Handbuch zur Folter von Verdächtigen und Gefangenen sorgt in China für
Empörung
Eine Anleitung zur spurlosen Gewaltanwendung gegen Gesetzesbrecher hat in China für Empörung gesorgt. Die Enthüllungen über die Behörde Cheng Guan, die in chinesischen Städten für die Umsetzung von Anordnungen der Kommunalverwaltungen sorgt, verstärke das schlechte Image der Behörde, schrieben am Donnerstag mehrere staatliche Medien. Zuvor waren im Internet Auszüge aus einem Handbuch der Pekinger Cheng Guan veröff- entlicht worden, das Tipps für die Verschleierung von Gewaltanwendung gegen Beschuldigte enthält. Unter anderem hieß es in den veröffentlichten Auszügen, die Beamten sollten “kein Blut im Gesicht oder sichtbare Verletzungen am Körper der Menschen, denen sie gegenüberstehen, hinterlassen”. Sie sollten aufpassen, dass keiner sie sehe und “diese Handlungen schnell ausführen”. Dies zeige “den völligen Abstieg der Cheng Guan, dieser zunehmend verbreche- rischen Truppe, (…) zur am meisten verdammten Gruppe in China”, hieß es in einem online veröffentlichten Kommentar der Zeitung “Dongbei”. Auch in einem Blog im beliebten chine- sischen Internet-Portal Sohu waren empörte Reaktionen zu lesen. “Sie sind schlimmer als Gangster”, schrieb ein Nutzer über die Cheng Guan.
Die in die Kritik geratene Behörde erklärte auf ihrer Website, das Handbuch sei 2006 zum internen Gebrauch herausgegeben worden. Danach sei festgestellt worden, dass es ein paar “unzulässige” Formulierungen enthalte. Die Behördenmitarbeiter seien aber nie darin ausge- bildet worden, wie sie Gesetzesbrecher schlagen sollten, versicherte die Pekinger Cheng Guan. Die Mitarbeiter der Behörde, die nicht zur Polizei gehört, stehen immer wieder wegen Amtsmissbrauchs in der Kritik. Anfang 2008 hatten mehrere Cheng-Guan-Mitarbeiter in der Provinz Hubei einen Mann totgeschlagen. siehe http://www.china-observer.de/090423-090858/Handbuch_zur_Folter_von_Verdaechtigen_sorgt_in_China_fuer_Em poerung.html

ICT kritisiert weiteres Todesurteil in Tibet
Zwei weitere Tibeterinnen sind im selben Verfahren zu langen Haftstrafen verurteilt worden. Eine Tibeterin ist Berichten der staatlichen chinesischen Medien vom 21. April zufolge vom Mittleren Volksgericht in Lhasa wegen Brandstiftung zum Tode verurteilt worden. Die Verurtei- lung der Tibeterin Penkyi ist damit das fünfte Todesurteil, das von Gerichten in Zusammen- hang mit den Unruhen in Lhasa am 14. März 2008 verhängt worden ist. Zwei weitere Tibete- rinnen sind im selben Verfahren zu langen Haftstrafen verurteilt worden. Die International Campaign for Tibet (ICT) hat die Urteile scharf kritisiert: „Es gibt keinen Beleg dafür, dass die drei Tibeterinnen ein faires Gerichtsverfahren erhalten haben und angemessen rechtlich vertreten worden sind, so wie es auch die chinesischen Gesetze vorsehen. Die Urteile sind für die internationale Gemeinschaft nicht hinnehmbar.“ siehe http://www.china-observer.de/090428-043941/ICT_kritisiert_weiteres_Todesurteil_in_Tibet.html
Vier tibetanische Mönche zu je zwei Jahren Gefängnis verurteilt
Die gegen sie erhobenen Anklagen sind nicht klar 
Wie Radio Voice of Tibet (VOT) berichtet, hat das Bezirksgericht von Mangra, TAP Tsolho, Provinz Qinghai, vier tibetische Mönche des Klosters Lutsang im Bezirk Mangra zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Unter Berufung auf einen tibetischen Mönch namens Kedrup vom Kloster Drepung in Südindien berichtet VOT, daß die Behörden am 10. April 2009 sechs Mönche des Klosters Lutsang festnahmen. Die gegen sie erhobenen Anklagen sind nicht klar. Ebensowenig ist bekannt, wann die Gerichtsverhandlung stattfand und wie der Wortlaut des Urteils ist. Bei den Verurteilten handelt es sich um: Kalsang Gyatso, 21, Soepa Gyatso, 24, Lungtok Gyatso, 22, und Zoepa Gyatso 19. Sie befinden sich gegenwärtig im Haftzentrum Tongkor in der Nähe von Siling, der Provinzhauptstadt von Qinghai. Die übrigen zwei Mönche seien freigelassen worden. siehe http://www.china-observer.de/090427-045315/Vier_tibetische_Moenche_in_China_zu_zwei_Jahren_Gefaengnis_v erurteilt.html
Folgen der Wirtschaftskrise
Chinas oberstes Volksgericht: Ausländische Investoren ziehen ihr Kapital zurück
Ein Beamter des Obersten Volksgerichtes Chinas bestätigte einen massiven Rückzug von ausländischen Investoren und eine steigende Anzahl von Konkursmeldungen bei privaten Unternehmen.
