eingeknickt ist". Kurz darauf springt ein Mitarbeiter der chinesischen Botschaft empört auf die Bühne: "Wenn jemand nicht zuhören will, kann er gehen", sagt er. "Auch das ist für mich Demokratie." Dann sagt er noch: "Ich habe keinerlei Auftrag bekommen, das hier zu sagen."

        Es hat eine kurze Pause gegeben, anschließend sind wieder alle Gäste im Saal. Die chinesi- schen Partner seien "verärgert, dass wir das Programm eigenmächtig geändert haben", erklärt Boos dem verdutzten Publikum. Dem sonst recht cool wirkenden Messechef mit dem grauen Haar ist die Anspannung deutlich anzumerken. Er will die Buchmesse als Plattform verstanden wissen, auf der auch "über die kritischen Themen" Chinas ausführlich gespro- chen wird, wie er dem SPIEGEL erklärte. Doch eins wird schon an diesem Samstag deutlich: Die Ehrengäste wollen sich keine rechtsstaatlichen Schulstunden erteilen lassen. Man fühle sich "sehr ungerecht behandelt", ruft der frühere Botschafter in Deutschland, Mei Zhaorong, in den Saal. Die Delegation sei "nicht gekommen, um Demokratieunterricht zu bekommen. Diese Zeiten sind vorbei!" Seine Landsleute klatschen lauten Applaus.                                            Am Ende bleibt Boos nur noch der Appell an das Publikum: "Bitte, bauen Sie keine Mauern im Kopf auf." Es gehe um die Diskussion. Es klingt fast wie ein Flehen.                                                 Als böses Omen für die eigentliche Buchmesse wollen die Organisatoren den peinlichen Auf- takt dennoch nicht verstanden wissen. Bei der eigentlichen Veranstaltung hätten beide Seiten ihr eigenes Programm: "Wir reden dem Gastland nicht rein in seine Veranstaltungen, aber wir lassen uns auch nicht reinreden in unsere", sagt Boos im SPIEGEL-Interview. Und dass die Chinesen einigen kritischen Schriftstellern wie Yan Lianke die Reise nach Deutschland verweigern, "fällt letztlich auf das Gastland zurück", findet Boos.

        Der Buchmessechef will auf Diplomatie setzen: "Es ist immer die Frage, was wirksamer ist: öffentliche medienwirksame Gegenrede über China oder das Gespräch mit China." Auch Regimekritiker Bei findet die Messe eine gute Idee. "Sie kann die chinesische Propaganda nicht stoppen", sagt er. Aber die Veranstaltung sorge auch dafür, dass sich China kritischen Stimmen stellen müsse. Zu Diskussionen kommt es auch an diesem Samstag noch, als sich der erste Sturm der Empörung gelegt hat. Gegen Mittag startet die erste geplante Podiumsdiskussion, es geht um das Selbstbild und die Außenwahr- nehmung Chinas. Und an klaren Fragen und deutlichen Antworten mangelt es nicht. Es wird über Nichtregierungsorganisationen gesprochen und über Umweltschutz. Auch auf Dai Qings Frage nach den Menschenrechten gehen die Diskussionsteilnehmer ein. Doch die Argumen- tation zeigt auch, wie schwierig der Dialog ist.

        Die Grundrechte stünden in der chinesischen Verfassung, sagt der ehemalige Botschafter Mei. Aber über Freiheit gebe es "verschiedene Auffassungen". Wenn etwa die Leute nichts mehr zu essen hätten, weil das Land instabil sei, nützen ihnen auch Grundrechte wenig. "Zuerst kommt das Fressen, dann kommt die Moral", zitiert er dann in perfektem Deutsch den Schriftsteller Bertolt Brecht.                                                                                                                             (Anmerkung: Allein schon das ist eine Ungeheuerlichkeit)                                                                     siehe  http://www.zeit.de/kultur/literatur/2009-09/buchmesse-kritik                                                                       http://www.ksta.de/html/artikel/1246883907996.shtml                                                                                               http://www.fr-online.de/top_news/1940506_Frankfurter-Buchmesse-Entschuldigung-bei-Dai-Qing.html                   http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/8/0,3672,7892136,00.html                                                                               http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,648602,00.html                                                                                   http://www.n-tv.de/panorama/kultur/Chinesen-verlassen-den-Saal-article501850.html                                           http://www.focus.de/kultur/kultur-news/buchmesse-chinesische-regimekritiker-doch-bei-symposium_aid_435058.h tml                                                                                                                                                                           http://www.focus.de/kultur/kultur-news/frankfurter-buchmesse-trubel-mit-gastland-china_aid_435332.html           http://www.zeit.de/kultur/literatur/2009-09/frankfurt-china-buchmesse                                                                     http://www.china-observer.de/090914-084111/Frankfurter-Buchmesse-schraenkt-Informationen-ueber-verfolgte-Aut oren-in-Tibet-ein.html                                                                                                                                              

        Steinbach kritisiert "Kotau" der Buchmesse vor China

        Nach dem Eklat bei einem China-Symposium im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse ist aus der Unionsfraktion erneut Kritik an der Messeleitung laut geworden. Deren "unterwürfiges Verhalten" gegenüber dem diesjährigen Gastland China entwickele sich "mehr und mehr zur Realsatire", erklärte die Abgeordnete Erika Steinbach (CDU) in Berlin. Chinas Botschafter warf den Veranstaltern im Gegenteil mangelnden Respekt vor. Die Kritik entzündet sich an einem Zwischenfall vom Wochenende. Zum Auftakt eines von der Buchmesse und dem "Organisa- tionskomitee Ehrengast China" gemeinsam veranstalteten Symposiums hatten zwei - vorü- bergehend ausgeladene - Regimekritiker ein Statement abgegeben. Währenddessen verließen Teile der chinesischen Delegation den Konferenzsaal vorübergehend. Messechef Juergen Boos begründete dies damit, dass der Auftritt der Regimekritiker Dai Qing und Bei Ling eine Programmänderung gewesen sei, die nicht rechtzeitig mit den chinesischen Mitveranstaltern habe besprochen werden können. Für diese "nicht erfolgte Kommunikation" habe er sich bei den Chinesen entschuldigt.

