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          Eine pathetische Farce von Volksherrschaft - der Nationale Volkskongress für China in der Großen Halle des Volkes - geht wieder einmal zu Ende - von der sogenannten Arbeiterpartei bestimmte Deputierte nicken zustimmend die Rechenschaftsberichte und Initiativen des faschistischen Regimes in Peking ab, fassen vorgefertigte Resolutionen und Beschlüsse, loben sich gegen- und wechselseitig für die eigene realitätsferne Großartigkeit und bekunden mit dem immer wiederkehrenden Pathos und Unterwürfigkeit gegenüber den Diktatoren des Politbüros ihre Ergebenheit, während mehr oder weniger leise im Hintergrund bereits die Machtkämpfe um die Nachfolge des ausscheidenden Parteiführers und Ministerpräsidenten Wen Jiabao beginnen.

          Nationaler Volkskongress: Tausend Tode für China

          Der chinesische Ministerpräsident gibt jedes Jahr nur eine Pressekonferenz in Peking. Dieses Jahr versuchte Wen Jiabao, mit bedächtig gesprochenen Worten seine Wirt- schafts- und Außenpolitik zu verteidigen. Er reagierte damit auf die Kritik, mit der China angesichts seines Aufstiegs aus dem Ausland konfrontiert wird: Es heißt, China halte den Kurs seiner Währung künstlich niedrig, um seine Exportwirtschaft zu stützen. Peking scheint in den vergangenen Wochen auch auf Konfrontationskurs zu Washing- ton gegangen zu sein. Und seit den Klimaverhandlungen in Kopenhagen im vorigen Jahr gilt China als der große Blockierer eines Abkommens. Der milde Herr Wen wollte nach diesen turbulenten Wochen seinem Land wohl ein wenig Ruhe verschaffen.                       Der Auftritt des Ministerpräsidenten folgte am Sonntag auf das Ende der diesjährigen Sitzungen des Nationalen Volkskongresses in der Großen Halle des Volkes in Peking. Die knapp 3000 Delegierten hatten dort den Rechenschaftsbericht der Regierung wie üblich fast einstimmig angenommen. Viele hatten sich per Handschlag von ihren Sitz- nachbarn verabschiedet. Im dritten Stock des Gebäudes eröffnete Wen Jiabao darauf sein Treffen mit den Journalisten – zunächst mit einer ungewöhnlichen patriotischen Erklärung. Er fühle tiefe Liebe für dieses Land, sagte Wen Jiabao und sei bereit, „tausend Tode“ dafür zu sterben. Mit dieser „Hingabe“ wolle er auch den Rest seiner Amtszeit fortsetzen.

          Danach rätselten viele, was den Regierungschef zu dieser Erklärung bewegt haben könnte. Wen Jiabao ist der große Warner in der chinesischen Führung. Er warnte nun wieder davor, dass die Wirtschaftskrise womöglich noch nicht ausgestanden sei und trotz der Erholung ein Rückschlag drohen könnte. „Inflation, eine unfaire Einkommens- verteilung und Korruption können die soziale Stabilität und sogar die Staatsmacht gefährden“, sagte Wen Jiabao, allerdings ohne dies direkt auf das gegenwärtige China zu beziehen. Den warnenden Zeigefinger hob Wen auch gegenüber der Regierung in Amerika, mit der es in jüngerer Zeit Verstimmungen gegeben hatte.                                          Die Verantwortung dafür liege nicht auf der chinesischen Seite, wiederholte Wen den Vorwurf, den schon sein Außenminister kürzlich erhoben hatte. Das Treffen von Präsi- dent Obama mit dem Dalai Lama und die amerikanischen Waffenverkäufe an Taiwan hätten die Souveränität und territoriale Integrität Chinas verletzt. Der Regierungschef wies auch die Forderungen nach einer Aufwertung des chinesischen Yuan zurück, die Amerika und Europa immer wieder erheben.                                                                                   siehe                                                                                                                                                              http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E29E93CFE15E048ECB20FBE86126D8 873~ATpl~Ecommon~Scontent.html                                                                                                               http://www.handelsblatt.com/politik/international/china-wen-jiabao-weist-usa-in-die-schranken;2545800     http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2422103_Am-Ende-wieder-auf-Linie.html                   http://www.tagesschau.de/ausland/china910.html                                                                                           http://www.rp-online.de/politik/ausland/China-sieht-sich-noch-als-Entwicklungsland_aid_831805.html           http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,683458,00.html                                                                           http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-03/china-wen-yuan-krise                                                                     http://www.tagesspiegel.de/politik/art771,3057025                                                                                           http://www.focus.de/politik/ausland/parlament-china-warnt-vor-rueckfall-in-die-krise_aid_489512.html         http://www.china-observer.de/?x=entry:entry100314-172308                                                                           http://www.n-tv.de/wirtschaft/Peking-fuerchtet-Rueckschlaege-article774489.html                                         http://www.n-tv.de/wirtschaft/Google-vor-Rueckzug-aus-China-article774111.html                                         http://www.n-tv.de/politik/China-macht-Schulden-wie-nie-article761065.html                                                 http://www.n-tv.de/wirtschaft/Peking-wiegelt-ab-article772060.html                                                            

          Die teilweise schon absurde Paranoia der chinesischen Faschisten

          Chinesische Medien: Google ist ein Werkzeug Obamas und seiner Imperialisten  -  Scharfe Töne aus China gegen Google   -   Peking attackiert Google  -  Keine Zensur mehr von Google in China   -   User werden auf Google Hongkong weitergeleitet  -  Google stoppt Selbstzensur im faschistischen China

          Google setzt im Streit mit Peking auf eine Ausweichtaktik: Der Internetgigant hat seine Such- maschine für den chinesischen Markt nach Hongkong verlegt, um die harschen Zensurbe- stimmungen in der Volksrepublik umgehen zu können. Der Schritt birgt einige Risiken. Die Abteilungen Technik und Verkauf sollen aber weiter in der Volksrepublik verbleiben, wie das Internetunternehmen am Montag in San Francisco mitteilte. Hinter- grund ist ein Streit, der schon seit Monaten schwelt. Google hatte im Januar nach einem breit angelegten Hackerangriff auf seinen E-Mail-Dienst Gmail angekündigt, Pekings Zensuranforderungen nicht mehr befolgen zu wollen und notfalls auch den Rückzug aus dem lukrativen Markt in Kauf zu nehmen. Am Montag nun wurden Besucher von Google.cn auf den chinesisch-sprachigen Google-Dienst in Hongkong umgeleitet. Auf der Seite hieß es: "Willkommen in der neuen Heimat der Google-Suche in China". Google-Manager David Drummond betonte in einem Blog-Eintrag, das Unternehmen hoffe, dass Chinas Regierung den Schritt respektieren werde. "Obwohl wir uns bewusst sind, dass sie den Zugang zu unseren Diensten jederzeit blockie- ren kann."

          Bereits Anfang des Monats hatte die Regierung in Peking Google davor gewarnt, die Zensur von Suchergebnissen zu stoppen. Der US-Konzern verstoße gegen chinesische Gesetze, falls er die Ergebnisse seiner chinesischen Suchmaschine nicht mehr selbst zensiere, hieß es. Hintergrund: Die chinesischen Behörden verlangen, dass aus ihrer Sicht politisch heikle Ergebnisse - zum Beispiel zum Thema Tibet oder zur blutigen Niederschlagung der Studentenproteste am Platz des Himmlischen Friedens - von Suchmaschinen herausgefiltert werden. In der Volksrepublik herrscht strenge Internet- zensur. Auf viele ausländische Seiten wie das Internet-Netzwerk Facebook und das Video-Portal YouTube können chinesische Internetnutzer nicht zugreifen.                            Die Beibehaltung von Abteilungen in China ist dabei eine Kompromisslösung, allerdings könnte die Revolte gegen die Zensur das Wachstum des Unternehmens in der Volks- republik dennoch gefährden. Über Filter könnten die chinesischen Behörden Verbindun- gen vom Festland zum in Hongkong ansässigen Google-Dienst verhindern. Für den Branchenprimus geht es um viel. Der Marktanteil von Google in China liegt bei rund 35 Prozent. Für das amerikanische Internetunternehmen wäre ein Rückzug aus China eine enorme Schlappe und ein Schritt, der dem Konzern langfristig den Zugang zu einem der wichtigsten Märkte der Welt verschließen könnte. Schon jetzt sind rund 380 Millionen Chinesen online, bilden eine gewaltige Zielgruppe für die Online-Werbung, mit der Google sein Geld verdient. Anders als in den meisten Teilen der Welt ist Google in China allerdings nur die Suchmaschine Nummer zwei. Marktführer ist die chinesische Suchma- schine Baidu, die 60 Prozent Marktanteil für sich verbucht.

