Islamisten / islamische Faschisten ermorden Muslime 
Terror im Irak
Mindestens 78 Tote bei Selbstmordanschlägen im Irak
Im Irak sind bei zwei Selbstmordanschlägen mindestens 78 Menschen ums Leben gekommen, darunter auch Frauen und Kinder. Nach Angaben einer Nachrichtenagentur sind nach einer bisher unveröffentlichten Statistik der irakischen Regierung, seit 2005 mehr als 87 000 Zivilpersonen getötet worden. In Bagdad zündete ein Attentäter seinen Sprengsatz, als Polizisten Pakete mit humanitärer Hilfe an Einwohner verteilten, wie die irakischen Streitkräfte mitteilten. Dabei kamen den Angaben zufolge 31 Menschen ums Leben, darunter Frauen und Kinder. Nördlich der Hauptstadt wurden laut US-Truppen bei einem Selbstmordanschlag 47 Menschen getötet. siehe http://www.focus.de/panorama/vermischtes/terror-im-irak-mindestens-78-tote-bei-selbstmordanschlaegen-im-irak_a id_392798.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,620790,00.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/17/0,3672,7557937,00.html http://www.welt.de/politik/article3610173/75-Tote-bei-zwei-Selbstmordanschlaegen-im-Irak.html http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Verheerende-Anschlagsserie--90-Tote-im-Irak/story/31 159011 http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3856&Alias=wzo&cob=410420 http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4200689,00.html http://www.tagesschau.de/ausland/irak390.html http://www.stern.de/panorama/:Terror-Irak-Polizei-Al-Kaida-F%FChrer-/661860.html http://www.n-tv.de/1142636.html http://www.n24.de/news/newsitem_4998341.html http://www.rp-online.de/public/article/politik/ausland/700162/Zahlreiche-Tote-bei-zwei-Selbstmordanschlaegen.ht ml

Pakistan
Die Taliban wollen mehr als nur die Scharia

Die jüngsten Zugeständnisse der Regierung haben die Taliban in Pakistan nicht gezähmt. Nach dem im Gebiet des Swat-Tals das Scharia-Recht eingeführt wurde, greifen die Radikalen jetzt nach mehr. Ihre Kämpfer ziehen gen Islamabad. Viele Pakistaner fürchten nun eine Machtaus- weitung der Taliban. Die pakistanische Regierung hatte offenbar gehofft, mit weitgehenden Zugeständnissen und einem Friedensabkommen die islamistischen Kämpfer im Nordwesten des Landes domestizieren zu können. Doch diese Rechnung ist nicht aufgegangen.
Statt, wie mit der Regierung in Islamabad vertraglich besiegelt, im Swat-Tal Teile des göttlich- islamischen Rechts (Scharia) sowie islamische Richter (Kadis) zu etablieren und damit quasi ein regional begrenztes Islamisten-Biotop zu schaffen, greifen die Taliban nach mehr. Sie haben übereinstimmenden Berichten zufolge weitere Gebiete eingenommen, die an das Swat- Tal grenzen – namentlich den Distrikt Buner. Swat und Buner gehören beide zum Verwaltungsgebiet Malakand, das acht Distrikte umfasst und für das das Abkommen zwischen der Regierung und den Taliban gilt. Die pakistanische Armee ist inzwischen vollständig aus der Region abgezogen, die Taliban sollten im Gegenzug ihre Angriffe auf die Armee und mit ihr kollaborierende Stämme einstellen.
In Buner waren die Taliban allerdings bisher weniger aktiv gewesen, und man war in Islamabad wohl im Stillen davon ausgegangen, dass dies auch so bleibe – bis gestern. „Sie gewinnen schnell Gelände“, sagte ein Behördenvertreter, der anonym bleiben wollte. In den vergangenen Tagen drangen Hunderte islamistische Kämpfer in Buner ein. Die mit den afghanischen Taliban und dem radikal-islamischen Netzwerk al-Qaida verbündeten Kämpfer besetzten Moscheen, Verwaltungsgebäude und sperrten Straßen, an denen sie Kontrollposten stationierten. siehe http://www.welt.de/politik/article3605106/Die-Taliban-wollen-mehr-als-nur-die-Scharia.html http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4198535,00.html http://www.focus.de/panorama/vermischtes/pakistan-taliban-heissen-osama-bin-laden-willkommen_aid_391690.ht ml http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/pakistan-taliban-vergroessern-ihren-einfluss_aid_392107.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,620469,00.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,620127,00.html http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5jsM3qWAl9CBxOjDs3RQVHataeRuw http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3856&Alias=wzo&cob=409885 http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EC6E40F97055B40F791E086DA99CF9485~AT pl~Ecommon~Scontent.html
Was nun, Mrs. Secretary Clinton?
Kampf gegen die Taliban
„Uns werden nur noch mehr Leute hassen“
Schärfere Worte als jene von Außenministerin Hillary Clinton sind kaum denkbar, um die aktuelle Lage in Pakistan zu beschreiben. Bei der Anhörung des Auswärtigen Ausschusses des Repräsentantenhauses sprach Frau Clinton von einer „tödlichen Gefahr für die Sicherheit unseres Landes und der Welt“, die von Pakistan ausgehe. Das Land selbst sei angesichts des Vorrückens der radikalen islamistischen Taliban von Norden her bis auf 100 Kilometer an die Hauptstadt Islamabad in „existentieller Gefahr“, warnte die Außenministerin. Nicht weniger scharf war die Kritik Hillary Clintons an der Politik der Regierung in Islamabad unter Präsident Zardari, die mit einem Abkommen mit den Taliban diesen die Einführung der Scharia im Swat-Tal gewährt hatte - im Gegenzug für eine Waffen- ruhe. Das Ergebnis zeige, „dass sich die pakistanische Regierung faktisch den Taliban und den Extremisten gebeugt hat“, wetterte Hillary Clinton.
Pakistan hat für Obama „oberste Priorität”
Die Einschätzung Frau Clintons war nicht nur das Eingeständnis des Scheiterns der Regierung in Islamabad im Kampf gegen die radikalen Islamisten unter Taliban-Führer Mullah Omar. Es war auch das frühe Eingeständnis des drohenden Scheiterns der Regierung in Washington mit deren eigener Strategie. Präsident Obama hatte schon während des Wahlkampfes 2008 den Kampf um die Stabilisierung Pakistans zur höchsten Priorität ausgerufen. Anders sei auch eine Befriedung Afghanistans nicht zu erreichen, hatte er stets bekräftigt. Deshalb befahl Obama die Entsendung von zusätzlichen amerikanischen Soldaten nach Afghanistan. Mindestens 17.000 sollten zusätzlich in den Einsatz am Hindukusch geschickt werden, vor allem in jene Gebiete im Süden und im Osten des Landes, wo sich die Taliban in den vergangenen Monaten hatten regruppieren oder gar festsetzen können.
Zudem hielt Obama nicht nur an der Politik der Luftangriffe auf Trainingslager des Terrornetzes Al Qaida und auf Unterschlupfe von Taliban-Gruppen im Nordwesten Pakistans fest, die von unbemannten Drohnen des Auslandsgeheimdienstes CIA geflogen werden. Der Präsident befahl sogar eine Intensivierung der Raketenangriffe mit Drohnen. Schließlich ernannte Obama den krisen- und kriegserprobten Diplomaten Richard Holbrooke zum Sonderbeauftragten für Afghanistan und Pakistan, stellte der Regierung in Islamabad zusätzlich 1,5 Milliarden Dollar jährliche Finanzhilfe in Aussicht und regte die Bildung einer internationalen Kontaktgruppe von Staaten wie China, Indien und Saudi-Arabien mit einem unmittelbaren Interesse an der Stabilisierung Pakistans an. Dies alles wurde als neue Strategie für Afghanistan und Pakistan ausgerufen - im neuen Regierungsjargon kurz „AfPak“ genannt.
Taliban ist nur mühsam in Schach zu halten
Nachdem die ersten Einheiten der amerikanischen Truppenverstärkung in Afghanistan einge- troffen sind, nachdem Holbrooke seine Pendeldiplomatie begonnen hat und zuletzt der Vorsit- zende der Vereinigten Stabschefs der amerikanischen Streitkräfte, Admiral Michael Mullen, in Islamabad Gespräche mit der pakistanischen Armeeführung geführt hat, sieht sich Washington mit den Misserfolgen seiner AfPak-Strategie konfrontiert. Zum Vorrücken der pakistanischen Taliban vom Swat-Tal von Norden her in den Distrikt Buner kamen schlechte Nachrichten aus Afghanistan. siehe http://www.faz.net/s/RubF359F74E867B46C1A180E8E1E1197DEE/Doc~E282A3640165740AD82D764CDD21A5832~ATpl~ Ecommon~Scontent.html http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E7DA50FB619C7407086A263D555437794~ATp l~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed http://www.ftd.de/politik/international/:Kampf-gegen-den-Terror-USA-lesen-Pakistan-die-Leviten/504514.html http://www.tagesspiegel.de/politik/international/Taliban-Pakistan;art123,2781075
Nachtrag
Pakistan
Taliban verlieren Rückhalt 
Die Taliban ziehen sich aus dem seit Tagen besetzten Buner nahe Islamabad zurück – aus strategischen Gründen. Mittlerweile werden sie selbst von den Geistlichen verdammt. Pakistanische Fernsehsender zeigten am Freitag Bilder von schwer bewaffneten und maskier- ten Aufständischen, die Geländefahrzeuge und Lastwagen bestiegen. Der Taliban-Komman- deur Faslullah befahl seinen etwa 100 Kämpfern nach Angaben eines Sprechers am Freitag, den Distrikt Buner sofort zu räumen. Nachdem die Taliban in den vergangenen Tagen dorthin vorgedrungen waren, hat die pakistanische Regierung zur Gegenwehr angesetzt und paramili- tärische Truppen in das Gebiet entsandt. Diese hätten dort Stellung in mehreren Polizeistati- onen bezogen.
Ob die Taliban sich aus freien Stücken oder unter dem Druck der Regierung zurückgezogen haben, war zunächst unklar. Im Friedensabkommen zwischen der pakistanischen Regierung und den Taliban war festge- legt, dass in der Region Malakand, die neben dem Swat-Tal unter anderem auch Buner umfasst, das islamische Recht eingeführt wird. Im Gegenzug sollten die Taliban ihre Waffen niederlegen, was sie aber nicht getan haben. Nach Einschätzung von Babak Khalatbari geht derzeit aller- dings ein "Ruck" durch die pakistanische Gesellschaft. "Es ist das erste Mal, dass auch Geist- liche im Fernsehen die Taliban verdammen", sagt Khalatbari. Der Trend gehe jetzt wieder dahin, die Aufständischen auch im Swat-Tal zu bekämpfen. "Man hat eingesehen, dass sich die Taliban nicht an Absprachen halten", sagt Khalatbari. siehe http://www.zeit.de/online/2009/18/taliban_pakistan_rueckzug http://debatte.welt.de/kommentare/126011/der+griff+der+taliban+nach+pakistan http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E8B155EE8635F4FD8A8CB48A99E163A30~AT pl~Ecommon~Scontent.html http://www.sueddeutsche.de/954386/860/2860619/Vorruecken-zuschlagen-zurueckziehen.html http://www.zeit.de/news/artikel/2009/04/24/2781543.xml http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4204348,00.html http://www.ftd.de/politik/international/:Scharfe-Warnung-aus-Washington-Taliban-ziehen-in-Nordpakistan-ab/50481 2.html http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/pakistan-abzug-der-taliban-aus-bezirk-buner-_aid_392969.html http://www.zeit.de/online/2009/18/pakistan-zerfall-washington http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,620921,00.html http://www.n-tv.de/1126384.html http://www.n-tv.de/1128412.html
Nachtrag
Feiger Mordanschlag der Taliban-Terroristen auf spielende Kinder
"Fußball" als Bombe Zwölf Kinder in Pakistan getötet
Zwölf Kinder sind beim Spielen im Nordwesten Pakistans getötet worden, als ihr vermeintlicher Fußball explodierte. Wie die Polizei mitteilte, detonierte die "Spielzeugbombe", als die Kinder den "Ball" anstießen. Drei Kinder wurden verletzt. Die Opfer waren den Angaben zufolge zwischen vier und 13 Jahren alt, acht der getöteten Kinder gehörten derselben Familie an.
Das Unglück ereignete sich am Samstag, als die Kinder von der Schule in dem Ort Luqman Banda im Distrikt Dir nach Hause kamen, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Unklar war, ob jemand den Kindern den "Fußball" gab oder ob die Bombe von Militanten hinterlassen wurde, die im benachbarten Afghanistan kämpften. siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,621158,00.html http://www.n-tv.de/1143995.html
Nachtrag
US-Kritik bewegt Zardari zu Armeeoffensive
Nach der scharfen Kritik von US-Außenministerin Hillary Clinton hat die pakistanische Armee die Taliban wieder verstärkt angegriffen und konnte sie an strategische wichtigen Punkten zum Rückzug bewegen. Zwar galt ein Friedensabkommen zwischen den Taliban und der pakistani- schen Regierung aber die große Besorgnis des Westens über die Sicherheitslage in Pakistan zwang Präsident Zardari zum Handeln. Seit Beginn der Offensive am Sonntag wurden 46 Menschen getötet, allein am Montag kamen 20 Militante ums Leben, wie die Militärführung mit- teilte. Präsident Asif Ali Zardari bat um Unterstützung aus dem Ausland, damit seine in Finanz- nöten steckende Regierung verhindern kann, dass das Atomwaffenarsenal des Landes in die Hände der Taliban oder des mit ihr verbündeten Terrornetzwerks Al Kaida fällt.
Zardari sagte weiter, der pakistanische Geheimdienst glaube, dass Al-Kaida-Anführer Osama bin Laden tot sein könne. Es gebe aber keine konkreten Hinweise darauf. „Er ist vielleicht tot, das ist aber auch früher schon gesagt worden“, sagte Zardari vor Journalisten. „Es schwankt zwischen Fiktion und Tatsachen.“ Die Taliban hatten Osama kürzlich eingeladen, in dem von ihr kontrollierten und von einem Waffenstillstand mit der Regierung geschützten Gebiet im Norden Pakistans Zuflucht zu suchen.

