Video-Appell eines Tibeters in Tibet an die Internationale Gemeinschaft

Nur unter großer Gefahr konnte Kalsang Tsultrim diese Videobotschaft aufnehmen und unter die Leute bringen. Kürzlich gelangte eine Videobotschaft * aus Tibet in die freie Welt, in der die internationale Gemeinschaft aufgerufen wird, unverzüglich zugunsten des vom Untergang bedrohten tibetischen Volkes aktiv zu werden. Kalsang Tsultrim, der sich schriftstellerisch betätigt und auch unter dem Pseudonym Gyitsang Takmig bekannt ist, ist ein Mönch des Klosters Gyitsang Gaden Choekhorling im Bezirk Sangchu (chin. Xiahe), TAP Kanlho (chin. Gannan), Provinz Gansu. Sangchu oder Labrang war letztes Jahr einer der Brennpunkte der landesweiten Protestaktionen.
In seinem Appell an die Außenwelt gibt er einen Abriß der tibetischen Geschichte seit der Flucht des Dalai Lama ins Exil, er spricht von der Mißachtung der grundlegenden Menschen- rechte in Tibet , dem extremen Leiden des tibetischen Volkes, dem Kampf, den Hoffnungen und Sehnsüchten der Tibeter in Tibet. Das einstündige Video wurde am 18. Juli 2009 aufge- nommen und später durch passende Video-Aufnahmen für die endgültige DVD-Version ergänzt, die in vielen tibetischen Gegenden in Gansu, Qinghai und Sichuan weite Verbreitung erfuhr. Kalsang hat schon zahlreiche Aufsätze geschrieben, Gedichte verfaßt und sogar ein Buch veröffentlicht. Aus der Quelle, die das Video ins Ausland brachte, verlautet, dass „Kalsang Tsultrim seine Botschaft so weit wie möglich in Tibet zu verbreiten sucht - trotz der immensen Gefahr, die er dabei auf sich nimmt -, um das allgemein unwissende tibetische Publikum, das tagtäglich nur mit der staatlichen Propaganda gefüttert wird, über die wahre Geschichte Tibets und den Freiheitskampf, die Menschenrechtslage und den vom Dalai Lama eingeschlagenen Mittleren Weg mit seiner Forderung nach echter Autonomie zu informieren. siehe http://www.china-observer.de/090907-055059/Video-Appell-eines-Tibeters-in-Tibet-an-die-Internationale-Gemeins chaft.html http://www.china-observer.de/091002-120858/Chinas-Vizepraesident-Xi-Jinping-auf-Buchmesse.html
Chinesische Absurditäten
Provinz in China möchte Jugendlieben rechtlich unterbinden
Die chinesische Provinz Heilongjiang möchte moralische Werte per Gesetz festschreiben und Jugendliebschaften verbieten. Doch um die Idee entbrannte eine landesweite Kontroverse in China. Der erste Vorstoss in China, Liebesbeziehungen im Jugendalter als “Übertretung” zu behandeln, fordert, dass die Eltern solche unterbinden und löste somit eine landesweite Kontroverse aus. In den Medien und auf den Webseiten der ganzen Nation gab es hitzige Debatten, nachdem die “Regulation zum Schutze minderjähriger Jugendlicher der Provinz Heilongjiang” in Kraft getreten war. Sie war die erste dieser Art in China und wurde von der Provinzregierung letzten Monat beschlossen. Das Gesetz, welches am 1. Oktober in Kraft treten soll, will die Eltern und Erziehungsberechtigten mehr in die Pflicht nehmen. Diese sollen nämlich streng sein und dafür sorgen, dass ihre Kinder nicht Fehltritte und Kriminalstraftaten begehen wie Jugendliebe, wilde Ehe, Drogenmissbrauch und Prostitution. Kritiker sagen, dass die Provinzbehörden arrogant seien wenn sie versuchen, die Liebe aus den Jugend- jahren der Heranwachsenden zu verbannen – andere glauben kaum, dass das Gesetz auch tatsächlich umgesetzt werden kann. siehe http://www.china-observer.de/090910-073002/Provinz-in-China-moechte-Jugendlieben-rechtlich-unterbinden.html
Hunderte Journalisten protestieren in Hongkong für Pressefreiheit und gegen Polizeigewalt
Aus Solidarität mit drei Reporterkollegen haben in Hongkong hunderte Journalisten gegen Polizeigewalt demonstriert. Die rund 700 schwarz gekleideten Teilnehmer des Protestzugs am Sonntag forderten von Peking Pressefreiheit und riefen die Regierung der Unruheprovinz Xinjiang auf, sich bei den Kollegen zu entschuldigen. Die drei Fernseh-Journalisten hatten über eine Angriffsserie mit Injektionsnadeln in Xinjiang berichtet und wurden daraufhin von der Polizei festgenommen und geschlagen. Der Vorfall ereignete sich am 4. September, einige Tage später bedauerte ein Sprecher der Provinzregierung den Vorfall. Zugleich warf er aber den Medien vor, die Unruhen anzuheizen.
Die Chefin der Journalistenvereinigung in Hongkong, Mak Yin-ting, sagte, die Journalisten seien entrüstet über die “offenkundig falschen” Anschuldigungen. Die Pressefreiheit werde “mit Füßen getreten”. Es handele sich dabei nicht um einen Einzelfall. Im vergangenen Jahr seien zahlreiche Journalisten, die in China berichteten, geschlagen worden. Es werde zuneh- mend schlimmer. Der Club der Auslandskorrespondenten in Hongkong forderte eine unpartei- ische Untersuchung des Vorfalls und eine lückenlose Offenlegung der Ergebnisse.
In Urumqi, der Hauptstadt von Xinjiang, wurden in den vergangenen Wochen mehr als 500 Nadel-Attacken verübt. Die mysteriöse Angriffsserie löste heftige Proteste der Han-Chinesen aus, die von den Behörden besseren Schutz verlangten. Am Samstag wurden drei wegen Nadelattacken Angeklagte zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt. Ihren Namen nach han- delte es sich bei den Angeklagten um Uiguren. Die Lage in Xinjiang ist äußerst gespannt, nachdem Anfang Juli Unruhen zwischen Uiguren und Han-Chinesen ausgebrochen waren. Dabei wurden nach offiziellen Angaben 197 Men- schen, zumeist Han-Chinesen, getötet. siehe http://www.china-observer.de/090913-122432/Hunderte-Journalisten-protestieren-in-Hongkong-fuer-Pressefreiheit- und-gegen-Polizeigewalt.html

Tibetischer Mönch starb nach schwerer Folterung in chinesischer Haft
Ein tibetischer Mönch namens Ngawang Woepel (Laienname Kalden) vom Kloster Drepung in der Nähe von Lhasa erlag Mitte August den durch die Mißhandlungen im Gefängnis erlittenen schweren Verletzungen. Der aus dem Kreis Phenpo Lhundrup, Bezirk Lhasa, stammende Ngawang Woepel zeichnete sich durch große Gelehrsamkeit in den buddhistischen Schriften aus. Am 10.März 2008 hatte er zusammen mit 300 weiteren Mönchen des Klosters Drepung an einer Demonstration teilgenommen. Die Mönche wollten ins Zentrum von Lhasa marschieren und dort gegen die chinesische Regierung protestieren, wurden aber unterwegs von den Sicherheitskräften gestoppt. Ngawang Woepel wurde nebst anderen Mönchen an jenem Tag festgenommen. Sein Verbleib war seit seiner Verhaftung am 10. März 2008 bis jetzt unbekannt. Niemandem, weder seinen Verwandten noch seinen Mitmönchen vom Kloster Drepung wurde mitgeteilt, daß er sich in einem Haftzentrum in Lhasa befand. Mehreren Quellen zufolge starb er Mitte August 2009 nach Monaten der Gefangenschaft und wiederholten schweren Mißhandlungen. Statt den Körper des Mönches seinen Verwandten auszuhändigen, beseitigten die Gefängnisbeamten ihn in dem Drigung Krematorium im Kreis Meldro Gunkar in der Nähe von Lhasa. siehe http://www.china-observer.de/090912-072316/Tibetischer-Moench-starb-nach-schwerer-Folterung-in-chinesischer- Haft.html
Chinesischer Künstler Ai Weiwei: Regime-Opfer wehrt sich aus dem Krankenbett 
Beinahe wäre er gestorben an den Schlägen chinesischer Sicherheitsleute. Nur durch einen Zufall konnte der Künstler Ai Weiwei, bekannt durch seine Kasseler Documenta-Aktion "Tausend Chinesen", in München durch eine Operation gerettet werden. Ai Weiwei ist ein mutiger Mann. Die chinesischen Offiziellen finden: ein allzu mutiger Mann. Sie mögen es nicht, dass er sie immer wieder kritisiert. Dass er sagt, Künstler könnten in China nicht unabhängig und frei arbeiten. Dass er recherchiert und nachforscht, wenn irgendwas im Land falsch läuft. Dass er in seinen Blog immer wieder Bilder und Texte stellt, die kritisch und ziemlich frech sind. Auch jetzt hat Ai Wiewei wieder Bilder auf seine Twitter-Seite gestellt, die vielen in China nicht gefallen dürften. Bilder von einem zusammengeschlagenen, verletzten, im Krankenhaus liegenden Ai Weiwei. Wenn der Künstler nicht zufällig auf dem Weg zu einer Ausstellung im Münchner Haus der Kunst gewesen wäre, dann wäre er jetzt vielleicht tot. In Deutschland kennen viele den Künstler Ai Weiwei, weil er zur Documenta in Kassel "1001 Chinesen" eingeladen hatte. Eine spektakuläre Aktion, die er "Fairytale" nannte, Märchen. Außerdem hatte er die beiden Schweizer Architekten des Pekinger Olympiastadions beraten und mit ihnen die Form des "Vogelnests" entwickelt. In China brachte ihm das zumindest bis zu den Olympischen Spielen erst mal Ruhe.