Die Veränderungen in der nationalen und internationalen Wirtschaftsumgebung verursache viele Wirtschaftskonflikte und Streitigkeiten. Dies zeige sich deutlich an der zunehmenden Anzahl der bei den Gerichten eingereichten Klagen. Darauf wies dem Bericht der chinesi- schen Zeitung Xinjing-Bao vom 18. April zufolge der stellvertretende Präsident des Obersten Volksgerichtes Chinas, Xi Xiaoming, in einer Arbeitssitzung der Volksgerichte hin. Laut Xi sei die Anzahl der eingereichten Wirtschaftsklagen zwischen Februar 2008 und Februar 2009 im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren um 19,62 Prozent gestiegen. Bei den Streitigkeiten sei das verbreitete Phänomen zu erkennen, dass die ausländischen Investoren ihr Kapital zurückzögen und die Unternehmen verließen. Die Konkursanträge von privaten Unternehmen hätten deutlich zugenommen.
Vor Kurzem meldete das chinesische Handelsministerium eine starke Reduzierung der unmittelbaren Investitionen von ausländischen Investoren. Die Investitionen im Januar 2009 beliefen sich auf 7,54 Milliarden Renminbi Yuan (rund 754 Millionen Euro) und sind im Vergleich zum Januar 2008 um 32,6 Prozent gesunken. Die ausländischen Investments sind seit Oktober vergangenen Jahres rückläufig. siehe http://www.epochtimes.de/articles/2009/04/21/434781.html

Für Tibeter gibt es keine Gerechtigkeit
Am Prozess gegen einen hohen Lama wird Pekings Repressionspolitik deutlich.
Am frühen Morgen des 18. Mai 2008 unterbrachen die Behörden alle Formen der Kommu- nikation zu einem Städtchen auf dem Lande - Telefonleitungen, Mobiltelephone, das Internet und sogar die Straßen, die dorthin führen, alles wurde blockiert. Um 6 Uhr standen über eintausend Angehörige der Volksbefreiungsarmee, der Bewaffneten Volkspolizei und Sonder- polizeieinheiten bereit, um ein Haus einzunehmen. Gleichzeitig umstellten über viertausend Soldaten und Militärpolizisten zwei kleinere Nonnenklöster in der Nähe und besetzten sie.
Der 52jährige hoch angesehene tibetische Lama Phurbu Tsering [chin. Pubu Ciren], das geistliche Haupt des Buramna Tempels [Pangrina] und des Klosters Yatseg, beide im Bezirk Kardze (chin. Ganzi) in der Provinz Sichuan gelegen, wurde im Zusammenhang mit den Demonstrationen während des vergangenen Jahres in dieser Gegend am 21. April 2009 vor ein chinesisches Gericht gestellt. Am Ende der Verhandlung wurde noch kein Urteil gefällt, das Gericht würde das Urteil später verkünden, hieß es. Wenn der Rinpoche für schuldig befunden würde, müsse er mit einer sehr langen Haftstrafe rechnen, sagte sein Anwalt nach der Verhandlung. siehe http://www.china-observer.de/090429-044222/Fuer_Tibeter_gibt_es_keine_Gerechtigkeit.html
Chinas Absurditäten
Rauchvorschriften
In der Provinz Hubei heisst es ab sofort: Genug rauchen oder gefeuert werden.
China schnürt ein Konjunktur-Paket mit Warnhinweis. Künftig haben die Beamten des Kreises Gong´an in Zentralchina eine gute Ausrede, warum sich die Zigarettenpause etwas hinzieht: Schliesslich wurden sie von ihren Vorgesetzten aufgefordert, jährlich in Summe rund 230.000 Päckchen zu rauchen. Das berichtet die chinesische englischsprachige Zeitung Global Times und bezieht sich auf einen Bericht der in Hubei erscheinenden Chutian Metropolis Daily. Natürlich herrscht keine freie Glimmstengelwahl: Vorgeschrieben sind lokale Zigarettenmar- ken. Auf diesem Wege soll die heimische Zigarettenindustrie angekurbelt werden. Zudem sollen so die Einnahmen durch Tabaksteuern erhöht werden. Die Zigarettenproduzenten in Hubei stehen in einem scharfen Konkurrenzkampf mit den Herstellern der Nachbarprovinz Hunan. “Diese Verordnung wird über die Tabaksteuer die lokale Wirtschaft ankurbeln”, ist Chen Nianzu, Mitglied der Gong´an Zigaretten-Markt-Aufsicht, überzeugt. Jede Abteilung hat nun ein vorgeschriebenes Rauch-Soll. Wer dies nicht erfüllt, riskiert im Extremfall gar seinen Job. siehe http://www.china-observer.de/090506-080002/China_Rauchvorschriften.html http://www.sportal.de/sportal/generated/dreierkette/index_nosports790.html http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,622762,00.html http://www.abendblatt.de/vermischtes/article1003823/China-Beamte-sollen-doch-nicht-auf-Zwang-rauchen.html http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0505/vermischtes/0111/index.html http://www.tz-online.de/aktuelles/welt/tz-nichtraucher-muessen-zahlen-276893.html
Hongkonger Quarantäne
China lässt Mexikaner endlich in Heimat zurückfliegen Die UNO hat China indirekt Diskriminierung an Mexikanern vorgeworfen
