Ermittler durchsuchen Wohnungen von islamischen Fundamentalisten / Terroristen / Faschisten
In einer großangelegten Razzia haben Ermittler mehr als 40 Wohnungen von Islamisten durch- sucht. Rund 300 Polizisten waren im Einsatz. Sie ermittelten in ganz Deutschland, mehrere Ver- dächtige wurden festgenommen. Mit einer Razzia sind die deutschen Ermittler in fünf Bundesländern gegen mutmaßliche Isla- misten vorgegangen: In Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen und Nordrhein-Westfalen wurden 43 Wohn- und Geschäftsräume durchsucht. Das teilte das Landeskriminalamt Baden- Württemberg mit. Drei Verdächtige wurden offenbar festgenommen. Die Beamten stellten bei den Durchsuchungen eine Vielzahl von Rechnern, Datenträgern und schriftlichen Unterlagen sicher, die sie nun auswerten müssen. Sieben Personen - sechs Deutsche und ein Ägypter - werden dringend verdächtigt, eine krimi- nelle Vereinigung gebildet zu haben. Die Männer im Alter von 24 bis 59 Jahren sollen mehr als hundert Konvertiten und Re-Islamisierte in Deutschland radikalisiert haben. Die Glaubensbrü- der sollten dann an eine ägyptische Koran- oder Sprachschule vermittelt werden. In deren Umfeld sollten sie mutmaßlich von anderen Werbern weiter radikalisiert werden, um dann in terroristische Ausbildungslager nach Afghanistan und Pakistan zu ziehen. Das Ziel: Der Dschihad, der "Heilige Krieg".
Wer sich in einem "Terror-Camp" ausbilden lässt, riskiert eine Freiheitsstrafe bis zu zehn Jah- ren. Das verschärfte Staatsschutzstrafrecht stellt das Vorbereiten einer schweren staatsgefähr- denden Straftat, den Kontakt zu Terrorausbildern, die Herstellung und das Verwahren von Waf- fen und anderen gefährlichen Stoffen sowie das Verbreiten von Sprengstoffanleitungen unter Strafe. Der bloße Aufenthalt in einem Terrorlager ist nicht strafbar. Drei der Hauptbeschuldigten wurden in Wiesbaden, Bonn und Ulm festgenommen. Es handelt sich um Deutsche. Die anderen vier sind im Ausland für die Spezialisten der Ermittlungsgruppe "Transfer" momentan unerreichbar.
Ermittlungen laufen seit 2008
Die Ermittlungen gegen die sieben mutmaßlich führenden Köpfe dieses Vermittlungsnetzwerks laufen schon seit 2008. Doch nicht nur ihre Wohnungen wurden durchsucht. Die Polizei nahm sich auch Räumlichkeiten von 35 Personen vor, von denen die Fahnder annehmen, dass sie sich an einem Sprachinstitut in Ägypten aufgehalten haben könnten. Die Polizei geht davon aus, dass einige Islamisten nach dem Ende der terroristischen Ausbil- dung nach Deutschland zurückkehren, andere bleiben demnach im Ausland, unter anderem möglicherweise in Afghanistan und Pakistan. Im Zuge der Ermittlungen sei zudem klargewor- den, dass die in Deutschland geworbenen Glaubensbrüder zum Teil von einer ausländischen Stiftung Stipendien erhielten, um so den Aufenthalt an der ägyptischen Koranschule zu finan- zieren. Von den bei der Razzia sichergestellten Fundstücken erhoffen sich die Ermittler weiteren Auf- schluss darüber, welche Personen während ihres Aufenthalts in Ägypten Kontakt zu den Wer- bern knüpften und ob sich daran Aufenthalte in militärischen Ausbildungslagern anschlossen. In Baden-Württemberg fanden die Razzien in Biberach, Emmendingen, Göppingen, Heidelberg, Heidenheim, Ludwigsburg und Ulm statt. In Bayern durchsuchten Beamte in Coburg und Neu- Ulm, in Hessen in Kassel, Main-Taunus-Kreis, Offenbach, Wetteraukreis und Wiesbaden und in Nordrhein-Westfalen in Bonn, Düsseldorf, Köln, Rhein-Sieg- Kreis und Wuppertal. siehe http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,675741,00.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,675499,00.html http://www.tagesschau.de/inland/razzia114.html http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Razzia-Islamisten;art122,3020069 http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/bundesweite-razzia-gegen-islamisten/
Offensive in Helmand geplant: Tausende Soldaten rücken vor
Afghanische und ausländische Truppen planen in der südafghanischen Taliban-Hochburg Hel- mand eine Offensive mit tausenden Sicherheitskräften gegen die Aufständischen. Mindestens eintausend afghanische Polizisten, eintausend afghanische Soldaten und "viele tausend" Sol- daten der Internationalen Schutztruppe ISAF würden gegen die Taliban in der Unruheprovinz vorrücken, sagte ISAF-Sprecher Eric Tremblay in Kabul. Damit handelt es sich um eine der größten Offensiven seit Beginn des Afghanistan-Einsatzes 2001. Der Sprecher des afghani- schen Verteidigungsministeriums, General Sahir Asimi, sagte, Ziel sei, die Zivilbevölkerung von den Aufständischen zu trennen, Zivilisten zu schützen und den Wiederaufbau zu ermöglichen. Zum geplanten Beginn der Offensive äußerte sich der Sprecher nicht. Es wurde jedoch damit gerechnet, dass sie bereits in wenigen Tagen in der Region Mardscha beginnen könnte. Derzeit sind etwa 113.000 ausländische Soldaten in Afghanistan stationiert. Eine geplante Aufstockung um 40.000 Soldaten der USA und anderer NATO-Staaten soll insbesondere die Lage in den süd- lichen Unruhe-Provinzen Kandahar und Helmand verbessern. Laut Generalstabschef Mike Mullen wird aber die Truppenverstärkung langsamer ablaufen als geplant. Bis Ende des Früh- lings würden etwa 18.000 der zusätzlichen 30.000 amerikanischen Soldaten in Afghanistan angekommen sein.