        Steinbach erklärte, nicht nur sei es ein "skandalöser und blamabler Vorgang", dass die Buch- messe als Mitveranstalter des deutsch-chinesischen Symposiums Dai und Bei im Vorfeld zunächst wieder ausgeladen habe. Dass Boos sich zudem bei den Chinesen entschuldigt habe, sei ein "zweifelhafter Kotau vor den Vertretern einer Diktatur, in der Meinungsfreiheit und Menschenrechte keinerlei Stellenwert haben", erklärte die Sprecherin der Unionsfraktion für Menschenrechte. Mit Blick auf den geplanten Auftritt eines Kritikers des chinesischen Arbeitslager-Systems, Harry Wu, auf der Messe forderte sie die Buchmesse auf, "das freie Wort zu verteidigen".                                           Chinas Botschafter in Berlin, Wu Hongbo, warf den deutschen Mitveranstaltern des Sympo- siums derweil mangelnden Respekt vor. Deren eigenmächtige Veränderung des Ablaufs sei "inakzeptabel" gewesen, sagte Wu der "Berliner Zeitung". Deshalb hätten die Experten aus China protestiert und große Unzufriedenheit zum Ausdruck gebracht. Er hoffe, dass die Messe-Organisatoren "ihren chinesischen Kooperationspartner respektieren, um zu garan- tieren, dass alle Veranstaltungen Chinas reibungslos verlaufen können".                                        Die weltgrößte Buchmesse in Frankfurt am Main findet vom 14. bis 18. Oktober statt. China ist in diesem Jahr Ehrengast.                                                                                                                                siehe  http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hlPg_0an-4zNcfmO9W6n5kLr1S-Q                       http://www.china-observer.de/090914-175121/CDU-Abgeordnete-kritisiert-zweifelhaften-Kotau-der-Buchmesse-vor- China.html                                                                                                                                                                

                      

        Weiter Streit um China vor Buchmesse -  Ein "blamabler Vorgang" und "Duckmäuserei"

        Erika Steinbach (CDU) und der Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit machen der Buchmesse Vorwürfe im Umgang mit dem Thema China. Ein umstrittenes Symposium hat zu heftigen Kontroversen um China als Partnerland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse geführt. Die Frankfurter CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach warf den Verantwortlichen der größten Bücherschau der Welt vor, vor den "Vertretern einer Diktatur“ eingeknickt zu sein. Während der frühere Buchmessenchef Peter Weidhaas seinen Nachfolger Juergen Boos verteidigte, forderte der Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit Proteste gegen China auf der Buchmesse. Chinas Botschafter forderte hingegen "mehr Respekt“ von der Buchmessen- Leitung. Cohn-Bendit sprach von "Duckmäuserei“ der Buchmessen-Leitung. "Es ist ein echter Skandal, wie sich die Buchmessen-Chefs bei den Chinesen anbiedern. So darf man sich nicht auf der Nase herumtanzen lassen. Ich bin bereit, vor Ort bei der Messe dagegen zu demonstrieren und appelliere an alle Denkenden, Gleiches zu tun“, sagte Cohn-Bendit im "Journal Frankfurt“.                                                                                                                                           siehe  http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1184793/Ein-blamabler-Vorgang-und-Duckmaeuserei.html       http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1949577_Skandal-Frankfurter-Buchmesse- Entschieden-auftreten.html                                                                                                                                      

        siehe auch Video http://www.tagesschau.de/inland/buchmesse124.html                

        Respekt, Herr Ex-Botschafter Wu Hongbo, bekommt man nicht einfach als Gastgeschenk, den muss man sich verdienen, z.B. durch Menschlichkeit, Aufrichtigkeit oder sogar durch Friedfertigkeit.             Aber dazu ist das faschistische China und sein verbrecherisches Regime der Völkermörder garnicht fähig. Ihr Land finanziert und unterstützt den Völkermord in aller Welt, z.B. in Birma, in Tibet, in Simbabwe, im Kongo, im Sudan / Darfur u.s.w.                                           Ganz offensichtlich verdienen weder Sie, noch ein Mitglied ihrer Gastdelegation, noch ihr Land diesen Respekt, wofür auch ...

        Buchmesse Peking: Chinas Literatur zwischen Zensur und Zelebrierung

        Der Eklat im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse zeigt, wie weit China von der westlichen Welt entfernt ist - vor allem in der Literatur. In Peking ignoriert man den Vorfall und bejubelt seine Bestsellerautoren auf der eigenen Buchmesse. Don Quichotte las mit solcher Hingabe Romane, dass er irgendwann die Welt nicht mehr verstand. Er war der passende Patron für eine Tagung am vergangenen Wochenende im Frankfurter Instituto Cervantes. Sie stand unter dem Titel "China und die Welt: Wahrnehmung und Wirklichkeit". Für beides geriet sie zum Lehrstück.                                                                                                                                                   siehe                                                                                                                                                                      http://www.stern.de/kultur/buecher/buchmesse-peking-chinas-literatur-zwischen-zensur-und-zelebrierung-150963 2.html                                                                                                                                                                      

        Das faschistische China - der unwürdige Ehrengast der Frankfurter Buchmesse

        China untersagt Ausreise für Autor Liao Yiwu   -   China als unberechenbarer Partner

        Der regimekritische chinesische Schriftsteller Liao Yiwu darf nicht zur Frankfurter Buchmesse kommen, die chinesischen Behörden haben ihm die Ausreise nach Deutschland untersagt. Der international bekannte Schriftsteller und Dichter Liao hat in seiner Heimat vier Jahre lang im Gefängnis gesessen. „Die Staatssicherheit hat mir heute endgültig Bescheid gegeben, dass ich nicht nach Deutschland fliegen darf“, wird der 50-Jährige in der „Süddeutschen Zeitung“ zitiert. Er habe eine Einladung aus Deutschland gehabt und einen Reisepass. Aber nun müsse er doch daheim bleiben. Buchmesse-Direktor Juergen Boos erklärte am Donners- tag, er werde sich für Liao einsetzen. 2007 sollte ihm vom unabhängigen chinesischen PEN- Zentrum der Freiheits-Preis verliehen werden, was dann aber unterbunden wurde. In deut- scher Übersetzung erschien kürzlich Liaos Buch „Fräulein Hallo und der Bauernkaiser: Chinas Gesellschaft von unten“ – Interviews und Reportagen aus der chinesischen Unter- schicht.
        Liao sollte am 9. Oktober bei einer Veranstaltung der Buchmesse im Haus der Kulturen der Welt in Berlin an einer Diskussion teilnehmen. Intendant Bernd M. Scherer erklärte: „Wir bedauern sehr, dass die chinesischen Staatsorgane vermeiden wollen, dass wir die Realität der Volksrepublik China in ihrer Komplexität abbilden. Wir werden alle Schritte unternehmen, um Liao Yiwu in Berlin zu Gast zu haben.“
        Boos sagte im Deutschlandradio Kultur, die Buchmesse werde auf verschiedenen Kanälen versuchen, dem Schriftsteller die Ausreise zu ermöglichen. „Wir werden auch mit der deut- schen Botschaft sprechen.“
        Die Frankfurter Buchmesse und ihre Partner ließen sich nicht einschüchtern und halte weiter daran fest, „kritische Stimmen einzuladen“. In diesem Jahr seien 250 Dissidenten zu Gast. „Wir werden sehen, ob es da Behinderungen gibt, und werden dann dementsprechend protestieren.“                                                                                                                                                      
        siehe                                                                                                                                                                      http://www.focus.de/kultur/kultur-news/frankfurter-buchmesse-china-untersagt-ausreise-fuer-autor-liao-yiwu_aid_ 438890.html                                                                                                                                                             http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,651110,00.html                                                                                   http://www.derwesten.de/nachrichten/waz/kultur/2009/9/24/news-134435001/detail.html                                         http://www.sueddeutsche.de/politik/285/488679/text/                                                                                               http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1970236_Frankfurter-Buchmesse-Kultstatus-und-Reiseverb ot.html                                                                                                                                                                     http://www.hr-online.de/website/specials/buchmesse2009/index.jsp?rubrik=47016&key=standard_document_3802 8508                                                                                                                                                                         http://www.china-observer.de/090924-072558/China-verbietet-chinesischem-Schriftsteller-Liao-Yiwu-Reise-nach-D eutschland.html                                                                                                                                                       http://www.tagesspiegel.de/kultur/art772,2907828                                                                                                   http://www.focus.de/kultur/buecher/brands-buecher/buchmesse-gequaelt-gedemuetigt-geschunden_aid_439069.h tml                                                                                                                                                                          