siehe http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/pakistan-us-kritik-bewegt-zardari-zu-armeeoffensive_aid_393845.ht ml http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,621296,00.html http://www.welt.de/wams_print/article3624333/Der-Griff-der-Taliban.html http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30204/1.html http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE53Q01020090427 http://www.abendblatt.de/daten/2009/04/26/1137429.html http://www.n-tv.de/1144561.html http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/pakistan_und_der_preis_des_friedens_1.2475667.html http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/pakistan-taliban-offensive-zeigt-erste-wirkung_aid_394405.html http://www.abendblatt.de/daten/2009/04/29/1140605.html
siehe Video NDR Weltbilder http://www3.ndr.de/sendungen/weltbilder/videos/weltbilder590.html
Nachtrag
Tal der Angst Pakistan steuert auf einen Bürgerkrieg zu
Im Swat-Tal haben die Taliban ihren Steinzeitislam etabliert. Nun schickt Pakistans Regierung in Islamabad das Militär. Mehr als die Willkür der Taliban fürchten die Bewohner jedoch den drohenden Bürgerkrieg. Motorrikschas verstopfen die Gassen im Basar von Mingora. Männer tragen Säcke voller Reis durch das Gewimmel. Eine Gruppe Frauen klettert mit schweren Einkaufskörben beladen auf die Ladefläche eines Pickups. Doch der Betrieb auf dem Markt der größten Stadt im Swat-Tal ist kein Zeichen einer blühenden Wirtschaft, sondern der Angst. Die Menschen decken sich mit Vorräten für unruhige Zeiten ein. "Jetzt geht es wieder los", sagt Zafar, ein 44-jähriger Familienvater, "jetzt kommen die Bomben wieder." 
Die Bewohner von Mingora und der Umgebung stürmen den Markt - aus Angst, dass die Kämpfe zwischen den Taliban, die das Swat-Tal seit Monaten kontrollieren, und den pakistani- schen Sicherheitskräften bald wieder aufflammen könnten. Die internationale Gemeinschaft übte in der vergangenen Woche großen Druck auf die Regierung in Islamabad aus, ent- schlossener gegen die islamischen Gotteskrieger vorzugehen. Gleichzeitig rückten Taliban- kämpfer trotz eines Waffenstillstands aus dem Swat-Tal in weitere Distrikte vor. Das schreckte auch pakistanische Politiker auf. Am Sonntag begann die Armee in Dir, einem Nachbardistrikt des Swat-Tals, mit einer Offensive gegen die radikalislamischen Milizen. Mehrere Dutzend Menschen seien bei den Kämpfen getötet worden, teilte die pakistanische Militärführung am Montag mit.
Während Pakistans Regierung mit ihrer Offensive den Forderungen ihrer westlichen Verbün- deten entgegenkommt, breitet sich im Swat-Tal selbst Angst aus. Die Menschen hier hatten die Taliban nicht gerufen. Viele hatten etwa gegen die von den Islamisten geforderte Schließung von Mädchenschulen demonstriert. Seine zwölfjährige Tochter bat Zafar inzwischen, ihr eine Burka zu kaufen, damit sie weiter zur Schule gehen kann, erzählt Zafar. Doch noch mehr Angst als vor der Willkür der Taliban hat er vor der Rückkehr der Gewalt. Vor einigen Monaten war sein älterer Bruder bei einem Selbstmordanschlag in Mingora gestorben. siehe http://www.ftd.de/politik/international/:Tal-der-Angst-Pakistan-steuert-auf-einen-B%FCrgerkrieg-zu/506412.html http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4212422,00.html http://www.sueddeutsche.de/politik/144/466723/text/ http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/pakistan-ausweitung-der-offensive-gegen-taliban-angekuendigt_ai d_394249.html http://www.focus.de/panorama/vermischtes/pakistan-30-000-menschen-auf-der-flucht_aid_394092.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,621589,00.html http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/zivilisten-fliehen-vor-kaempfen/ http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=55&tx_ttnews%5Btt_news%5D=50087&tx_ttnews%5BbackPid%5D =23&cHash=4309e7582e http://www.tagesspiegel.de/politik/international/Pakistan-Afghanistan-Taliban-Bundeswehr;art123,2784001 http://www.20min.ch/news/ausland/story/Armee-nimmt-Taliban-unter-Beschuss-12882249 http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3856&Alias=wzo&cob=411105
Nachtrag
Pulverfass Pakistan - Konflikt mit Taliban eskaliert
Der Konflikt zwischen den Taliban und dem Militär im Norden der Atommacht Pakistan eskaliert. Die Armee kritisierte, ungeachtet eines Abkommens hätten die Taliban in der Hauptstadt des Distrikts Swat bewaffnete Patrouillen aufgenommen. "Bewaffnete Militante marschieren in den Straßen der Stadt Mingora und anderen Gegenden." Die Sicherheitskräfte respektierten das "Friedensabkommen" weiterhin und hielten sich zurück. Die Taliban teilten mit, bei dem Vertrag mit der Regierung der Nordwest-Grenzprovinz handele es sich nicht um eine Friedensverein- barung. Die Armee verhängte in Mingora eine nächtliche Ausgangssperre.
Das Militär teilte mit, in Swat hätten Aufständische am Montag bei einem Angriff auf einen Armeekonvoi einen Soldaten getötet und zwei weitere verletzt. Die Taliban hätten zudem mehrere Zivilisten entführt und eine Kontrollstelle der Polizei zerstört. Ein Sprecher des radika- len Geistlichen Sufi Mohammad, der den Vertrag mit der Regierung vermittelt hatte, sagte: "Es hat kein Friedensabkommen zwischen uns und der Provinzregierung gegeben. Wir haben ein Abkommen, ein Rechtssystem auf der Basis der Scharia einzuführen." Sprecher Amir Izzat Khan warnte die Regierung vor einer Eskalation der Gewalt, sollten die Militäroperation gegen die Taliban in Swats Nachbardistrikt Buner nicht beendet werden. siehe http://www.n-tv.de/1148679.html http://www.focus.de/politik/ausland/pakistan-taliban-geben-sich-weiter-kriegerisch_aid_395924.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,626105,00.html
Nachtrag
Dreiergipfel bei US-Präsident Obama Pakistan als Schlüssel der Afghanistan-Strategie
Die USA führen ihren Kampf gegen die Taliban nicht nur in Afghanistan, sondern auch in der Grenzregion zu Pakistan. US-Präsident Obama hat die Staatschefs beider Länder für heute zu einem Dreiergipfel geladen. Thema ist seine Strategie im Anti-Terror-Kampf. Im Weißen Haus von Barack Obama ist die Sorge über die Lage in Pakistan groß. Größer als die Sorge um die Situation im Nachbarland Afghanistan. Bei seiner Pressekonferenz in der vergangenen Woche machte der US-Präsident keinen Hehl daraus. "Ich bin tief beunruhigt über die Lage in Pakistan, nicht weil die Taliban dort jede Minute die Macht übernehmen könnten, sondern weil die Regierung dort sehr schwach ist", sagte er. Auch deswegen sieht Obamas neue Strategie für die Krisenregion viel Geld für Pakistan vor. Der Präsident hat den US-Kongress gebeten, in den nächsten fünf Jahren insgesamt 7,5 Milliarden Dollar für Pakistan bereitzustellen. Zum Beispiel für den Bau von Schulen, die Gesundheitsversorgung und für ein funktionierendes Rechtssystem. So soll es der pakistanischen Regierung unter der Führung des bislang als schwach geltenden Präsidenten Asif Ali Zardari gelingen, die Bevölkerung auf ihre Seite zu ziehen. siehe http://www.tagesschau.de/ausland/obama1302.html http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistan772.html http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/476527/index.do?_vl_backlink=/home/politik/index.do http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/usa-pakistan-zardari-trifft-obama-atomwaffen-angeblich-vor-taliban -in-sicherheit_aid_396423.html http://www.ftd.de/politik/international/507554.html http://nachrichten.rp-online.de/article/politik/USA-Pakistan-muss-Taliban-besiegen/38372 http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1744117_Zardari-zum-Diktat.html http://www.n-tv.de/1149399.html http://www.news.de/article/149/die-angst-vor-atomar-bewaffneten-taliban
Nachtrag
Pakistan befürchtet 800.000 Flüchtlinge
Schwere Gefechte im Swat-Tal
Vor dem Treffen des pakistanischen Präsidenten Asif Ali Zardari mit US-Präsident Barack Obama am Mittwochabend sind die Kämpfe im Nordwesten Pakistans eskaliert. Armeesprecher Nasir Khan sagte, das Militär beschieße in der Taliban-Hochburg Swat und dem Nachbar- Distrikt Buner Stellungen der Aufständischen mit Artillerie. Auch Kampfhubschrauber kämen zum Einsatz. Dabei wurden mehr als 100 Menschen getötet, darunter auch zahlreiche Zivilisten.
Das Militär gab bekannt, dass 67 Taliban und zwei Soldaten getötet worden seien. Der Nachrichtensender Dawn berichtete, auch 35 Zivilisten seien bei Gefechten gestorben. Aus Militärkreisen verlautete, die Sicherheitskräfte hätten unter anderem ein Smaragdbergwerk zurückerobert. Augenzeugen berichteten von Lastwagen, die neue Soldaten ins Kampfgebiet brachten. Auch aus Regierungskreisen verlautete, die Truppen würden verstärkt.
800.000 Flüchtlinge befürchtet
In Erwartung einer umfassenden Offensive in dem Tal flohen tausende Einwohner aus der Stadt Mingora und deren Umgebung. Die anhaltenden Kämpfe könnten Pakistan zufolge bis zu 800.000 Menschen in die Flucht treiben. Dies wäre der größte Flüchtlingsstrom in der Geschichte des Landes, warnte ein örtlicher Regierungsvertreter. "Ursprünglich haben wir geschätzt, dass 100.000 bis 200.000 Menschen ihre Häuser verlassen würden", sagte Khalid Khan Umerzai von der Verwaltung des Mardan-Distrikts. "Aber jetzt erwarten wir 600.000 bis 800.000 Vertriebene." siehe http://www.tagesschau.de/ausland/pakistan930.html http://www.stern.de/politik/ausland/:Pakistan-Der-Alltag-Fl%FCchtlingscamp/662879.html http://www.stern.de/politik/ausland/:Vor-Gipfel-Washington-Mehr-100-Tote-Pakistan-Afghanistan/700039.html?backr ef=662879 http://www.stern.de/politik/ausland/:K%E4mpfe-Pakistan-Armee-Stadt/662454.html http://www.n24.de/news/newsitem_5031697.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/1/0,3672,7573825,00.html http://www.focus.de/politik/ausland/taliban-bekaempfung-frauen-und-kinder-sterben-bei-angriffen_aid_396671.html http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE5450A220090506 http://www.abendblatt.de/politik/ausland/article1003881/Schwere-Kaempfe-Blutiger-Mittwoch-in-Pakistan.html http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/476393/index.do http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/pakistan-40-000-menschen-auf-der-flucht-vor-gefechten-mit-taliban_ aid_396598.html
siehe auch Video www.spiegel.de/video/video-1002017.html
Das war doch vorher absehbar, die Taliban sind Nichtmenschen - Terroristen - islamische Faschisten. Wer mit ihnen verhandelt und ihnen kleine Zugeständnisse macht, darf sich nicht wundern, wenn diese Bastarde sofort neue, irrationale Forderungen stellen und auch mit Gewalt und Terror durchzusetzen versuchen. Verhandelt nicht mit ihnen, bringt sie um, tötet sie ...
Nachtrag
Flüchtlinge empört über Rücksichtslosigkeit der Armee
Die pakistanische Armee setzt ihre Drohung um und versucht die Taliban "zu eliminieren": Innerhalb von 24 Stunden wurden nach Angaben der Streitkräfte mehr als 140 Aufständische getötet. Augenzeugen kritisieren, dass die Angriffe auch viele Zivilisten treffen. Die pakista- nische Armee ist weiter in das umkämpfte Swat-Tal vorgerückt. Bei Angriffen auf vermutete Taliban-Stellungen seien binnen 24 Stunden 143 Extremisten getötet worden, teilte ein Militär- sprecher mit. Fünf Angehörige der Sicherheitskräfte seien ums Leben gekommen. Die Armee habe Kampfhubschrauber und Artillerie eingesetzt. Die Aufständischen hätten ihrerseits einen Militärkonvoi angegriffen. Pakistans Regierungschef Yousaf Raza Gillani hatte die Verschärfung der Offensive am späten Donnerstagabend in einer Rede an die Nation angekündigt. "Wir haben die bewaffneten Truppen angewiesen, die islamistischen Kämpfer und Terroristen aus- zulöschen." Ziel sei die Wiederherstellung der "Ehre und Würde unseres Heimatlands". Präsident Asif Ali Zardari sagte während seines Besuchs in Washington, der Militäreinsatz werde so lange andauern, bis wieder "Normalität" herrsche. siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,623716,00.html http://www.n-tv.de/1151121.html http://www.n-tv.de/1151274.html http://www.n-tv.de/1149939.html http://www.n-tv.de/1150281.html http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EE291FE952F254BA88A9D624AB8BD3F6B~A Tpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed http://www.n24.de/news/newsitem_5038189.html http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4236956,00.html http://www.tagesschau.de/ausland/swat122.html http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE5470DH20090508 http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,623621,00.html http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3856&Alias=wzo&cob=413087 http://www.sueddeutsche.de/politik/219/467790/text/ http://www.apa.at/cms/site/news_item.html?channel=CH0072&doc=CMS1241783325464 http://www.shz.de/deutschland-welt/politik/artikeldetails/article/111/schwere-gefechte-in-pakistan-mehr-als-140-tote .html http://www.ad-hoc-news.de/us-armee-bombardiert-terrorcamp-in-pakistan--/de/Politik/20218350
Nachtrag
Taliban-Terror Wenn Pakistan stürzt ...
Taliban vor Islamabad, Hunderttausende Flüchtlinge und 100 Atomwaffen: Die Nachrichten aus Pakistan sind höchst alarmierend. Am Ende könnte Obama nur eine Option bleiben. Die Taliban kontrollieren mittlerweile weite Teile der Grenzregion zwischen Pakistan und Afghanistan und bauen ihre Macht sogar noch aus. Der Vormarsch der radikalen Islamisten im Atomwaffenstaat bis auf 100 Kilometer vor die Haupstadt Islamabad ist beunruhigend – und hat nun auch die neue US-Regierung wachgerüttelt. Ende März erst hatte die US-Regierung ihre neue Strategie für Afghanistan und Pakistan vorgelegt. Doch nun ist Präsident Barack Obama gezwungen, seinen Kurs anzupassen. Pakistan entwickelt sich zusehends zu einem hochgefährlichen Risikofaktor. Was erschwerend hinzukommt: Die amerikanischen Einflussmöglichkeiten sind in Bezug auf Islamabad weit begrenzter als auf Kabul. siehe http://www.focus.de/politik/ausland/tid-14205/taliban-terror-wenn-pakistan-stuerzt-_aid_397218.html http://www.welt.de/die-welt/article3705717/Haerte-gegen-die-Taliban.html http://www.welt.de/politik/article3701719/Pakistan-demonstriert-Staerke-gegen-Taliban.html http://www.sueddeutsche.de/politik/391/467961/text/ http://www.rp-online.de/public/article/politik/ausland/706125/Pakistan-auf-dem-Weg-zum-gescheiterten-Staat.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,623217,00.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,623064,00.html http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/pakistan_erklaert_den_taliban_den_krieg_1.2526665.html
siehe auch Video http://www.n-tv.de/1151482.html siehe auch Video Extra 3 - Die Sendung mit dem Klaus - Thema: Pakistan http://www.youtube.com/watch?v=s7I4thwCFks
Nachtrag
Swat-Tal: Pakistan lässt Zivilisten fliehen
Zwölf Stunden Zeit zur Flucht: Die pakistanischen Behörden haben im heftig umkämpften Swat- Tal vorübergehend die Ausgangssperre gelockert und die Zivilbevölkerung dazu aufgefordert, die Region zu verlassen. Die Unterbrechung der Ausgangssperre gilt für zwölf Stunden bis zum frühen Abend. Pakistanische Medien berichteten, tausende verängstigte Menschen versuchten, aus dem Gebiet im Nordwesten des Landes zu entkommen.
Unterdessen setzten Regierungstruppen eigenen Angaben zufolge die Angriffe gegen die radikal-islamischen Taliban fort. In Mingora, der Hauptstadt des Swat-Distrikts, seien mehrere Stellungen der Aufständischen mit Kampfhubschraubern und Artillerie beschossen worden, hieß es. Über Opfer wurde zunächst nichts bekannt. Die Armee liefert sich in der Provinz seit knapp einer Woche schwere Kämpfe mit den Taliban, um deren wachsenden Einfluss in der Region zu brechen. Laut Militärangaben wurden dabei bislang mehr als 200 Rebellen getötet. Zuvor waren Regierungstruppen bereits in den Nach- bardistrikten Buner und Dir gegen die Taliban vorgegangen. siehe http://www.zeit.de/news/artikel/2009/05/10/2794278.xml http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hqQccL4kvAh8JLGlxL5RE79K_oXA http://www.stern.de/politik/ausland/:Pakistan-Zerst%F6rerische-Offenisve-Taliban/700320.html
Allein gegen die Taliban?
15.000 Soldaten hat Pakistan in den Nordwesten des Landes geschickt, um die Taliban zu bekämpfen. Doch die Armee glaubt nicht an einen schnellen Sieg. Sie fordert die Unterstützung der Gesellschaft. Der Staat könne die Bedrohung nicht allein stoppen. "Es ist ein Kampf um das Überleben des Landes", sagt Pakistans Premierminister Jussuf Raza Gilani über die jüngste Großoffensive des Militärs im Swat-Tal und in den beiden Nachbardistrikten Dir und Buner. "Die Armee ist entschlossen, alles dafür zu tun, dass es so wenig Kollateralschäden wie möglich gibt", erklärt er. "Das alles soll so schnell wie möglich beendet werden".
Offizielle Zahlen über getötete Extremisten gibt es regelmäßig. Doch sie sind nicht überprüfbar. Die Zahl der getöteten Zivilisten ist unbekannt. Nach Angaben des Militärs sind inzwischen rund 15.000 Soldaten im Kampfgebiet im Nordwesten des Landes im Einsatz. Ihnen gegenüber sollen bis zu 5000 pakistanische Taliban und andere mit ihnen verbündete Extremisten stehen. siehe http://www.tagesschau.de/ausland/pakistan960.html siehe auch Video http://www.stern.de/politik/ausland/:Pakistan-Zerst%F6rerische-Offenisve-Taliban/700320.html http://www.stern.de/politik/ausland/:Offensive-Swat-Tal-Pakistan-Taliban-Flucht/700412.html
siehe auch Videos http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video493834.html http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video494078.html
Nachtrag
Pakistans Armee verliert Kontrolle über Nordwesten
Trotz der anhaltenden Offensive gegen die radikal-islamischen Taliban im Swat-Tal verliert die pakistanische Regierung nach einer aktuellen Studie immer mehr die Kontrolle über den Nordwesten des Landes. Der britische Sender BBC veröffentlichte am Mittwoch eine Erhebung, nach der Islamabad in nur noch etwa 38 Prozent der halbautonomen Stammesgebiete an der Grenze zu Afghanistan sowie der Nordwest-Grenzprovinz die Regierungsgewalt ausübt. Regionen wie Nord- und Süd-Waziristan seien inzwischen vollständig in der Hand der Aufständischen, heißt es. Vor den heftigen Kämpfen im Swat-Tal flüchten unterdessen immer mehr Menschen. Nach Regierungsangaben haben sich bislang etwa 750 000 Zivilisten vor der Gewalt in Sicherheit gebracht. Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR teilte mit, es habe bereits eine halbe Million Menschen offiziell als Flüchtlinge registriert. Präsident Asif Ali Zardari nannte die Massenflucht eine «humanitäre Katastrophe» und rief die internationale Gemeinschaft eindring- lich zur Unterstützung auf. «Wir brauchen die Hilfe der Welt», sagte er am Dienstagabend nach einem Treffen mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in New York.
Pakistanische Regierungstruppen setzten auch am Mittwoch die Offensive gegen die Aufstän- dischen fort. Wie ein Militärsprecher mitteilte, kamen bei neuen Gefechten im Distrikt Swat mindestens elf Aufständische und vier Soldaten ums Leben. Wie aus pakistanischen Geheim- dienstkreisen verlautete, wurden bei Kämpfen im Nachbardistrikt Dir zehn weitere Extremisten getötet. Zudem hätten Sondereinheiten die Angriffe gegen ein Trainingslager der Taliban in der Region Peuchar im Swat-Tal fortgesetzt. Die Armee hatte vor einer Woche die Offensive begon- nen, bei der nach Militärangaben bislang etwa 750 Aufständische und mehr als 30 Soldaten ums Leben kamen. siehe http://www.stern.de/news/pakistans-armee-verliert-kontrolle-ueber-nordwesten-21212322.html http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E6B421E016AC94198AC7CAFFF3B276C51~AT pl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed http://www.welt.de/politik/article3709690/Pakistan-und-USA-toeten-ueber-50-Taliban.html http://www.tagesschau.de/ausland/taliban136.html http://www.tagesspiegel.de/politik/international/Fluechtlinge-Pakistan-Taliban;art123,2798824 http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/pakistan_swat-tal_taliban_afghanistan_1.2563196.html http://www.netzeitung.de/politik/ausland/1355420.html http://www.zeit.de/online/2009/20/pakistan-zerreissprobe Pakistan erobert strategisch wichtige Stadt
Der pakistanischen Armee ist nach eigenen Angaben ein Schlag gegen die Taliban im Nord- westen des Landes gelungen. Streitkräfte eroberten die strategisch wichtige Stadt Sultanwas. siehe http://www.n24.de/news/newsitem_5070595.html
Taliban kämpfen mit Waffen der US-Armee 
Im Osten Afghanistans hat die US-Armee bei getöteten Taliban-Kämpfern Munition aus ameri- kanischen Beständen gefunden. Obwohl nur eine relativ kleine Zahl von Patronen sichergestellt wurde, ist die Militärführung alarmiert. Schließlich ist es nicht das erste Mal, dass ihr Material in die Hände ihrer Feinde geriet. Nach einem Gefecht im Korangal-Tal im Osten des Landes untersuchten die US-Soldaten, die Chivers begleitete, die Leichen von mindestens 13 Taliban, die bei dem Schusswechsel ums Leben gekommen waren. Dabei fanden sie 30 Gewehrma- gazine – wenigstens 17 davon enthielten Patronen, die mit amerikanischer Munition identisch waren. Das konnte anhand von Seriennummern und anderen Merkmalen an den Patronen festgestellt werden. siehe http://www.welt.de/politik/article3774771/Taliban-kaempfen-mit-Waffen-der-US-Armee.html#reqRSS
Besonders die Kinder leiden Fucht vor den Taliban
Es ist heiß und stickig, Rehmat Noor ringt mühsam nach Luft. Die alte Frau taumelt verschwitzt in das medizinische Versorgungszelt im Flüchtlingslager Jalala im Nordwesten Pakistans. "Ich bin schwach und kann kaum noch laufen", klagt die fast erblindete Greisin, in deren Mund nur noch drei verfaulte Zähne stehen. Noors Familie ist aus ihrem Bergdorf im Distrikt Buner vor den seit Wochen andauernden Kämpfen zwischen der pakistanischen Armee und den radikalislamischen Taliban geflohen. Seitdem hat die alte Frau kaum geschlafen. Auf der Flucht konnten Rehmat und ihre Familie nichts retten, außer ihrem Leben. "Wir haben unsere Ernte, unser Haus und all unser Eigentum zurückgelassen", berichtet Noor mit tränenden Augen. "Das Getreide muss jetzt geerntet werden, aber wir sind nicht dort. " Gemeinsam mit zahlreichen anderen Flüchtlingen schläft die Familie nun auf dem harten Beton- boden einer verwaisten Schule. Bereits vor Beginn der Militäroffensive waren hunderttausende Bewohner der Nordwestprovinz vor dem Taliban-Regime geflohen. Seit Beginn der Kämpfe vor zwei Wochen flüchteten nochmals mehr als eine Million Zivilisten. siehe http://www.n-tv.de/politik/dossier/Fucht-vor-den-Taliban-article301141.html http://www.tagesschau.de/ausland/pakistan976.html
Nachtrag
"Für uns haben alle nur Verachtung übrig"
Erst kamen die Taliban mit ihrer radikalen Auslegung der Scharia, dann die pakistanischen Soldaten mit ihren Waffen: Hunderttausende Bewohner des Swat-Tals sind zwischen die Fron- ten eines mörderischen Konflikts geraten - und kämpfen jeden Tag ums Überleben. Mingora ist ein Ort, in dem das Leben einst pulsierte: eine Stadt mit einer knappen Viertelmillion Einwoh- nern, mit Studenten, die Rechtswissenschaften studierten oder Medizin, mit Privatschulen, an denen die Lehrer auf Englisch unterrichteten, mit Kinos, Märkten, Vergnügungsvierteln. Keines- wegs also düstere Provinz im Nordwesten Pakistans, zu der Mingora geworden ist, sondern eine Stadt mit Charme, in der Männer wie Frauen gerne lebten. Das ist lange vorbei. Und die guten, alten Zeiten, von denen die Menschen hier reden, rücken erst recht in weite Ferne, seit- dem die Stadt im Swat-Tal üvon heftigen Gefechten zwischen der pakistanischen Armee und den Taliban erschttert wird. Ein Militärsprecher sagte, am Montag seien sechs Islamisten in der Ortschaft Kabal im Swat-Tal getötet worden, als sie versuchten, eine Bombe vor einer Moschee zu plazieren. In Mingora selbst waren Schüsse zu hören, an mehreren Stellen stieg Rauch auf. Nach Angaben des Sprechers werde es "noch bis zu zehn Tage" dauern, um Mingora von islamistischen Kämpfern zu befreien. Als die Regierung von Pakistan mit den Taliban Mitte Februar eine fragwürdige Friedensver- einbarung abschloss und ihnen gestattete, im Swat-Tal ihre Version der Scharia als Rechts- grundlage einzuführen, endete das normale Leben. Musik in der Öffentlichkeit wurde verboten, kaum eine Frau wagt sich seither auf die Straßen - und wenn, dann nur in einer Burka verhüllt. Die bunten Tücher von früher sind darunter versteckt.
Öffentliche Strafaktionen am "Blutigen Platz"
Schon vorher hatte sich ein Ende der guten Zeiten angedeutet, nachdem die Taliban in der Region schleichend die Macht übernommen hatten - und mit den auf der Straßenkreuzung "Green Chowk" ausgestellten Opfern ihrer Strafaktionen klarstellten, dass sie keinerlei Wider- stand gegen ihre Macht und Moralvorstellungen duldeten. Die Einwohner von Mingora tauften den Platz in "Khooni Chowk" um - "Blutiger Platz". Hier richteten die Taliban Menschen öffent- lich hin, hier stellten sie ausgepeitschte Menschen an den Pranger, von Einschusslöchern durchsiebte Körper und Leiber, denen der Kopf fehlte. siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,626710,00.html
Nachtrag
Tote bei Bombenanschlag in Pakistan
"Wir dachten, der Himmel fällt herunter" Chinas Allwetter-Freund in großer Not Terror in Pakistan: China soll eingreifen 
In der pakistanischen Stadt Lahore ist eine Autobombe explodiert. Offenbar riss ein Selbst- mordattentäter zahlreiche Menschen mit in den Tod. Die pakistanische Regierung geht von einem Anschlag der radikal-islamischen Taliban aus. Eingestürzte Häuser, zerstörte Autos - die Innenstadt von Lahore ist ein Bild voller Trümmer. Rettungskräfte versuchen, Verschüttete aus den Trümmern zu ziehen, das Militär und die Polizei sind im Großeinsatz. Ein Augenzeuge beschreibt die Sekunden vor dem Anschlag: "Als wir heute Morgen zur Arbeit kamen, sahen wir einen Toyota, der dort geparkt wurde. Ich hörte Schüsse, drei oder vier Männer sprangen aus dem Auto und dann gab es eine riesige Explosion. Wir wussten überhaupt nicht, was passiert war."
Die Wucht der Detonation war enorm, so dass auch angrenzende Gebäude zum Teil stark beschädigt wurden. Menschen gerieten in Panik und die Polizei war überfordert. "Wir dachten, der Himmel fällt auf uns herunter", beschreibt ein Augenzeuge die Situation. Die Polizei sei schnell vor Ort gewesen, habe aber nichts machen können und nur um sich geschossen. siehe http://www.tagesschau.de/ausland/pakistan982.html siehe auch Video http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/29/0,3672,7590909,00.html http://www.n24.de/news/newsitem_5086981.html http://www.n-tv.de/politik/meldungen/Anschlag-im-Herzen-Pakistans-article308656.html http://www.n-tv.de/politik/dossier/Talibanisierung-in-Pakistan-article296194.html http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/asien-und-ozeanien/Terror-in-Pakistan-China-soll-eingreifen/story/19615839 http://www.sueddeutsche.de/politik/434/469986/text/ http://www.sueddeutsche.de/politik/488/470039/text/ http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,627043,00.html http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4282670,00.html http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/pakistan-bombenattentaeter-toetet-mindestens-30-menschen_aid_4 02875.html http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=55&tx_ttnews%5Btt_news%5D=52468&tx_ttnews%5BbackPid%5D =23&cHash=cde4e8f605 http://www.rp-online.de/public/article/panorama/ausland/713229/Tote-bei-Anschlag-auf-Polizeistation.html http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/selbstmordanschlag-in-pakistan/
siehe auch Video www.spiegel.de/video/video-1004549.html
Verhandlungen mit den Massenmördern der Taliban? Niemals, - nur tote Taliban sind akzeptabel!
Nachtrag
Armee stellt Ende der Swat-Offensive in Aussicht
Nur noch wenige Tage soll die Offensive des pakistanischen Militärs im Swat-Tal dauern. Dann seien letzte "Widerstandsnester" der Taliban geräumt, kündigt die Armee an. Zugleich weiten sich die Kämpfe aber in eine andere Provinz aus. Die Zahl der Flüchtlinge in der Region über- steigt inzwischen zwei Millionen. Der pakistanische Verteidigungsminister Syed Athar Ali erklärte, nur „fünf bis zehn Prozent der Arbeit“ seien noch zu erledigen. Nach Militärangaben wurden während der Kämpfe bislang 1217 Rebellen getötet und 79 gefangen genommen. Die Zahl der Toten in den eigenen Reihen gaben die Streitkräfte mit 81 an. Der Armee zufolge kämpfen derzeit rund 15.000 Soldaten gegen bis zu 2000 Taliban-Krieger in Swat. Unabhängige Beobachter sind in dem Kampfgebiet nicht zugelassen. Am Samstag hatte die Armee erklärt, sie habe den Hauptort des Swat-Tals im Grenzgebiet zu Afghanistan, Mingora, zurückerobert. Vor Beginn der groß angelegten Offensive gegen die radikal-islamischen Taliban lebten hier rund 300.000 Menschen. Viele sind aber aus der Region geflohen und auf Hilfe angewiesen. siehe http://www.welt.de/politik/article3836474/Armee-stellt-Ende-der-Swat-Offensive-in-Aussicht.html http://www.zeit.de/online/2009/23/pakistan-taliban-swat-kriegsende http://www.tagesschau.de/ausland/pakistan988.html http://www.stern.de/news/armee_-groesste-stadt-im-swat-tal-zurueckerobert-21396080.html http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/taliban_laut_pakistanischem_militaer_zurueckgedraengt__1.2646654.h tml http://www.merkur.de/2009_22_Zum_Erfolg_verdam.34709.0.html?&no_cache=1 http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2009/05/30/international/pakistans_armee_draengt_taliban_zurueck http://www.sat1.de/news/index.php/meldung/politik/5097122/1/nachrichten-artikel-politik-pakistan-sieg-gegen-talib an-steht-bevor http://www.sat1.de/news/index.php/meldung/politik/5095364/3/nachrichten-artikel-politik-armee-swat-metropole-mi ngora-erobert http://www.n-tv.de/politik/Taliban-in-Kuerze-besiegt-article315119.html http://www.n24.de/news/newsitem_5097122.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/25/0,3672,7591705,00.html http://www.tagesschau.de/ausland/taliban138.html
Nachtrag
Schwere Gefechte im Grenzgebiet 
Nach ihrem Vormarsch im Swat-Tal nimmt die pakistanische Armee eine weitere Taliban- Hochburg ins Visier. Aus der Region Süd-Waziristan an der Grenze zu Afghanistan wird ein Wiederaufflammen heftiger Kämpfe gemeldet. Bei schweren Gefechten in Süd-Waziristan sollen zahlreiche Aufständische und mehrere Soldaten getötet worden sein, wie aus Geheimdienst- kreisen verlautete. Auslöser der Kämpfe war demnach ein Überfall auf einen Militärkonvoi im Dorf Tiarza. Laut Agenturberichten schossen Extremisten zudem etliche Raketen auf eine Kaserne östlich von Wana ab. Die Streitkräfte erwiderten das Feuer mit ihrer Artillerie. Süd-Waziristan gilt als wichtiges Rückzugsgebiet von Taliban- und El Kaida-Anhängern. Von der halbautonomen Stammesregion aus starten sie ihre Angriffe auf das benachbarte Afgha- nistan. siehe http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4294621,00.html http://www.sueddeutsche.de/politik/955/470503/text/ http://www.n24.de/news/newsitem_129704.html http://www.bluewin.ch/de/index.php/17,146415/Armee_rueckt_weiter_ins_Swat-Tal_vor_-_Schwere_Gefechte_mit_ Taliban/
Nachtrag
US-Reporter entwischt den Taliban 
Sieben Monate war der "New York Times"-Reporter David Rohde in der Hand der Taliban, irgendwo zwischen Afghanistan und Pakistan. Nun konnte er fliehen. Damit endete ein Drama, das strikt geheim gehalten wurde. Am Ende halfen dem Reporter ein bisschen Mut und sehr viel Glück. Die Entführung von Rohde am 10. November 2008, damals war der Journalist mit seinem Dolmetscher und seinem Fahrer in der Provinz Logar nahe Kabul gekidnappt worden, war über Monate hin geheim gehalten worden. Die "NYT" hatte alle westlichen Medien, darunter auch SPIEGEL ONLINE, eindrücklich gebeten, im Interesse an einer Lösung des Falls nicht über die Verschleppung zu berichten. siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,631611,00.html http://www.focus.de/panorama/welt/pakistan-us-reporter-fluechtet-aus-taliban-gefangenschaft_aid_410032.html http://www.sueddeutsche.de/politik/307/472828/text/ http://bazonline.ch/ausland/amerika/Starjournalist-flieht-aus-TalibanGefangenschaft/story/19471252
Nachtrag
Geheimdienst: Taliban-Führer entging Angriff nur knapp - Offenbar mehr als 80 Tote in Pakistan
Islamabad – Bei einem vermutlich von US-Truppen ausgeführten Luftangriff in Pakistan sind nach Angaben vom Mittwoch etwa 80 Menschen ums Leben gekommen. Aus Geheimdienst- kreisen verlautete, der pakistanische Taliban-Führer Baitullah Mehsud sei dabei offenbar nur knapp davongekommen. Er habe am Dienstag an einer Trauerprozession in Süd-Waziristan teilgenommen, kurz bevor in der Nähe Raketen eingeschlagen seien. Bei dem Angriff seien mehrere ranghohe Taliban getötet worden, hieß es. Der Polizeichef von Islamabad, Kalim Imam, meldete unterdessen die Festnahme von 25 Verdächtigen, die Terroranschläge geplant hätten und für Anschläge im ganzen Land verantwortlich seien. Gute Geheimdienstarbeit habe zu den Festnahmen geführt, sagte Imam. Innenminister Rehman Malik sagte, zwei seien schon vor drei Tagen festgenommen worden, weil sie einen Anschlag auf das Parlament und den Geheimdienst geplant hätten. Taliban-Chef Mehsud besuchte zwei Geheimdienstmitarbeitern zufolge am Dienstag das Dorf, in dem die Trauerfeier für die Opfer eines anderen Raketenangriffs stattfand. Als die von einer Drohne abgefeuerten Geschosse einschlugen, sei er allerdings schon außer Reichweite gewe- sen. Qari Hussain, ein Vertrauter Mehsuds wies dies zurück. Mehsud habe sich zum fraglichen Zeitpunkt an einem anderen Ort aufgehalten. Hussain räumte ein, dass bei dem Angriff vier oder fünf Taliban-Kämpfer ums Leben kamen. siehe http://www.epochtimes.de/articles/2009/06/24/460603.html
Nachtrag
Struck fordert Gespräche mit Taliban - ein Gespräch und Verhandlungen mit Massen- mördern, Kinderschändern und Frauenschlächtern - mit islamischen Faschisten.
Hätte Struck im 3.Reich auch Verhandlungen mit Hitler und den Nazis gefordert?
"Wir müssen alle einbeziehen": Im Gespräch mit dem SPIEGEL plädiert SPD-Fraktionschef Struck für einen Dialog mit den Taliban - er selbst habe schon mit den aufständischen Islamis- ten gesprochen. Rückzugsforderungen erteilt der ehemalige Verteidigungsminister und heutige SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Struck allerdings eine klare Absage. "Ich sehe keinen Grund, jetzt aufzugeben und zu sagen: Es tut mir leid, die über 30 deutschen Soldaten sind leider umsonst gestorben, wir gehen raus", sagte Struck dem SPIEGEL. Er befürchte, dass der Abzug der Deutschen "noch zehn Jahre dauern" könne. Im Streitgespräch mit dem Kriegskritiker Jürgen Todenhöfer plädierte Struck für eine intensi- vere Suche nach diplomatischen Lösungen - und für direkte Kontakte zu den aufständischen Islamisten. "Ich habe in Kunduz schon mit Taliban gesprochen", betonte Struck, "wir müssen alle einbeziehen - jedenfalls die gemäßigten Taliban. Jemanden wie Mullah Omar würde ich ausschließen. Ich habe mir seinen Lebenslauf angesehen. Das ist ein Massenmörder." siehe http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,632981,00.html http://www.n-tv.de/politik/Deutsche-Strategie-ueberdenken-article385981.html http://www.n-tv.de/politik/Drogenanbau-in-Afghanistan-article385964.html
Pakistan setzt Kopfgeld aus
Für Hinweise, die zur Ergreifung des pakistanischen Taliban-Chefs Baitullah Mehsud führen, "tot oder lebendig", schrieb die Regierung in Zeitungsanzeigen eine Belohnung in Höhe von 50 Millionen Rupien (rund 438.000 Euro) aus. Auch für die Ergreifung von zehn weiteren hochrangigen Rebellenführern soll es demnach eine Belohnung geben. Mehsud, der in den Stammesgebieten im Nordwesten des Landes vermutet wird, ist der Anführer der Organisation Tehreek-e-Taliban Pakistan (TTP). Ihm werden zahlreiche tödliche Anschläge zur Last gelegt. siehe http://www.n-tv.de/politik/Pakistan-setzt-Kopfgeld-aus-article386409.html
Nachtrag
US Truppen beginnen Groß-Offensive gegen die Taliban und nehmen sie so in die Zange, Pakistan mit seiner Militäroffensive von der anderen Seite der Grenze
Größte Offensive seit Sturz der Taliban
Offensive in der Hochburg der Taliban US-Streitkräfte starten massive Offensive am Hindukusch
Mit einem massiven Luftlande-Einsatz in Südafghanistan haben die US-Streitkräfte eine Hoch- burg der radikalislamischen Taliban ins Visier genommen. Rund 4000 Marineinfanteristen star- teten im Morgengrauen in Helmand die Offensive. Die mit Hubschraubern eingeflogenen Soldaten drangen Angaben der US-Armee zufolge entlang der Schlucht des Helmand-Flusses in Gebiete vor, die ausländische Truppen seit dem Sturz der Taliban 2001 nicht dauerhaft unter ihre Kontrolle bringen konnten. Der Einsatz unterscheide sich von vorherigen Offensiven durch das Tempo des Vormarsches und die massive Truppenstärke, sagte US-Brigadegeneral Larry Nicholson: "Wir gehen dorthin, und wir werden dort bleiben." Mit dem Einsatz, an dem auch 650 einheimische Polizisten und Soldaten beteiligt sind, will das US-Militär die Unruheprovinz vor der afghanischen Präsidentenwahl am 20. August stabilisieren.

