Terrorismus: Die dritte Generation
Eine neue Reisewelle aus Deutschland in die Ausbildungslager militanter Dschihadisten alar- miert die Sicherheitsbehörden. Die Rekruten radikalisieren sich im Schnelldurchlauf, ganze Familien setzen sich ab. In den Camps am Hindukusch entstehen deutsche Kolonien. Der Tag, an dem die Eltern ihren Sohn Jan* verlieren, ist ein Sonntag im September. Eine besonders innige Umarmung sei es gewesen, erinnert sich der Vater, lang und intensiv. Er habe gespürt, dass dies kein normaler Abschied werden würde. Dass es um mehr gehe als die angebliche Urlaubsreise zum ersten Hochzeitstag, von der Jan, 24, und seine Ehefrau Alexandra* ihm erzählt hatten. Es ist der Tag der Bundestagswahl 2009, in Berlin scheint die Herbstsonne, aber Jan und Alexandra interessieren sich heute nicht dafür, wer dieses Land künftig regiert. Sie werden Deutschland verlassen, sie lehnen diese Gesellschaft und diesen Staat ab. Jan und Alexandra packen ihre Sachen in einen Mietwagen, holen ein befreundetes Pärchen ab und fahren los - zwei Ehepaare auf dem Weg ins Exil. Die Reisegefährtin ist 17 Jahre alt und im sechsten Monat schwanger, ihr Mann ist gerade 20 geworden. Das Kind wird nicht in Deutsch- land zur Welt kommen. Die zwei Ehepaare fahren nach Budapest, steigen dort in ein Flugzeug nach Istanbul. Aus einem Hotel ruft Jan noch einmal seine Eltern an.
Seither gibt es nur noch ein paar E-Mails. Es sind liebevolle Botschaften an Vater und Mutter, aber auch solche, die den Eltern Angst machen. Er lebe jetzt unter Brüdern und brauche nicht viel Geld, schreibt Jan. Nein, man könne ihn nicht besuchen, das sei zu gefährlich. Und nein, er könne sich eine Rückkehr nach Berlin nicht mehr vorstellen, ein Leben umgeben von den Kuffar, von den Ungläubigen. Im Dezember schreibt er dann, er wisse nicht, ob er den nächsten Sommer noch erlebe. Seitdem schauen die Eltern jeden Morgen in ihr Postfach. Jeden Morgen dasselbe: nichts. Sie halten die Ungewissheit kaum noch aus. Jan und Alexandra, davon gehen die deutschen Sicherheitsbehörden aus, leben jetzt im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet. Es ist eine Welt, in der al-Qaida und die Taliban stark sind und der Staat schwach ist, wo Kon- flikte nach den Regeln der Scharia und der Stammesführer gelöst werden, mutmaßlich das vorerst letzte Refugium für Osama Bin Laden. In der unwegsamen Bergregion ist eine Kolonie von Deutschen entstanden, die alle Wurzeln gekappt und am Hindukusch eine neue Heimat gefunden haben. Das Bundeskriminalamt (BKA) führt eine Liste von Verdächtigen, die sich in den vergangenen Jahren Richtung Afghanistan abgesetzt oder das versucht haben. Fast hun- dert Namen stehen auf dieser Liste, es ist ein Verzeichnis der dritten Generation nach den Todespiloten vom 11. September und der Sauerlandgruppe. Wie ihre Vorgänger schwärmen sie vom Heiligen Krieg und dem Märtyrertod. Die Sicherheitsbehörden bewegt nun die Frage, wer aus dieser Generation der nächste Mohammed Atta, der nächste Fritz Gelowicz sein wird.
Oder wer dem ehemaligen Bosch-Mitarbeiter Cüneyt Ciftci aus dem beschaulichen Ansbach nacheifert, der sich im März 2008 in Afghanistan als Selbstmordattentäter in die Luft sprengte und vier Menschen tötete. Auf der Liste stehen Jan und Alexandra aus Berlin, steht Michael W. aus Hamburg, der im vorigen Frühjahr wegwollte, aber in Pakistan festgenommen und zurückgeschickt wurde, steht der 19-jährige Berliner Omar H., der mit seiner Freundin Ende Januar verschwand. Sie treibt der Traum von einem Leben, das sie für die reine muslimische Lehre halten. Sie wollen die Welt des Westens gegen einen archaischen Alltag in kargen Hütten tauschen, in dem es mal Strom gibt und mal nicht und in dem über allem der Koran steht. Die ersten beiden Generationen bestan- den aus zornigen jungen Männern, die in den Kampf ziehen wollten, und dabei ihre Frauen zurückließen. Die dritte Generation ist anders: jünger, ethnisch buntgemischt, oft sind es Män- ner und Frauen, die Deutschland gemeinsam nach oder sogar kurz vor der Geburt ihrer Kinder verlassen, auf dem Weg vom Wedding nach Waziristan. Was Behörden wie den Verfassungsschutz und das BKA besonders besorgt, ist die Geschwin- digkeit, mit der die jungen Männer und Frauen bereit sind, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen - meist ohne Rückfahrkarte. Manchmal, wie im Fall von Jan und seiner Frau, dauert es nur wenige Monate, bis sie unerreichbar werden. Zuerst für Argumente, dann ganz real, im Wortsinn.
Die Eltern von Jan, die vor mehr als 20 Jahren aus Osteuropa nach Berlin kamen, bemerkten im Mai 2008 die erste Veränderung, als der einzige Sohn plötzlich kein Schweinefleisch mehr anrührte. Der Mutter hatte er vorher erzählt, er habe sich eine Koranausgabe gekauft. Die Eltern machten sich keine Sorgen, denn Jan hatte ja sein Abitur gemacht und wollte Berufssoldat wer- den. Und er hatte Alexandra, seine zwei Jahre jüngere Freundin, sie wollten heiraten. Es sah nach einem Leben aus dem Bilderbuch aus, friedlich, fröhlich, unspektakulär. Die Hochzeit war im September 2008, ein schönes Fest, mitten im Ramadan. Gegessen wurde erst nach Sonnen- untergang, aber es gab Musik, und die Braut heiratete ganz in Weiß, sie hatte sich das gewünscht. Im November heirateten die beiden dann noch einmal, muslimisch, und von da an ging es sehr schnell. Schon im März 2009 bekamen die Eltern ihre Schwiegertochter nur noch voll verschleiert zu Gesicht. Nun gab es immer häufiger Meinungsverschiedenheiten. Jan ver- suchte, seinen Vater zum Islam zu bekehren. Der ging mit in die Moschee, um zu sehen, mit wem sein Sohn sich traf. Selbst die betagte Großmutter, eine tiefgläubige Katholikin, wollte der Sohn überzeugen zu konvertieren. Seinen ursprünglichen Berufswunsch, Berufssoldat, mög- lichst im Auslandseinsatz, ließ Jan sausen. Womöglich, erklärte er den Eltern, müsse er sonst gegen Glaubensbrüder kämpfen. Auch die Berufsschule brach er ab. Schon Anfang 2009 erwähnte das junge Paar erstmals, dass es seinen Glauben lieber ungestört von Ablenkungen leben wolle, dort wo das noch möglich sei, im Jemen etwa, in Somalia oder in Pakistan, fernab der großen Städte. Im vergangenen Herbst begannen Jan und Alexandra, heimlich ihre Habse- ligkeiten über Ebay zu versteigern. Gut ein Jahr hatte die Radikalisierung gedauert. "Es ist schockierend, wie schnell einem das eigene Kind entgleiten kann", sagt Jans Mutter, die jetzt Kontakt zu anderen betroffenen Familien sucht: "Sonst kann kaum jemand unsere Situation nachempfinden."
Auswerter vermuten, dass Jan in einem Video einer relativ neuen Gruppe zu sehen ist, die sich "Deutsche Taliban Mudschahidin" nennt. Sie ist bislang durch lautstarke Propaganda aufge- fallen, etwa im vorigen Herbst, als sie per Video drohte, der Krieg werde in deutsche Städte getragen. Illustriert war die Botschaft mit Bildern vom Brandenburger Tor und dem Hamburger Hauptbahnhof. Hinter der Propaganda steckt offenbar ein Mann, der zu so etwas wie einem Mediendienstleister für einen Teil der deutschen Kolonie geworden ist: Ahmet M., 32. Im Internet tritt Ahmet als "Saladin" auf und wirft unter dem Label "Elif Medya" alle paar Wochen frische Propagandastreifen auf den Markt, die neue Freiwillige nach Afghanistan locken sollen. Die verquasten Mitteilungen des deutschen Islamisten Eric Breininger aus dem Umfeld der Sauer- landgruppe tragen dieses Signet ebenso wie die Verlautbarungen der "Deutschen Taliban".
Saladins Spezialisierung auf Rekruten aus Deutschland lässt sich mit seiner Biografie erklären. Er ist in Salzgitter geboren und lebte zuletzt im Saarland. Früh geriet er mit deutschen Gesetzen in Konflikt. Als 15-Jähriger wurde er erstmals beim Klauen erwischt; weil er später mit Hasch- isch und Kokain handelte, wurde er zu drei Jahren Gefängnis verurteilt und im April 2000 in die Türkei abgeschoben. Die deutschen Ermittler halten Ahmet M. alias Saladin für einen der wichtigsten Werber in der deutschsprachigen Szene. Noch vor wenigen Wochen versuchte er persönlich, einen Ausreise- willigen aus Deutschland an den Hindukusch zu lotsen, doch die deutsche Polizei fing den Berliner unterwegs ab. Ahmet M. selbst prahlt damit, er habe in den vergangenen Jahren als Sprecher der "Islamischen Dschihad Union" gedient, "jetzt ist es, dass ich für die Taliban arbei- te". Der Deutschtürke gilt als Bindeglied zwischen dem Nachwuchs und der Front. Er sammelte im Fastenmonat Ramadan Spenden in deutschen Onlineforen, um "Grundnahrungsmittel für die Witwen und Waisen" und die Verwundeten auf den Dschihad-Schlachtfeldern in Afghanis- tan zu kaufen.