        Warum hat Messedirektor Boos nicht posthum Adolf Hitler zum Ehrengast der Frankfurter Buchmesse gemacht - oder zeitgemäß AlQuaida und Osama Bin Laden?                                       Der Unterschied wäre nur graduell gewesen,                                                                                           China finanziert und betreut logistisch mit Geld und Waffenlieferungen den Völkermord nicht nur in Tibet, in Birma, Kongo, Sudan/Darfur, in Simbabwe, Latein-Amerika, Nord-Korea u.v.a. Staaten überall in der Welt.      

        Machen Sie es nicht noch schlimmer, Herr Boos, als Sie es ohnehin schon mit ihrer Arsch- kriecherei gemacht haben, treten Sie noch vor der offiziellen Eröffnung der Frankfurter Buchmesse von ihrem Amt zurück, -                                                                                                              denn Sie sind eine unerträgliche Zumutung und Belastung für den demokratischen Rechts- staat geworden.

        Bereit zur Auseinandersetzung: Der "Nestbeschmutzer" Yang Lian                                 

        Zur Frankfurter Buchmesse kommen chinesische Autoren auf eigene Faust und auf die freut sich die offizielle chinesische Delegation nicht immer. Wie zum Beispiel auf Yang Lian. Der Poet ist in seinem Heimatland verfemt. Yang Lian, der heute in England lebt, bringt zur Buchmesse sein neuestes Buch mit - eine Sammlung mit Essays. Doch ob es auch in China in den Bücherregalen liegen wird, ist fraglich. Yang Lian ist zwar einer der bedeutendsten chinesischen Poeten, doch in seinem Heimatland selber ist er wegen seiner kritischen oft unverblümt politisch geprägten Gedichte verfemt. Yang Lian: "Ich habe höchste Ansprüche an die Poesie und versuche denen gerecht zu werden – aber meine politischen Erfahrungen und meine Erfahrungen als Exilautor haben mich geprägt und spiegeln sich in meinen Gedichten wieder." Yang Lian ist heute 54 Jahre alt. Er wurde 1955 in der Schweiz geboren. Er ist der Sohn chinesischer Diplomaten. Als die Familie wieder zurück nach China kam, wurde Yang Lian zur Umerziehung aufs Land verschickt. Der gut gebildete Diplomatensohn sollte von den Bauern lernen. Solche Methoden waren damals unter Mao Zedong Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre üblich. Alles Intellektuelle war verpönt. Nach seiner Zeit auf dem Land, schloss Yang Lian sich einer Zeitschrift an und begann mit dem Schreiben von Gedichten. Als die Armee am 4. Juni 1989 die chinesische Demokratiebewegung am Platz des Tiananmen blutig beendete, hielt sich Yang Lian gerade in Neuseeland auf. Er beschloss, nicht mehr chinesischer Staatsbürger zu sein:
        Yang Lian: "Als ich mich dazu entschied, die neuseeländische Staatsbürgerschaft anzuneh- men, war das eine ganz klare Entscheidung. Nach Tiananmen wollte ich nicht mehr zum chinesischen System gehören, ich wollte kein Bürger der Volksrepublik China sein." Und das ist bis heute geblieben: Yang Lian: "Ich mag es, als Ausländer hierherzukommen. Ironischer- weise ist chinesisch nun meine fremde Muttersprache geworden."                                                   siehe                                                                                                                                                                     
        http://www.hr-online.de/website/specials/buchmesse2009/index.jsp?rubrik=47016&key=standard_document_3809 1090&msg=47016                                                                                                                                                      

        Sinologe Rudolf im Interview: „Man muss die Nestbeschmutzer fördern“

        Der Sinologe Professor Dr. Jörg Rudolph, Jahrgang 1951, ist Dozent und Geschäftsführer des Ostasieninstituts der Fachhochschule für Wirtschaft in Ludwigshafen. Er ist Herausgeber des China-Dienstes Sju Tsai - Die Welt der Chinesen (www.xiucai.oai.de) und war von 1997 bis 2002 Delegierter der Deutschen Wirtschaft in Peking und Gründungspräsident der Deutschen Handelskammer in China. Wir sprachen mit ihm über die chinesische Zensurbehörde im Allge- meinen sowie ihre Rolle im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse im Besonderen und darüber, dass er chinesische „Nestbeschmutzer“ für durchaus förderungswürdig hält.                            siehe  http://www.epochtimes.de/articles/2009/10/11/501108.html                                                                        

         

        Studentenproteste 1989: Familie protestiert für Freilassung von chinesischem Dissidenten

        Bürgerrechtler seit über einem Jahr inhaftiert - Bei Einreise nach Hongkong festge- nommen, ohne Rechtsgrundlage nach China ausgeliefert

