Der neue Schulterschluss der islamischen Fundamentalisten / Terroristen:
Türkei: Erdogan gesteht den islamischen Faschisten im Iran das Recht auf Atomwaffen zu
„Diejenigen, die dem Iran verbieten, Atomwaffen herzustellen, sollten ebenfalls keine Kernwaf- fen besitzen.“ Erdogans Äußerungen stellen einen Wandel der offiziellen Haltung Ankaras dar. Wenn etwas der türkischen Regierung derzeit vorzüglich von der Hand geht, dann ist es die Außenpolitik. Doch am Wochenende patzte ausgerechnet der Chef, und das auch noch in der sensiblen Frage der iranischen Atompolitik. In einer Rede vor der angesehenen Brookings Institution, einem den Demokraten nahestehenden Think Tank der USA, sagte Premier Recep Tayyip Erdogan: „Diejenigen, die dem Iran verbieten, Atomwaffen herzustellen, sollten eben- falls keine Kernwaffen besitzen.“
Da die Nuklearmächte ihre Waffen aber nicht gleich verschrotten werden, heißt das, dass auch der Iran das Recht auf Atomwaffen haben soll.Washington schweigt. Erdogans Äußerungen stellen einen Wandel der offiziellen Haltung Ankaras dar. Bisher hatte die türkische Diplomatie zwar Teherans Recht auf friedliche Nutzung der Kernenergie anerkannt, sich aber gegen eine Nuklearbewaffnung des Iran gewandt. Die Ansage des türkischen Premiers kam nur Tage, nachdem er dem künftigen US-Präsidenten Barack Obama seine Vermittlung im Atomstreit angeboten hatte. siehe http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/431026/index.do?_vl_backlink=/home/politik/index.do
Jetzt offenbaren die islamischen Fundamentalisten / Terroristen ihr wahres Gesicht - sie sind übelste Rassisten und islamische Faschisten - - die historischen Sklavenjäger und -halter lange vor der Zeit der weißen Kolonialherren in Afrika
Neues Al-Kaida-Video Hasstiraden gegen "Hausneger" Obama
Die Nummer Zwei des Terrornetzes Al-Kaida, Eiman Al-Sawahiri, hat sich mit rassistischen Beschimpfungen des künftigen US-Präsidenten Barack Obama und neuen Drohungen zu Wort gemeldet. Obama sei wie der frühere US-Außenminister Colin Powell und die jetzige Außen- amtschefin Condoleezza Rice ein "Hausneger" im Dienste der Weißen, giftete Al-Sawahiri.
Der Vize-Chef des Terrornetzwerks Al-Kaida, Aiman Al-Sawahiri, hat sich erstmals mit einer Botschaft an den künftigen US-Präsidenten Barack Obama gewandt. In der im Internet verbrei- teten Tonbandaufnahme, die am Mittwoch von dem auf die Beobachtung islamistischer Websei- ten spezialisierten IntelCenter veröffentlicht wurde, warnte er Obama davor, weitere Truppen nach Afghanistan zu entsenden. Al-Sawahiri hetzte auch gegen den künftigen US-Präsidenten persönlich. So bezeichnete er Obama ebenso wie US-Außenministerin Condo- leezza Rice und deren Vorgänger Colin Powell indirekt als "Hausneger" im Dienste der Weißen. siehe http://www.stern.de/politik/ausland/:Neues-Al-Kaida-Video-Hasstiraden-Hausneger-Obama/646292.html
Der Türkei ist tatsächlich jedes Mittel recht um in Europa und speziell in Deutschland den Eindruck zu erzeugen kein islamisch fundamentalistisch ausge- richteter Staat zu sein
Terror-Verdächtiger nach Deutschland ausgeliefert
Ein mutmaßlicher islamistischer Terrorist aus der sogenannten Sauerland-Zelle ist aus der Türkei nach Deutschland ausgeliefert worden. Wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mitteilte, wurde der 23-jährige Attila S. dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs (BGH) vorgeführt.
Am Donnerstagabend sei der deutsche Staatsangehörige aus dem türkischen Konya - wo er von einem Jahr festgenommen worden war - nach Deutschland überstellt worden. Ihm wird vorgeworfen, Sprengzünder für die drei mutmaßlichen islamistischen Terroristen beschafft zu haben, die im September 2007 im Sauerland festgenommen worden waren.
Die beiden deutschen Konvertiten Fritz Gelowicz und Daniel Schneider sowie der Türke Adem Yilmaz sollen der inzwischen erhobenen Anklage zufolge massive Sprengstoffanschläge in Deutschland geplant haben. Nach monatelanger Überwachung waren sie in einem Ferienhaus festgenommen worden. Attila S. soll den Ermittlern zufolge für die Beschaffung von insgesamt 26 Sprengzündern verantwortlich sein, die bei der Festnahme des Trios sichergestellt worden waren. Die aus Syrien stammenden Zünder sollen nach Angaben aus Sicherheitskreisen von einem - möglicherweise gutgläubigen - jungen Mann aus Wolfsburg in den Schuhen nach Deutschland transportiert worden sein. siehe http://archiv.mopo.de/archiv/2008/20081121/deutschland-welt/politik/terror_verdaechtiger_nach_deutschland_ausgeliefert.html http://www.hz-online.de/index.php?mode=full&cat=16&open=&open_u=&minDate=&s_id=7f8cb23d6f06da49b283a6685bb10af 9&ident=&id=452779 http://www.sueddeutsche.de/politik/499/389293/text/ http://www.focus.de/politik/deutschland/terrorismus-terrorverdaechtiger-aus-sauerland-gruppe-nach-deutschland-ausgeliefert_a id_350270.html http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,591805,00.html http://www.tlz.de/tlz/tlz.politik.volltext.php?zulieferer=dpa&dateiname=iptc-bdt-20081121-180-dpa_19612462.nitf&redaktion=b dt&catchline=/brennpunkte/ http://www.rga-online.de/weltweites/brennpunkte.php?userid=&publikation=2&template=phparttext&ausgabe=46839&redaktio n=1&artikel=108924887 http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=4194940/1iwad9p/index.html
siehe auch die Sonderseite über die Sauerland-Gruppe
Bundesinnenministerium verbietet libanesischen Terroristen-Fernsehsender
Die weitere Tätigkeit in Deutschland hat Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) dem im Libanon ansässigen Verein "Al Manar TV" (Der Leuchtturm) verboten. Das bestätigte ein Sprecher des Ministeriums auf Anfrage der WELT. In der Begründung heißt es, die Programm- inhalte des Fernsehsenders stellen einen Verstoß gegen den Gedanken der Völkerverständi- gung dar. Der Verein erfülle damit den Verbotstatbestand nach Artikel 9 Absatz 2 des Grund- gesetzes. Das Verbot sei erforderlich gewesen, heißt es in Regierungskreisen, weil der Fernsehsender eine Hass- und Hetzpropaganda gegen "die Juden" und das Existenzrecht des Staates Israel betreibe. Eine Sendeunterbrechung ist durch die Verfügung nicht zu erwarten. Weitere Maß- nahmen in Deutschland sind mit dem Verbot nicht verbunden, da der Sender hierzulande über keine Infrastruktur verfügt. siehe http://www.welt.de/welt_print/article2758536/Schaeuble-verbietet-libanesischen-Fernsehsender.html http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/2008/11/21/news-92544418/detail.html http://www.pr-inside.com/de/zeitung-schaeuble-verbietet-libanesischen-fernsehs-r929429.htm
Islamische Faschisten begehen Massaker in Bombay
Koordinierte Angriffe auf Hotels und Touristenziele Terrorserie erschüttert Bombay 
Bei einer Serie von Terroranschlägen sind in Bombay mindestens 80 Menschen getötet worden. Einige der Angreifer sollen sich mit Geiseln, darunter offenbar mehrere Ausländer, in zwei Hotels verschanzt haben. Nach Augenzeugenberichten suchten die Terroristen bei ihren koordinierten Angriffen gezielt nach Briten und US-Bürgern.

Nach einer Serie von Terroranschlägen in der westindischen Finanzmetropole Bombay ver- suchen die Behörden bisher vergeblich, die Situation unter Kontrolle zu bringen. Nach Behör- denangaben haben sich einige der Angreifer in zwei Luxushotels mit einer unbekannten Anzahl von Geiseln, darunter offenbar auch mehrere Ausländer, verschanzt. Es sei "sehr schwierig" festzustellen, wie viele Terroristen sich in den Hotels im Stadtzentrum aufhielten, sagte Innenminister Shivraj Patil. In den weiträumig von Polizei und Armee abgeriegelten Gebäuden flackerten vereinzelt Schusswechsel auf. Das historische Taj-Mahal-Hotel im Süden der Stadt stand in der Nacht in Flammen. Aus der Hauptstadt Neu Delhi wurde nach Regierungsangaben eine Spezialeinheit nach Bombay geflogen, die bei Geiselnahmen eingesetzt wird.

Mindestens 80 Tote, hunderte Verletzte
Insgesamt waren am Abend nahezu gleichzeitig zehn bis 17 verschiedene Ziele angegriffen worden. Nach Angaben indischer Medien starben durch Schüsse und Explosionen mindestens 80 Menschen, mehr als 240 sollen nach Informationen des Fernsehsenders NDTV verletzt worden sein. Unter den Toten befinden sich auch der Chef der Anti-Terror-Einheit der Polizei des Bundesstaats Maharashtra, Hemant Karkare, und elf Polizisten. Zu den betroffenen Einrichtungen gehörten drei Hotels, ein Krankenhaus, ein Bahnhof, ein Kino und ein bei Touristen beliebtes Restaurant. Offenbar suchten die Terroristen dabei gezielt nach Menschen mit britischen und US-amerikanischen Pässen, wie ein Augenzeuge berichtete, der aus dem 100 Jahre alten Taj-Mahal-Hotel fliehen konnte. Nach unbestätigten Abgaben soll sich zum Zeitpunkt des Anschlags auch eine EU-Delegation darin aufgehalten haben. Inzwischen bekannte sich die Gruppe "Deccan Mudschahedin" zu der Anschlagsserie. Nach Angaben der Polizei sollen fünf Terroristen getötet, neun weitere festgenommen worden sein.
Auswärtige Amt hat Kontakt zu Behörden
Das Auswärtige Amt in Berlin hat bislang keine Informationen darüber, ob Deutsche unter den Opfern sind. Ein Sprecher sagte, das deutsche Generalkonsulat in Bombay sei eingeschaltet worden und stehe mit den indischen Behörden in Kontakt, um herauszufinden, ob Deutsche betroffen seien.
