Weiter massive Polizeipräsenz in Tibet und Nachbarregionen
China wirft USA Einmischung vor
Mit massiver Polizeipräsenz haben die chinesischen Behörden am Mittwoch den Druck auf Tibet und die benachbarten Regionen beibehalten. Der Einsatz der Sicherheitskräfte bewirkte offenbar, dass es zum Jahrestag des Tibet-Aufstands von 1959 nicht wie im vergangenen Jahr zu Demonstrationen und Protesten gekommen ist. In der tibetischen Hauptstadt Lhasa sicherten Kräfte der paramilitärischen Polizei in Kampf- ausrüstung und mit automatischen Schusswaffen die Zufahrtstraßen zum Jokhang-Tempel, einem traditionellen Treffpunkt der Protestbewegung. „Heute gibt es offenbar noch mehr paramilitärische Polizei“, sagte der Reiseführer Tudan Danzeng. „Aber insgesamt fühle ich mich noch sicher.“
Für Ausländer waren Tibet sowie die tibetischen Siedlungsgebiete in Sichuan, Qinghai und Gansu nicht zugänglich. Die Absperrung wurde nach einem Beschluss vom Montag auf Jiuzhaigou erweitert, ein hochgelegenes Tal mit Seen und Wasserfällen. Auch Huanglong, wo es einen Flughafen gibt, ist für Ausländer gesperrt, wie ein Mitarbeiter der Tourismus-Behörde in der Provinz Sichuan mitteilte. „Die Entscheidung wurde auf einer Dringlichkeitssitzung getroffen“, sagte er. siehe http://www.epochtimes.de/articles/2009/03/11/418466.html
Kein Ausweg aus der Sackgasse Sudan in Sicht
Al Baschir schaltet nach Haftbefehl auf stur – Sicherheitsrat blockiert – Sorge um Flüchtlinge in Darfur
Khartum – Seit der Präsident international zur Verhaftung ausgeschrieben ist, lässt der Staatsrundfunk jeden Morgen trotzig den freien Sudan hochleben. Die Reaktion des Staats- chefs Omar al Baschir auf den Haftbefehl vorige Woche war ebenso stur: Er ließ umgehend fast die Hälfte der humanitären Helfer hinauswerfen, die sich um die Millionen Opfer des jahrelangen Kriegs in der Region Darfur kümmern. Die Lage ist verfahren und ein Ausweg nicht in Sicht. Viele Beobachter befürchten, dass die ohnehin geringen Kompromisschancen noch weiter geschwunden sind. Der erste Anlauf des Internationalen Strafgerichtshofs zur Verhaftung eines amtierenden Staatschefs dürfte ein langwieriges Patt nach sich ziehen, unter dem die Menschen in Darfur am meisten zu leiden haben. Der Weltsicherheitsrat ist über das weitere Vorgehen zerstritten, was eine harte Gangart mit Sanktionen schwierig macht. Für eine Verhaftung Al Baschirs gibt es wenig Möglichkeiten, und keine davon scheint so schnell zu verwirklichen.
Grummeln bei den Verbündeten
Er könnte zu Hause unter Druck geraten, sich zu stellen; doch im Augeblick hat er das Ruder fest in der Hand. Er könnte bei einer Auslandsreise festgesetzt werden, doch derzeit hütet er sich, irgendwo hin zu fahren, wo ihm das blühen würde. Demonstrativ will er diesen Monat einen arabischen Gipfel in Katar besuchen und zeigen, dass man ihm nichts anhaben kann. Westliche Länder dürften sich hüten, seine Maschine zur Landung zu zwingen und damit arabische Staaten zu einer Gegenreaktion zu veranlassen. siehe http://www.epochtimes.de/articles/2009/03/12/419117.html
Protestkundgebungen in der tibetisch autonomen Präfektur Kardze
Trotz gegenteiliger chinesischer Behauptungen kam es in Tibet am Jahrestag des Volks- aufstandes zu Protestkundgebungen. Tibeter in der südwestchinesischen Provinz Sichuan haben trotz der massiven Militärpräsenz anläßlich des Jahrestages des Volksaufstandes in einer Reihe kleinerer Aktionen gegen die chinesische Herrschaft protestiert, wie von Quellen aus der Gegend und solchen im Exil verlautet. Die tibetischen Quellen, die nur unter der Bedingung der Anonymität zu Aussagen bereit waren, berichten von kleineren Protestaktionen, die von sofortigen Festnahmen gefolgt waren, in den Bezirken Kardze, Lithang und Nyarong, die alle Teile der Präfektur Kardze in der zerklüfteten und entlegenen Provinz Sichuan bilden.
Diese Informationen sind kaum zu bestätigen, da die Region größtenteils für Ausländer gesperrt wurde, seit es vor einem Jahr zu den gewaltsamen Ausschreitungen in Lhasa gekommen war, auf die zahlreiche Demonstrationen in den drei Nachbarprovinzen folgten, was Peking dazu veranlaßte, seine Truppen in der Region aufmarschieren zu lassen.
Eine Sprecherin des Public Security Bureau (PSB) in Kardze (chin. Ganzi), wo der Widerstand gegen Chinas Hardliner-Politik besonders groß ist, dementierte die Informationen: „Es gibt keine Probleme. Alles ist friedlich und ruhig hier“, sagte sie. Doch die dort wohnenden Tibeter und Exiltibeter, die in Kontakt zu ihren dortigen Freunden und Familien stehen, wissen ande- res zu berichten.
In der Stadt Kardze protestierten tibetische Jugendliche am 11. und 12. sowie am 14. und 15. März. „Da Kardze von chinesischer Polizei und paramilitärischen Kräften überschwemmt wurde, ist es sehr schwierig, sich ein genaues Bild von den Geschehnissen zu machen und Einzelheiten herauszufinden“, verlautet aus der Quelle. siehe http://www.china-observer.de/090318-074850/Sporadische_Protestbekundungen_in_der_Tibe tisch_Autonomen_Praefektur_Kardze.html
Chinas Wanderarbeiter: Abserviert und ausrangiert
Im Boom-Land China laufen die Geschäfte in Zeiten der Wirtschaftskrise auch nicht mehr auf Hochtouren. Vor allem auf den prestigeträchtigen Riesen-Baustellen der Megacitys steht die Arbeit still. Darunter leiden besonders die Wanderarbeiter: Rund zwei Millionen von ihnen stehen nun ohne Job da und werden in ihre Heimatdörfer abgeschoben. siehe http://www.stern.de/panorama/:Chinas-Wanderarbeiter-Abserviert/656482.html
Bruch mit Chinas KP
Ehemaliger Spion: „Mein Herz wurde sehr friedvoll.“
Eine neue Welle: Beamte der Volksrepublik China widerrufen ihre KPCh-Mitgliedschaft mit ihrer wahren Identität. Am 11. März gab Li Fengzhi, früherer Offizier des chinesischen Minis- teriums für Staatssicherheit (MSS), in der Öffentlichkeit seinen Bruch mit der Kommunis- tischen Partei Chinas (KPCh) bekannt und gab dadurch als Erster eine öffentliche Austritts- erklärung aus dem Spionagesystem der KPCh ab. Dadurch reiht sich Li bei den 51 Millionen weiterer Chinesen ein, die ebenfalls aus der KPCh oder einer ihrer Nachwuchsorganisationen ausgetreten sind. In den letzten Jahren hatte sich Li durch Umzug in die USA nach und nach dem Einfluss der Partei entzogen und seine Karriere als Spion nicht weiterverfolgt. Das war aber nicht genug, nur durch den öffentlichen Austritt aus der Partei mit seinem wahren Namen konnte er seinen Frieden finden.
