
Die Mittel sind durchaus vorhanden, was unseren Politikern und Volksvertretern fehlt ist der Mut zu harten, unbarmherzigen Maßnahmen, zu konsequentem Handeln, - indem z.B. die Piratennester an der Küste Somalias zu Asche bombardiert werden, indem man auch an Land gegen sie vorgeht und niemanden von ihnen am Leben lässt. Solange gefasste Piraten - wie durch die kanadische Marine - einfach nur entwaffnet und wieder frei gelassen werden, haben diese Bastarde kein Motiv damit aufzuhören. Aber wenn es keine Überlebenden mehr bei den Aktionen gibt, wenn nur noch tote Piraten vorgeführt werden, wird sich das ändern. Eben das altvertraute, über Jahrhunderte praktizierte Vorgehen gegen sie ... Aber dazu gehört der Mut zu entschlossenem, konsequentem Handeln.
ANTI-PIRATEN-OPERATION "ATALANTA"
Totaler Schutz bleibt eine Illusion
Aus dem Schutzkorridor im Golf von Aden haben Piraten das deutsche Schiff "MS Victoria" entführt. Dass der Reisfrachter im Konvoi fuhr, half nicht. Der Fall zeigt: Der Schutztruppe von EU und USA fehlen die Mittel zum Kampf gegen die Seeräuber.
Das Wort Konvoi hört man im Kommandozentrum der EU-Mission "Atalanta" im englischen Northwood dieser Tage nicht so gern. "Group Transit", so die Strategen der europäischen Anti-Piraterie-Mission, sei ein viel genauerer Ausdruck für die Gruppen von Handelsschiffen, die durch den Golf von Aden, genauer gesagt durch den von der EU-Mission benannten Korridor dort, geschleust würden. Eine richtige Übersetzung ins Deutsche gibt es für "Group Transit" nicht. Der Unterschied aber ist klar: Ein Konvoi wird militärisch geschützt, die Durchfahrt in der Gruppe hingegen nur lose überwacht. Die Aktion der Seeräuber lässt die von Verteidigungsminister Franz-Josef Jung nur zu gern als Erfolg bezeichnete EU-Mission "Atalanta" nicht gut aussehen. Dreimal schon gelang es Piraten mittlerweile, Frachter aus dem Schutzkorridor zu fischen, den die Kriegsschiffe sichern sollen. Das zweite Mal hat es nun ein deutsches Schiff getroffen, das zwar unter fremder Flagge fährt, doch der Reederei Intersee in Haren an der Ems gehört. Diese konnte mitteilen, dass es der elfköpfigen Crew aus Rumänien gut geht. siehe http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,623277,00.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/1/0,3672,7573761,00.html http://www.n-tv.de/1149996.html http://www.tagesschau.de/ausland/piraterie130.html http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E370D97936E4945889DFDE73EB87626B7~ATp l~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell http://www.focus.de/politik/ausland/schiffahrt-wieder-deutsches-schiff-von-piraten-gekapert_aid_396508.html http://www.focus.de/politik/ausland/jemen-piraten-kapern-deutsches-schiff_aid_396467.html http://www.focus.de/politik/ausland/verteidigung-marine-setzt-im-golf-vor-aden-neun-piraten-fest_aid_376766.html http://www.n24.de/news/newsitem_5032046.html
Die islamischen Kinderficker werden wieder aktiv
SAUDI-ARABIEN
Ehepaar verheiratet zehnjährige Tochter
Empörung in Saudi-Arabien: Dort hat ein Ehepaar seine zehnjährige Tochter mit einem 26-jährigen Kinderficker verheiratet, geschützt durch den Islam und die Scharia. Ihr Vater wollte nicht, dass das Mädchen "eine alte Jungfer" wird. Auf die Frage eines Journalisten der Zeitung "al Watan", warum sie den Ehevertrag unterschrieben hat, antwortete die kleine Amina: "Meine Mutter hat mir gesagt, dass er (der Bräutigam) mit mir zum Lebensmittelladen gehen wird, um mir dort alles zu kaufen, was ich will." Außerdem habe sie nicht gewollt, dass ihr Vater böse wird.
Das kennen wir doch, aus den einschlägigen Warnungen vor Kinderfickern ... “nimm von fremden Männern keine Bonbons an”
Dieser ist dem Bericht zufolge absolut davon überzeugt, die richtige Entscheidung für seine Tochter getroffen zu haben. Er habe sie so früh verheiratet, "damit sie keine alte Jungfer wird". Mit den vier jüngeren Schwestern von Amina wolle er genauso verfahren, sobald sie in ihrem Alter sind, zitiert ihn das Blatt. Zwar hatte die Mutter laut "al Watan" wenigstens noch zwei Jahre warten wollen, bis die Ehe vollzogen wird, doch der 26-jährige Bräutigam lehnte das ab. Die Hochzeitsfeier, bei der es auch zum Geschlechtsverkehr zwischen dem Mädchen und ihrem Ehemann kommen soll, wird demnach in zwei Monaten stattfinden. siehe http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,623221,00.html http://www.welt.de/vermischtes/article3686503/Wieder-Minderjaehrige-zur-Heirat-gezwungen.html
Druck auf türkischen Generalkonsul wächst
Seine angeblichen Rassismus-Vorwürfe gegen die Deutschen bringen den türkischen Generalkonsul Hakan Kivanc immer stärker in Bedrängnis. Nach dem Bekanntwerden zweier eidesstattlicher Versicherungen werde man "umgehend das Gespräch mit der türkischen Seite suchen", erklärte gestern ein Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin. Kivanc hatte sich im Februar in Düsseldorf zu einem Gespräch mit Unterstützern des in der südöstlichen Türkei gelegenen Klosters Mor Gabriel getroffen. Dabei soll Kivanc laut Gesprächsteilnehmern unter anderem gesagt haben, wenn man den Deutschen die Adern aufschlitze, fließe braunes Blut heraus. Zudem würden die Deutschen den Türken am liebsten ein "T" in die Haut tätowieren, ähnlich wie sie es mit den Juden in der NS-Zeit getan hätten. Der Diplomat hatte die Ende April bekannt gewordenen Vorwürfe scharf zurückgewiesen.