Die Videos aus dem Kampfgebiet mögen skurril erscheinen, aber sie verfehlen ihre Wirkung nicht. Sie locken Männer wie Michael W. aus Hamburg, der sich im März 2009 auf den Weg machte. Gemeinsam mit einem Freund flog der in Kasachstan geborene Spätaussiedler mit Qatar Airways von Wien nach Doha. Als die beiden am Morgen in Wien eincheckten, stellten die österreichischen Beamten viele Fragen, wohin die beiden wollten und was sie in Pakistan vor- hätten? Urlaub machen, sagte der eine, - mit Teppichen handeln, der andere. Bei Michael W. fanden die Polizisten zwei Zettel, sie klangen weder nach Urlaub noch nach Teppichhandel. Der eine trug die Überschrift "Verhaltensregeln für den Dschihad" und war sehr praktisch gehalten. "Ruhig sein während des Kampfes. Nicht schreien", das war eine der Leitlinien. "Nicht mit dem Feuer strafen" und "keine Leichen schänden" lauteten zwei weitere. Das zweite Blatt war ein Empfeh- lungsschreiben eines "Ibrahim, dem Libanesen aus Hamburg", offenbar als Entree für ein Aus- bildungslager. Die beiden Männer hatten außerdem originalverpackte Laptops und Mobiltelefo- ne dabei. Die Österreicher ließen sie passieren, über Doha erreichten sie Karatschi in Pakistan. Dort wurden sie festgenommen, weil ihre Reisegründe offenkundig falsch waren. Später wur- den sie nach Deutschland abgeschoben.
Michael W. ist heute 24 Jahre alt, er trägt meist lange, helle Gewänder, einen voluminösen rotblonden Bart und lächelt viel. Die Polizei führt ihn als "Gefährder", die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen ihn, er gilt als einer der neuen Staatsfeinde. Wahrscheinlich hat ihn ein Mitschü- ler, mit dem er 2006 Abitur machte, an die Szene herangeführt. In Hamburg gibt es eine Gruppe von jüngeren Gläubigen, die sich seit dem Sommer 2008 trifft und der W. zugerechnet wird. Der Vordenker der Gruppe schlüpfte durch die Grenzkontrollen, er sitzt jetzt in Waziristan, ein früherer Kiffer, der zu einem Mudschahid geworden ist. Die Zurückgebliebenen treffen sich freitags in der ehemaligen Quds-Moschee am Hamburger Stein- damm - jenem Gebetshaus, das auch Mohammed Atta aufsuchte und das heute Taiba heißt. Michael W. sitzt dann ganz nah an dem niedrigen Holzpodest, auf dem der Vorbeter steht. Möglicherweise muss W. den pakistanischen Grenzbehörden dankbar sein, sie haben ihm viel- leicht das Leben gerettet. Die Botschaften, die derzeit aus dem Hindukusch in Hamburg, in Berlin und anderswo eintreffen, klingen nicht nach Paradies, sondern nach Krieg und Tod. Die Rede ist von einem Leben in Isolation, voller Entbehrungen und Leid. Seit die pakistanische Armee im vergangenen Herbst eine Offensive startete und nach Waziristan vorrückte, müssen die islamistischen Gruppen um ihre Existenz fürchten. "Hier greifen die Kuffar uns an mit ihrer ganzen Kraft", heißt es in einem Bericht aus dem Kampfgebiet. Auch Deutsche seien unter den Schwerverletzten. Die daheim Wartenden bangen nun, dass ihre Kinder durch Kugeln der pakistanischen Armee oder US-Drohnenangriffe sterben.
Die Eltern von Jan fragen sich seit seiner Abreise, ob ihr Sohn wohl dazu fähig wäre, zu kämp- fen. Einerseits, sagt der Vater, sei Jan nie gewalttätig gewesen. Er habe ihn einmal direkt danach gefragt, und der Sohn habe geantwortet: "Ich bin doch nicht verrückt." Andererseits, erinnert er sich, hätten sie einmal zusammen den martialischen Film "300" angeschaut. Und da habe Jan gesagt, wie toll es doch sei, wenn man etwas habe, für das es sich zu kämpfen lohne.
Und dann ist da noch dieses Testament. Omar H. hat es geschrieben, einer von Jans Bekann- ten aus dem Berliner Wedding. Er tauchte Ende Januar ab, zusammen mit seiner 16-jährigen Freundin Stefanie, die sich jetzt Amina nennt. Wahrscheinlich sind sie auf dem Weg in die deut- sche Kolonie, zu den anderen aus Berlin. "Ich will auf einem muslimischen Friedhof beerdigt werden. Es soll darauf geachtet werden, dass in meiner Nähe kein Ungläubiger (auch Juden und Christen) begraben ist", hat Omar in seinem Testament in runder, fehlerfreier Schulschrift verfügt. "Wenn ich sterbe, möchte ich von meiner Frau Amina mit ihr beliebigen Helfern nach islamischen Normen gewaschen, eingehüllt und beerdigt werden. Dies, außer Allah zeichnet mich durch seine Gnade mit dem Märtyrertod aus."
siehe http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,687011-2,00.html
Basierend auf der eigenen militärisch, politischen Unfähigkeit letztlich konsequent und mit aller Härte gegen die Völkermörder und Kriegsverbrecher der islamischen Faschisten - Taliban - AlQuaida - vorzugehen, sie endgültig auszuschalten und zu liquidieren, weil die Damen und Herren Volksvertreter / Präsidenten das längst ad absurdum geführte Humanitäts- und Friedensgefasel ihrer Völker und deren Urteil vor den nächsten Wahlen fürchten, hat sich der Gedanke verselbständigt mit den gemäßigten Taliban zu verhandeln.
Ganz abgesehen davon, dass die Kritiker eines entschlossenen, harten Vorgehens gegen die islamischen Faschisten nicht nur auf einem, sondern beiden Augen seit Jahren blind sind, gewohnheitsgemäß westliche Staaten für schuldig erklären den Weltfrieden zu gefährden, während zig-Tausende Menschen - besonders Muslime - von den islamischen Faschisten in den Heimatländern verstümmelt, gefoltert und ermordet werden, stellt sich die Frage: Was sind gemäßigte Taliban?
Gibt es überhaupt gemäßigte Faschisten? Hätte man mit Hitler auch verhandeln können, statt sein 3.Reich mit brutaler Kriegs- führung in die Knie zu zwingen? Waren Göring, Göbbels oder Speer gemäßigte Faschisten?
Wann ist ein menschenverachtender, völker- und massenmörderischer Taliban ein potzenzieller Verhandlungspartner und gemäßigter Taliban?
Wenn er nur für den Tod von weniger als 50 Menschen verantwortlich ist? Von Hundert - Tausend - oder sogar 10Tausend?
Wollen wir tatsächlich eine verlogene Rechnung aufmachen, wie das die Neo-Nazis machen und uns darüber streiten, ob der Tod von 6 Millionen oder 60Tausend schon Völkermord ist? Wo wollen wir die Grenze ziehen?
Ab wo wollen wir Gott spielen, statt den geknechteten und unterdrückten Völkern des islamischen Faschismus entschlossen und mit aller Militärmacht entgegenzu- treten und ihnen unmissverständlich zu sagen: Bis hierhin - und keinen Schritt weiter, jetzt müsst ihr Angst haben. Eure Zeit ist um, jetzt müsst ihr für eure Verbrechen gegen die Menschlichkeit bezahlen.
Das ist unbequem und unpopulär, das ist weltpolizistisch, das ist nicht diplomatisch ausgewogen, - aber wir schulden den zig-Millionen Opfern des politisch islamischen Faschismus in aller Welt dieses konsequente Vorgehen, - nicht und niemals mit Faschisten zu verhandeln über Menschenleben, sie mit allen Mitteln zu stoppen, mit allen Waffen, die zur Verfügung stehen, mit konsequenter Härte.
Extremisten greifen US-Konsulat in Peschawar an Bombenanschläge auf US-Konsulat Der schmierige Wahlfälscher und illegitime Präsident Afghanistans sucht den Wechsel zu den Taliban: Karzai droht mit Blockade der Nato- Offensive Karzai offenbart sein wahres Gesicht: Ein islamischer Faschist wie viele andere
Eine Gruppe von Bewaffneten hat das amerikanische Konsulat in der pakistanischen Metropole Peschawar angegriffen. Aus der Gegend wurden heftige Schusswechsel und Explosionen gemeldet, es gab mehrere Tote. Nach Polizeiangaben kamen mindestens fünf Menschen ums Leben. Zunächst waren heftige Schusswechsel zu hören. Wenig später explodierten allein rund um das Gebäude mindestens vier Sprengsätze. Durch die Wucht der Explosionen sei das US- Konsulat beschädigt worden. Den Meldungen zufolge waren "acht bis zehn" Angreifer an der Aktion beteiligt. "Ich habe die Angreifer in zwei Autos kommen sehen", berichtete ein Augen- zeuge. "Einige von ihnen hatten Panzerfäuste dabei. Zuerst haben sie das Feuer auf das Sicherheitspersonal am Kontrollposten des Konsulats eröffnet, dann waren mehrere Explosi- onen zu hören." Die pakistanischen Taliban bekannten sich zu der Attacke. "Amerikaner sind unsere Feinde, wir haben den Angriff auf das Konsulat durchgeführt", zitiert die Nachrichtenagentur Reuters Tali- ban-Sprecher Azam Tariq. Die US-Botschaft in Islamabad mochte bisher keinen Kommentar zu den Meldungen abgeben. Das Konsulat ist eine von nur drei ausländischen Vertretungen in Peschawar. Das Gebäude ist schwer gesichert. Wie viele Menschen dort arbeiten, ist unklar.
Peschawar ist die Hauptstadt der Nordwest-Grenzprovinz. Unmittelbar vor dem Angriff auf das Konsulat hatte sich in der zu der Provinz gehörenden Region Lower Dir ein Selbstmordatten- täter in die Luft gesprengt und mindestens 41 Menschen mit in den Tod gerissen. Dutzende weitere seien zum Teil schwer verletzt worden, als sich der Mann während einer Großveran- staltung der regierenden Awami-National-Partei (ANP) in die Luft sprengte, sagte ein Polizei- sprecher. Die Region im Nordwesten Pakistans gilt als eine Hochburg radikalislamischer Extremisten. Peschawar ist in der Vergangenheit immer wieder von heftigen Anschlägen erschüttert worden. Anhänger von al-Qaida und Taliban haben schon seit langem immer wieder angekündigt, für die US-Raketenangriffe auf ihre Stellungen in Pakistan Vergeltung üben zu wollen. Aus Washing- ton kamen zudem Hilfen in Milliardenhöhe für die pakistanische Armee, die inzwischen auch rigoroser gegen die Aufständischen vorgeht. In Pakistan wurden in den vergangenen zweiein- halb Jahren über 3200 Menschen bei Anschlägen getötet. Die meisten waren von Taliban- Kämpfern verübte Selbstmordattentate. Ziel waren meist Zivilisten.