Am Sonntagnachmittag weilte der einundvierzigjährige Li in Washington, um als Ehrengast auf zwei Kundgebungen zu sprechen. Er erklärte seine Beweggründe und bat seine Kollegen des chinesischen Staatssicherheitsapparates seinem Beispiel zu folgen „bevor es zu spät ist". siehe http://www.epochtimes.de/articles/2009/03/20/422390.html
Unzufriedenheit in China
Wirtschaft kann die Probleme nicht länger verstecken
Chinesische Behörden versuchen, Chinas wirtschaftliche Stärke dem Westen schönzureden. Doch selbst für Chinesen klingen die großen Reden wie hohle Versprechungen; die Arbeitslosigkeit nimmt zu und die Unzufriedenheit mit der chinesischen Führung wächst. Laut einer Umfrage, die Ende letzten Jahres vom staatlichen Komitee für Wirtschaftsforschung herausgegeben wurde, haben bereits 20 Millionen chinesischer Wanderarbeiter aufgrund der schlechter werdenden wirtschaftlichen Lage Chinas ihre Arbeit verloren.
Professor Yu Qiao von der Tsinghua-Universität in Peking sagt, dass der Verlust der Arbeitsplätze ein ernstzunehmendes Problem für das Regime darstellt. Er schätzt, dass über 50 Millionen chinesische Wanderarbeiter ihre Arbeit verlieren könnten, wenn die Wirtschafts- situation sich weiter verschärft. „Arbeitslose Wanderarbeiter in dieser Größenordnung deuten auf ernsthafte politische und soziale Probleme hin. In solch einer angespannten Lage könnte jede kleinste Fehlhandlung zu gesellschaftlichen Aufständen führen", so Yu gegenüber Fairfax Media.
Die Wirtschaftslage ist nicht Ursache der Schwierigkeiten
Die Anzahl der gesellschaftlichen Aufstände in China stieg sogar während der Zeiten des wirtschaftlichen Aufstiegs exponentiell an. John Lee, Sinologe und China-Experte, legt in seinem Buch „Wird China versagen?" offen, dass nach offiziellen Angaben und laut den neuesten Daten die Anzahl der gesellschaftlichen Aufstände von 8.700 im Jahr 1993 bis auf 87.000 in 2005 anstieg. siehe http://www.epochtimes.de/articles/2009/03/19/422384.html

Demonstranten fordern Solidarität gegen die verfehlte Politik des faschistischen China in Tibet
Vier Jugendliche in China forderten Einheit und Solidarität gegen die skrupellose Verfolgung der Tibeter. Vergangenen Samstag, am 14. März, riefen vier Jugendliche im Bezirk Kardze in der TAP Kardze, Parolen wie „Unabhängigkeit für Tibet“ und forderten ihre Landsleute zur Einheit und Solidarität gegen die skrupellose Verfolgung durch die chinesischen Behörden und ihre unmenschliche Behandlung von Tibetern seit letztem März auf. Kaum hatten sie zu protestieren begonnen, wurden sie schon von der dortigen Polizei festgenommen und in einem neuen Haftzentrum in der Nähe des Volkshospitals von Kardze eingesperrt. Ihren Verwandten, die ihnen Essen und Kleidung ins Gefängnis bringen wollten, wurde vom PSB-Personal der Einlaß verwehrt. Jamyang, der Vater von Karma Norbu, einem der vier Inhaftierten, wurde letztes Jahr wegen seiner Beteiligung an einer friedlichen Demonstration festgenommen. Er befindet sich immer noch in Haft und soll bei sehr schlechter Gesundheit sein. Zwei andere seiner Söhne, nämlich Sangpo und Dorjee, wurden zu drei Jahren Gefängnis verurteilt, weil sie ihre Verbitterung über die Politik der chinesischen Regierung in Tibet zum Ausdruck gebracht hatten.
Tibeter greifen Polizeiwache im Nordwesten Chinas an
Laut der amtlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua befinden sich fast hundert Mön- che in Gewahrsam. Nach einem Angriff auf eine Polizeiwache in einem von vielen Tibetern bewohnten Gebiet im Nordwesten Chinas hat die chinesische Polizei fast hundert Mönche festgenommen. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag berichtete, wurden bei den Ausschreitungen mehrere Menschen leicht verletzt.
Hintergrund des Angriffs waren offenbar Gerüchte über die Festnahme eines Tibet-Aktivisten und sein anschließendes Verschwinden. Die Polizeiwache in der Provinz Qinghai wurde laut Xinhua am Samstag von mehreren hundert Menschen attackiert. Die Demonstranten griffen dem Bericht zufolge Polizisten und Behördenmitarbeiter an, dabei wurden einige von ihnen leicht verletzt. Sechs Demonstranten wurden festgenommen, 89 stellten sich laut Xinhua selbst der Polizei. Bei den 95 Inhaftierten handelte es sich bis auf zwei Männer um Mönche aus dem nahe gelegenen Kloster Rabgya. Wie Xinhua unter Berufung auf die Polizei und einen Augenzeugen berichtete, war zuvor ein mutmaßlicher Tibet-Aktivist festgenommen worden. Er sei aber am Samstag aus der Polizeiwache geflohen und durch den Gelben Fluss geschwommen. Wie eine Anwohnerin der Nachrichtenagentur AFP sagte, handelte es sich bei dem Mann um einen Mönch. Er habe sich in dem Fluss das Leben genommen. siehe http://www.china-observer.de/090322-134810/Tibeter_greifen_Polizeiwache_im_Nordwesten_ Chinas_an.html http://www.china-observer.de/090322-155713/Demonstranten_fordern_Solidaritaet_gegen_Ch inas_verfehlte_Politik_in_Tibet.html http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/tibetische-moenche-festgenommen/ http://www.sr-online.de/nachrichten/29/893066.html http://www.tlz.de/tlz/tlz.politik.volltext.php?zulieferer=afp&redaktion=afp&dateiname=Z7293M H393812.csv&kategorie=&catchline=%2Fjournal%2Fpolitik&other=&dbserver=1 http://www.china-observer.de/090322-083613/93_tibetische_Moenche_in_China_festgenomm en_oder_haben_sich_gestellt.html http://www.tagesschau.de/ausland/tibet472.html http://www.china-observer.de/090324-043956/China_Tibet_93_Tibeter_in_Golog_festgenomm en.html

Chinesischer Arbeiterführer nach jahrelanger Haft endlich wieder frei
Ein prominenter chinesischer Arbeiterführer ist nach Angaben seiner Tochter nach sieben Jahren in Haft wieder frei. Der 58-jährige Yao Fuxin wurde am Montag aus einem Gefängnis in der nordöstlichen Provinz Liaoning entlassen, wie seine Tochter Yao Dan der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag sagte. Bislang habe ihr Vater keine anderen Pläne, als nach der in der Haft erlittenen Folter wieder gesund zu werden und vor allem sein Herzleiden behandeln zu lassen, fügte sie hinzu. Im Gefängnis habe ihr Vater zwei Herzinfarkte erlitten, außerdem habe er im Moment Schwie- rigkeiten zu laufen. Yao Fuxin war 2002 festgenommen worden, als er bei einer friedlichen Arbeiter-Versammlung mit rund 5000 Teilnehmern in der Stadt Liaoyang gesprochen hatte, wie die in New York ansässige Organisation Human Rights in China mitteilte. Demnach forderte er für für seine Kollegen ausstehende Löhne und Pensionszahlungen ein. Außerdem habe er dazu aufge- rufen, wegen Korruptionsvorwürfen gegen führende Fabrik-Mitarbeiter und die örtliche Verwaltung zu ermitteln. siehe http://www.china-observer.de/090317-095703/Chinesischer_Arbeiterfuehrer_nach_jahrelanger _Haft_und_Folter_frei.html