          Von einem Rückzug Googles würde vor allem Baidu profitieren. Allerdings wurden auch schon Gerüchte laut, der Rivale Microsoft spekuliere darauf, mit seiner Suchmaschine Bing den Platz von Google in China einnehmen zu können, falls das Unternehmen seine Rückzugsdrohung umsetzt.                                                                                                                 siehe  http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,685118,00.html                                                     http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,684949,00.html                                                                             http://www.faz.net/s/RubE2C6E0BCC2F04DD787CDC274993E94C1/Doc~E7F9C16D76CFB4168B04DF02A5F6B7 D46~ATpl~Ecommon~Scontent.html                                                                                                                 http://www.focus.de/panorama/welt/us-internetriese-in-china-google-leitet-besucher-von-google-cn-auf-goo gle-com-hk-um_aid_492139.html                                                                                                                     http://derstandard.at/1269045669561/Suche-ohne-Zensur-Google-eskaliert-Zensur-Streit-mit-Peking               http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/medien/google_china_1.5274868.html                                                 http://www.welt.de/die-welt/politik/article6876641/Peking-warnt-Google.html                                               http://www.zeit.de/digital/internet/2010-03/google-china-rueckzug                                                                 http://www.focus.de/digital/internet/google/zensurstreit-china-schaeumt-vor-wut_aid_492164.html                 http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article6890380/Google-hebt-Zensur-fuer-seine-Seite-in-China-auf.htm l                                                                                                                               http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/marktberichte/:internetsuche-google-sucht-konfrontation-mit-peking/50 091893.html                                                                                                                                                     http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1431661/Peking-Streit-wirkt-sich-nicht-auf-Beziehungen-zu-USA- aus.html                                                                                                                                                         http://www.handelsblatt.com/magazin/presseschau/presseschau-google-feuert-ersten-schuss-im-handelskri eg;2550259                                                                                                                                                       http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2419712                                                                           http://www.focus.de/digital/internet/nicht-nur-china-filtert-zensur-im-internet-nimmt-zu_aid_492793.html     http://www.n-tv.de/technik/Peking-filtert-Google-article792558.html                                                            

           

          Keine Domains mehr für China: Go Daddy streicht die Segel

          Name und Adresse - das reichte bislang, um in China eine Domain anzumelden. Jetzt haben die Behörden die Bestimmungen erheblich verschärft. Der weltgrößte Domain- Registrator will nicht mitspielen: Go Daddy gibt keine "cn"-Domains mehr heraus. Nachdem Google die Selbstzensur seiner chinesischen Seiten beendet hat, will mit dem Domain-Registrar Go Daddy ein weiteres großes US-Unternehmen seine Aktivitäten in China einschränken. Die stellvertretende Chefin Christine Jones kündigte an, in China keine weiteren Internet-Domains zu registrieren. Im April 2005 hatte das China Internet Network Information Centre (CNNIC) den weltweit größten Registrar berechtigt, Domains mit der Endung "cn" anzubieten. Derzeit verwaltet der Go Daddy rund 27.000 "cn"-Domaines. Um eine solche Domain zu bekommen, müssen die Bewerber unter anderem die Adresse der Firma mit Telefonnummer und den vollen Namen des Betrei- bers anmelden. Jetzt hat das CNNIC die Bestimmungen verschärft, unter anderem sollen nun zahlreiche Firmenpapiere und Fotos der Betreiber vorgelegt werden. Einen nachvoll- ziehbaren Grund sieht Jones darin nicht. Es gehe den Behörden lediglich darum, mehr Kontrolle ausüben. Go Daddy sei deshalb besorgt, dass die Sicherheit für die Domain- Besitzer nicht mehr gewährleistet sei. Deshalb will Go Daddy keine "cn"-Domains mehr ausgeben. Die bestehenden Domains werden aber weiter verwaltet.

          Auch Dell wird's zu brenzlig

          Go Daddy ist laut Jones eine der US-Firmen, die im Dezember von mutmaßlichen Hackern in China angegriffen wurde. Google hatte daraufhin angekündigt, seine chinesi- sche Suchmaschine nicht mehr den Zensurbestimmungen der Volksrepublik unterwer- fen zu wollen. Seit zwei Tagen werden die Besucher der chinesischen Suchmaschine google.cn auf Google-Server in Hongkong umgeleitet.                                                                  Unterdessen soll auch Dell erwägen, Produktionsstätten von China nach Indien zu verlagern. Laut einem Bericht der Hindustan Times hat der Firmenchef gegenüber dem indischen Premier angekündigt, in eine sicherere Umgebung wechseln zu wollen, "mit einem wirtschaftsfreundlicheren Klima und mehr Rechtssicherheit." Das Servicegeschäft in China soll aber weiter ausgebaut werden.                                                                                  siehe  http://www.n-tv.de/technik/internet/Go-Daddy-streicht-die-Segel-article793788.html                      

           

          Todesstrafen-Bericht: China, das Land der heimlichen Hinrichtungen                                       Amnesty stellt China an den Pranger                 

          Im aktuellen Todesstrafen-Bericht von Amnesty International sind zum ersten Mal keine Zahlen aus China berücksichtigt. Dabei hat die faschistische Volksrepublik mehr Men- schen hingerichtet als der gesamte Rest der Welt. In der Volksrepublik China ist die Anzahl der vollstreckten Todesstrafen ein Staatsgeheimnis. Genaue Zahlen werden nicht veröffentlicht, Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International müssen sich auf Berichte von mutigen Verteidigern und staatlich kontrollierten Fernsehsendern ver- lassen. Im vergangenen Jahr wurde so die Zahl von mindestens 1718 Hinrichtungen ermittelt. Ein erstaunlich niedriger Wert, den Amnesty International so nicht mehr akzep- tieren will.                                                                                                                                                     „Nach unseren Schätzungen wurden im letzten Jahr mehrere Tausend Menschen in der Volksrepublik hingerichtet“, sagt Oliver Hendrich, Experte für die Todesstrafe bei Amnes- ty International. „Wir möchten mit der Nichtberücksichtigung der chinesischen Zahlen ein ganz klares Signal setzen, dass Peking so nicht weitermachen darf.“
          Zwar gebe es in dem asiatischen Land Reformen, die die Zahl der Exekutionen verringern sollen. So müsse mittlerweile jedes Todesurteil noch einmal durch den Obersten Volks- gerichtshof überprüft werden. „Die chinesische Regierung behauptet, dass dadurch immer weniger Hinrichtungen stattfinden“, sagt Hendrich. „Wenn das wirklich stimmt, warum gibt es dann keine offiziellen Zahlen?“
          Durch das Aussparen Chinas ist nun der Iran an die Spitze der Amnesty-Statistik zur Todesstrafe gerückt – dort wurde an mindestens 388 Menschen die Todesstrafe voll- streckt. Es folgen der Irak (mindestens 120), Saudi-Arabien (mindestens 69) und die USA (52). In Iran und Saudi-Arabien wurden auch minderjährige Straftäter hingerichtet. Selbst in Europa wird die Todesstrafe noch verhängt: Die weißrussische Justiz richtete vor wenigen Tagen zwei verurteilte Mörder hin.                                                                                      
          siehe                                                                                                                                                              http://www.focus.de/politik/ausland/todesstrafen-bericht-china-das-land-der-heimlichen-hinrichtungen_aid_ 494205.html                                                                                                                                                     http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE62T09A20100330                                                                 http://www.orf.at/?href=http%3A%2F%2Fwww.orf.at%2Fticker%2F363381.html                                               http://www.welt.de/news/article6985725/Die-Weltkarte-der-Todesstrafen-und-Hinrichtungen.html                 http://www.welt.de/politik/ausland/article6982352/Amnesty-verurteilt-Chinas-geheime-Hinrichtungen.html   http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,686239,00.html                                                                           http://www.sueddeutsche.de/politik/191/507351/text/                                                                                       http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5410048,00.html                                                                                   http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/20/0,3672,8059380,00.html                                                                     http://www.tagesschau.de/ausland/todesstrafeamnestyinternational100.html                                                 http://kurier.at/nachrichten/1990264.php                                                                                                         http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/amnesty_international_todesstafe_china_1.5334031.html               http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/amnesty-wirft-china-verdunkelung-vor/                                      