Dutzende in China unter Quarantäne gestellte Mexikaner haben am Mittwoch in ihre Heimat zurückfliegen dürfen. Die mehr als 70 mexikanischen Staatsbürger, die keinerlei Symptome der Schweinegrippe zeigten, wurden in einem von der Regierung gecharterten Flugzeug nach Hause gebracht. China hatte die Mexikaner aus Angst vor einer Verbreitung der Krankheit in Hotels und Krankenhäusern isoliert. Die Zahl der Todesfälle stieg unterdessen auf 31. Neben 29 Schweinegrippe-Toten in Mexiko meldeten die USA einen zweiten Fall: Eine 33-jährige Frau in Texas starb nach Angaben der US-Behörden nach einer Infektion mit dem Grippe-Virus. Die Lehrerin sei seit dem 19. April in einem Krankenhaus in McAllen behandelt worden, hieß es. Kurz zuvor habe sie noch ein gesundes Baby zur Welt gebracht. siehe http://www.epochtimes.de/articles/2009/05/06/441519.html http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,622570,00.html http://www.merkur-online.de/welt/zr-mexikaner-china-heimgekehrt-281376.html http://www.pr-inside.com/de/china-laesst-mexikaner-in-heimat-zurueckfliegen-r1232565.htm http://www.china-observer.de/090509-080002/Die_UNO_hat_China_indirekt_Diskriminierung_an_Mexikanern_vorg eworfen.html
Chinesische Ex-Manager der Bank of China zu hohen Strafen verurteilt
Alle fünf Abgeklagten waren wegen einer Verschwörung angeklagt, die 1991 begann und bis Oktober 2004 andauerte. Zwei frühere Manager der Bank of China und ihre wahren Gattinnen wurden am Freitag in Las Vegas von einem Bundesgericht wegen zahlreicher Delikte verur- teilt, die sie in den USA im Zusammenhang mit kriminellen Machenschaften und Geldwäsche in großem Stil begangen haben. Am 29. August 2008 waren sie von einem Bezirksgericht in Las Vegas bereits wegen Gangstertum, Geldwäsche, dem internationalen Transport von gestohlenem Eigentum sowie Pass- und Visabetrug verurteilt worden. US-Distriktsrichter Philip M. Pro verurteilte Xu Chaofan, auch bekannt unter dem Namen Hui Yat Fai, zu 25 Jahren, Xu Guojun alias Hui Kit Shun zu 22 Jahren, Kuang Wan Fang alias Wendy Kuang sowie Yu Ying Yi zu jeweils acht Jahren Gefängnis. Alle vier Angeklagten wurden zu drei Jahren beaufsichtigter Haftentlassung und einer Schadenersatzzahlung von insgesamt 482 Million US-Dollar verurteilt. Gegen Kuang Wan Fang und Yu Ying Yi hat die US-Regierung zudem Schritte zur Ausbürgerung aus den USA veranlasst. siehe http://www.china-observer.de/090510-064649/Chinesische_Ex_Manager_der_Bank_of_China_zu_hohen_Strafen_v erurteilt.html
USA wirft China gefährliches Verhalten seiner Militärschiffe vor China wirft US-Marine erneut Eindringen in Hoheitsgewässer vor
Erneuter Marine-Zwischenfall 100 Kilometer vor der Küste Chinas.
Die USA haben China erneut vorgeworfen, eines ihrer Militärschiffe in internationalen Gewäs- sern bedrängt zu haben. Der neuerliche Marine-Zwischenfall habe sich vergangene Woche etwa 100 Kilometer vor der Küste der Volksrepublik zugetragen, wo zwei chinesische Fische- reischiffe “auf gefährliche Weise” nahe dem US-Überwachungsschiff “Victorious” manövriert hätten, sagte Pentagon-Sprecher Bryan Whitman am Dienstag in Washington. “Dies war unsi- cheres und gefährliches Verhalten, das auf diplomatischem Wege angesprochen werden muss”, sagte Whitman. Das US-Schiff habe auf das Vorgehen der Chinesen mit “elementaren Defensivmaßnahmen” reagiert, sagte der Sprecher ohne nähere Angaben. Außerdem sei ein in der Nähe kreuzendes chinesisches Militärschiff informiert worden, die beiden chinesischen Fischereischiffe hätten schließlich abgedreht. Der Vorfall habe sich bereits in der vergangenen Woche ereignet.
China wirft den USA erneut einen Verstoß gegen das Völkerrecht und das Eindringen von Schiffen der US-Marine in die ausschließliche Wirtschaftszone des Landes vor. Zuvor hatte ein Pentagon-Vertreter mitgeteilt, dass chinesische Trawler im Gelben Meer die Arbeit des US-Schiffes „Victorious“ behinderten, das die Situation in der Region beobachtet habe. Nach amerikanischen Angaben befand sich das Schiff in einer Entfernung von 170 Meilen (274 Kilometern) zur chinesischen Küste. „Die reale Situation besteht darin, dass sich das Schiff der US-Marine in Verletzung des Völkerrechts und der entsprechenden Bestimmungen der chinesischen Gesetzgebung ohne Genehmigung der chinesischen Seite in der ausschließlichen Wirtschaftszone Chinas im Gelben Meer befunden hat“, sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Ma Zhaoxu, am Mittwoch. „Die chinesische Seite bringt ihre Besorgnis im Zusammenhang mit diesem Zwischenfall zum Ausdruck und hat sich schon an die USA mit der Forderung gewandt, effektive Maßnahmen zur Verhinderung einer Wiederholung solcher Zwischenfälle zu ergreifen“, betonte er. Im März hatte das Pentagon mitgeteilt, dass sich fünf chinesische Schiffe dem US-Marine- schiff „Impreccable“ genähert hätten, das im Südchinesischen Meer, 120 km südlich der chinesischen Insel Hainan einen Forschungsauftrag erfüllt habe, und dessen Weiterfahrt verhindert hätten. siehe http://www.china-observer.de/090506-081820/USA_wirft_China_gefaehrliches_Verhalten_seiner_Militaerschiffe_v or.html http://www.china-observer.de/090507-103337/China_wirft_US_Marine_erneut_Eindringen_in_Hoheitsgewaesser_v or.html
Fünf Mönche die vor den ausländischen Medien demonstrierten nach Indien geflohen