Mehrere Angriffe in der Vergangenheit
Bombay ist wiederholt Schauplatz von Terrorakten gewesen, für die meist islamistische Extremisten verantwortlich gemacht wurden. Bei einer Serie von Bombenexplosionen im Juli 2007 kamen 187 Menschen ums Leben. Seit Mai hat sich eine Gruppe namens Indian Mujahideen zu mehreren Anschlägen bekannt, bei denen mehr als 130 Menschen getötet wurden - allein 21 waren es zuletzt im September in der Hauptstadt Neu-Delhi. siehe http://www.tagesschau.de/ausland/bombay110.html http://www.abendzeitung.de/nachrichten/69831 http://www.allgemeine-zeitung.de/politik/objekt.php3?artikel_id=3533916 http://www.morgenpost.de/printarchiv/titelseite/article987060/Terroranschlaege_auf_Luxushotels_Gaeste_als_Geiseln_genom men.html http://www.n24.de/news/newsitem_4218611.html http://www.stern.de/politik/ausland/:Anschlagserie-Mumbai-Terroristen-Blutbad/647159.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,593001,00.html http://www.rtl.de/rtlaktuell/rtl_aktuell_artikel.php?article=23671&pos=1 http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/26/0,3672,7479450,00.html http://www.focus.de/politik/ausland/indien-dutzende-tote-bei-terroranschlaegen_aid_351501.html http://www.epochtimes.de/articles/2008/11/26/375431.html http://nachrichten.t-online.de/c/16/98/79/92/16987992.html http://www.zoomer.de/news/topthema/-/anschlaege/artikel/attentaeter-von-bombay-fordern-die-freilassung-von-extremisten http://www.wdr.de/radio/wdr2/moma/497681.phtml http://www.tagesschau.de/ausland/bombay148.html http://www.tagesschau.de/ausland/indienpakistan100.html http://www.stern.de/politik/ausland/:Blutbad-Mumbai-Die-Bilder-Attentats/647162.html http://www.stern.de/politik/ausland/:Jagd-Geiselnehmer-Mumbai-Zimmerkampf-Luxushotel/647167.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,593225,00.html http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,593163,00.html http://www.rtl.de/rtlaktuell/rtl_aktuell_artikel.php?article=23671&pos=1 http://www.n-tv.de/1059773.html http://www.n-tv.de/1060202.html http://www.n-tv.de/1060202.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/24/0,3672,7481432,00.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/11/0,3672,7482091,00.html http://www.focus.de/politik/ausland/bombay-anschlaege-pakistan-verbittet-sich-schuldzuweisung_aid_351753.html http://www.focus.de/politik/ausland/terrorakt-indien-droht-nachbarlaendern_aid_351680.html http://www.focus.de/politik/ausland/bombay-anschlaege-indien-sieht-sich-im-krieg_aid_351623.html
Da kann man nur noch voller Zorn die schon so oft gestellte Forderung an die Politik erneuern: Hört endlich mit dem Humanitätsgedusel, den Toleranzforde- rungen und Schmusekurs gegenüber islamischen Fundamen- talisten / Terroristen auf. Mit Terroristen und Massenmördern kann und darf es keinerlei Verhandlungen geben, erst recht nicht mit Faschisten, auch nicht mit islamischen Faschisten, - das hat uns mörderisch blutig die Geschichte mehr als einmal bewiesen. Verlasst endgültig den Verhandlungsweg mit den islamischen Faschisten / Terroristen! Bekämpft sie mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, erkennt ihnen das Menschenrecht ab, aber macht keine Gefan- genen mehr bei ihnen, tötet sie alle!
Nachtrag
Die jungen Gesichter des globalen islamischen Faschismus und Terrors 
einer der Attentäter, aufgenommen von einer Überwachungskamera in Bombay
Der internationale Terror hat ein neues Gesicht: In Mumbai war er bartlos und sah aus wie der Student von nebenan. Smarte Stadtguerilleros mit einer schicken Armbanduhr und gleichzeitig einer AK-47 im Anschlag. Vor der neuen Terroristen-Generation ist niemand sicher. Und ihr Zorn bedroht auch die globale Wirtschaft.
Energische junge Männer, würde man sie unter anderen Umständen nennen: gut ausgebildet, zielgerichtet, glattrasiert. Man könnte sie sich vielleicht als Assistenten eines globalen Bankvor- standes vorstellen, als Nachwuchstalente in Bollywood, Sparte Action oder als IT-Ingenieure. Leider sind die 20, 30 Yuppies mit dem trendy T-Shirt und Studenten-Rucksack, die heimlich nachts per Schiff aus Pakistan anreisten und die indische Mega-Stadt Mumbai in ein Kriegsge- biet mit mehr als 137 Opfern verwandelt haben, irgendwann auf die falsche Seite gewechselt. Sollten sie je auf der richtigen gewesen sein.
In einer globalisierten Welt setzen Terrornetzwerke wie al Kaida oder der pakistanische Geheimdienst ISI eben nicht mehr auf bärtige Talibankrieger in den Bergen von Afghanistan, sondern auf ein neues, modernes Brutalo-Format: Smarte junge Stadtguerilleros mit der AK-47 und einer schicken Armbanduhr am Handgelenk. In Mumbai haben die bis dato völlig unbe- kannten "Deccan Mudjaheddin" eine neue Qualität des Terrorismus eingeführt: eins, zwei, drei, viele Vietnams, wie der Vater der linken Weltrevolution Ho Tschi Minh einst sagte. Zehn Brennpunkte in Mumbais City auf einen Schlag: zuerst ein Blutbad am historischen Hauptbahnhof Victoria Station, dann die Besetzung von zwei Luxushotels mit über tausend Geiseln, en passant Handgranaten in ein Kino, in ein Touristencafé, dann die Erstürmung eines jüdischen Gemeindezentrums, und, fast unspektakulär, eine Bombe im Taxi auf dem Weg zum Flughafen, ein kleiner Anschlag auf ein Hafendock, eine Tankstelle: Dschihad - global und gnadenlos. siehe http://www.stern.de/politik/ausland/:Mumbai-Das-Gesicht-Terrors/647362.html http://info.kopp-verlag.de/news/mit-messern-in-die-geschlechtsorgane-wie-die-moslem-terroristen-in-bombay-ihre-westlichen-g eiseln.html http://www.spiegel.de/ http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,593373,00.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,593411,00.html http://www.rtl.de/rtlaktuell/rtl_aktuell_artikel.php?article=23705&pos=1 http://www.n-tv.de/1061019.html http://www.n24.de/news/newsitem_4230631.html http://www.n24.de/news/newsitem_4229898.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/21/0,3672,7482197,00.html http://www.focus.de/politik/ausland/medienberichte-mindestens-154-tote-in-bombay_aid_352085.html http://www.focus.de/politik/ausland/terroranschlaege-eine-spur-fuehrt-nach-london_aid_352009.html http://www.epochtimes.de/articles/2008/11/28/376565.html
Nachtrag
Mumbai-Massaker:
Terror-Planer in Pakistan gefasst
Die pakistanische Armee hat ein Terrorcamp der Extremistengruppe Lashkar-e-Taiba ausgeho- ben, die für das Massaker von Mumbai verantwortlich sein soll. Mehrere mutmaßliche Terror- helfer sollen bei der Razzia in Kaschmir festgenommen worden sein - darunter offenbar auch der Drahtzieher der Anschläge.
Pakistanische Sicherheitskräfte haben offenbar einen der mutmaßlichen Drahtzieher der Anschläge von Mumbai festgenommen. Zaki-ur-Rehman Lakhvi sei am Sonntagabend bei der Erstürmung eines Lager der Extremistenorganisation Lashkar-e-Taiba in Kaschmir gefasst worden, hieß es am Montag in Kreisen von Geheimdienst und Extremistengruppen. "Ja, Lakhvi gehört zu einer Gruppe von vier oder fünf bei der Aktion Festgenommenen", sagte ein Vertreter einer der LeT nahestehenden Gruppe. Ähnlich äußerte sich auch ein pakistanischen Geheim- dienstler, der ebenfalls nicht mit Namen genannt werden wollte. Lakhvi soll ein Einsatzchef der LeT sein. Der einzige überlebende Attentäter von Mumbai hat ihn nach offiziellen Angaben aus Indien als Drahtzieher der Anschläge identifiziert. Die Täter hatten bei ihrem mehrtägigen Sturmlauf in der indischen Millionenmetropole Ende November 163 Zivilisten und Sicherheitskräfte getötet. Neun Terroristen kamen ums Leben. Indien hatte wiederholt erklärt, die Attentäter hätten Verbindungen zur LeT gehabt. siehe http://www.stern.de/politik/ausland/:Mumbai-Massaker-Terror-Planer-Pakistan/648199.html http://www.kurier.at/nachrichten/277956.php http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,594972,00.html http://www.rtl.de/rtlaktuell/rtl_aktuell_artikel.php?article=23954&pos=4 http://www.n-tv.de/1065036.html http://www.n-tv.de/1062231.html http://www.n24.de/news/newsitem_4280140.html http://www.n24.de/news/newsitem_4277933.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/11/0,3672,7488811,00.html http://www.focus.de/politik/ausland/bombay-anschlaege-drahtzieher-offenbar-gefasst_aid_354243.html
Sieht so die Integration islamisch-fundamentalisti- scher Mitbürger aus?
Gehen wir jetzt wieder aus Rücksicht auf islamische Wertvorstellungen konsequent in die Moralethik des finsteren Mittelalters zurück?
Nein - danke!
Nackedeis im Kindergarten Behörden drehen durch
Kein Musterbeispiel für Integration findet dieser Tage in Duisburg statt. Das örtliche Jugendamt musste einen Kindergarten der Stadt nach Elternprotesten für vier Wochen schließen, nachdem einige Kinder monatelang unbekleidet gespielt hatten. Wie ein Stadtsprecher mitteilte, wollte der Amtsleiter die Eltern darüber informieren, bei der auch der Vorsitzende des Duisburger Beirates für Zuwanderung und Integration anwesend sein sollte. Ein türkischer Vater hatte sich öffent- lich gegen die Praxis in dem Kindergarten gewandt.