Zwei der Teilnehmer an dem Gespräch haben unterdessen jedoch eidesstattliche Versiche- rungen bei einem Frankfurter Anwalt hinterlegt, in denen sie Kivancs Äußerungen bestätigen. Daraufhin forderte gestern die CDU/CSU-Bundestagsfraktion den Abzug des in Düsseldorf ansässigen Diplomaten. Für die Unionsfraktion sind die Vorwürfe inzwischen so klar, "dass Hakan Kivanc nicht weiter als Generalkonsul in Deutschland tragbar ist". siehe http://nachrichten.rp-online.de/article/politik/Druck-auf-tuerkischen-Generalkonsul-waechst/38493 http://www.welt.de/die-welt/article3690010/Tuerkischem-Generalkonsul-wird-rassistische-Hetze-vorgeworfen.html http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gPHja1927856M93gcFtXYBfJFmRA http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M5c041b5ea83.0.html?&tx_ttnews%5BbackPID%5D=&tx_ttne ws%5Bmode%5D=single http://www.pr-inside.com/de/druck-auf-tuerkischen-generalkonsul-waechst-r1234004.htm http://www.derwesten.de/nachrichten/im-westen/2009/5/6/news-119047013/detail.html http://www.n-tv.de/1150616.html
AFGHANISTAN Taliban planen Offensive gegen Bundeswehr
Ausweitung der Kampfzone: Nach SPIEGEL-Informationen planen die Taliban massive Angriffe auf deutsche Isaf-Truppen. Die Extremisten wollen vor der Bundestagswahl blutige Gefechte provozieren- und so die Mehrheit im Parlament für den Afghanistan-Einsatz kippen. Nach Erkenntnissen der amerikanischen Isaf-Führung in Kabul droht der Bundeswehr und ihren Verbündeten in den kommenden Monaten eine Offensive der Taliban. Die militanten Islamisten weichen bereits dem militärischen Druck der Amerikaner im Süden und Osten aus und planten, in Regionen zuzuschlagen, in denen sie weniger Widerstand erwarten, vor allem im deutschen Verantwortungsbereich. Erste Anzeichen der "neuen Qualität" sei die veränderte Angriffstech- nik wie der doppelte Hinterhalt gegen eine Bundeswehrpatrouille am 29. April im Nordwesten von Kunduz, bei dem ein Soldat starb und vier weitere verwundet wurden. Die Taliban hätten ihre Kommandostruktur der neuen Lage bereits angepasst. Seit kurzem folgten die örtlichen Kommandeure im Norden zentralen Weisungen der Führung in Peschawar und Quetta in Pakistan und operierten gemeinsam mit Kämpfern der Qaida. Inzwischen seien Usbeken, Tadschiken und Tschetschenen der Extremistengruppe um Tahir Juldaschew in der Region aktiv, bestätigt der Chef des afghanischen Geheimdienstes in Kunduz, General Abdulmajid Azimi. siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,623739,00.html
Deutsche Soldaten in Gefecht verwickelt
Deutsche Soldaten sind in Afghanistan in ein mehrstündiges Gefecht verwickelt worden. Dabei gab es Todesopfer auf der Gegenseite. Bundeswehrsoldaten sind jedoch nicht verletzt worden. Das teilte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Thomas Raabe, mit.
Eine deutsche Patrouille mit knapp 30 Soldaten sei am Donnerstagnachmittag in der Nähe von Kundus mit Panzerabwehrwaffen attackiert worden und habe die Angreifer anschließend zusammen mit afghanischen Sicherheitskräften verfolgt. Es habe ein mehrstündiges Gefecht gegeben, in dessen Verlauf vier Mitglieder der Gegenseite durch afghanische Sicherheitskräfte getötet, vier weitere verwundet und vier gefangen genommen worden seien - "allesamt durch afghanische Behörden", berichtete Raabe. Auch am Freitag sei noch weiter gekämpft worden. Der Verlauf des Zwischenfalls dokumentiere, dass die Zusammenarbeit zwischen afghanischen und deutschen Behörden funktioniere. "Unsere Botschaft ist weiterhin, dass diejenigen, die uns oder unsere Alliierten angreifen, damit rechnen müssen, dass sie verfolgt werden", sagte der Sprecher.
Nachtrag
Afghanistan: Der deutsche "Blutzoll" wird steigen
Berlin. Mit Blick auf den deutschen Wahlkampf verwickeln die Taliban deutsche Soldaten immer häufiger in Gefechte. Der Einsatz der Bundeswehr, lange als Beitrag zur friedlichen Stabili- sierung Afghanistans verharmlost, ist längst zum Krieg geworden.
Am fernen Hindukusch haben die Taliban den deutschen Wahlkampf fest im Visier. Im Norden Afghanistans, dem Stationierungsgebiet der über 3 500 Soldaten der Bundeswehr, bahnt sich eine militärische Offensive der Aufständischen an. Immer wieder verwickeln die Taliban deutsche Soldaten in massive Feuergefechte - zuletzt beschossen sie eine Routine-Patrouille mit Kalaschnikows und Panzerfäusten. Die Deutschen wehrten sich und erhielten für ihr Gefecht die Unterstützung amerikanischer Kampfjets.
Es herrscht längst Krieg
„Unser Blutzoll wird steigen“, prophezeit ein verantwortlicher deutscher General in Berlin angesichts wachsender Verluste. Der Einsatz der Bundeswehr, lange als Beitrag zur friedlichen Stabilisierung Afghanistans verharmlost, ist längst zum Krieg geworden. Von „Unfällen“ spricht nicht einmal mehr der überforderte Verteidigungsminister Franz-Josef Jung (CDU). Sondern von „Gefallenen“. Bisher sind 35 tote deutsche Soldaten zu beklagen. Längst ist der Kampf gegen den Terrorismus, der vor acht Jahren nach dem Angriff auf die Zwillingstürme in New York als Blitzkrieg begann, in einem Abnutzungskrieg gemündet, der von den westlichen Streitkräften militärisch nicht zu gewinnen ist. siehe http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/2009/5/15/news-119825060/detail.html
Drei Angriffe auf Bundeswehr-Soldaten innerhalb 24 Stunden
Die Bundeswehr steht in Afghanistan immer mehr unter Beschuss: In den vergangenen 24 Stunden wurden deutsche Soldaten dreimal angegriffen - verletzt wurde dabei offenbar niemand. Verteidigungsminister Jung will dennoch nicht von einem Kriegseinsatz sprechen. Der letzte Angriff erfolgte am Samstag: Im Norden Afghanistans sind deutsche Soldaten binnen 24 Stunden drei Mal attackiert worden. Der jüngste Angriff ereignete sich nach Angaben des Verteidigungsministeriums gegen 17 Uhr MESZ, als deutsche Soldaten der Schnellen Eingreiftruppe (Quick Reaction Force) westlich von Kundus mit vier Panzerfaustgranaten beschossen. Die Angreifer seien geflohen. Verletzte oder Sachschäden gab es bei der QRF den Angaben zufolge nicht. siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,625316,00.html