Karsai macht NATO-Offensive von Stammesältesten abhängig
Afghanistans Präsident Hamid Karsai hat die geplante Großoffensive der NATO gegen die Taliban in Kandahar von der Zustimmung der Stammesältesten abhängig gemacht und den USA Einmischung in die Belange seines Landes vorgeworfen. Die geplante Großoffensive in Kandahar soll nach Angaben aus US-Armeekreisen im Juni beginnen und noch größer ange- legt sein als eine ähnliche Aktion in der Nachbarprovinz Helmand. Dort waren seit Mitte Februar 15.000 afghanische und internationale Soldaten rund um die einstige Taliban-Hochburg Mard- scha gegen die radikalislamischen Taliban vorgegangen, die dort den Drogenschmuggel kon- trollierten. Kandahar gilt als eine weitere Hochburg der Taliban.
Wie das „Wall Street Journal“ am Sonntag berichtete, äußerte sich Karsai am Samstag bei einem privaten Treffen mit 70 afghanischen Parlamentariern kritisch über die USA. Karsai sagte demnach, sollten die USA und ihre Verbündeten der Regierung in Kabul weiterhin vorschrei- ben, was sie zu tun habe, könnte der Aufstand der Taliban zu einer legitimen Widerstandsbewe- gung werden. Damit hatte er bereits zum zweiten Mal binnen einer Woche den Westen scharf kritisiert.
Zuvor hatte Karsai bereits mit Vorwürfen über angebliche ausländische Wahlmanipulation für Wirbel gesorgt. Am Donnerstag hatte er in einer Rede von „weit verbreitetem Betrug“ bei den Präsidentschaftswahlen im vergangenen Jahr gesprochen und hinzugefügt: „Nicht die Afghanen haben diesen Betrug begangen, sondern die Ausländer.“ Für die Äußerungen war Karsai von internationaler Seite scharf kritisiert worden, vor allem die USA reagierten verärgert.
Bereits vor Beginn des Osterwochenendes hatte Karsai mit heftigen Vorwürfen über auslän- dische Wahlmanipulation für Ärger in Washington gesorgt. Unmittelbar danach mühte er sich jedoch in aller Stille um Schadensbegrenzung. In einem Telefonat mit US-Außenministerin Hilla- ry Clinton bestritt er, bei seiner Kritik die USA überhaupt im Visier gehabt zu haben. Gemeint gewesen seien stattdessen die westlichen Medien und ihre Berichterstattung über die Präsi- dentenwahl im vergangenen Jahr. Wie die «New York Times» berichtete, reagierte Clinton allerdings eher kühl und gab Karsai zu verstehen, man solle sich «nunmehr auf die vor uns liegende Arbeit konzentrieren». Zuvor hatte Washington in ungewöhnlich schroffer Form auf die Vorhaltungen Karsais reagiert, wonach Ausländer hinter den massiven Manipulationen bei der Präsidentenwahl im August vergangenen Jahres steckten. «Die Annahme, dass die interna- tionale Gemeinschaft in irgendeiner Weise für die Unregelmäßigkeiten bei der Wahl verantwort- lich sein könnte, ist grotesk», meinte Philip Crowley, Sprecher des State Departement. Die US-Regierung ist seit längerem von der Amtsführung Karsais enttäuscht. Sie wirft ihm Laxheit vor und mahnt eine härtere Gangart bei Bekämpfung von Korruption und Opiumanbau an. Auch die afghanischen Sicherheitskräfte sind nach Ansicht Washingtons längst nicht auf dem Stand, auf dem sie sein sollten. Als die UN schwere Manipulationen bei den Wahlen auf- deckte und rund ein Drittel der Stimmen annullierte, fiel Karsai noch mehr in Ungnade. Erst kürzlich war Präsident Barack Obama in Kabul, um Karsai ins Gewissen zu reden.
Ein einfacher Partner war er nie, doch jetzt geht der afghanische Präsident auf verbalen Konfrontationskurs zu den USA und zum Westen. Seine neuesten Drohungen: Er könne die geplante Kandahar-Offensive verhindern - und sich sogar den Taliban anschließen. siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,687273,00.html http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-04/terror-pakistan http://www.welt.de/politik/ausland/article7058406/Extremisten-greifen-US-Konsulat-in-Pakistan-an.html siehe auch Video http://www.focus.de/politik/ausland/peshawar-bombenanschlag-auf-us-konsulat_aid_495796.html http://www.focus.de/panorama/vermischtes/pakistan-41-tote-bei-anschlaegen-attentat-auf-us-konsulat-in-peshawar- vereitelt_aid_495843.html http://www.faz.net/s/RubF359F74E867B46C1A180E8E1E1197DEE/Doc~EBEF6D62835DD4D08B12ADA8649DAC053~ATp l~Ecommon~Scontent.html http://www.mdr.de/nachrichten/7222945.html http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1445874/Terrorangriff-auf-das-US-Konsulat-in-Peshawar.html http://kurier.at/nachrichten/1991760.php http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/mindestens_38_todesopfer_bei_bombenanschlag_in_pakistan_1.53757 10.html http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/politik/brennpunkte/Terrorangriff-auf-US-Konsulat-in-Peshawar;art333,8 68140 http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/04/05/International/Explosionen-in-der-Naehe-des-US-Konsulat s-in-Pakistan siehe Video http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/afghanistan-karsai-macht-nato-offensive-von-stammesaeltesten-ab haengig_aid_495824.html http://www.zeit.de/newsticker/2010/4/5/iptc-bdt-20100405-239-24419378xml http://www.faz.net/s/Rub0CCA23BC3D3C4C78914F85BED3B53F3C/Doc~E0A54BAB2B2884A13B54E7E16822E58F8~ATp l~Ecommon~Scontent.html http://www.tagesschau.de/ausland/pakistan1238.html http://www.tagesschau.de/ausland/karsai178.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/30/0,3672,8061310,00.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/15/0,3672,8061295,00.html http://www.n-tv.de/politik/Karsai-droht-mit-Blockade-article808520.html http://www.n-tv.de/politik/Terrorangriff-auf-US-Konsulat-article808718.html http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-04/kandahar-offensive http://www.ftd.de/politik/international/:krieg-in-afghanistan-karsai-provoziert-den-westen/50096900.html http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Praesident-Karsai-kritisiert-USA-scharf-id2820711.html

Washington: Karsai-Besuch steht auf der Kippe
Die antiwestlichen Töne des afghanischen Präsidenten Karsai könnten ein Nachspiel haben. Die US-Regierung ist offenbar so erbost, dass sie den geplanten Besuch Karsais in Wash- ington absagen will. Und die Nato erinnert an Milliarden-Zahlungen. Der Besuch Hamid Karsais in Washington und ein Treffen mit US-Präsident Barack Obama im Weißen Haus ist für den 12. Mai geplant. Nun erwägen die USA die Absage des Termins. Wenn es weitere Äußerungen Karsais in dieser Richtung gebe, müsse geprüft werden, ob ein USA-Besuch noch konstruktiv sein könne, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Robert Gibbs, am Dienstag in Washington. siehe http://www.focus.de/politik/ausland/washington-karsai-besuch-steht-auf-der-kippe_aid_496329.html
Karzais Ausfälle gegen den Westen: Der Freund feuert zurück Karzai: Korrupt vom Kopf bis unter die Fußnägel
Was ist in Hamid Karzai gefahren? Der afghanische Präsident vergrätzt den Westen, der ihm seine Macht garantiert. Er fühlt sich beleidigt und provoziert, jetzt sucht er neue Allianzen, um einen Nato-Abzug politisch zu über- stehen - die Beziehung zu den USA ist wohl nicht mehr zu kitten. Es gab die Wahlkrise, und anstatt als mieser Wahlfälscher Abbitte zu leisten, glaubt sich der zornige Karzai bis heute um den klaren Sieg betrogen. Die ständige und nie aufgelöste Affäre um seinen Bruder Ahmad Wali, ein dreckiger Drogenhändler und Talibanfreund, betrachtet er als persönlichen Angriff auf die eigene Familie und die anhaltenden Anschuldigungen gegen seine korrupte Regierung als Attacke auf seine Integrität. Zweimal in nur drei Tagen verstörte der illegitime afghanische Präsident seine westlichen Verbündeten mit provozierenden Kommentaren. Erst behauptete er, "Ausländer" steckten hinter dem massiven Wahlbetrug bei den Präsidentschafts- und Provinz- ratswahlen im September. Dann kündigte er an, zu den Taliban überzulaufen, wenn er weiter international politisch unter Druck gesetzt werde. Was ist passiert mit dem charmanten Staatschef, dem ehemaligen Liebling des Westens im schicken Seidenmantel und mit dem eleganten Englisch?
Hamid Karzai ist zuallererst ein typischer Paschtune: stolz, machtbewusst, aber auch empfind- lich. Die Amerikaner haben ihn beleidigt, immer wieder, und das ist für ihn unverzeihlich. "Wir sind arm, aber wir sind eine stolze Nation. Ich bin kein Knecht eines Kolonialregimes, kein Marionetten-Präsident, lieber sterbe ich." So redet Karzai, wenn er mit Freunden sitzt. So naiv sieht er seine mehr und mehr begrenzte Welt. Zuletzt fühlte sich der 52-Jährige von US-Präsident Barack Obama durch dessen Blitzbesuch vor zwei Wochen in Kabul öffentlich desavouiert. Nach Obamas Abreise stand in der von Karzai wenig geschätzten "New York Times", der US-Präsident sei nur gekommen, um dem afghani- schen Regierungschef Vorhaltungen wegen seiner schlechten und korrupten Regierungsfüh- rung zu machen. Im Weißen Haus denke man schon darüber nach, den lange geplanten Staats- besuch des Afghanen im Mai in Washington abzusagen.