          Cyber-Spionage: Forscher entdecken riesiges chinesisches Spionagenetzwerk                          Chinesisches Hackernetz späht den Dalai Lama aus Chinas Hack-Ordnung                                      Forscher decken riesiges Hacker-Netz aus dem faschistischen China auf                                         Schon wieder Cyber-Spionage aus China           

          Zu den Zielen gehörten die indische Regierung und der Dalai Lama: Staatliche Hacker des faschistischen China sollen systematisch fremde Netze ausgekundschaftet und geheime Dokumente gestohlen haben, berichten amerikanische Wissenschaftler. Auch die UNO soll ein Ziel der Cyber-Angriffe gewesen sein. Die Cyber-Attacken sollen ihren Ursprung in Chengdu in Südwestchina haben. Das schreiben amerikanische und kana- dische Mitglieder der Forschungsgruppe Information Warfare Monitor an der Universität von Toronto und internationale Sicherheitsexperten der Stiftung Shadowserver in dem am Dienstag veröffentlichten Bericht " Shadows in the Cloud" (Schatten in der Wolke). In ihrer achtmonatigen Untersuchung seien die Fachleute auf ein "komplexes System von Cyber-Spionage" gestoßen, das als "Schattennetzwerk" bezeichnet wurde. Aus dem Büro des Dalai Lama, dem religiösen Oberhaupt der Tibeter, seien 1500 E-Mails aus der Zeit zwischen Januar und November 2009 ausgekundschaftet worden.

          Außerdem entdeckten die Forscher bei ihrer Suche nach den Spionen Dokumente der indischen Regierung, die als "geheim" oder "vertraulich" eingestuft waren. Darin sei es um geheime Einschätzungen der Sicherheitslage in indischen Bundesstaaten und die Beziehungen Indiens zu anderen Ländern gegangen. Zudem seien auch Visaanträge gefunden worden, die von Ausländern an die indische diplomatische Vertretung in Afghanistan gerichtet waren.                                                                                                                 Als Ausgangspunkt der Spionageaktionen sehen die Forscher eindeutig chinesische Hacker. Zwei solcher Hacker, die in einer Hacker-Community im chinesischen Chengdu aktiv sind, will man eindeutig identifiziert haben. Die Forscher bauten auf ihren Untersu- chungen auf, die im März 2009 zur Enthüllung eines "Ghostnet" (Geisternetz) genannten Spionagerings geführt hatten. Von den damaligen Angriffen, die vor allem auf die exil- tibetische Gemeinde abzielten, waren Computer von Behörden und Organisationen in 103 Ländern betroffen.

          Die chinesische Regime wies - wie immer in solchen Fällen - den Vorwurf einer mögli- chen Verwicklung umgehend heuchlerisch zurück. Die Sprecherin des Außenminis- teriums, Jiang Yu, sagte vor der Presse in Peking, China lehne Cyber-Verbrechen ent- schieden ab und gehe gegen Hacker vor. Solche Attacken seien ein internationales Problem.                                                                                                                                                     siehe  http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,687361,00.html                                                               http://www.zeit.de/digital/internet/2010-04/spionage-china-indien                                                                 http://www.fr-online.de/top_news/2511243_Chinas-Hack-Ordnung.html                                                           http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/04/06/International/Neue-Cyber-Spionageform-aus-Chi na-entdeckt                                                                                                                                                       http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/chinesisches_hackernetz_spaeht_den_dalai_lama_aus_1.5384833.ht ml     http://www.faz.net/s/Rub4C34FD0B1A7E46B88B0653D6358499FF/Doc~E10F5FCBF97B84C9DAAD3914D638BD B73~ATpl~Ecommon~Scontent.html                                                                                                               http://www.zeit.de/newsticker/2010/4/6/iptc-bdt-20100406-135-24425996xml                                                     http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:netzkriminalitaet-neue-cyber-spionage-aus-china-aufgedeckt/ 50097147.html                                                                                                                                                 http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/MULTIMEDIA/1715075.php                                                             http://www.tagesspiegel.de/politik/Cyber-Spionage-Hacker;art771,3076659                                                     http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/21/0,3672,8061461,00.html                                                                     http://www.derwesten.de/nachrichten/technik/Chinesische-Hacker-knacken-Dalai-Lama-Computer-id282448 2.html

           

          Es hat sich nicht das Geringste geändert

          Spenden sie keinen Cent für die Opfer der Naturkatastrophen in China

          Ein Land und Volk, dass jedes Jahr viele Milliarden Dollar aufwendet um den Völkermord in Tibet, Nord-Korea, Kongo, Birma, Simbabwe, Sudan/Darfur u.v.a. Teilen der Welt zu finanzieren und zu organisieren verdient unsere Hilfe nicht.

          Vergessen Sie dabei bitte auch nicht die Menschenrechtsverletzungen am Volk von China, wo fast 100-Millionen Menschen als rechtlose, quasi versklavte Wanderarbeiter unter unmenschlichen Bedingungen vegetieren und schuften müssen, um das schein- bar so beeindruckende chinesische Wirtschaftswachstum zu schaffen.

          Dazu gehört auch staatlich organisierte und kontrollierte, brutale Kinderar- beit.

          Näheres dazu finden Sie in den zahlreichen Beiträgen auf den Sonderseiten                        www.brakhage.info/china-1 und folgende Seiten auf dieser Website, lesen Sie - auch über die noch immer obdachlosen Opfer des letzten schweren Erdbebens in der glei- chen Region, während das faschistische China längst wieder zahlreiche Milliarden in Bürgerkriege in aller Welt investiert hat, das Atombombenprogramm des islam-faschis- tischen Iran unterstützt und beschützt -                                                                                             Lesen Sie und Sie werden meinen Aufruf verstehen.

          China schweigt auch nach wie vor über die Folgen durch das letzte Erdbeben in der Provinz Szechuan, über die fast völlig zerstörten Versuchsanlagen für Atomwaffen, die Verstrahlung ganzer Landstriche, die nicht feststellbaren Bemühungen um Schadens- begrenzung, - alles auf dem Rücken des chinesischen Volkes.                                                 

          Lassen Sie sich auch nicht vorhalten, dass das Volk doch unschuldig an den Verbre- chen seiner Regierung ist, - dann das ist eine längst aufgedeckte Lüge der Geschichte.   Kein Regime, kein Diktator kann so einen Völkermord organisieren und finanzieren, ohne dass die Mehrheit des Volkes hinter ihm steht.                                                                                 Das war im 3.Reich unter den Nazis so, ist noch immer die Wahrheit in der neuen Sowjetunion unter dem Völkermörder und Kriegsverbrecher V.Putin und ist auch in China nicht anders.       