Bundeswehr nimmt Taliban-Anführer fest
Elitesoldaten des Kommandos Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr haben am Donnerstag- morgen im Norden Afghanistans einen seit langem gesuchten mutmaßlichen Taliban-Anführer gefangen genommen. Nach Angaben des deutschen Verteidigungsministeriums wird der Mann für einen Anschlag auf Bundeswehr-Soldaten und Angriffe auf afghanische Amtsträger verantwortlich gemacht. Das Verteidigungsministerium in Berlin identifizierte den Terrorverdächtigen am Nachmittag als Abdul Razeq. siehe http://www.sat1.de/news/index.php/meldung/homepage/5038189/3/nachrichten-politik-index-deutsche-soldaten-in- gefecht-verwickelt http://www.rtl.de/rtlaktuell/rtl_aktuell_artikel.php?article=28104&pos=5 http://wiegold.focus.de/augen_geradeaus/2009/05/neue-qualit%C3%A4t-mal-andersrum-.html http://www.welt.de/politik/article3703748/Geschnappter-Taliban-nicht-nach-Deutschland.html http://www.welt.de/die-welt/article3698348/Afghanistan-KSK-fasst-Terrorplaner.html http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5iobgxqRj5DAa73TnryA12uN65ROw http://nachrichten.rp-online.de/article/titelseite/Deutsche-Elitesoldaten-fassen-Taliban-Fuehrer/38632 http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,623448,00.html http://www.sueddeutsche.de/politik/174/467745/text/ http://www.zeit.de/online/2009/20/afghanistan-ksk-taliban http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EB83A94D0ED044E438903433A510D160B~AT pl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed http://www.tagesschau.de/ausland/taliban128.html http://www.hna.de/politiksolo/00_20090507203418_Zugriff_im_Hochgebirge_KSK_der_Bundswehr_stell.html http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE5460FH20090507 http://www.pr-inside.com/de/deutsche-elitesoldaten-machen-in-afghanistan-r1240432.htm http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/2009/5/7/news-119158796/detail.html http://www.pr-inside.com/de/bundeswehr-fasst-hochrangigen-taliban-f-uuml-hrer--r1237461.htm http://www.focus.de/politik/ausland/bundeswehr-soldaten-unter-feuer-in-afghanistan_aid_397295.html http://www.webnews.de/http://www.fr-online.de/top_news/1747633_Bundeswehr-in-Afghanistan-Stundenlange-Gef echte.html
SOMALIA Tote und Verletzte bei Kämpfen in Mogadischu
Mindestens 35 Tote und Dutzende Verletzte: Bei Kämpfen zwischen radikalislamischen Gruppen und regierungstreuen Milizen ist es in Somalia zu blutigen Auseinandersetzungen gekommen. Es waren die schwersten Kämpfe seit Jahresbeginn in der somalischen Hauptstadt Mogadischu: 60 Menschen wurden verletzt und mindestens 35 getötet, als Radikal-Islamisten mit Granaten und Maschinengewehren gegen eine von der Regierung unterstützte islamische Miliz vorgingen. Wohnhäuser wurden von Granaten und Einschüssen getroffen, überall war Maschinegewehrsalven zu hören. Allein bei einem Granatenangriff auf eine Moschee sollen mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen sein. Augenzeugen berichteten übereinstim- mend, die Granate sei am Sonntag direkt vor der Tür des Gotteshauses explodiert.
Zunächst war es der "Miliz der Union der Islamischen Gerichte" gelungen, einen Polizeiposten zu erobern. Die Gruppe unterstützt den gemäßigten Islamisten Sheik Sharif Ahmed. Anschließend kam es dann zu stundenlangen Gefechten mit den Kämpfern der "Hizbul Islam" und der Al-Schabab Miliz. Letztere sehen in Sheik Sharif lediglich ein Werkzeug des Westens, obwohl dieser islamisches Recht, die Scharia, in Somalia eingeführt hat und mit Hilfe religiöser Führer den Dialog mit den radikalen Gruppen sucht. siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,623938,00.html
Islam bedeutet Frieden ...
lautet die gebetsmühlenartig vorgetragene Standardantwort der islamischen Fundamentalisten, der pseudo-religiösen Heuchler und Massenmörder.
Wie aber ist in Einklang zu bringen mit der Tatsache, dass mehr als 50% aller Morde nach staat- lichen Statistiken weltweit von islamischen Gewalttätern begangen werden, - bei Massen- und Völkermord sogar mehr als 70% aller Pogrome?
Irgendetwas scheint da doch ganz offensichtlich mit dem Selbstverständnis der Islamisten nicht zu stimmen.
Tochter als Geisel «Sie wird von der Familie verstoßen»
Wegen Geiselnahme muss sich ein 46-jähriger Mann vor dem Landgericht Stuttgart verant- worten. Er soll seine Tochter gegen ihren Willen in der Türkei festgehalten haben, weil sie einen Deutschen heiraten wollte. Der seit 30 Jahren in Deutschland lebende Türke soll seine Tochter im vergangenen Jahr als Geisel genommen haben. Er habe damit die Beziehung der 25-Jäh- rigen zu einem deutschen Mann verhindern wollen, heißt es in der Anklage. Der Verlobte hatte die Polizei informiert, nachdem die Frau nicht aus der Türkei zurückkehrte. Zum Prozessauftakt beantragte der Verteidiger des 46-Jährigen eine Vertagung. Der Anwalt sagte, er sei zu spät über die Zusammensetzung des Gerichts informiert worden.
Serap Cileli, Autorin und Gründerin des Vereins für Menschenrechte und Integration «Peri», kennt solche Fälle. «Alle Achtung, dass der deutsche Partner Anzeige bei der Polizei erstattet hat. Die Frage ist, wie lange die junge Frau diesen Weg geht. Wenn sie die Anzeige nicht zurückzieht und ihr Vater verurteilt wird, wird sie vom Familienverband verstoßen», sagt Cileli, die seit Mitte der 1990er Jahre nach eigener Aussage über 400 türkischstämmige Mädchen und junge Frauen bei Problemen wie Zwangsverheiratung beraten und betreut hat. Cileli weiß, wovon sie spricht, denn sie musste mit 15 Jahren in der Türkei selbst eine Ehe eingehen. Sie litt und floh sieben Jahre später nach Deutschland. «Zwangsverheiratung ist Vergewaltigung auf Lebensdauer» steht auf der Internetseite der 43-Jährigen.