Ärger gab es, als er gegen den Widerstand örtlicher Behörden herausfinden wollte, wie viele Kinder bei der Erdbebenkatastrophe in Sichuan nur deshalb ums Leben gekommen waren, weil ihre Schulen nachlässig gebaut waren. Schon 5000 Namen hatte er notiert. Mit elf ande- ren Aktivisten war er Anfang August dieses Jahres nach Chengdu gereist, um einen Prozess wegen "Subversion" gegen seinen Mithelfer Tan Zuoren zu verfolgen. In der Nacht kamen rund 20 Sicherheitsleute in Uniform und Zivil ins Hotel, um sie festzunehmen und an der Teilnahme am Prozess zu hindern. Ein Mann schlug Ai Weiwei hart gegen den Kopf und drohte, ihn umzubringen. "Als ich die Tür zu meinem Hotelzimmer in Chengdu öffnete, traf mich ein massiver Schlag", erzählte Ai Weiwei der "Süddeutschen Zeitung". "Erst habe ich ihn nicht ernst genommen, denn zunächst waren die Schmerzen nicht so schlimm." Nur ein wenig schlapp und matt fühlte er sich. Am Samstag flog er nach München, mit Kopfweh und einem hängenden Augenlid, um dort seine Ausstellung aufzubauen, die am 11. Oktober eröffnet werden soll. Aber dann wurden die Schmerzen schlimm. Er musste ins Krankenhaus. Und dort, im Klinikum Großhadern, stellten die Ärzte eine Gehirnblutung fest, als "direkte Folge" von Schlägen. Noch am Montagabend wurde er operiert.
Gehirnblutung als Folge der Schläge
Zwei Löcher bohrten die Ärzte ihm in die Schädeldecke, um den Druck zu reduzieren. Er hätte "kurz vor einem Koma gestanden", sagen die Ärzte ihm später. "Ich wäre beinahe gestorben", sagte der 52-Jährige am Mittwoch telefonisch vom Krankenbett der Deutschen Presse-Agen- tur dpa. "Die Ärzte haben mich gerettet und mir geht es jetzt wieder gut." Bis Montag muss der Künstler noch im Hospital bleiben. Trotzdem kann er schon wieder wüten: "Wenn 60 Jahre nach der Gründung der Volksrepublik immer noch abgelehnt wird, Fehler einzugestehen, dann ist China ein gefährliches Land." Weil Ai Weiwei Künstler ist, kritisch und hart auch mit sich selbst, hat er sich im Krankenbett fotografiert und die Bilder sofort getwittert. Ai Weiwei mit Kopfverband ist da zu sehen, mit Kanüle im Kopf, mit Blutbeutel. Erbarmungsloses Beweismaterial gegen sein Land, aber auch die Dokumentation eines Künstlerlebens. Und dazu gehört genauso das Essen (deutsche Wurst, Käse und Brot), das Bettzeug, der Blick aus dem Fenster. Einfach alles. Sogar der Artikel aus der "Süddeutschen Zeitung" steht schon auf Twitter. Jetzt weiß jeder, was mit Ai Weiwei passiert ist. Man darf gespannt sein, wie sein geplanter Besuch auf der Buchmesse ausfallen wird. siehe http://www.stern.de/kultur/kunst/chinesischer-kuenstler-ai-weiwei-regime-opfer-wehrt-sich-aus-dem-krankenbett- 1509308.html http://www.zeit.de/newsticker/2009/9/16/iptc-bdt-20090916-41-22409604xml http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1951749_Twittern-vom-Krankenbett-Ai-Wei wei-in-Deutschland-operiert.html http://www.focus.de/politik/ausland/misshandlung-kuenstler-beschuldigt-chinesische-beamte_aid_436254.html http://www.sueddeutsche.de/politik/290/487693/text/ http://www.n-tv.de/panorama/Chinesischer-Kuenstler-operiert-article507524.html http://www.ksta.de/html/artikel/1246883923700.shtml
Die Angst der faschistischen Diktatoren: Peking zensiert Berichterstattung über den Jahrestag des deutschen Mauerfalls
Der sechzigste Jahrestag der Machtübernahme der Kommunisten in China nähert sich und mit ihm hat Peking nicht nur die Internetblockade und Kontrolle verstärkt, die Kommunisti- sche Partei Chinas (KPCh) hat auch für die Festlandmedien angeordnet, nicht über „empfindliche" internationale Ereignisse zu berichten. Die Teilnahme von bekannten chinesi- schen Künstlern am Event „Mauersteine" anlässlich des zwanzigsten Jahrestags des Mauer- falls ist eins davon. Vor einiger Zeit wurden von Deutschland aus reproduzierte „Mauersteine" an Künstler auf der ganzen Welt geschickt, in der Hoffnung das sie einzigartige, kreative Arbeiten der symboli- schen Mauersteine zurück schicken, um den historischen Moment zu feiern. China erhielt vier der 1.000 Steine aus Hartstyropor, die vom Pekinger Goethe-Institut an die international berühmten Künstler Huang Rui, Wang Guangyi, Xu Bing und Zhang Xiaogang gegeben wurden, die an der Kunstaktion teilnahmen. Die fertigen Werke wurden am 13. August in der Deutschen Botschaft in China ausgestellt und am 21. August nach Deutschland gesandt. Sie werden mit den Stücken der anderen Länder ausgestellt und am 9. November entlang des ehemaligen Standortes der Berliner Mauer wie Dominosteine symbolisch umgekippt.
"Die Ausstellung über die Mauer in Berlin wird vom Goethe-Institut und der Deutschen Botschaft veranstaltet. Vier sehr berühmte Künstler arbeiteten in China zusammen daran. Sie stellten die Kunstwerke in ihrem jeweils eigenen Stil fertig. Die Eröffnungszeremonie wurde am 13. August abgehalten. Der Deutsche Botschafter Michael Schaefer hielt eine Ansprache, wie auch die Künstler, die vom Direktor des Goethe-Instituts eingeladen worden sind. Viele Nachrichtenmedien waren bei der Zeremonie dabei. Dann stellte jeder der vier Künstler seine Arbeiten vor." Der Reporter von RFA bat Frau Zhu auf Berichte einzugehen, die besagen, dass die Propagandaabteilung der KPCh Berichte über das Erinnern an das Ereignis nicht erlaubt. Frau Zhu bestätigte dies in ihrer Antwort "Viele Nachrichtenmedien kamen am Eröffnungstag am 13. August in die Deutsche Botschaft, um Interviews zu machen. Wir waren alle aufgeregt und wir hatten zu dieser Zeit die ganze Zeit eine sehr gute Umgebung. Der Botschafter sprach eine lange Zeit über die Herkunft und den Grund des Events. Aber durch das Verbot der Propagandaabteilung, das Jahr 1989 zu erwähnen, hatten die chinesischen Reporter es schwer über die Berliner Mauer zu berichten." siehe http://www.epochtimes.de/articles/2009/09/21/493220.html
Die vom faschistischen China protektionierten Vasallenstaaten mit ihren Terrorregimen
Straflager in Nordkorea: Aushungern, Auspeitschen, Töten
In Nordkorea sind Tausende Menschen in Straflagern eingesperrt, nur wenigen gelingt die Flucht. Sie berichten über grausame Bedingungen in den Lagern und über Folter und Mord. Ein Ex-Kommandant eines Straflagers und ein geflohener Häftling waren bereit, über die Zustände dort zu sprechen. siehe http://www.tagesschau.de/ausland/nordkorea272.html siehe Video
"Auf Reisen geschickt" - Neue Art der Bestrafung für chinesische Dissidenten
Menschenrechtsaktivisten müssen ihre Stadt vor dem 1. Oktober verlassen - keine Gespräche mit Reportern aus Übersee und keine Artikel im Internet erlaubt
Für die meisten chinesischen Bürger markiert der Nationalfeiertag, der 1. Oktober, den Beginn eines siebentägigen Urlaubs und viele nehmen die Gelegenheit wahr, um zu reisen und ihre Verwandten zu besuchen. Auch chinesische Dissidenten werden sich auf die Reise begeben, aber sie haben sie sich nicht ausgesucht. Sie nennen es: „Auf Reisen geschickt werden" und das Ganze funktioniert wie eine Art Hausarrest. Weil sich der sechzigste Jahrestag der Macht- übernahme durch die KPCh nähert, gehören erzwungene Reisen zu den vielen Maßnahmen, die die Regierung ergreift, um die öffentliche Meinung unter Kontrolle zu halten.