Zur Einschätzung der Lage sagte Mullen, die radial-islamischen Taliban seien weit aus ihren südlichen Hochburgen vorgerückt. Ihr Einfluss wachse nun in den meisten Provinzen des Lan- des. Präsident Barack Obama will mit der Truppenaufstockung eine Wende im Krieg gegen die Taliban einleiten. Seit Jahresbeginn sind 51 Soldaten der ausländischen Truppen gefallen, wo- bei Sprengstoffattentate die Ursache für rund 90 Prozent der Todesfälle bei den internationalen Truppen am Hindukusch sind. Erst am Dienstag wurden zwei US-Soldaten bei einem Bomben- anschlag im Süden des Landes getötet. siehe http://www.n-tv.de/politik/Tausende-Soldaten-ruecken-vor-article709879.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/26/0,3672,8025018,00.html http://www.welt.de/politik/ausland/article6241192/Truppen-bereiten-Grossoffensive-gegen-Taliban-vor.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,675746,00.html http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5iRQ5ss5WKlMDDsnH45ORuFnIlL2A http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/grossoffensive-gegen-taliban/
Nachtrag
Nato startet Großoffensive gegen Taliban ISAF Truppen im “Herz der Finsternis”









Start der Operation "Muschtarak": Mit Bodentruppen und Kampfhubschraubern haben Nato- Truppen und afghanische Soldaten die Taliban-Hochburg Mardscha in Süd-Afghanistan ange- griffen. Es ist die bisher größte Offensive gegen die radikal- islamischen Kämpfer. Ein Sprecher der Nato bestätigte den Angriff. Bei der Militäraktion "Muschtarak" ("Gemeinsam") handelt es sich demnach um die größte Offensive seit Beginn des Afghanistan-Einsatzes Ende 2001. Die Nachrichtenagentur Reuters zitiert einen US-Offizier mit den Worten: "Die Offensive in Mard- scha hat begonnen. Unsere Kompanie bereitet sich darauf vor, das Gebiet zu sichern, um Sicherheit und Stabilität für die Bewohner von Mardscha wieder herzustellen." Etwa 15.000 Soldaten seien in der südafghanischen Provinz Helmand im Einsatz, heißt es in den Berichten. Laut US-Militär sind an der Operation 4800 US-Soldaten beteiligt, darunter 4500 Marineinfateristen; außerdem 1500 afghanische Soldaten. Auch britische Einheiten nehmen Berichten zufolge teil; BBC berichtet zudem von dänischen und estnischen Truppen.
Wie viele Aufständische sich noch in der Stadt aufhielten, war unklar. Die Schätzungen schwankten zwischen 400 und 1000. Der Taliban-Kommandeur Kari Fasluddin hatte zuvor erklärt, etwa 2000 Kämpfer stünden bereit, um den Angriff abzuwehren. Sie zu besiegen, wird nach Nato-Angaben einige Wochen dauern. Eines der größten Probleme dürften nach Einschät- zung der US-geführten Truppen dabei die unzähligen in der Region versteckten Sprengsätze der Aufständischen sein. "Wir haben keine Jets oder Panzer", sagte Taliban-Kommandeur Fas- luddin der Nachrichtenagentur Reuters vor dem Beginn der Offensive. "Aber wir haben bereits Hunderte von Sprengfallen am Straßenrand gelegt, um den Invasoren hohe Verluste zuzufü- gen."
Die Attacke wurde seit Tagen erwartet. Die Zivilbevölkerung sei mit Flugblättern vor dem Angriff gewarnt worden, berichtete CNN. Der Sender zeigte Bilder, wie US-Truppen mit schwerem Gerät vorgehen. Die US-Einheiten rückten mit Hubschraubern und Panzerfahrzeugen vor. Die vorrückenden Truppen "gehen davon aus, dass ausländische Talibankämpfer bis zum Tode kämpfen werden", berichtete CNN. Von lokalen Rebellen werde hingegen eher erwartet, dass sie sich absetzen und flüchten. "Wir werden den Feind verfolgen und sie zur Verantwortung ziehen", zitierte der Sender den afghanischen General Mohiyiden Ghori. In den vergangenen Tagen waren Hunderte Zivilisten aus der Kampfregion geflohen.





Die Militäroperation "Muschtarak" in Südafghanistan gilt erst als Test für die neue NATO-Stra- tegie. Bislang stoßen die 15.000 Soldaten auf wenig Widerstand der Taliban. Doch im "Herz der Finsternis", wie die umkämpfte Provinz auch genannt wird, dürfte es schwer werden, die Herzen der Menschen zu gewinnen.






siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,677667,00.html http://www.tagesschau.de/ausland/taliban166.html http://www.focus.de/politik/ausland/afghanistan-nato-startet-grossoffensive-gegen-taliban_aid_479835.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/24/0,3672,8033016,00.html http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5244495,00.html http://www.welt.de/politik/ausland/article6374239/US-Truppen-starten-Grossoffensive-gegen-Taliban.html http://www.abendblatt.de/politik/ausland/article1381531/Muschtarak-gestartet-Groesste-Offensive-gegen-Taliban-la euft.html http://www.20min.ch/news/ausland/story/-Die-Truppen-kommen--um-Ihnen-zu-helfen--15480518 http://www.welt.de/politik/ausland/article6375965/Groesste-Offensive-gegen-die-Taliban-seit-2001.html http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-02/offensive-taliban-afghanistan http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/grossoffensive_nato_taliban_afghanistan_1.4944605.html http://www.focus.de/politik/ausland/grossoffensive-us-marines-liefern-sich-kaempfe-mit-taliban_aid_479864.html http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/afghanistan-grossoffensive-der-nato-gegen-taliban-erfolgreich_aid_ 479946.html http://www.tagesschau.de/ausland/taliban170.html http://www.welt.de/politik/ausland/article6382832/Grossoffensive-soll-Wende-in-Afghanistan-bringen.html http://www.n-tv.de/politik/Internationale-Truppen-ruecken-vor-article727073.html http://www.focus.de/politik/ausland/offensive-in-afghanistan-obama-setzt-auf-risiko_aid_479972.html http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5246319,00.html http://www.nzz.ch/nachrichten/international/grossoffensive_in_afghanistan_1.4953033.html http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/afghanistan-erste-nato-opfer-im-kampf-gegen-taliban-operation-de nnoch-erfolgreich_aid_479971.html http://www.abendblatt.de/politik/ausland/article1382083/Muschtarak-US-Soldat-bei-Selbstmordanschlag-getoetet.ht ml http://www.sueddeutsche.de/politik/896/503123/text/ http://www.oe24.at/welt/15000-Soldaten-gegen-die-Taliban-0641885.ece http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2386837_0_7105_-afghanistan-grossoffensive-gegen-taliban.html http://www.focus.de/politik/ausland/grossoffensive-us-marines-liefern-sich-kaempfe-mit-taliban_aid_479864.html http://www.rp-online.de/politik/ausland/Nato-stuermt-Taliban-Hochburg_aid_819601.html http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/aussenpolitik/art391,336321
Nachtrag
Nato-Truppen nehmen Hochburg der Taliban ein Bisher nur 27 Taliban-Faschisten getötet
Zum Auftakt ihrer bisher grössten Offensive in Afghanistan haben Nato-Truppen am Wochen- ende eine Hochburg der Taliban eingenommen. Amerikanische Marineinfanteristen und afgha- nische Soldaten gingen am Sonntag von Haus zu Haus und räumten Sprengfallen. Die Solda- ten stellten mehrere Sprengstofflager sicher und stiessen auf Stellungen von Heckenschützen, die offenbar erst vor kurzer Zeit geräumt wurden. «Das wird ein sehr langsamer und sorgsamer Prozess», sagte ein amerikanischer Offizier zum Vorgehen der Truppen in der Stadt. Mit rund 80'000 Einwohnern war die Stadt Mardjah bisher die grösste Stadt in der Hand der Taliban und damit das erste Ziel der am Samstag gestarteten Offensive in der Provinz Helmand. Die Nato will dort nach eigenen Angaben eine Stadtregierung einsetzen und so schnell wie möglich den zivilen Aufbau unterstützen.
Bei dem Angriff auf Mardjah wurden nach Angaben der afghanischen Behörden mindestens 27 Aufständische getötet. Ausserdem kamen ein amerikanischer und ein britischer Soldat ums Leben. Offenbar zogen sich die meisten Taliban-Kämpfer vor Ankunft der Nato-Soldaten zurück, um sich neu zu formieren. Der britische Generalmajor Gordon Messenger sagte in London, es habe nur sporadischen Widerstand gegeben. Die Truppen trafen mit mehr als 30 Transporthelikoptern vor dem Morgengrauen in Mardjah ein. Gleichzeitig stiessen amerikani- sche, britische und afghanische Einheiten in den nördlich von Mardjah gelegenen Bezirk Nad Ali vor. siehe http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/nato-truppen_nehmen_hochburg_der_taliban_ein_1.4955917.html http://www.zeit.de/newsticker/2010/2/14/iptc-bdt-20100214-32-23870118xml http://www.focus.de/politik/ausland/konflikte-offensive-gegen-taliban-als-erfolg-bewertet_aid_480077.html http://www.tagesschau.de/ausland/taliban172.html http://www.focus.de/politik/ausland/wenig-gegen-gegenwehr-der-taliban-wenig-gegenwehr-der-taliban_aid_48006 2.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/0/0,3672,8033984,00.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,677709,00.html http://www.faz.net/s/Rub0CCA23BC3D3C4C78914F85BED3B53F3C/Doc~E73FDE47194ED425DAE44FEF901C3CF66~AT pl~Ecommon~Scontent.html
Nachtrag

„Gegend strotzt vor Sprengfallen“ Heftige Kämpfe bei Operation Muschtarak