Die erste Phase der Offensive soll nach US-Angaben 36 Stunden dauern. In den ersten Stunden stießen die Einheiten nur auf geringe Gegenwehr. Die Operation "Schwertstreich" spiegelt die neue Afghanistan-Strategie von US-Präsident Barack Obama wider. Sie ist der größte Militär- einsatz seit Obamas Entscheidung, 21.000 zusätzliche US-Soldaten an den Hindukusch zu verlegen. Die als besonders fundamentalistisch bekannte Taliban-Gruppierung Hakkani bekannte sich zur Entführung eines US-Soldaten in der ostafghanischen Provinz Paktika. Die US-Armee hatte zuvor mitgeteilt, der Soldat werde seit Dienstag vermisst. Es ist die erste Mal seit Jahren, dass ein US-Soldaten in einem Kriegs- oder Konfliktgebiet verschleppt wird.
Die Operation „Khanjar“ (Krummdolch) begann noch vor dem Morgengrauen. In den ersten Stunden des Donnerstags traten 4000 US-Marines und rund 600 afghanische Soldaten zum Kampf in der Provinz Helmand im Süden Afghanistans an. Ihr Ziel: Die Hochburgen der Taliban unter die Kontrolle der westlichen Truppen zu bringen – und den Aufständischen dauerhaft zu entreißen.