Schon seit einiger Zeit laden chinesische Beamte Menschenrechtsaktivisten und aktive Web - Blogger zum Tee und zu Mahlzeiten ein - eine Einladung, die man für gewöhnlich nicht ableh- nen kann. Aber nach einem Bericht von Radio Free Asia vom 14. September sind solche höfli- chen Angebote noch übertroffen worden. Menschenrechtsaktivisten erhalten eine amtliche Mitteilung, dass sie ihr Haus wegen eines speziellen Urlaubsangebotes verlassen sollen. Zhu Xinxin vom unabhängigen chinesischen Schriftstellerverband - eine gemeinnützige Orga- nisation von Schriftstellern, die für Rede- und Publikationsfreiheit kämpft - gehört zu denjeni- gen, die zur Reise gezwungen werden. siehe http://www.epochtimes.de/articles/2009/09/20/493011.html
China: Hetzjagd nach Zwischenfall mit tibetischer Flagge 
Eine Musikveranstaltung im Bezirk Nangchen in der TAP Yushu, Präfektur Qinghai, nahm einen gar nicht so unterhaltsamen Ausgang, nachdem die chinesischen Sicherheitskräfte vier Schüler schwer geschlagen und das Gelände abgeriegelt haben. Vor einigen Tagen planten die chinesischen Behörden die Klöster Tsechu, Kyodrak, Palme und Gonshab mit Generatoren auszustatten. Als sich herausstellte, daß nicht alle aufgelis- teten Generatoren bei der Lieferung dabei waren, informierten zwei Mönche die Bezirksver- waltung, sie bekamen jedoch keine Antwort. Als sie die Beamten zur Rede stellen wollten, kam es zu einer Auseinandersetzung und sie wurden festgenommen. Die Vorsteher der vier Klös- ter verlangten, daß die Mönche umgehend wieder freigelassen würden. Und wieder schwie- gen die Behörden. Am 16. September organisierte das Kloster Palme im Bezirk Nangchen eine musikalische Darbietung, zu der es mehrere berühmte tibetische Sänger eingeladen hatte. Sehr viele Leute aus der Umgegend hatten sich eingefunden.
Wie von Geshe Monlam Tharchin, einem Angehörigen des tibetischen Exilparlaments mitge- teilt wird, riefen während der Darbietung plötzlich einige Tibeter, die von auswärts gekommen waren, antichinesische Parolen. Einer von ihnen erklomm einen Baum, band eine tibetische Nationalflagge daran und machte sich dann auf einem bereitstehenden Motorrad eiligst aus dem Staub. Die anderen Männer tauchten in der Menge der Zuhörer unter. Vier Schüler, die den Vorfall per Handy aufgenommen hatten, wurden von der Polizei grausam geschlagen. Ob sie festgenommen wurden oder ins Krankenhaus kamen, ist nicht bekannt. Die Behörden riegelten das Gelände ab und suchten unter den Zuschauern nach den Män- nern. Weil es sich um eine größere Zusammenkunft handelte, waren bereits viele Sicherheits- kräfte und Polizisten vor Ort. Truppenverstärkungen wurden aus Kyegudo angefordert, um den Männern nachzustellen. Ob jemand von ihnen gefaßt wurde, ist nicht bekannt. Überall wurden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. siehe http://www.china-observer.de/090920-100645/China-Hetzjagd-nach-Zwischenfall-mit-tibetischer-Flagge.html
Sorge um einen im Juni in Lhasa festgenommenen tibetischen Geschäftsmann
Seine Angehörigen sind in großer Sorge um seine Gesundheit und sein Wohlergehen. Zum Fest Saga Dawa, das nach dem tibetischen Mondkalender am 15. Tag des vierten Monats gefeiert wird, gedenken Buddhisten in aller Welt der Geburt, der Erleuchtung und des Ein- gangs ins Nirwana von Buddha Sakyamuni. Am 7. Juni, dem Tag, auf den das Fest nach west- lichem Kalender dieses Jahr fiel, setzten die chinesischen Behörden in Lhasa Tausende von paramilitärischen Kräften ein, die an allen Ecken und Enden um den Jokhang Tempel und den Potala Palast herum patrouillierten. Dennoch umrundeten etwa 20 mutige tibetische Geschäftsleute und Händler die heiligen Stätten und riefen dabei „Sieg den Göttern“. Diese Tibeter wurden von den Überwachungskameras erfaßt, und als sie nach Hause zurück- kehrten, fielen die Sicherheitskräfte über sie her und nahmen sie fest. Ihnen wurde vorge- worfen, in aufrührerischer Weise gehandelt zu haben, weil sie andere Personen zu religiösen Akten wie der Darbringung von Opfergaben an die Götter und dem Tragen traditioneller tibetischer Kleidung angeregt hätten. Später wurden jedoch alle Festgenommenen wieder auf freien Fuß gesetzt, außer einem Beteiligten, dem 40jährigen Sotop aus der Gemeinde Kargang im Bezirk Jomda in Osttibet, der nun seit drei Monaten verschwunden ist. Sotop war einst Sprecher der ortsansässigen Tibeter und setzte sich bei der chinesischen Regierung für ihre Belange ein. siehe http://www.china-observer.de/090918-051455/Sorge-um-einen-im-Juni-in-Lhasa-festgenommenen-tibetischen-Ges chaeftsmann.html
Chinesische Absurditäten
Polizist in China zwingt Angreifer zu Verbeugung vor seinem Sohn
Eine der schlimmsten Demütigungen in der chinesischen Tradition.
Ein chinesischer Polizist hat mehrere Jugendliche gezwungen, sich vor seinem Sohn zu verneigen - eine der schlimmsten Demütigungen in der chinesischen Tradition. Wie die Nach- richtenagentur Xinhua am Donnerstag meldete, war der Sohn im Schwimmbad mit sieben Gleichaltrigen aneinandergeraten und dabei verletzt worden. Daraufhin schritt Wang Jiang- sheng ein. Der Vize-Polizeichef eines Bezirks in der Provinz Shanxi stellte die Jugendlichen vor die Alternative: ein Kampf gegen seinen Sohn eins zu eins oder aber eine Verbeugung. Sechs Angreifer wählten den Angaben zufolge daraufhin die Verbeugung - der Polizist seinerseits wurde wegen der Affäre gefeuert. siehe http://www.china-observer.de/090820-181353/Polizist-in-China-zwingt-Angreifer-zu-Verbeugung-vor-seinem-Sohn. html
Drei Tibeter wegen »Verrats von Staatsgeheimnissen« zu langen Haftstrafen verurteilt 
Offiziellen tibetischen Medien zufolge wurden drei ehemalige politische Gefangene vom Mittleren Volksgericht von Lhasa erneut zu sehr harten Strafen verurteilt, weil sie angeblich geheime Informationen an Kontakte außerhalb Tibets geliefert und damit die Staatssicherheit gefährdet hätten. Sie waren nicht in die Protestaktionen vom vergangenen Jahr involviert. Wangdu, Phuntsok Dorjee und Tsewang Dorjee, deren Urteile von acht Jahren bis lebens- langem Freiheitsentzug reichen, wohnten und arbeiteten seit geraumer Zeit in Lhasa. Nach den Demonstrationen vom März 2008 wurden sie festgenommen und im Oktober 2008 dann verurteilt. Der 39jährige Wangdu, ein ehemaliger Mönch des Jokhang-Tempels in Lhasa, wurde erstmals am 13. März 1989 verhaftet und daraufhin zu drei Jahren in der Haftanstalt Sangyib verurteilt, weil er an der friedlichen Demonstration vom 8. März 1989 teilgenommen hatte. Zusammen mit anderen Gefängnisinsassen protestierte er 1991 anläßlich des 40. Jahrestags der „Befreiung“ der Stadt Chamdo durch die Chinesen. Daraufhin wurde sein Urteil um vier Jahre verlängert und er kam ins Drapchi Gefängnis. Nach Verbüßung seiner Strafe kam Wangdu 1997 frei. Seitdem bis zu seiner erneuten Verhaftung am 14. März 2008 war er bei einer NGO in Lhasa tätig, die Aufklärungsarbeit über HIV/AIDS leistet. Die Behörden verdächtigten ihn, regierungsfeindliche Informationen an Kontakte im Ausland weiterzuge- ben. Er wurde zu lebenslanger Haft verurteilt und die bürgerlichen Rechte wurden ihm eben- falls auf lebenslang aberkannt. Bis heute weiß seine Familie nicht, wo Wangdu inhaftiert ist, weshalb sie ihn nicht einmal besuchen kann. siehe http://www.china-observer.de/090916-055046/Drei-Tibeter-wegen-Verrats-von-Staatsgeheimnissen-zu-langen-Haft strafen-verurteilt.html
Chinesische Archäologen bezweifeln Chinas 5000 Jahren alte Zivilisation
Neue archäologische Funde und wissenschaftliche Methoden deuten an, dass 1000 Jahre in Chinas “5000 Jahren Zivilisation” unbewiesen bleiben. Lange schien es klar, dass die Wiege der chinesischen Zivilisation in der Region um den Mittellauf des Gelben Flusses stand. Jedoch nötigen die jüngsten archäologischen Funde aus weit entfernten Winkeln Chinas die Wissenschaftler nun, ihre Vorstellungen von den Ursprüngen der chinesischen Zivilisation noch einmal zu überdenken. Einige Wissenschaftler stellen sogar in Frage, ob die legendäre Xia Dynastie (etwa 2100-1600 vor Christus) jemals existiert hat, berichtet die neue Ausgabe des Wissenschaftsjournals “Science”. Der Ursprung der chinesischen Zivilisation war lange Zeit eine komplizierte und verwirrendes Thema in Chinas akademischen Kreisen. In der Öffentlichkeit prahlt China zwar gerne mit “5.000 Jahren Zivilisation”, dank der Ent- deckung von Orakelknochen konnte aber der unter Wissenschaftlern weithin anerkannte Beginn der Zivilisation anhand von historischen Aufzeichnungen auf die Shang Dynasty (1600-1100 vor Christus) datiert werden. Durch die Inschriften auf den Orakelknochen, die als älteste Schriftzeichen in China gelten, konnten die Archäologen sich ein Bild von der Gesell- schaft zu Zeiten der Shang-Dynastie machen.