Nach eigener Darstellung geht es gut voran für die US-Truppen bei ihrer Großoffensive im Süden Afghanistans. Die Taliban ziehen sich zurück, hinterlassen den Regierungstruppen aber sehr gefährliche Andenken. Wir machen stetig Fortschritte. Aber die Gegend strotzt vor Spreng- fallen, so dass wir die Straßen systematisch absuchen und sichern müssen“, teilte Hauptmann Abraham Sipe von der amerikanischen Marineinfanterie mit. In vielen Gegenden von Mardscha sei den Soldaten kaum Widerstand entgegengeschlagen. „Es gibt Gebiete mit heftigem Wider- stand, aber die Marines rücken im ganzen Gebiet stetig vor.“ Sipe wollte sich nicht dazu äußern, wie viele Aufständische bisher getötet oder gefangen wurden. Die Bezirke Mardscha und Nad Ali in der Unruheprovinz Helmand würden beinahe ganz von Soldaten kontrolliert, sagte der afghanische General Aminullah Patiani am Montag vor Journa- listen. Angesichts der vorrückenden Truppen forderte die Regierung die Taliban erneut zu einem Ende der Gewalt auf. „Heute ist unsere Botschaft: Ihre beste Möglichkeit ist, das afgha- nische Friedens- und Versöhnungsprogramm zu nutzen“, sagte Innenminister Mohammad Hanif Atmar in der Provinzhauptstadt Laschkarga. „Sie haben keine Chance, hier zu gewinnen. Das afghanische Volk ist entschlossen zu gewinnen.“ Sollten die Taliban sich zu einer Teil- nahme an dem Versöhnungsprogramm entschließen, „werden wir definitiv positiv reagieren“. siehe http://www.focus.de/politik/ausland/afghanistan-gegend-strotzt-vor-sprengfallen_aid_480375.html http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5248182,00.html http://www.tagesschau.de/ausland/taliban176.html http://www.abendblatt.de/politik/ausland/article1382864/Erbitterter-Kampf-um-Taliban-Hochburg.html http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article6399325/Der-blutige-Weg-in-das-Herz-der-Finsternis.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,677774,00.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/10/0,3672,8034570,00.html http://www.n24.de/news/newsitem_5850086.html http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/afghanistan-wieder-zivilisten-getoetet_aid_480607.html http://www.20min.ch/news/dossier/afghanistan/story/13044480 http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,678075,00.html
Nachtrag
Operation "Muschtarak": Taliban missbrauchen Zivilisten als lebende Schutzschilde

Bei der Großoffensive in der südafghanischen Provinz Helmand leisten die Taliban weiterhin Widerstand. Die Aufständischen seien taktisch versiert und hinterlistig. "Sie nehmen Zivilisten als Geiseln, platzieren Frauen und Kinder auf Hausdächern und schießen", sagt ein afghani- scher General. Die ISAF vermeldet unterdessen weitere Opfer. Diese Taktik verzögere zusam- men mit dem Auslegen von Sprengsätzen den Vormarsch der Truppen im Bezirk Mardscha in der südafghanischen Unruheprovinz Helmand. "Die Minen der Taliban und die Angst vor zivilen Verlusten drosseln unser Tempo", sagte er. In einem Einsatzbericht ist von einem Vorfall die Rede, bei dem Taliban-Kämpfer aus den Fens- tern eines Hauses feuerten, in dem sich Zivilisten aufhielten. Vor dem Gebäude habe sich zudem ein weinendes Kind aufgehalten. Versteckten sich Rebellen nach einem Angriff in einem Haus, laute die Anweisung der Kommandeure, nicht auf Zivilisten zu schießen, sagte Offizier Schireen Schah. Die Operation "Muschtarak" ("Gemeinsam") bleibe "auf dem richtigen Wege". Die ISAF meldete, zwei weitere ihrer Soldaten seien am Vortag bei der Offensive getötet worden. Im Osten Afghanistans starben nach ISAF-Angaben "mehr als ein Dutzend Aufständische" bei einem Luftschlag. siehe http://www.n-tv.de/politik/Taliban-missbrauchen-Zivilisten-article732540.html http://www.rp-online.de/politik/ausland/Nach-Mardschah-soll-Offensive-auf-Kandahar-folgen_aid_825820.html http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hoMjE-Yr8N7KWJ6cwS7Jex7TormA http://derstandard.at/1267131919377/Nach-Marjah-Offensive-US-Militaer-plant-jetzt-Offensive-auf-Kandahar
Anti-Terror-Kampf: USA töten gezielt
Töten statt festnehmen - dies scheint mehr und mehr die Devise der US-Geheimdienste. Allein im vergangenen Jahr töten die USA einem Medienbericht zufolge Dutzende mutmaßlicher Terroristenführer, gefangen genommen wird keiner. Doch in Geheimdienst- und Militärkreisen regt sich Kritik. Die US-Geheimdienste setzen im Anti-Terrorkampf einem Zeitungsbericht zufolge verstärkt auf gezielte Tötungen von Terroristen. Im vergangenen Jahr habe die Regie- rung unter Präsident Barack Obama ihre Angriffe auf Al-Kaida-Führer und deren Verbündete rund um den Globus verstärkt. Dabei seien Dutzende mutmaßlicher Terroristenführer getötet worden, gefangen genommen worden sei keiner, berichtet die "Washington Post".
Nach Informationen der Zeitung gab es keine konkrete Entscheidung für mehr Tötungen. Mehrere Faktoren seien dafür verantwortlich. So hätten die USA inzwischen deutlich weniger Möglichkeiten als unter der Bush-Regierung gefangene Terroristen unterzubringen. Zudem sei die elektronische Überwachung inzwischen besser geworden. Es sei für die Geheimdienste einfacher geworden, Terroristen ohne Gefahr für die eigene Sicherheit aus der Ferne - etwa vom Hubschrauber aus - zu töten und dabei sicher zu sein, den Richtigen zu treffen. Die Opera- tionen hätten auch in Ländern stattgefunden, in denen der Einsatz von amerikanischen Boden- truppen den jeweiligen Regierungen offiziell nicht willkommen ist oder wo er besonders risiko- reich ist. In Geheimdienst- und Militärkreisen regt sich der Zeitung zufolge aber auch Kritik an der Vor- gehensweise, da durch das Töten mutmaßlicher Terroristen mögliche Geheimdiensterkennt- nisse verloren gingen. "Wir wollten einen Gefangenen nehmen", sagte ein ranghoher Militär zu einem tödlichen Schlag eines US-Spezialkommandos gegen ein wichtiges Al-Kaida-Mitglied in Somalia. "Die Entscheidung (den Mann zu töten) war keine, die wir getroffen haben." siehe http://www.n-tv.de/politik/USA-toeten-gezielt-article728005.html http://www.n-tv.de/politik/Dubai-fahndet-nach-Europaeern-article729998.html
Tote bei Anschlag in Pakistan: Bombe detoniert vor Mädchenschule