Verhalten sich so Freunde? Die Beziehung zwischen den USA und dem Paschtunen ist zer- rüttet - und wohl nicht mehr zu kitten. Schon mehrfach endeten Dinner und Lunch-Meetings im Kabuler Palast mit höchsten Vertre- tern der neuen US-Regierung abrupt - mit auf den Tisch geworfenen Servietten und lauten Tönen. Nur zu Außenministerin Hillary Clinton pflegt Karzai noch ein einigermaßen herzliches Verhältnis.
Ist Hamid Karzai verrückt geworden, wie es langjährige Weggefährten des afghanischen Präsi- denten in diesen Tagen fürchten? Nein, er ist einfach nur ein islamischer Faschist, ein Lügner und Betrüger, ein Wahlfälscher und Weggefährte von Drogenbaronen aus der eigenen Familie, ein typischer Islamist, der um seine über alles andere und alle Landsleute geliebte Machtstellung fürchtet, der zur Erhaltung alles verrät, was ihm angeblich vorher wichtig war. Er ist schlicht ein absolut typischer Islamist, opportunistisch, pragmatisch und korrupt bis ins Mark. Für sein Streben nach Macht ist er not- falls auch bereit das eigene Volk wieder an die faschistischen Taliban auszuliefern, - verbunden mit dem unkalkulierbaren Risiko, dass die in ihm keinen potenziellen Verbündeten sehen, son- dern ihn kurzentschlossen liquidieren.
Vielleicht wäre es nach dem Wahlbetrug durch den illegitimen Präsidenten besser gewesen ihn umgehend fallenzulassen, ihm diese Macht zu nehmen.
Vertraute meinen, Karzai sei von Rachegelüsten gegen die USA getrieben und inzwischen womöglich sogar bereit, für seine Genugtuung das Land ins Chaos zu stürzen. Er selbst beab- sichtigt aber sicher etwas anderes. Seit immerhin mehr als acht Jahren regiert er und hat viele politische Feinde und Fehden überlebt. Und auch jetzt organisiert er sein politisches Überleben für die Zeiten des Übergangs. Der Staatschef weiß: Die westlichen Verbündeten wollen ihre Truppen möglichst bald aus seinem Land abziehen. Die fremden Soldaten jedoch garantieren seine Macht. Deshalb muss sich der afghanische Präsident rechtzeitig neue Verbündete suchen - und zwar diejenigen, die auch dann noch da sind, wenn der Westen mit seinen Schutztruppen fort ist. Er will nicht in Bedeutungslosigkeit enden oder tragisch wie der einst von der Sowjetunion gestützte und dann grausam von den Taliban massakrierte Präsident Mohammed Nadschibullah. Die Taliban werden weiter da sein und auch die schwierigen Nach- barn Afghanistans - Iran, Pakistan, China. Mit ihnen baut Karzai derzeit neue Verbindungen auf - ausdrücklich an den USA vorbei.
Wie hätte Karzai seine politische Unabhängigkeit besser demonstrieren können als mit der Vergabe der Abbaurechte für die größte Kupfermine der Region an die Chinesen - gegen den massiven Widerstand der USA? Oder mit der ehrenvollen Verabschiedung seines Staatsgasts aus Iran, Präsident Mahmud Ahmadinedschad, während Obama gerade in Kabul einflog? Sie mögen sich nicht mehr, der ehemals so umgarnte Paschtune und die USA. Aber die kom- menden paar Jahre sind sie noch angewiesen aufeinander, auf Gedeih und Verderb. Karzai wird weiter durch seinen Flirt mit den Taliban provozieren, und die USA werden ihm mit dem Ende ihrer Unterstützung drohen. Das Bündnis bleibt bestehen, bis sich für den einen oder anderen eine neue politische Option auftut. Aber die ist nicht in Sicht. Noch lange nicht. siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,687764,00.html http://www.focus.de/politik/ausland/kabul-karsai-laesst-taliban-drohung-dementieren_aid_496526.html http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/meinung/2514770_Aufmuepfiger-Knecht.html http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-04/karsai-taliban-washington http://www.welt.de/debatte/kommentare/article7085937/Hamid-Karsai-handelt-wie-ein-politisch-Ertrinkender.html http://www.sueddeutsche.de/politik/752/507904/text/ http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/afghanistan-usa-bezeichnen-aeusserungen-karsais-als-beunruhige nd-und-verwirrend_aid_496482.html http://www.20min.ch/news/dossier/afghanistan/story/Ein-Praesident-schlaegt-um-sich-20622613 http://www.swp.de/goeppingen/nachrichten/politik/art4306,431947 http://de.euronews.net/agenturmeldungen/209221-kotau-vor-den-taliban/ http://www.focus.de/politik/ausland/tid-17831/hamid-karsai-meuterei-aus-verzweiflung_aid_496552.html
Karsai will Terroristen / islamischen Faschisten die Tür öffnen
Der afghanische Präsident Hamid Karsai will mit den Taliban reden. Sie sollen ihre Forderungen ihm gegenüber klar benennen, damit endlich Frieden im Land einkehren kann. "Meine Brüder, kommt zu mir, wenn Ihr Probleme habt oder Probleme bei uns seht, meine Tür steht Euch offen“, sagte Hamid Karsai bei einem Treffen mit Stammesältesten in Kundus-Stadt am Sonntag. „Wenn Ihr irgendwelche Forderungen habt, kommt zu uns und sagt sie mir. Hört damit auf, Eure Brüder zu töten und Euer Land zu zerstören.“ Der Gouverneur der Provinz Kundus, Mohammad Omar, warnte bei dem Treffen vor einer weiteren Verschlechterung der Sicherheitslage in der Region und forderte eine Militäroperation.
„Die Situation wird sich nicht nur hier verschlechtern, sondern auch andere Provizen in der Region destabilisieren“, sagte Omar. Er verwies auf Einsatzbeschränkungen der deutschen Soldaten und forderte andere Nato-Staaten dazu auf, Truppen nach Kundus zu schicken. Im Januar hatte Omar den Einsatz der Bundeswehr als „wirkungslos“ kritisiert und mehr US-Sol- daten für die Provinz gefordert. Der Großteil der laut Mandat bis zu 5350 Bundeswehr-Soldaten ist in Nordafghanistan stationiert. Die USA wollen bis zu 4500 Soldaten dorthin entsenden. Kundus ist die mit Abstand unsicherste Provinz im Norden. siehe http://www.focus.de/politik/ausland/taliban-karsai-will-terroristen-die-tuer-oeffnen_aid_497624.html http://www.sueddeutsche.de/politik/133/508279/text/
Wenn Hamid Karzai den Konflikt um jeden Preis will, dann gebt ihm doch binnen kürzester Zeit diesen Konflikt, klagt ihn öffentlich als das an, was er ist, ein Gangster und Wahlbetrüger, - und zieht die Alliierten Truppen so schnell wie möglich ab. Afghanistans Taliban können auch von außen mit Kampftruppen zurück in die Steinzeit bombardiert werden. Nur wird Hamid Karzai das dann nicht lange überleben, denn die islamischen Faschisten werden ihn erbarmungslos als einen Verräter umbringen ...
Niederländer befreien deutsches Schiff aus Piratenhand
Niederländische Marinesoldaten haben das deutsche Containerschiff "Taipan" aus der Gewalt somalischer Piraten befreit. Wie ein Sprecher der EU-Marinemission "Atalanta" mitteilte, war die "Taipan" kurz zuvor etwa 500 Seemeilen östlich der somalischen Küste von Piraten angegriffen worden. Nach Angaben des niederländischen Verteidigungsministeriums beschoss ein Marine- hubschrauber zunächst die Brücke des entführten Schiffes. Danach habe sich eine Komman- doeinheit auf das Schiff abgeseilt und es unter Kontrolle gebracht. Zehn Piraten seien festge- nommen worden. Ein niederländischer Soldat wurde bei einem Schusswechsel offenbar leicht verletzt. Die Crew der unter deutscher Fahne fahrenden "Taipan", bestehend aus zwei Deut- schen, drei Russen und acht Sri Lankern, blieb den Angaben zufolge unverletzt. Das deutsche Handelsschiff war nach Angaben der EU-Mission "Atalanta" unterwegs von der kenianischen Hafenstadt Mombasa nach Dschibuti. Als klar war, dass die Piraten das Schiff entern würden, hatte die Besatzung die im Golf von Aden patrouillierenden Kriegsschiffe alarmiert und sich dann in einen Sicherheitsraum des Schiffes verschanzt. Das niederländische Marineschiff "Tromp", das in der Nähe war, versuchte zunächst, mit den Piraten zu verhandeln, hieß es wei- ter. Da die Piraten aber gewaltsam Widerstand leisteten, entschloss sich die Einsatzleitung zur gewaltsamen Befreiung des Schiffes. siehe http://www.tagesschau.de/ausland/piratensomalia136.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,687322,00.html http://bazonline.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Spektakulaere-Aktion-gegen-somalische-Piraten/story/19557293 http://www.focus.de/politik/ausland/ueberfall-deutsches-handelsschiff-einen-tag-in-piratenhand_aid_495882.html http://www.derwesten.de/nachrichten/Niederlaendische-Marine-befreit-deutsches-Handelsschiff-id2821504.html http://www.n-tv.de/politik/Niederlaender-befreien-Deutsche-article809197.html http://www.n-tv.de/politik/Piraten-kapern-Supertanker-article808527.html
Bedauerlich, dass man die islamischen Piraten / Faschisten lebend gefangenge- nommen hat ...
Überfall auf MS-"Taipan": Piraten sollen in Deutschland vor Gericht
Nach dem Anti-Piraten-Einsatz niederländischer Eliteeinheiten auf dem deutschen Frachter MS-"Taipan" läuft alles auf den ersten Prozess gegen somalische Piraten auf deutschem Boden hinaus. Über die Weiterleitung der entsprechenden Auslieferungsersuchen wird wegen der besonderen Bedeutung des Falles die Bundesregierung entscheiden. Die Niederlande hatten Berlin bereits am vergangenen Dienstag in einer Verbalnote aufgefordert, die in Gewahr- sam genommenen Männer zu übernehmen. In früheren Fällen hatte die Bundesregierung stets versucht, einen Prozess gegen somalische Hijacker auf deutschem Boden zu vermeiden, doch diesmal liegen die Dinge anders: Etwaige Bedenken seien "nicht erkennbar", heißt es in einem regierungsinternen Vermerk. Es bleiben auch kaum Alternativen, denn der rettende Einsatz der holländischen Fregatte "Tromp" erfolgte knapp außerhalb des von der EU-Anti-Piraterie-Mission "Atalanta" kontrollierten Seegebiets vor Somalia. Der niederländische Kommandant musste sich deshalb nicht umständlich mit "Atalan- ta" abstimmen, sondern konnte sich die Erlaubnis zum Angriff gegen die Piraten in Den Haag holen. In einer eilig einberufenen Telefonkonferenz mehrerer Staatssekretäre hatte auch die Bundesregierung ihre Zustimmung erteilt.