Die Aktion ist die größte Militäroperation unter der Ägide von US-Präsident Barack Obama und die erste unter dem neuen Kommandeur von Nato-Schutztruppe Isaf und US-Streitkräften in Afghanistan, Stanley McChrystal. Der politisch wie militärisch oberste Befehlshaber der Ameri- kaner und sein General setzen damit einen Grundsatz um, der das Vorgehen der US-Truppen gegen Aufständische bestimmt: Clear, hold, build – erst ein Gebiet erobern, dann aber auch halten, ehe mit einem Aufbau begonnen werden kann. Nach US-Angaben wurden viele Aufständische vom Absetzen amerikanischer Eliteeinheiten hinter den Reihen der Taliban überrascht. Die Offensive, an der auch etwa 650 afghanische Sicherheitskräfte beteiligt sind, trägt den Namen Khanjar („Schlag des Schwertes“). Nach US-Angaben handelt es sich um den größten und am schnellsten vorrückenden Einsatz der US-Marineinfanteristen seit der Offensive in der irakischen Stadt Falludschah im Jahr 2004.
Zudem ist es der erste große Militäreinsatz unter US-Präsident Barack Obama, der Afghanistan mit einer deutlichen Truppenaufstockung stabilisieren will. Auch die knapp 4000 Marineinfan- teristen sind erst im Zuge von Obamas neuer Strategie nach Afghanistan verlegt worden.

Transporthubschrauber setzten in der Nacht hunderte Soldaten in der Ortschaft Nawa ab, rund 30 Kilometer südlich der Provinzhauptstadt Laschkar Gah. In dem Gebiet waren zuvor niemals US- oder NATO-Truppen in größerer Zahl im Einsatz gewesen. Bei Tagesanbruch gab es erste Schusswechsel, aber noch keine größeren Gefechte.
Ein US-Soldat wurde leicht verletzt. Dorfbewohner wagten sich kaum aus ihren Häusern vor. „Wir schaffen hier eine neue Grundlage. Wir gehen an Orte, an denen noch niemand vorher war“, sagte Hauptmann Drew Schoenmaker, der ein Regiment Marineinfanteristen komman- diert.
Getrübt wurden die amerikanischen Erfolgsmeldungen von der Entführung eines US-Soldaten im Osten Afghanistan. Der Soldat war nach US-Angaben aber nicht an der Großoffensive in Helmand beteiligt.
siehe http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/afghanistan-usa-starten-offensive-gegen-hochburg-der-taliban_aid_ 413539.html http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4448645,00.html http://www.welt.de/politik/article4044184/Taliban-entfuehren-US-Soldaten-in-Afghanistan.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,633823,00.html http://www.zeit.de/online/2009/28/afghanistan-us-offensive http://www.zeit.de/dpa/2009/7/3/iptc-bdt-20090702-31-dpa_21694042.xml http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1246046502431&openMe nu=1013016724320&calledPageId=1013016724320&listid=1018881578370 http://www.welt.de/politik/article4046576/Wie-die-US-Offensive-die-Taliban-vertreiben-soll.html http://www.ftd.de/politik/international/:US-Angriff-Obama-jagt-die-Taliban/535406.html http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1820308_Afghanistan-Groesste-Offensive-seit-Sturz-der-Talib an.html http://www.focus.de/politik/ausland/afghanistan-erobern-halten-aufbauen_aid_413625.html http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/afghanistan-usa-starten-offensive-gegen-hochburg-der-taliban_aid_ 413539.html http://www.focus.de/politik/ausland/entfuehrung-taliban-wollen-gefangene-freipressen_aid_413560.html http://www.zeit.de/online/2009/28/afghanistan-usa-offensive http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,633918,00.html http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistan992.html http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/us-militaer-startet-grossoffensive/ http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabId=3856&alias=wzo&cob=423384 http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/usa_grossoffensive_afghanistan__1.2876188.html http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistanoffensive100.html http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE56100X20090702