Alle werden entlassen
Die Erzieherinnen hätten die Nacktheit beim Spielen unter Aufsicht in einem abgetrennten Raum erlaubt, nachdem Kinder sich mehrfach aus eigener Initiative beim Spielen ausgezogen hatten, berichtete der Sprecher. Fünf bis zehn Jungen und Mädchen von insgesamt 120 Kindern im Alter bis zu sechs Jahren hätten das Angebot wahrgenommen. "Das Verhalten der Kindergartenleitung war eindeutig falsch, zumal nicht alle Eltern vorher informiert wurden und die Behörde nichts davon wusste", sagte der Sprecher. Das Jugendamt habe das Spielen der Nackedeis sofort unterbunden, die Kindergartenleiterin wurde entlassen. Auch das übrige Team müsse versetzt werden, weil die Eltern das Vertrauen verloren hätten, sagte der Sprecher.
Fürsorgepflicht verletzt?
Die vierwöchige Zwangspause vom 1. Dezember an über Weihnachten solle einer neuen Leite- rin die Gelegenheit geben, ihr Team zusammenzustellen, sagte der Sprecher. Die Staatsanwalt- schaft Duisburg prüft, ob der Kindergarten möglicherweise seine Fürsorgepflicht verletzt hat. Es sei noch nicht entschieden, ob in dieser Sache ermittelt werde, sagte ein Sprecher.
Der Schaden ist jetzt erst recht angerichtet, denn durch die Reaktion der muslimischen Eltern, und durch den horrende wachsenden Einfluss islamischer Fundamentalisten auf unsere Gesellschaft, auch die Reaktion einiger anderer Eltern wurde den Kindern ganz klar und deutlich vor Augen gehalten, dass Nacktheit etwas Schlechtes, Verbotenes ist, dass man so etwas nicht darf. Die Schließung des Kindergartens wird sich zusätzlich tief in das Bewusst- sein der Kinder eingraben, auch jener, die unbekümmerten Spaß daran hatten nackt miteinan- der zu spielen und mit Sicherheit keinerlei unmoralische Hintergedanken dabei hegten.
Das haben wir doch schon vor Jahrzehnten endlich gelernt und begriffen, dass Kinder ein ganz natürliches, unbefangenes Verhältnis zu ihrem Körper haben, dass sie neugierig aufein- ander sind, wenn sie sich wechselseitig nackt sehen und dann auch mal einander anfassen wollen, ohne dass dabei ein gezieltes sexuelles Interesse dahintersteckt. Es ist die natürliche Folge und Reaktion, wenn Kinder eben das Leben, sich selbst und ihre Nacktheit entdecken, - besonders angesichts der Tatsache, dass sie das Zuhause manchmal nicht dürfen, weil ihre Eltern genauso verklemmt und prüde sind, wie die in Deutschland lebenden Muslime, weil die Aufklärung der 70er Jahre spurlos vorübergegangen ist. Dieses entspannte Verhältnis zu Nacktheit von Kindern darf nicht wieder verloren gehen.
Wenn das den islamischen Fundamentalisten in unserem Land nicht gefällt, dann sollte ihnen ein freundliches Angebot gemacht werden:
Sie können dieses, unser Land jederzeit verlassen.
Niemand wird Sie daran hindern diesem Land, das ihnen so unmoralisch erscheint, den Rücken zu kehren.
Niemand wird Sie aufhalten, aber hier leben wir in unserer aufgeklärten, weltoffe- nen und individualistischen Kultur der westlichen Welt, in der wir uns von nieman- dem vorschreiben lassen, wie wir zu leben haben, welche Freiheiten wir unseren Kindern und Frauen selbstverständlich zubilligen...
siehe http://www.n-tv.de/1059691.html http://www.derwesten.de/nachrichten/waz/rhein-ruhr/2008/11/25/news-93413533/detail.html http://www.derwesten.de/nachrichten/waz/rhein-ruhr/2008/11/26/news-93956872/detail.html http://www.wochenspiegel-saarland.de/index.php?id=112&doc=186950
Islamische Absurditäten 3
Wie verprügel ich richtig meine Frau?
Wie schlägt ein Mann fach- und sachgerecht seine Ehefrau?
Wie einen Esel, ins Gesicht oder eher auf den Hinterkopf?
Mit der Faust, mit der flachen Hand oder beidem?
Das wichtigste ist natürlich, dass möglichst wenig Spuren hinterlassen werden, denn die Frau soll ja trotzdem noch gut aussehen.
Fragen, die im saudi-arabischen Fernsehen von Fachleuten diskutiert werden. siehe http://www.youtube.com/watch?v=yl8g8S6F3do&eurl http://www.youtube.com/watch?v=1tQhiC0xmfg
Islamischer Schutzgelderpresser gefasst
24-Jähriger erpresste Disco
Vor dem "Docks" auf dem Kiez sollte Türsteher Mohammed Z. für Ruhe und Ordnung sorgen. Doch auf dem platten Land bei Diepholz verbreitete der 24-jährige Kickboxer Angst und Schrecken. Polizisten verhafteten den Hamburger am Spielbudenplatz, weil er wochenlang eine Dorf-Disco bei Diepholz terrorisiert und erpresst haben soll.
Es begann im Oktober mit einem Buttersäure-Anschlag während einer großen Disco-Veranstal- tung im Wagenfelder "Schusterkrug" mit 2000 Besuchern. Die Veranstaltung musste abgebro- chen werden. Dem Disco-Pächter entstand ein Schaden von mehreren 10000 Euro. Ein anony- mer Anrufer rief die Vermieterin der Disco danach an, drohte: "Das wird so weitergehen, wenn ich kein Geld bekomme." Anfang November brannte auf dem Parkplatz vor dem "Schusterkrug" das Auto eines Disco-Besuchers. Wieder rief der Erpresser an, forderte Geld von der Vermiete- rin. Er behauptete, der Disco-Pächter habe Drogenschulden. Wie sich später herausstellte, war das eine unhaltbare Behauptung. siehe http://archiv.mopo.de/archiv/2008/20081211/hamburg/panorama/24_jaehriger_erpresste_disco.html
Er ist dämlicher als ein verschimmeltes Stück Brot Urteil: Lebenslange Haft für Kofferbomber

Schuldig des vielfachen, versuchten Mordes und der versuchten Herbeiführung einer Spreng- stoffexplosion: Der „Kofferbomber von Köln“ muss lebenslang ins Gefängnis. Sein Auftreten vor Gericht ließ nicht auf Reue schließen. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass Youssef el Hajdibgemeinsam mit seinem im Libanon gefassten Komplizen Jihad Hamad am 31. Juli 2006 am Kölner Hauptbahnhof in Koffern versteckte Sprengsätze in zwei Regionalzüge nach Hamm und Koblenz deponierte. Die Bomben waren wegen eines Konstruktionsfehlers nicht explodiert. Der Vorsitzende Richter Ottmar Breidling sagte in seiner Urteilsbegründung: „Dass es nicht zu einem verheerenden Blutbad mit einer Vielzahl von Toten gekommen ist, ist nur dem Umstand zu verdanken, dass der Angeklagte und sein Mittäter Jihad Hamad einem Irrtum beim Bau der Sprengsätze unterlegen sind.“ Wären die Bomben explodiert, wäre Deutschland nach Auffas- sung des Gerichts von einem Anschlag erschüttert worden, der die Erinnerung an die verhee- renden Attentate von London und Madrid wach gerufen hätte.
Deutschland habe einem islamistischen Anschlag nie näher gestanden als im vorliegenden Fall, sagte Breidling. „Wer die heimtückische Tötung einer Vielzahl von Menschen aus Hass und Feindseligkeit und zudem mit gemeingefährlichen Mitteln plant und aus seiner Sicht alles für den Erfolg der Tat getan hat, der hat solche Schuld auf sich geladen, dass nur die Höchststrafe die gerechte Antwort des Gesetzes sein kann“, erklärte der Richter. El Hadjib reagierte im Gerichtssaal auf sein Weise und zeigte den Journalisten den Mittelfinger. siehe http://www.focus.de/politik/deutschland/urteil-lebenslange-haft-fuer-kofferbomber_aid_354472.html http://www.stern.de/politik/deutschland/:Versuchte-Anschl%E4ge-Lebenslange-Haft-Kofferbomber/648322.html http://www.welt.de/politik/article2849463/Kofferbomber-zu-lebenslanger-Haft-verurteilt.html http://www.abendblatt.de/daten/2008/12/09/987552.html http://www.zeit.de/online/2008/50/kofferbomber-urteil http://www.wdr.de/themen/panorama/kriminalitaet10/kofferbomber/081209.jhtml http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE4B804V20081209 http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,587327,00.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/8/0,3672,7488936,00.html http://www.rtl.de/rtlaktuell/rtl_aktuell_artikel.php?article=23987&pos=4 http://www.n-tv.de/1065673.html

Ein altes arabisch islamisches Sprichwort sagt: Ein Huhn ist kein Vogel, eine Frau ist kein Mensch ... So mittelalterlich ist heute noch immer die islamische Realität
Raus aus der Zwangsehe
Verschleppung, Schläge, Zwangsheirat: In Großbritannien steigt der Zahl erzwungener Hoch- zeiten stark an. Nun wurde ein Gesetz dagegen erlassen. Das Dilemma: Die Opfer müssen sich gegen ihre eigenen Verwandten stellen, vielen geht der Schritt zu weit - wie einer 33-jährigen Ärztin aus Bangladesch. Humayra Abedin war eine Tochter, auf die ihre Familie eigentlich hätte stolz sein können. Mit 33 Jahren hat sie nach einem Medizinstudium in Bangladesch ein Zusatzstudium an der Universi- tät von Leeds erfolgreich abgeschlossen, sie steht kurz vor der Zulassung als Hausärztin in London und arbeitet bereits in den Krankenhäusern der Hauptstadt. Sie liebt Bollywood-Filme und hat einen großen Freundeskreis. Sie fühlte sich zu einem Hindu hingezogen
Dr. Abedin, bei ihren Freunden auch bekannt unter dem Namen Dorothy, war beliebt. Und das war wohl das Problem für ihre Eltern, den Geschäftsmann Mohammed Joynal Abedin und seine Frau.
Humayra soll sich hingezogen gefühlt haben zu einem Mann in London, einem Bangladeschi zwar, aber aus einer hinduistischen Familie. Das konnten die muslimischen Eltern nicht zulas- sen. Bereits im Sommer begannen sie, starken Druck auf ihre Tochter auszuüben. Die Mutter reiste mit einem Onkel aus Bangladesch an, sie hielten die junge Frau in ihrer eigenen Wohnung fest und bedrohten sie. Schon damals schaltete sich die Polizei ein, nachdem sie von Freunden auf die Freiheitsberaubung aufmerksam gemacht wurde.