        Hongkong – Familie und Anwälte eines in China inhaftierten Dissidenten der Demokratie- bewegung von 1989 haben am Montag in Hongkong die Freilassung des Aktivisten gefordert. Der im US-Exil lebende Zhou Yongjun war im September vergangenen Jahres bei der Einreise in Hongkong festgenommen und an die chinesischen Behörden überstellt worden. Seither ist er in einem Gefangenenlager in der südwestlichen Provinz Sichuan inhaftiert, wo er nach Auskunft seiner Anwälte gefoltert wurde.                                                                                                     „Ich bin mit unserem kleinen Mädchen hier, um nach Papa zu suchen“, sagte die Freundin des Dissidenten, Zhang Yuewei, die eine gemeinsame Tochter mit dem inzwischen 42-Jähri- gen hat. Zhang hielt bei der Protestaktion vor dem Sitz der Regierung in Hongkong ein Foto ihres Lebensgefährten hoch. Sie forderte eine Erklärung, wieso Zhou an die chinesischen Behörden ausgeliefert wurde. „Zhou wurde ohne Rechtsgrundlage nach China ausgeliefert“, sagte einer seiner Anwälte, Jim Li. Hongkong trage damit Verantwortung für den Fall und müsse sich für Zhous Freilassung einsetzen.                                                                                            Die Regierung von Hongkong wollte zu dem Fall nicht Stellung nehmen. Allgemein würden Reisende mit unzureichenden Papieren „zurück an den Ausgangsort der Reise oder ihren Herkunftsort überstellt“, erklärte die Regierung lediglich. Zhou wollte über Hongkong nach China reisen, wo er seine Familie besuchen wollte.                                                                                 siehe  http://www.epochtimes.de/articles/2009/10/12/501445.html                                                                        

         

        China: Wie man die Schreiber zum Schweigen bringt

        Am Mittwoch beginnt die Frankfurter Buchmesse, dessen Ehrengast heuer China ist. Eine kurze „Bedienungsanleitung“ zum chinesischen System der Zensur und Publikationskon- trolle. In der „Bücherstadt“, dem gewaltigen Buchgeschäft nahe des Tiananmen-Platzes, drängen sich Kunden um Tische mit Bestsellern. Am Eingang stapeln sich Reden und Artikel von Expremier Zhu Rongji, daneben liegt der Titel „China ist unglücklich“, dessen fünf chine- sische Autoren darüber klagen, dass die Welt ihre Heimat nicht verstehen wolle. Gleich in der Nähe ermutigen Biografien erfolgreicher US-Unternehmer ihre Leser, die eigene Zukunft in die Hand zu nehmen. Und ein Band mit Konfuzius-Zitaten gibt Lebenshilfe. Über 200.000 Titel bietet das Flaggschiff der staatlichen „Xinhua“-Kette. Sie vermitteln einen Eindruck von der riesigen Menge an Schriften, die in China gedruckt werden: Neben tausenden Magazinen und Zeitungen kommen im Jahr rund 300.000 Bücher auf den Markt, davon die Hälfte Neuer- scheinungen. Im Internet, und sogar per Handyliteratur, kommen täglich tausende Erzählun- gen und Romane dazu.

        Frei publizieren dürfen Chinas Verlage nicht: Zensur ist Alltag. Daran hat jüngst der Eklat in Frankfurt im Vorfeld der Buchmesse erinnert, bei der China von Mittwoch bis Sonntag als Gastland im Zentrum steht. Als die kritischen Autoren Dai Qing und Bei Ling bei einem Symposium über „China und die Welt – Wahrnehmung und Wirklichkeit“ eine Erklärung abgaben, zog Pekings offizielle Delegation aus dem Saal. Bemerkenswert: Auch renommierte Autoren wie der berühmte Mo Yan folgten den Funktionären.

        Staat hat Intellektuelle fest im Griff

        Der Vorfall lässt erahnen, wie fest die KP die Intellektuellen trotz der privaten Freizügigkeit im modernen China im Griff hat und wie ausgeklügelt sie Schriftsteller, Journalisten und Blogger überwacht. Jeder von ihnen weiß: Wer sich zu weit vorwagt, muss damit rechnen, dass er in China nicht mehr publizieren darf, oder schlimmer, hinter Gittern landet, wie der Philosoph Liu Xiaobo. Liu, Präsident des unabhängigen PEN-Clubs von China, zählt zu den Verfassern des Reformappells „Charta 08“, den tausende Chinesen unterschrieben haben. Nun droht ihm ein Prozess wegen „Anstiftung zur Untergrabung der Staatsgewalt“.                                                      siehe                                                                                                                                                                      http://diepresse.com/home/kultur/literatur/514570/index.do?direct=514581&_vl_backlink=/home/kultur/literatur/in dex.do&selChannel=                                                                                                                                               http://www.abendzeitung.de/kultur/138564                                                                                                               http://www.orf.at/?href=http%3A%2F%2Fwww.orf.at%2Fticker%2F344216.html                                                         http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=2006891                                                               http://www.taz.de/1/leben/buch/artikel/1/es-koennte-eklats-geben/                                                                       http://www.salzburg.com/online/nachrichten/newsletter/-Buchzensur-In-China-sehen-Kritiker-rot-.html?article=eG MmOI8VghdgHYQsnSYi1yPhsaeDBmlVEBJb2Fj&img=&text=&mode=                                                                     http://www.china-observer.de/091009-173007/Pressefreiheit-und-Internetfreiheit-in-China.html                            

         

        Es gibt keinen Grund zur Freude, eher einen sich international zu schämen, die

        wird eröffnet, beschmutzt durch den Skandal, den Buchmessendirektor Jürgen Boos ausgelöst hat.       

        Zur Eröffnung der Buchmesse scharfe Kritik an China

        Zur Eröffnung der Frankfurter Buchmesse haben Menschenrechtler den Ehrengast China erneut scharf kritisiert. «China ist nicht nur Weltmeister im Hinrichten und Foltern, sondern auch in Zensur», sagte der Vorstandssprecher der Internationalen Gesellschaft für Menschen- rechte, Martin Lessenthin, in Frankfurt. Peking versuche, auch in anderen Ländern unbeque- me Stimmen zu unterdrücken. Die Gesellschaft für bedrohte Völker veröffentlichte einen Report über die Verfolgung 130 kritischer Autoren in China.

        Labor der Meinungsfreiheit

        Chinas Auftritt bei der Frankfurter Buchmesse zwingt das Land zur Debatte mit sich selbst. Erstmals werden sich Vertreter der Regierung und einige ihrer schärfsten Kritiker einen offe- nen Wettstreit der Worte liefern.

        Buchmesse mit dem schwierigen Gastland China

        Wohl nie zuvor hat eine Frankfurter Buchmesse schon vor Beginn für einen solchen Wirbel gesorgt: Der Umgang mit dem schwierigen Ehrengast China hat die Organisatoren der weltgrößten Bücherschau in die Kritik gebracht. Die Literatur und das Thema Zensur in China lässt eine der spannendsten und auch spannungsreichsten Messen erwarten; sie wird am 13. Oktober von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und hohen chinesischen Gästen mit einem Festakt eröffnet und dauert bis 18. Oktober. Für die meisten der erneut rund 7000 Aussteller aus 100 Ländern gelten aber eigene Prioritäten: Neben dem Buchgeschäft geht es vor allem um den in der Branche unaufhaltsam voranschreitenden digitalen Wandel.