          Machen Sie sich nicht mitschuldig am weltweiten Völkermord des faschistischen China, verweigern Sie konsequent jede Hilfe, solange diese Politik aus Mord, Folter und Unter- drückung nicht aufhört. Ihr Geld ist besser aufgehoben bei den Opfern z.B. in Tibet, Simbabwe, Kongo, Birma, Sudan/Darfur, wo sich die Mörderregime nur halten können, weil ihnen das mächtige faschistische China in der UNO und auf vielen anderen Gebieten hilfreich zur Seite steht.                                                                                                                           Auch dazu finden Sie viele Informationen auf den Sonderseiten zum faschistischen China  www.brakhage.info/china-1   und folgende Seiten

          300 Tote nach schwerem Erdbeben

          Das staatliche Fernsehen in China hat nach dem schwerem Erdbeben in der der west- chinesischen Provinz Qinghai berichtet, dass bei dem Erdbeben in China 300 Menschen ums Leben kamen. 8.000 weitere wurden verletzt. Das Beben ereignete sich am frühen Morgen im Süden Qinghais nahe Tibet und hatte nach Angaben der US-Erdbebenwarte (USGS) in Golden, Colorado, die Stärke 6,9. Die amtliche chinesische Nachrichtenagen- tur Xinhua gab die Stärke unter Berufung auf chinesische Experten mit 7,1 an.
          Es folgten drei heftige Nachbeben mit Stärken bis zu 5,8. Das Epizentrum lag laut USGS 380 Kilometer südöstlich der Stadt Golmud in einer Tiefe von zehn Kilometern. Das Beben brachte zahlreiche Häuser zum Einsturz. In der ländlichen Region leben laut Regierungsangaben zumeist Hirten und Bauern.

          Die Rettungsbemühungen werden nach Angaben der chinesischen Behörden durch einen Zusammenbruch des Telefonnetzes im Erdbebengebiet behindert. Die Menschen rannten laut einem Fernsehreporter nach dem Beben am frühen Morgen in Panik aus ihren Häusern. Das staatliche Fernsehen zeigte Bilder von paramilitärischen Polizeikräf- ten, die mit Schaufeln im Umkreis eines Hauses gruben, dessen Holzdach eingestürzt ist. Die Ausrüstung der Helfer sei unzureichend, sagte ein örtlicher Militärsprecher dem staatlichen Fernsehsender CCTV. Es stünden keine Bagger zur Verfügung, sagte Shi Huajie. „Viele Menschen sind verschüttet, und unsere Soldaten versuchen nur mit menschlicher Kraft, sie zu bergen. Es ist sehr schwer, Menschen nur mit bloßen Händen zu retten.“
          Wu Yong, ein örtlicher Militärbefehlshaber, sagte, man benötige auch dringend medizi- nisches Personal, aber die zum Flughafen führenden Straßen seien durch das Beben stark beschädigt worden. Es sei deshalb schwer, Helfer und Ausrüstung in das Katas- trophengebiet zu fliegen.

          In den Städten Yushu und Jiegu sind nach Radioberichten zwischen 80 bis 90 Prozent der Häuser zerstört. "Mein Haus zitterte gewaltig, dann stürzte es ein", berichtete der Vizenachrichtenchef des Fernsehens von Yushu, Karsum Nyima, der unverletzt davon- gekommen war. "Die Häuser hier sind meist aus Holz und Lehm gebaut", sagte der Funktionär im Staatsfernsehen. "Fast alle Häuser sind eingestürzt." Er beschrieb die Lage als chaotisch.                                                                                                                                    "Die Menschen sind alle auf den Straßen, stehen vor den Trümmern ihrer Häuser." Viele suchten verzweifelt nach Verwandten. "Es wird geschätzt, dass es hohe Opferzahlen gibt, weil das Erdbeben am frühen Morgen passierte und viele der Bewohner noch nicht aufgestanden waren", sagte der Experte des nationalen Erdbebenamtes in Peking, Sun Shihong, der Nachrichtenagentur Xinhua. Ein Offizier berichtete, Schüler von Grund- schulen seien unter den Verschütteten. Die Zahl sei nicht bekannt. "Wir müssen die Trümmer vor allem mit unseren bloßen Händen wegräumen, da wir keine Bagger haben", sagte der Offizier laut Xinhua. "Wir haben auch keine medizinische Ausrüstung."             

          Das fehlende Geld und die Mittel stecken alle in der gigantischen chinesischen Militär- maschinerie, versickert in Korruption der Pseudo-kommunistischen Partei Chinas und im Wohlstand der Parteibonzen, die zusammen mit ihren Familien längst für viele Genera- tionen ausgesorgt haben.

          Der lokale Kommandeur der Volksbefreiungsarmee, Wu Yong, berichtete: "Unsere Leute haben zehn Menschen aus eingestürzten Häusern gezogen, aber vier von ihnen waren bereits tot." Das Militär baue Zelte auf und bereite sich darauf vor, Verletzte zu behan- deln. "Aber die Straßen zum Flughafen sind auch beschädigt, was die Rettungsarbeiten behindern wird." Die Rettungsarbeiten würden durch zerstörte und von Erdrutschen blockierte Straßen erschwert, hieß es. In einem Staudamm auf der Hochebene seien Risse festgestellt worden. Im Bezirk Yushu leben rund 80.000 Menschen.                                 Die Region auf dem tibetischen Hochplateau ist zwar dünn besiedelt, doch lag das Epizentrum nahe der Städte Yushu und Jiegu. Vor dem Beben hatten in den Morgen- stunden bereits kleinere Erdstöße der Stärke 4,7 die Region erschüttert und könnten die Bewohner vorher alarmiert haben. Kommunikationsverbindungen ins Erdbebengebiet waren gestört, berichtete die Provinzregierung in der 800 Kilometer entfernten Provinz- hauptstadt Xining. Mindestens drei größere Nachbeben wurden registriert.

          An die Provinz Qinghai grenzt die Provinz Sichuan, wo im Mai 2008 bei einem verheerenden Erdbeben knapp 87.000 Menschen getötet oder vermisst gemeldet wur- den. Rund 375.000 Menschen wurden verletzt und Millionen obdachlos.                                  siehe                                                                                                                                                              http://www.focus.de/panorama/vermischtes/china-300-tote-nach-schwerem-erdbeben_aid_498398.html   http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/art1117,3084384                                                                                 http://www.welt.de/vermischtes/article7171984/Schweres-Erdbeben-in-China.html                                       http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2437364                                                                         http://www.mdr.de/nachrichten/7246362.html                                                                                                 http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5465120,00.html                                                                                   http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/ausland/china-erdbeben-fordert-mindestens-300-todesopfer--2 9665259.html                                                                                                                                                   http://kurier.at/nachrichten/1993966.php                                                                                                         http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/04/14/International/Hunderte-Tote-nach-Beben-Retter- graben-mit-blossen-Haenden-nach-Opfern         siehe Video                                                                          http://bazonline.ch/panorama/vermischtes/Starkes-Erdbeben-in-China--300-Tote-8000-Verletzte/story/289222 49                                                                                                                                                                     http://www.salzburg.com/online/nachrichten/chronik/300-Bebentote-in-China.html?article=eGMmOI8Vdzrm 5hx73GqRT7Xom5RqQpZpioI5bYx&img=&text=&mode=                                                                                 http://www.tagesschau.de/ausland/erdbebenchina104.html                                                                           http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video686734.html         siehe Video                                           http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/15/0,3672,8063247,00.html                                                                     http://www.derwesten.de/nachrichten/Offenbar-300-Tote-nach-Erdbeben-im-Westen-Chinas-id2850955.html http://www.n-tv.de/panorama/Schweres-Beben-in-China-article823050.html                                                   http://www.n-tv.de/politik/Buergerrechtler-muss-in-Haft-article718337.html                                                     http://www.n-tv.de/politik/Buergerrechtler-bleibt-in-Haft-article723376.html                                                     http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,688847,00.html                                                                                   http://www.ksta.de/html/artikel/1271190203859.shtml                                                                                       http://www.rp-online.de/panorama/ausland/600-Tote-nach-Erdbeben-im-Westen-Chinas_aid_844020.html   http://www.az-web.de/sixcms/detail.php?template=az_detail&id=1263901&_wo=News:Topnews&_g=Erdbe ben-im-Nordwesten-Chinas:-%C3%9Cber-400-Tote                                                                                        