Die britische Polizei versucht seit Jahren, dem Problem der erzwungenen Heiraten im Land Herr zu werden. In Städten wie Bradford, in denen eine große Minderheit der Einwohner pakistanische Ursprünge haben, sind Sondereinheiten dafür abgestellt, verzweifelten Zwangs- heiratskandidaten zu helfen.
Die Polizisten lernen, mit den komplizierten emotionalen Verwicklungen in Zwangsheiratsfällen umzugehen - oft wollen die Kinder ihre eigenen Eltern nicht anzeigen. Die Polizei musste im Laufe der Jahre lernen, dass in manchen Fällen nur die Hilfe zur Ausreise in ein anderes Land die Opfer vor der Rache ihrer Familie schützen kann, zu weitläufig sind oft die Familienverbin- dungen in Großbritannien selbst. In Bradford arbeitet die Polizei deswegen mit Kollegen in Schweden zusammen, die im Ernstfall junge Frauen und Männer in schwedischen Gemeinden unterbringen, bis die größte, unmittelbare Gefahr in Großbritannien entschärft ist. siehe http://www.stern.de/politik/ausland/:Very-British-Raus-Zwangsehe/649416.html
Die Zahl der Ehrenmorde in Deutschland wächst in unbeirrter Kontinuität - aber das sollten wir großzügig mit den religiösen Eigenheiten und der Tradition des Islam tolerieren
Vater schneidet Mutter die Kehle durch - sein Sohn sieht zu
Entsetzliche Tat vor den Augen des gemeinsamen Sohnes (8) und einer schockierten Öffent- lichkeit: In der Fußgängerzone von Dorsten (NRW) ist eine 27-jährige Frau von ihrem getrennt lebenden Ehemann mit einem Messer tödlich verletzt worden.
Medienberichten zufolge richtete der Täter am helllichten Nachmittag ein regelrechtes Blutbad an. Die 'Ruhrnachrichten' zitieren einen Augenzeugen mit den Worten, "er hat ihr fast den Kopf abgeschnitten".
Der Mörder hatte auf die Frau vor dem Supermarkt gewartet, heißt es weiter. Demnach kam es zu einem Streit, der eskalierte. Der Täter habe der 27-Jährigen von hinten in die Haare gefasst und ihr mit einem Messer die Kehle durchgeschnitten, die Frau verblutete auf offener Straße vor den Augen zahlreicher Passanten. Er sei mit "einem blutbeschmierten riesengroßen Messer in der Hand in aller Seelenruhe Rich- tung Essener Tor gegangen", zitiert die Zeitung einen Augenzeugen.
Sowohl beim Mörder als auch bei der Ermordeten handelt es sich nicht um Deutsche. Sicher sei, dass das Ehepaar aus Bochum seit Anfang des Jahres getrennt lebte. Die beiden Kinder, von denen der achtjährige Sohn bei der Tat dabei war, befinden sich der Zeitung zufolge in der Obhut von Angehörigen.
Der Mörder ließ sich widerstandslos festnehmen
Aus "ermittlungstaktischen Gründen" teilten die Polizei Recklinghausen und die Staatsanwalt- schaft Essen bisher nur wenige Einzelheiten mit. Bestätigt wurde, dass sich die Tat vor den Augen des gemeinsamen achtjährigen Sohnes abspielte. Außerdem hieß es in der Pressemit- teilung, der Täter sei zu Fuß geflüchtet. Einige Zeit später habe er sich dann mit der Polizei in Verbindung gesetzt und widerstandslos festnehmen lassen. siehe http://www.rtl.de/rtlaktuell/rtl_aktuell_artikel.php?article=24200&pos=4 http://www.pr-inside.com/de/vater-schneidet-mutter-die-kehle-r971843.htm http://www.localxxl.com/de/lokal_nachrichten/dorsten/mord-in-dorsten-mann-ersticht-ex-frau-in-der-fussgaengerzo ne-1229497232/ http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dorsten/grosser_aufmacher/art4047,436680 http://www.derwesten.de/nachrichten/2008/12/17/news-99008191/detail.html http://www.n-tv.de/1071266.html http://www.mutlu.de/presse/65888.html http://www.ehrenmord.de/index.php http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,557513,00.html http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Fall-Sueruecue;art126,2367983 http://www.swr.de/islam/konflikte/-/id=1550002/nid=1550002/did=1671162/6p7d26/index.html http://www.abendblatt.de/daten/2008/05/31/887931.html http://www.zoomer.de/news/topthema/-/-/artikel/keine-frage-der-ehre-ehrenmorde-in-deutschland http://www.sueddeutsche.de/,polm3/politik/259/399043/text/ http://www.n-tv.de/1069264.html

Zwangsehe und "Ehrenmord": Auf der Flucht vor der eigenen Familie
Am Dienstag beginnt in Hamburg der "Ehrenmord"-Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder der 16-jährigen Morsal O. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die scheinbar ausweglose Notlage, in der sich viele, vor allem muslimische Frauen in Deutschland befinden - und auf jene, deren Ziel es ist, die Frauen zu retten. Als Leila* ihre Entscheidung endgültig gefällt hatte, wusste sie genau, was zu tun war. Sie sagte zu ihren Eltern "Ich bringe den Müll runter!" Dann zog sie die Tür der elterlichen Wohnung hinter sich zu und verließ Stuttgart. Einen Tag später wäre sie nach islamischem Ritus verheira- tet worden - mit einem Mann, den sie kaum kannte.
Drei Monate nach der Flucht sitzt Leila in einem altehrwürdigen Café im Berliner Westen. Kellner in dunklen Hosen und weißen Schürzen, werfen Tischdecken über dunkle Holztische, Teller klappern, noch sind nicht viele Gäste hier. Mit leiser Stimme berichtet Leila, wie sie der Ehe entronnen ist. "Dass der Tag meiner Zwangsheirat kommen würde, wusste ich schon, seit ich 16 war. Und schon damals bin ich weggelaufen". Das sei ihre einzige Chance gewesen, sagt die dunkelhaarige Frau. Doch bei ihrem ersten Versuch beging sie einen groben Fehler: Sie blieb in ihrer Heimatstadt, dort, wo viele Freunde und Verwandte lebten, alles Menschen, die sie kannten und erkennen konnten, Menschen, die der Familie ihre neue Adresse verraten konnten. "Ich dachte damals, es würde auch so gehen", sagt Leila. Es ging nicht. Irgendwann stand die Familie vor der Tür und zwang sie, wieder nach Hause zurückzukommen. Leila kam nicht raus, kam nicht los. Und alles wurde nur noch schlimmer.
Tödliche Enge: Der Mord an Morsal O.Wie schlimm es im äußersten Fall für Mädchen und junge Frauen werden kann, zeigte Mitte Mai dieses Jahres die Ermordung der 16-jährigen Morsal O. in Hamburg. Es war mutmaßlich wieder ein Fall eines so genannten "Ehrenmords", eine jener Bluttaten also, die tatsächlich nichts mit Ehre und viel mit Mord zu tun haben und zumeist in muslimischen Milieus begangen werden. Die Familie Morsal O.s, die bis heute bestreitet, die Tat gebilligt zu haben, hatte sich mit dem vermeintlich modernen Lebensstil des Mädchen nicht abfinden können, sie gegängelt und geschlagen. Zwischenzeitlich hatte die Polizei Morsal O. in eine Jugendhilfe-Noteinrichtung gebracht. Aber auch sie kam von der Familie nicht los, musste, wollte zurück. Am 15. Mai starb sie auf einem Parkplatz im Hamburger Stadtteil St. Georg. Über 20 Mal hatte der Täter ihr ein Messer in den Leib gerammt. Einen Tag nach der Bluttat nahm die Polizei Morsal O.s Bruder Ahmad als mutmaßlichen Täter fest. Am Dienstag wird vor dem Hamburger Landgericht der Prozess gegen ihn eröffnet. Der Fall wirft erneut ein grelles Licht auf die scheinbar ausweglose Notsituation, der sich viele, vor allem muslimische, Frauen in Deutschland befinden. Und er wirft Fragen auf: Etwa die, wie diese Verbrechen verhindert werden können - und wer den potenziellen Opfern wie zur Flucht aus einer scheinbar ausweglosen Lage verhelfen kann.
Auch Leilas Situation war ernst. Sie war 25, und die Eltern hatten einen Ehemann für sie gefun- den. Dem gefiel es nicht, dass Leila versuchte, auf eigenen Beinen zu stehen, dass sie eine berufliche Ausbildung anstrebte. Deshalb wurde ihr selbst bestimmtes Leben demontiert: Kurz vor der Prüfung zur Fremdsprachensekretärin meldeten die Eltern Leila von der Schule ab, auf ihren Studienplatz musste sie verzichten. Sie vermutet, dass das nur ein Vorgeschmack dessen war, was sie in der Ehe erwartet hätte. "Nach einer islamischen Hochzeit gehöre ich praktisch meinem Mann", sagt Leila. Als sie sich gegen die geplante Heirat sperrte, eskalierte der Konflikt mit der Familie. Ihr Bruder sei zu ihr gekommen, berichtet sie, mit einem Küchenmesser in der Hand. Die Klinge habe er ihr an den Hals gesetzt - und ihr so unmissverständlich damit gedroht sie umzubringen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt stand für Leila fest, dass es keine Alternative zur Flucht gab. "Mein Leben hing ja davon ab", berichtet sie.
Mit dem Auto aus Berlin herausgeschmuggelt - und anders als Morsal O., hatte Leila Glück. Sie wandte sich an den Berliner Verein "Hatun und Can e.V." - und erhielt Hilfe. Der Verein unter- stützt Frauen dabei, vor einer Zwangsheirat oder aus einer von Gewalt geprägten Ehe zu fliehen. Pragmatisch und schnell. Dabei gehe es zunächst darum, die Frauen aus ihrer akuten Not- situation zu retten, erläutert Pressersprecherin Mareen Schröder. Konkret heißt das: Sie müssen außer Reichweite ihrer Familien gebracht werden, 300 Kilometer sind das Mindeste an Distanz, lautet die Faustregel. Leila wurde von Stuttgart nach Berlin gebracht. Wäre die Flucht nicht gelungen, vermutet sie, säße sie nun schon mit Kopftuch in einer Wohnung und würde ihr erstes Kind erwarten, vermutet sie. Im besten Fall.