Es war das erste Mal, dass ein gekapertes Schiff vor der somalischen Küste von der alliierten Schutzflotte zurückerobert werden konnte. Das war vor allem deshalb möglich, weil die "Tai- pan" über einen Schutzraum verfügt, in dem sich die Crew - unerreichbar für die Piraten - verbarrikadieren konnte. Die versuchte Geiselnahme misslang deshalb. Nach Warnschüssen gegen die Brücke der "Taipan" und nachdem sich das Spezialkommando aus einem Helikopter auf den Frachter abgeseilt hatte, leisteten die Piraten keinen Widerstand mehr. "Sie haben sich sofort ergeben, als sie die Marines gesehen haben", berichtete hinterher "Tromp"-Kommandant Hans Lodder. siehe http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,688256,00.html http://www.stern.de/panorama/haftbefehl-erlassen-erster-piraten-prozess-in-deutschland-moeglich-1557510.html http://www.focus.de/politik/ausland/schifffahrt-magazin-haftbefehle-gegen-zehn-piraten-erlassen_aid_497494.html http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/hamburg-somalische-piraten-moeglicherweise-erstmals-in-deutschl and-vor-gericht_aid_497924.html http://www.ftd.de/politik/international/:auslieferung-moeglich-somalische-piraten-sollen-vor-hamburger-gericht/500 99835.html http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gZjUATClnQvK-KrmNiXatZDZXN4A http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article7145497/Piraten-sollen-vor-Hamburger-Gericht.html http://www1.ndr.de/nachrichten/hamburg/piraten172.html http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,688256,00.html
Südkoreanisches Kriegsschiff lässt Piraten gewähren
Piraten haben die Samho Dream gekapert. An Bord: Öl im Wert von 170 Mio. Dollar. Südkorea hat das Schiff aufgespürt – doch eine Befreiungsaktion wird es wohl nicht geben. Der Tanker Samho Dream aus Südkorea war auf dem Weg vom Irak in die USA. Noch im Indischen Ozean ist er nach Angaben des Außenministeriums in Seoul gekapert worden. Die 24 Besatzungs- mitglieder werden als Geiseln festgehalten. Das 333 Meter lange Schiff habe Erdöl im Wert von 170 Millionen Dollar an Bord und hat laut Angaben eines Sprechers der Anti-Piraterie-Operation Atalanta Kurs auf Somalia genommen. Anders als bei dem gekaperten deutschen Schiff MS Taipan, welches am Montag in einer spektakulären Aktion von niederländischen Spezialkräften befreit wurde, soll von einem solchen Einsatz diesmal abgesehen werden. "Die normale Vor- gehensweise in einem solchen Fall ist, das gekaperte Schiff zu verfolgen, zu überwachen und bei Möglichkeit Verhandlungen aufzunehmen", sagte der Atalanta-Sprecher
Laut dem Atalanta-Sprecher sei dies im Fall der Samho Dream jedoch nicht der Fall und ein Einsatz somit für die Geiseln zu gefährlich. Deswegen ist es wahrscheinlich, dass die Piraten das Schiff zur somalischen Küste steuern werden, um dort zu ankern und Lösegeldforderun- gen zu stellen. Auf diese Weise erpressen die Piraten bereits seit einigen Jahren große Sum- men. Gleiches geschah auch mit dem Öltanker Maran Centaurus. Dieser war Anfang 2010 mit seiner Besatzung erst nach der Zahlung von bis zu sieben Millionen Dollar wieder freigelassen worden. siehe http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-04/somalia-piraten-suedkorea http://www.nzz.ch/nachrichten/international/kriegsschiff_erreicht_von_piraten_entfuehrten_supertanker_1.5382736. html http://diepresse.com/home/panorama/welt/556455/index.do?from=gl.home_panorama http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,687365,00.html http://derstandard.at/1269448902820/Verfolgung-im--Indischen-Ozean-Suedkoreanischer-Zerstoerer-erreicht-entfueh rten-Tanker
Geheimes Bordkamera-Video: US-Helikopter feuerten auf Zivilisten in Bagdad Schockierendes Video aufgetaucht Geheimes Video: Szenen eines Blutbads Streng geheimes Video belastet US-Militärs “Kollateralschaden” in Wort und Bild
"Hübsch, gut geschossen": Ein neu aufgetauchtes Video stürzt die US-Armee in Erklärungs- nöte. Es zeigt, wie zwei Kampfhubschrauber 2007 im Irak eine Gruppe von Zivilisten angreifen und töten - ohne sichtbare Provokation. Während der Attacke machten die Piloten zynische Witze über ihre Opfer. Schlimm genug, dass im Krieg immer wieder unbeteiligte Zivilisten ange- griffen und getötet werden. Schlimmer noch, wenn die Militärs nachher versuchen zu vertu- schen, dass es zu einer solchen tragischen Verwechslung gekommen ist. Am 12. Juli 2007 hat sich im Irak ein solcher Fall ereignet: Ein Dutzend Zivilisten starb im Feuer zweier Apache-Heli- kopter der Amerikaner, unter den Opfern waren zwei Reporter von Reuters. Auf Nachfrage der Nachrichtenagentur und anderer Medien antwortete das Militär damals: Die Helikopter-Crews seien angegriffen worden, sie hätten sich verteidigen müssen. Sie seien mit Kalaschnikows und einem Raketenwerfer beschossen worden. Es gab allerdings eine Zeugin, die den Militärs normalerweise nie Ärger macht: die Bordkamera der Helikopter. Nur wurden die Aufnahmen in diesem Fall auf der Internetseite Wikileaks veröffentlicht. Jetzt kann die Welt sehen, dass die Amerikaner gelogen haben. siehe Video http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,687427,00.html
In dem knapp 18 Minuten langen Film ist aus der Vogelperspektive zu sehen, wie acht Männer zu Fuß auf einer unbefestigten Straße eines Bagdader Vororts unterwegs sind - unter ihnen laut Kennzeichnung von Wikileaks auch der Reuters-Fotograf Namir Nur-Eldin, 22, und sein Assis- tent und Fahrer Said Chmar, 40. Sie scheinen Kameras bei sich zu tragen. Was die Männer vorhaben, ist nicht ersichtlich, zu erkennen ist allerdings, dass mindestens zwei von ihnen ein Sturmgewehr in der Hand halten - was im Irak zunächst nicht ungewöhnlich ist. Während der Hubschrauber über der Szene kreist, hört man die ebenfalls aufgezeichneten Stimmen der Besatzung. Die Soldaten beratschlagen, was zu tun ist. Ein Crew-Mitglied meldet, er habe einen Mann mit Raketenwerfer gesichtet, ein zweiter gibt an, jemand habe das Feuer auf den Helikop- ter eröffnet. Davon ist auf dem Video nichts zu sehen: Weder sieht man am Boden jemanden schießen, noch ist das Objekt, das ein anderer hält, als Raketenwerfer auszumachen - es könn- te auch eine Kamera mit Teleobjektiv sein. Der Helikopter zieht einen weiteren Kreis, dann eröff- net der Bordschütze das Feuer aus der Bordkanone: Die meisten der Männer fallen sofort zu Boden, nur der Fotograf Nur-Eldin rennt um sein Leben und wirft sich hinter einem Müllberg in Deckung. Doch auch so entkommt er den Kugeln nicht. Die Kamera, die alle Bewegungen der Bordkanone nachvollzieht, zoomt auf ihn ein, das Bild wackelt kurz, als der Schütze erneut abdrückt, dann liegt auch Nur-Eldin bewegungslos.
"Schau diese toten Bastarde", ist einer der US-Soldaten zu hören. "Hübsch", antwortet ein anderer. "Gut geschossen." Der einzige, der den ersten Angriff überlebt hat, ist der Reuters- Fahrer Chmar. Er ist offensichtlich verletzt und versucht, sich kriechend in Sicherheit zu brin- gen. Und tatsächlich naht Hilfe: Ein Kleinbus fährt vor, Männer springen heraus, eilen zu dem Verletzten. Obwohl die Helfer augenscheinlich nicht bewaffnet sind, drängt die Hubschrauber- Crew ihre Vorgesetzten, sie unter Beschuss nehmen zu dürfen. "Kommt schon, lasst uns schießen!" Schließlich erhalten die Schützen die Erlaubnis: Drei oder vier Männer, die den Verletzten bergen wollten, werden getroffen, der Minibus zersiebt. Wenige Minuten später tref- fen US-Bodentruppen ein, sie finden zwei schwerverletzte Kinder. Kommentar der Helikop- ter-Crew, die beobachtet, wie die Soldaten am Boden die Kinder evakuieren: "Ist ja ihre eigene Schuld, wenn sie ihre Kinder mit in die Schlacht nehmen."
Dank Wikileaks gelingt es, die Nachrichtensperre zu umgehen
Was das Video brisant macht, sind nicht allein die zynischen Kommentare der US-Soldaten. Die Bilder, deren Authentizität inzwischen von offizieller Stelle in Washington bestätigt wurden, scheinen hochrangige US-Militärs der Lüge überführt zu haben. Anträge seitens Reuters, das Bildmaterial vom Tod seiner Mitarbeiter sichten zu dürfen, wurden in den vergangenen Jahren wiederholt abgelehnt. Ende 2009 veröffentlichte David Finkel, Reporter der "Washington Post", ein Buch, in dem er versuchte, die tragischen Ereignisse des 12. Juli nachzuempfinden. Ange- sichts der mangelnden Kooperationsbereitschaft des Militärs stieß er schnell an seine Grenzen.