Im Stuttgarter Fall schilderte die Staatsanwaltschaft, dass der türkische Vater trotz seiner relativ liberalen Erziehungsprinzipien den deutschen Freund seiner ältesten Tochter nicht akzeptierte, da er kein Moslem ist. «Ob eine türkische Familie liberal ist oder nicht, das sagt gar nichts aus», betont Serap Cileli im Gespräch mit news.de. «Diese Konflikte und Menschenrechtsverlet- zungen sind in allen Bildungsschichten bittere Realität. Es kommen auch Jura- und Lehramts- studentinnen oder Erzieherinnen zu mir, deren Eltern angesehene Geschäftsleute sind, perfekt Deutsch sprechen und einen deutschen Freundeskreis haben. Dennoch werden diese Mäd- chen sehr stark traditionell erzogen. Wenn dann die Tochter einen ‹Andersgläubigen› heiraten will, ist es das größte Unglück.» siehe http://www.news.de/article/435/--sie-wird-von-der-familie-verstossen--
US-Oberbefehlshaber für Afghanistan wird abgelöst "Neues Denken" kostet General McKiernan den Job
Nach weniger als einem Jahr im Amt soll der Oberbefehlshaber der US-Truppen in Afghanistan, General David McKiernan, abgelöst werden. "Wir können und müs- sen besser in Afghanistan agieren", sagte US-Verteidigungsminister Robert Gates in Washington. Für die Region seien ein "neues Denken" und ein "neuer Ansatz" gefordert, betonte Gates. Neuer Kommandeur der US- und der NATO-Truppen in Afghanistan solle General Stanley McChrystal werden, der noch vom Senat bestätigt werden muss. siehe http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistankommandeur100.html http://www.sueddeutsche.de/politik/736/468302/text/ http://www.nzz.ch/nachrichten/international/obama_setzt_auf_neue_generaele_1.2545764.html http://www.ftd.de/politik/international/:Neuer-Befehlshaber-USA-kopieren-Irak-Taktik-in-Afghanistan/512961.html http://www.ksta.de/html/artikel/1238966932282.shtml http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/478519/index.do?_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/index.do http://bazonline.ch/ausland/amerika/Die-USArmee-setzt-neu-auf-Sonderkraefte/story/20543521 http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EBE82228D8ADC4A5594F27CA1D60CAA66~ATp l~Ecommon~Scontent.html http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE54B0BA20090512 http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/aussenpolitik/art391,176559 http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,624160,00.html http://www.welt.de/die-welt/article3728853/Fuer-Obamas-neue-Afghanistan-Strategie-war-der-General-zu-zoegerlich.html
Auslandseinsatz
Jung will mehr Soldaten nach Afghanistan schicken
Angesichts der wachsenden Unsicherheit im Norden Afghanistans will Verteidi- gungsminister Franz Josef Jung (CDU) das Bundeswehrkontingent um 600 Kräfte aufstocken. «200 Soldaten sollen die Präsidentschaftswahlen am 20. August absichern, weitere Soldaten werden die Schnelle Eingreiftruppe verstärken», sagte Jung der «Frankfurter Rundschau» laut Vorabbericht. «Darüber hinaus werden wir Kräfte zum Schutz unserer Truppe in kritische Gebiete schicken», kündigte er an. Insgesamt werde die Mandatsobergrenze von 4500 Soldaten aber nicht über- schritten. Jung sagte, die Taliban in Nordafghanistan hätten ihre Taktik umgestellt. Zuletzt seien Bundeswehr-Patrouillen in zwei militärisch angelegte Hinterhalte geraten und mit Panzerfäusten attackiert worden. Jung äußerte die Befürchtung, dass sich die Situation im Norden weiter verschlechtern könne, wenn der Druck auf die Taliban im Süden und Osten durch die US-Truppen wächst. siehe http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/2009/5/13/news-119644024/detail.html http://www.sueddeutsche.de/politik/748/468314/text/ http://www.n24.de/news/newsitem_4839328.html http://www.tagesschau.de/inland/afghanistan398.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/9/0,3672,7587465,00.html
War das ein Taliban Anschlag auf Kinder?
Fast hundert afghanische Mädchen in Schule vergiftet 
In einem neuen Fall mutmaßlicher Giftgasanschläge auf Mädchenschulen in Afghanistan sind fast hundert Schülerinnen verletzt worden. Insgesamt 98 Mädchen und mehrere Lehrer wurden mit Bewusstseinsstörungen, Schwächeanfällen, Erbrechen und Kopfschmerzen ins Kranken- haus eingeliefert, berichtet Klinikchef Ahmed Chalid Anajat aus der Kleinstadt Mahmud Raki, etwa 70 Kilometer nördlich der Hauptstadt Kabul. Die Mädchen hätten Gas eingeatmet. Ein Arzt berichtete, in der Schule sei offenbar über Nacht Gas verströmt. Die radikal-islamischen Taliban würden dafür verantwortlich gemacht. Es ist bereits der dritte derartige Vorfall. Am Montag waren in der 20 Kilometer entfernten Stadt Tscharikar 61 Schülerinnen und ein Lehrer mit ähnlichen Symptomen ins Krankenhaus eingeliefert worden. In der gleichen Stadt war Ende April bereits auf eine andere Schule ein Giftgasanschlag verübt worden. siehe http://www.fuldaerzeitung.de/861681 http://www.swissinfo.ch/ger/news/newsticker/international/Fast_hundert_afghanische_Maedchen_in_Schule_vergif tet.html?siteSect=143&sid=10689402&cKey=1242141673000&ty=ti&positionT=5 http://www.a-z.ch/news/politik/fast-hundert-afghanische-maedchen-in-schule-vergiftet-1439996 http://www.dasjournal.net/news/295/ARTICLE/20937/2009-05-12.html http://www.news.ch/Fast+hundert+afghanische+Schuelerinnen+vergiftet/386269/detail.htm http://www.nzz.ch/nachrichten/international/afghanistan_schule_giftgas__1.2543312.html
Die hässliche und blutige Fratze des islamischen Faschismus
GENITALVERSTÜMMELUNG
"Eine Prozedur, mit Folter zu vergleichen"
Sie werden im Namen der Tradition gequält und entstellt: In Deutschland leben Schätzungen zufolge 20.000 beschnittene Frauen, Tausenden weiteren droht die oft tödliche Prozedur. Nun soll ein neues Gesetz für eine härtere Bestrafung der Täter sorgen. Neben der Klitoris werden den Mädchen meist auch Teile der Schamlippen abgeschnitten, oft wird die Vagina bis auf eine winzige Öffnung zugenäht. Bislang jedoch galt die Beschneidung von Frauen in Deutschland als einfache oder gefährliche Körperverletzung. Nur wenn eine Betroffene nachweislich aufgrund der Beschneidung unter besonders schweren Folgen litt und beispielsweise ihre Fortpflanzungsfähigkeit verloren hatte, wurden die Täter wegen schwerer Körperverletzung belangt. Dies soll sich nach dem Willen von 91 Parlamentariern nun ändern. Sie haben einen Gesetzentwurf in den Bundestag eingebracht, der vorsieht, dass Genitalverstümmelung künftig härter bestraft wird. siehe http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,624816,00.html
Nachtrag
Genitalverstümmelungen: Koalition will endlich hart durchgreifen
Die Große Koalition von Union und SPD will härter gegen Genitalverstümmelungen bei jungen Migranten vorgehen. Wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" berichtet, hat sich die Koalition auf eine Verschärfung des Strafrechts verständigt, die an diesem Donnerstag im Bundestag beschlossen werden soll. "Wir müssen das grausame Ritual der Beschneidung von Mädchen effektiver bekämpfen. Es darf nicht länger sein, dass Täter wegen Lücken im Strafrecht davon- kommen", sagte SPD-Fraktionsvize Fritz Rudolf Körper. Nach den Plänen der Koalition können Beschneidungen von Mädchen und jungen Frauen künftig lebenslang verfolgt werden. Bisher gilt für entsprechende Straftaten eine Verjährungsfrist von zehn Jahren. Ist diese abgelaufen, müssen Eltern, Mediziner oder traditionelle Beschneider keine Strafe mehr befürchten. Weil Angehörige Verstümmelungen nicht anzeigen und die Opfer oft nicht zur Polizei gehen, blieben viele Peiniger bisher straffrei. siehe http://www.n-tv.de/politik/Koalition-will-durchgreifen-article390757.html http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1819001_Genitalverstuemmelung-Schutz-fuer-Maedchen.ht ml
GESCHICHTE
Verwesung im Trog
War das Morgenland die Wiege der Grausamkeit? Historiker haben extreme Formen staatlicher Gewalt im Altertum untersucht. Insgesamt "1.192.000 Feinde", rechnete Julius Cäsar vor, seien unter seiner Führung getötet worden. Kaiser Tiberius ließ jungen Männern die Harnröhre zuschnüren und flößte ihnen Unmengen Wein ein. Unter Caligula kam in Rom die Sitte auf, Adlige öffentlich zu zersägen.