          Dalai Lama erbittet Besuchsrecht in China          Viele Erdbebenopfer eingeäschert

          Hunderte Opfer des schweren Erdbebens im Westen Chinas werden eingeäschert, um die Ausbreitung von Seuchen zu verhindern. Derweil bittet der Dalai Lama die chine- sische Regierung, das Erdbebengebiet, in dem er selbst geboren wurde, besuchen zu dürfen.                                                                                                                                                            Drei Tage nach dem verheerenden Erdbeben mit 1339 Toten im tibetischen Hochland in Westchina sind hunderte Leichen eingeäschert worden. Viele Mönche begleiteten die Zeremonie an einem Berg bei der Stadt Jiegu in der Präfektur Yushu im Süden der Provinz Qinghai. Die Bergungsmannschaften suchten unter den Trümmern der zerstör- ten Stadt weiter nach Opfern, doch gab es kaum noch Chancen, Überlebende zu finden. Mehr als 300 Menschen wurden noch vermisst, wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Unterdessen bat der Dalai Lama, das spirituelle Oberhaupt der Tibeter, die Regierung in Peking, die Provinz besuchen zu dürfen, um den Überlebenden Trost zu spenden.                                                                                                                                                       Durch das Erdbeben der Stärke 7,1 am Mittwoch sind 11.800 Menschen verletzt worden, davon 1297 schwer. Die Hilfe für die 100.000 Obdachlosen lief weiterhin nur langsam, weil das abgelegene Erdbebengebiet an der Grenze zur Autonomen Region Tibet nur schwer zu erreichen ist. Es mangelt weiter an Nahrung, Trinkwasser, Zelten, Decken, warmer Kleidung und medizinischer Versorgung. Die Obdachlosen müssen bei eisigen Temperaturen im Freien übernachten.

          Dalai Lama lobt Reaktion der Regierung

          Der Dalai Lama begründete seinen Besuchswunsch damit, dass er selbst in der von dem Beben betroffenen Provinz zur Welt gekommen sei. Er sei "begierig, selbst dorthin zu gehen, um ihnen meinen Trost anzubieten", erklärte der im indischen Exil lebende Dalai Lama in einem Brief an die chinesische Regierung. Zugleich lobte er die Reaktionen der Behörden auf das Beben und Ministerpräsident Wen Jiabao, der den betroffenen Gemeinden nicht nur persönlich sein Beileid ausgesprochen habe, sondern auch die Rettungsarbeiten beaufsichtigt habe. Mit dem Verbrennen der Leichen konnten die Tibe- ter nicht ihrem traditionellen Brauch der Himmelsbestattung folgen. Normalerweise wer- den in Tibet die Toten zerkleinert und auf einem Berg den Geiern zum Fraß geboten. Die Verantwortlichen mussten sich aber für die Verbrennung der Leichen entscheiden, da zu viele Menschen durch das Erdbeben ums Leben gekommen sind und sonst Seuchen drohen.

          Auch drei Tage nach der Erdbebenkatastrophe fehlten Hilfsgüter. Das sei "die größte Herausforderung", sagte der Verwaltungschef der Provinz, Geng Yang. Auf dem kleinen Flughafen von Yushu könnten nur wenige Flugzeuge landen. Außerdem behinderten Sandstürme den Verkehr auf den Straßen ins Erdbebengebiet. Bisher seien 26.000 Zelte, 60.000 wattierte Mäntel und 145.000 Decken und andere Hilfsgüter nach Yushu gebracht worden, berichtete Xinhua. Sieben Flugzeuge pendeln täglich zwischen Yushu und der 800 Kilometer entfernt gelegenen Provinzhauptstadt Xining und transportieren auch Helfer und Verletzte. Die große Höhe des Erdbebengebiets rund 4000 Meter über dem Meeresspiegel, die niedrigen Temperaturen bei Nacht und die Sandstürme behindern die Hilfe. Viele eingeflogene Helfer leiden unter der Höhenkrankheit, weil in dem Hochland der Sauerstoff knapp ist. Es wurde befürchtet, dass mögliche Regen- oder sogar Schneefälle in den kommenden Tagen das Schicksal der Obdachlosen und Helfer noch zusätzlich erschweren wird.                                                                                                                  siehe  http://www.n-tv.de/panorama/Viele-Erdbebenopfer-eingeaeschert-article829001.html                    

          Sechs Tage nach Erdstößen im tibetischen Hochland: Mehr als 2000 Erdbebenopfer in China

          Sechs Tage nach dem verheerenden Erdbeben im tibetischen Hochland im Westen Chinas ist die Zahl der Toten auf 2039 gestiegen. Knapp 200 Menschen wurden noch unter den Trümmern vermisst, berichtete die Einsatzzentrale der schwer betroffenen Präfektur Jushu nach Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua. Schnee und Hagel erschwerten zusätzlich das Schicksal der tausenden Obdachlosen.                                        siehe  http://www.tagesschau.de/ausland/china976.html                                                                            

           

          Amokläufe in China: Gewalt gegen Kinder als Rache an der Gesellschaft

          Ein 48 Jahre alter Mann hat in China sieben Kinder, zwei Erwachsene und sich selbst getötet. Es ist innerhalb von zwei Monaten die sechste Bluttat in Kindergärten oder Schulen. Die Täter scheinen allesamt Reformverlierer zu sein. Die blutige Attacke ereignete sich im Dorf Lin- chang im Kreis Nanzheng in der Provinz Shaanxi. Nach der Tat ging der 48 Jahre alte Angreifer nach Hause, wo er sich mit einem Messer umbrachte, wie eine Behördensprecherin in Peking berichtete.                                                                        In weniger als zwei Monaten sind bei sechs Gewaltakten in Kindergärten und Schulen 16 kleine Kinder und drei Lehrer getötet worden. Mehr als 70 Kinder und Lehrer wurden verletzt. Die Serie hat Eltern in Angst und Schrecken versetzt. Die Sicherheitsmaßnah- men wurden verschärft: Mit Schlagstöcken und Tränengas bewaffnete Wachposten sichern Eingänge, Schulbusse bekommen Polizeibegleitung. Die Regierung hat eine strikte Nachrichtenkontrolle verhängt, die mit möglichen Nachahmungstätern begründet wird. Kritiker werfen ihr aber vor, auch wegen der Weltausstellung in Shanghai negative Nachrichten vertuschen und eine Debatte über die tiefer liegenden sozialen Ursachen der Gewalt verhindern zu wollen.              

          Die Serie der Bluttaten begann am 23. März, als ein früherer Arzt in einem Kindergarten in Nanping (Provinz Fujian) acht Kinder umbrachte. Der Täter beschrieb sich später beruf- lich und persönlich als gescheitert. Er habe keinen Hass auf die Kinder empfunden. „Ich habe sie nur ausgewählt, weil sie schwach und verletzlich waren“, zitierten ihn chinesi- sche Medien. „Ich habe getötet, um große Wirkung zu haben.“ Er wurde zum Tode verur- teilt. Doch noch am Tag seiner Hinrichtung am 28. April folgte ein ähnlicher blutiger Messerangriff in einem Kindergarten mit 16 Verletzten in Leizhou in Südchina, die nächsten zwei Tage ereigneten sich zwei weitere Überfälle.                                                       „Diese Zwischenfälle haben tiefe gesellschaftliche und psychologische Ursachen“, erklärte der Forscher Lin Chun vom Psychologischen Institut der Akademie der Wissen- schaften in Peking. „Heute sind die sozialen Widersprüche sehr akut.“ Verwundbare Gruppen seien Verlierer der rasanten Reformen in China. „Einige sind sogar in eine Ecke getrieben.“ Da die Gesellschaft keine guten Schutzmechanismen besitze, „sehen diese Leute keine Hoffnung mehr“.                           