Es bleiben also 1000 Jahre in Chinas “5000 Jahren Zivilisation” unbewiesen. Für die Archäo- logen ist es daher nun essenziell, mehr über die Gesllschaft vor der Shang-Dynastie zu erfah- ren. siehe http://www.china-observer.de/090907-073002/Chinesische-Archaeologen-bezweifeln-Chinas-5000-Jahren-alte-Zivil isation.html
6 Tonnen gefälschte Markenartikel aus dem faschistischen China
siehe Spiegel-Video http://www.spiegel.de/video/video-1023097.html
Chinas Staatpräsident Hu Jintao ruft zu Frieden in der Welt auf Chinas Polizei soll im Umkreis Pekings jedes Fahrzeug überprüfen Chinas Militärparade ist keine Bedrohung für seine Nachbarn Tibet für Ausländer vor den Feierlichkeiten zum 1. Oktober geschlossen
“Man soll mit Weitblick alle Sicherheitsfragen prüfen, um Frieden und Stabilität auf der Welt zu gewährleisten”. Die 64. UN-Vollversammlung fand am Mittwoch im UN-Hauptquartier in New York statt. Dabei rief Chinas Staatpräsident Hu Jintao die internationale Gemeinschaft auf, enger zusammenzuarbeiten, um Wohlstand und Frieden auf der Welt zu garantieren. “Eine offene, transparente und multilaterale Zusammenarbeit ist dabei grundlegend, um die Entwick- lung und Wohlstand zu fördern. So können alle Seiten einen Gewinn erzielen. Darüber hinaus ist mehr Toleranz wichtig, um eine harmonische Koexistenz zu realisieren,” erklärte er. Hu sagte, alle Seiten sollten an der UN-Charta festhalten und auf friedliche Weise Konflikte lösen. Jede Form von Terrorismus, Separatismus und Radikalismus müsse entschlossen bekämpft werden. Die internationale Sicherheitskooperation solle demnach ständig ausge- baut werden.
Der chinesische Staatspräsident forderte des Weiteren die internationale Gemeinschaft auf, die atomare Abrüstung voranzutreiben und das Risiko der Atomwaffenverbreitung zu elimi- nieren. “China ist stets dafür, eine atomwaffenfreie Welt zu bauen”, sagte Hu dabei, “Nur auf diese Weise kann die Atomenergie friedlich genutzt und die internationale Zusammenarbeit auf diesem Gebiet gefördert werden,” meinte er.
Die Polizei solle im Umkreis Pekings jedes Fahrzeug, jede Person und jeden Gegenstand auf dem Weg in die Stadt überprüfen, um die öffentliche Sicherheit bei den Feierlichkeiten zu Chinas 60. Jahrestag am 1. Oktober sicherzustellen, sagte ein führender chinesischer Politiker am vergangenen Dienstag. Die Polizei soll alle “unsicheren Elemente” von Peking fernhalten und die Probleme lokal lösen, sagte Zhou Yongkang, Mitglied des ständigen Komitees des Politbüros des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei (KP) Chinas, bei einem Besuch in Peking und in der chinesischen Provinz Hebei, bei dem er sich ein Bild von dem Projekt “Security-Moat” (Sicherheitsring) machte. Das Projekt ist eine Stabilisierungsmaßnahme in sechs Nachbarregionen Pekings, darunter Hebei, Liaoning, Shandong, Shanxi, das Autonome Gebiet der Inneren Mongolei und die regierungsunmittelbare Stadt Tianjin. Es wird vom Minis- terium für Öffentliche Sicherheit organisiert. Zhou sagte, die Sicherheit der Feierlichkeiten zu Chinas 60. Jahrestag und die Stabilität in Peking sei von übergeordneter Wichtigkeit. “Wenn Sicherheit in Pekings Nachbarregionen herrscht, dann herrscht Sicherheit in Peking. Wenn Sicherheit in Peking herrscht, dann ist die Feier sicher”, sagte er.
Wenn am 1. Oktober die Soldaten durch das Zentrum von Peking marschieren, dann können dies benachbarte Länder als eine Bedrohung auffassen. Ein chinesischer General versucht nun, diese Bedenken zu zerstreuen. Auch die neuesten Atomraketen werden unter den Waffen sein, die während der Militärparade am 1.Oktober zum 60. Jahrestag der Gründung der Volksrepublik durch die Straßen von Peking rollen. Gezeigt werden zudem auch andere moderne Waffensysteme. “90 Prozent des Equipments wird bei dieser Parade zum ersten Mal gezeigt”, sagt General Gao Jianguo, stellvertretender Direktor des Führungstabs der Militärpa- rade. Ingesamt würden 52 Arten von Waffen gezeigt und” sie alle wurden von China selber entwickelt und hergestellt”, betont er. Was Chinesen im Inland mit Stolz erfüllen soll, wird jedoch im Ausland mit Sorge betrachtet. Gao betonte daher, dass es nicht das Ziel sei, Chinas Nachbarn zu bedrohen, sondern dass man mit der Schau ein Loblied auf die Errungenschaften des Landes singen wollte – etwas, das bei solchen Anlässen rund um den Globus durchaus üblich sei. “Dazu kommt, dass die militärische Stärke alleine noch keine Bedrohung ist. Worauf es ankommt, ist die Politik , die dahinter steckt”, ergänzte er. Diese Aussagen schließen sich dem an, was auch Präsident Hu Jintao während eines Treffens mit ausländischen Marinekommandanten gesagt hatte: China suche kein Wettrüsten und keine militärische Expansion. Weder jetzt noch in der Zukunft. Das Land betreibe eine defensive Strategie mit seinen Nukleararsenal.