Die Mönche hatten im April vergangenen Jahres vor einer staatlich arrangierten Tour auslän- discher Journalisten ihre Meinung kundgetan. Fünf tibetische Mönche, die 2008 an einer Protestaktion im Kloster Labrang*, die durch die internationale Presse ging, beteiligt waren, erreichten sicher die indische Hauptstadt. Über ein Jahr waren sie den chinesischen Sicher- heitskräften aus dem Weg gegangen. Die Mönche - Gendun Gyatso, Kelsang Jinpa, Lobsang Gyatso, Jamyang Jinpa und Jigme Gyatso - hatten im April vergangenen Jahres vor einer staatlich arrangierten Tour ausländi- scher Journalisten im Kloster Labrang - in einer von Tibetern besiedelten Gegend der Provinz Gansu - ihre Meinung kundgetan. Ihr Auftritt fügte sich in die Reihe der zahlreichen Protest- bekundungen gegen die chinesische Regierung seit dem März 2008. Als sie später hörten, daß die Behörden nach ihnen fahnden, um sie festzunehmen, entwi- chen sie und hielten sich in den Bergen um das Kloster versteckt. „Wir lebten sie die Tiere und bewegten uns von Ort zu Ort. Aber das war immerhin noch besser als das Gefängnis“, sagte Gendun Gyatso, einer der Organisatoren der Protestaktion, bei einem Interview. siehe http://www.china-observer.de/090511-044932/Fuenf_Moenche_die_vor_den_auslaendischen_Medien_demonstrier ten_nach_Indien_geflohen.html
Tibetische Exilregierung zur Anschuldigung Chinas Folter-Video sei eine Fälschung
YouTube Video über Chinas Brutalität in Tibet sind keine Fälschung
„Wir haben Augen, um andere zu sehen, aber um uns selbst zu betrachten, brauchen wir einen Spiegel“. Am 20. März 2009 veröffentlichte das Department of Information & International Relations (DIIR) der Central Tibetan Administration (CTA) in Dharamsala ein kurzes Video, das zeigt, wie chinesisches Sicherheitspersonal - Public Security Bureau (PSB) und People’s Armed Police (PAP) - auf am Boden liegende, gefesselte Tibeter, die an den Demonstrationen vom vergan- genen März beteiligt werden, barbarisch einschlagen. Durch diesen bildlichen Nachweis in Verlegenheit gebracht, hat die chinesische Regierung kürzlich auf der Website von China’s Tibet , eines offiziellen Journals über Tibet , eine eher unscheinbare Protestnote oder Tirade der Empörung gegen die tibetische Exilverwaltung (CTA) losgelassen. siehe http://www.china-observer.de/090510-061406/Tibetische_Exilregierung_zur_Anschuldigung_Chinas_Folter_Video _sei_eine_Faelschung.html http://www.china-observer.de/090327-045608/YouTube-Video-ueber-Chinas-Brutalitaet-in-Tibet-sind-keine-Faelsch ung.html
Geflohene Mönche schildern Chinas Grausamkeit in Tibet
“Die Lage alleine veranlaßte uns, gegen die chinesische Regierung auf die Straße zu gehen.” Fünf junge Tibeter, die letztes Jahr gegen die nun schon fünf Jahrzehnte währende verfehlte Politik der chinesischen Regierung in Tibet protestierten, berichteten ausführlich über die Politik der Marginalisierung der Tibeter und das brutale Vorgehen der Behörden seit dem 10. März vergangenen Jahres. Die fünf Tibeter sind: Gedhun Gyatso, Kelsang Jinpa, Jamyang Jinpa, Losang Gyatso und Jigme Gyatso. Gedhun Gyatso und Kelsang Gyatso waren maßgeblich an der Organisation der Protestaktion in Labrang, Bezirk Sangchu, TAP Kanlho, Provinz Gansu, am 14. März 2008 beteiligt. Nachdem sie Dharamsala am 11. Mai 2009 erreicht hatten, sprachen sie bei einer Presse- konferenz zu den Medien. Sie berichteten aus eigener Erfahrung von der repressiven Politik der chinesischen Regierung gegen das tibetisch Volk und schilderten das unvorstellbare Leid, das die Tibeter seit letztem Jahr durchmachen müssen, als die chinesische Regierung ihren Ruf nach mehr Freiheit und der Rückkehr des Dalai Lama nach Tibet gewaltsam unterdrückte. siehe http://www.china-observer.de/090513-044257/Geflohene-Moenche-schildern-Chinas-Grausamkeit-in-Tibet.html

Das faschistische China protestiert gegen Pariser Ehrenbürgerwürde für Dalai Lama
Chinesische Regierung fordert von Paris keine Fehler in Tibet-Frage. Die Pariser Stadtregie- rung wurde seitens China dazu aufgefordert, die Einmischungen in die chinesische Innen- politik einzustellen und in der Tibet-Frage keine Fehler mehr zu begehen. Dies sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Ma Zhaoxu, am 7. Mai in Beijing. Berichten zufolge plant die Stadt Paris, dem Dalai Lama im Juni die Ehrenbürgerwürde zu verleihen. Dazu sagte Ma Zhaoxu, durch beiderseitige Bemühungen hätten die Beziehungen zwischen China und Frankreich wieder eine gesunde Basis. China hoffe, mit Frankreich gemeinsam alle Störungen beseitigen und die Beziehungen weiter gesund und stabil entwickeln zu können. siehe http://www.china-observer.de/090509-164502/China_gegen_Pariser_Ehrenbuergerwuerde_fuer_Dalai_Lama.html
Ein Jahr nach dem Beben: Sichuan will endlich Klarheit - Angehörige von Opfern werden bedroht und eingeschüchtert
Chinas »Wiederaufbaukrieg« in der Erdbebenregion Sichuan
Ein Jahr nach dem schweren Erdbeben in Südwestchina sitzt der Schock bei vielen Menschen noch immer tief. Besonders Eltern, die ihre Kinder verloren haben, fühlen sich von den Behörden alleingelassen. Nachdem am 12. Mai 2008 die Erde in Sichuan gebebt hatte, war schnell klar, dass unter den Opfern viele Schulkinder sein würden. Sie hatten kaum eine Chance aus ihren Klassenzimmern zu entkommen, bevor die Schulgebäude in Sekunden zusammenstürzten. Viele Schulen waren von so schlechter Bauqualität, dass sie später als "Tofu-Häuser" bezeichnet wurden - so wackelig wie Quark aus Sojamilch, der in China ein Grundnahrungsmittel ist.