Wie schwierig es bisweilen sein kann, junge Mädchen und Frauen den Fängen der Familie zu entwinden, davon kann Schröder ein Lied singen. Einmal, berichtet sie, hätten Mitarbeiter von "Hatun und Can" zwei Mädchen heimlich im Auto aus Berlin herausschmuggeln müssen. Herausschmuggeln? Aus einer Millionenstadt? Anders wäre wäre das nicht gegangen, behauptet sie. Die Familien der Mädchen seien in der Stadt so weit verzweigt gewesen, dass sie Bahnhöfe und auch den Busbahnhof hätten über- wachen können.
Eine neue Perspektive aufbauen. Flieht eine Frau nach Berlin, nehmen Mitarbeiter von "Hatun und Can" sie an einem öffentlichen Treffpunkt in Empfang. Die ersten Tage verbringen sie zumeist in einer betreuten Jugendwoh- nung. "Unsere Erfahrung ist aber, dass deren Mitarbeiter leider selten auf unsere Klientel geschult werden", berichtet Schröder. Dann gilt es, den Frauen Schritt für Schritt zu helfen, ein neues Leben fern der Familie aufzu- bauen. Zunächst muss der Verein für eine dauerhafte Unterbringung sorgen. "Entweder finden wir eine Wohnung auf dem freien Markt oder die Frauen ziehen in eine unse- rer Schutzwohnungen", sagt Schröder. Letzteres hat gleich mehrere Vorteile: Zum einen woh- nen hier meist mehrere Frauen in einer Wohngemeinschaft zusammen, sodass sie in der neuen Umgebung schneller Kontakt bekommen und mit jemandem reden können, der ihre Situation versteht. Zum anderen lassen sich die Frauen so einfacher vor ihren Familien schützen. "Ganz wichtig ist zudem eine Auskunftssperre beim Einwohnermelde-Amt, weil die Eltern die Frauen ansonsten ganz leicht finden könnten", sagt Schröder. siehe http://www.stern.de/panorama/:Zwangsehe-Ehrenmord-Auf-Flucht-Familie/649231.html http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,499608,00.html http://www.zeit.de/2007/37/Sommer-najwa http://europenews.dk/de/node/10744 http://www.lvz-online.de/download/content/081028_reportagedebski.PDF http://www.hatunundcan-ev.com/index.php?option=com_content&task=view&id=43&Itemid=2 http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,596624,00.html http://www.rtl.de/rtlaktuell/rtl_aktuell_artikel.php?article=24164&pos=1 http://www.welt.de/hamburg/article2885068/Ehrenmord-an-Morsal-vor-Gericht.html http://www.hh-heute.de/morsal-o-wollen-behoerden-versagen-vertuschen/ http://www.bild.de/BILD/hamburg/aktuell/2008/10/09/ehrenmord-morsals-moerder/ab-dezember-vor-gericht.html http://www.bild.de/BILD/hamburg/aktuell/2008/12/15/prozess-auftakt-mord-an-morsal/ist-ihr-schicksal-schon-vergessen.html http://www.abendblatt.de/daten/2008/05/21/883922.html http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/0525/lifestyle/0001/index.html http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,557419,00.html http://www.welt.de/wams_print/article2054665/Morsal_O_ihr_Tod_wirft_Fragen_auf.html http://www.sueddeutsche.de/thema/Ehrenmord http://www.pr-inside.com/de/hamburger-ehrenmord-prozess-beginnt-r968404.htm http://www.zwangsheirat.de/deutsch/presse/presse.htm http://archiv.mopo.de/archiv/2008/20081217/hamburg/politik/morsals_moerder_die_hormone_sind_schuld.html
Nachtrag
Woher nimmt ein polizeibekannter und aktenkundiger Gewalttäter und islamischer Fundamentalist / Terrorist das Recht für sich Ehre zu reklamieren?
MORDPROZESS MORSAL OBEIDI
23 Stiche im Namen der Ehre
Ahmad Obeidi hat gestanden, seine Schwester Morsal mit 23 Messerstichen getötet zu haben. Doch ob er wirklich wegen Mordes verurteilt werden kann, muss jetzt im Prozess in Hamburg geklärt werden - es geht um die Schuldfähigkeit des 24-Jährigen. Und seinen Begriff von Ehre.
Auf den langen Gängen des Hamburger Landgerichts wird viel geredet an diesem Tag. Junge Mädchen mit dunklem, glänzenden Haar, sorgsam geschminkt, gekleidet mit dem, was H&M oder Zara bereithalten, geben auskunftswillig Interviews. Ob ihre Eltern eine Heirat mit einem Deutschen dulden würden? Ja, vermutlich, sofern die Schule abgeschlossen wäre. Ob sie in Freiheit leben können? Ja, natürlich.
Ahmad war 2001 erstmals wegen Diebstahls aufgefallen, es folgten mehrere Anzeigen und Strafverfahren wegen Körperverletzung, 2006 eine kurze Haftstrafe. Bei der Kripo war er als Intensivtäter registriert. Ahmads andere Schwester sitzt im ersten Teil der Verhandlung im Zuschauerraum in der ersten Reihe. Eine Panzerglasscheibe trennt sie vom Angeklagten, ihrem Bruder Ahmad. Interviews will sie nicht geben.
Es sei zu viel geschrieben worden in den vergangenen Monaten, zu viel, was nicht der Wahrheit entspreche, zu viel, was der Sache und den Vorgängen innerhalb der Familie nicht gerecht geworden sei. Allzu häufig hätten sich entfernte Verwandte in den Medien zu Wort gemeldet und von Dingen erzählt, die sie in den letzten Jahren nur aus großer Distanz verfolgt hätten, sagt sie.
Hätte man ein Bild vor Augen, wie jemand aussehen mag, der seine Schwester mit Hilfe eines Lockvogels in einen Hinterhalt lotst und dann mit einem Messer wie in einem Rausch auf sie einsticht - er sähe anders aus. Ahmad Obeidi könnte Bankangestellter sein oder BWL-Student.
Hinter der Scheibe sitzen Mädchen, die die Schulkameradinnen Morsals sein könnten - optisch muten sie an wie Doppelgängerinnen. Auch Männer sind gekommen, einer von ihnen geht vor Beginn der Verhandlung an die Scheibe, sucht den Blick des Angeklagten, pocht mit der Faust auf sein Herz und formt dann aus Zeige- und Mittelfinger ein "V". "V"wie "Victory", Sieg. Dazwischen sitzen Schaulustige, die "den Mörder von der Morsal einmal sehen wollen" und solche, die sich in Küchenpsychologie versteigen, welche Motive der junge Mann wohl gehabt haben möge.
Für die Staatsanwaltschaft ist die Lage klar: Sie wirft Ahmad Obeidi vor, "einen Menschen heimtückisch und aus niederen Beweggründen getötet zu haben". Die Anklage lautet auf Mord. Obeidi hat gestanden, seine Schwester Morsal erstochen zu haben, weil sie sich seiner Ansicht nach von der Familie abgewandt und sich unangemessen bekleidet in der Öffentlichkeit bewegt hatte, und er zudem glaubte, dass sie als Prostituierte arbeitete. siehe http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,596837,00.html http://www.welt.de/welt_print/article2890472/Eine-Tat-ganz-ohne-Ehre.html http://www.tagblatt.ch/aktuell/international/international/Fast-300-Ehrenmorde-in-der-Tuerkei;art620,1221050 http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,599474,00.html http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,605786,00.html http://www.rtl.de/rtlaktuell/rtl_aktuell_artikel.php?article=25462&pos=14 http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/30/0,3672,7512894,00.html http://www.rtl.de/rtlaktuell/rtl_aktuell_artikel.php?article=25689&pos=1
Anders als bisher in der Öffentlichkeit publiziert, sind nicht Thailand und einige 3.Welt-Staaten des fernen Ostens die Metropole für Kinderschänder, - das Paradies für Kinderschänder bilden viele islamische Staaten wie Saudi-Arabien, Jemen oder auch Afghanistan -
mit Billigung durch den Koran und die Scharia!
Das ist ein typischer islamisch fundamentalistischer Kinderficker

Der Bräutigam ist 40 - die Braut 11
Scharia-Gesetz
Zwangsehe – Wenn die Braut mit Puppen spielt
Kinderehen sind in islamischen Ländern weit verbreitet. Schon der Prophet Mohamed soll ja lt. islamischer Religionslegende die Ehe mit einem 7-jährigen Mädchen geschlossen haben. In Saudi Arabien muss nun ein Gericht entscheiden, ob die Ehe einer Neunjährigen mit einem etwa 40 Jahre älteren Mann legal ist. Dabei weiß das Kind noch nicht einmal, dass sie nun einen Ehemann hat. Das dehnbare Scharia-Gesetz macht es möglich.
Das Statistische Bundesamt weiß zu berichten, dass das Durchschnittsalter von Männern bei der ersten Eheschließung in Deutschland bei 33 Jahren liegt. Die Frauen sind im Schnitt drei Jahre jünger. Es ist kein Geheimnis, dass die Deutschen sich immer später fürs Leben –oder zumindest einen Teil davon – binden. Man kann es aber auch ins Gegenteil übertreiben.
In Saudi Arabien muss am Samstag ein Gericht entscheiden, ob die Ehe eines neun Jahre alten Mädchens mit einem etwa vierzig Jahre älteren Mann legal ist. Das Kind weiß bisher nichts von dem Prozess, ja, es ist noch nicht einmal darüber informiert worden, dass es einen Ehemann hat. Denn als Vormund hat der Vater seine Tochter im Alleingang verheiratet. Die Mutter des Mädchens – eine seiner drei Frauen – zieht nun vor Gericht, um die Ehe annullieren zu lassen. Sie beruft sich auf einen anderen Fall, wo es einem 70-jährigen Mann verboten wurde, ein 60 Jahre jüngeres Mädchen zu ehelichen. Ihre Tochter solle eine unbeschwerte Kindheit haben und mit Puppen spielen, sagt sie.