          Insgesamt verbessere sich zwar die soziale Entwicklung in China, aber nicht für jeden schnell genug. „Der eine kann eine Gelegenheit schnell ergreifen, der andere nicht - oder er verfällt sogar in Extreme“, sagte der Forscher. Das sei abhängig von Persönlichkeit und Charakter. Schwierig werde es, „wenn jemand keine Freunde hat, nicht mit anderen kommunizieren und seine Gefühle ausdrücken kann - oder wenn sich niemand um ihn kümmert, es keine professionelle psychologische oder soziale Hilfe gibt“. Die Menschen fänden vielleicht auch kein Ventil, um sich Luft zu machen, sagte Lin Chun. Wenn sie dann von solchen Taten hörten, könne das den Impuls geben, etwas Ähnliches tun zu wollen - „vielleicht um die Aufmerksamkeit der Gesellschaft auf sich zu ziehen oder sich an ihr zu rächen“.                                                                                                                                       Während ein Einfluss der Berichterstattung auf die Gewaltserie nicht bestritten wird, nahmen Experten die Medien in Schutz. Schließlich hätten sie nur die Fakten berichtet. Einige Journalisten waren empört über den Maulkorb: „Die Morde sind verabscheuungs- würdig. Aber die Leute sollten doch zumindest wissen, warum die Täter so brutal gewor- den sind“, klagte ein Pekinger Journalist in einem Beitrag, der im Internet die Zensur unterlief. In Chinas Geschichte habe es immer soziale Unterschiede gegeben - „aber es hat niemals eine Zeit wie heute gegeben, wo die Menschen so unverfroren das Geld anbeten, offen auf untere Klassen herabschauen und nicht einmal versuchen, ihre Verachtung für die Armen zu verbergen“.

          Soziale Ungerechtigkeiten stecken auch für den populären Blogger Han Han hinter den Gewalttaten. „Unter den vielen Menschen, die Vergeltung an der Gesellschaft üben wollen, ist es Mode geworden, in Kindergärten und Schulen zu töten, weil der Mörder auf den geringsten Widerstand stößt, die größte Anzahl von Menschen töten und der Gesell- schaft maximal Leid und Terror zufügen kann“, schrieb Han Han. „In einer Gesellschaft, die keine Ventile hat, ist der Mord an den schwächsten Mitgliedern das einzige Ventil geworden.“ In seinem Beitrag, den die Zensur sofort löschte, schlug Han Han vor, die vielen Soldaten, die heute Behörden bewachten, an die Kindergärten zu beordern: „Eine Regierung, die nicht einmal die Kinder schützen kann, braucht nicht so viele Leute, um sich selber zu schützen.“                                                                                                                        siehe                                                                                                                                                              http://www.faz.net/s/Rub77CAECAE94D7431F9EACD163751D4CFD/Doc~E6DA698B61C664562B3A7A5CB06830 D3C~ATpl~Ecommon~Scontent.html                                                                                                               http://www.welt.de/vermischtes/article7599349/Kindermorde-in-China-sind-die-Rache-der-Moderne.html     http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/die-entwicklung-der-psyche-vernachlaessigt/                               http://www.rp-online.de/panorama/ausland/Neun-Tote-bei-erneutem-Amoklauf-an-Kindergarten_aid_85665 6.html                                                                                                                                                             http://www.focus.de/panorama/vermischtes/china-vierter-amoklauf-in-china-innerhalb-von-knapp-zwei-mo naten_aid_507536.html                                                                                                                                   http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,694435,00.html                                                                       http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5goJ8AVwcRZtFzXCqjkAUeQPLc6Vg                         http://www.tagesschau.de/ausland/amoklauf230.html                                                                                     http://bazonline.ch/panorama/vermischtes/Neun-Menschen-sterben-bei-Amoklauf-in-Kindergarten/story/283 50604                                                                                                                                                             http://www.n-tv.de/panorama/Mann-ersticht-sieben-Kinder-article869495.html                                               http://www.china-observer.de/100512-165246/Neun-Tote-bei-Amoklauf-in-Kindergarten-in-China.html?fpsess _fp-45cca9f9=b1v7tndjtip3r2pk06p6vkap74                                                                                                       http://www.china-observer.de/100512-091756/Sieben-Tote-bei-Amoklauf-in-chinesischem-Kindergarten.html

                

           

          Chinas Rechtssystem als Verlierer                          Chinesischem Rechtsanwalt die Anwaltslizenz entzogen

          Am 22. April entzog die Justizbehörde der Stadt Peking in einer Anhörung den beiden Rechts- anwälten Tang Jitian und Liu Wei die Anwaltslizenz. Beide sind dafür bekannt, dass sie Falun Gong-Anhänger und andere, denen ihre Rechte entzogen worden waren, verteidigt hatten. Diejenigen, die bei der Anhörung dabei waren, sagten, dass das Verfah- ren unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand und dass die Behörden den Fall so behandelten, als ob sie einem mächtigen Gegner gegenüber stünden. Sicherheit war oberstes Gebot und die Straßen vor dem Gerichtsgebäude waren gesperrt. Viele Leute, die an der Anhörung teilnehmen wollten, wurden unter Hausarrest gestellt und andere wurden direkt vor Ort verhaftet.                                                                                                             Vor der Anhörung sprach Tang Jitian vor dem Gerichtssaal mit Reportern. Er erklärte, die Situation sei wieder ein Versuch der Behörden, Rechtsanwälte einzuschüchtern und zu unterdrücken. In Wirklichkeit aber setzten die Behörden nur wieder ihre eigene morali- sche und rechtliche Glaubwürdigkeit für das Volk von China aufs Spiel.                              

          Chinas in aller Welt berühmtester Anwalt Gao Zhisheng wurde dreimal für den Friedens- nobelpreis nominiert (2007, 2008 und 2010). Sein Wirken im Angesicht und trotz großer Gefahr für seine eigene Person hat ihm den Beinamen „Chinas Gewissen“ gebracht. Nachdem er kurzfristig frei gelassen worden war, verschwand er erneut in der letzten Woche am 30. April. Wir alle in der demokratischen Welt sollten Druck auf den Parteistaat ausüben, damit man erfährt, wo sich Chinas bekanntester Rechtsanwalt jetzt befindet.     Furchtlos hat er die Schutzlosesten vertreten – behinderte Kinder, entlassene Arbeiter und zum Tode verurteilte Gefängnisinsassen. Er hat auch Bergarbeiter, Mitglieder der Hauskirchen, Petitionssuchende und Opfer von Zwangsräumungen vertreten. Er küm- mert sich intensiv um das einfache chinesische Volk und ist entrüstet über die zahllosen Ungerechtigkeiten des (chinesischen) Rechtssystems.

          Drei seiner Klienten waren Yang Maodong, Zheng Yichun und Pastor Cai Zhuohua. Yang wurde verhaftet, weil er Dorfbewohnern in Südchina rechtlichen Beistand geleistet hat. Sie hatten versucht, einen führenden Dorfbewohner wegen Korruption aus dem Amt zu entfernen. Zheng, ein ehemaliger Professor und Journalist, wurde wegen seiner Online- Veröffentlichungen zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt. Cai kam für drei Jahre ins Gefängnis, weil er Kopien der Bibel druckte.                                                                                     Gao wurde in einer Höhle, in der seine Familie wohnte, in Nordchina geboren. Seine Eltern konnten es sich nicht leisten, ihn zur Schule zu schicken. Darum hörte er draußen vor dem Fenster des Klassenzimmers zu, um eine Grundausbildung zu bekommen. Er wurde zuerst Wanderarbeiter, ging dann mit 15 Jahren unter Tage in den Bergbau und schließlich in die Armee, PLA, wo er seine zukünftige Frau (Geng He) kennen lernte. Er erhielt dort eine weiterführende Bildung und wurde Mitglied der KPCh.                                  siehe  http://www.epochtimes.de/articles/2010/05/09/575766.html                                                                   http://www.epochtimes.de/articles/2010/05/10/576091.html                                                                          

           

          Manchmal denke ich: Es wäre vielleicht wirklich das Beste, wenn das paranoid faschistische Nord-Korea unter dem Kinderficker Kim Jong Il  tatsächlich ein- mal seine unverhüllten Drohungen wahrmachen und einen offenen Krieg gegen Süd-Korea und seine Verbündeten beginnen würde, selbst wenn es Hunderttausende Menschenleben kostet.                           