Suche nach Antworten
Seit einem Jahr suchen betroffene Eltern nun nach Antworten auf die Frage, warum die Schulgebäude so schnell eingestürzt sind und nach Verantwortlichen. Ein Jahr hat es gedau- ert, bis die Behörden offizielle Zahlen zu den Schulkindern bekanntgegeben haben. Demnach sind 5335 Kinder in eingestürzten Schulen umgekommen. Über 3300 Schulgebäude müssen neugebaut oder repariert werden. Viel mehr haben die Eltern bis heute kaum erfahren. Die offiziellen Stellen sind sehr darum bemüht, den Wiederaufbau und die Unterstützung von Partei und Regierung in den Vordergrund zu stellen. Chinesische Medien berichten zum Jahrestag des Erdbebens von komplett neuen Städten, die bald zum Bezug fertig sind und neuen Autobahnen, die den Fortschritt in die Region bringen sollen.
Zensur, Trauer und Hilflosigkeit Ein Jahr nach dem Erdbeben in Sichuan Tote Schüler ohne Namenslisten Chinas Regime nennt geringere Verlustziffern beim Beben in Sichuan
12. Mai, der Jahrestag des verheerenden Erdbebens in der chinesischen Provinz Sichuan im vergangenen Jahr: Während die „rührenden" Berichte der parteitreuen Medien China überfluten, wird Chinas Zensurmaschine ebenfalls in Betrieb gesetzt. Alle Interviews in den Erdbebenregionen müssen von der Zensurbehörde genehmigt und organisiert sein. Eine Familie widersetzt sich diesen Anordnungen und spricht offen von ihrer vermissten Tochter, die von Soldaten lebendig aus den Trümmern gezogen worden war. Gao Sifa, Initiator der freiwilligen Hilfsgruppe „Chinaherz", lehnte unwillig die Anfrage eines telefonischen Inter- views von Epoch Times ab. Das Interview mit den Medien müsse vorab von der lokalen Propa- gandabehörde der Stadt Mianyang genehmigt werden, das nannte Gao als Grund.
Nach einem Jahr der Ungewissheit gab das chinesische Regime endlich am 7. Mai die offi- ziellen Zahlen an über die Todesfälle bei den Schülern während des verheerenden Erdbebens in Sichuan, das direkt vor den Olympischen Spielen ausbrach. Das Regime behauptet, dass 5.335 Schüler getötet wurden oder vermisst werden, weit weniger, als andere unabhängige Organisationen schätzen. Seit dem 18. September 2008 hat das Regime behauptet, dass die Todesrate des Erdbebens von Sichuan bei 69.227 läge und dass 17.923 Menschen noch vermisst würden. Bis zum 7. Mai hat das Regime keinen Kommentar zu dem Punkt herausgegeben, ob schlechte Bau- qualität mit dem Einsturz von 7.000 Schulgebäuden in Zusammenhang stehe. Auch über die Zahl der getöteten Schüler wurde keine Aussage gemacht.
Pro zwei Schulen starb jeweils nur ein Schüler?
Nach einem Bericht des Sprachrohrs des Regimes, der „Xinhua Nachrichtenagentur", hat Tu Wentao, der Leiter des Erziehungsministeriums der Provinz, behauptet, dass die Verlust- ziffern von den Schulen und den Erziehungsbehörden bestätigt worden seien. Nach der offiziellen Bestandsaufnahme seien 14.000 Schulen zerstört oder beschädigt worden. siehe http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/2/0,3672,7587170,00.html http://www.epochtimes.de/articles/2009/05/11/443368.html http://www.epochtimes.de/articles/2009/05/12/444415.html http://www.china-observer.de/090512-124336/China-gedenkt-der-Erdbebenopfer-in-Sichuan-vor-einem-Jahr.html http://www.china-observer.de/090512-112403/China-gedenkt-mit-einer-Schweigeminute-den-87-000-Erdbeben-Opf ern.html http://www.china-observer.de/090511-180328/Chinas-Wiederaufbaukrieg-in-der-Erdbebenregion-Sichuan.html
Geheime Liste mit in China gesperrten Internetseiten aufgetaucht
Die Website Wikileaks hat Daten einer Geheimen Liste mit in China zensierten Seiten veröffentlicht. Was Google für den Großteil der Welt darstellt, ist Baidu für China. Kürzlich ist eine Liste von der Regierung gesperrter Seiten geleaked. Auf die Frage, welche Suchma- schine man benutzt, werden viele mit Google antworten. In China sieht dies jedoch etwas anders aus. Der Gigant hat es dort bislang nicht geschafft, die beliebteste Suchmaschine des Landes vom ersten Platz zu verdrängen. Hierfür sind mitunter viele Faktoren entscheidend, wie beispielsweise die Tatsache, dass man mithilfe von Baidu urheberrechtliche geschützte MP3s direkt suchen kann. Eine Funktio- nalität, die sich mit Google nur etwas aufwendiger erreichen lässt. Hinzu kommt die Tatsache, dass die schützende Hand der Regierung über Baidu liegt. Diese will jedoch auch ihren Anteil erhalten, welcher in Form von gefilterten Suchergebnissen auf die User einwirken. Eine Suche mit Baidu fördert nämlich nicht automatisch das beste Ergebnis zutage, sondern verschweigt die Ergebnisse, durch die sich die Regierung beeinträchtigt fühlt. siehe http://www.china-observer.de/090507-064228/Geheime-Liste-mit-in-China-gesperrten-Internetseiten-aufgetaucht.h tml
Chinas Schulbücher verschweigen 40 Millionen Hungertote