Bei einem Anschlag auf einen Militärkonvoi nahe der Stadt Dir im Nordwesten Pakistans sind mindestens acht Menschen getötet worden, unter ihnen drei US-Soldaten. Mehr als 70 Men- schen wurden bei der Detonation vor einer Mädchenschule verletzt. Unter den Verletzten sind viele Schülerinnen. Der Konvoi hatte Helfer und Journalisten zur Eröffnungsfeier einer wieder aufgebauten Mädchenschule transportiert, die Aufständische zerstört hatten. Bei der Detona- tion des am Straßenrand versteckten Sprengsatzes wurden ein Fahrzeug zerstört und mehrere Gebäude beschädigt. Zu dem Anschlag bekannten sich die radikalislamischen Taliban. Sie bekämpfen auch den Schulunterricht für Mädchen. Der Ort des Anschlags, der Nordwesten Pakistans, gilt als gefährlich. In einer massiven Militäraktion hatte die pakistanische Armee die Taliban aus dem nahe gelegenen Swat-Tal, einer ehemaligen Urlaubsregion, vertrieben. Viele Extremisten wurden dabei getötet. Jedoch haben die Taliban Beobachtern zufolge in den umliegenden Gebieten immer noch Verstecke. siehe http://www.tagesschau.de/ausland/anschlagpakistan138.html
Die Brutalität des islamischen Ehrenmords
Junge Frau von Verwandten lebendig begraben

Ein 16-jähriges Mädchen ist im Südosten der Türkei Medienberichten zufolge lebendig begra- ben worden, weil seine Familie ihre angeblich beschmutzte Ehre wieder reinwaschen wollte. Die Ermordete sei von ihren Angehörigen verdächtigt worden, Kontakt zu Männern gehabt zu haben, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu am Donnerstag unter Verweis auf den Autopsiebericht. Ihr Vater und ihr Großvater seien festgenommen worden, hüllten sich aber in Schweigen. Die Tote sei in sitzender Position in einem zwei Meter tiefen Grab gefunden worden, zitierte Anadolu einen Pathologen der Stadt Malatya im mehrheitlich von Kurden bewohnten Südost- anatolien. Die Autopsie habe ergeben, dass in Lunge und Magen der jungen Frau Erde gewe- sen sei, "was bedeutet, dass sie lebend begraben wurde". "Das Mädchen hatte die Hände gefesselt und war bei Bewusstsein, als das makabere Verbrechen begangen wurde", sagte der Rechtsmediziner demnach weiter. Die Leiche der jungen Frau war bereits im Dezember im Garten der Familie in der Stadt Kahta gefunden worden, nachdem sie mehr als einen Monat zuvor als vermisst gemeldet worden war. In den vergangenen Jahren hat es verstärkte Anstrengungen im Kampf gegen so genannte Ehrenmorde in der Türkei gegeben. Doch gerade in kurdischen Gebieten sind sie noch immer weithin akzeptiert. Unter dem Druck der EU wurden die Strafen für "Ehrenmorde" verschärft, inzwischen droht bei einer Verurteilung lebenslange Haft. siehe http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,675998,00.html http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,676177,00.html http://www.nachrichten.at/nachrichten/weltspiegel/art17,331630
Die verlorene Ehre der Familie Sürücü Die Monster des islamischen Fundamentalismus Der unvergessene Mord Blumen und Kränze für Hatun Sürücü Das Etikett Ehrenmord Eine Tat mit langfristigen Folgen
Der Mord an Hatun Sürücü sollte die Ordnung in der Familie wiederherstellen. Fünf Jahre danach ist der Clan zerstört. Ihre Augen sind halb geöffnet, als der Notarzt um 21.08 Uhr auf einem Tempelhofer Bürgersteig ihren Tod feststellt. Zwischen Hatun Aynur Sürücüs Fingern glüht eine Zigarette, aus dem Kopf der 23-Jährigen fließt Blut. Ihr Mörder hat ihr dreimal ins Gesicht geschossen. In schneller Folge, aus nächster Nähe – wie bei einer Hinrichtung.
In gewisser Weise ist es auch eine. Hatun Sürücü hatte ein Bauchnabelpiercing und einen deutschen Freund – aus der Sicht ihres 18-jährigen Bruders Ayhan war es daher nötig, sie umzubringen und „die Ordnung in der Familie wiederherzustellen“, so seine Erklärung vor Gericht. Fünf Jahre später ist von Ordnung keine Spur. Von der Familie ist kaum mehr jemand da, um den Mörder im Gefängnis zu besuchen.
Sieben Monate lang hatte sich das Landgericht Berlin damals durch den Prozess gequält. Hatun Sürücüs drei Brüder, wegen gemeinschaftlichen Mordes angeklagt, verhöhnten die Gro- ße Strafkammer, indem sie dazwischenredeten, immer wieder laut auflachten, einer rief dem Staatsanwalt sogar „halt deine Klappe“ zu. Die anderen Familienmitglieder schwiegen vor Gericht. Ayhan wurde nach seinem Geständnis zu neun Jahren und drei Monaten Haft verur- teilt. Die beiden älteren Brüder Mutlu (26) und Alpaslan (24) sprach das Gericht aus Mangel an Beweisen frei.
Ein Bild von diesem Prozess ist berühmt geworden: Es ist April 2006, zwei Schwestern von Hatun Sürücü warten vor dem Gericht auf ihre soeben freigesprochenen Brüder. Als sie das Gebäude verlassen, winken die Mädchen froh, lachen und strecken den Fotoapparaten und Fernsehkameras zwei gespreizte Finger für „Victory“ entgegen – „wir haben gewonnen“ sollte das heißen. Die Sürücüs hielten zusammen und glaubten in diesem Moment tatsächlich, dass der Rest der Familie unbeschadet davonkommen würde. Doch das ist er nicht.
Der Name Sürücü ist mit Blut befleckt, die Familie inzwischen über Deutschland und die Türkei zerstreut. Die Sürücüs sind Berlins berüchtigste Migrantenfamilie. Ein Clan, der mehr als 30 Jahre in Kreuzberg wohnte, aber nie in Deutschland ankam. Die Eltern Kerem und Hanim Sürü- cü zogen in den siebziger Jahren aus einem kurdischen Dorf ans Kottbusser Tor. Von ihren zehn Kindern ist eines verstorben, eines wurde ermordet – vom eigenen Bruder. Vater und Mutter, die kaum Deutsch sprachen, ließen damals über einen Dolmetscher erklären, dass sie nichts mit dem Tod der Tochter zu tun hätten. Der Mord sei nicht – wie viele Experten vermuten – im Familienrat geplant und vom Jüngsten vollstreckt worden.