Der Machteinfluss des faschistischen China auf das gesamte südliche Afrika - siehe auch http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/china-2.html - durch die Unterstützung des afrikanischen Hitler Robert Mugabe und die Waffenlieferungen an die islamisch faschistischen Massenmörder im Sudan/Darfur trägt erste Früchte. Die südafrikanische Regierung kuscht vor dem mächtigen China
Friedenskonferenz in Südafrika: Welt empört über Einreiseverbot für Dalai Lama
Es soll um Frieden und Fußball gehen: Südafrika stimmt sich zunehmend auf die Fußball-WM 2010 ein. Der Dalai Lama würde da nur ablenken, so der Sprecher des Präsidenten. Kurzer- hand luden sie das Oberhaupt der Tibeter von einer Friedenskonferenz aus. Die Welt reagierte mit heftigen Protesten. Die Weigerung der südafrikanischen Regierung, den Dalai Lama zu einer internationalen Frie- denskonferenz einreisen zu lassen, hat am Montag weltweite Proteste ausgelöst. Unter ande- rem sagte das norwegische Nobelkomitee, das den Friedensnobelpreis alljährlich vergibt, seine Teilnahme an dem Treffen ab. Auch der frühere südafrikanische Präsident und Frie- densnobelpreisträger Frederick Willem de Klerk zog seine Zusage zur Teilnahme zurück. Ebenso drohte Erzbischof Desmond Tutu mit einer Absage, sollte Präsident Kgalema Motlanthe nicht einlenken. Bei der zweitägigen Konferenz sollten die demokratischen Errun- genschaften Südafrikas im Mittelpunkt stehen - ebenso wie die einigende Kraft des Sports mit Blick auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2010. Motlanthes Sprecher Thabo Masebe bekräftigte indes die ablehnende Haltung seiner Regierung. Diese sei der Ansicht, dass eine Einladung des im Exil lebenden geistlichen Oberhaupts der Tibeter gegenwärtig nicht im Interesse des Landes sei, da er nur von Südafrikas Vorbereitungen für die WM ablenken würde. Ein Mitar- beiter der chinesischen Botschaft in Südafrika, Dai Bing, hatte am Vortag der Sonntags- zeitung "Sunday Independent" erklärt, seine Regierung habe die Südafrikaner vor einer Belastung der bilateralen Beziehungen gewarnt. Der Kap-Staat stellt knapp 21 Prozent des chinesischen Handels auf dem Kontinent.
Auch Charlize Theron sollte teilnehmen. Der Dalai Lama war von den Friedensnobelpreis- preisträgern Tutu, De Klerk und Ex-Präsident Nelson Mandela im Auftrag des organisierenden Fußballverbands PSL zu der zweitägigen Friedenskonferenz am Freitag nach Südafrika ein- geladen worden. An ihr sollten neben Tutu und De Klerk auch das Nobelkomitee aus Norwegen und die in Südafrika geborene Schauspielerin Charlize Theron teilnehmen. Ihr US-Kollege Morgan Freeman, der zur Zeit bei Filmarbeiten Mandela verkörpert, hatte sich ebenfalls angesagt. In Oslo begründete der Chef des Nobelkomitees, Thorbjörn Jagland, die Absage mit der "Verweigerung der Einreisegenehmigung für einen früheren Nobelpreisträger". Jagland sagte weiter: "Wir werden nicht kommen, wenn die Verweigerung des Visums für den Dalai Lama nicht sehr schnell zurückgezogen wird." siehe http://www.stern.de/politik/ausland/:Friedenskonferenz-S%FCdafrika-Welt-%FCber-Ausladung-Dalai-Lama/658810 .html http://www.tagesspiegel.de/politik/international/Dalai-Lama-Suedafrika-Fussball-WM-2010-Desmond-Tutu;art123, 2758149 http://www.n-tv.de/1125624.html
Nachtrag
Streit um Dalai Lama: Südafrika sagt Friedenskonferenz ab 
Ohne den Dalai Lama keine Friedenskonferenz: Nach der umstrittenen Entscheidung Südafrikas, dem Oberhaupt der Tibeter die Einreise zu einer Friedenskonferenz zu verwei- gern, haben die Organisatoren die Veranstaltung nun abgesagt. Die ursprünglich für diesen Freitag angesetzte Konferenz sollte im Gastland der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 die einigende Kraft des Sports bei der Überwindung von Ausländerfeindlichkeit und Rassismus demonstrieren. Der Enkel von Südafrikas Ex-Präsident Nelson Mandela, Mandla Mandela, erklärte als Mitglied des Organisationsausschusses: «Die Verweigerung eines Visums für den Dalai Lama durch die Regierung befleckt wirklich unsere Demokratie- Bemühungen.»
Die Regierung hatte das Einreisevisum mit der Begründung verweigert, dass eine Teilnahme des im Exil lebenden geistlichen Oberhaupts der Tibeter nicht im Interesse des Kap-Staates sei. Sein Besuch lenke nur vom Weltinteresse an Südafrikas WM-Vorbereitungen ab. Die nationale Lobbygruppe «Freunde Tibets» hatten zuvor die Hollywood-Schauspieler Charlize Theron und Morgan Freeman auf, nicht an der für diesen Freitag und Samstag geplanten Konferenz teilzunehmen. Die beiden Schauspieler hatten ursprünglich ihr Kommen angekündigt. siehe http://www.news.de/politik/1216794722201/suedafrika-sagt-friedenskonferenz-ab.html
AMNESTY-BERICHT
Zahl der Hinrichtungen in China verdreifacht

Sie werden von Staats wegen enthauptet, erschossen, gesteinigt: 2008 sind einem neuen Report von Amnesty International zufolge weltweit mehr als 8864 Menschen zum Tode verurteilt und 2390 hingerichtet worden - die meisten in China, doch auch in Europa gibt es noch immer Exekutionen. Es war ein Schlag für die europäische Diplomatie: Am 27. Novem- ber 2008 begann in Peking eine zweitägige chinesisch-europäische Menschenrechtskon- ferenz. Während der Dialog der Diplomaten an jenem Donnerstag seinen Lauf nahm, durften die Angehörigen Wo Weihan zum letzten Mal treffen. Der Biochemiker saß seit 2004 in Haft, zum Tode verurteilt, weil er angeblich militärische Geheimnisse an eine Organisation in Taiwan verraten hatte, die der Regierungspartei nahesteht. Während des Treffens der Diplo- maten, das hatte China damals versichert, werde man das Todesurteil nicht vollstrecken. Vor allem die österreichische Regierung hatte sich immer wieder für Wo Weihan eingesetzt, der viele Jahre in dem europäischen Land gelebt hatte, bevor er eine Firma in Peking gründete.
Der österreichische Bundespräsident Heinz Fischer bat um Gnade für den Forscher, dem die chinesische Justiz vorhielt, Informationen über den Gesundheitszustand eines hochrangigen Politikers weitergegeben zu haben. Ein österreichischer Diplomat wollte am zweiten Tag der Konferenz ein zweites Gnadengesuch aus Wien persönlich beim Außenministerium abgeben. Doch er kam zu spät.