Wissenschaftler beschreibt Maos Todeskampagne nach “Großem Sprung nach vorn”. In einem Interview mit der chinesischen Tageszeitung Guangzhou Daily enthüllte Yuan Long- ping, der Mann, der als „Vater des Hybrid-Reis” bekannt wurde, dass 40-50 Millionen Menschen während der Kampagne der Kommunistischen Partei „Der Große Sprung nach vorn” in den späten 1950er Jahren an Hunger starben. In dem Interview sagte Yuan, dass die sogenannten „Drei Jahre der Naturkatastrophen”, 1960, 1961 und 1962, über die in chinesischen Lehrbüchern berichtet wird, das direkte Resultat der rücksichtslosen Versuche der chinesischen KP waren, die Stahlproduktion im ganzen Land zu steigern. „Die nachfolgenden Generationen wissen gar nicht, dass die Menschen während des „Großen Sprungs nach vorn” ganze Wälder abholzten, um Platz für Stahlfabriken zu schaffen und so das ökologische Gleichgewicht erheblich gestört haben,” sagte Yuan der Guangzhou Daily. „Die große Dürre von 1959 führte zu einem fast vollständigen Ernteausfall und die schreckliche Hungersnot, die dann folgte, forderte über die Jahre 40 bis 50 Millionen Tote. Ich persönlich habe fünf Leichen am Straßenrand liegen sehen, einige auf den Feldern und einige unter den Brücken. Es war ein unvorstellbares Elend.” siehe http://www.china-observer.de/090508-080002/Chinas-Schulbuecher-verschweigen-40-Millionen-Hungertote.html
Sandstürme, Dürre und Überflutungen Chinas Wirtschaft leidet unter schlechten Wetterverhältnisse
Nicht nur mit der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise hat China zu kämpfen, sondern auch mit Wetterlagen, die das Land großflächig zumindest zeitweise veröden. Während sich in den städtischen Gebieten Chinas die Wirtschaftslage immer mehr verschlechtert, kämpfen die ländlichen Gebiete schon im dritten Jahr mit sehr schlechten Wetterbedingungen, die die gesamte Wirtschaft und möglicherweise die Preise für Nahrungsmittel beeinflussen werden. So war es schon in den Jahren 2007 und 2008. Nach einem zusammenfassenden Bericht des Meteorologischen Instituts Chinas vom 28. April, gab es Überschwemmungen in Südchina. In Nordchina traten nicht nur Sandstürme auf, sondern es gab auch eine große Dürre und die Situation verschlechtert sich weiter.
Seit Mitte April sind in Ost- und Zentralchina die heftigsten Niederschläge des Jahres gefallen. In vielen Gegenden gab es Überschwemmungen und Erdrutsche. Nach Angaben vom Ende April sind allein in der Provinz Guangdong Flutschäden in Höhe von 24 Millionen Yuan (ungefähr 2,4 Millionen Euro) entstanden. Über 1.560 Hektar Ackerland wurden überflutet und liegen für etliche Zeit brach. siehe http://www.epochtimes.de/articles/2009/05/11/443823.html
Birmas Militärjunta - geschützt vom faschisti- schen China - lässt Aung San Suu Kyi verhaften
Die Inhaftierung der myanmarischen Friedensnobelpreisträgerin Suu Kyi sorgt weltweit für Empörung. Wird sie zu Gefängnis verurteilt, könnte dies aufgrund ihrer schwachen Gesund- heit eine tödliche Strafe sein. Am Montag soll der Prozess beginnen. Die Europäische Union forderte die sofortige Freilassung der Oppositionsführerin. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon warnte die Militärregierung von Myanmar, dem früheren Birma, davor, den Versöhnungspro- zess im Land zu untergraben. US-Außenministerin Hillary Clinton sprach von einer ungerecht- fertigten Anklage gegen Aung San Suu Kyi.
Grund für die Anklage war der unerlaubte Besuch eines US-Staatsbürgers im Haus der Oppositionsführerin, die seit Jahren unter Hausarrest steht und keinen Kontakt mit der Außenwelt haben darf. Der Mann war durch den See zum Haus von Aung San Suu Kyi geschwommen und hatte sich offenbar zwei Tage dort aufgehalten. Über seine Beweggründe ist nichts bekannt. Der Anwalt von Aung San Suu Kyi sagte, er sei uneingeladen gekommen und aufgefordert worden, das Haus zu verlassen. In weniger als zwei Wochen wäre sie endlich frei gewesen: Birmas Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi (63) hätte ihren letzten Hausarrest nach sechs Jahren abgesessen. Stattdessen wurde sie gestern mit ihren beiden Haushälterinnen verhaftet und aus ihrem Haus am See in der ehemaligen Hauptstadt Rangun abgeführt. Die Friedensnobelpreisträgerin wurde in das berüchtigte Insein-Gefängnis gebracht. Am Montag soll ihr wegen Verletzung der birmani- schen Sicherheitsgesetze der Prozess gemacht werden. Ihr drohen erneut drei bis fünf Jahre Haft. "The Lady", wie Aung San Suu Kyi von ihren Anhängern liebevoll genannt wird, ist ein Symbol der Hoffnung für ihr Land und ein internationales Sinnbild für friedlichen Widerstand gegen die Unterdrückung. Fast zwölf der vergangenen 20 Jahre verbrachte sie unter Arrest. Von dort aus kämpfte sie unbeirrbar weiter für Demokratie. 1990 hatte Suu Kyi die Wahlen in Birma gewonnen, die Militärjunta verweigert ihr jedoch seither die Machtübernahme.