        „China kann in Deutschland nicht zensieren"

        Zensur und Konsum setzen die Literatur in China unter Druck. "Die neuen Freiheiten im Milli- ardenreich führten nicht zu neuen politischen Inhalten", berichtete die Leiterin des deutschen Buchinformationszentrums (BIZ) in Peking, Jing Bartz im Interview mit der Deutschen Presse- Agentur. Das BIZ bereitete den Gastauftritt Chinas auf der Frankfurter Buchmesse mit den chinesischen Organisatoren vor. Das BIZ wird vom Auswärtigen Amt und der Frankfurter Buchmesse als Tochter des Börsenvereins des Buchhandels finanziert. Es ist Anlaufstelle für deutsche und internationale Verlage, die mit China kooperieren wollen.

        Was bekommen wir präsentiert?

        Mit dem Gastland China hat es sich die Frankfurter Buchmesse nicht leicht gemacht. Wenn's brenzlig wird, lädt man lieber aus statt ein. Was hat das Programm der Messe dennoch zu bieten?                                                                                                                                                                  Dienstagabend, Frankfurter Buchmesse: Noch während der Literaturnobelpreisträger Gao Xingjian die letzten Worte seiner Eröffnungsrede spricht, springt der chinesische Staatsprä- sident auf und geht mit offenen Armen auf ihn zu, derweil sich die Apparatschiks applau- dierend erheben. Einen Tag später sitzen Autoren aus Hongkong, Tibet und China am runden Tisch, um über den Begriff „chinesische Literatur“ zu diskutieren. Der Vorsitzende des chine- sischen P.E.N. leitet eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Engagierte Literatur in China“. Und die Journalistin Dai Qing, die auf einem Symposium im Vorfeld der Buchmesse die chine- sischen Organisatoren mit Forderungen nach Demokratie und Meinungsfreiheit brüskierte, arbeitet gemeinsam mit Behördenvertretern an einer Novellierung des Presse- und Informa- tionsgesetzes, um die Zensur auszuhebeln.

        Tabubruch in der chinesischen Literatur

        Zehn Jahre liegt er schon so. Sehen kann er nicht. Hören kann er. Erinnern kann er sich. An Chinas Kommunisten. Er war noch ein Bub, als er verhört und in den Unterleib getreten wurde, weil er seine Freundin gestreichelt hatte.
        Vor allem denkt Dai Wei an den Juni 1989. Er studierte Biologie. Tausende Pekinger Studen- ten hatten sich auf dem Platz des Himmlischen Friedens versammelt: Ich liebe die Wahrheit mehr als Reis! Ich liebe Demokratie mehr als Brot!
        Armee und Polizei schossen. Panzer überrollten. Etwa 2600 Zivilisten wurden getötet. Dai Wei bekam einen Kopfschuss. Mit Hilfe dieses Ich-Erzählers begeht der vor zehn Jahren nach London ausgewanderte Schriftsteller Ma Jian einen fast 1000 Seiten starken Tabubruch. "Peking Koma" dokumentiert das Verleugnete und hat die monumentale Kraft eines Mahn- mals, aufgestellt in Zehntausenden Exemplaren weltweit. Einziger Kritikpunkt: Man hätte das Buch straffen können.

        "Dialog über Menschenrechte ermöglichen"
        Angst vor Eklats in Frankfurt

        Eine ruhige Messe wird es wohl nicht: Wenn am Dienstagabend die Buchmesse eröffnet wird, richten sich alle Augen auf das Gastland China. Wohl nie zuvor hat eine Frankfurter Buchmesse schon vor Beginn für einen solchen Wirbel gesorgt. Der Umgang mit dem schwierigen Gastland China brachte die Organisatoren in die Kritik. Die weltgrößte Bücherschau wird am Dienstagabend von der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und hohen chinesischen Gästen mit einem Festakt eröffnet und dauert bis 18. Oktober. Die Literatur und das Thema Zensur in China lassen eine der spannendsten und auch spannungsreichsten Messen erwarten.

        Chinas Olympia der Literatur

        Vermischt nicht Sport mit Politik“, verlangte vor einem Jahr Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao, als Peking die Olympischen Spiele ausrichtete. Dieses Jahr würde Hu sicherlich gerne die Devise ausgeben, dass Politik auch in der Literatur nichts zu suchen habe – doch auch dieses Mal würde sich die Welt nicht nach seinen Wünschen richten. Denn wenn sich von 14. bis 18. Oktober China als Ehrengast bei der Frankfurter Buchmesse präsentiert, dürfte dies die politischste Verlagsbranchenschau seit Jahrzehnten werden. Wie bei Olympia bemüht sich China auch bei der Buchmesse, die Welt mit einem glanzvollen Auftritt für sich zu vereinnahmen. Noch nie hat die Volksrepublik für ein kulturelles Projekt im Ausland mehr Geld investiert. Allein 500.000 Euro steckte Peking in die Übersetzungen chinesischer Bücher ins Deutsche. 120 deutschsprachige Verlage haben dieses Jahr Neuerscheinungen zu China angekündigt, darunter etwa 40 belletristische Titel. Kritiker halten den Organisatoren vor, der Volksrepublik in Frankfurt eine Plattform für ihre Selbstdarstellung zu bieten, während regime- kritische Autoren in China weiter verfolgt werden – ein Vorwurf, der durch Tumulte beim Vorbereitungssymposium im September, als Peking die Teilnahme der unliebsamen Schrift- steller Dai Qing und Bei Ling zu verhindern versuchte, eher bestätigt als zerstreut wurde.

        Redefreiheit gewährleisten: Soll China Ehrengast der Frankfurter Buchmesse sein?

        Auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse tritt China als Gastland auf. Niemand kann es leugnen, dass China immer noch von einer diktatorischen Partei regiert wird. Und dass eine solche Gesellschaft, wie sie derzeit in China anzutreffen ist, von den Werten her gesehen in die entgegengesetzte Richtung einer demokratischen Gesellschaft schreitet. Die Diktatur kann dem eigenen Land, aber auch der internationalen Gemeinschaft Schaden zufügen. So geschehen am Anfang und in der Mitte des vorigen Jahrhunderts, in der die kommunistische Partei sowie der Faschismus sich ausweiteten. Oder in den 80er-Jahren, als der kommunis- tische Block seine Krise erlebte. Das typischste Beispiel in China war das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens 1989. Der Gegensatz der diktatorischen und der demokrati- schen Gesellschaft zeigt sich allerdings nicht immer durch Kampf, kalten Krieg, Ablehnung der Kontaktaufnahme oder gespannte Stimmung im Umgang miteinander. Ganz im Gegenteil, aufgrund der Komplexität und Kompliziertheit der Angelegenheiten der Menschen kommen die entgegengesetzten Parteien auch in der Krisenphase in gewisser Form in Berührung und eine Art Austausch findet statt.