Telefonisch erfuhr er, dass Wo wenige Stunden zuvor erschossen worden war. siehe http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,615020,00.html http://www.sat1.de/news/index_paul.php/meldung/politik/4927499/4/nachrichten-politik-jahresbericht-zahl-der-hi nrichtungen-steigt http://www.news.de/politik/1216792232828/china-vollstreckt-wieder-mehr-todesstrafen.html http://www.n24.de/news/newsitem_4927499.html http://www.china-observer.de/090324-062653/China_vollstreckt_weltweit_am_haeufigsten_Todesstrafe.html http://www.china-observer.de/090323-143003/China_wendet_Todesstrafe_weiterhin_exzessiv_an.html http://www.epochtimes.de/articles/2009/03/24/423707.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/25/0,3672,7540185,00.html
China will weg vom Dollar Neue Leitwährung für alle 
China hat eine neue Leitwährung für die Welt vorgeschlagen. Diese solle an die Stelle des US-Dollar treten, erklärte der chinesische Zentralbankchef Zhou Xiaochuan. Auf diese Weise könne verhindert werden, dass das Währungssystem durch das Handeln einzelner Staaten beeinflusst werde.
Gesteuert werden soll das neue Währungssystem den Vorstellungen des Chefbankers zufol- ge stattdessen vom Internationalen Währungsfonds (IWF). "Der Ausbruch der Krise und ihr Ausbreiten auf die gesamte Welt hat die Verletzlichkeit und die systemischen Risiken des bestehenden internationalen Währungssystems gezeigt", meinte Zhou weiter.
Der Vorschlag der Chinesen überrascht Beobachter wenig. China sitze auf Währungsreser- ven in Höhe von 1,95 Bill. Dollar, da leuchte es ein, dass sie das Risiko in westlichen Währungen minimieren wollten, meinen Analysten. Nicht zu vergessen ist dabei die politische Komponente: Die USA könne sich die milliardenschweren Konjunkturspritzen nur leisten, weil sie mit dem Dollar die Leitwährung in Händen hielten. Da finanziere die gesamte Welt zu sehr niedrigen Zinsen die US-Hilfspakete mit. Sollte sich das mal ändern, würden die Zinsen in den USA hochschnellen und das Wirtschaftswachstum schwer belasten. siehe http://www.n-tv.de/1125718.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/24/0,3672,7540056,00.html http://www.zeit.de/2007/47/Dollar http://www.focus.de/finanzen/banken/tid-8207/dollar_aid_228294.html http://www.tagesspiegel.de/politik/art771,2149096 http://www.n24.de/news/newsitem_4927551.html http://www.focus.de/finanzen/boerse/devisen/waehrung-china-hat-die-nase-voll-vom-dollar_aid_383409.html http://www.china-observer.de/090324-080828/China_schlaegt_neue_weltweite_Leitwaehrung_vor.html http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,615575,00.html http://www.n24.de/news/newsitem_4932956.html http://www.china-observer.de/090326-130005/China_erwaegt_100_Milliarden_Dollar_Hilfe_fuer_den_International en_Waehrungsfonds.html http://www.tagesschau.de/wirtschaft/waehrung106.html http://www.morgenpost.de/politik/article1061769/Diskussion_ueber_Dollar_verunsichert_Boersen.html
Hand-Fuß-Mund-Krankheit Epidemie in China
China leidet unter einer neuen Welle der Hand-Fuß-Mund-Krankheit, an der schon zwei Kinder gestorben sind. Tausende von Kindern in den Provinzen Shandong und Henan seien an dem Virus erkrankt, berichtete die staatliche Presse. Die beiden Kinder starben in der Stadt Heze. Vier weitere Todesfälle wurden dort auf den Virus getestet. 2008 starben etwa 40 Menschen in China an der Krankheit; 2007 waren es 17 Tote.
Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist hoch ansteckend. Der Enterovirus wird durch mangelnde Hygiene, aber auch durch Tröpfcheninfektion übertragen. Zu den Symptomen zählen Aus- schläge an Hand- und Fußgelenken sowie im Mund. Die Krankheit ist nur für Kinder gefährlich und verläuft selten tödlich. siehe http://www.n-tv.de/1125769.html
Chinas akademische Jugend ohne Perspektive
„Ich habe den höchsten Bildungsgrad in unserer Schuhfabrik. Ich fürchte, ich bin der erste Pförtner in China mit Uniabschluss”. Das sagt Hu Liangkui am Eingang zum Werksgelände in Foshan in der Provinz Guangdong. Hu stammt aus dieser Industriestadt. Er hat vier Jahre in Hefei, der Hauptstadt der Provinz Anhui, Kommunikationsdesign studiert. Nach Abschluss seines Studiums hat er vier Jobangebote in Hefei erhalten. Das höchste in Aussicht gestellte Gehalt lag bei 1400 Yuan (145 Euro) Pro Monat. „Damals fand ich, dass ich mindestens 2000 Yuan (207 Euro) pro Monat wert sei. Ich wollte in eine Stadt an der Küste ziehen, um einen besser bezahlten und für mich geeigneten Job zu finden. In den Küstenstädten gibt es bessere Jobaussichten”, sagt er. Deswegen ging er zunächst nach Guangzhou, dann nach Shenzhen, kehrte aber schließlich in seine Heimatstadt Foshan zurück. In den meisten Werbeagenturen, bei denen Hu sich beworben hatte, sollte er in der Kundengewinnung tätig sein. Für jeden Auftrag wurde ihm eine Provision in Aussicht gestellt. Das monatliche Grundgehalt betrug hingegen nur 600 Yuan (62 Euro). „Ein Zimmer in einer WG in Guangzhou kostet mindestens 800 Yuan (83 Euro) im Monat. Wie kann ich da mit 600 Yuan (62 Euro) überleben?”, sagt Hu. Die Bedingungen bei anderen Werbeagenturen waren noch schlimmer. Sie boten Hu gar kein Gehalt an. Die einzige Möglichkeit für Hu, Geld zu verdienen, war die Provision für die erfolgreiche Vermittlung eines Kundenauftrags. Schließ- lich kehrte er in sein Elternhaus nach Foshan zurück und fand den Job als Pförtner in der Schuhfabrik. Jetzt beträgt sein Gehalt monatlich 800 Yuan (83 Euro). siehe http://www.china-observer.de/090206-150003/Chinas_akademische_Jugend_ohne_Perspektive.html
China: USA hat als einzige Weltmacht ausgedient
China lehnt wie Russland den Unilateralismus der USA und ihre Strategie der globalen Vorherrschaft ab. “Sowohl in Peking als auch in Moskau gilt die US-Strategie der ‚globalen Führerschaft’ als nicht akzeptabel”, sagte der Leiter des chinesischen Instituts für internatio- nale strategische Forschungen, Generaloberst Xiong Guangkai, am Samstag auf einem Semi- nar zum Thema “Russland und China im neuen internationalen Umfeld”, das bei Moskau stattfand. Die russische Regierung und Experten hatten mehrmals darauf verwiesen, dass die Weltge- meinschaft “die Illusionen über eine monopolare Welt loswerden müssen”. So wurde die US-Politik im Sicherheitsbereich und in der Wirtschaft vom russischen Präsiden- ten Dmitri Medwedew im Oktober 2008 bei einem Forum im französischen Evian scharf kritisiert. Laut Guangkai, der einen Bericht über die Sicherheitskonzeption Chinas erstellt hat, sind die Multipolarität und die Globalisierung ein neuer Trend in der internationalen Politik und Wirt- schaft. Deshalb existiere das Dreieck “China-Russland-USA”, das durch ein Bündnis oder eine Konfrontation gekennzeichnet war, nicht mehr. Im nationalstaatlichen Interesse liege die Entwicklung eines gesunden Zusammenwirkens in den “trilateralen Beziehungen”, die China, Russland und die USA, die gegeneinander oft intrigierten, hergestellt haben. Laut Guangkai sei das Ziel der Sicherheitskonzeption Chinas auf “gegenseitiges Vertrauen, gegenseitigen Nutzen, Gleichberechtigung und Zusammenwirken gerichtet”. Dies entspreche den Hauptzielen und -prinzipien der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ), so der chinesische Experte. Weitere Themen des Seminars sind die Situation und die Entwick- lungstendenzen in der Weltwirtschaft und der Weltpolitik, die Lage in Zentralasien und im Nahen Osten sowie die Entwicklung der SOZ. siehe http://www.china-observer.de/090322-101502/China_USA_hat_als_einzige_Weltmacht_ausgedient.html