Taliban leisten großen Widerstand - Marines stoßen auf erheblichen Widerstand - US-Truppen stoßen weiter vor - Westen will Wende in Afghanistan erzwingen 
Die US-Truppen liefern sich bei ihrer Großoffensive in Afghanistan erhebliche Kämpfe mit den Taliban. Eine neue Strategie soll die Islamisten endgültig zurückdrängen. In der Nähe der Stadt Garmir in der südafghanischen Helmand-Provinz sei es zu einem achtstündigen Feuerwechsel mit den Aufständischen gekommen, berichtete der TV-Sender CNN unter Berufung auf das Pentagon. Die Marines (Marineinfanteristen) seien hierbei auf erheblichen Widerstand gestoßen und hätten Hubschrauber zur Unterstützung angefordert. An anderen Orten hätten sich die Taliban dagegen vor den Angriffen der US-Marines überwiegend zurückgezogen und lediglich schwachen Widerstand geleistet. US-Medien sprachen von einer bisher überwiegend erfolg- reichen Offensive. siehe http://www.zeit.de/online/2009/28/afghanistan-offensive-taliban http://www.focus.de/politik/ausland/afghanistan-marines-stossen-auf-erheblichen-widerstand_aid_413940.html http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4452700,00.html http://www.pnn.de/titelseite/192899/ http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,634234,00.html
Nachtrag
Der Gegenschlag der Taliban
Die Lage in Afghanistan eskaliert: Nach Beginn der Großoffensive gegen die Taliban in der Provinz Helmand sind dort mindestens 19 Menschen getötet worden. An der Grenze zu Pakistan werden 16 Minnenräumer vermisst. Die Union streitet über eine Rückzugsstrategie für die deutschen Soldaten. Zwei Tage nach Beginn der US-Offensive in Südafghanistan haben die radikalislamischen Aufständischen am Samstag einen US-Stützpunkt im Südosten des Landes massiv angegriffen. Die Internationale Schutztruppe Isaf teilte mit, bei den Gefechten am Außenposten in der Provinz Paktika seien zwei Soldaten und zehn Aufständische getötet worden. Taliban-Kämpfer haben nach Aussage eines Sprechers der Provinzregierung einen Tanklastwagen vor der Basis zur Explosion gebracht und den Stützpunkt dann attackiert. Neben diesem Stützpunkt im Distrikt Zhirok griffen die Taliban zwei weitere Isaf-Stellungen in Paktika an. Dabei wurden laut Isaf drei Zivilisten verletzt. Nach Angaben des Verteidigungs- ministeriums in London vom Sonntag wurden zwei britische Soldaten getötet. Die Zahl der seit Beginn des Einsatzes getöteten Briten stieg damit auf 173. Das Innenministerium in Kabul teilte mit, zwei Polizisten und 15 Taliban-Kämpfer seien bei Gefechten getötet worden. Fünf weitere Polizisten seien verwundet worden. Die Taliban berichteten, ihre Kämpfer hätten seit Samstag 30 ausländische und afghanische Soldaten in Helmand getötet. Angaben der Taliban sind hochgradig unzuverlässig.
Taliban greifen US-Stützpunkt an
Seit zwei Tagen läuft die Großoffensive der US-Armee in Südafghanistan. Jetzt haben die Taliban einen amerikanischen Stützpunkt im Südosten des Landes massiv angegriffen. Bei den Gefechten wurden nach Angabe der Internationalen Schutztruppe zwei Soldaten und zehn Aufständische getötet. siehe http://www.stern.de/politik/ausland/:Afghanistan-Der-Gegenschlag-Taliban/705399.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,634433,00.html
Viele Tote bei US-Drohnenangriffen in Pakistan
Bei zwei vermutlich von den US-Truppen ausgeführten Drohnenangriffen in Pakistan kamen mindestens 45 Menschen ums Leben. Der Führer der Taliban im pakistanischen Swat-Tal wurde offenbar verletzt. Der Führer der Taliban im pakistanischen Swat-Tal ist nach Militäran- gaben bei einem Luftangriff verletzt worden. Aus "glaubwürdigen Informationen" gehe hervor, dass Maulana Fazlullah getroffen worden sei, sagte Generalmajor Athar Abbas. Nähere Anga- ben machte er nicht. Die pakistanischen Streitkräfte haben vor mehr als zwei Monaten eine Offensive gegen die aufständischen Taliban im Swat-Tal im Nordwesten des Landes gestartet. Vermutlich von unbemannten US-Flugzeugen abgefeuerte Raketensalven töteten in der Region Süd-Waziristan mindestens 45 Menschen. Das teilten pakistanische Geheimdienstkreise mit. Ziel des ersten Raketenangriffs sei ein Trainingslager der Taliban nahe der afghanischen Gren- ze gewesen. Die mutmaßliche US-Drohne feuerte den Angaben zufolge sechs Raketen ab, zehn Aufständische seien ums Leben gekommen.
Mehr als 40 US-Angriffe in Pakistan
Wenige Stunden später hätten Raketen 20 Kilometer weiter östlich vier Fahrzeuge mit militanten Taliban getroffen. Dabei seien mindestens 35 Aufständische getötet worden, darunter ein rang- hoher Kommandeur. Andere Angaben zur Opferzahl reichten bis zu 50. Die Zahl der mutmaß- lichen US-Raketenangriffe in Süd-Waziristan binnen gut zwei Wochen stieg damit auf sechs. Die Region ist die Hochburg des pakistanischen Talibanführers Baitullah Mehsud, gegen den die pakistanischen Streitkräfte eine Offensive vorbereiten. siehe http://www.n24.de/news/newsitem_5207068.html http://www.focus.de/politik/ausland/pakistan-50-tote-bei-angriff-von-us-drohnen_aid_415318.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,634064,00.html http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE5620H620090703
Bei Armeen und richtigen Soldaten müssen sie z.Zt. eine Niederlage nach der anderen einstecken, - deshalb greifen die “mächgtigen Gotteskrieger” - islamischen Faschisten
- die Taliban jetzt wieder vermehrt wehrlose Zivilisten an und ermorden mehr als 15 Kinder
15 Schulkinder getötet - Anschlag bei Kabul 
Eine Woche nach Beginn einer US-geführten Großoffensive gegen die Taliban im Süden Afghanistans sind bei einem Anschlag mindestens 25 Menschen getötet worden, darunter auch 15 Schulkinder. Bei der Detonation einer Autobombe auf einem Markt etwa 30 Kilometer südlich der Hauptstadt Kabul seien am Donnerstag 21 Zivilisten und vier Polizisten ums Leben gekommen, sagte ein Polizeisprecher in der zentralafghanischen Provinz Logar. Der Spreng- stoff sei in einem möglicherweise absichtlich umgestürzten Lastwagen unter einer Holzladung versteckt gewesen. Als Dorfbewohner und Polizisten das Hindernis von der Straße räumen wollten, sei der Sprengsatz ferngezündet worden. Noch bekannte sich niemand zu dem Anschlag. Ein Sprecher des afghanischen Bildungsministeriums sagte, mehrere Schüler einer nahen Jungenschule seien bei der Explosion ums Leben gekommen. Einige Läden auf dem Markt im Distrikt Mohammad Agha seien zerstört worden. Die Wucht der Detonation habe noch in einem Kilometer Entfernung Fenster zerspringen lassen. Fernsehbilder zeigten Anwohner, die in den Trümmern zerstörter Geschäfte nach Überlebenden suchten. Unter einem Apfelbaum lagen die Leichen zweier Kinder, umringt von weinenden Angehörigen. Es ist der schwerste Anschlag seit fast genau einem Jahr, als 58 Menschen beim Attentat auf die indische Botschaft in Kabul getötet wurden. siehe http://www.n-tv.de/politik/Anschlag-bei-Kabul-article404122.html http://www.focus.de/panorama/vermischtes/afghanistan-25-tote-bei-anschlag-vor-schule_aid_415463.html
Taliban greifen Regierungsgebäude an
Taliban-Kämpfer haben mehrere Regierungsgebäude in zwei afghanischen Städten angegrif- fen. Die einen hatten sich mit Burkas verkleidet, die anderen waren mit Sprengstoffgürteln bewaffnet. In der ostafghanischen Stadt Gardes wurden nach Polizeiangaben alle fünf Angreifer sowie fünf Sicherheitskräfte erschossen. Unter den getöteten Taliban-Kämpfern waren auch zwei Männer, die sich in eine Burka gehüllt als Frauen verkleidet hatten. Ziele des Angriffs in Gardes waren der Sitz des Gouverneurs, das Geheimdienstbüro und eine Polizeistelle. Ein Taliban-Sprecher sagte, an dem Angriff seien 15 Kämpfer beteiligt gewesen. Alle seien mit Sprengstoffgürteln sowie mit Sturmgewehren und Panzerfäusten bewaffnet gewesen. Gleich- zeitig wurden auch mehrere Gebäude in der ostafghanischen Stadt Dschalalabad attackiert. Dabei wurden nach Polizeiangaben zwei Angreifer auf einem Motorrad und ein Polizist getötet. siehe http://www.n24.de/news/newsitem_5253104.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,637300,00.html http://www.morgenpost.de/printarchiv/politik/article1032908/Taliban_greifen_Regierungsgebaeude_an.html?print= yes http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE56K0G120090721 http://www.epochtimes.de/articles/2009/02/11/405890.html
Afghanen und Bundeswehr starten Großoperation gegen Taliban
Vor der Wahl hat Afghanistans Militär mit Hilfe der Bundeswehr eine Offensive gegen die Taliban gestartet. Bei der Mission setzen die deutschen Streitkräfte auch Panzer ein. Die Lage ist angespannt: Das Camp der Bundeswehr wurde mit Raketen beschossen, weitere Angriffe werden erwartet. Afghanische Militärs berichteten per Telefon aus Kunduz, mit der Offensive gegen Aufständische in deren Hochburg Chareh Dareh, einem Landstrich südwestlich der Provinzmetropole, wolle die Regierung vor den Präsidentenwahlen im August für Ordnung sorgen. Mehrere hundert Soldaten und Polizisten seien an der Operation beteiligt. Der Gouverneur von Kunduz, Mohammed Omar, sagte SPIEGEL ONLINE, Ziel der gemeinsamen Operation sei es, den Bezirk Chareh Dareh "vor der Wahl von Taliban zu reinigen". Seinen Informationen zufolge sind bereits am Sonntag sechs Kämpfer der Radikal-Islamisten bei Kämpfen getötet worden. Durch einen ferngezündeten Sprengsatz seien zudem drei Soldaten der afghanischen Armee ums Leben gekommen. Mehrere Soldaten wurden bei anderen Kampf- handlungen verletzt. "Die Operation wird noch mehrere Tage weitergehen", kündigte Omar an. siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,637197,00.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,637050,00.html http://www.sat1.de/news/index.php/meldung/politik/5247586/3/nachrichten-artikel-politik-deutsche-soldaten-toeten- zwei-zivilisten http://www.n-tv.de/politik/Deutsche-toeten-Jugendlichen-article418713.html
Es ist ein wichtiger Verfassungsgrundsatz, dass von deutschem Boden kein Krieg gegen andere Länder, Völker und Staaten ausgehen darf und soll, - Verteidigungsminister Jung/CDU und sein Vorgänger Struck/SPD leugneten stets, dass der Bundeswehreinsatz in Afghanistan ein Kriegseinsatz wäre, dass sich Deutschland im Krieg befände und führten dazu fadenscheinige Argumente auf. Doch jetzt sprechen die objektiven Fakten für sich - Deutschland führt an der Seite der afghanischen Regierungsarmee Krieg gegen die islam-faschistischen Taliban. Unbestreitbar ein rechtfertigungsfähiger Krieg gegen Massenmörder und Menschenverächter, gegen mörderische Faschisten. Doch unsere Regierung sollte endlich aufhören so zu tun, als gäbe es diesen Krieg nicht.
Bundeswehr in Afghanistan - Das Wort "Krieg" fällt nicht - Offensive in Afghanistan - Debatte um Auslandseinsatz neu entfacht - Großoffensive mit Panzern - Bundeswehr rückt vor - Deutsche Panzer ziehen in den Krieg - Bundeswehr soll Vormarsch der Taliban stoppen - Bundeswehr in schwere Kämpfe verwickelt - Bundeswehr im Kampfeinsatz gegen Taliban - Afghanen wollen Taliban-Jagd mit der Bundeswehr ausdehnen - Jetzt ist es Krieg - Angela Merkel führt Deutschland mitten in den Krieg - Gefallene Soldaten - Aber von Krieg will Jung nicht reden -









Mit 300 Mann und schweren Waffen unterstützt die Bundeswehr eine Großoffensive der afghanischen Armee. Der Einsatz könnte länger dauern als geplant: Die Deutschen gehen bislang von einer Woche aus - doch die Afghanen wollen die Jagd auf die Taliban ausweiten. Hunderte Soldaten, scharfe Waffen aus der Luft, Vokabular, das bisher tabu war: Die von der Bundeswehr unterstützte Offensive der afghanischen Armee gegen die Taliban bei Kunduz setzt neue Maßstäbe. Es handelt sich um die bislang größte Operation deutscher Soldaten am Hindukusch, sie helfen den Afghanen mit 300 Mann, Panzern und Luftunterstützung der internationalen Schutztruppe Isaf.




Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan teilte am Mittwoch erstmals Details der Operation mit und sprach dabei von "notwendiger Eskalation" und "Abschreckungseffekt". Die Offensive, fügte er hinzu, solle noch etwa eine Woche dauern. Auch am Mittwoch rückten die Afghanen wieder in dem Dorf Chahar Darreh ein und suchten nach Angaben eines hohen Militärs "von Haus zu Haus" nach Aufständischen. Die Afghanen allerdings stellen sich bei ihrer Jagd auf Taliban auf eine sehr viel längere Zeit ein als die Bundeswehr. Seine Soldaten würden nach Abschluss der gegenwärtigen Mission in weitere Gebiete rund um Kunduz vorrücken, die als Verstecke von Taliban gelten, sagte General Murad Ali Murad, der die afghanischen Kräfte kom- mandiert, zu SPIEGEL ONLINE. "Schon in der nächsten Woche werden wir weitere Operationen beginnen und hoffen auf die Unterstützung durch die Deutschen." Eine Reaktion der Bundeswehr auf die Pläne der Afghanen gibt es bislang nicht. Hauptziel der Operation ist die Vertreibung der Taliban aus den umkämpften Gebieten noch vor den afghanischen Präsidentschaftswahlen am 20. August. Die Aufständischen drohen auch in der Region Kunduz offen damit, Wahllokale anzugreifen und potentielle Wähler zu töten. "Das Ziel muss es sein, die Taliban aus der Region Kunduz dauerhaft zu vertreiben", sagte der Gouverneur der Provinz Kunduz, Omar, zu SPIEGEL ONLINE. Seinen Worten zufolge haben mindestens 20 ausländische Rebellen mit Verbindungen zum Terrornetzwerk al-Qaida sowie rund 300 Taliban die Provinz infiltriert. "Wenn wir nicht gegen sie kämpfen, übernehmen sie die Region", warnte der Gouverneur.