Aber reicht das für einen Spitzenplatz in der Hitliste der Grausamkeiten? In einem neuen Buch haben Historiker Formen von Gewalt im Altertum untersucht, die gezielt "Ekel, Grauen, Horror und Entsetzen" auslösen sollten*. Ihr Fazit: Besonders im Orient, wo früh große Flächenstaaten mit unterschiedlichen Ethnien entstanden, zeigte man sich beim Einsetzen von Martern und Todesqualen als Machtinstrument erfindungsreich. Das Volk sollte so gehorsam gemacht werden. Bereits die Richter Altbabylons gingen hart zur Sache. Das Abschneiden von Füßen, Lippen und Nasen, auch das Blenden, "Ausdärmen" und Herausreißen von Herzen waren Standardstrafen im Morgenland. Als Meister der Brutalität gelten die Assyrer. Wortreich rühmten sie sich grässlichen Umgangs mit Feinden: "Ihr Fleisch zerstückelte ich und ließ es in allen Ländern zum Anschauen herumtragen", frohlockte Assurbanipal (668 bis 627 vor Christus). Seine Nachfolger ließen Gegnern den Bauch "wie bei jungen Schafböcken" aufschlitzen.
"Der König war das tödlichste aller Geschöpfe, er allein entschied über die Menge der Opfer", erklärt der Assyriologe Andreas Fuchs. "Die Fähigkeit zu töten war die eigentliche und sehr persönlich gedachte Grundlage königlicher Macht." Diese Aura des Schreckens durchdrang alle Bereiche. "Mitteilung des Königs an den Gouver- neur von Kaleh: 700 Ballen Stroh", heißt es etwa in einem Tributschreiben. "Spätestens am 1. Tag des Monats. Ein Tag mehr und Du bist tot." Provinzfürsten, die sich nicht fügten, mussten mit schlimmsten Exekutionen rechnen: Beim Schinden wurde der Delinquent angepflockt, und ihm wurde die Rückenhaut abgezogen.
Beim Pfählen trieb ihm der Henker mit dem Hammer einen Pfahl in den eingeölten Anus. Ziel war es, das vorn leicht abgerundete Marterholz so vorsichtig einzubringen, dass es beim Aufrichten die inneren Organe nur verdrängte. Manche Opfer quälten sich tagelang auf dem Spieß.
Derlei blutige Schauspiele wurden meist auf dem Territorium der besiegten Aufrührer durchge- führt. Künstler verewigten die Gräuel auf Reliefs - Terrorbilder als Erziehungsmittel. Die Stadtstaaten Hellas' hingegen zerfleischten sich vornehmlich wechselseitig. Fremde Völker unterwarfen sie kaum. Möglicherweise ist dies der Grund dafür, dass Gewaltpropaganda auf griechischen Staatsdenkmälern weit seltener zu finden ist.
Merke: Terror hat im islamischen Faschismus Tradition
siehe http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,623852,00.html
Kundgebung gegen Ehrenverbrechen «Einschüchterung ist ein probates Mittel»
Die Frauenrechtlerinnen von Terre des Femmes rufen in Stuttgart zur Demonstration gegen Zwangsehe und Ehrenmord auf. Dort wird auch Helga Schopp sprechen. Ihr Sohn war drei Jahre lang mit einer Muslimin verheiratet. siehe http://www.news.de/article/684/--einschuechterung-ist-ein-probates-mittel--
Die islamischen Faschisten fordern immer mehr Opfer
Über 40 Tote bei Anschlag
Eine Autobombe hat im Nordwesten von Bagdad mehr als 40 Menschen in den Tod gerissen und Dutzende weitere verletzt. Die irakische Polizei sprach am Mittwochabend von mindestens 41 Toten und 76 Verletzten. Der Sprengsatz detonierte vor einem Restaurant im weitgehend von Schiiten bewohnten Stadtteil Schula. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat, doch wurden sunnitische Extremisten als Verantwortliche vermutet.