Internetzensur China sperrt YouTube
Die chinesischen Behörden haben den Zugang zu Googles Videocommunity YouTube blockiert. Es ist nicht das erste Mal, der konkrete Anlass ist noch unbekannt. siehe http://www.focus.de/digital/internet/google/internetzensur-china-sperrt-youtube_aid_383815.html http://www.zdnet.de/news/wirtschaft_telekommunikation_bericht_china_sperrt_zugriff_auf_youtube_story-390010 23-41002136-1.htm http://www.china-observer.de/090326-124512/YouTube_in_China_zensiert_Google_bestaetigt_es.html
Erste Schadensersatzklage wegen vergifteter Babymilch zugelassen
Im Skandal um verseuchte Babymilch in China hat ein Gericht erstmals eine Schadens- ersatzklage zugelassen. Ein Bezirksgericht in der Stadt Shijiazhuang in der nördlichen Provinz Hebei habe die Klage von Eltern eines geschädigten Kindes am Mittwoch angenommen, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Die Familie verlange von dem Milchpulver-Konzern Sanlu 31.000 Yuan (3330 Euro). Medienberichten zufolge planen mehr als hundert Familien eine Klage gegen den Sanlu-Konzern, der im Zentrum des im September vergangenen Jahres bekannt gewordenen Milchskandals stand. siehe http://www.china-observer.de/090326-043601/Erste_Schadensersatzklage_in_Chinas_Babymilch_Skandal_zugela ssen.html
Nachtrag Todesstrafen nach Milchskandal in China
Drei Hauptverantwortliche für den Milchskandal in China sollen hingerichtet werden. Ein Berufungsgericht in der nördlichen Provinz Hubei bestätigte die Todesurteile gegen den Molkerei-Betreiber Geng Jinping und die Rinderzüchter Zhang Yujun und Gao Junjie, wie der staatliche Fernsehsender CCTV berichtete. Sie alle wurden für schuldig befunden, mit Melamin verseuchte Milch an den Konzern Sanlu geliefert zu haben. Bestätigt wurde ferner die lebenslange Haftstrafe gegen die 66-jährige Sanlu-Chefin, Tian Wanhua. Sie ist die bislang ranghöchste Vertreterin des inzwischen aufgelösten Nahrungsmittelkonzerns, die wegen des Milchskandals verurteilt wurden. Ferner muss Geng Jinzhu, der Bruder des ersten Todeskan- didaten und Fahrer in dessen Molkerei, für acht Jahre ins Gefängnis. Wegen der verseuchten Milch erkrankten nahezu 300.000 Säuglinge. Die meisten von ihnen bekamen Nierensteine, sechs Babys starben daran. Das Gericht in Shijiazhuang, wo Sanlu seinen Sitz hatte, hat auch die erste privatrechtliche Entschädigungsklage von Betroffenen angenommen. Die Eltern eines elf Monate alten erkrankten Mädchens verlangen 31.000 Yuan (rund 3.360 Euro). siehe http://www.sat1.de/news/index.php/meldung/homepage/4933250/5/nachrichten-panorama-todesstrafen-nach-mil chskandal-in-china http://www.n24.de/news/newsitem_4933250.html
Tibetischer Schriftsteller und Fotograf in der chine- sischen Provinz Gansu verhaftet
Kunga Tsayang ist ein gebildeter Mönch, der stolz auf sein tibetisches Erbe ist. Das Tibeti- sche Zentrum für Menschenrechte und Demokratie (TCHRD) erfuhr, daß die chinesischen Behörden einen tibetischen Mönch aus dem Kloster Labrang in Amdo festgenommen haben, weil er angeblich politisch gefärbte Essays über Tibet auf einer Website namens „Notizen“ (tib.Zindrils) veröffentlicht hatte. Mehreren Quellen zufolge wurde Kunga Tsayang, ein Mönch des Klosters Labrang Tashi Kyil im Bezirk Sangchu, TAP Gannan, Provinz Gansu, am 17. März 2009, vom Personal des Public Security Bureau (PSB) bei einer nächtlichen Razzia in seinem Zimmer im Kloster festgenommen. Der aus dem Bezirk Chigdril, TAP Golog, Provinz Qinghai, gebürtige Kunga Tsayang schrieb mit Begeisterung Essays, Artikel und geschicht- liche Abrisse unter dem Pseudonym Gang-Nyi („Sonne des Schneelandes“). Außerdem betä- tigte er sich als Amateur-Photograph. Er reiste viel in Tibet und in China und beschrieb in seinen Reiseberichten die besonderen topographischen Züge des tibetischen Hochlands sowie seine Landschaft und Kultur , die Sitten und Gebräuche und das religiöse Leben seiner Bewohner.
siehe http://www.china-observer.de/090326-070557/Tibetischer_Schriftsteller_und_Photograph_in_der_chinesischen_Pr ovinz_Gansu_verhaftet.html
Ein Toter bei tagelangen Unruhen auf chinesischer Halbinsel Hainan
Fehde zwischen Dorfbewohnern in China eskaliert.
Auf der chinesischen Insel Hainan ist nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua eine Fehde zwischen Dorfbewohnern eskaliert. Bei den tagelangen Unruhen wurde am Mittwoch ein 32-jähriger Mann erstochen. Mindestens 13 Menschen wurden verletzt. Ausgelöst wurden die Unruhen durch eine Prügelei zwischen Schülern aus den verfeindeten Dörfern Gancheng und Baoshang. Hunderte Dorfbewohner gingen nach Angaben einer Lokalzeitung am Montag auf die Straße, um gegen die Untätigkeit der Behörden zu demon- strieren. Dabei setzten sie mehrere Polizei- und Verwaltungsgebäude in Brand. Die beiden Dörfer mit jeweils etwa zehntausend Einwohnern liegen den Berichten zufolge seit fast 80 Jahren im Streit. Es sei jedoch selten, dass die Fehde derartig eskaliere, hieß es bei Xinhua. Die Behörden sandten am Dienstag mehr als hundert Beamte in die Gegend, um die Gewalt zu beenden. Dennoch kam es am Mittwoch erneut zu Schlägereien. Landstreitigkeiten und Unzufriedenheit mit der Arbeit der Behörden lösen in China jedes Jahr tausende von Protesten aus. siehe http://www.china-observer.de/090326-043545/Ein_Toter_bei_tagelangen_Unruhen_auf_chinesischer_Ferieninsel_ Hainan.html
CHINA: Behörden fahnden nach verlorener Cäsium-Kugel
In China wird eine Kugel aus radioaktivem Cäsium-137 vermisst, die beim Abriss einer alten Fabrik abhanden gekommen ist. Möglicherweise wurde die gefährliche Substanz bereits im Hochofen eines Stahlwerks eingeschmolzen. Mehr als 50 Jahre lang war in der Fabrik im chinesischen Tongchuan Zement hergestellt worden. Doch nun sollte die "Shaanxi Qinling Cement Corporation" abgerissen werden, weil sie nach Angaben der chinesischen Behörden die Umweltschutzregeln nicht mehr erfüllte. Unter den großen Schrottbergen, die bei der Aktion anfielen, fanden sich auch die Reste einer Präzisions-Messeinrichtung - mit gefähr- lichem Inhalt, wie sich nun zeigt. Eingeschlossen in einer melonengroßen Bleiummantelung steckte in dem Gerät eine Kugel aus radioaktivem Cäsium-137. Das Problem: Diese Kugel scheint verschwunden zu sein. Chinas Behörden haben nach einem Bericht der Nachrich- tenagentur Xinhua eine Suchaktion angeordnet, die bislang ohne Erfolg geblieben ist.