        Kölnische Rundschau: zu China auf der Buchmesse

        Vielen wird die Reise zur Buchmesse verwehrt: Liao Yiwu etwa, der das Blutbad auf dem Platz des Himmlischen Friedens im Gedicht "Massaker" anklagte. Und auch Yan Lianke soll in Frankfurt lieber nicht erzählen, warum drei seiner erfolgreichen Romane daheim verboten sind. Seinen Namen setzte die staatliche Verwaltung für Presse und Publikationen (GAPP) als oberste Zensurbehörde einfach nicht auf die Delegationsliste. Sind somit jene über 100 Autoren, die ab heute das Gastland China am Main vertreten, allesamt linientreue Vasallen? Dient der Buchmesse-Besuch einem autoritären Regime nur als liberales Feigenblatt? Wohl kaum. Gewiss, auch der Vorsitzende des unabhängigen Pen-Clubs in China, Liu Xiaobo, wartet im Gefängnis auf seinen Prozess wegen "Untergrabung der Staatsgewalt". Doch zugleich sitzen schon morgen Autoren desselben Pen-Verbands auf dem Frankfurter Podium und diskutieren über "Literatur und Macht". Ebenso wenig wie die Olympischen Spiele wird auch die Buchmesse Pekings Unterdrückungs-Strategien im Handstreich beenden. Und dass der Börsenverein die GAPP als Ansprechpartner akzeptieren musste, ist eine bittere Pille. Umgekehrt lässt sich China auf fremdem Terrain auf ein Großereignis ein, das es nicht kontrollieren kann. Da sind auch die Gastgeber gut beraten, die Besucher nicht in Dissidenten und Staatsknechte zu klassifizieren.

        Frankfurter Buchmesse beginnt mit Mahnung

        Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei der Eröffnungsfeier der Frankfurter Buchmesse Meinungsfreiheit angemahnt. In Bezug auf den diesjährigen Ehrengast China sagte sie: "Es kann, und ich bin sicher, es wird keine Tabus in den Diskussionen geben." Damit bewegt sie sich hart an der Grenze des Diplomatischen. Die Geste bedeutet nicht, dass nun nach den heftigen Auseinandersetzungen im Vorfeld über das diesjährige Gastland China zur geschäft- lichen Tagesordnung übergegangen werden könnte. Bei aller Diplomatie der Wortwahl war in den Eröffnungsreden zu spüren, wie tief dieser Streit die Veranstalter gespalten hat. Honne- felder kritisierte die „unglückliche Ausladung“ zweier regierungskritischer chinesischer Schriftsteller bei einer Vorkonferenz durch Buchmessendirektor Jürgen Boos. Boos seiner- seits verteidigte dieses Zurückweichen vor chinesischem Druck mit dem Argument, die Buch- messe sei nicht die Uno. Sie könne Konflikte aufzeigen, sie jedoch nicht lösen. Debatten über den richtigen Umgang mit Gastländern habe es auch im Falle der Türkei oder der Arabischen Welt gegeben.                                                                                                                                                     

        Streit um Gastland China: "Tradition der Folter, Tradition der Zensur"

        Die Zeit sei nicht reif, China zum Gastland zu ernennen: Zu Beginn der Frankfurter Buch- messe erneuern Menschenrechtler und Politiker ihre Vorwürfe: Die Situation für kritische Autoren sei in China nach wie vor untragbar. Doch es gibt auch positive Stimmen.                       Zur Eröffnung der Frankfurter Buchmesse haben Menschenrechtler den Ehrengast China erneut scharf kritisiert. "China ist nicht nur Weltmeister im Hinrichten und Foltern, sondern auch in Zensur", sagte der Vorstandssprecher der Internationalen Gesellschaft für Menschen- rechte (IGFM), Martin Lessenthin, am Dienstag in Frankfurt. Peking versuche, auch in anderen Ländern unbequeme Stimmen zum Verstummen zu bringen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) veröffentlichte einen Report über die Verfolgung 130 kritischer Autoren in China. Dieser zeige, dass die Zeit nicht reif sei, um China zum Ehrengast der Buchmesse zu erklären, erklärte Asienreferent Ulrich Delius.

        China präsentiert sich unter dem Motto "Tradition und Innovation" auf der weltgrößten Bücherschau, die am Dienstagabend von Bundeskanzler Angela Merkel und Chinas Vizeprä- sident Xi Jinping eröffnet wird. Im Vorfeld war es zu einem Eklat gekommen, als Teile einer chinesischen Delegation ein von der Buchmesse und dem "Organisationskomitee Ehrengast China" veranstaltetes Symposium verließen. Auf der Veranstaltung hatten zwei - vorübergeh- end ausgeladene - Regimekritiker ein Statement abgegeben.                                                              Die frühere Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland und heutige Europa- abgeordnete der Grünen, Barbara Lochbihler, kritisierte den Umgang der Messe mit China. Die Führung der Buchmesse habe sich nicht ausreichend erkundigt, mit welchen Dialogpartnern sie es zu tun habe, sagte Lochbihler bei Deutschlandradio Kultur. "Es gibt eine Tradition der Menschenrechtsverletzungen in China, und es gibt leider sehr wenig Inno- vationen, dass sie wirklich gegen diese Missstände vorgehen wollen." Zwar sei es immer richtig, das Gespräch zu suchen, sagte die Politikerin. Aber nach den schlechten Erfahrungen mit den Olympischen Spielen in Peking 2008 hätte die Messeleitung bereits im Vorfeld unbedingt auf klaren Absprachen zum Umgang mit Kritik seitens der chinesischen Regierung bestehen müssen.

        Der Chef des Goethe-Instituts in Peking, Michael Kahn-Ackermann, stellte sich hingegen nachdrücklich hinter den Buchmessen- Ehrengast. "Es ist genau der richtige Zeitpunkt", sagte Kahn-Ackermann am Dienstag im China-Pavillon. "Wir befinden uns an einem Wende- punkt der deutsch-chinesischen Kulturbeziehungen." Kahn-Ackermann forderte die Kritiker auf, sich zu fragen, "ob wir reif genug sind, mit China in einen echten Dialog zu treten". Dieser Frage müsse man sich mit der gleichen Offenheit stellen, wie man das von China verlange. "China hat den Westen besser kennengelernt als der Westen China", sagte Kahn-Ackermann.