Erst Wikileaks ist es nun dank "einer couragierten Quelle" gelungen, die vom Militär verhängte Nachrichtensperre in diesem Fall zu umgehen. Die US-Streitkräfte müssen fürchten, dass das Beispiel Schule macht: Bordkameras und Überwachungszeppeline filmen einen Großteil der Einsätze von US-Soldaten im Irak oder Afghanistan, bei umstrittenen Einsätzen sollen sie im Nachhinein als Beweis dafür dienen, was tatsächlich vorgefallen ist. Die Aufzeichnungen sind als geheim klassifiziert. Doch anscheinend haben auch Kritiker einzelner Operationen innerhalb der Armee Zugriff auf das Material - und mit Wikileaks eine Plattform, auf der sie es anonym veröffentlichen können. Wikileaks ("leak" ist Englisch für "lecken, Leck schlagen") ging im Januar 2007 online. Die Seite gibt Insidern eine Plattform, die Geheimnisse ausplaudern wollen. Sie soll von chinesischen Dissidenten und Hackern aus aller Welt betrieben werden, alle sollen auf ehrenamtlicher Basis arbeiten. Die Dokumente, die Quellen auf der Seite der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen, behandeln ein weites Themenspektrum von Giftmüll-Verklappung in Afrika bis zu Enthüllungs- berichten über Scientology. 2008 wurde die Seite vom britischen "Economist"-Magazine mit dessen Preis für Neue Medien ausgezeichnet. Ende vergangenen Jahres hatte Wikileaks erheb- liche Geldprobleme und stellte zwischenzeitlich alle Aktivitäten ein. Nun meldete sich die Seite mit dem Video aus dem Irak mit einem Scoop zurück, der ihr große Aufmerksamkeit eingebracht hat. siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,687427,00.html http://www.zeit.de/newsticker/2010/4/6/iptc-bdt-20100406-380-24431238xml http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/04/06/International/Aufregung-um-Video-eines-US-Angriffs-auf- Zivilisten-im-Irak http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/2328373/wirbel-um-video-brutalem-us-angriff-irak.story http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5iU7mE2PhYccFVBzDu9do19UFlZfw http://www.stern.de/politik/ausland/wikileaks-video-von-us-einsatz-los-lass-uns-schiessen-1556472.html http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3856&Alias=Wzo&cob=483617 http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5437191,00.html http://www.sueddeutsche.de/politik/718/507870/text/ http://www.focus.de/politik/ausland/irak-video-zeigt-us-angriff-auf-unbewaffnete_aid_496292.html http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE6350HE20100406 http://www.n-tv.de/politik/Video-belastet-US-Militaer-article809994.html http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2507388_Brutaler-US-Angriff-auf-Journalisten.html http://kurier.at/nachrichten/1992040.php http://www.welt.de/politik/ausland/article7069862/US-Soldaten-toeten-Reuters-Journalisten-in-Irak.html http://derstandard.at/1269448948775/Irak-USA-unter-Druck-US-Pilot-Yeah-look-at-those-dead-bastards http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/556391/index.do?_vl_backlink=/home/politik/index.do http://www.handelsblatt.com/politik/international/bagdad-drastisches-angriffs-video-bringt-us-militaer-in-bedraeng nis;2556756 http://www.taz.de/1/netz/netzpolitik/artikel/1/kollateralschaden-in-bild-und-ton/ http://www.heute.at/news/welt/Irak-Heli-toetet-Journalisten-US-Armee-unter-Kritik;art414,273678 http://www.op-online.de/nachrichten/politik/irak-krieg-us-apache-feuert-zivilisten-703389.html http://www.krone.at/krone/S25/object_id__193684/hxcms/ siehe Video http://www.heise.de/tp/blogs/8/147387 http://www.tagesschau.de/ausland/wikileak102.html siehe Video http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/24/0,3672,8061496,00.html http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Todesschuesse-in-Schwarz-Weiss-id2824392.html http://www.derwesten.de/nachrichten/technik/Wie-WikiLeaks-geheime-Informationen-in-Umlauf-bringt-id2823077.h tml http://www.derwesten.de/nachrichten/technik/WikiLeaks-Video-von-US-Angriff-auf-Unbewaffnete-empoert-id282321 3.html http://www.derwesten.de/nachrichten/technik/Wikileaks-die-neuen-Enthueller-id2829119.html http://www.handelsblatt.com/politik/international/nach-toetungs-video-ruf-nach-ermittlungen-gegen-us-militaer;255 7694 http://www.welt.de/politik/ausland/article7086096/US-Militaerbericht-rechtfertigt-Journalisten-Toetung.html http://www.sueddeutsche.de/politik/759/507911/text/
Anti-Terror-Krieg: USA wollen Islamisten- Prediger töten
Im März hat Anwar al-Awlaki zum Dschihad gegen die USA aufgerufen. Mit dem Detroid-Bomber und dem Ford-Hood-Attentäter soll der Islamisten-Prediger in enger Verbindung gestanden haben. Jetzt wurde der US-Bürger auf die "Liquidierungsliste" seines Landes gesetzt. Präsi- dent Obama will ihn haben - tot oder lebendig.
Die USA haben nach einem Bericht der "Washington Post" erstmals die gezielte Tötung eines amerikanischen Terrorverdächtigen angeordnet. Es handele sich um den im Jemen unterge- tauchten Islamisten-Prediger Anwar al-Awlaki (38), der erst kürzlich zum Heiligen Krieg (Dschihad) gegen die USA aufgerufen hatte. Weil es sich bei Al-Awlaki um einen US-Bürger handele, habe auch das Weiße Haus zustimmen müssen. Der 38-Jährige, der in den USA gebo- ren wurde, aber jemenisticher Abstammung ist, sei "kürzlich zu einer Führungsfigur der Al-Kai- da-Fraktion auf der arabischen Halbinsel aufgerückt", zitiert das Blatt namentlich nicht genann- te Regierungsvertreter. Die "Liquidierungsliste" gibt CIA-Geheimdienstagenten und Militärs das Recht, Terrorverdächtige umzubringen, wenn eine Festnahme unmöglich erscheint oder zu viele Opfer fordern würde. Sie wurde vom damaligen Präsidenten George W. Bush nach den Terrorattacken vom 11. September 2001 eingeführt. Zeitweise standen rund zwei Dutzend Verdächtige auf der Liste. CIA-Sprecher Paul Gimigliano sagte, seine Organisation "führt ihre Operation in strikter Einhaltung der Gesetze durch".
US-Geheimdienste haben Al-Awlaki, der bis 2002 in einer Moschee im Norden des US-Bundes- staates Virginia predigte, bereits seit längerem im Visier. Er hatte erst kürzlich mit einem Ton- band für Schlagzeilen gesorgt, in dem er die USA unter anderem wegen des Irakkriegs verur- teilte. "Deshalb bin ich (...) zum Schluss gekommen, dass ich dem Dschihad gegen Amerika genauso verpflichtet bin, wie jeder andere Muslim auch", heißt es auf dem Band, das der TV-Sender CNN veröffentlichte. Außerdem soll er Kontakt mit dem Amokschützen und US-Ma- jor Nidal Malik Hasan gehabt haben, der im November auf dem texanischen Militärstützpunkt 13 Soldaten erschossen hatte. Auch mit dem mutmaßlichen Flugzeugterroristen Umar Farouk Abdulmutallab hatte der Hassprediger laut US-Behörden in Verbindung gestanden. Der 23 Jahre alte Nigerianer hatte am Weihnachtstag versucht, mit einem Sprengsatz ein US-Passa- gierflugzeug über Detroit zum Absturz zu bringen. "Die Gefahr, die Al-Awlaki für unser Land bedeutet, ist nicht mehr theoretisch und auf Worte beschränkt", zitiert die "New York Times" einen US- Regierungsvertreter. Er sei in Anschlags- pläne verwickelt. Das Blatt bemerkte einschränkend, es sei "extrem selten" oder gar das erste Mal, dass ein Amerikaner auf die Todesliste gesetzt werde. Der Jemen hat sich in den vergan- genen zwei Jahren nach Einschätzung von Experten zu einem Rückzugsraum für Terroristen des Al-Kaida-Netzwerkes entwickelt. Die Regierungstruppen von Präsident Ali Abdullah Salih haben in einigen Regionen des Landes keine Kontrolle. siehe http://www.n-tv.de/politik/USA-wollen-Islam-Prediger-toeten-article812649.html http://www.tagesschau.de/ausland/todesliste100.html http://www.focus.de/politik/ausland/terrorismus-usa-ordnen-toetung-von-us-buerger-an_aid_496618.html http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2515584_CIA-macht-Jagd-auf-US-Buerger.html http://www.zeit.de/newsticker/2010/4/7/iptc-bdt-20100407-318-24440758xml
US-Marine nimmt Piraten gefangen

Ein Amphibienfahrzeug der US-Marine ist am Horn von Afrika von Piraten attackiert worden. Die Soldaten feuerten zurück, setzten das Boot der Angreifer in Brand - und nahmen die Seeräuber in Gewahrsam. Angehörige der US-Marine haben am Samstag im Golf von Aden sechs Piraten gefangengenommen. Zuvor hatten die Seeräuber das Amphibienschiff der amerikanischen Soldaten beschossen. Die "USS Ashland" befand sich auf einer Routinepatrouille vor dem Horn von Afrika, als die sechs Männer von ihrer Jolle aus das Feuer eröffneten, hieß es in einer Mitteilung der Marine. Die Amerikaner hätten das Feuer erwidert und das Boot der Angreifer dabei in Brand gesetzt. Die Männer seien ins Wasser gesprungen, von der "Ashland" an Bord genommen und dort medizinisch betreut worden. Es ist die dritte Konfrontation zwischen der US-Marine und Piraten innerhalb von zehn Tagen, bei denen insgesamt 21 Verdächtige gefan- gengenommen wurden. In zwei Fällen waren die amerikanischen Schiffe zuvor unter Beschuss geraten. Die Angriffe der Piraten haben in den vergangenen Wochen deutlich zugenommen. Zurzeit befinden sich mindestens 17 Schiffe mit mehr als 240 Besatzungsmitgliedern in der Gewalt der Seeräuber. siehe http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,688303,00.html
Es wäre besser gewesen sie dem Meer oder den Haien zu überlassen, die hätten dann den Rest besorgt ...