Cäsium-137 emittiert Gammastrahlen und hat eine Halbwertzeit von 30 Jahren. Das wasser- lösliche Metall ist sehr unedel. Das bedeutet, dass es sich an der Luft leicht entzünden oder sogar explodieren kann. Die Substanz ist vor allem im direkten Kontakt gefährlich. Unter anderem drohen Verbrennungen, Schäden an Immunsystem und Blutzellen, Unfruchtbarkeit - und im schlimmsten Fall sogar der Tod. siehe http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,615837,00.html http://www.china-observer.de/090327-123939/Chinas_Behoerden_suchen_nach_vermisstem_radioaktiven_Materia l.html
China ruft USA auf Taiwan als Teil Chinas anzuerkennen
US-Kongress bestätigt Verpflichtung zum Taiwan Relation Act. Das Abgeordnetenhaus in den USA hat sich in einer Resolution aus Anlass des 30. Jahres- tages des Gesetzes zur Verpflichtung zum Taiwans Relation Act (TRA) bekannt. Darin wurde das TRA “als Eckpfeiler der US-taiwanischen Beziehungen und die Unterstützung des Kong- resses für die demokratischen Institutionen in Taiwan unterstrichen.” Die Resolution wurde einstimmig angenommen. Als Reaktion rief die Regierung Chinas daraufhin die USA auf, anzuerkennen, das Taiwan ein Teil Chinas sei. Chinas Sprecherin des auf Kabinettsebene stehenden Büros für Taiwanange- legenheiten, Fan Liqing, sagte, das deren Position unverändert sei und sie hoffen würden, das die USA das Ein-China-Prinzip unterstützen könne. Die chinesischen Behörden haben die USA mehrmals aufgerufen, die Beziehungen mit Taiwan im Verteidigungsbereich einzustellen. Taiwan plant, in den USA die neuesten Kampfjets der fünften Generation F-35 zu kaufen, meldet die chinesische Zeitung “Qingnian cankao” am Donnerstag. “Taipei hat die Absicht, die F-35-Modifikation mit Senkrechtstart zur Unterstützung der Operationen der Marineinfanterie zu erwerben”, schreibt die chinesische Zeitung “Qingnian cankao” am Donnerstag. “Von der Interessiertheit der Taiwan-Administration am Kauf von Kampfflugzeugen zeugt die Tatsache, dass die Demokratische Progressive Partei, die auf Taiwan regiert hat, sich zuvor an die amerikanische Seite mit dem Vorschlag zur Teilnahme an der Entwicklung eines Kampfjets gewandt hat, aber eine Absage erhielt”, betont die Zeitung.
Ihren Angaben zufolge will Taipei aus zwei taktischen Erwägungen die Kampfjets erwerben. “Erstens können die heutigen Kampfjets der taiwanesischen Luftwaffe von den in China aufgestellten Fla-Raketenkomplexen C-300 aus russischer Produktion leicht vernichtet wer- den. Auf die Forderung des Pentagons, die Absichten bei der Aufrüstung der Armee offen zu legen, hat China äußerst gereizt reagiert. Qin Gang, Sprecher des chinesischen Außenministeriums, nahm am Donnerstag Stellung zum jährlichen Bericht des US-Verteidigungsministeriums unter dem Titel “Military Power of the People’s Republic of China”. Das Pentagon hatte den Chinesen mangelnde Transparenz im Militärbereich vorgeworfen und sich über die Aufrüstung der Volksrepublik besorgt gezeigt.
„Der Bericht enthält Spekulationen zum Thema Militärbedrohung seitens Chinas. Die Veröf- fentlichung ist eine ernsthafte Einmischung in Chinas innere Angelegenheiten. Wir haben Einwände dagegen und richteten bereits eine Mahnung an die USA“, sagte Qin. China halte an einer friedlichen Entwicklung fest, seine Armee sichere nur die Verteidigungs- bereitschaft des Landes. Peking warne Washington vor „Aktivitäten, die die bilaterale Militär- und weitere Kooperation untergraben könnten“, so Qin. siehe http://www.china-observer.de/090327-080003/China_ruft_USA_auf_Taiwan_als_Teil_Chinas_anzuerkennen.html http://www.china-observer.de/090327-042506/China_warnt_USA_vor_Einmischung_in_Militaerpolitik.html http://www.china-observer.de/090327-042458/China_gegen_Taiwans_Absicht_neue_amerikanische_F_35_Kampfj ets_zu_kaufen.html http://www.china-observer.de/090327-065731/USA_wird_gegen_den_Widerspruch_Chinas_an_Taiwan_weitere_W affen_liefern.html
Flugblätter mit der Forderung nach Unabhängigkeit Tibets in China aufgetaucht
Die Lage in einer tibetischen Ortschaft in der Präfektur Kardze in der chinesischen Provinz Sichuan ist sehr gespannt. Die Lage spannte sich an, nachdem nachdem eine Reihe von Flugblättern mit der Forderung nach Freiheit für Tibet auf der Hauptstraße der Stadt verstreut worden waren. Nach Informationen aus der Gegend ist die gegenwärtige Lage in der Gemein- de Dzogchen im Bezirk Derge (chin. Dege) der TAP Kardze äußerst kritisch, seit die Leute dort am 22. März, dem Vorabend einer wichtigen religiösen Zusammenkunft, Flugblätter auf den Straßen verstreuten. Eine große Zahl von Pilgern aus der Umgebung versammelte sich am 23. März im Kloster Dzogchen, um Phurchen, einen wichtigen Tag für die Ausführung bestimmter religiöser Zeremonien entsprechend zu begehen. siehe http://www.china-observer.de/090326-043510/Flugblaetter_mit_der_Forderung_nach_Unabhaengigkeit_Tibets_in_ China_aufgetaucht.html http://www.china-observer.de/090325-045228/Tibetisches_Kloster_in_China_von_Sicherheitskraeften_abgeriegelt. html http://www.china-observer.de/090327-142519/103_Moenche_des_Klosters_Lutsang_entlassen_sechs_befinden_sic h_noch_in_Haft.html
Handel zwischen Russland und China erlebt tiefen Einbruch
Die globale Krise hat zu einem massiven Rückgang des Warenumsatzes zwischen Russland und China geführt. Das stellte Russlands Vizepremier Alexander Schukow am Donnerstag in Harbin im Nordosten Chinas fest. Im September 2008 sei ein Zuwachs des Warenumsatzes um 43,6 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2007 verzeichnet worden, bereits im November sei es dagegen zu einem 8,7-prozentigen Rückgang gekommen, sagte Schukow, der an der feierlichen Eröffnung des Jahres der russischen Sprache in China teilnahm. Im Januar schrumpfte der bilaterale Warenumsatz bereits um 35,4 Prozent. Der russische Export verringerte sich dabei um 42,7 und der Import um 29,9 Prozent. Zugleich verwies der russische Vizepremier darauf, dass der bilaterale Handelsumfang in den zurückliegenden acht Jahren auf das Sechsfache gewachsen ist. 2008 war er um 28,7 Prozent gegenüber 2007 wertmäßig auf mehr als 55 Milliarden US-Dollar gestiegen. Der russische Export wuchs dabei um 33 Prozent auf 21,2 Milliarden US-Dollar. Die staatlichen und privaten Unternehmen in China mit einem Jahresumsatz von über fünf Millionen Yuan RMB haben im Januar und Februar einen Gewinn von rund 220 Milliarden Yuan RMB erzielt. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum bedeutet dies einen Rückgang um 37,3 Prozent.