Wie von AP mitgeteilt, verweigert China ausländischen Touristen die Einreise nach Tibet im Vorfeld zu den Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag der Gründung der Volksrepublik am 1. Oktober. Tan Lin, ein leitender Angestellter des Tourismusamtes in Tibet sagte, ab dem 22. September dürften keine Touristen mehr einreisen, während diejenigen, die schon im Lande sind, bleiben können. Einer Angestellten des Grand Hotels in Lhasa zufolge bleibt diese Verfügung bis 8. Oktober in Kraft. China macht Tibet vor heiklen politischen Ereignissen üblicherweise dicht für ausländische Touristen und Journalisten. Ausländer können in den von Chinesen bewohnen Gebieten ungehindert zu tourismusrelevanten Orten reisen, aber um Tibet zu betreten, benötigen sie eine Sondergenehmigung. Seit China im vergangenen Jahr mit brutaler Gewalt gegen die friedlich protestierenden Tibeter vorging, erreichen viel weniger Flüchtlinge Indien als zuvor. Der Hauptbeauftragte der Exilregierung für Flüchtlingsmanage- ment sagte, die chinesischen Behörden hätten seit letzten März den Druck auf die Grenzre- gionen und die militärische Präsenz erheblich verstärkt , so daß es für Tibeter sehr gefährlich geworden sei, sich auf die Flucht zu begeben. siehe http://www.china-observer.de/090924-185208/Chinas-Polizei-soll-im-Umkreis-Pekings-jedes-Fahrzeug-ueberpruefe n.html http://www.china-observer.de/090924-192235/Chinas-Staatpraesident-Hu-Jintao-ruft-zu-Frieden-in-der-Welt-auf.ht ml http://www.china-observer.de/090924-191145/Chinas-Militaerparade-ist-keine-Bedrohung-fuer-seine-Nachbarn.ht ml http://www.china-observer.de/090924-054925/Tibet-fuer-Auslaender-vor-den-Feierlichkeiten-zum-1-Oktober-geschl ossen.html

Das einst unabhängige Tibet - einige Fakten
Vor der chinesischen Invasion gab es nicht einen tibetischen Einwanderer in die USA oder nach Europa. Vor der Invasion der chinesischen Kommunisten in Tibet im Jahr 1950 war Tibet ein uneingeschränkt funktionstüchtiger und unabhängiger Staat. Er bedrohte keinen seiner Nachbarn und sorgte Jahr für Jahr und ohne Unterstützung anderer Länder für die Ernährung seiner Bevölkerung. Tibet schuldete keinem Land und keiner internationalen Institution Geld und war zur Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung imstande. 1913 verbot Tibet die Todesstrafe (was von einer Reihe ausländischer Reisender konstatiert wurde) und war einer der ersten Staaten weltweit, die dazu bereit waren. Es liegen keinerlei Aufzeichnungen über die Verfolgung von Minderheiten (beispielsweise Muslimen)2 oder über Massaker an Teilen seiner Bevölkerung vor, wie es bei China und einigen anderen Ländern der Fall ist - man erinnere sich nur an die Vorkommnisse auf dem Tiananmen-Platz. Obwohl seine Grenzen zu Indien, Nepal und Bhutan vollkommen unbewacht waren, verließen nur sehr wenige Tibeter aus wirtschaftlichen oder politischen Gründen ihr Land. Vor der chinesischen Invasion gab es nicht einen tibetischen Einwanderer in die USA oder nach Europa.
Ausländische Militärinvasion - keine “Friedliche Befreiung“
Im Morgengrauen des 6. Oktober 1950 griffen die 52., 53. und 54. Division der 18. Armee3 der Roten Armee (vermutlich mehr als 40.000 Mann) die tibetischen Grenztruppen an, die aus 3.500 regulären Soldaten und 2.000 Khampa-Milizionären bestanden. Neue Recherchen einer chinesischen Historikerin haben ergeben, dass Mao Zedong sich am 22. Januar 1950 mit Stalin getroffen und dabei um die Unterstützung der Sowjetischen Luftwaffe beim Transport von Nachschub für die Eroberung Tibets ersucht hatte. Stalin antwortete: „Es ist gut, dass Ihr Euch darauf vorbereitet, Tibet anzugreifen. Die Tibeter müssen unterworfen werden.“ Ein englischer Funker (im Dienst der tibetischen Regierung) berichtete von der Front in Chamdo, die tibetische Vorwärtsverteidigung an der zentralen Anlegestelle für Fähren am Fluß Drichu habe fast bis zum letzten Mann standgehalten. Einem englischen Missionar aus der Gegend zufolge kämpfte die tibetische Vorhut im Süden, am Flußübergang bei Markham heldenhaft bis zu ihrer Auslöschung. Überlebende Einheiten zogen sich geordnet nach Westen zurück. Keine einzige Einheit flüchtete oder ergab sich. Nach vier Tagen auf dem Rückzug wurde ein Regiment überwältigt und niedergemacht. Nur zwei Wochen nach dem Angriff legte die tibetische Armee die Waffen nieder. In der Biographie eines kommunistischen Kaders heißt es: „Beim Chamdo-Feldzug wurden viele Tibeter getötet und verwundet… die tibetischen Soldaten kämpften tapfer, aber sie hatten der Übermacht und militärischen Überlegenheit der chinesischen Truppen nichts entgegenzusetzen.“ Der einzige westliche Militärexperte, der sich mit dem chinesischen Einmarsch in Tibet befasste, schrieb: „…die Roten hatten mindestens 10.000 Gefallene zu verzeichnen.“
Es war keine friedliche Befreiung Tibets, wie es Peking immer behauptet. 1956 begann die Große Erhebung der Khampa und verbreitete sich überall im Land. Schließlich kulminierte er im Märzaufstand von 1959. Noch bis 1974 wurden Guerillaaktionen ausgeführt. „Vorsichtigen Schätzungen zufolge wurde bei den Kämpfen mindestens eine halbe Million Tibeter“ getötet. Während der darauffolgenden politischen Kampagnen, durch Zwangsarbeitslager (Laogai) und die große Hungersnot kamen noch viel mehr Tibeter ums Leben. Die Aufstände revolutionären Charakters, die im Jahr 2008 in ganz Tibet aufflammten und das brutale Vorgehen Chinas dagegen machen deutlich, dass der Kampf bis heute andauert. siehe http://www.china-observer.de/090923-065341/Das-einst-unabhaengige-Tibet-einige-Fakten.html
60 Jahre faschistische Volksrepublik China: "Wir glaubten an eine bessere Gesellschaft, wir glaubten an Mao - und wurden alle übel betrogen ..." Vorwärts und zurück in die düstere Vergangenheit Kein Mut zur geschichtlichen Reflektion in China Als Mao betrunken die Internationale lallte Chinas verstörte Harmonie Jubiläum ohne selbstkritische Debatte Auf einen Schnaps zu Mao Demonstration von Stärke: Militärparade zeigt "gewaltige Streitmacht" Chinas Volkswirtschaft: Aufstieg zur mächtigen "Rotchina AG" Die verlogene Diktatur des Proletariats Regimekritiker Bao Tong: "Es besteht kein Grund zum Feiern"

Als Mao Tse-tung die Volksrepublik ausrief, hofften die Menschen auf einen Neuanfang. Bis heute kämpfen die Chinesen für mehr Demokratie.
Der Platz des Himmlischen Friedens ist von Fahnen rot gefärbt. Die Menschenmassen drängen auf den Platz. Jubel hallt durch Peking. "China ist wieder auferstanden." Mit diesen Worten ruft Mao Tse-tung am 1. Oktober 1949 die Volksrepublik China aus. Der Vorsitzende der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) ist der Held der Massen. Mao, der den Bürger- krieg gewonnen und die Revolution zum Erfolg geführt hat. Damals verkörperte er die Hoff- nung der Chinesen auf einen Neuanfang. Auch 2009, wenn China den 60. Jahrestag der Volksrepublik feiert, ist Mao allgegenwärtig. Wenn die Panzer bei der Geburtstagsparade durch die Hauptstadt rollen, die Soldaten marschieren, wird die Welt auf Mao schauen. Sein überdimensionales Bild hängt noch immer am Tor des Himmlischen Friedens. Obwohl Millio- nen Menschen unter seinem Regime verhungerten, gefoltert oder umgebracht wurden: Von vielen Chinesen wird der Diktator noch heute als genialer Feldherr und Staatsgründer verehrt.
Während der Geburtsstunde der Volksrepublik ist auch Zhang Sizhi unter den jubelnden Menschen. "Wir waren so unzufrieden und empört, ja wütend über die Verhältnisse im alten China, dass wir die Revolution herbeigesehnt haben. Wir glaubten damals an eine bessere Gesellschaft unter der Führung der Kommunistischen Partei, wir glaubten an Mao", erinnert sich der heute 82-Jährige, der als erster Rechtsanwalt im neuen China zugelassen wurde. Zhang, Revolutionsveteran und Mitglied der KPCh. Und zunächst scheinen sich die Hoff- nungen zu erfüllen. Es herrscht Aufbruchstimmung. Die KPCh enteignet Großgrundbesitzer, verteilt das Land und ordnet ab 1954 eine schrittweise Zerschlagung der haushaltsbezogenen Wirtschaft an. Vorbild ist die Sowjetunion. Größere Wirtschaftseinheiten entstehen, die kollektiv bewirtschaf- tet werden. Auch in den Städten setzt die KPCh die fast vollständige Verstaatlichung der Industrie durch. Die Industrieproduktion wächst rasant. Doch Maos Größenwahn lenkt das Land schon bald in eine Katastrophe. Mit dem "Großen Sprung nach vorn” will er 1958 ein schnelleres Wirtschaftswachstum erzwingen, um der Sowjetunion den Führungsanspruch im sozialistischen Lager streitig zu machen.