Blutige Selbstmordanschläge im Irak: Attentäter haben am Donnerstag zwei Bomben gezündet. In Bagdad und Kirkuk starben nach Behördenangaben mindestens 19 Menschen. Der Selbstmordattentäter hatte sich einen viel besuchten Markt im Süden Bagdads ausgesucht. Im Distrikt Dora zündete er den Sprengsatz. Zwölf Menschen starben nach Polizeiangaben. Der Attentäter sprengte sich den Angaben zufolge in der Nähe einer Patrouille der US-Armee in die Luft. Nach Angaben irakischer Sicherheitskräfte waren auch drei US-Soldaten unter den Opfern. Ein US-Armeesprecher konnte zunächst keine Angaben über mögliche Opfer machen. 25 Menschen wurden bei dem Anschlag verletzt. siehe http://www.focus.de/politik/ausland/irak-ueber-40-tote-bei-anschlag_aid_401210.html http://www.tagesschau.de/ausland/irak396.html http://www.zeit.de/online/2009/22/attentat-bombenanschlag-Irak http://www.noows.de/bombenanschlaege-in-bagdad-und-nordirak---viele-tote-8166 http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,626133,00.html http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/irak-bombenanschlag-in-bagdad-fordert-35-tote_aid_401199.html http://www.zeit.de/online/2009/22/attentat-bombenanschlag-Irak http://www.stern.de/news/viele-tote-bei-blutigen-anschlaegen-im-irak-21309210.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,626103,00.html http://www.n-tv.de/1158138.html http://www.handelsblatt.com/politik/international/mehr-als-40-tote-bei-anschlaegen-im-irak;861848 http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/2009/5/20/news-120449911/detail.html http://www.n-tv.de/1158240.html
Spanischer Polizei gelingt Schlag gegen al-Qaida
Bei einer Razzia in Nordspanien hat die Polizei 17 Menschen unter dem Verdacht festge- nommen, das Terrornetz Al-Qaida zu finanzieren. Die aus Marokko und Algerien stammenden Männer wurden nach Radioangaben im Zentrum der baskischen Industriemetropole Bilbao gefasst. Bei mehreren Hausdurchsuchungen stellten die Beamten Beweismaterial sicher. Die Männer sollen einer Bande von Drogenschmugglern, Dieben und Kreditkartenfälschern ange- hören, die grössere Summen an die Gruppe «Al-Qaida im islamischen Maghreb» abführte. Die Organisation gilt als der nordafrikanische Arm des Terrornetzes von Osama bin Laden und haben sich unter anderem dazu bekannt, im Januar vier Sahara-Touristen, darunter zwei Schweizer, verschleppt zu haben. siehe http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Spanischer-Polizei-gelingt-Schlag-gegen-alQaida/story/10334314 http://www.merkur-online.de/nachrichten/welt/zr-terrorverdaechtige-spanien-geschnappt-306252.html
siehe auch Video http://www.n-tv.de/1158115.html
Entscheidung Muslimische Schülerin muss an Schwimmunterricht teilnehmen
Münster. Das Oberverwaltungsgericht NRW hat entschieden, dass muslimische Mädchen im Grundschulalter in Nordrhein-Westfalen grundsätzlich keinen Anspruch auf die Befreiung vom Schwimmunterricht mit Jungen haben. Die Richter erklärten, dass spezielle Bekleidung den Mädchen die Teilnahme ermögliche. Es sei ihnen zumutbar, eine den islamischen Bekleidungs- vorschriften entsprechende Schwimmkleidung zu tragen, entschied das Oberverwaltungs- gericht nach eigenen Angaben am Mittwoch in Münster in einem Eilverfahren. Damit scheiterten muslimische Eltern, die beim Schulamt vergeblich die Befreiung ihrer Tochter vom Schwimm- unterricht beantragt hatten. siehe http://www.derwesten.de/nachrichten/2009/5/20/news-120417305/detail.html http://www.fr-online.de/top_news/1763968_Gericht-Muslimische-Maedchen-muessen-zum-Schwimmunterricht.html
New York Terroranschläge auf Synagoge und Militärflugzeuge geplant


Großer Erfolg der US-Bundespolizei FBI: Sie konnte eine Gruppe von Terroristen frühzeitig identifizieren und ihr über einen Mittelsmann Waffenattrappen verkaufen. Die Terroristen wollten eine New Yorker Synagoge sprengen und Militärflugzeuge abschießen. Nun sitzen sie in Haft. Die US-Bundespolizei hat am Mittwochabend (Ortszeit) vier Terrorverdächtige in New York festgenommen, die dort Bombenanschläge geplant haben sollen. Wie die Behörden mitteilten, hatten die Männer Anschläge auf eine Synagoge im Stadtteil Bronx vor sowie auf ein jüdisches Gemeindezentrum. Außerdem sollten US- Militärflugzeuge auf einem Luftwaffenstützpunkt mit Raketen beschossen werden. Die Bundespolizei FBI habe vor den Festnahmen über ein Jahr ermittelt, hieß es.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte ein Informant der US- Bundespolizei FBI die Gruppe bereits mit unbrauchbarem Sprengstoff versorgt und auch eine Raketen-Attrappe übergeben. Wie der New Yorker Kongressabgeordnete Peter King dem Fernsehsender CNN sagte, sollte der Anschlag am Mittwochabend stattfinden. Die Verdächtigen bezeichnete er als "hausgemachte Terroristen". Ob es sich um US- Staatsbürger handelt, war zunächst aber unklar. Ihre Namen wurden mit James Cromitie, David Williams, Onta Williams and Laguerre Payen angegeben.

Ein Jahr lang ermittelt
Die Männer sollen noch am Donnerstag vor einem Bundesgericht im New Yorker Vorort White Plains erscheinen. Sie werden wegen Verschwörung zum Gebrauch von Massenvernichtungs- waffen sowie zum Erwerb und Einsatz von Luftabwehrraketen angeklagt. Die Staatsanwalt- schaft forderte Haftstrafen von jeweils mindestens 25 Jahren. Die Bundespolizei FBI hatte nach eigenen Angaben vor den Festnahmen mehr als ein Jahr lang ermittelt. Laut Staatsanwaltschaft besorgte ein FBI-Informant der Gruppe unbrauchbaren Sprengstoff und eine Raketen-Attrappe. siehe http://www.stern.de/politik/ausland/:New-York-FBI-Terroristen/701459.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/8/0,3672,7589384,00.html http://www.n-tv.de/1158162.html http://www.tagesschau.de/ausland/terror136.html http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4268843,00.html http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4268843,00.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,626116,00.html http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E436BF41DC6FA4D698A9048D63E1527E1~AT pl~Ecommon~Scontent.html http://www.focus.de/politik/ausland/terrorismus-terrorverdaechtige-in-new-york-gefasst_aid_401222.html http://www.netzeitung.de/politik/ausland/1361619.html http://www.mdr.de/nachrichten/6379382.html http://www.derwesten.de/nachrichten/2009/5/21/news-120459737/detail.html http://www.noows.de/fbi-nimmmt-mehrere-terrorverdaechtige-fest-8162 http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE54K00C20090521 http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=55&tx_ttnews%5Btt_news%5D=51996&tx_ttnews%5BbackPid%5D =23&cHash=9640448b5f http://www.sat1.de/news/index.php/meldung/homepage/5072149/1/nachrichten-artikel-politik-fbi-vereitelt-terrorans chlaege-in-new-york http://www.news.de/article/954/fbi-nimmt-terrorverdaechtige-fest http://www.rtl.de/rtlaktuell/rtl_aktuell_artikel.php?article=28524&pos=1 http://www.n24.de/news/newsitem_5072149.html http://www.rtl.de/rtlaktuell/rtl_aktuell_artikel.php?article=28524&pos=1
siehe auch Videos http://www.n-tv.de/1158184.html http://www.n-tv.de/1158574.html www.spiegel.de/video/video-1003862.html
Zehntausende Somalier fliehen - Warlords greifen in Kämpfe ein
Die schwer unter Bedrängnis geratene somalische Übergangsregierung sucht im Kampf gegen radikal-islamische Milizen die Hilfe von Warlords. Der Rundfunksender Radio Garowe berich- tete, auf einem Treffen von Regierungsvertretern und ehemaligen Warlords sei ein gemeinsa- mes Vorgehen gegen die Extremisten vereinbart worden.