Die staatlichen und mehrheitlich staatlichen Beteiligungsgesellschaften verzeichnen dabei mit bis zu 59 Prozent deutliche Gewinnrückgänge. siehe http://www.china-observer.de/090327-131501/Handel_zwischen_Russland_und_China_erlebt_schlagartigen_Einbr uch.html http://www.china-observer.de/090327-114448/Gewinne_grosser_chinesischer_Industrieunternehmen_gehen_zuru eck.html

Das faschistische China feiert den 50. Jahrestag der Besetzung Tibets durch chinesische Völkermordstruppen
Unter starken Sicherheitsvorkehrungen hat China erstmals am Samstag mit einem Gedenktag die Machtübernahme in Tibet vor 50 Jahren gefeiert. Auf der Feier anlässlich der “Befreiung der Leibeigenen” erklärte der tibetische KP-Chef Zhang Qingli, Peking werde gegen “separa- tistische” Bestrebungen hart durchgreifen. Die Zeremonie vor dem früheren Sitz des Dalai Lama in Lhasa wurde vom Staatsfernsehen übertragen. An der Zeremonie vor dem Potala-Palast in der tibetischen Hauptstadt nahmen rund 13.000 überwiegend in tibetische Trachten gekleidete Menschen teil. Sie sangen die chinesische Nationalhymne, auf dem Platz vor dem Palast flatterten die Fahnen der Volksrepublik. “Die Flagge mit den fünf Sternen wird immer über Tibet wehen”, sagte KP-Chef Zhang.
Er betonte, im Kampf gegen die “Bande” des Dalai Lama gehe es nicht um Religion und Menschenrechte, sondern um “die nationale Souveränität” der Volksrepublik. Deshalb dürfe China in seiner Wachsamkeit nicht nachlassen. Präsident Hu Jintao sagte laut der Nachrichtenagentur Xinhua, Tibets Wirtschaft und Gesellschaft könne sich nur als Teil “der großen Familie unseres Vaterlands und unter kommunistischer Führung” weiterentwickeln. siehe http://www.china-observer.de/090328-192153/China_feiert_den_50_Jahrestag_der_Besetzung_Tibets_durch_chine sische_Truppen.html http://www.epochtimes.de/articles/2009/03/27/425636.html http://www.focus.de/politik/ausland/china_did_22328.html?slide=2 http://diewahrheitsiegt.blogspot.com/ http://www.gfbv.it/3dossier/asia/tibet-ud.html https://www.oberpfalznetz.de/zeitung/1746938-100-tibeter_protestieren_vor_botschaft_chinas,1,0.html
Die chinesischen Faschisten haben erneut massiv zugeschlagen
Riesiges Computer-Spionagenetz entdeckt
New York (dpa) - Ein riesiges Spionagenetz hackt sich weltweit in Computer und hat bereits tausende Dokumente gestohlen. Das haben Wissenschaftler in Kanada entdeckt, wie die «New York Times» berichtet. Betroffen sind demnach häufig Botschaften, Außenministerien und andere Behörden. Außerdem wurden die Forscher in mehreren Büros des Dalai Lama fündig. In weniger als zwei Jahren hat sich «GhostNet» in knapp 1300 Rechner in 103 Ländern geschlichen. Das System wird offenbar von China aus kontrolliert. siehe http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/540253 http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,617374,00.html http://www.heise.de/newsticker/Chinesische-Spionage-Software-infiltriert-Rechner-tibetanischer-Exil-Regierung-- /meldung/135387 http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1703482_Internet-Spionage-Ghostnet-der-Geist-aus-dem-N etz.html http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/chinesisches-ghostnet-ueberwacht-regierungen/ http://www.tagesspiegel.de/medien-news/digital/Kanada-Spionage;art303,2762314 http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2009-03/13490330-hackernetzwerk-soll-hunderte-regierungscomput er-ausspioniert-haben-003.htm http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/540253 http://www.tagesschau.de/ausland/ghostnet100.html http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2009/03/29/international/it_spionage_alarm_in_103_laendern http://www.spickmich.de/news/200903291119-chinesische-hacker-knacken-computer-von-ueber-100-regierungen http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5jQ_FbGvoM_YwqhENV3nO24gf7fYw http://futurezone.orf.at/stories/1503650/ http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE52S01220090329 http://www.news.de/technik/1216796751498/hacker-knacken-regierungsrechner.html http://www.sat1.de/news/index.php/meldung/news_stories/4938535/3/nachrichten-panorama-cyberspione-knacke n-regierungscomputer http://www.n-tv.de/1128653.html http://www.n24.de/news/newsitem_4938535.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/2/0,3672,7551266,00.html http://www.china-observer.de/090329-153601/China_spionierte_Computer_in_103_Laendern_aus.html http://www.china-observer.de/090330-163001/Server_des_weltweiten_Spionagenetzwerks_GhostNet_vorwiegend _in_China.html http://www.epochtimes.de/articles/2009/03/29/425938.html
China: Ignoranz verantwortlich für den Tod von fünf Babys
Kakerlaken in Betten, an Decken und Wänden - die Mitarbeiter eines Tianjiner Krankenhauses wussten nichts über Hygiene. Ein Ermittlungsverfahren kam zu dem Ergebnis, dass der Tod von fünf neugeborenen Babys durch schwere Misswirtschaft und dem Fehlen der einfachsten Hygienevorschriften in einem Krankenhaus in der chinesischen Metropole Tianjin verschuldet war. Alle sechs Kinder hatten in kontaminierten Brutkästen des Krankenhauses gelegen, das medizinische Personal hatte keinerlei Kenntnisse über die Verhütung von Infektionen, so der Bericht. Vergangene Woche, als man den schlechten Gesundheitszustand der sechs Säuglinge erkannte, wurden sie in ein Kinderkrankenhaus nach Peking gebracht. Für fünf der Kinder kam jedoch jede Hilfe zu spät, der Zustand des überlebenden Neugeborenen sei nun stabil, berichtet das Staatsfernsehen CCTV. Wie die “China Youth Daily” berichtet, hatten sich zuvor zwei Väter über Kakerlaken in Betten, an Decken und Wänden im Krankenhaus beschwert. Auch die Zustände in der Pädiatrie- Abteilung waren äußerst mangelhaft, die Sicherheit für die Patienten konnte nicht mehr garan- tiert werden. Welche Konsequenzen daraus gezogen werden, ist nicht bekannt - immerhin hat das Gesund- heitsamt der Stadt Tianjin nun wenigstens Mitarbeiterschulungen hinsichtlich Hygienevor- schriften durchgeführt. siehe http://www.china-observer.de/090329-143002/China_Ignoranz_verantwortlich_fuer_den_Tod_von_fuenf_Babys.ht ml
Spanische Polizei hebt chinesischen Schleuserring aus