          Aber dann ergäbe sich die Option mit einem einzigen großen Militärschlag das nordkoreanische Volk von seinen faschistischen Herrschern zu befreien und sie endlich ein selbstbestimmtes Leben führen zu lassen

          Konfrontation: Nordkorea kappt Beziehungen zu Südkorea                                                              Nord-Korea ließ südkoreanische Korvette torpedieren                                                          Nord-Koreas “geliebter Führer” droht mit Krieg Nord-Korea annulliert Sicherheitspakt               

           

          Truppen in Kampfbereitschaft, Provokationen, "Heiliger Krieg": Der Konflikt zwischen Nord- und Südkorea verschärft sich. Nun soll Pjöngjang alle Beziehungen zum Nach- barn abgebrochen haben. Die Beziehungen zwischen Nord- und Südkorea haben sich in den vergangenen Wochen dramatisch verschlechtert - nun hat Pjöngjang alle bilateralen Verbindungen zum südlichen Nachbarn gekappt. Alle Kommunikationsverbindungen würden gekappt und südkoreanisches Personal im gemeinsamen Industriepark in der nordkoreanischen Grenzstadt Kaesong des Landes verwiesen, teilte das Komitee für die Friedliche Wiedervereinigung Koreas in Pjöngjang mit. Mit der Erklärung des Komitees - einer Organisation der herrschen- den Arbeiterpartei - reagierte Nordkorea unmittelbar auf die Strafmaßnahmen, die Südkorea am Vortag gegen Pjöngjang als Vergeltung für den Torpedo-Angriff auf die Korvette "Cheonan" beschlossen hatte. Seit der Versenkung der Korvette im März haben die Spannungen zwischen den beiden Staaten zugenom- men. Bei dem Torpedo-Angriff waren 46 Menschen ums Leben gekommen. Südkorea beschuldigt den Norden, das Kriegsschiff beschossen zu haben. Zu diesem Schluss kamen auch internationale Ermittler in einem Untersuchungsbericht.

          Nach der Veröffentlichung des Papiers habe Nordkorea seine Truppen in Kampfbereit- schaft versetzt, erklärte eine in Seoul ansässige Dissidentengruppe am Dienstag. Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Il wolle zwar keinen Krieg, doch sei das Land bereit, jeden Angriff des Südens zurückzuschlagen, habe es in einer Erklärung geheißen. Nordkorea warf seinem Nachbarn vor, die gemeinsame Seegrenze verletzt zu haben. Dies sei eine "absichtliche Provokation", die einen "weiteren militärischen Konflikt" ent- fachen solle, hieß es in der Mitteilung. Süd-Korea wies den Vorwurf zurück.                        Südkorea hatte nach der Versenkung des Schiffs eine Serie von Gegenmaßnahmen angekündigt, darunter Handelsbeschränkungen und eine Anrufung des Uno-Sicher- heitsrates. Die südkoreanische Regierung nahm nach sechsjähriger Unterbrechung wieder ihre Propagandasendungen gegen den kommunistischen Norden auf. Die Regie- rung startete nach Militärangaben am Montagabend Sendungen mit westlicher Musik, Nachrichten und Vergleichen zwischen der wirtschaftlichen und politischen Lage in Nord- und Südkorea.

          Über Lautsprecher und im Rundfunk übertrug Südkorea Propagandasendungen mit westlicher Musik. Auch Vergleiche zwischen der wirtschaftlichen und politischen Lage in Nord- und Südkorea wurden verbreitet. Außerdem wurde die Verteilung von Flugblättern vorbereitet, auf denen Südkorea seine Darstellung vom Untergang des Kriegsschiffs „Cheonan“ verbreitet.                                                                                                                              Über Lautsprecher und elektronische Werbetafeln an der Grenze soll versucht werden, nordkoreanische Soldaten zum Überlaufen zu bewegen.
          Die nordkoreanischen Truppen haben bereits angekündigt, auf Propaganda-Einrich- tungen in der entmilitarisierten Zone zu schießen. Die beiden Staaten befinden sich for- mal noch im Krieg, weil der Koreakrieg von 1950 bis 1953 lediglich mit einem Waffen- stillstand zu Ende ging, nicht mit einem Friedensvertrag.
          Die staatlichen Medien in Nordkorea zitierten am Dienstag die Nationale Verteidigungs- kommission mit der Erklärung, dass sich Soldaten wie Reservisten auf einen „Heiligen Krieg“ gegen Südkorea vorbereiteten. Das Verteidigungsministerium in Seoul teilte jedoch mit, es gebe bislang keine Anzeichen für ungewöhnliche militärische Aktivitäten im Norden.

                       Der faschistische Diktator Kim Jong Il und seine Generäle

          Die Wut in Südkorea und die Solidaritätsmaßnahmen ihrer Schutzmacht USA mögen nachvollziehbar sein, bei der Lösung der ewigen Krise helfen sie keineswegs. Ohnehin wäre der Norden in einem ernsthaften militärischen Konflikt chancenlos. Die kommunisti- sche Diktatur unterhält zwar eine große Armee – viel zu groß für das komplett verarmte Land mit seinen 24 Millionen Einwohnern –, doch ist ihre militärische Ausrüstung veral- tet. Mehr als eine Million Soldaten stehen für Pjöngjang im Sold, die meisten stationiert im Grenzgebiet zum Süden. Im Mai vergangenen Jahres gelang es dem Regime zudem, erfolgreich eine Atomwaffe zu zünden – wenngleich es nach Ansicht von Experten noch mehrere Jahre benötigt, um einen Sprengkopf für eine selbstentwickelte Rakete zu bau- en. Nur 40 Kilometer sind die Außenbezirke Seouls von der Grenze entfernt. Im Süden sind daher 28.000 US-Soldaten stationiert, Seoul hat 670.000 Soldaten.                                   Weshalb also riskiert Diktator Kim eine Verschärfung des Dauerkonfliktes, den er militä- risch nicht gewinnen kann? Der Verdacht liegt nahe, dass er die Torpedo-Attacke erneut dazu nutzte, seine Unberechenbarkeit zu unterstreichen. 2009 provozierte das Regime schon mit dem Start von Kurz- und Mittelstreckenraketen. Ein Langstreckentest misslang zwar, doch im Mai folgte die unterirdische Zündung der Atomwaffe, im November ließ man dann ein Patrouillenboot in südkoreanische Gewässer eindringen.

          Diese Grenzüberquerung endete mit einem Beschuss durch ein südkoreanisches Kriegsschiff. Aus der Regierung in Seoul heißt es jetzt, dass die Cheonan-Affäre eine Vergeltung für diese Demütigung sei, doch stimmt dies allenfalls zum Teil. Vielmehr kann der Torpedo-Beschuss als eine Fortsetzung der kalkulierten Provokationen gesehen werden, mit denen Kim Jong Il bislang durchaus Erfolg hatte. Er will mit extremen Aktionen erzwingen, dass die USA direkt mit Pjöngjang über das umstrittene Atompro- gramm verhandeln. Dabei ist es allerdings sehr unwahrscheinlich, dass Nordkorea im Falle direkter Verhandlungen mit Amerika am Ende tatsächlich auf sein Nuklear- und Raketenprogramm verzichten würde. Allein die Möglichkeit, dass man imstande sein könnte, eine atomwaffenartige Massenvernichtungswaffe zu bauen, gibt Pjöngjang Macht.                                                                                                                                                           Doch Nordkorea braucht eben auch Geld und Lebensmittel, das extrem verarmte Land liegt wirtschaftlich und sozial am Boden. Eine gescheiterte Währungsreform Ende 2009 – man wollte freie Märkte zerstören und die zentrale Planung stärken – hat die privaten Ersparnisse vernichtet und erstmals seit Langem das unterdrückte Volk in Unruhe ver- setzt. Wenig später ruderte die Regierung zurück, die kleinen Märkte durften wieder öffnen, doch der Schaden war groß. Tonnenweise werden nun Nahrungsmittel aus dem Ausland gebraucht, um die Menschen in dem isolierten Land ernähren zu können.