Vater Kerem starb 2007 an Krebs. Die Mutter wohnt heute in einer kleinen Wohnung in Kreuz- berg, bei ihr geblieben ist nur ihre jüngste Tochter. Das Mädchen wird in diesen Tagen volljäh- rig. In ihrem Umfeld, dem Kreuzberger Einwanderermilieu, weiß jeder, wofür ihr Nachname steht. Auch wenn es hier keine Brüder mehr gibt, die sich in ihr Leben einmischen können, bleibt fraglich, ob sie diese Freiheit nutzen kann. Hatuns Sohn Can, er war zur Zeit des Mordes sechs Jahre alt, lebt seitdem bei einer Pflegefamilie.
Der Fall Sürücü ist bis heute nicht abgeschlossen: 2007 wurde der Freispruch für die Brüder Alpaslan und Mutlu vom Bundesgerichtshof aufgehoben – seither entziehen sie sich den deut- schen Behörden. Beide sollen in Istanbul leben, sobald sie das Land verlassen, müssen sie mit einer Festnahme rechnen. Der älteste Bruder Emrah lebt bereits länger in der Türkei, er wurde wegen diverser Strafdelikte ausgewiesen. Per E-Mail hat er sich 2008 in Deutschland gemeldet und Hilfe bei der Aufklärung des Mordfalls angeboten. „Ich bin dabei, ein Buch über Hatun zu schreiben und werde alles bis ins Detail dort berichten“, steht in dem Schreiben, das dem Tagesspiegel vorliegt. Die darin enthaltenen Informationen lassen darauf schließen, dass der Absender tatsächlich Emrah Sürücü ist. Ob er bislang etwas geschrieben hat, ist unbekannt.
In Haus zwei der Jugendstrafanstalt Plötzensee, dem „Mörderhaus“, wie der Trakt intern genannt wird, macht Ayhan Sürücü neben seiner Tischlerlehre inzwischen Fernabitur. Seit der schmächtige Kreuzberger hier eingeliefert worden ist, scheint er das Ansehen seiner Mithäft- linge zu genießen. „Je schlimmer deine Tat, desto mehr Respekt bekommst du da drin“, sagt ein inzwischen freigelassener Straftäter, der Ayhan persönlich kennt und offenkundig mag. „Die Leute dort finden seine Tat richtig“, sagt er.
Außerdem sei Ayhan clever, „nicht so hohl wie die anderen“, auch das verschaffe ihm Aner- kennung in der Knasthierarchie. 2007 hatte er wegen einer Schlägerei, Gefangenenmeuterei und Drogenbesitz drei Monate Strafzuschlag bekommen. Nun versucht er offenbar einen besseren Eindruck zu machen. Ayhan wolle „irgendwas studieren“ und nach der Haft im Aus- land leben. „In Deutschland kann er mit dem Namen nichts mehr anfangen“, sagt sein Kumpel.
Der ehemalige Berater und Dolmetscher der Familie, Zakareia Wahbi sagt, er habe mit den Sürü- cüs seit Jahren kaum noch zu tun. Sie hätten sich zurückgezogen, würden Medienvertreter meiden, weil die „ihnen übel zugesetzt“ hätten. Allerdings helfe er gerade Nalan Sürücü beim Scheidungsverfahren. Sie ist die Frau von Alpaslan Sürücü, der sich in die Türkei abgesetzt hat. Nalan weigere sich, ihrem Mann hinterherzuziehen und wolle auch nicht länger auf seine Rück- kehr warten.
Neben ihr hatte sich nur noch einer von der Sürücü-Sippe gelöst: ein Bruder der Ermordeten, der in Nordrhein-Westfalen Jura studiert hat. Laut einem „Zeit“-Bericht von 2009 denkt er darü- ber nach, seinen Nachnamen zu ändern. Der Jurist könne sich inzwischen vorstellen, als Nebenkläger gegen seine Brüder aufzutreten, wenn der Prozess neu aufgerollt werden sollte. Anstelle von Hatun. Allerdings habe er Angst – und er will kein Verräter sein. siehe http://www.tagesspiegel.de/berlin/Sueruecue-Ehrenmord;art270,3022298 http://www.tagesspiegel.de/berlin/Hatun-Sueruecue-Leserdebatte-Pro-Contra-Ehrenmord;art270,3023297 http://www.taz.de/1/berlin/artikel/1/eine-strasse-zum-gedenken/ http://www.neues-deutschland.de/artikel/164540.das-etikett-ehrenmord.html http://www.tagesspiegel.de/berlin/Hatun-Sueruecue-Integration;art270,3022308 http://www.taz.de/1/berlin/artikel/1/noch-immer-gibt-es-viele-fragen/ http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1252920/Der-vergebliche-Versuch-normal-zu-leben-Warum-Hatu n-Sueruecue-sterben-musste.html http://www.morgenpost.de/berlin/article1252778/Warum-Hatun-Sueruecue-sterben-musste.html
Eine neue Provokation durch islamische Fundamentalisten / Terroristen auf dem Rücken einer Schülerin
Muslimin kämpft für das Kopftuch in der Schule
Es geht um ein Kopftuch. Weil sie auf ihrem „Khimar” bestand, schloss ein Gymnasialrektor in Oberhausen eine Zehntklässlerin 2008 vom Unterricht aus. Die Muslimin wirft dem Schulleiter Nötigung vor und will, dass sich die Staatsanwaltschaft Düsseldorf erneut mit dem Fall befasst. „Bei uns liegt eine Beschwerde vor, die wir prüfen”, so Michael Schwarz, Sprecher der Behör- de. Jene Beschwerde wiederum richtet sich gegen einen Beschluss der Staatsanwaltschaft Duisburg. Die hatte ursprünglich über die Sache zu entscheiden und die Akte aufgrund man- gelnden Tatverdachts bereits geschlossen. Damit will die junge Frau sich nicht abfinden. In Düsseldorf entscheidet man nun, ob die Ermittlungen wieder aufgenommen werden.