Westliche Appelle verpuffen solange China das Regime in Burma stützt
siehe http://www.tagesschau.de/ausland/myanmar122.html http://www.china-observer.de/090514-202632/Westliche-Appelle-verpuffen-solange-China-das-Regime-in-Burma-st uetzt.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,625024,00.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,624724,00.html http://www.n-tv.de/1155037.html http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4255155,00.html http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4254440,00.html http://www.morgenpost.de/printarchiv/politik/article1093258/Birmas_Oppositionsfuehrerin_ist_wieder_im_Hoelle nloch.html http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1755268_Birma-Friedensnobelpreistraegerin-im-Gefaengni s.html http://www.rp-online.de/public/article/politik/ausland/708261/Clinton-fordert-Freilassung-der-Nobelpreistraegerin. html http://www.focus.de/panorama/vermischtes/birma-friedensnobelpreistraegerin-suu-kyi-droht-haftstrafe_aid_39918 6.html http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/479311/index.do?_vl_backlink=/home/index.do http://www.stern.de/politik/ausland/:Myanmars-Oppositionsf%FChrerin-Suu-Kyi-Besuch/700747.html http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/burmesische_oppositionschefin_im_gefaengnis_1.2552761.html http://www.ksta.de/html/artikel/1242232185686.shtml http://www.ksta.de/html/artikel/1242232185749.shtml http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/birmas-oppositionsfuehrerin-vor-gericht/ http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE54D01P20090514 http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3856&Alias=WZO&cob=414129 http://www.nachrichten.at/nachrichten/ticker/art449,177304
siehe auch Video http://www.n-tv.de/1154773.html
Der konkrete und direkte Einfluss des faschistischen China führt zu extremen Greueltaten
MÄDCHEN IN NEPAL
Verkauft von den eigenen Eltern
Kinderhandel ist verboten in Nepal. Theoretisch. Trotzdem lassen viele Eltern ihre Töchter als "Kamalari" schuften: Als Sklavinnen putzen, kochen, waschen verängstigte Mädchen von früh bis spät. Urmila, 19, hat das hinter sich. Und eine Mission: das Ende der Ausbeutung. Die Angst kommt im Januar. Wenn die Volksgruppe der Tharu im Südwesten Nepals ihr Neujahrsfest Maghi feiert, wenn die Männer trunken vom Selbstgebrauten durch die Dörfer wanken, dann tauchen sie auf - die Landlords, wie sie hier genannt werden, Vermittler und Großgrundbesitzer. Sie haben Geld, viel Geld, und wollen nur eins: Mädchen und junge Frauen kaufen. Obwohl Kinderhandel in dem Himalaja-Staat längst verboten ist, floriert das schmutzige Geschäft - getrieben von Tradition, Armut und dem Alkoholismus der Väter. siehe http://www.spiegel.de/schulspiegel/ausland/0,1518,623460,00.html

Dissident im faschistischen China vor Jahrestag von Tiananmen-Massaker angeklagt
Während der Proteste vor 20 Jahren gehörte Zhou zu den Führern einer Studentengruppe, die sich maßgeblich an den Demonstrationen beteiligt hatte. Im Vorfeld des 20. Jahrestages des Massakers auf dem Pekinger Tiananmen-Platz hat die chinesische Polizei einen Führer der damaligen Proteste wegen Betrugs angeklagt. Die Anklage gegen Zhou Yongjun sei seiner Familie am Mittwoch in Suining im Südwesten Chinas mitgeteilt worden, sagte dessen Bruder, Zhou Lin, der Nachrichtenagentur AFP. Demnach war der 41-jährige frühere Studentenführer, der mehrere Jahre in den USA gelebt hatte, im September von den chinesischen Behörden bei seiner Rückkehr nach China verhaftet worden. Die Situation sei jedoch unklar und die Familie warte auf weitere Informationen der Behörden über die Anklage seines Bruders, sagte Zhou Lin. Da sein Bruder so lange in den USA gelebt habe, sei unklar, wie er sich in China des Betrugs habe schuldig machen können. siehe http://www.china-observer.de/090513-123906/Dissident-in-China-vor-Jahrestag-von-Tiananmen-Massaker-angekla gt.html http://www.china-observer.de/090513-120024/Heute-vor-20-Jahren-Hungerstreik-chinesischer-Studenten.html http://www.china-observer.de/090514-195515/Chinas-Ex-Regierungschef-beklagt-Ereignisse-um-Tiananmen-Massa ker.html
Tibetische Schüler demonstrierten gegen die Verunglimpfung des Dalai Lama
Ihre Demonstration wurde bald von Sicherheitskräften und der Bewaffneten Volkspolizei (PAP) unterdrückt. Am 24. April 2009, noch vor dem morgendlichen Läuten der Schulglocke, traten 300 Schüler der Tibetischen Mittelschule von Sangchu, die sich unmittelbar neben dem Kloster Labrang im Bezirk Sangchu (chin. Xiahe), TAP Kanlho (chin. Gannan), Provinz Gansu, befindet, in den Schulhof und protestierten gegen die Abwertung des Dalai Lama durch die Schulbehörden. siehe http://www.china-observer.de/090515-044154/Tibetische-Schueler-demonstrierten-gegen-die-Verunglimpfung-des- Dalai-Lama.html
China auf Platz 1 der Polizeistaaten