          Wichtig ist für Kim Jong Il auch, die Gruppe der Günstlinge aus Partei und Militär finan- ziell ruhig zu stellen. Empfindlich trifft die Nomenklatura dabei, dass die Deviseneinnah- men aus dem Waffenhandel gestört sind, seit eine UN-Resolution vom Juni 2009 nach dem Atomwaffentest die Kontrolle von Fracht aus und nach Nord-Korea ermöglicht. Das Schüren regionaler Spannungen kann daher auch von den inneren Problemen ablenken. Der Abschuss eines südkoreanischen Schiffes und der Tod von 46 Soldaten ist jedoch eine Dimension, die es so seit den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts nicht mehr gab. 1983 verübten nordkoreanische Geheimdienstler im birmanischen Ran- gun einen Anschlag auf den Premier des Südens, dabei starben 17 Begleiter des Politi- kers; 1987 wurden zwei nordkoreanische Spione für einen Bombenanschlag auf ein südkoreanisches Verkehrsflugzeug verantwortlich gemacht, bei dem 115 Menschen ums Leben kamen. Heute ist vor allem in Südkorea die Sorge groß, dass Pjöngjang das Land attackieren könnte, um beispielsweise zu erzwingen, dass Wirtschaftshilfen wieder auf- genommen werden.

          Noch weitergehende Sanktionen als bisher gegen Nordkorea hält China nicht für sinn- voll, insbesondere weil sie die Bevölkerung treffen würden. Als direkter Nachbar befürch- tet Peking auch eine Welle von Flüchtlingen, wenn sich die Versorgungslage in dem isolierten und verarmten stalinistischen Land weiter verschärfen sollte. China steht auch den gemeinsamen Manövern zwischen den USA und Südkorea kritisch gegenüber. Solche Manöver hatte ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums am Montag ange- kündigt.                                                                                                                                                        

          Das gefährliche Säbelrasseln zwischen den koreanischen Staaten geht in die nächste Runde. Nordkorea kündigte ein Abkommen auf, das bewaffnete Auseinandersetzungen auf hoher See verhindern soll. Alle Vereinbarungen mit Südkorea zur Vermeidung unbeabsichtigter Konflikte würden komplett für „null und nichtig“ erklärt, hieß es am Donnerstag in einer Erklärung des Führungsstabs der nordkoreanischen Volksarmee. Südkoreanische Schiffe, die die von Nordkorea gezogene militärische Demarkationslinie im Gelben Meer verletzten, würden sofort angegriffen, warnte das Militär.                              siehe  http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,696710,00.html                                                 http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,696416,00.html                                                               http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/nordkorea-verhaertete-fronten-_aid_512106.html     http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E6BA12F95723E44A28F48555078ED6 1E9~ATpl~Ecommon~Scontent.html                                                                                       http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-05/nordkorea-torpedo-hintergrund                                       http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-05/nordkorea-truppen-suedkorea-manoever                         http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE64O04P20100525                                                     http://www.tagesspiegel.de/politik/nordkorea-versetzt-truppen-in-kampfbereitschaft/1845368.html   http://www.tagesschau.de/ausland/nordkorea324.html                                                                       http://www.tagesschau.de/ausland/nordkorea322.html                                                                     http://www.tagesschau.de/ausland/korea166.html                                                                                           http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5604850,00.html                                                                       http://www.sueddeutsche.de/politik/nordkorea-krieg-den-lautsprechern-1.948786                             http://www.fr-online.de/top_news/2679674_Nordkoreas-Armee-in-Kampfbereitschaft.html                 http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/rundschau/suedkorea-kriegsschiff-nordkorea-ID12746935544 02.xml                                                                                                                                     http://www.nzz.ch/nachrichten/international/suedkorea_nordkorea_auseinandersetzung_cheonan_usa_1.5 785069.html                                                                                                                             http://www.n24.de/news/newsitem_6080586.html                                                                               http://www.welt.de/die-welt/politik/article7787046/Nordkoreas-geliebter-Fuehrer-droht-mit-Krieg.html         http://www.abendblatt.de/politik/ausland/article1508150/Pjoengjang-droht-mit-Artilleriefeuer.html             http://www.focus.de/politik/ausland/kriegsgefahr-nordkorea-annulliert-sicherheitspakt_aid_512820.html       http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,696976,00.html                                                                         http://www.tagesschau.de/ausland/nordkorea332.html                                                                                 http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gOPwavTzEXTnkrjZ6K_01l5CD5Qg                         http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,697008,00.html                                                                         http://www.n-tv.de/politik/Nordkorea-droht-mit-Angriff-article891658.html                                                     http://www.n-tv.de/politik/dossier/Nordkorea-spielt-mit-dem-Feuer-article892058.html                                   http://www.focus.de/politik/ausland/kriegsgefahr-nordkorea-annulliert-sicherheitspakt_aid_512820.html    

          siehe auch Video   http://www.youtube.com/watch?v=fodQ45AV4Gk                                      

           

          Tiananmen-Massaker: Zehntausende gedenken in Hongkong der Opfer

          Vor 21 Jahren wurde die Demokratiebewegung im faschistischen China am Tiananmen- Platz blutig niedergeschlagen. Nach wie vor ist unklar, wie viele Menschen dort auf dem Tiananmen-Platz 1989 starben. Zum Jahrestag gedachten jetzt zehntausende Menschen in Hongkong der Opfer des Tiananmen-Massakers.

           

           

           

           

           

           

           

           

           

           

             

          Mit Blumen und Kerzen gedachten sie der Menschen, die bei der blutigen Nieder- schlagung der chinesischen Demokratiebewegung 1989 ums Leben kamen. In Anspra- chen wurde das Ende des Einparteiensystems in China gefordert. Die Organisatoren sprachen von 150.000 Teilnehmern. „Wir sind hier, um an die Ereignisse auf dem Tia- nanmen-Platz zu erinnern, aber auch, um die Demokratie hier zu unterstützen“, sagte eine Teilnehmerin. Auf dem Tiananmen-Platz selbst blieb es am Freitag ruhig, Polizisten in Uniform und in Zivil hielten sich im Hintergrund. Zum 20. Jahrestag des Massakers hatte ein massives Polizeiaufgebot vergangenes Jahr den Platz abgesichert, Journalis- ten war der Zugang verweigert worden. Auf dem Tiananmen-Platz hatten chinesische Studenten und Menschenrechtler 1989 für mehr Demokratie demonstriert. Die Regierung ließ die Kundgebungen am 4. Juni 1989 blutig niederschlagen, dabei kamen hunderte, möglicherweise sogar tausende Menschen ums Leben.                                                              siehe                                                                                                                                                            http://www.focus.de/panorama/vermischtes/tiananmen-massaker-zehntausende-gedenken-in-hongkong-de r-opfer_aid_515875.html                                                                                                                                 http://www.welt.de/politik/ausland/article7907563/Pekings-Angst-vor-dem-4-Juni-haelt-an.html                     http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5650812,00.html                                                                                   http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/massaker-wird-nicht-vergessen/                                                   http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/06/04/International/China-schweigt-auch-21-Jahre-nac h-dem-Massaker   siehe Video                                                                                                                       http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/571007/index.do?_vl_backlink=/home/politik/index.do       http://www.epochtimes.de/articles/2010/06/03/584797.html                                                                           http://www.china-observer.de/100604-204618/Zehntausende-gedenken-in-Hongkong-Jahrestag-von-Tianan men-Massaker-in-China.html?fpsess_fp-45cca9f9=v1iu9t8jceak5v3n0ogqalcjc3                                            

           

                                                                                                                                                

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