„Letztlich geht es um die Frage, wie die Bekleidung in der Schule aussehen soll und welche Möglichkeiten die Leitung hat, auf Schüler einzuwirken”, so Staatsanwalt Schwarz. In dem Oberhausener Fall trug das aus Bosnien stammende Mädchen ein langes, kleidartiges Kopf- tuch, das die Schultern und den Oberkörper bedeckt. Im Gegensatz zur Burka lässt ein solcher Khimar das Gesicht weitgehend frei. Dem Rektor, der das Mädchen unterrichtete, war das Gewand dennoch ein Dorn im Auge. Er forderte die Schülerin wiederholt auf, sich anders zu kleiden, und griff letztlich zu Sanktionen. Der Pädagoge bestätigt die Vorwürfe und bleibt auch heute bei seiner Position. „Ja, es stimmt, sie war zeitweise vom Unterricht ausgeschlossen.” Ihm geht es dabei um Grundsätzliches. Mit dem Khimar habe er „ein Problem, weil ich dahinter auch Botschaften sehe. Wir dürfen nicht alle gesellschaftlichen Konflikte, die anderswo laufen, auch noch in die Schule tragen.” Dass der Zwist dermaßen ausartete, habe ihn jedoch überrascht. Das Mädchen hat die Schule inzwischen verlassen, was nie seine Absicht gewesen sei. Zugleich verweist der Rektor darauf, der Streit ums Kleid sei „nicht einmalig” in Deutschland und mangelnder politischer Vorgabe geschuldet. „Ich fühle mich verunsichert und glaube, dass die Politik festlegen muss, was geht und was nicht.” siehe http://www.derwesten.de/staedte/oberhausen/Muslimin-kaempft-fuer-das-Kopftuch-in-der-Schule-id2535618.html
Es ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, um den brandgefährlichen islamischen Fundamentalisten / Terroristen in unserem Land die Grenzen der Toleranz aufzuzeigen
Härtere Strafen für Beschneidung von Frauen und Zwangsverheiratung
In Deutschland leben rund 20.000 beschnittene Frauen. Der Bundesrats will nun härter gegen die Genitalverstümmelung vorgehen. Die Tat soll als schwere Körperverletzung mit mindestens zwei Jahren Haft bestraft werden. Dies gilt auch für die im Ausland begangenen Verbrechen. Baden-Württemberg, Hessen, Bayern, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz hatten den Entwurf im Dezember in den Bundesrat eingebracht. In Deutschland leben schätzungsweise 20.000 Frauen, die eine Beschneidung erlitten haben. Weiteren 4000 Mädchen und Frauen aus Zuwan- dererfamilien drohe dieses Schicksal bei einem Ferienaufenthalt im Herkunftsland, begründeten die Länder ihren Vorstoß. Vor allem in afrikanischen Ländern seien Genitalverstümmelungen weit verbreitet, meist aus religiösen Gründen. Im Ausland begangene Taten sollen nach deut- schem Recht verfolgt werden können, wenn das Opfer ständig in Deutschland wohnt. Außer- dem soll die Verjährungsfrist erst beginnen, wenn die Opfer volljährig werden. Baden-Würt- tembergs Justizminister Ulrich Goll (FDP) sagte, der besonders schwerwiegenden Misshand- lung von Frauen und Mädchen durch die Genitalverstümmelung könne durch Bundesrats- entscheidung endlich ausreichend Rechnung getragen werden: „Durch die Ausgestaltung als Verbrechenstatbestand wird jeder Zweifel über die strafrechtliche Einordnung der Tat als schwerwiegender Verstoß gegen das Recht auf körperliche Unversehrtheit des Opfers besei- tigt. Dies bereitet auch möglichen Fehlvorstellungen ein Ende, dass Eltern in eine solche Verstümmelung ihrer Töchter wirksam einwilligen könnten.“
Weltweit leben mehr als 150 Millionen beschnittene Frauen und Mädchen. Nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks UNICEF kommen jedes Jahr 3 Millionen dazu. Das sind 8000 Opfer jeden Tag, die vor allem in 38 meist muslimischen Ländern West- und Nordafrikas misshandelt wer- den. Der Bundesrat beschloss zudem erneut das Einbringen einer Gesetzesinitiative in den Bundestag zur Bekämpfung der Zwangsheirat. Demnach soll die Zwangsheirat künftig als eigener Straftatbestand betrachtet werden. Nordrhein-Westfalens Integrations- und Frauen- minister Armin Laschet (CDU) warf der ehemaligen Bundesministerin Brigitte Zypries (SPD) vor, eine Regelung jahrelang blockiert zu haben. Der scheidende Bundestag hatte in der vergan- genen Wahlperiode nicht mehr über die Initiative entscheiden können. siehe http://www.welt.de/politik/deutschland/article6363234/Haertere-Strafen-fuer-Beschneidung-von-Frauen.html http://www.abendblatt.de/politik/article1381189/Bundesrat-fordert-haertere-Strafen-fuer-Genitalverstuemmel ung.ht ml http://www.n-tv.de/politik/Harte-Strafe-fuer-Beschneidung-article725041.html http://www.ksta.de/html/artikel/1265965863873.shtml
Rebellen im Jemen brechen laut Armee Waffenruhe
Nur wenige Stunden nach Inkrafttreten eines Waffenstillstands zwischen der jemenitischen Armee und Rebellen im Norden des Landes ist das Abkommen nach Militärangaben gebrochen worden. In der Provinz Saada entging der Leiter des dortigen Armeeeinsatzes, General Moham- mad Abdallah el Kussi, nach eigenen Angaben nur knapp einem Mordanschlag durch schiiti- sche Rebellen. Der Waffenstillstand mit den Rebellen im Norden an der Grenze zu Saudi- Arabien war am Donnerstag von Staatschef Ali Abdallah Saleh angekündigt worden und Mitter- nacht in Kraft getreten. Rebellenchef Abdel Malek el Huthi hatte die Aufständischen aufge- fordert, sich an die Waffenruhe zu halten. "Ich bin vor einem Mordanschlag durch die Rebellen geflüchtet, die auf mein Auto geschossen haben", sagte Qussi der Nachrichtenagentur AFP. Die Rebellen hätten den Waffenstillstand gebrochen. Bei weiteren Angriffen in der Region El Ikab habe es "Tote und Verletzte unter den Soldaten" gegeben, sagte er. Ein anderer Armee- vertreter erklärte, in Saada seien insgesamt vier jemenitische Soldaten getötet worden.