        Radikale Kritik an Gastland China

        In Frankfurt haben chinesische Regimekritiker Kritik am Buchmessen-Auftritt der Volksrepu- blik geübt. Die Einladung sei zwar richtig gewesen. China missbrauche die Buchmesse aber als Bühne zur glanzvollen Selbstdarstellung. Radikale Kritik haben drei chinesische Regime- kritiker auf der Buchmesse am Gastland-Auftritt der Volksrepublik China geübt. Am Stand des deutschen Pen-Zentrums sagte Zhou Qing, der nach den Unruhen von 1989 zwei Jahre in Haft saß und ein in China verbotenes Buch über Lebensmittel-Verseuchung geschrieben hat: „Es hat keinen Sinn, China auf dieser Messe als Gastland zu präsentieren. Ich bin dagegen.” Sinnvoll sei der Auftritt allein aus drei Aspekten: Für die Veranstalter sei er kommerziell inte- ressant, für die „braven Autoren” der offiziellen Delegation biete er eine wunderbare Aus- landsreise und für die Staatsführung sei er eine „Bühne, um sich glanzvoll darzustellen.” Ma Jian, der im Londoner Exil lebt und von dem soeben der Roman „Peking Koma” (Rowohlt) erschienen ist, beklagt, dass die Zensurbehörde Gapp nur linientreue Autoren eingeladen habe. „Während hier die offiziellen Vertreter in guten Anzügen und schönen Kostümen herumlaufen, sitzen unsere Kollegen in der Volksrepublik im Gefängnis.” Unter ihnen auch der seit bald einem Jahr ohne Prozess inhaftierte Vorsitzende des chinesischen Pen, Lu Xiaobo, für den sich jetzt das amerikanische Repräsentantenhaus eingesetzt habe. Ma Jian erklärt weiter, dass Chinas Delegation durch die Reise nach Frankfurt die Chance habe, die Welt kennenzulernen - „ich hoffe sehr, dass sie diese Chance nutzt.”                                               siehe  http://www.zeit.de/newsticker/2009/10/13/iptc-hfk-20091013-52-22673088xml                                 http://derstandard.at/fs/1254311225975/Zensur-in-China-Imagekampagne-mit-Eigentor                                 http://www.ksta.de/html/artikel/1246883999999.shtml                                                                               http://www.zeit.de/newsticker/2009/10/12/iptc-bdt-20091006-23-22664122xml                                             http://www.taz.de/1/leben/buchmessetazde/artikel/1/chinesischer-prinz-mit-zukunft/                                             http://www.tagesspiegel.de/kultur/Frankfurter-Buchmesse-China;art15911,2921786                                                 http://www.kurier.at/kultur/1945486.php                                                                                                                   http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/frankfurt/1996017_Interview-mit-Juergen-Boos-Dialog-u eber-Menschenrechte-ermoeglichen.html                                                                                                               http://www.china-observer.de/091013-123004/Angst-vor-Eklats-in-Frankfurt.html                                                     http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/art16,275016                                                                                     http://www.epochtimes.de/articles/2009/10/11/501088.html                                                                                     http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4742221,00.html                                                                                           http://www.welt.de/kultur/article4837331/Frankfurter-Buchmesse-beginnt-mit-Mahnung.html                                 http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/frankfurter-buchmesse-merkel-mahnt-zur-meinungsfreiheit_aid_4 44527.html                                                                                                                                                                 http://www.wdr.de/radio/wdr2/moma/534016.phtml   höre auch Podcast-Wort-Beiträge                                         http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,654850,00.html                                                                                   http://www.epochtimes.de/articles/2009/10/13/502114.html                                                                                       http://www.hr-online.de/website/specials/buchmesse2009/index.jsp?rubrik=47016&key=standard_document_3816 1359                                                                                                                                                                           http://www.tagesschau.de/ausland/autorenchina100.html           siehe Video                                                        http://www.ksta.de/html/artikel/1246884006662.shtml                                                                                               http://www.focus.de/kultur/buecher/buchmesse2009/geteilte-buchmesse-das-andere-china_aid_444820.html       http://www.zeit.de/newsticker/2009/10/14/iptc-bdt-20091014-379-22686802xml                                                         http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1230106/Hitzige-China-Debatten-und-Hoffnung-auf-E-Books.html         http://www.faz.net/s/Rub3DFC0DABC5664C30AC70700DD10A965D/Doc~E87B57A7FA7174C659F33E0E390C57B9D~A Tpl~Ecommon~Scontent.html                                                                                                                                  

        siehe auch Video                                                                                                                                             http://www.stern.de/kultur/buecher/frankfurter-buchmesse-gaumenschmaus-trifft-kommunism us-1514228.html                                                                                                                                                   http://www3.ndr.de/sendungen/weltbilder/index.html                                                                            

         

        ZDF-Korrespondent in Peking auf der Frankfurter Buchmesse: „Es ist eine ganz große Lüge, dass die Chinesen eine Diktatur brauchen“

        Johannes Hano leitet das Büro des ZDF in Peking. Er glaubt nicht an wirkliche Veränderung im kommunistischen System, aber aus dem System: „Offene Diskurse – nichts fürchtet diese Partei mehr“ Johannes Hano hat eine persönliche Verbindung mit China, die über seinen Beruf als Leiter des ZDF-Büros für Ostasien hinausgeht: Er ist mit einer Chinesin verheiratet, die beiden leben mit ihren zwei Kindern in Peking. Dass er dennoch zu jenen regimekritischen Journalisten in China gehört, die keinerlei Hoffnung auf wirkliche Verbesserungen in China sehen, solange die Kommunistische Partei an der Macht ist, wird am Donnerstagnachmittag bei einer Podiumsdiskussion im Konferenzraum des Pressezentrums der Frankfurter Buch- messe schnell klar. „Ich bin persönlich relativ wenig optimistisch, dass seitens der Kommu- nistischen Partei irgendetwas in die Wege geleitet wird, das dabei helfen könnte, dass es wirk- lich zu einer freien Presse, Meinungs- und Versammlungsfreiheit kommt. Denn damit würde sich die Kommunistische Partei selbst zerstören. Es würde dann offene Diskurse geben - und nichts fürchtet diese Partei mehr", schreibt Hano all jenen ins Stammbuch, die auf den Dialog, den diplomatischen Weg mit Chinas kommunistischem Regime setzen.                                         siehe  http://www.epochtimes.de/articles/2009/10/16/503381.html                  

        Der anti-demokratische Saustall der Frankfurter Buchmesse: Messedirektor Jürgen Boos kriecht zum Abschluss erneut nur allzu bereitwillig in den braunen Nazi-Arsch der chinesischen Faschisten, Völkermör- der und Kriegsverbrecher