Insgesamt wurden in der Studie 52 Länder weltweit unter die Lupe genommen. Deutschland auf Platz 10. Westliche Demokratien sind auf dem Weg zum elektronischen Polizeistaat. Dies belegt eine Studie aus den USA. Auf einer Liste von 52 Staaten steht auf Platz 1 China, Platz 5 geht an die Briten, gefolgt von den USA, Singapur, Israel, Frankreich. Platz 10: Deutschland. Die größte Freiheit genießen Brasilien, Mexiko und die Philippinen. Die Welt auf dem Weg zum elektronischen Polizeistaat? Entsprechende Tendenzen belegt ein Bericht einer US-Sicher- heitsfirma, welche sich mit Kryptographie beschäftigt. siehe http://www.china-observer.de/090514-071004/China-auf-Platz-1-der-Polizeistaaten.html
China: 161 Menschen vermutlich wegen Chemiefabrik in Klinik
In China sind mehr als 160 Menschen ins Krankenhaus eingeliefert worden, die in der Nähe einer Chemiefabrik wohnen. Es handele sich sehr wahrscheinlich um einen gravierenden Fall von Luftverschmutzung, berichtete die Tageszeitung “Beijing Times” am Donnerstag. In der Stadt Jilin in der gleichnamigen Provinz im Nordosten der Volksrepublik seien 161 Mitarbeiter und Anwohner der Fabrik ins Krankenhaus gekommen. Zudem hätten hunderte weitere Menschen über Beschwerden wie Kopfschmerzen und Erbrechen geklagt. Luftverschmutzung ist ein riesiges Problem in China. In zwei von fünf Städten gilt die Luft einer Studie zufolge als “verschmutzt” oder gar “gefährlich”. siehe http://www.china-observer.de/090514-134309/China-161-Menschen-vermutlich-wegen-Chemiefabrik-in-Klinik.html
Chinesischen Kindern mangelt es an umfassenden Fähigkeiten
Vor einigen Jahren hat man einen Vergleich der körperlichen Konstitution von Kindern aus China, Japan und Südkorea durchgeführt. Dem Ergebnis zufolge liegen chinesische Schüler weiter hinter den Schülern aus Japan und Südkorea zurück. Worin liegt die Ursache dafür, und hat sich diese Situation mittlerweile geändert? Wenn man eine chinesische Grundschule oder ein Gymnasium besucht, fällt einem auf, dass über die Hälfte der Schüler Brillen tragen. Noch dazu sind viele Schüler übergewichtig. Einer Statistik zufolge befindet sich die gesamte körperliche Konstitution der chinesischen Schulkinder mittlerweile - anders als noch vor zwanzig, dreißig Jahren - auf einem Tiefpunkt.
Worin liegt die Ursache dafür? Dazu meint der Bildungsexperte Ni Bangwen: “Die Ursache liegt darin, dass unsere Schulbildung den aktuellen realen Begebenheiten nicht entspricht. Die Erziehung in den Schulen ist nicht auf die Altersstruktur und auf die Kettenglieder zuge- schnitten.” Chinesische Schulkinder leiden heute zu sehr unter Leistungsdruck. Die riesigen Berge an Schularbeiten rauben ihnen die Freizeit zum Sporttreiben, Spielen und Denken, wie der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao im März in seinem Rechenschaftsbericht zugab. Die Bewertung der Fähigkeiten von Schülern basiert heute fast nur auf Prüfungser- gebnissen. Auch der Experte Ni Bangwen muss tatenlos zuschauen, wie sein Kind bis in die tiefe Nacht in den Hausaufgaben versinkt. Sein Sohn ist im letzten Grundschuljahr und steht nun kurz vor der Aufnahmeprüfung für das Gymnasium. Er sagt: “Noch vor einigen Jahren hatte meine Frau geschworen, sie werde unser Kind auf keinen Fall überfordern. Dies ist heute nur noch ein Traum. Wenn mein Sohn nicht Tag und Nacht lernt, wird er sicher nicht ins Gymnasium aufgenommen. Denn alle Schüler lernen unermüdlich. Man muss einfach mitmachen, sonst hat man keine Chance, eine gute Schule zu besuchen. Es gibt keine andere Wahl.” siehe http://www.china-observer.de/090505-144502/Chinesischen-Kindern-mangelt-es-an-umfassenden-Faehigkeiten.ht m
China warnt und droht erneut den EU-Staaten vor Treffen mit dem Dalai Lama
Das wahre Ziel des Dalai Lama sei es, die freundschaftlichen Beziehungen zwischen China und den EU-Staaten zu zerstören. Erstmals seit dem jüngsten Streit um Tibet halten die Europäische Union und China einen Gipfel ab. Zu dem Spitzentreffen am Mittwoch in Prag wird der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao erwartet. Im Zentrum der Beratungen stehen die Wirtschaftsbeziehungen sowie der Klimaschutz. “Bei dem Gipfel geht es ausschließlich um das Kitten von Scherben”, sagt der China-Experte John Fox vom Brüsseler European Council on Foreign Relations. Den ursprünglich für Dezember in Lyon geplanten Gipfel hatte China abgesagt. Peking protestierte damit gegen ein Treffen des französischen Staatschefs und damaligen EU-Ratspräsidenten Nicolas Sarkozy mit dem geistlichen Oberhaupt der Tibeter, dem Dalai Lama.
siehe http://www.china-observer.de/090519-152221/China-warnt-erneut-EU-Staaten-vor-Treffen-mit-dem-Dalai-Lama.htm ll http://www.china-observer.de/090519-044029/Europaeer-duerfen-sich-nicht-von-China-spalten-lassen.html http://www.sat1.de/news/index.php/meldung/politik/5070769/3/nachrichten-artikel-politik-china-verbittet-sich-ein mischung-der-eu http://www.n24.de/news/newsitem_5070769.html