Die Aufständischen äußerten sich zu den Berichten nicht. Kurz nach Inkrafttreten der Waffen- ruhe mit den Rebellen hatte das Militär noch erklärt, "an allen Fronten" sei es ruhig. Ein Vertre- ter, der anonym bleiben wollte, sagte AFP jedoch: "Wir bleiben auf unseren Positionen und haben den Finger am Abzug." Im Norden des Jemens hatten sich beide Seiten in den vergan- genen sechs Monaten heftige Gefechte geliefert, nachdem die Armee im August eine Offensive gegen die Aufständischen gestartet hatte. Noch am Mittwoch und Donnerstag hatten Regie- rungstruppen und Rebellen gekämpft, dabei kamen nach Angaben aus Armeekreisen mindes- tens zwölf Soldaten und 24 Rebellen ums Leben. Der Waffenruhe waren sechs Forderungen der Regierung vorausgegangen, zu deren Einhaltung sich die Rebellen bereit erklärt hatten. Sanaa verlangte unter anderem von den Aufständi- schen einen Rückzug aus öffentlichen Gebäuden, die Öffnung der Straßen in den Norden, die Freilassung aller Gefangenen sowie die Rückgabe gestohlener Waffen. Die Aufständischen sollen sich außerdem verpflichten, das Nachbarland Saudi-Arabien nicht mehr anzugreifen. Für die Umsetzung dieser Forderungen sollen vier Territorialkommissionen sorgen. siehe http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gx3e5qXgQrBjy6aCad1IusWi8WEA http://www.nzz.ch/nachrichten/international/jemen_waffenruhe_1.4923821.html http://www.focus.de/politik/ausland/jemen-waffenstillstand-zwischen-schiitischen-rebellen-und-regierung-ange kue ndigt_aid_479478.html
Islamische Fundsachen aus dem Internet - ist das noch aggressiver Humor oder bereits Hetze
hier gefunden http://sheikyermami.com/wp-content/uploads/2007/10/koran_wipes1.jpg
gefunden http://4.bp.blogspot.com/_SwtvyYmK5wg/SnCGVS_8F1I/AAAAAAAAAJQ/E6xo3e7hiLI/s400/2PlyKoran.gif
gefunden http://olbroad.com/wp-content/uploads/2008/03/unholy-quran-koran.jpg
gefunden http://2.bp.blogspot.com/_PmRD1JJV0bU/SZRQS2HsmnI/AAAAAAAABaM/wR9TT71IOKQ/s400/Koran-Bibel.jpg
gefunden http://flierswelt.files.wordpress.com/2007/03/cartoon_flierswelt_0291.gif
gefunden http://www.pi-news.net/wp/uploads/2009/03/koran_satan.jpg
gefunden http://mypetjawa.mu.nu/archives/urinal_koran_pirate_thong.jpg





Darf man sich über den Koran lustig machen, ihn verhöhnen und verspotten, darf man boshaft satirische Karrikaturen über den Islam machen und veröffentlichen - und noch mehr: Darf man den Koran mit Hitlers “Mein Kampf” gleichsetzen? Ist das Verunglimpfung einer Religion? Behalten Sie bitte dabei immer im Hinterkopf, was selbst seriöse Islam-Wissen- schaftler bestätigen: Der Islam ist keine Religion, sondern lediglich eine Glaubens- gemeinschaft wie die Zeugen Jehovas oder wie Scientology, also eher eine Weltan- schauung (siehe www.brakhage.info/einefragederehre-28 und 29). Eine Moschee ist auch keine Kirche, sondern im islamischen Sinn ein Treffpunkt, ein Zentrum für Gläubige.
Darf man also über eine Glaubensgemeinschaft Witze und Karrikaturen machen? Es gibt Hunderte Karrikaturen über die Zeugen Jehovas, zig-Tausende über die christlichen Kirchen und ihre sogenannten Würdenträger, incl. Papst. Es gibt zahlreiche kritische Auseinandersetzungen in Buchform und Presseartikeln über die römisch-katholische Kirche und ihre zahllosen Verbrechen im Lauf der letzten Jahr- hunderte und in der Gegenwart (siehe www.brakhage.info/vatikan-6 ) - genauso wie es zahllose Bücher über die kritische Auseinandersetzung mit dem Islam gibt (siehe www.brakhage.info/einefragederehre-2 ). Auch ich finde so manche Karrikatur oder Abhandlung grenzwertig und sogar geschmacklos, andere eher gelungen und sehr amüsant, - dennoch sind Respekt und Toleranz kein billiges Geschenk, man muss sie sich verdienen, erst recht als eine weltweite Glaubensgemeinschaft die in der Jetztzeit Gewalt gegen Andersgläubige, Ungläubige oder Kritiker achselzuckend toleriert.
Niemand mit klarem Verstand käme ernsthaft auf die Idee die Autoren/-innen von kritischen Büchern über die christlichen Kirchen mit dem Tode zu bedrohen, - bei den Kritikern des Islam ist das hingegen völlig alltäglich.
- Darf man also über eine Glaubensgemeinschaft Witze und Karrikaturen machen?
- Ich weiß es nicht, das müssen Sie selbst herausfinden, - aber ich weiß ganz sicher, dass die Freiheit des geschriebenen und gezeichneten Gedankens und Wortes ein extrem hohes Gut und Grundrecht aller demokratischen Rechtsstaaten ist, das niemals unter keinen Umständen und niemandem, auch nicht wegen Bedrohung mit dem Tod, preisgegeben werden darf.