Deutsche Taliban prahlen mit tödlichen Anschlägen
Die "Deutschen Taliban-Mudschahidin" behaupten in einer Videobotschaft erstmals, dass sie Militärstützpunkte in Afghanistan angegriffen haben - mit tödlichen Folgen. In dem Film sind bisher unbekannte deutschsprachige Kämpfer zu sehen. Die relativ neue militante Gruppierung unter dem Kommando der Taliban brüstet sich in einem aktuellen Video damit, ein afghani- sches Militärcamp und eine US-Basis in der Provinz Paktika angegriffen zu haben. In dem Videofilm werden sechs unkenntlich gemachte "deutsche Taliban" mit ihrem Kampf- namen präsentiert, fünf von ihnen sprechen Deutsch. Ein weiterer Kämpfer namens "Sayfullah Amriki" äußert sich auf Englisch. Zudem ist ein Unvermummter zu sehen, bei dem es sich möglicherweise um den Saarländer Eric Breininger handelt. Er wird schon seit Jahren in Afgha- nistan vermutet.
Das Video zeigt angeblich Angriffe auf ein Camp der afghanischen Armee in Lwora in der Pro- vinz Paktika. "Die Deutschen Taliban-Mudschahidin haben bei der Operation acht militärische Fahrzeuge vernichtet und viele afghanische Murtaddin (vom Glauben Abgefallene, Anmerkung der Redaktion) getötet", erklärt ein Sprecher. Die Soldaten seien geflohen und das Camp sei eingenommen worden. Bilder demonstrieren angeblich, wie die Kämpfer ihre "Beute" in Augen- schein nehmen. Ein Kämpfer namens Abu Abdallah al-Almani erklärt: "Allah macht die Ungläubigen blind." Ein weiterer Mann namens Abd al-Fattah al-Muhadschir ruft derweil auf Deutsch seine Glaubensge- schwister dazu auf, ebenfalls in den bewaffneten Kampf zu ziehen oder wenigstens Geld zu spenden. Von einem weiteren Kämpfer namens Ayyub al-Almani ("Der Deutsche") werden ebenfalls Bilder gezeigt. Weitere Sequenzen zeigen angeblich eine zweite "Operation" ebenfalls in Paktika, aber in einem Ort namens Murga. Diesmal handele es sich bei dem Ziel um eine gemeinsame afgha- nische und US-amerikanische Basis. Ein Kämpfer namens Hamza al-Majaari erklärt auf Deutsch, gestern sei der "24. Dezember nach dem gregorianischern Kalender" gewesen und man habe den Soldaten die "vorweihnachtliche Stimmung" verdorben, indem man sechs Rake- ten auf das Camp abgefeuert habe.
Wie schon vorherige Botschaften im Namen der "Deutschen Taliban-Mudschahidin" ist auch dieser Film von der Propaganda-Einheit "Eilfmedya" produziert worden. Dahinter verbirgt sich der Türke Ahmet M., der bis vor neun Jahren in Deutschland lebte und in der Vergangenheit nach eigenen Angaben als Sprecher der "Islamischen Dschihad-Union" (IJU) fungiert hatte, bevor er sich später den Taliban anschloss. Die "Deutschen Taliban-Mudschahidin" operieren nach eigenen Angaben ebenfalls unter dem Kommando der Taliban. Eric Breininger, der von der Sauerland-Gruppe angeworben wurde, hatte zunächst ebenfalls der IJU angehört. In dem knapp halbstündigen Video mit dem Titel "Im Namen Allahs" werden neben den kurzen Ansprachen der Kämpfer auch Bilder von einer "militärischen Ausbildung" gezeigt, unter ande- rem von einem Schießtraining. Auch einen Helikopter wollen die Kämpfer abgeschossen haben, sie posieren vor dem Wrack des Fluggeräts und sprechen über die "stinkenden Leichen der Ungläubigen". siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,688774,00.html http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,687011,00.html
Krieg kann niemals die Ultima Ratio sein, aber in Ausnahmefällen ist er leider unvermeidbar, wenn es z.B. darum geht die Menschheit und die freie Welt vor einer tödlichen, aggressiven Bedrohung zu schützen, wie z.B. vor den islamischen Faschisten, den Taliban, AlQuaida, Hisbollah, Hamas u.a. Faschistenorganisationen des politischen Islam, dessen Ziel die völlige Versklavung der ganzen Menschheit ist.
Aber dann nennt einen solchen Krieg gegen den islamischen Terrorismus auch mit seinem Namen und verheizt unsere Soldaten/-innen nicht sinnlos, sondern gebt ihnen die Waffen, um diesen unvermeidbaren Krieg auch effektiv führen zu können, - Panzer, Panzerhaubitzen, Raketen, Kampfhubschrauber, Jagdbomber / Tornados und alles an schwerem Kriegsgerät, was sie brauchen, um die Welt und sich selbst vor den islamischen Faschisten zu schützen, sie endgültig auszuschal- ten.
Vor allem anderen aber: Macht keine Gefangenen mehr unter den islamischen Faschisten, verhandelt nicht mit den Taliban, befreit die Welt und die Menschheit von ihrer Existenz.
Vier deutsche Soldaten gefallen: Ausbilder auf tödlicher Mission Das ist der leider unvermeidbare Preis des Krieges um die Freiheit der ganzen Menschheit gegen den islamischen Terror und Faschismus Jetzt erst recht: Krieg gegen den islamischen Faschismus Ein Abzug jetzt wäre das völlig falsche Signal Ein Krieg gegen Faschisten ist etwas völlig anderes, als schlecht geplante Manöver und mangelhafte Ausrüstung
Einheimische zum Kämpfen ausbilden - das ist die neue Strategie der internationalen Truppen in Afghanistan. Der Tod vier deutscher Soldaten ausgerechnet bei einem solchen Trainingsein- satz zeigt: Die Missionen sind für die Bundeswehr in Wahrheit brandgefährlich.
Als Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg an diesem Donnerstag im usbekischen Termez landete, erwarteten ihn schlechte Nachrichten. Vier deutsche Soldaten getötet, fünf wei- tere verletzt, zwei schwer - das ist die Kurzbilanz eines Angriffs, der fast gleichzeitig zu seinem Abflug aus Afghanistan stattgefunden hatte. Deutschland trauert erneut um gefallene Soldaten. Keine zwei Wochen nach den Gefechten vom Karfreitag mit drei deutschen Toten. Der Angriff an diesem Donnerstag war der bisher folgenschwerste für die Bundeswehr in Nord- afghanistan. Gegen 14.30 Uhr lokaler Zeit schlugen Kämpfer in der Region Baghlan zu, rund 100 Kilometer südlich vom Feldlager Kunduz. Ein deutsches Fahrzeug vom Typ Eagle IV wurde ersten Ermittlungen zufolge mit einer BM-1-Rakete angegriffen.
Die Deutschen waren mit schwedischen und belgischen Soldaten im Rahmen eines "Operatio- nal Mentor and Liaison Team" (OMLT) unterwegs - rund 150 Ausbilder und Schutzkräfte beglei- teten etwa 1000 afghanische Soldaten der Afghan National Army (ANA). Sie bildeten die lokalen Sicherheitskräfte in Gefechtstaktiken aus, während eines laufenden Einsatzes mit dem Codena- men "Taohid II". Dieser Großeinsatz war nach einer tagelangen Pause am Mittwoch wieder angelaufen. Was sich dann an diesem Donnerstagnachmittag nahe der "Dutch Bridge" in der Region Bagh- lan i-Dschahid genau abspielte, ist noch nicht klar. Bundeswehrinsidern zufolge sollten die Tali- ban Faschisten durch den Großeinsatz aus dem Gebiet verdrängt werden. Es seien gerade klei- nere Kämpfe mit bewaffneten Aufständischen beendet gewesen, als das deutsche Panzerfahr- zeug auf einer Straße in Richtung Brücke nachrückte - und attackiert wurde. Nach dem tödlichen Angriff ging das Gefecht offenbar noch stundenlang weiter. Das ist aus afghanischen und deutschen Militärquellen zu erfahren. Von afghanischer Seite heißt es auch, die Deutschen seien mit einer versteckten Straßenbombe attackiert worden. Ganz ähnlich stell- te ein Taliban-Sprecher den Vorgang dar, der sich kurz nach dem Vorfall telefonisch meldete. Die Bundeswehr teilte dazu mit, alle Details würden noch überprüft. Der Beschuss mit einer Rakete sei aber sehr wahrscheinlich.