Kritiker Bao Tong: "Kein Grund zum Feiern"
Die Freude über den Jahrestag hält sich bei ihm in Grenzen: Der ehemalige Spitzenfunktionär Bao Tong beschreibt die Kommunistische Partei in einem Interview als ebenso machtbe- sessen wie ängstlich. Der heute 77-Jährige und frühere Assistent des 1989 gestürzten reformerischen Parteichefs Zhao Ziyang war der höchste Parteifunktionär, der nach der blutigen Niederschlagung der Demokratiebewegung am 4. Juni 1989 zu Gefängnis verurteilt wurde. Er saß sieben Jahre in Haft. Heute lebt Bao Tong unter ständiger Bewachung der Staatssicherheit in einem Appartement im Westen Pekings. siehe http://www.zeit.de/wissen/geschichte/2009-09/volksrepublik-china-60 http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/auch_das_reformierte_china_beruft_sich_auf_mao_1.3736853.html http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1983602_60-Jahre-Volksrepublik-China-Dem-Ende-entgege n.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,652229,00.html http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4747194,00.html http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/511976/index.do?direct=512016&_vl_backlink=/home/politik/auss enpolitik/index.do&selChannel= http://www.handelsblatt.com/politik/handelsblatt-kommentar/chinas-gestoerte-harmonie;2463180 http://www.tagesspiegel.de/politik/international/China-Kommunismus;art123,2912813 http://www.ftd.de/politik/international/:staatsgeburtstag-so-feiert-china-den-60/50016731.html http://www.tagesschau.de/ausland/china766.html http://www.tagesschau.de/ausland/china760.html http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2009/10/01/international/machtdemonstration_zum_60_jahestag_der_vo lksrepublik http://www.china-observer.de/090930-191549/Zwischen-Mao-und-Markt.html http://www.n24.de/news/newsitem_5475800.html http://www.n24.de/news/newsitem_5473943.html http://www.n24.de/news/newsitem_5473895.html http://www.n24.de/news/newsitem_5474038.html http://www.epochtimes.de/articles/2009/09/30/497315.html
siehe auch Video http://www.spiegel.de/video/video-1024627.html
Dutzende Exil-Tibeter in Nepal an Chinas Jahres- tag festgenommen 
Die Polizei in Nepal hat Dutzende Exil-Tibeter wegen angeblicher Pläne für Proteste zum 60. Jahrestag der Gründung der Volksrepublik China festgenommen. Anti-Aufruhr-Beamte hätten knapp 40 Tibeter festgenommen, die versucht hätten, vor der chinesischen Botschaft in der Hauptstadt Kathmandu zu demonstrieren, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Die Demonstranten entrollten tibetische Fahnen und skandierten Parolen wie “Freiheit für Tibet”, bevor sie von Polizisten abgeführt wurden, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP beobachtete. Nach Angaben der Polizei sollten sie später wieder freigelassen werden. Aus Sorge um die freundschaftlichen Beziehungen hatte die Regierung Nepals wiederholt vor chinafeindlichen Protesten gewarnt. Mit einer Militärparade feierte Peking das 60-jährige Bestehen der Volksrepublik China. Rund 200.000 Menschen verfolgten eine Militärparade mit tausenden Soldaten auf der Straße des Ewigen Friedens, Kampfflugzeugen am Himmel sowie militärischer Hochtechnologie, darun- ter auch ballistische Interkontinentalraketen. Anschließend marschierten tausende Menschen singend durch die Straße. Das Spektakel war mehrfach geprobt worden. Zudem wurde das Sicherheitsaufgebot anlässlich des Jahrestages massiv erhöht. siehe http://www.china-observer.de/091001-165242/Dutzende-Exil-Tibeter-in-Nepal-an-Chinas-Jahrestag-festgenommen. html
China als Ausbeutungsbetrieb der Welt: Endlich verstehe ich, warum chinesische Bauern so arm sind
Die Kommunistische Partei Chinas kontrolliert China seit 60 Jahren. Ihre Wirtschaftsreform begann vor 30 Jahren. Nach einem offiziellen Bericht der KPCh ist das chinesische Bruttoin- landsprodukt das dritthöchste in der Welt. Und dennoch sind die meisten chinesischen Bauern sehr arm. Ich habe mich immer gefragt, warum, aber ich habe es nie verstanden. Die KPCh hat in der Landwirtschaft Reformen durchgeführt, doch sie sind immer fehlgeschlagen. Ist es wirklich so schwer, die wirtschaftliche Struktur in ländlichen Gegenden zu ändern? Nachdem ich die angestrebten Reformen genauer betrachtet habe, wurde mir klar, dass die KPCh keine tatsächlichen Veränderungen wünschte, sondern die Bauern arm lassen wollte. Meine Schlussfolgerung begründet sich auf Nachforschung und Analyse, nicht auf politische Vorurteile. Warum wollte die KPCh, dass die Bauern arm blieben? Meine Nachforschungen führten zu der Erkenntnis, dass sie zum Ziel hat, billige Arbeitskräfte zu behalten (einschließ- lich Wanderarbeiter). Darüber hinaus behält sie so die psychologische Kontrolle über die Bauern, indem sie sie wirtschaftlich von der KPCh abhängig sein lässt.
Billiglöhne sind die Grundlage für niedrige Preise und ermöglichen den Kommunisten den Zugang zu riesigen ausländischen Märkten. Billigprodukte aus China beherrschen die Märkte der Vereinigten Staaten und Europas. Die Rücklagen Chinas im Ausland sind Nummer eins in der Welt, aber die chinesischen Bauern kämpfen um ihr Überleben. Historisch gesehen waren es immer die Bauern, die rebelliert und die korrupten Herrscher gestürzt haben. Aus diesem Grunde hat die KPCh viele Anstrengungen unternommen, um die Bauern zu kontrollieren und sie am unteren Ende der Gesellschaft zu halten. So konnte sie sicher sein, dass sie weder die Kraft noch den Willen hatten zu rebellieren. siehe http://www.epochtimes.de/articles/2009/09/30/497079.html
"Parteikultur": Chinesische Beamte vergewaltigen minderjährige Mädchen aus Prestigegründen
Wut über die Arroganz der Beamten kocht hoch, und ein Opfer wird gelobt, weil es sich gewehrt hat
Der Umgang chinesischer Parteibeamter mit Frauen ist schockierend. Die Reaktionen der Öffentlichkeit auf den letzten Fall der Kellnerin und Fußpflegerin Deng Yujiao in Badong, Provinz Hebei, zeigt, dass die Chinesen dieses wissen und dass sie es satt haben. Am 10. Mai stach Deng zwei lokale Beamte mit einem Messer nieder, weil diese sie verge- waltigt haben. Laut einem Kurzbericht ihres ersten Anwalts Lias, versuchten die Beamten, die Deng niederstach, sie „ruhig zu stellen", während fünf weitere Beamte im angrenzenden Zimmer auf ihre Chance warteten. Einer der Beamten, die Deng niederstach, starb auf dem Weg ins Krankenhaus und Deng wurde zuerst unter dem Verdacht des Mordes festgenom- men, nachdem sie sich gestellt hatte. Sie kam in die psychiatrische Abteilung eines Kranken- hauses. In einer Videoaufnahme, die auf einer chinesischen Webseite erschien, konnte man sehen, dass sie ans Bett gefesselt war und vor Schmerzen weinte. Die ursprüngliche Anklage lautete auf Mord, dann auf Totschlag. Sie wurde schließlich in vorsätzliche Körperverletzung umbenannt und Deng wurde deswegen in Badong für schuldig befunden, am Ende aber ohne Bestrafung entlassen.
Diese Reduzierungen des Strafmaßes und dann noch die Entscheidung, Deng straffrei gehen zu lassen, geben wieder, wie das Regime auf Grund des Aufschreis der Öffentlichkeit wegen ihres Falls schrittweise ihre Behandlung dem wahren Sachverhalt angepasst hat. Die Geschichte verbreitete sich sofort wie ein Virus im chinesischen Cyberspace und staatliche Medien brachten Artikel heraus, in denen sie sich für Deng einsetzten. Deng wurde als Heldin gefeiert, weil sie sich zur Wehr gesetzt hatte. Der Fall erregte so viel Aufmerksamkeit, dass er sich zu einer Bedrohung auswuchs; denn der Zeitpunkt, an dem er sich ereignete, lag zu sehr in der Nähe des 4. Juni, dem Datum des Massakers auf dem Platz des Himmlischen Friedens, dem Symbol der Brutalität der KPCh. Die chinesischen Medien durften nicht mehr berichten. Von Online-Foren und Seiten im Internet wurde das Thema verbannt und alte Berichte wurden vollkommen entfernt, als ob nichts geschehen wäre.