Zustimmung der Frau nicht nötig
Immer wieder gibt es in islamischen Ländern Fälle wie den des zehn Jahre alten Mohammed al-Raschidi, der im August ebenfalls in Saudi Arabien seine gleichaltrige Cousine heiraten sollte und nur durch den Einspruch des Gouverneurs der Provinz davor bewahrt wurde. Die Mehrheit der islamischen Religionsgelehrten stimmt darin überein, dass für eine Eheschließung die Zustimmung der Frau nötig ist. Zumindest bei der ersten Ehe wird aber traditionell auch das Schweigen als Zustimmung gewertet, außerdem kann der Vater als Ehevormund das Mädchen auch gegen seinen Willen. siehe http://www.welt.de/vermischtes/article2899415/Zwangsehe-Wenn-die-Braut-mit-Puppen-spielt.html
Nachtrag 
Prozess in Saudi-Arabien erneut vertagt Achtjährige darf sich nicht scheiden lassen
Der Scheidungsantrag eines achtjährigen Mädchens ist von einem Gericht in der saudi-ara- bischen Stadt Unayzah erneut abgelehnt worden. Das Mädchen war von seinem Vater mit einem mehr als 50 Jahre älteren Kinderschänder verheiratet worden. Als Gegenleistung erließ dieser ihm Schulden in Höhe von rund 5400 Euro. Die Richter forderten den Ehemann und die Mutter des Kindes auf, eine Kompromisslösung zu finden. Der Ehemann habe sich jedoch geweigert, das Kind freizugeben, hieß es aus Justiz- kreisen. Er sehe sie als seine rechtmäßige Ehefrau an. Der Prozess soll Anfang Februar fortge- setzt werden. So lange wird das Mädchen bei seiner Mutter leben. Sie hatte ihren Mann schon vor der Verheiratung des Kindes verlassen. In Saudi-Arabien gibt es bislang kein Mindestalter für Eheschließungen. siehe http://ausland/kin http://www.n-tv.de/1073978.html http://www.n-tv.de/949793.html http://www.n-tv.de/919696.html http://www.naumburger-tageblatt.de/ntb/ContentServer?pagename=ntb/page&atype=ksArtikel&aid=1229769131132&openMen u=1013083806405&calledPageId=1013083806405&listid=1168601613579 http://www.tagesschau.de/ausland/jemen2.html http://www.sueddeutsche.de/panorama/583/452289/text/ http://www.oe24.at/zeitung/welt/weltchronik/article293835.ece http://www.welt.de/politik/article1907343/Achtjaehriges_Maedchen_setzt_Scheidung_durch.html http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/Jemen-Zwangsheirat;art1117,2514037
Das belegt einmal mehr, der Islam, der Koran und die Scharia schützen und fördern miese Kinderschänder
Das religiös verbrämte Pseudo-Recht alter Männer auf Sex mit Kindern und jungen Frauen
Die Zwangsehe
Formal liegt eine Zwangsheirat vor, wenn einer der Partner mit der Verheiratung nicht einver- standen ist und seine Zustimmung nicht gegeben hat bzw. sich genötigt fühlt.
Die Abgrenzung der Zwangsheirat zur arrangierten Ehe ist fließend, weil es letztlich der subjek- tiven Einschätzung der Beteiligten unterliegt, was als Zwang empfunden wird. Eine Heirat ist eine sehr wichtige Lebensentscheidung, die bei Braut und Bräutigam zu Nervosität und Stress führen kann. Von außen herangetragene Erwartungen und sozialer Druck können die Stress- situation so verstärken, dass oft nicht von außen objektiv festgestellt werden kann, ob Zwang oder Nötigung vorliegen. Eindeutig ist eine Zwangsheirat nur bei Androhung oder Anwendung von Gewalt, bzw. wenn ein Wali mudschbir („nötigender Heiratsvormund“) die Ehe auch gegen den ausdrücklichen Protest der Braut schließen lässt. Wenn Frauen (oder auch Männer) sich weigern, die für sie bestimmte Heirat einzugehen, sind sie Repressionen durch Mitglieder der eigenen Familie ausgesetzt, die von Beschimpfungen und Drohungen über Prügel bis zu Ehrenmorden rei- chen.
Bei der Definition und Bewertung des Phänomens Zwangsheirat zeigen sich drei verschiedene Grundpositionen, die in der Ethnologie und anderen Sozialwissenschaften bekannt sind: eine kulturrelativistische Sichtweise, die sich bemüht, fremde Kulturen aus ihrem eigenen Kontext heraus zu verstehen und eine universelle Ethik ablehnt. Den Vertretern einer univer- sellen Ethik wird Ethnozentrismus vorgeworfen, d. h. die eigene, kulturell und historisch gebun- dene Sichtweise zum allgemeingültigen Maßstab zu erheben; eine konservative, an der eigenen Kultur orientierte Position - eine vermittelnde Position, die den beiden vorgenannten Perspektiven Einseitigkeit vorwirft: den Kulturrelativisten eine von Schuldgefühlen motivierte überzogene Identifikation mit den Kulturen, die sie nur als Opfer der „westlichen“ Industrieländer ansehe, den Konservativen eine autoritäre Position, die rück- sichtslos über die Interessen anderer Gesellschaften hinweggehe. Gegenüber beiden wird die Notwendigkeit betont, in allen Kulturen auf eine weitere Zivilisie- rung, Pazifizierung und Demo- kratisierung zu dringen.
Durch einige spektakuläre Fälle im Milieu türkischer Migranten, die durch das Buch “Die fremde Braut” von Necla Kelek ins Bewusstsein der Öffentlichkeit getragen wurden, wird über die Einführung eines besonderen Straftatbestands für Zwangsheirat diskutiert.
Zwangsverheiratungen sind bis heute in islamischen und hinduistischen Gesellschaften verbreitet, aber auch aus jesidischen, buddhistischen und christlichen Umfeldern sind Fälle bekannt. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF betont, dass eine Menschen- rechtsverletzung wie die Zwangsehe nur in einem patriarchalischen Umfeld möglich sei, in denen Mädchen und Frauen benachteiligt und diskriminiert werden. Die Religion übernimmt in diesen Gesellschaften oft die Funktion, eine bestehende Tradition zu rechtfertigen; es gibt aber auch entgegengesetzte Tendenzen.
Im klassischen islamischen Recht (Fiqh) ist es einem Vater oder Großvater nach allen Rechts- schulen erlaubt, die Frau auch gegen ihren ausgesprochenen Willen in die erste Ehe mit einem beliebigen heiratsfähigen Muslim zu zwingen. Das arabische Fachwort dafür ist wali mudschbir ("Heiratsvormund mit der Berechtigung zum Zwang").
In den meisten islamischen Staaten gibt es heute Gesetze, die die Scharia-Regelungen modifi- zieren oder ersetzen. In einigen Staaten, wie etwa Saudi-Arabien, gilt allein das klassische islamische Recht, in anderen wie der Türkei allein aus Europa importiertes Recht. Es bleibt jedoch ein Spannungsverhältnis zwischen religiösem und staatlich verordnetem Recht.
Seit den späten 1970er Jahren besteht in der gesamten islamischen Welt eine Tendenz zur Rückkehr zu Scharia-konformen gesetzlichen Regelungen.
Zur Verbreitung von Zwangsehen unter Migranten in Deutschland gibt es keine belastbaren Zahlen. Eine Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus dem Jahre 2004 sah aufgrund einer Befragung von 150 türkischen Migrantinnen Hinweise darauf, dass ca. zehn Prozent dieser Personen in unfreiwillig eingegangenen Ehen leben, lehn- te jedoch eine Verallgemeinerung auf die gesamte Personengruppe wegen der sehr kleinen Stichprobe ab. Aus qualitativen Untersuchungen (etwa von Ahmet Toprak mit 15 türkischstäm- migen Männern) sind gelegentlich höhere Schätzungen abgeleitet worden. Freilich eignen sich Untersuchungen mit den Methoden der qualitati- ven Sozialforschung zur vertieften Exploration von Einstellungen und Lebensweisen, nicht aber zur Schätzung der quantitativen Verbreitung.
In Ralph Ghadbans Studie Die Libanon-Flüchtlinge in Berlin über muslimische Libanesen sind alle untersuchten Ehen ausnahmslos arrangierte Ehen. Der Anteil der gegen den ausgespro- chenen Willen der Frau geschlossenen Ehen konnte er nicht ermitteln, doch geht er von einem nicht unerheblichen Teil aus. Bei den arrangierten Hochzeiten ebenso wie bei den Zwangsehen kannten sich die zukünftigen Ehepartner vorher nicht oder haben sich höchsten wenige Male unter Aufsicht der Familie getroffen.
Alle drei Studien geben als Hauptgrund für diese Form der Heirat die Angst der Familien vor „Ehrverlust“ an. Nur wenn die Frauen so früh wie möglich und ohne vorher Kontakt zu poten- ziellen Heiratskandidaten gehabt zu haben in die Ehe gingen, sei die Gefahr, dass sie vor der Ehe sexuelle Kontakte hatten, fast gebannt und damit die Ehre der Familie gesichert. Ähnlich äußert sich Werner Schiffauer in seinen frühen Arbeiten zu türkischen Migranten.
Islamische Vorschriften über die Verheiratung ohne die Zustimmung der Braut und über die Keuschheit der Frau allgemein spielen bei der Rechtfertigung der Zwangsheirat eine wichtige Rolle. Bei einer häufig auftretenden Form der Zwangsverheiratung unter muslimischen Migranten werden junge Frauen, die oft minderjährig sind, in den Ferien in ihr Heimatland geschickt und dort gegen ihren Willen verheiratet. Es ist auch nicht bekannt, wieviele Frauen von den 25.000 türkischen Frauen, die seit dem Jahre 2000 pro Jahr nach Deutschland kommen, um dort einen türkischen Mann zu heiraten, Opfer von Zwangsverheiratung sind.Ein bekannter Fall ist Esma Abdelhamid.
Die Gründe hierfür sind vielschichtig.
Um der im Ursprungsland lebenden Verwandtschaft die Teilnahme an der Hochzeit zu ermögli- chen.
Die Hochzeit im Heimatland ist preiswerter.
Die Heiratsvorschriften im Heimatland sind unbürokratischer.
Braut/Bräutigam wohnen im Heimatland und erhalten kein Visum oder nur unter Auflagen.
Eine Zwangsheirat ist nur im Heimatland möglich.
Eine Vertreterin von Terre des Femmes geht davon aus, dass in Deutschland jährlich mehr als 1000 Mädchen zwangsverheiratet und zu diesem Zweck ins Ausland - überwiegend die Türkei, aber auch Libanon, Syrien, Kosovo, Iran und Irak - verschleppt werden.
Mögliche Motive der beteiligten Akteure sind:
materielle Interessen, da häufig Brautgeld gezahlt wird
in westlichen Ländern aufgewachsene Söhne und Töchter muslimischer Familien sollen durch die Heirat mit einem Partner aus dem Herkunftsland diszipliniert und stärker auf die Normen des Herkunfts-Kulturkreises verpflichtet werden
Angst der Familien vor dem Verlust der „Ehre“
Erlangung der Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland.