Die Warlords, die in den 1990er Jahren mit dafür verantwortlich waren, dass Somalia in Anar- chie und Bürgerkrieg getrieben wurde, gehören wie Somalias Präsident Sheik Sharif Ahmed dem einflussreichen Hawiye-Clan an, der vor allem im Gebiet der Hauptstadt Mogadischu und Umgebung heimisch ist.
45.000 Zivilisten auf der Flucht
In den vergangenen Wochen hatten Kämpfer von der Al-Schabab-Miliz und der Hizbul-Islam zunehmend auch in Mogadischu große Teile des Stadtgebiets unter ihre Kontrolle gebracht und bei ihrem Kampf gegen die Regierungstruppen auch ausländische Kämpfer eingesetzt.
Mindestens 200 Menschen starben bei den Kämpfen, 500 weitere wurden verwundet. Allein aus Mogadischu sind nach UN-Angaben 45.000 Zivilisten auf der Flucht. siehe http://www.n-tv.de/1158214.html http://www.n-tv.de/politik/Zehntausende-fliehen-article301381.html
siehe auch Video http://www.n-tv.de/1158572.html
Nachtrag
KÄMPFE IN SOMALIA Berichte über Tod führender Hardliner
Bei heftigen Gefechten zwischen fundamentalistischen und gemäßigten islamischen Gruppen im Zentrum Somalias sind in den vergangenen beiden Tagen rund 120 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten soll auch der 62jährige Islamistenführer Sheikh Hassan Aweys sein, dem die USA und die Vereinten Nationen enge Verbindungen zu Al-Qaida nachsagen. Das verkünden jedenfalls verschiedene Nachrichtendienste in Somalia - allerdings unter Berufung auf Kreise der gemäßigten und regierungsnahen Islamisten. Ein Sprecher von Aweys Organi- sation Hizbul Islam dementierte Berichte über Aweys Ableben. Bestätigt scheint nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters immerhin, dass Aweys ernsthaft am Rücken verletzt und ins Krankenhaus des Städtchens El Bur eingeliefert wurde.
Aweys war erst im April aus dem Exil in Eritrea nach Somalia zurückgekehrt und hatte der gemäßigten Übergangsregierung in Mogadischu von Sheikh Sharif Ahmed den Kampf ange- sagt. Sheikh Ahmed, Ende Januar zum Präsidenten gewählt, hatte sich bisher vergeblich um einen Ausgleich zwischen den verschiedenen islamistischen Gruppen in Somalia bemüht. Rückkehrer Aweys wiederum hatte vor wenigen Tagen bestätigt, dass sich auch islamistische Kämpfer aus dem Irak und Afghanistan am Kampf gegen die "Ungläubigen" beteiligten. Auch Hassan Turki, ein weiterer führender Kopf der Islamisten in Somalia und enger Vertrauter von Aweys, soll bei den Kämpfen ums Leben gekommen sein. Ihn hatten die USA ganz oben auf ihrer Fahndungsliste. Mehreren Luftangriffen der Amerikaner war er jeweils mit knapper Not entkommen. Andere Quellen wiederum berichteten, Hassan Turki sei während der Kämpfe gar nicht in der Region gewesen.
Ausgebrochen waren die blutigen Schießereien beim Kampf um die eigentlich unbedeutende Kleinstadt Wabho, rund 250 Kilometer nördlich von Mogadischu. Unter den Opfern waren offen- bar vor allem Kämpfer beider Seiten. In der Region sind die gemäßigten und regierungsnahen Islamisten stark vertreten, während die radikale Fraktion seit Wochen versucht, ihren Einfluss- bereich von Südsomalia nach Norden auszuweiten. Ein Sprecher der Mujaheddin sprach am Samstag von einem "Sieg" und dass die gemäßigten Milizen die Stadt "verloren" hätten. Aweys erwähnte er nicht. Nach dem blutigen Freitag ruhten die Kämpfe in Wabho erst einmal, weil beide Seiten ihre Toten bergen und Verwundete versorgen wollten.
Sollten beide, Aweys und Hassan Turki, ernsthaft verletzt oder sogar ums Leben gekommen seien, wären die radikalen Islamisten zwei ihrer wichtigsten Köpfe beraubt und die Kräftever- hältnisse in Somalia entscheidend verändert. siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,629008,00.html
Nachtrag
Erneut schwere Kämpfe in Somalia: Immer mehr Bewaffnete ziehen marodierend durchs Land
Gekämpft wird in Somalias Hauptstadt Mogadischu seit achtzehn Jahren. Doch die derzeitigen Gefechte sind so schwer, wie lange nicht mehr. Viele Menschen sind aus Mogadischu geflohen, seitdem radikale Islamisten zum Sturm auf die Stadt aufgerufen haben. Gewehrfeuer, Granaten- donner und das Heulen von Raketen gehören inzwischen für die letzten Verbliebenen ebenso zum Alltag wie der Kampf ums Überleben. "Mehr als 120.000 Bewohner sind alleine im vergan- genen Monat aus Mogadischu geflohen", sagt Peter Smerdon, Sprecher des UN-Welternäh- rungsprogramms. Eine Million seien es in den vergangenen Jahren gewesen. "Die Lage ist sehr ernst", sagt Smerdon, denn wo gekämpft werde, könne die UNO keine Hilfsgüter verteilen. "Und wenn Leute Hals über Kopf fliehen, müssen wir zunächst herausfinden, wo sie sich verstecken. Das ist schwierig, denn die Gefechte lassen nicht nach".