Deng Jijaos Fall ist kein Einzelfall in China. Im Jahre 2006 wurde die Kellnerin eines Hotels in Laohekou, Provinz Hebei, vergewaltigt und ermordet. Ohne Autopsie ließ die Polizei ihren Körper verbrennen. Niemand wurde angeklagt, aber nach allgemeiner Meinung geht die Vergewaltigung auf den Parteisekretär der Stadt zurück. Im Juni 2008 fand man Li Shufen, eine fünfzehnjährige Schülerin, tot in einem Fluss in Weng'An in der Provinz Guizhou. Nach Aussagen der Polizei lag ein Selbstmord vor, doch die Leute hatten den Verdacht, dass das Mädchen vergewaltigt und ermordet worden war. Wieder gehörten die Verdächtigen zu den lokalen Parteibeamten und Polizeikommandanten. Keiner der beiden Verdächtigen wurde beschuldigt. Die Anzahl der Frauen, mit denen sie zu tun haben, insbesondere die Anzahl der jungen Frauen, die sie entjungfern, ist für mächtige und reiche Parteibeamte etwas, mit dem sie prah- len. Bis zu einem bestimmten Punkt wird die Entjungferung zum Symbol für Macht, Bedeu- tung und individuelle Leistung. Eine Jungfrau mit Gewalt zu Sex zu zwingen ist eine riskante Sache. Doch gerade darum gilt es bei Parteibeamten als chic, eine Jungfrau zu kaufen. Viele minderjährige Mädchen werden unter Zwang zu jungfräulichen Sexsklavinnen. Sex mit Mäd- chen unter 14 zu haben stellt in China ein Verbrechen gegen das Gesetz dar und wird mit der höchsten Strafe, der Todesstrafe belegt. Doch für die Parteibeamten gibt es immer ein Entkommen.
Lu Yumin, 47, leitete die Steuerbehörde im Bezirk Yibin in der Provinz Sichuan. Niemand weiß genau, wie viele kleine Mädchen von ihm sexuell missbraucht wurden. Im letzten Dezember hatte er Sex mit einer dreizehnjährigen Schülerin. Er wurde gefasst und angeklagt, eine Prosti- tuierte besucht zu haben. Seine Strafe? Fünfzehn Tage Haft und eine Geldstrafe von 736 Dollar. Das berichtete die „Chengdu Commercial Daily" am 11. Mai. Im Gegensatz dazu wurde ein Spanner in der selben Provinz wegen Vergewaltigung ange- klagt und zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Natürlich hatte er weder Beziehungen noch war er reich oder Parteimitglied. Die „People's Daily" berichtete, dass Wu Tianxi, stellvertretender Vorsitzender der Politischen Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes, im Bezirk Zhenping in der Provinz Henan, innerhalb von zwei Jahren wenigstens 36 minderjährige Mädchen in seinem Büro vergewal- tigt hat. siehe http://www.epochtimes.de/articles/2009/09/27/495849.html
China scheitert mit Übernahme-Projekt
Der unverhohlene Griff Chinas nach den Rohstoffreserven der Welt macht die westlichen Nationen zunehmend nervös. Der australische Minenbetreiber Lynas hat einen herben Rück- schlag erlitten. Der Einstieg von China Nonferrous ist geplatzt. Jetzt muss die Gesellschaft zügig Gelder am Kapitalmarkt auftreiben, was dem Aktienkurs kurzfristig nicht sonderlich nicht sonderlich gut tun dürfte. Dabei schien das Papier der kleinen Explorationsgesellschaft hervorragende Perspektiven zu haben. Sie betreibt das Projekt „Mount Weld“ in Westaus- tralien, wo erhebliche Reserven an seltenen Erden erwartet werden. Diese Metalle kommen in zahlreichen hochtechnologischen Anwendungen wie Monitoren, Katalysatoren und in immer stärkerem Maße auch in Hybrid-Motoren zum Einsatz. Um die weiteren Entwicklungskosten von Lynas zu finanzieren, war eben erst der Einstieg von China Nonferrous Metal Mining ausgehandelt worden. Dabei war vorgesehen, dass die Chinesen 186 Millionen Dollar ein- schießen, und im Gegenzug 51,7 Prozent der Anteile erhalten. Die australische Regierung stand der Transaktion allerdings skeptisch gegenüber. Ein hoher Vertreter der Aufsichtsbe- hörden erklärte sogar, dass ausländische Investoren ihre Beteiligungen an australischen Minengesellschaften künftig auf unter 15 Prozent beschränken sollten. China Nonferrous hat daraufhin den Einstieg bei Lynas komplett abgesagt. Ein Kurssturz bei der Aktie von Lynas, die am Freitag vom Handel ausgesetzt worden war, war damit unvermeidlich. siehe http://www.china-observer.de/091002-173005/China-scheitert-mit-Uebernahme-Projekt.html http://www.china-observer.de/091002-063004/China-will-Kontrolle-ueber-Oelfelder-in-Nigeria-erlangen.html
Das faschistische China - Wo Kinder nicht Kinder sein dürfen
NDR/Arte-Dokumentation "Büffeln und Buckeln. Chinas Kinder unter Druck" erhält Auszeichnung
Für ihre Dokumentation "Büffeln und Buckeln. Chinas Kinder unter Druck" wird NDR Redak- teurin Nicole Bölhoff am Dienstag, 9. Juni, mit einem Preis der französischen "Fondation pour l´ Enfance" ausgezeichnet. Die Stiftung unter der Schirmherrschaft von Anne-Aymone Giscard d´Estaing prämiert einmal im Jahr besonders gelungene Filme zu den Themen Kin- derschutz und Kinderrechte.
Die NDR/ARTE-Produktion von Nicole Bölhoff zeigt ganz unterschiedliche Kinderschicksale in China. Eltern im aufstrebenden Reich der Mitte sind geradezu davon besessen, ihren Kin- dern das zu bieten, was ihnen selbst verwehrt wurde: Aufstieg, Karriere und Erfolg. Nur wer es sich leisten kann, kommt in den Genuss einer respektablen Ausbildung. Nicole Bölhoff zeigt fünf "Bildungsbiografien" von Kindern. Vom Abiturienten, für dessen Erfolg die Eltern einen Großteil ihres Einkommens investieren, über das dreijährige Kindergartenkind, das bereits lesen, schreiben, rechnen und Englisch sprechen lernt, bis hin zum Dorfmädchen, das in einer Baracke unterrichtet wird, gern viel mehr lernen würde, aber in Haus und Hof ackern muss, während die Mutter als Wanderarbeiterin von Zuhause fort ist.

Mit diesen und weiteren Beispielen liefert Nicole Bölhoff einen tiefen Einblick in ein gnaden- loses System, ihr Film hinterlässt auch wegen seiner pointierten Erzählweise großen Ein- druck. Nicole Bölhoff, die seit November 2008 als Redakteurin des NDR Auslandsmagazins "Weltbilder" arbeitet, realisierte ihre 30-minütige Reportage während ihrer Zeit als freie Mitar- beiterin im ARD-Studio Peking. Der Film wurde 2008 innerhalb des ARTE-Themenabends "China. Schattenseiten des sozialen Umbruchs" ausgestrahlt; die Redaktion im NDR hatte Ulrike Dotzer.
- Hamburger Zollfahnder beschlagnahmen sieben Millionen Zigaretten aus China
Bereits vor zwei Monaten wurde vom Zollfahndungsamt Stuttgart ein Container mit gleichartig gefälschten Zigaretten beschlagnahmt. Die Risikoanalyse der Ermittlungsgruppe Hafen des Zollfahndungsamtes Hamburg verhinderte erneut, dass Schmuggelzigaretten auf den deut- schen Schwarzmarkt gelangen. Im Hamburger Freihafen selektierten die Zöllner einen Contai- ner mit rund sieben Millionen Zigaretten der Marke “Marlboro”, die mit gefälschten deutschen Steuerzeichen zum Einfuhrschmuggel nach Deutschland bestimmt waren. Die Frachtpapiere der aus China stammenden Sendung lauteten auf 780 Kartons mit elektrischen Werkzeugen und Werbematerial für eine nicht existente polnische Firma in Svinemünde auf der Insel Usedom. Der Container wurde deshalb für eine intensive Kontrolle ausgewählt. Aus den Werkzeugen wurden “Marlboros” mit deutschen Steuerzeichen. Alles gut gemachte Fäl- schungen, die äußerlich für den Laien als solche fast nicht erkannt werden können. Durch die Beschlagnahme wurde ein Steuerschaden von etwa 1,2 Millionen Euro verhindert. siehe http://www.china-observer.de/091007-060005/Hamburger-Zollfahnder-beschlagnahmen-sieben-Millionen-Zigarette n-aus-China.html
- Gefängniszelle auf der Frankfurter Buchmesse 2009
Die KP Chinas will die größte Buchmesse auf der Welt ausnutzen, um ihre weiche Macht zu demonstrieren. Tibet und China, wo ich geboren bin und 22 Jahre gelebt habe, wurde 1949 vom “Gespenst des Kommunismus” erobert. Nach dem Pekinger Massaker 1989 hat sich das kommunistische Regime zu einem Terrorregime entwickelt, das es versteht auf der inter- nationalen Ebene als eine Wirtschaftsmacht aufzutreten, hinter den Mauern aber weiter Mas- senmord begeht wie früher. Mindesten 80 Millionen Chinesen kamen bereits bei den verschie- denen kommunistischen Kampagnen um. Verfolgt sind zuerst die Reichen, ab 1957 die Intellektuellen, seit 1979 die Demokraten und seit 1999 die Falun Gong Praktizierenden.