Als die Attacke vorüber war, gab es bei der Bundeswehr mehr als eine gute Stunde Verwirrung über die Opfer. Zuerst vermutete man einen weiteren Kameraden im Wrack des Eagles, der Ver- dacht stellte sich jedoch als falsch heraus. Unter den Opfern befindet sich ein Truppenarzt. Ob dieser bei dem Angriff oder erst später bei der Bergung der Verletzten fiel, stand am Abend noch nicht fest. siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,689279,00.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,689243,00.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,688842,00.html http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11777958/492531/Taliban-griffen-eine-Patrouille-rund-Kilometer- suedlich-von.html http://www.n-tv.de/politik/pressestimmen/Wie-weit-wollen-wir-gehen-article826354.html http://www.n-tv.de/politik/Vier-deutsche-Soldaten-gefallen-article825474.html http://www.rp-online.de/politik/ausland/Vier-Bundeswehrsoldaten-getoetet_aid_845107.html http://www.tagesspiegel.de/politik/wieder-sterben-deutsche-soldaten-in-afghanistan/1802214.html http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/politik/wieder_vier_bundeswehrsoldaten_tot_afghanistan/162114.php http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/meinung/2547941_Der-Preis-fuer-Afghanistan.html http://www.tagesschau.de/inland/afghanistan1772.html http://www.tagesschau.de/ausland/brennpunkt146.html siehe Video http://www.tagesschau.de/kommentar/afghanistanabzug104.html http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1021040/Kundus-Vier-deutsche-Soldaten-getoetet#/beitrag/video/10 21040/Kundus-Vier-deutsche-Soldaten-getoetet http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Vier-Soldaten-tot-Guttenberg-kehrt-nach-Afghanistan-zurueck-id28595 28.html http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Bundeswehr-kauft-neue-Panzerwagen-im-Eilverfahren-id2854683.html http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Vier-Deutsche-in-Afghanistan-gefallen-id2859764.html http://www.faz.net/s/Rub0D783DBE76F14A5FA4D02D23792623D9/Doc~E5860482DB536495BBF918B32B7EC0745~ATpl ~Ecommon~SMed.html siehe Video http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Kampf-auf-Leben-und-Tod-in-Afghanistan-13937726 6 http://www.mdr.de/nachrichten/7250469.html http://www.suedkurier.de/news/brennpunkte/politik/art410924,4250765 http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/deutschland/wieder-tote-deutsche-in-afghanistan--29739395.html http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2548072_Immer-oefter-Kriegsminister.html http://www.ftd.de/politik/deutschland/:vier-tote-bundeswehr-soldaten-angriff-stellt-deutschen-afghanistan-plan-auf- die-probe/50101410.html http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/angela-merkel-afghanistan-einsatz-dient-der-sicherheit-deutschlan ds_aid_499009.html http://www.welt.de/politik/deutschland/article7200211/Attacke-bei-Kundus-loest-neue-Abzugs-Debatte-aus.html http://www.welt.de/debatte/kommentare/article7152048/Die-Bundeswehr-ist-nur-ein-ferner-Freund-fuer-uns.html http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/deutschland/der-eagle-ist-nicht-schutz-genug--29739147.html http://www.faz.net/s/Rub0CCA23BC3D3C4C78914F85BED3B53F3C/Doc~EA65D5689F29846888B56204B730BB9BE~ATp l~Ecommon~Scontent.html http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE63E00N20100415 http://www.focus.de/politik/ausland/kundus-erneut-deutsche-soldaten-in-afghanistan-gefallen_aid_498907.html http://www.focus.de/politik/deutschland/afghanistan-einsatz-verstaendnis-fuer-die-zweifler_aid_499063.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,689298,00.html http://www.wdr.de/radio/wdr2/moma/554421.phtml höre Klartext Kommentar http://www.tagesschau.de/inland/afghanistan1774.html http://www.welt.de/politik/deutschland/article7206077/Soldaten-klagen-ueber-mangelnde-Anteilnahme.html
UNO erhebt Vorwürfe gegen Pakistan im Mordfall Bhutto
Die Ermordung der pakistanischen Oppositionspolitikerin Benazir Bhutto im Jahr 2007 hätte laut einem Bericht der Vereinten Nationen verhindert werden können. Die UN-Ermittler warfen in dem am Donnerstag vorgestellten Papier den pakistanischen Behörden unangemessene Sicherheitsvorkehrungen vor. Hätten die Regierung unter dem damaligen Präsidenten Pervez Musharraf, die Bezirksregierung und die örtliche Polizei angemessen auf die "außergewöhn- lichen, neuen und drängenden Sicherheitsrisiken" reagiert, könnte Bhutto noch leben. Bhutto war am 27. Dezember 2007 nach einer Wahlkampfveranstaltung in der Stadt Rawalpindi bei einem Anschlag getötet worden. Die damalige Regierung machte den mittlerweile bei einem amerikanischen Raketenagriff getöteten ehemaligen pakistanischen Taliban-Chef Baitullah Mehsud für die Tat verantwortlich. Doch Bhuttos Volkspartei (PPP) gab Musharraf beziehungs- weise seinen Anhängern die Schuld an dem Attentat und forderte eine UN-Untersuchung. Die UN-Ermittler forderten nun die pakistanischen Behörden zu einer ernsthaften und glaubwürdi- gen Untersuchung auf, wer "das abscheuliche Verbrechen mit historischen Dimensionen" geplant, angeordnet und ausgeführt habe. Außerdem müssten die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. "Dies wäre ein großer Schritt, die Straffreiheit für politische Verbrechen in diesem Land zu beenden", hieß es weiter. siehe http://www.tagesschau.de/ausland/bhutto198.html
Sie kennen und besitzen keinerlei Menschlichkeit, keinen Respekt vor menschlicher Würde, keinen Minimalkonsenz für Menschenrechte, sie scheinen nicht einmal zur menschlichen Spezies zu gehören, - die Taliban-Faschisten. Sie sprengen sich als Selbstmordattentäter in Krankenhäusern in die Luft und schrecken nicht einmal vor Friedhöfen zurück. Sie sind das leider vertraute Szenario von Faschisten.
Darum ist es vollkommen legitim ihnen alle Menschenrechte abzuerkennen.
Selbstmordanschlag in Pakistan: Attentäter sprengt sich im Krankenhaus in die Luft
Mindestens acht Tote, etwa 35 Verletzte: Ein Selbstmordattentäter hat sich am Freitag in der pakistanischen Stadt Quetta in die Luft gesprengt. Tatort war die Notaufnahme eines Kranken- hauses, wo sich Trauernde versammelt hatten. Vor Ort waren auch Journalisten, die über das Attentat auf den Mann berichten wollten, der aus einer bekannten schiitischen Familie stammte. Ein Kameramann des pakistanischen Fernsehsenders Samaa TV wurde getötet. Auch zwei Polizisten gehörten zu den Opfern. Der Bankmanager wurde am Freitagmorgen erschossen, als er auf der Hauptstraße vor der Bank aus seinem Auto stieg. Dies berichten Behörden. Die Notaufnahme war zum Zeitpunkt des Selbstmordattentats mit seinen Freunden und Verwandten bevölkert. Der Anschlag in Quetta zeigt erneut, wie dürftig die Sicherheitsbedingungen in Pakistan sind. Es war nicht das erste Mal, dass schiitische Trauernde in einem pakistanischen Krankenhaus attackiert worden sind. Offenbar gehört dieses Vorgehen zur Taktik sunnitischer Extremisten. Quetta ist die Hauptstadt der südwestpakistanischen Provinz Baluchistan. Die Stadt gilt als eines der wichtigsten Rückzugsgebiete für die Führung der afghanischen Taliban. Die religiös und politisch motivierte Gewalt geht in erster Linie auf separatistische Gruppen beziehungs- weise auf Spannungen zwischen Sunniten und Schiiten zurück. siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,689374,00.html http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/pakistan-mindestens-acht-tote-bei-selbstmordanschlag-auf-kranken haus-_aid_499229.html
Die islamischen Faschisten greifen selbst die Armen der Ärmsten mitten in einem Flüchtlingslager an und töten sie
Nach Pakistans Offensive gegen Taliban
41 Tote bei Anschlägen auf Flüchtlingslager
Bei zwei Selbstmordanschlägen in einem Flüchtlingslager im Nordwesten Pakistans sind min- destens 41 Menschen getötet und 64 verletzt worden. Ein Polizeisprecher teilte mit, dass zunächst der mit einem Ganzkörperschleier (Burkha) verhüllte erste Attentäter in einer Warte- schlange vor einer Essensausgabe in die Luft sprengte. Kurz nach Beginn der Rettungs- arbeiten zündete der zweite Attentäter seinen Sprengsatz. Die meisten Opfer sind schiitische Muslime. Eine mit den pakistanischen Taliban verbündete Gruppierung bekannte sich zu den Anschlägen. In dem Flüchtlingslager im Dorf Kacha Pakha leben Menschen, die wegen der Militäroperation gegen die radikal-islamischen Taliban im Stammesgebiet Orakzai ihre Heimatorte verlassen mussten. Die Armee geht seit Ende März in dem Gebiet mit einer Bodenoffensive gegen die Taliban vor. Dabei wurden nach offiziellen Angaben mindestens 250 Aufständische getötet. Die Region gilt als Hochburg der Taliban und der mit ihnen verbündeten Kämpfer des Terrornetz- werks Al Kaida.
Bei einer Militäraktion in Orakzai nahe der afghanischen Grenzen töteten pakistanische Solda- ten am Freitagabend nach Angaben der Behörden mindestens 25 mutmaßliche Islamisten. Wei- tere Aufständische seien verletzt worden, als die Soldaten - unterstützt von Artillerie und Hub- schraubern - Stellungen angegriffen hätten, sagte ein Sprecher der Bezirksregierung. Auch am Samstag hätten Hubschrauber erneut Stellungen der Aufständischen in der Region beschos- sen. Seit die Kämpfe in Orakzai Ende des vergangenen Jahres begannen, sind etwa 210.000 Zivilisten aus der Region geflohen. siehe http://www.tagesschau.de/ausland/pakistan1244.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,689572,00.html http://www.zeit.de/newsticker/2010/4/17/iptc-bdt-20100417-114-24544648xml http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hES7iwLhUrwJQ7mGpkK8vk_PlJNg http://derstandard.at/1271374559379/Mindestens-41-Tote-bei-Doppelanschlag-in-Fluechtlingslager http://www.focus.de/politik/ausland/pakistan-bomben-in-burkas_aid_499658.html http://www.n-tv.de/politik/Dutzende-Tote-in-Pakistan-article829057.html
Tödliche Anschläge gegen wehrlose Zivilisten, Frauen und Kinder in Pakistan: Selbstmordattentäter sprengte sich auf Marktplatz in die Luft
Der Sprengsatz zündete auf einem belebten Marktplatz in Peschawar: Bei einem Selbstmord- anschlag im Nordwesten Pakistans wurden mindestens 22 Menschen getötet. Zuvor war eine Bombe vor einer Schule explodiert. Dabei wurde ein achtjähriger Junge getötet. Zehn weitere Menschen wurden verletzt, darunter fünf Kinder. Die Schule wird von einer Organisation betrie- ben, die sich für Familien von Polizisten einsetzt. Auf einer Nachschubroute für Nato- und US- Truppen im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet wurden am Montag zwei Tanklastzüge von Sprengsätzen zerstört. Der Nordwesten Pakistans ist immer wieder Schauplatz von Anschlägen der radikalislamischen Taliban. Erst am Wochenende waren bei zwei Anschlägen in der nahegelegenen Region Kohat etwa 50 Menschen ums Leben gekommen. Seit drei Jahren wird Pakistan von einer verhee- renden Anschlagswelle erschüttert. Im ganzen Land wurden mindestens 3200 Menschen bei mehr als 370 Attacken getötet. Die Angriffe galten meistens öffentlichen Gebäuden und Zivilis- ten. siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,689904,00.html http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/23_tote_bei_anschlaegen_in_peshawar_1.5482356.html http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/pakistan-mindestens-24-tote-bei-selbstmordattentat_aid_500165.htm l