Die spanische Polizei hat einen Schleuserring zerschlagen, der Chinesen mit falschen Papieren für die illegale Einwanderung versorgte. Ein Polizeisprecher sagte am Montag, in Barcelona und der Nachbarstadt Badalona seien mehr als 50 Chinesen festgenommen worden. Die spanische Regierung von José Luis Rodríguez Zapatero verfolgt seit einiger Zeit eine Einwanderungspolitik, die schnellere Abschiebungen und schärfere Kontrollen an den Grenzen vorsieht. Vor allem Flüchtlinge aus Nordafrika versuchen, mit kaum seetauglichen Booten über die Route entlang der östlichen Kanareninseln oder die Meerenge von Gibraltar nach Spanien zu gelangen. Dabei kommen immer wieder Flüchtlinge ums Leben. Derzeit leben laut amtlichen Angaben bei einer Gesamtbevölkerung von 46 Millionen Einwohnern 5,2 Millionen Ausländer legal in Spanien; 1996 waren es 500.000. siehe http://www.china-observer.de/090330-183552/Spanische_Polizei_hebt_chinesischen_Schleuserring_aus.html
Polizei in China folterte Gymnasiasten zu Tode
Die chinesischen Behörden haben mehreren Polizisten vorgeworfen, einen jungen Häftling zu Tode gefoltert zu haben. Wie die englischsprachige Tageszeitung “China Daily” am Dienstag berichtete, starb Xu Gengrong am 8. März in der nördlichen Provinz Shaanxi, nachdem die Polizei versucht hatte, durch Folter ein Geständnis von ihm zu erzwingen. Der Gymnasiast soll eine Mitschülerin getötet haben. Nach einem Bericht auf der Website des chinesischen Fernsehsenders CCTV versagte das Herz des Verdächtigen während der mehrstündigen Folter. Sechs Polizisten seien festgenommen worden. Unterdessen berichtete eine Zeitung aus Peking, Anfang März seien binnen vier Tagen zwei Teenager tot in einem Jugendgefängnis in der Provinz Hunan gefunden worden. Die Umstän- de ihres Todes seien ungeklärt. Das Blatt zitierte die Eltern eines der Opfer mit der Aussage, die Leiche ihres Sohnes habe eine große offene Wunde und Blutergüsse an den Handge- lenken aufgewiesen. Nach Angaben des Justizvollzugs ereigneten sich die Todesfälle unter “normalen Umständen”. Der Volkskongress hatte in diesem Jahr zu einem besseren Schutz von Gefängnisinsassen aufgerufen, nachdem ein Häftling von Mitgefangenen totgeschlagen worden war. siehe http://www.china-observer.de/090331-171232/Polizei_in_China_folterte_Gymnasiasten_zu_Tode.html
PC-Wurm Conficker kommt angeblich aus dem faschistischen China
Am 1. April soll sich der PC-Wurm Conficker auf weltweit rund zehn Mio. infizierten PCs aktivieren. Die Angst der IT-Welt vor einer angenommenen Aktivierung des Schädlings am 1. April ist dementsprechend groß. Dann nämlich soll Conficker seinen Macher kontaktieren, der dann beliebige Befehle an die Millionen Zombie-PCs verschicken kann. Forscher arbeiten daher derzeit fieberhaft daran, den Ursprung des Wurms ausfindig zu machen. Microsoft hat auf die Wurm-Autoren sogar ein “Kopfgeld” von 250.000 Dollar ausgesetzt. Einer Sicherheits-Firma aus Vietnam will es nun zumindest gelungen sein, Conficker einem Land zuzuordnen: China. siehe http://www.china-observer.de/090331-125427/PC_Wurm_Conficker_kommt_angeblich_aus_China.html
China verkauft illegale Pestizide und andere Chemikalien nach Europa
Schlag gegen Handel mit illegalen Pestiziden
Beim bisher größten Schlag gegen den Handel mit illegalen Pflanzenschutzmitteln hat die Polizei in vier Bundesländern mehr als 30 Tonnen teils hochgiftiger Stoffe beschlagnahmt. Die Durchsuchungen fanden in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Nordrhein- Westfalen statt, wie die Hamburger Wirtschaftsbehörde am Freitag mitteilte. Gegen einen 65-jährigen Hamburger ermittelt nun die Staatsanwaltschaft wegen des Anfangsverdachts von Verstößen gegen das Chemikaliengesetz, das Markengesetz sowie der Urkundenfäl- schung. "Der Beschuldigte soll versucht haben, die illegale schwarze Nachfrage nach bewährten, aber inzwischen verbotenen Pflanzenschutzmitteln und Chemikalien zu bedie- nen", sagte ein Behördensprecher. Mehr als 200 Unternehmen sollen die Substanzen von dem Hamburger direkt oder über Zwischenhändler gekauft haben. Mitte Februar hatte die Polizei Geschäftsräume und Wohnung des 65 Jahre alten Verdächtigen durchsucht. Dabei wurden neben Unterlagen unter anderem rund 300 Kilogramm Pflanzenschutzmittel sicherge- stellt. In einem Gefahrstofflager im Hamburger Hafen entdeckten die Beamten rund eine Tonne eines sogenannten Wuchsstoffes sowie 19,4 Tonnen hochgiftiges Nikotinsulfat. Mitte der 90er-Jahre hatte ein niedersächsischer Geflügelgroßzüchter seine Batterie-Legehennen mit dem giftigen Stoff besprühen lassen, um Ungeziefer abzutöten. Der Fall hatte damals bundes- weit für Schlagzeilen gesorgt. Der nicht vorbestrafte Verdächtige ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft Hamburg "Berater zur Anwendung von Agrochemikalien". Über eine Lizenz zum Handel mit chemischen Mitteln verfügt er nicht. Er soll jahrelang Containerladun- gen mit Pflanzenschutzmitteln aus EU-Ländern, China, Indien und Südafrika eingeführt und im In- und europäischen Ausland vertrieben haben. siehe http://www1.ndr.de/nachrichten/pestizide100.html http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/1709665_Razzia-Illegaler-Handel-mit-Pflanzenschutzmitteln.ht ml?sid=632819cad8b140c3ec94cbb13a753ca2 http://www.pr-inside.com/de/schlag-gegen-handel-mit-illegalen-pflanzenschutzmi-r1162703.htm http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,617428,00.html
China: Demonstration gegen Fabrikschließung
Mehr als 1.000 Chinesen setzen einen Protestzug Richtung Peking in Gang. Aus Wut über den Verlust ihrer Arbeitsplätze haben sich mehr als 1.000 frühere Angestellte der chinesischen Textilindustrie in einem Protestmarsch auf den Weg nach Peking gemacht. Sie wollen die 140 Kilometer lange Strecke von Baoding in der nördlichen Provinz Hebei bis in die chinesische Hauptstadt mit Fahrrädern und zu Fuß zurücklegen, wie einer der Teilnehmer am Freitag der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua sagte. Die Demonstranten protestieren gegen die Schließung ihrer Fabrik in Baoding. Dort verloren 4.000 Angestellte vor einer Woche ihre Arbeit. “Wir sind sehr unglücklich und sehr verärgert über die nicht ausreichende Abfindung, die uns angeboten wurde”, sagte ein früherer Mitarbeiter telefonisch der Nachrichtenagentur AFP. Seinen Angaben zufolge kam der Protestmarsch rund 100 Kilometer vor Peking zum Stehen. Polizei und Behörden gaben gegenüber AFP an, nichts von einem Demonstrationszug zu wissen. Laut Xinhua gab es zunächst keine Berichte über gewaltsame Zwischenfälle.
Angesichts stark nachlassender Nachfrage in der Weltwirtschaftskrise mussten in China zahlreiche Fabriken dicht machen oder ihre Produktion drastisch runterfahren. Bislang haben deshalb rund 25 Millionen Wanderarbeiter ihre Arbeit verloren. siehe http://www.china-observer.de/090404-121502/China_Demonstration_gegen_Fabrikschliessung.html http://www.china-observer.de/090404-163003/Experte_sieht_Wanderarbeiter_als_Problem_fuer_China.html