Feministische Positionen sehen Zwangsheirat als normalen Ausdruck patriarchaler Machtver- hältnisse und des männlichen Interesses an der Kontrolle der Gebärfähigkeit der Frau. Soziobiologische Positionen sehen, ähnlich wie feministische Positionen, aber über sie hinaus- gehend, die Ursache von Zwangsheirat in der Konkurrenz zwischen männlichen und weibli- chen Individuen, die in jeder Spezies bestehe. Dabei werde um die Chancen zur Fortpflanzung der eigenen Gene konkurriert. Je nach Spezies ist die Machtbalance zwischen den Geschlech- tern unterschiedlich: Mal haben die Weibchen, mal die Männchen die stärkere Position. Bei Menschen ist jedoch die Sozialstruktur, und damit die Machtbalance zwischen den Geschlechtern, nicht genetisch fixiert; aufgrund unserer besonderen biologischen Ausstattung findet ein ständiger sozialer Wandel (Soziokulturelle Evolution) statt. Diese kann je nach Gesellschaft unterschiedlich verlaufen. Im Verlauf dieses Wandels kommt es zu Konflikten zwischen Kulturen mit unter- schiedlicher Machtverteilung zwischen den Geschlechtern.
Der Europarat forderte im Oktober 2005 staatliches Vorgehen gegen Kinderehen und Zwangs- heirat. Das Problem bestehe nach Auffassung der konservativen Berichterstatterin für den Europarat Rosmarie Zapfl-Helbling aus der Schweiz in erster Linie in Einwanderergemein- schaften. Auch in Deutschland und der Schweiz werden Frauen, um eine Zwangsheirat zu bewirken, eingesperrt und misshandelt. Obwohl seit langem von Frauenrechtlerinnen angeprangert, wurde das Problem unter Migranten in Deutschland erst Ende 2004 thematisiert, angestoßen durch Enthüllungen des Nachrichtenmagazins Der Spiegel. Besonders häufig sind so genann- te Ferienverheiratungen, die während Urlaubsreisen in die Heimatländer erfolgen. Im Frühjahr 2008 initiierten die Berliner Volkshochschulen eine Aufklärungsaktion gegen Zwangsheirat («Ferienbräute - nicht mit uns»).
Staatliche wie zivilgesellschaftliche Organisationen unterhalten Beratungsangebote für von Zwangsheirat Betroffene. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sich die Betroffene, so sie überhaupt der gemeinsamen Behausung entkommen konnte, sich trotz evtl. körperlicher Ein- schränkung infolge einer körperlichen Auseinandersetzung verständlich machen kann.
Politische Forderungen betreffen einen Ausbau der Opferhilfe genauso wie ein höheres Straf- maß und eine konsequentere Verfolgung. Andere Positionen lehnen eine Politisierung des Problems ab, sondern fordern geeignete Vermittler (Mediatoren), die in betroffenen Familien zwischen Eltern und Kinder vermitteln können. In Deutschland ist Zwangsverheiratung als Nötigung strafbar und kann so teilweise bekämpft werden.
Nach einer Bundesrats-Gesetzesinitiative des baden-württembergischen Justizministers und Integrationsbeauftragten Ulrich Goll (FDP) aus dem Jahr 2006 soll Zwangsverheiratung künftig mit Freiheitsstrafen von sechs Monaten bis zu zehn Jahren belegt werden. Außerdem sollen alle Formen der Zwangsheirat unter Strafe gestellt werden. Frankreich verschob 2005 die Altersgrenze für eine Heirat bei Frauen auf 18 Jahre, um Minder- jährige vor Zwangsehen zu schützen.
siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsheirat https://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10362&detailid=259079 http://derstandard.at/?url=/?id=3345700 http://www.migration-boell.de/web/integration/47_1253.asp
Sie hätte es wissen müssen, die junge Zeynap*. Immerhin war sie nicht die erste Verwandte, die vor einer drohenden Zwangsverheiratung mit einem ihr fremden Mann geflohen war. Zeynaps Familie war schon vor langer Zeit nach Deutschland eingewandert. Zwei ihrer Tanten hatten hier Jahre zuvor ebenfalls die Flucht ergriffen, sich versteckt gehalten und waren dann, als sie dachten, ihr Ungehorsam sei ihnen vergeben, heimgekehrt. Der Vater erschoss beide am Tag ihrer Rückkehr.
Dies alles wusste Zeynap. Sie machte sich keinerlei Illusionen, was ihr bei einer Rückkehr zur Familie drohen könnte. Geflüchtet war sie, nachdem sie gegen ihren Willen mit einem Mann verheiratet worden war, der auf dem Eheticket aus der Türkei nach Deutschland einreisen und eine Aufenthaltsgenehmigung bekommen sollte. Auch ihr hatte ein Onkel gedroht, er werde sie umbringen, falls sie sich weiter gegen das Ehearrangement auflehne. Schweren Herzens hatte sie daraufhin ihre Familie verlassen, hatte Zuflucht gesucht in einem der wenigen in Deutschland unter verdeckten Adressen eingerichteten Schutzhäuser für musli- mische Mädchen. Jahrelang lebte sie dort unter falschem Namen, stets in der Angst, jemand aus ihrer Familie könne sie aufspüren.
Doch die Sehnsucht hatte sie irgendwann ihre Bedenken über Bord werfen lassen. So kehrte sie denn, zwei Jahre nach ihrer Flucht, zu ihrer Familie zurück. Sie wollte noch einmal auspro- bieren, ob man nicht doch miteinander klar kommen könne.
Margareta Böhler, die Leiterin der Kölner Zufluchtsstätte für muslimische Mädchen und Frauen, "Wasta" genannt, erinnert sich sehr gut an Zeynaps Enttäuschung, weil "die Eltern ihr so gar keine Wertschätzung entgegenbrachten". Sie wurde zwar nicht mit Mord bedroht. Aber schon nach drei Monaten präsentierte man ihr erneut einen Mann, den sie heiraten sollte. Um dies zu verhindern, floh Zeynap ein zweites Mal. Diesmal endgültig.
Für Margarete Böhler steht Zeynaps Schicksal stellvertretend für das vieler junger Mädchen, die an die Tür des Kölner Schutzhauses Wasta klopfen. Meist kommen sie von weit her, aus Berlin, Wolfsburg, Kiel, aus allen möglichen Ecken Nordrhein-Westfalens. Hauptsache, weit weg von der Familie. Damit der Vater, der die Tochter gegen ihren Wunsch verheiraten will, sich nicht an ihr rächen kann, der Bruder ihr nicht auflauert, der Onkel sie nicht findet. Denn sie sehen sich durch die Tochter, die vor dem floh, was Expertinnen eine "moderne Form der Sklaverei" nennen, entehrt - sie muss dafür sühnen, notfalls mit dem Tod.
Jetzt, wo die Sommerferien beginnen, zittert die Kölner Heilpädagogin Böhler wieder. Denn viele der türkischen, tunesischen, marokkanischen oder albanischen Familien fahren in die Heimat. Und nicht selten werden die jungen Mädchen, die oft in Deutschland groß geworden sind, dort in dem für sie fremden Land einem Cousin angetraut, einem Verwandten, einem aus dem Dorf. Ob sie dies wollen oder nicht, spielt dabei keine Rolle.
Genauso sollte es Fatima* ergehen, die vor einer Zwangsheirat ins Wasta geflohen war, sich dann aber darauf einließ, mit ihren Eltern noch einmal in Tunesien Urlaub zu machen. Aus den Ferien wurde für sie ein einjähriger Zwangsaufenthalt. "Wir hatten das schon befürchtet und ihr geraten, kopier' Deinen Pass, steck ihn in die Unter- hose. Sieh zu, dass Du alle Unterlagen in doppelter Ausführung hast, falls man Dir den Pass wegnimmt", erinnert sich Wasta-Leiterin Böhler. Die Ratschläge haben dem Mädchen nicht geholfen. Die Familie wollte sie eigentlich solange in Tunesien festhalten, bis sie zur Besinnung komme, wie es immer hieß. Danach wollte man einen Mann für sie suchen.
Für Böhler ist dies eines der typischen Schicksale, mit denen sie nach den Ferien wieder gehäuft konfrontiert sein wird. Jede zweite Anfrage auf Aufnahme wird mit Angst vor Zwangs- heirat begründet. Wobei dies meist nur eines der Probleme der Mädchen ist, die bei Wasta in Köln, Papatya in Berlin oder Rosa in Stuttgart anklopfen. Meist, so weiß Böhler, "kommen die Mädchen aus Multiproblemfamilien. In denen geht es um körperliche Gewalt, um Einschränkungen, Reglementierung, um Schulverbot und auch um die drohende Zwangsehe." Muslimischen Mädchen fällt es extrem schwer, ihre Familien zu verlas- sen. So behütet, wie sie aufgewachsen sind, so eng, wie man miteinander Kontakt hielt. Dies unterscheidet sie sehr von deutschen Mädchen, sagt Wasta-Leiterin Böhler. Es macht es ihnen sehr viel schwerer als deutschen Gleichaltrigen, mit der Flucht klar zu kommen. Plötzlich ist man allein, muss wissen, was man will. Probleme, auf die Einrichtungen wie Wasta einge- stellt sind, mit speziell geschultem Personal und langjähriger Erfahrung.
Fikreta* konnte sich sicher fühlen, bei Wasta unter anonym gehaltener Anschrift an der richti- gen Adresse zu sein. Die 16-jährige KosovoAlbanerin sollte einen ihr völlig fremden Mann heira- ten. Wenn nicht, so drohten Brüder und der Rest der Familie, würde sie getötet. Sie wurde geschlagen, wochenlang eingesperrt. Fikreta entkam schließlich, doch die Familie ließ nicht locker. Beim Jugendamt, bei dem man ihre Fluchtadresse herausfinden wollte, demolierte ihr Vater das Büro der Sachbearbeiterin. "Das war alles ganz massiv", sagt Margareta Böhler. "Fikreta musste weit weg von zu Hause untergebracht werden. Sie ist dann zu uns gekommen und hat hier einige Jahre gelebt." Traurig zwar, dass sie allein in der fremden Stadt unterkommen musste. Aber erleichtert, dass sie nicht einem Fremden verkauft worden war. Und dass sie weiter zur Schule gehen, ihr Leben bestimmen konnte.