Anfang Mai haben radikale Islamisten zum Sturm auf Mogadischu geblasen. Ihr Ziel ist die Vertreibung der Übergangsregierung von Präsident Scharif Schaich Achmed, der einst selbst als Islamist galt. Inzwischen gibt er sich aber moderat. Auf seiner Seite stehen die Friedens- truppen der Afrikanischen Union und Geschäftsleute mit ihren Privatarmeen, die sogenannten "Warlords". Versuche des Präsidenten, sich mit den radikalen Milizen zu einigen, sind fehlge- schlagen. Dabei hat Achmed viele ihrer Forderungen erfüllt, wie etwa die Einführung des islamischen Rechts, der Scharia. siehe http://www.tagesschau.de/ausland/mogadischu100.html
Nachtrag
Somalias Präsident ruft Notstand aus
Somalias Präsident Scheich Scharif Scheich Ahmed schlägt Alarm. Er reagierte damit auf die Eskalation der Gewalt bei den Auseinandersetzungen mit radikalislamischen Milizen und die Ermordung zweier Politiker vergangene Woche in dem Krisenstaat am Horn von Afrika. Bereits am Samstag hatte Parlamentspräsident Sheik Aden Modobe hatte die internationale Gemein- schaft und die Nachbarstaaten zur Intervention "innerhalb von 24 Stunden" aufgefordert. "Das Land ist in Gefahr", erklärte Informationsminister Farhan Ali Mohamud am Samstag. Somalia ist seit dem Sturz von Diktator Mohamed Siad Barre 1991 ohne effektive Regierung. Auch die jetzt erfolgte Ausrufung des Notstands dürfte weitgehend wirkungslos bleiben, da die Regierung nicht viel mehr als die Hauptstadt Mogadischu kontrolliert. Die Gewalt hat in den vergangenen Jahren tausende Zivilpersonen das Leben gekostet, Hunderttausende sind geflüchtet. Allein seit dem Beginn neuer schwerer Kämpfe im Mai flohen nach Uno-Angaben mehr als 120.000 Menschen vor der Gewalt. Rund 3,2 Millionen Menschen, fast die Hälfte der Bevölkerung, sind auf Lebensmittellieferungen und weitere humanitäre Hilfe angewiesen. siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,631908,00.html http://www.n-tv.de/panorama/Meldungen/Drakonische-Strafen-in-Somalia-article377168.html
Deutschland: Menschenrechtler entsetzt über Verharmlosung von Ehrenmorden
Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) bezeichnete die Entschuldigungen für Ehrenmörder durch den ehemaligen Vizepräsidenten des Bundesverfassungsgerichtes, Prof. Dr. Dr. Winfried Hassemer, als “unerträglich”. Hassemer hatte sich in einem Interview mit Spiegel Online vom 13. Mai für mildernde Umstände für Ehrenmörder eingesetzt. Er fände, “bei einer derartigen Tat müssen auch der soziale Kontext und die Sozialisation des Täters bedacht werden. Er lebt vermutlich nach anderen sozialen Mustern. Deshalb muss man auch einen Verbotsirrtum in Erwägung ziehen.” Daher rege er an, “den Blick zu weiten” und versuche, “das entschuldigende Element zu stärken.”
Der Geschäftsführende Vorsitzende der IGFM, Karl Hafen, betonte dazu: “Eine solche Verharm- losung von Ehrenmorden ist unerträglich. In allen uns bekannten Fällen war ein Verbotsirrtum völlig ausgeschlossen. Mildernde Umstände für Ehrenmorde kommen einer Verhöhnung der Opfer gleich”. Hafen unterstrich, dass eine muslimische Frau das gleiche Recht auf Leben und Würde habe wie jeder andere Mensch – unabhängig von der Sozialisation ihres Ehemannes. siehe http://www.nvsi.info/?p=856
Bombenanschläge in Madrid - Flüchtiger Terrorist gefasst
Fünf Jahre nach den islamistischen Anschlägen auf vier Madrider Pendlerzüge ist einer der damals geflüchteten mutmaßlichen Terroristen gefasst worden. Der 31-jährige Mohammed Belhadj sei in Syrien festgenommen und an sein Heimatland Marokko ausgeliefert worden, berichteten spanische Medien. Bei den Attentaten am 11. März 2004 waren 191 Menschen getötet und mehr als 1800 verletzt worden.
Die Polizei in Spanien hatte seitdem mit internationalem Haftbefehl nach Belhadj gefahndet. Zuletzt hatten die Ermittler angenommen, er sei bei einem Selbstmordanschlag im Irak ums Leben gekommen. Er sei vermutlich über Belgien und die Türkei nach Syrien gelangt, hieß es. Dort habe er die letzten zwei Jahre gelebt, berichtete die amtliche marokkanische Agentur MAP. Belhadj soll in Marokko der Prozess gemacht werden.
DNA-Spuren des 31-Jährigen waren in dem Haus gefunden worden, in dem die Terroristen die Bomben gebaut hatten. Zudem soll Belhadj die Wohnung gemietet haben, in der die Attentäter sich zuletzt versteckt hatten. Sieben der Bombenleger hatten sich dort drei Wochen nach den Attentaten in die Luft gesprengt, als sie von der Polizei umstellt waren. 21 weitere Mitglieder der Terrorzelle wurden im Oktober 2007 in Madrid zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Vier der Verurteilten wurden später in einem Berufungsprozess freigesprochen. siehe http://www.n-tv.de/1158276.html
Ein Ehrenmord der besonderen Art Mord an Popsängerin - Todesstrafe für Millionär
In Ägypten sind ein schwerreicher Unternehmer und ein Ex-Polizist wegen der Ermordung der libanesischen Popsängerin Suzanne Tamin zum Tode verurteilt worden. Als der Richter in der Hauptstadt Kairo das Urteil gegen Hischam Talaat Mustafa und Mohsen el Sukkari verhängte, brach im Gerichtssaal Chaos aus. Die Ehefrau des 49-jährigen Mustafa, der für die regierende Nationaldemokratische Partei im Oberhaus in Kairo saß, wurde ohnmächtig. Als die beiden Verurteilten abgeführt wurden, entstand ein Handgemenge. Einer der Anwälte Mustafas kündigte Berufung an.
Der Richter befand den Geschäftsmann für schuldig, dem pensionierten Polizisten Sukkari zwei Millionen Dollar (knapp 1,5 Millionen Euro) für den Mord an seiner früheren Geliebten gezahlt zu haben. Ägyptischen Medienberichten zufolge hatte der milliardenschwere Baulöwe mit der Libanesin eine dreijährige Beziehung, die kurz vor der Ermordung Tamins im Juli 2008 in Dubai endete.
Verräterischer Schuhabdruck
Überwachungskameras hatten Bilder von Sukkari festgehalten, wie er am Tattag das Luxusapartment der Sängerin betrat und wieder verließ. In der Wohnung des Opfers hinterließ er einen Schuhabdruck. Über die Kreditkartenzahlung der Schuhe, die er in Dubai gekauft hatte, konnte Sukkaris Identität ermittelt werden.
Mustafa wurde nach der Aufhebung seiner Immunität im September verhaftet. Dem Gericht lagen aufgezeichnete Telefonate mit Sukkari vor, die dieser mitgeschnitten hatte. Nach einem Bericht der staatlichen Zeitung "El Ahram" schlägt Mustafa Sukkari darin vor, seine Ex-Geliebte vom Balkon zu werfen oder mit dem Auto zu überfahren. Medienberichten zufolge hatte Mustafa der Sängerin 50 Millionen Dollar geboten, damit sie ihn heirate. Die Sängerin habe sich aber stattdessen dem irakischen Kick-Boxer Rijad el Assawi zugewandt. siehe http://www.n-tv.de/1158303.html