Diese Darstellung deckt sich mit den Erkenntnissen von Bundeswehr und Bundesnachrich- tendienst (BND). In den vergangenen Monaten haben die Experten Hinweise auf das Einsickern von ausländischen Kämpfern erhalten. Ebenso hat der BND Indizien, dass die Führung der Taliban die lokalen Kommandeure angewiesen hat, mehr gegen die Bundeswehr zu unter- nehmen. Ein Grund ist offenbar, dass künftig deutlich mehr Logistik-Transporte der internatio- nalen Schutztruppe Isaf über die Nordroute, also mitten durchs Einsatzgebiet der Deutschen, geführt werden sollen. Diese wären für die Taliban wichtige Anschlagsziele. siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,637695,00.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,637609,00.html http://www.tagesschau.de/inland/afghanistan1050.html http://www.tagesschau.de/ausland/kommentarafghanistan100.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/0/0,3672,5255104,00.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/22/0,3672,7607766,00.html http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dossiers/spezial_afghanistan/aktuell/?em_cnt=1848172 http://www.zeit.de/newsticker/2009/7/22/STORY-AFGHANISTAN-MI21878588xml http://www.focus.de/politik/ausland/offensive-in-afghanistan-debatte-um-auslandseinsatz-neu-entfacht_aid_419622. html http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/afghanistan-300-bundeswehrsoldaten-mit-schweren-waffen_aid_41 9261.html http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/bundeswehr-afghanistan-jung-fordert-schwerpunktstaatsanwaltsch aft-fuer-schiessende-soldaten-_aid_419350.html http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE56L04W20090722 http://www.focus.de/politik/deutschland/konflikte-chronologie-35-tote-bei-bundeswehreinsatz_aid_419307.html http://www.focus.de/politik/ausland/tid-14957/afghanistan-mit-panzerkanonen-fuer-sichere-wahlen_aid_419239.html http://www.focus.de/politik/ausland/afghanistan-jung-verteidigt-grossoffensive-der-bundeswehr_aid_419151.html http://www.n-tv.de/politik/Bundeswehr-rueckt-vor-article421193.html http://www.n-tv.de/politik/pressestimmen/Jetzt-ist-es-Krieg-article430520.html http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4510441,00.html http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4509485,00.html http://www.stern.de/politik/ausland/:Afghanistan-300-Deutsche-Gro%DFeinsatz-Taliban/706882.html http://www.ksta.de/html/artikel/1246883690943.shtml http://bazonline.ch/ausland/asien-und-ozeanien/Deutsche-Panzer-ziehen-in-den-Krieg/story/15527655 http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1848174_Militaeroffensive-in-Afghanistan-Alles-rechtens.html http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1848175_Franz-Josef-Jung-Der-stolze-Minister.html http://www.welt.de/politik/ausland/article4170451/Bundeswehr-soll-Vormarsch-der-Taliban-stoppen.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,637197,00.html http://www.zeit.de/online/2009/30/afghanistan-offensive-bundeswehr http://www.gelnhaeuser-tageblatt.de/sixcms/detail.php?template=d_artikel_import&id=7141129&_zeitungstitel=113 3845&_resort=1103638&_adtag=nationalnews&_dpa=brennpunkte http://www.zeit.de/online/2009/30/afghanistan-offensive http://www.ftd.de/meinung/kommentare/:Kommentar-Die-Bundeswehr-packt-ihr-Arsenal-aus/543489.html http://nachrichten.rp-online.de/article/politik/Deutsche-Offensive-gegen-Taliban/46201 http://nachrichten.rp-online.de/article/politik/Bundeswehr-Wie-im-Krieg/46305 http://www.sueddeutsche.de/politik/57/481527/text/ http://www.derwesten.de/nachrichten/wp/2009/7/22/news-126760817/detail.html http://www.mdr.de/nachrichten/6542954.html siehe auch MDR Video http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E52FB503A7A624F0480CF2FA47BEE05DD~AT pl~Ecommon~Scontent.html http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1246046519987 http://www.ftd.de/politik/:Isaf-Einsatz-in-Afghanistan-Bundeswehr-in-schwere-K%E4mpfe-verwickelt/543228.html http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1248239013649 http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,637290,00.html http://www.phoenix.de/content//256690 http://www.rtl.de/rtlaktuell/rtl_aktuell_artikel.php?article=30313&pos=7 http://www.n24.de/news/newsitem_5255425.html http://www.epochtimes.de/articles/2009/07/22/470555.html



http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistan1056.html http://www.tagesschau.de/inland/afghanistan1052.html
siehe auch Video http://www.spiegel.de/video/video-1013220.html http://www.tagesschau.de/ausland/weltspiegel194.html
Nachtrag
Bundeswehr in Afghanistan: "Sie lachen dich an und schießen dir in den Rücken"
Soldaten der Bundeswehr haben in Afghanistan Leben gerettet. Drei der Fallschirmjäger, die dafür als Erste das neue "Ehrenkreuz für Tapferkeit" erhielten, sprechen im stern über drama- tische Stunden in Kundus, den Sinn von militärischen Orden und die Angst im Einsatz. Sie finden es richtig, dass der Bundesverteidigungsminister endlich von "Gefallenen" spricht. Sie sind überrascht, dass ein gerettetes Leben manchen Afghanen so wenig zählt. Und sie wün- schen sich, sehr, endlich mehr Unterstützung und Aufmerksamkeit in Deutschland für den lebensgefährlichen Einsatz der Bundeswehr am Hindukusch. siehe http://www.stern.de/politik/deutschland/:Bundeswehr-Afghanistan-Sie/707453.html
Nachtrag
Afghanistan: Bundeswehr beendet Militäroffensive
Mission accomplished: Der bislang größte Vorstoß deutscher Soldaten in Afghanistan ist abgeschlossen. Von den 300 beteiligten Bundeswehrsoldaten kam während der neuntägigen Operation niemand zu Schaden. Ob die Operation auch ein Erfolg war, will das Verteidigungs- ministerium noch nicht verraten. siehe http://www.stern.de/politik/ausland/:Afghanistan-Bundeswehr-Milit%E4roffensive/707673.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,639332,00.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/19/0,3672,7610483,00.html
Blitz-Comeback der Taliban
Bedrohliche Nachrichten aus Kunduz: Nur Tage nach dem Ende der Operation "Adler" kehren viele Taliban-Kämpfer in ihre Hochburg zurück. Sie übernehmen wieder die Kontrolle und bedrohen die Bevölkerung - die Bundeswehr richtet sich auf neue Angriffe ein. Wahid Omar Khel ist konsterniert. "Die Taliban sind zurück", sagt er leise ins Telefon. "Sie haben schon wieder den ganzen Süden von Chahar Darreh unter ihrer Kontrolle." In der Nacht zum Freitag seien bis zu hundert Taliban-Kämpfer auf Motorrädern und Toyota Pick-ups wieder in seinem Distrikt eingefallen, berichtet der Distriktchef des Unruheherds Chahar Darreh bei Kunduz. "Sie stellten sich mit Waffen umgeschnallt auf die Marktplätze der Dörfer und waren fröhlich wie nach einem Sieg." Es sind keine guten Nachrichten, die wenige Tage nach dem Ende der gemeinsamen Operation "Adler" gegen die Taliban aus dem Raum Kunduz kommen. Auch die Bundeswehr hat von ihnen erfahren. Aus afghanischen Quellen hörten die Offiziere Berichte von regelrechten Siegesfeiern der Taliban in Chahar Darreh, der Hochburg der Kämpfer.
Deren Sicherung war das Hauptmotiv des großangelegten Einsatzes der vergangenen zwei Wochen. Die Offensive jedoch konnte die Bewaffneten anscheinend gerade einmal kurz vertrieben. Geschlagen worden sind sie nicht. Distriktchef Khel kann die Blitz-Rückkehr der Taliban recht genau beschreiben und terminieren. Seit Donnerstagnacht, sagt er, sei der südli- che Teil des Gebiets westlich des Bundeswehrlagers wieder "komplett in der Hand der Tali- ban". Weiter nördlich seien noch rund 300 afghanische Soldaten der Afghanischen National- armee (ANA) stationiert - deshalb kämen die Kämpfer dorthin nicht zurück. Khels Berichte erstaunen. Noch an diesem Freitag hatte der afghanische General Murad Ali Murad von 600 ANA-Soldaten gesprochen, welche er in Chahar Darreh stationiert habe, um die Rückkehr des Feindes aufzuhalten.
Auch die Taliban melden sich erstmals seit der Offensive wieder. "Wir sind zurück", prahlt Kommandeur Mullah Shamslullah am Telefon, "alles wird jetzt wie früher." Immer wieder sind im Hintergrund lautes Kreischen seiner Kämpfer und "Gott ist groß"-Rufe zu hören. Shamslullah, ein hochgewachsener Kämpfer mit tiefschwarzem Bart und stechendem Blick, gilt als einer der Chefs der Taliban in Chahar Darreh. "Wir haben unsere Basis zurück", sagt er. "Schon heute haben wir mehr als 150 Kämpfer zurückgebracht, die sich kurz versteckt hatten." Natürlich sind die kriegslüsternen Aussagen des Taliban-Kommandeurs ein Teil der perfiden Propaganda der Aufständischen - doch sie decken sich mit den Erkenntnissen der Bundes- wehr. Auch die Deutschen registrieren die Rückkehr der Kämpfer in ihre Hochburg, ungestört durch die afghanische Armee. Viel zu groß ist das Gebiet, als dass 300 ANA-Soldaten es kontrollieren könnten. Auch die Bundeswehr ist dazu nicht in der Lage. Folglich muss sie zuse- hen, wie die Taliban in ihre Hochburg zurückkehren, die keine 15 Fahrminuten vom deutschen Camp liegt. siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,639710,00.html
siehe auch Video http://www.spiegel.de/video/video-1014859.html
ÜBERLÄUFER-ANGEBOT IN AFGHANISTAN: Briten wollen Taliban spalten 

Die Nato-Operation "Pantherkralle" gegen die Taliban war zwar ein Erfolg, doch jetzt rätselt die Regierung in London über die nächsten Schritte in Afghanistan. Außenminister Miliband plant direkte Verhandlungen mit dem Gegner - und will gemäßigte Kräfte zum Überlaufen bewegen. David Miliband will Gespräche mit den Taliban - und schwenkt damit auf eine Linie mit den Militärs. Die Forderung des britischen Außenministers, Verhandlungen mit den Widersachern in Afghanistan aufzunehmen, erheben Generäle und Politiker in Nato-Ländern seit längerem. Die Kommandeure der Alliierten am Hindukusch haben obendrein den Kontakt zum Gegner nie abbrechen lassen. Milibands Nato-Rede vom Montag wurde in den Heimatmedien mit einer gewissen Erleichterung aufgenommen. Endlich reagiere die Regierung auf die wachsende Skepsis der britischen Bevölkerung zum Afghanistan-Krieg, lautete der Tenor. Seit Monaten wird beklagt, dass London keine Strategie habe, um den zunehmend aussichtslos erscheinen- den Afghanistan-Krieg zu beenden. Milibands Botschaft an Afghanistans Präsidenten Hamid Karzai, die moderaten Taliban einzubinden und den Gegner so zu spalten, wurde nun als Fortschritt wahrgenommen. siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,638746,00.html http://www.focus.de/politik/ausland/konflikte-brown-nennt-offensive-gegen-taliban-erfolg_aid_421154.html http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1248760675062&openMe nu=1013016724415&calledPageId=1013016724415&listid=0 http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE56R00S20090728 http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/asien-und-ozeanien/Britische-Armee-verkuendet-Erfolg-ueber-Taliban-im-Su eden-Afghanistans/story/15165296 http://www.n-tv.de/politik/Briten-fuer-Heimkehr-article437272.html http://www.derwesten.de/nachrichten/2009/7/28/news-127504165/detail.html http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/2009/7/28/news-127420021/detail.html
Mehr Opfer als im Irak-Einsatz - Briten in Afghanistan getötet
In Afghanistan sind binnen 24 Stunden acht britische Soldaten getötet worden. Damit steigt die Zahl der getöteten Briten seit Beginn des Einsatzes vor fast acht Jahren auf 184 - beim sechs Jahre langen Irak-Einsatz starben 179 Soldaten. Außenminister David Miliband verteidigte den Einsatz. Die Soldaten kämpften "für die Zukunft Großbritanniens". Afghanistan dürfe nicht wieder zur "Brutstätte des Terrorismus" werden, sagte er im BBC-Radio. Premierminister Gordon Brown betonte, an der Afghanistan-Strategie festzuhalten. "Wir werden die begonnene Arbeit in Afghanistan und Pakistan fortsetzen", sagte er auf dem G8-Gipfel in Italien. Der Chef der Streitkräfte, Jock Stirrup, sagte, der Einsatz schütze die Menschen zu Hause vor Terror- angriffen. Die radikalislamischen Taliban würden den Kampf "verlieren". Die USA führen derzeit eine Großoffensive gegen die Taliban in Südafghanistan. Trotz des Zuredens der Regierungs- politiker entzündete sich wieder eine Debatte um den Sinn des Einsatzes. Oppositionschef David Cameron kritisierte, es sei "ein Skandal", dass dem Militär nicht genug Mittel zur Verfü- gung gestellt würden. siehe http://www.n-tv.de/politik/Briten-in-Afghanistan-getoetet-article407259.html http://www.zeit.de/online/2009/29/afghanistan-irak-briten http://www.tagesspiegel.de/politik/international/afghanistan/Afghanistan;art15872,2845229 http://www.n24.de/news/newsitem_5216320.html http://www.welt.de/politik/article4100378/Mehr-tote-Briten-in-Afghanistan-als-im-Irak.html http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2009/07/11/international/mehr_tote_briten_in_afghanistan_als_im_irak http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,635611,00.html http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/2009/7/11/news-125343204/detail.html http://www.stern.de/politik/ausland/:Anti-Terror-Kampf-Briten-%FCber-Afghanistan-Einsatz/706066.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,635702,00.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,635731,00.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,635667,00.html http://www.sat1.de/news/index.php/meldung/homepage/5220891/3/nachrichten-artikel-politik-gordon-brown-unter- druck http://www.n-tv.de/politik/Briten-schlecht-ausgeruestet-article407636.html http://www.n24.de/news/newsitem_5220891.html http://www.focus.de/politik/ausland/afghanistan-einsatz-obama-verteilt-meriten_aid_416218.html
Nachtrag
Isaf droht blutiger Juli in Afghanistan
Es sind die schlimmsten Wochen seit Kriegsbeginn vor acht Jahren: Die Isaf-Truppen in Afghanistan beklagen so hohe Verluste wie selten zuvor - und es wird wohl noch schlimmer. US-Militärs bereiten die Soldaten auf noch härtere Kämpfe vor. Der Befehlshaber der Nato-Truppen in Afghanistan hat sich ebenfalls besorgt über die Sicherheitslage des Landes geäußert. "Wir haben es vermutlich für den Norden und Westen als gegeben erachtet, dass die Sicherheitslage dort gut war", sagte US-General Stanley McChrystal am Mittwoch in Kabul. Allerdings gebe es in bestimmten Regionen Gegner, die zäh genug seien, gewissem Druck standzuhalten. Vor allem die Region Kunduz im Norden sowie Baghdis und Farah im Westen böten Anlass zur Sorge, sagte McChrystal, der Mitte Juni das Kommando über die Isaf übernommen hat. In Kunduz sind die meisten der 3700 in Afghanistan eingesetzten deutschen Soldaten stationiert. Sie wurden in jüngster Zeit verstärkt Ziel von Anschlägen und Angriffen. Erst Ende Juni waren drei deutsche Soldaten nahe Kunduz getötet worden. siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,636454,00.html http://www.n-tv.de/politik/meldungen/USA-zu-Dialog-mit-Taliban-bereit-article414088.html http://www.n24.de/news/newsitem_5233651.html
Nachtrag
Düstere Bilanz im Unterhaus: "Fehlen einer Vision" in Afghanistan