Als die Kommunisten China eroberten, flohen die meisten Chinesen, die dem Kommunismus Widerstand leisteten, aus China, darunter zwei Millionen auf die Insel Taiwan. Aber in jeder Generation, die in der “Farm der Tiere” à la George Orwell aufwächst, gibt es stets Chinesen, die sich gegen die Diktatur wehren. Manche werden ermordet, wie Lin Zhao, manche überle- ben die Verfolgung und fliehen aus dem Land, wie Yuan Hongbing, manche werden mit Veröf- fentlichungsverbot und Gefängnisstrafe verfolgt, wie Yang Tianshui (Yang Tongyan), manche werden ins Exil gezwungen, wie der Nobelpreisträger Gao Xingjian. Ich gehöre zu der Generation, die im Jahr 1989 die Kommunisten zum Dialog aufforderte. Statt eines Gesprächs, unterdrückte der Diktator Deng Xiaoping die Demokratiebewegung mit Pan- zern und Gewehren. Dank der Aufopferung der 89er in China, habe ich mich von der kommunistischen Indoktrination befreit und bin seitdem immun gegenüber jedem Trick der KP. Neben einer Militärparade in Peking am 1. Oktober, mit der die KP ihre Macht demonstrieren will, will das Regime in Frankfurt die größte Buchmesse auf der Welt ausnutzen, um seine Propaganda zu verbreiten, mit der die Kommunisten die Wirklichkeit in China vertuschen wol- len.
Als Chinesin, die sich erst nach dem Pekinger Massaker in Deutschland zur Dichterin entfalten konnte, fühle ich mich berufen, meine Stimme den verfolgten Kollegen in der VR China zu verleihen. siehe http://www.china-observer.de/091007-055033/Gefaengniszelle-auf-der-Frankfurter-Buchmesse-2009.html
Tibetische Ärztin zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt
Einer uns am 5. Oktober zugegangenen zuverlässigen Information zufolge verurteilte der Mitt- lere Volksgerichtshof von Lhasa am 7. November 2008 die 54jährige im Ruhestand befindliche tibetische Ärztin Yeshi Choedon aus Lhasa zu fünfzehn Jahren Gefängnis. Sie wird beschul- digt, in der Zeit der friedlichen Demonstrationen im März vergangenen Jahres die Außenwelt mit Staatsgeheimnissen versorgt zu haben. Außerdem sprach ihr das Gericht die bürgerlichen Rechte für fünf Jahre ab. Aus Quellen verlautet, daß sie in einer Strafanstalt in der Nähe von Lhasa Zwangsarbeit leisten muß. Bis zu ihrer Pensionierung vor einigen Jahren arbeitete sie in einem Krankenhaus in der Nähe des Norbulingka Palastes. Danach zog sie in die Gegend des Ramoche-Tempels um. Während der friedlichen Protestaktionen im März 2008 wurde sie willkürlich festgenommen. Seit diesem Zeitpunkt hat Yeshi Choedon ihre Angehörigen nicht mehr gesehen, denen das Recht, sie zu besuchen, verweigert wird. siehe http://www.china-observer.de/091007-055448/Tibetische-Aerztin-zu-15-Jahren-Gefaengnis-verurteilt.html
Der regimekritische Liao Yiwu: Totgeschwiegene kommen zu Wort
Liao Yiwu sprach mit Menschen der chinesischen Unterschicht – Ein anderer Blick auf die Gesellschaft
Nein, sympathisch sind keineswegs alle, die in dem Buch des chinesischen Autors Liao Yiwu zu Wort kommen. Zum Beispiel der Menschenhändler: Von „Waren mit gutem Feuchtigkeits- gehalt“ spricht er und zitiert zynisch das Sprichwort: „Wen man nicht knebelt, aus dem wird kein Paar.“ Oder „Fräulein Hallo“, die Liao in einer Kneipe aufgabelt und deren Geschichte sei- nem Buch den Titel gegeben hat. Ihre Kindheit verbrachte sie überwiegend vor dem Fern- seher, mit 15 riss sie zu Hause aus, und nun verdient sie ihr Geld mit Gelegenheitsprostitution. 29 Gespräche mit Menschen aus der chinesischen Unterschicht enthält der Band, dessen Veröffentlichung mit größten Schwierigkeiten verbunden war. Der regimekritische Liao steht in China seit vielen Jahren auf der schwarzen Liste, und als ein Verlag 2001 einen Teil der von ihm niedergeschriebenen Interviews als Buch herausgab, wurde dieses verboten und der Verleger bestraft. Ein Jahr später wurde das Manuskript außer Landes geschmuggelt, ein Verlag in Taiwan veröffentlichte das Buch. 2008 erschien eine englischsprachige Ausgabe in den USA. Auf deren Grundlage wurde der jetzt pünktlich zur Buchmesse auf Deutsch erschienene Band zusammengestellt, allerdings blieben die Interviews ungekürzt. siehe http://www.epochtimes.de/articles/2009/10/07/499784.html
Reagieren, aber schweigen: Chinas Regime und die Organtransplantationen
David Matas: Seitens des chinesischen Regimes gibt es seit drei Jahren keine Stellungnahme zum Thema Organraub
Bei seiner Deutschland-Reise machte er auch in Hamburg halt: David Matas, Verfasser von „Blutige Ernte", sprach kürzlich in der Hansestadt über die neuesten Entwicklungen in Sachen Organraub an lebenden Praktizierenden von Falun Gong in China. Generell habe der Organraub an Falun Gong in den letzten Jahren zugenommen, sagt Matas. Den Beweis dafür sieht er darin, dass die Anzahl der exekutierten Verbrecher 2008 abgenommen hat. „Neben den Strafgefangenen kommen für den Organraub in China nur Falun Gong-Praktizierende in Frage" so Matas unter Berufung auf seinen Bericht. Mit anderen Worten: Fällt die Anzahl der Organentnahmen an verurteilten Verbrechern, steigt bei gleichbleibender Anzahl der jährli- chen Organtransplantationen der Organraub an Falun Gong-Praktizierenden. Wobei das Ver- hältnis ungleich ist: So sind von den jährlich geschätzten 10.000 gezwungenen Organspen- dern nur ein Viertel Strafgefangene. Bei den restlichen 7.500 Fällen sind die Opfer Falun Gong-Praktizierende aus den Straf- und Arbeitslagern.
Es sei aber anzunehmen, dass die Falun Gong-Praktizierenden zum Zeitpunkt der Organ- entnahme noch leben, so Matas. Denn die gesetzlichen Grundlagen in China wurden geän- dert: Statt durch Erschießen werden die Gefangenen mittels Injektion hingerichtet. „Es ist durchaus möglich, dass Anästhetika gespritzt werden, um das Opfer zu betäuben. Es ist nicht festgelegt, dass die Leute durch Gift und in einem bestimmten Zeitraum sterben müssen", verweist Matas auf die Folgen dieser Änderung. So könnten den Opfern nach dem Betäuben die Organe entnommen werden und diese würden an den Folgen des Organraubes sterben - eine andere, grausamere Art des Erfüllens der Exekution durch Injektion. Im Gegensatz zu exekutierten Straftätern können Falun Gong-Praktizierenden jedoch weder Straftaten noch Verbrechen nachgewiesen werden. Im Gegenteil, durch das Orientieren an den ethischen Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht, zügeln Falun Gong Übende sich in Gedanken, Worten und Taten. Eine offizielle Begründung für die Verfol- gung von Falun Gong gibt es bis heute nicht. Wie bei den Verfolgungswellen in der Vergan- genheit gehen Experten davon aus, dass durch das Verfolgen einer Minderheit die Masse ruhig gehalten werden soll. Getreu dem chinesischen Sprichwort „Das Huhn töten, um den Affen zu erschrecken". Verrückt für den Rest der Welt, klar für das menschenverachtende, chinesische, kommunistische Regime: Für eine Verhaftung und Ermordung reicht es in der Volksrepublik, die Übungen von Falun Gong zu machen und nach den Grundsätzen zu leben. siehe http://www.epochtimes.de/articles/2009/10/06/499564.html