        Programmänderung in letzter Minute: Frankfurter Buchmesse vergrätzt China-Kritiker

        Funktionär von Chinas Zensurbehörde GAPP: „China ist genauso ein Rechtsstaat wie Deutschland“

        Schaler Geschmack zum Abschluss: Auf einem Empfang wollte die Buchmesse zwei regime- kritische chinesische Autoren sprechen lassen - dann aber wurde das Programm geändert. Die Messe verteidigt sich, doch die Schriftsteller sind sauer. Dai Qing ist empört. Bis zum Sonntag dachte die chinesische Autorin und Umweltkritikerin, sie würde auf einem abschlie- ßenden Empfang auf der Buchmesse noch ein Grußwort sprechen. Um den 10. Oktober herum habe man ihr per E-Mail eine entsprechende Einladung geschickt, sie habe die Korres- pondenz noch zu Hause auf dem Computer. Am Sonntag habe sie nochmals mit dem Vertre- ter der Buchmesse gesprochen. Dann aber habe sie das Programm für die Veranstaltung gesehen - ihre Rede wurde darin mit keinem Wort erwähnt. Sie habe dann auch nicht statt- gefunden.                                                                                                                                                              Bei Ling, ein in den USA lebender chinesischer Autor, ist ähnlich wütend. Auch ihm sei ein Abschlussgrußwort bei dem Empfang in Aussicht gestellt worden, sagt er. Und auch er erfuhr erst am Sonntag telefonisch davon, dass er nun doch nicht sprechen wollte.

        Die Buchmesse wiegelt ab. Es habe sich bei der Veranstaltung nur "um einen kleinen Sekt- empfang" gehandelt, sagt Buchmessesprecher Thomas Minkus. Die Veranstaltung sei vom Internationalen Zentrum veranstaltet worden, einer Kooperation von Buchmesse und Auswär- tigem Amt. "Es ging gar nicht um das Thema China." Es sei auch niemand von der offiziellen chinesischen Delegation dabei gewesen. Deshalb habe man das Gefühl gehabt, dass dies "nicht der richtige Rahmen" sei, um Bei Ling und Dai Qing nochmals zu Wort kommen zu lassen. Die Programmänderung den Autoren rechtzeitig mitzuteilen, wurde offensichtlich vergessen. Dass diese darauf wütend reagieren, wundert wenig. Schon im Vorfeld der Buch- messe hatten sie schließlich Ähnliches erlebt. Beide waren einige Wochen vor der Messe zu einem Symposium über China zunächst eingeladen, auf Druck Pekings aber wieder ausgela- den worden. Als die beiden regimekritischen Aktivisten nach heftiger öffentlicher Kritik doch noch an der Veranstaltung teilnahmen, kam es zum Eklat. Als Bei Ling und Dai Qing von Buchmessechef Jürgen Boos für ein kurzes Statement auf die Bühne gerufen wurde, verließ ein Großteil der offiziellen chinesischen Delegation damals den Saal.                                              siehe  http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,655855,00.html                                                                       http://www.taz.de/1/leben/buchmessetazde/artikel/1/die-buchmesse-der-zwei-china/                                             http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=%202291027                                                                             http://www.taz.de/1/leben/buchmessetazde/artikel/1/keine-illusionen-in-frankfurt/                                                 http://www.mainpost.de/nachrichten/kulturwelt/kultur/Bilanz-der-Buchmesse-Warnung-vor-Demokratien-ohne-De mokratie;art3809,5331797                                                                                                                                         http://www.taz.de/1/leben/buchmessetazde/artikel/1/nicht-jeder-kritiker-wird-verfolgt/                                           http://www.epochtimes.de/articles/2009/10/17/503666.html                                                                                      

        Herr Boos treten Sie umgehend von ihrem Amt zurück, sie sind als offizieller Anti-Demokrat nicht nur für die Frankfurter Buchmesse, auch für die gesamte Bundesrepublik Deutschland untragbar - unerträglich

        Neuer Eklat: Buchmesse feuert China-Projektleiter

        Nach neuerlichen Unstimmigkeiten hat sich die Buchmesse von ihrem Projektleiter Peter Ripken getrennt. Grund seien "anhaltende Abstimmungsschwierigkeiten" mit dem diesjähri- gen Ehrengast China. Der Schritt sei sofort wirksam, teilte die Frankfurter Buchmesse am Montag mit. Nach einem Bericht der "Frankfurter Rundschau" hatte Ripken, Leiter des Inter- nationalen Zentrums und Projektverantwortlicher für das im Vorfeld der Buchmesse veranstal- tete China-Symposium, am Sonntag bei einer Abschlussveranstaltung der Buchmesse im Internationalen Zentrum eine Rede der chinesischen Umweltaktivistin Dai Qing verhindert. Kurz vor der Veranstaltung habe Ripken ihr gesagt, sie dürfe nicht sprechen, sagte Dai Qing der Zeitung. Ripken sagte der Nachrichtenagentur dpa, Dai sei nicht als Rednerin vorgesehen gewesen. Die Veranstaltung habe mit China "nichts zu tun gehabt". Dai Qing wiederum erklär- te in einem Interview mit der "Frankfurter Rundschau": "Ich wollte mich bei der Frankfurter Buchmesse dafür bedanken, dass sie die Plattform dafür geboten hat, dass sich offizielle und inoffizielle Stimmen aus China zu Wort melden konnten."                                                                    siehe                                                                                                                                                                        http://www.hr-online.de/website/specials/buchmesse2009/index.jsp?rubrik=47016&key=standard_document_3818 6999                                                                                                                                                                         http://www.stern.de/kultur/buecher/peter-ripken-buchmesse-feuert-china-projektleiter-1515585.html                     http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,655972,00.html                                                                                   http://www.focus.de/kultur/buecher/buchmesse2009/buchmesse-china-projektleiter-entlassen_aid_446193.html     http://www.epochtimes.de/articles/2009/10/19/504143.html                                                                                       http://www.zeit.de/newsticker/2009/10/19/iptc-bdt-20091019-397-22732616xml                                                         http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/buchmesse_2009/frankfurter_buchmesse_2009/20246 87_Neuer-Eklat-Buchmesse-feuert-China-Projektleiter.html                                                                                     http://www.faz.net/s/RubFC09E0DCC05A4A43873BF298B8145717/Doc~E1342F3419C1441BD92AFA38E7D4AC070~AT pl~Ecommon~Scontent.html                                                                                                                                   http://www.hr-online.de/website/specials/buchmesse2009/index.jsp?rubrik=45302&key=standard_document_3818 8961                                                                                                                                                                           http://www.sueddeutsche.de/kultur/212/491577/text/                                                                                              

         

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