Der Auswärtige Ausschuss im britischen Unterhaus zieht für den Einsatz der internationalen Truppen in Afghanistan eine düstere Bilanz. Durch das "Fehlen einer realistischen Strategie" seien in dem Land "längst nicht die Ergebnisse erzielt worden, die erhofft wurden". Allein im Juli starben am Hindukusch mindestens 71 ausländische Armee-Angehörige. siehe http://www.n-tv.de/politik/Fehlen-einer-Vision-in-Afghanistan-article444293.html
Einschlag bei US-Botschaft: Raketen auf Kabul
Gut zwei Wochen vor der Präsidentschaftswahl in Kabul ist die afghanische Hauptstadt mit sieben Raketen beschossen worden. Der afghanische Sender Tolo TV meldete, zwei Menschen seien verletzt worden. Niemand sei getötet worden. Der arabische Fernsehsender Al-Dschasira berichtete, mindestens eine Rakete sei in der Nähe der US-Botschaft in der Stadtmitte eingeschlagen. Auf Fernsehbildern waren Häuser mit zerstörten Fensterscheiben zu sehen. In dem Viertel Wasir Akbar Chan haben mehrere Botschaften sowie das Hauptquartier der von der NATO geführten internationalen Truppe ISAF ihren Sitz. In den ersten Jahren nach dem Sturz des Taliban-Regimes hatten die Taliban Kabul immer wieder mit Raketen beschossen. Diese Angriffe auf die Hauptstadt hatten in den vergangenen Jahren aber abgenommen. Die Aufstän- dischen verwendeten meist 107-Millimeter-Raketen, die verhältnismäßig klein sind und wenig Schaden anrichteten. siehe http://www.n-tv.de/politik/Raketen-auf-Kabul-article446493.html http://www.zeit.de/online/2009/32/kabul-raketenangriff-diplomatenviertel http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/kabul_raketen_diplomatenvierten_us_botschaft_verfehlt_1.3271706.ht ml http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,640202,00.html http://derstandard.at/fs/1246543637589/Taliban-verstaerken-Druck-auf-Kabul http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/afghanistan-taliban-beschiessen-kabul-zwei-wochen-vor-wahl-in-af ghanistan_aid_423362.html http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistan1080.html http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE5730DD20090804
siehe auch Video http://www.spiegel.de/video/video-1015034.html
TERROR IN BAGDAD: Selbstmordattentäter töten mehr als 60 Menschen
Der Terror gegen Schiiten im Irak geht weiter: Zwei Selbstmordattentäter zündeten vor einem Heiligtum in Bagdad ihre Sprengstoffgürtel - mehr als 60 Menschen kamen ums Leben. Mindestens doppelt so viele wurden verletzt. Die Angriffe waren koordiniert, die Opfer hatten keine Chance: Zwei Selbstmordanschläge in der Nähe eines schiitischen Heiligtums haben in Bagdad nach Polizeiangaben mindestens 60 Menschen das Leben gekostet. Darunter seien 25 iranische Pilger. Mindestens 125 Menschen seien verletzt worden. "Es ist schwer, die genaue Zahl der Toten zu bestimmen, weil überall Leichenteile liegen", berichtete ein Augenzeuge.
Die Attentäter zündeten ihre Sprengstoffgürtel am Freitag im Abstand von wenigen Minuten. Sie standen an unterschiedlichen Eingängen des Heiligtums, dem Grabmal des Imams Mussa al-Kasim im Stadtviertel Kasimijah. Hunderte Gläubige waren gerade auf dem Weg zum Frei- tagsgebet, als die Täter zuschlugen. Für die Tat werden sunnitische Aufständische verantwort- lich gemacht. Das Grabmal war bereits mehrfach Ziel von Anschlägen. Zuletzt kamen dort Anfang April sieben Menschen bei einer Bombenexplosion ums Leben. Im Januar sprengte sich in der Nähe des Heiligtums ein als Frau verkleideter Mann in die Luft und tötete mehr als drei Dutzend Menschen. siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,620960,00.html http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4202814,00.html http://www.taz.de/1/politik/nahost/artikel/1/140-tote-in-zwei-tagen/ http://www.sueddeutsche.de/556381/030/2859024/Mehr-als-70-Tote-im-Irak.html http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gaC1obTb8ArCIn1NLnloiHv-BwCA http://www.welt.de/politik/article3610173/75-Tote-bei-zwei-Selbstmordanschlaegen-im-Irak.html http://www.n-tv.de/1143294.html http://www.sat1.de/news/index.php/meldung/politik/5000877/9/nachrichten-politik-anschlagsserie-erschuettert-bagd ad http://www.sat1.de/news/index.php/meldung/politik/5001575/19/nachrichten-politik-wieder-blutbad-in-bagdad-60-tot e http://www.n-tv.de/1120661.html
siehe auch Videos http://www.focus.de/politik/videos/bagdad-mindestens-20-tote-bei-bombenanschlaegen_vid_10 220.html www.spiegel.de/video/video-1002223.html
Zu schön, um wahr zu sein ... Rätsel um El-Kaida-Chef: Pakistan hält bin Laden für tot
Lebt El-Kaida-Chef Osama bin Laden noch oder ist er tot? Der pakistanische Geheimdienst glaubt nicht, dass der Top-Terrorist noch am Leben ist. Beweise dafür gibt es allerdings nicht. Der pakistanische Geheimdienst glaubt nicht mehr daran, dass El-Kaida-Chef Osama bin Laden noch lebt. Dafür habe der Geheimdienst aber keine Beweise, sagte Pakistans Staatschef Asif Ali Zardari. "Wir befinden uns zwischen Fakten und Fiktion", fügte er hinzu. Damit reagierte Zardari auf Äußerungen der Taliban im pakistanischen Swat-Tal, die das Gebiet Bin Laden und anderen El-Kaida-Mitgliedern öffentlich als Rückzugsort angeboten hatten. Auf Druck der Taliban war im Swat-Tal kürzlich das islamische Scharia-Recht eingeführt worden. Das US-Außenministerium in Washington erklärte, es sei unklar, ob Bin Laden tot oder lebendig sei. Die USA würden aber weiter nach ihm suchen, "bis wir ihn gefangennehmen können", sagte Sprecher Robert Wood auf Nachfrage zu Zardaris Äußerungen. siehe http://www.n24.de/news/newsitem_5010120.html http://www.berlinerumschau.com/index.php?set_language=de&cccpage=27042009ArtikelPolitikRIA2 http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/AUS_ALLER_WELT/1497119.html http://www.handelsblatt.com/archiv/frueherer-freund-haelt-osama-bin-laden-fuer-tot;495490 http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,191023,00.html http://www.welt.de/print-welt/article382129/Musharraf_haelt_Osama_Bin_Laden_fuer_tot.html
Eine gute Nachricht: Ein islamischer Bastard - Faschist / Terrorist / Massenmörder wurde endlich selber liquidiert
Taliban-Chef Baitullah Mehsud in Pakistan getötet
Tod eines Terroristen
Kampf gegen Taliban bekommt Aufwind

Der pakistanische Taliban-Anführer Baitullah Mehsud ist tot. Er starb am vergangenen Mittwoch bei einem US-Drohnenangriff, bestätigten seine Anhänger. Ein Nachfolger soll bereits feststeh- en. Der Chef der Tehrik-e-Taliban Pakistan (TTP), der Taliban-Bewegung Pakistans, sei beerdigt und sein Nachfolger bereits ernannt worden. Der Name werde nach dem Freitagsgebet bekannt gegeben. Mehsud war einer der wichtigsten Gegner der pakistanischen Regierung, die ihn unter anderem für den Mord an Ex-Premierministerin Benazir Bhutto verantwortlich machte. Seine Anhänger haben zahlreiche Anschläge in Pakistan verübt. Die USA sahen in Mehsud einen wichtigen Unterstützer des Terrornetzwerks El Kaida und hatten auf ihn ein Kopfgeld von fünf Millionen Dollar ausgesetzt. Der Anführer der pakistanischen Taliban soll beim Beschuss durch eine vom US-Geheimdienst gesteuerte Drohne getötet worden sein. Zwei von einem unbemannten Flugzeug aus abgefeuerte Raketen trafen das Elternhaus einer der Frauen Meh- suds im Dorf Zangara in Südwaziristan, hieß es aus Taliban-Kreisen. Der pakistanische Innen- minister sagte am Freitag, neben Mehsud seien eine seiner Ehefrauen, sein Schwager sowie sieben seiner Leibwächter getötet worden. siehe http://www.focus.de/politik/ausland/terror-gruppe-taliban-chef-in-pakistan-getoetet_aid_424060.html http://www.welt.de/politik/ausland/article4273089/Taliban-melden-Tod-ihres-Anfuehrers-in-Pakistan.html http://www.swissinfo.ch/ger/news/newsticker/international/Chef_der_pakistanischen_Taliban_offenbar_getoetet.ht ml?siteSect=143&sid=11048210&cKey=1249624571000&ty=ti&positionT=3 http://www.ftd.de/politik/international/:Pakistan-US-Milit%E4r-t%F6tet-Taliban-Chef/550480.html http://www.zeit.de/online/2009/33/berlin/mehsud-pakistan-taliban http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,641014,00.html http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE5740JJ20090805 http://www.stern.de/politik/ausland/:Baitullah-Mehsud-US-Drohnen-Chef-Taliban/708285.html http://bazonline.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Beruechtigter-TalibanFuehrer-laut-Berichten-getoetet/story/118 13178 http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,641037,00.html http://www.tagesspiegel.de/politik/international/Pakistan-Baitullah-Mehsud-Terrorismus;art123,2867565 http://www.focus.de/politik/ausland/pakistan-kampf-gegen-taliban-bekommt-aufwind_aid_424247.html http://www.tagesschau.de/ausland/mehsud102.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,641099,00.html http://www.n-tv.de/politik/Taliban-Chef-getoetet-article451226.html http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/2009/8/7/news-128441712/detail.html http://www.n24.de/news/newsitem_5304277.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/27/0,3672,7612987,00.html
siehe auch Video http://www.spiegel.de/video/video-1015572.html
Nord-Afghanistan: Taliban attackieren Bundeswehr
Erneut ist es in Kunduz zu einem Feuergefecht zwischen der Bundeswehr und den Taliban gekommen - die radikalen Islamisten griffen die Deutschen zwei Mal hintereinander an. Dabei wurde ein Soldat verletzt. Die Lage rund um das deutsche Camp bleibt angespannt. siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,641225,00.html
Nachtrag
Offenbar Machtkampf unter Taliban

Nach dem mutmaßlichen Tod ihres Führers Baitullah Mehsud ist unter den pakistanischen Taliban offenbar ein Kampf um dessen Nachfolge ausgebrochen. Unbestätigten Berichten zufolge soll bereits ein möglicher Nachfolger getötet worden sein. „Viele Quellen bestätigen, dass er tot ist“, sagte der pakistanische Militärsprecher Generalmajor Athar Abbas über Mehsud. Die Berichte über den Machtkampf seien ein weiterer starker Beleg dafür, sagte Abbas der AP. Auch der Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Barack Obama, James Jones, vertrat am Sonntag diese Ansicht. Alle Anzeichen deuteten auf Mehsuds Tod hin, sagte Jones dem Sender Fox News.
Mehsud soll am Mittwoch bei einem US-Raketenangriff auf das Haus seines Schwiegervaters in Süd-Waziristan ums Leben gekommen sein. Der Angriff sei auf einen entscheidenden Hinweis aus Pakistan zurückgegangen, erklärten zwei Mitarbeiter des pakistanischen Geheimdienstes. Beobachter gingen seit langem davon aus, dass Islamabad die amerikanischen Drohnenan- griffe im Grenzgebiet zu Afghanistan trotz offizieller Kritik mindestens toleriert.
Widersprüchliche Berichte gab es auch über eine angebliche Schießerei zwischen rivalisieren- den Aspiranten auf den Führungsposten. Der pakistanische Innenminister Rehman Malik sagte am Samstagabend, es lägen Informationen vor, dass es während eines Treffens zweier Taliban- Gruppierungen zu einer tödlichen Auseinandersetzung gekommen sei. Die Anhänger der beiden Kommandeure Hakimullah Mehsud und Waliur Rehman hätten sich eine Schießerei geliefert. Angeblich sei einer der beiden getötet worden. siehe http://www.focus.de/panorama/vermischtes/pakistan-offenbar-machtkampf-unter-taliban_aid_424689.html http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gH1jf94O_6Uw_fDmpkcWwmFMgmTA http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE57802Q20090809 http://bazonline.ch/ausland/asien-und-ozeanien/Toedlicher-Nachfolgestreit-bei-Pakistans-Taliban/story/22387139
Taliban ernennen neuen Führer
Zwei Wochen nach dem mutmaßlichen Tod des pakistanischen Taliban-Führers Baitullah Mehsud hat die radikalislamische Miliz einen Nachfolger erkoren. Der 28-jährige Hakimullah Mehsud gilt als besonders skrupellos. Auf ihn soll ein hohes Kopfgeld ausgesetzt sein. Ein 42-köpfiger Rat der Taliban habe Hakimullah am Freitag einstimmig ernannt, hieß es. Beweise dafür, dass er noch lebt, gab es aber nicht. Anfang der Woche hatte ein gefangen genommener Taliban-Sprecher eingeräumt, dass Baitullah getötet worden sei. Hakimullah galt bereits zuvor als aussichtsreicher Nachfolger von Baitullah. Der 28-Jährige hatte den Ruf, der skrupelloseste unter Baitullahs Stellvertretern zu sein. Er befehligte bisher die Taliban in drei Stammesregio- nen. Laut Angaben der Behörden stand er hinter mehreren Anschlagsdrohungen auf ausländi- sche Botschaften. Hakimullah bekannte sich auch zu dem Anschlag auf das Luxushotel Pearl Continental in Peshawar im Juni, bei dem mindestens elf Menschen getötet wurden. Auf ihn ist ein Kopfgeld von 10 Millionen Rupien (84.000 Euro) ausgesetzt.
Auch Kinder unter den Opfern in Nord-Waziristan
Im Nordwesten von Pakistan wurden unterdessen einen Tag nach einem mutmaßlichen US- Raketenangriff weitere Leichen aus den Trümmern geborgen. Die Gesamtzahl der Toten erhöhte sich bis Samstagmittag auf 21, wie die Behörden mitteilten. Örtlichen Stammesführern zufolge befanden sich unter den Opfern auch sechs Kinder. Der Angriff ereignete sich am Freitag in der Ortschaft Dande Darpa Khel in Nord-Waziristan nahe der Grenze zu Afghanistan. Er galt offensichtlich dem afghanischen Taliban-Führer Siradsch Hakkani, der dort seine Hoch- burg hat. Ob Hakkani getroffen wurde, blieb unklar. Er wird für zahlreiche Anschläge in Afgha- nistan verantwortlich gemacht. Sein Vater Dschalaludin Hakkani, ein ranghoher Taliban der ersten Stunde, soll enge Verbindungen zum Terrornetzwerk Al Kaida haben. Die USA werden für mehr als 40 Luftangriffe seit Jahresbeginn in den nordwestlichen pakistanischen Stammes- gebieten verantwortlich gemacht. Im Swat-Tal sprengte sich am Samstag laut Militärangaben ein Selbstmordattentäter in die Luft, um seiner Festnahme zu entgehen. Soldaten hätten den Mann während einer Razzia in einem Wohngebiet in der Ortschaft Kanju nördlich von Mingora entdeckt, sagte ein Militärsprecher. Er sei vor den Sicherheitskräften in ein Haus geflüchtet und habe sich dort in die Luft gesprengt. siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,644455,00.html http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/taliban_pakistan_1.3393878.html http://www.rp-online.de/public/article/panorama/ausland/748223/Pakistanische-Taliban-ernennt-neuen-Fuehrer.ht ml
US-General warnt vor erstarkten Taliban
Eineinhalb Wochen vor der Präsidentenwahl hätten die radikalen Islamisten die Oberhand, sagte der Kommandeur der internationalen Schutztruppe ISAF, der US-General Stanley McChrystal, in einem auf der Internetseite des "Wall Street Journal" am Montag (10.08.2009) veröffentlichten Interview. Er gehe davon aus, dass sich die ausländischen Truppen für die kommenden Monate auf weiterhin hohe Verluste einstellen müssten. Die Taliban dehnten derzeit ihren Einfluss immer weiter über ihre Hochburgen im Süden und Osten des Landes hinaus aus, auch auf bislang vergleichsweise ruhige Regionen im Norden und im Westen, sagte McChrystal. "Es handelt sich derzeit um einen sehr aggressiven Feind".
Jung gegen den Rest der Welt

Die Lage in Afghanistan ist brenzlig wie lange nicht. Obwohl die Taliban unentwegt morden: Die Oberhand gewonnen hätten sie nicht, beteuert Verteidigungsminister Jung – und widerspricht sämtlichen Militärs. Die Taliban haben nach Ansicht von Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) in Afghanistan nicht Oberwasser gewonnen. Der CDU-Politiker trat damit der Einschätzung des neuen Nato-Befehlshaber der Isaf-Truppen, US-General Stanley McChrystal entgegen, der vor Rekordopferzahlen gewarnt hatte. „Ich will nichts verharmlosen, aber diese Einschätzung teile ich nicht“, sagt Jung der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ vom Mittwoch. „Tatsache ist, dass im Norden Afghanistans, wo wir die Verantwortung tragen, zwölf Prozent der Distrikte als kritisch einzustufen sind. Auch in den anderen Landesteilen hat sich die Sicherheitslage verschärft. Das heißt aber nicht, dass die Taliban die Oberhand gewonnen hätten.“ So sei die „Operation Adler“ im Raum Kundus unter Führung der afghanischen Armee erfolgreich gewesen. „Die Taliban wurden dort zurückgeschlagen“, sagte Jung. siehe http://www.focus.de/politik/ausland/afghanistan-politik-jung-gegen-den-rest-der-welt_aid_425439.html http://www.focus.de/politik/ausland/afghanistan-truppen-isaf-chef-warnt-vor-rekordopferzahlen_aid_424982.html http://www.welt.de/politik/ausland/article4293735/Isaf-Chef-entsetzt-ueber-Erfolge-der-Taliban.html http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Titelseite-Afghanistan-Wahl-Taliban;art692,2869935 http://www.netzeitung.de/politik/ausland/1428139.html http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/501245/index.do http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4555944,00.html http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/vor-der-wahl-steigen-die-anschlaege/ http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/501749/index.do?_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/index.d o http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE57B05A20090812 http://bazonline.ch/ausland/asien-und-ozeanien/Ist-der-Krieg-gegen-die-Taliban-verloren/story/23053429 http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4559311,00.html http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/afghanistan-bundeswehr-bei-praesidentschaftswahl-in-dritter-reihe _aid_425449.html http://auslandsjournal.zdf.de/ZDFde/inhalt/0/0,1872,7611072,00.html?dr=1 http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,641916,00.html http://www.welt.de/politik/deutschland/article4304270/Ex-Generalinspekteur-warnt-vor-Taliban-Gefahr.html http://www.netzeitung.de/politik/ausland/1429479.html http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE57A0BX20090811 http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/afghanistan-massiver-anstieg-der-gewalt-in-afghanistan-vor-der-wa hl_aid_425283.html http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E78F93C31206844CCAC48280078638E9E~ATp l~Ecommon~Scontent.html http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/taliban_gewinnen_in_afghanistan_zunehmend_die_ober hand_1.3312433.html http://derstandard.at/fs/1246544134217/Isaf-Chef-Taliban-haben-die-Oberhand http://www.epochtimes.de/articles/2009/08/12/478821.html
siehe auch Kindersoldaten für die Taliban - die islamische SS http://www.n24.de/news/newsitem_5322392.html
Sicherheitslage in Kundus so schlecht wie nie - Bundeswehr "in der Fläche"

Sechs Tage vor der Präsidentschaftswahl in Afghanistan verstärkt die Bundeswehr in der nörd- lichen Unruheregion Kundus ihre Anstrengungen zum Schutz der Abstimmung. "Wir sind heute mit starken Kräften ausgerückt", sagte der Kommandeur des zivil-militärischen Wieder- aufbauteams (PRT), Oberst Georg Klein, in Kundus. Die Soldaten blieben bis nach der Wahl am kommenden Donnerstag "in der Fläche". Die radikal-islamischen Taliban haben auch in der Provinz Kundus zu einem Wahlboykott aufgerufen und Wähler bedroht. Die Unabhängige Wahlkommission in Kundus hatte sich besorgt über die Sicherheitslage gezeigt. Klein wollte sich nicht zur Zahl der deutschen Soldaten äußern, die die Wahl absichern, um den Aufständischen keine Anhaltspunkte zu liefern. Klein sprach von einer "schwierigen Gesamtlage" in Kundus. Dort sind rund 800 deutsche Soldaten eingesetzt. Knapp die Hälfte davon gehört "kämpfenden Einheiten" an. Die Sicherheitslage in Kundus ist so schlecht wie nie seit dem Sturz des Taliban-Regimes Ende 2001.
Bei Anschlägen im Süden des Landes kamen unterdessen vier Soldaten der Internationalen Schutztuppe ISAF ums Leben. Wie das Verteidigungsministerium in London mitteilte, starben in der Provinz Helmand drei britische Soldaten, als während einer Patrouille ein Sprengsatz explodierte. Ein weiterer ausländischer Soldat sei bei einem Feuergefecht mit Aufständischen getötet worden, teilte die NATO-geführte ISAF mit. siehe http://www.n-tv.de/politik/Bundeswehr-in-der-Flaeche-article461623.html http://www.n24.de/news/newsitem_5324657.html
Sie tragen keine schwarzen Uniformen mit Totenkopfemblem und SS-Runen, aber ihre Ideologie ist haargenau die gleiche wie die der Nazis im 3.Reich Deutschlands, die gleiche Herrenmenschenmentalität und die Strategie der verbrannten Erde, sie zwingen Kindersoldaten zu Selbstmordattentaten und führen Krieg gegen widerstandsunfähige Zivilisten, der erbarmungslos Mord an unzähligen Frauen, Kindern, Männern und Greisen, ohne Unterschied und ansehen der Person. Sie gehören vor kein Kriegs- oder Zivilgericht, sie müssen existenziell vernichtet und liquidiert werden. Sie sind die Waffen-
der islamischen Faschisten: Die Taliban
Taliban-Anschlag vor NATO-Hauptquartier





Fünf Tage vor der Präsidentschaftswahl in Afghanistan sind bei einem Autobombenanschlag vor dem NATO-Hauptquartier in Kabul mindestens sieben Menschen getötet und rund 100 verletzt worden, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Der Täter habe sich in einem Auto im schwer bewachten Diplomatenviertel in die Luft gesprengt. Die Explosion war kaum verhallt, da meldeten sich bereits die Taliban: Die Aufständischen hätten den schweren Anschlag in Kabul verübt, sagte ein Sprecher dem ARD-Hörfunkstudio Südasien. Das eigentliche Ziel des Selbstmordattentäters war demnach die amerikanische Botschaft, die sich in der selben Straße befindet. Der Mann habe mit seinem Wagen jedoch nicht dorthin gelangen können und habe die Bombe deshalb vor dem NATO-Hauptquartier gezündet. Während der Taliban-Vertreter von mehreren toten Soldaten der Internationalen Schutztruppe ISAF sprach, meldeten die Behör- den, dass die Opfer ausschließlich Zivilisten seien. Das NATO-Hauptquartier ist durch Beton- sperren geschützt, hinter denen die Wachen sich aufhalten. Bei den blutüberströmten Men- schen am Tatort, von denen Augenzeuge berichteten, dürfte es sich um Besucher des afgha- nischen Luftfahrtministeriums handeln, das gegenüber liegt, aber im Gegensatz um NATO- Gelände kaum geschützt ist. Vor dem Tor des NATO-Hauptquartiers halten sich außerdem meist viele Kinder auf, die dort Zigaretten und Kaugummi an ausländische Besucher verkaufen. Der Zeitpunkt dieses Anschlags kommt nicht von ungefähr: Er ereignete sich wenige Tage vor den Wahlen in Afghanistan, zu deren Boykott die militanten Islamisten aufgerufen haben. So galt das Attentat nicht nur den ausländischen Truppen im Lande, deren Abzug die Taliban fordern, sondern ebenso der afghanischen Bevölkerung. Sie soll durch Gewaltakte einge- schüchtert und von der Teilnahme an den Präsidentschafts- und Provinzratswahlen am 20. August abgehalten werden. Umfragen zufolge wollen dennoch die meisten der 17 Millionen Wahlberechtigten an dem Urnengang teilnehmen. Erst der Wahltag wird zeigen, ob die Ein- schüchterungstaktik der Taliban die reguläre Abstimmung in weiten Teilen Afghanistans verhin- dern und damit delegitimieren kann. siehe http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistan1104.html http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2009/08/15/international/7_tote_bei_anschlag_auf_nato_in_kabul http://www.zeit.de/newsticker/2009/8/15/HAUPTGESCHICHTE-KABUL22100132xml http://www.abendblatt.de/incoming/article1140729/Taliban-bekennen-sich-zu-Anschlag.html http://www.stern.de/politik/terror-in-afghanistan-mehrere-tote-bei-anschlag-in-kabul-1503545.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,642937,00.html http://www.netzeitung.de/politik/ausland/1432819.html http://bazonline.ch/ausland/asien-und-ozeanien/Schwerer-Anschlag-auf-NatoZentrale-in-Kabul/story/30352207 http://www.ksta.de/html/artikel/1250084266740.shtml http://www.tz-online.de/nachrichten/welt/dutzende-tote-verletzte-anschlag-kabul-443811.html http://www.n24.de/news/newsitem_5326858.html http://www.tagesspiegel.de/politik/international/afghanistan/Terror-Kabul-Nato;art15872,2873843 http://www.n-tv.de/politik/Bundeswehr-vor-Gewaltwelle-article461906.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,643561,00.html
Nichts als leeres Geschwätz, denn unsere Volksvertreter und Politiker wollen kein erbarmungsloses Vorgehen gegen islami- sche Faschisten / Terroristen, um sich nicht dem Verdacht der Islamfeindlichkeit auszusetzen. Dabei ist entschlossenes und rücksichtsloses Vorgehen der einzige Weg um Afghanistan zu stabilisieren. Konsequente Verbrennungen und Bombardierun- gen aller Mohnfelder, um den Taliban die finanzielle Basis zu vernichten, keine Gefangenen mehr unter den islamischen Faschisten, keinerlei Verhandlungen - auch nicht mit sogen. gemäßigten Taliban - wir verhandeln nicht mit Terroristen...
Nato-Chef propagiert Härte gegen Taliban
Tote in Kabul, mehr als 200 gefallene britische Soldaten, neue Gefechte in Kunduz - Nato-Gene- ralsekretär Rasmussen gibt sich angesichts der explosiven Lage in Afghanistan kämpferisch: Das Bündnis werde entschlossen gegen die Taliban vorgehen, eine Stabilisierung sei ent- scheidend für die Mitgliedsländer. Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen nimmt die traurige Bilanz zum Anlass, um die Entschlossenheit des Bündnisses im Kampf gegen die radikal-islamischen Taliban zu bekräftigen. "Das ist wirklich ein hoher Preis", heißt es in einer Erklärung Rasmussens zum Tod der britischen Soldaten in Afghanistan vom Sonntag in Brüssel. "Mir ist dieser Verlust schmerzlich bewusst - ebenso wie jener der anderen Nationen, die an der Afghanistan-Schutztruppe Isaf beteiligt sind." "Auch in dieser Zeit der Trauer hoffe ich, dass die Menschen verstehen können, dass wir diese Verluste in einer Sache erleiden, die von entscheidender Bedeutung für die Sicherheit der 42 Isaf-Staaten ist", erklärte Rasmussen. "Die Stabilisierung Afghanistans, um eine Rückkehr des uns alle bedrohenden Terrorismus zu verhindern, bleibt eine Aufgabe von kritischer Bedeu- tung." Der Nato-Generalsekretär erklärte, es gehe darum, den Afghanen zu helfen, selbst für die Sicherheit in Afghanistan zu sorgen. "Die Entschlossenheit der Nato wird in den vor uns liegen- den Monaten voller Herausforderungen stark bleiben." siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,643066,00.html http://www.abendblatt.de/politik/article1141094/Zahl-toter-Briten-in-Afghanistan-steigt-ueber-200.html http://www.fr-online.de/top_news/1882711_Afghanistan-vor-der-Wahl-Land-im-Dunkel.html http://www.n-tv.de/politik/200-britischer-Soldat-stirbt-article462611.html http://www.vienna.at/news/politik/artikel/afghanistan--ich-wuenschte-wir-haetten-keine-wahl/cn/apa-1141150919 http://nachrichten.rp-online.de/article/politik/Afghanistans-blutiger-Sommer/48907