Papier ist eindeutig - und geduldig. "Die Ehe darf nur aufgrund der freien und vollen Willens- einigung der zukünftigen Ehegatten geschlossen werden." So schrieb es die Weltgemeinschaft 1948 in ihre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. 55 Jahre später ist der Anlass für diese Deklaration nicht aus der Welt geschafft. Wenn am heuti- gen Donnerstag auf Einladung der Bündnisgrünen Juristinnen, Sozialarbeiterinnen und Frau- enrechtlerinnen über das Problem Zwangsverheiratungen beraten, wird es deshalb auch nicht um rasche Lösungen gehen. Gesucht werden praktische Eingriffsmöglichkeiten und politische Handlungskonzepte.
Die weitestgehende und wohl auch umstrittenste Forderung dazu kommt von der Frauen- rechtsorganisation Terre des femmes. Zwangsverheiratung, so fordert Kampagnenleiterin Rahel Volz, sollte in Deutschland ein Straftatbestand werden. Andere sehen den Ruf nach gesetzlichen Sanktionen äußerst skeptisch. Nur die wenigsten Mädchen würden sich trauen, ihre Eltern anzuzeigen, und wenn Gewalt im Spiel sei, reichten ohnedies die bestehenden Gesetze. Zumindest der gewerbsmäßig organisierte Heiratshandel könnte allerdings bei der anstehen- den Reform des Paragrafen gegen Menschenhandel unter Strafe gestellt werden.
Korrekturmöglichkeiten gäbe es auch im Ausländerrecht. Dort könnte ausdrücklich festge- schrieben werden, dass zwangsverheiratete Frauen, die ihren Männern entfliehen wollen, nicht erst nach zweijähriger Wartezeit ein eigenständiges Aufenthaltsrecht in Deutschland erhalten.
Akuter Handlungsbedarf besteht bei konkreten Hilfsangeboten. Bisher gibt es in Deutschland nur eine Handvoll Modelleinrichtungen, die auf die Beratung junger Migrantinnen spezialisiert sind und ihnen Zuflucht bieten. Als wirksamstes Mittel gegen Zwangsverheiratung gilt aber die Prävention. Die Auseinander- setzung über Gewalt in der Ehe müsste viel stärker in die Communities der Einwanderer hinein- getragen werden, fordern Experten. Zugleich müssten Jugendämter, Schulen und Polizei für die Notlage der jungen Frauen sensibilisiert werden. Wie man den Blick schulen kann, zeigt Großbritannien. Dort hat die Regierung einen Aktionsplan gegen Zwangsverheiratung entworfen. Hierzulande bietet Terre des femmes Unterrichtsmaterial und Lehrerfortbildung an.
Bei der Bundesintegrationsbeauftragten warnt man jedoch, die Skandalisierung des Problems könnte zum Bumerang werden. So wurde in Dänemark eine öffentliche Debatte über Zwangs- ehen zum Schrittmacher für drastische Einschränkungen beim Familiennachzug. Seither dür- fen Ausländer ihre Ehepartner erst ab einem Mindestalter von 23 Jahren ins Land holen und müssen eine beträchtliche Summe dafür zahlen.
Lange hat Serap Cileli gebraucht, um zu begreifen, dass sie sich nicht schämen oder schuldig fühlen muss, weil sie vor ihrer Familie floh, um der Zwangsehe zu entgehen. In ihrem Buch "Wir sind Eure Töchter, nicht Eure Ehre" beschreibt Cileli ihre Befreiung von patriarchaler Unterjochung.
Achtjährig kommt die im türkischen Adana geborene Serap Cileli nach Deutschland. Die Auflö- sung ihrer ersten erzwungenen Verlobung mit zwölf erzwingt sie durch einen Selbsttötungs- versuch. Doch zwei Jahre später ist ein neues Arrangement getroffen. "Im Sommer 1982 wurde ich in Mersin verheiratet und von meinen Eltern zurückgelassen", schreibt Cileli in ihrem Buch. Am schmerzvollsten sei der Beischlaf gewesen, "jedes Mal eine Vergewaltigung an meiner Seele, an meinem Körper". In einem rezitierten Gespräch mit ihren Eltern schimpft Cileli: "Verfluchte sieben Jahre habt Ihr mich zu seiner Ehefrau gemacht, nach Eurem Willen, zwei Kinder geboren, unschuldige Kinder."
Die Eltern willigen zwar nach zähem Ringen in die Scheidung ein, doch eine frei gewählte Beziehung gestatten sie ihr nicht, nehmen die Kinder zum Pfand, um die Tochter nach Deutschland und von ihrem geliebten Ali wegzuzwingen. Cilelis Weigerung, sich auf eine zweite Zwangsheirat einzulassen, quittiert der Vater mit: "Wenn Du meine Familienehre verletzt, werde ich Dich umbringen." Da flieht sie ins Frauenhaus. Ali hält zu ihr, der Kontakt zur Familie ist bis heute abgerissen. Trotz freiwilliger Heirat, drittem Kind und eigener Wohnung plagen weiter dunkle Schatten Cileli. Weshalb sie 1994 anfängt, ihre Geschichte aufzuschreiben, um die Schuldgefühle zu bannen, die Gewissensnöte, aber auch Wut und Hass. Als sie ihre Aufzeichnungen 1996 abgeschlossen hat, klappert sie Verlage ab, weil sie andere Frauen mit ihrer Geschichte ermutigen will, sich zu wehren. Keiner will das Buch drucken, bis das ZDF 1999 eine Dokumentation ihres Lebens bringt. Inzwischen liegt es in zweiter Auflage bei Neuthor vor.
Mit dem Buch in der Hand führt Cileli ihre Kampagne gegen Zwangsverheiratung. Nach ihren Lesungen suchen betroffene Mädchen den Kontakt, manchmal auch Jungs, die zu einer Heirat gezwungen werden sollen oder deren deutsche Freundinnen. Cileli versucht zu helfen. Mehr als 50 Lesungen hat die heute 37-Jährige gehalten, die meisten an Schulen. Türkisch- stämmige Jungen werfen ihr oft vor, sie, die inzwischen einen deutschen Pass hat, stelle Men- schen gleicher Herkunft bloß. Drohungen kennt sie, wie: "Das werden Sie noch büßen." Zu den Lesungen nimmt Cileli Mann oder Sohn zum Schutz mit, geht kaum allein einkaufen. Ali wird von Landsleuten angepöbelt, er solle sich rechtfertigen für die Arbeit seiner Frau. "Das ist nicht einfach, aber ich lasse mich nicht in die Enge treiben", sagt die beherzte Frau. Ihr zweites Buch widmet sie Frauen, die "im Namen der Ehre" ermordet worden sind.
Depressionen, psychosomatische Störungen, Selbstmordversuche - der Kreuzberger Sexual- therapeut Halis Cicek könnte eine ganze Liste von Krankheitsbildern aufstellen. Meist dauert es ein bis zwei Jahre, bis sich junge Frauen und Mädchen trauen, in seiner Sprechstunde Hilfe zu suchen. "Zwangsverheiratungen", so hadert Cicek mit seinen türkischen Landsleuten, "sind ein Tabu- thema." Doch auch die deutsche Öffentlichkeit verdrängt, dass es das, was die UN als "zeitgenössische Form von Sklaverei" brandmarkt, in der eigenen Nachbarschaft gibt.
Das Problem betrifft ganz überwiegend Frauen. Wie groß es in Deutschland ist, lässt sich nicht beziffern. Bisher gibt es keine Studien dazu. In den Medien kursieren alarmierende Schätz- zahlen von jährlich 30 000 Fällen. Zahlen, hinter denen Expertinnen ein dickes Fragezeichen setzen, weil sie zu hoch gegriffen scheinen.
Die einzigen konkreten Daten liefert eine Erhebung des Berliner Senats bei über 50 Jugend- und Beratungseinrichtungen. Demnach sind in Berlin im vorigen Jahr 230 Fälle aktenkundig geworden, in denen Frauen von Zwangsverheiratung bedroht oder betroffen waren. Die wirkliche Dimension, so räumt der Senat ein, dürfte angesichts der "relevanten Dunkelziffer" weit größer sein. Zugleich ist schwer zu bestimmen, was eine Zwangsheirat ist, denn oft sind die Grenzen zwischen arrangierten und erzwungenen Ehen fließend. Viele Mädchen aus türkischen oder arabischen Familien akzeptieren durchaus, dass die Eltern ihren Ehemann auswählen, der dann oft im Verwandtenkreis gesucht wird. Doch auch ein zunächst einverständliches Verlöb- nis kann in einer Zwangsheirat enden, wenn die Familien nicht akzeptieren, dass die Betroffe- nen es sich bis zur Hochzeit anders überlegen. Da verschwimmen die Übergänge zu den mit familiärem Druck, Erpressung und physischer Gewalt erzwungenen Heiraten.
Die gibt es in unterschiedlichen Konstellationen. Da werden etwa in Deutschland aufgewachse- ne junge Mädchen mit einem Mann in der Türkei verheiratet, der sich damit einen Aufenthalts- status in Deutschland sichert. Andere Migrantinnen werden zur Heirat in der elterlichen Heimat genötigt, um sie dort "gut versorgt" oder vor dem "schädlichen Einfluss" Deutschlands bewahrt zu wissen. Daneben werden in der Bundesrepublik aufgewachsene Männer bewusst an eine Frau im Herkunftsland verkuppelt, weil die als "noch unverdorben" gilt. Später, in Deutschland, sind gerade diese Frauen der Zwangsehe am hilflosesten ausgeliefert. Bei den Zwangsheiraten sind nicht selten handfeste Geld- und Immobilien-Händel im Spiel. Heiraten im engen Verwandtenkreis schaffen darüber hinaus ein medizinisches Problem. So verdoppelt sich etwa bei Ehen zwischen Cousin und Cousine das Risiko, ein behindertes Kind zur Welt zu bringen. mehr dazu siehe http://www.nadeshda.org/foren/cl.soziales.frauen/p66s76a20.html http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,542806,00.html http://www.islamische-zeitung.de/?id=5245 http://www.youtube.com/watch?v=F9OxLJ9SJwk http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E1ECC2B524AF14B14B8C848C15006A7E7~ATpl~ Ecommon~Scontent.html http://www.wdr.de/themen/kultur/religion/islam/konflikte/interview_zwangsheirat.jhtml http://www.amnesty.de/umleitung/2005/deu05/015?lang=de&mimetype=text/html&destination=node%2F3031 http://www.pirmin-mueller.ch/index.php?id=14&tx_ttnews%5Btt_news%5D=57&tx_ttnews%5BbackPid%5D=12&cHash=366b 416215 http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?key=standard_document_30624496&rubrik=5710 http://www.ehre.nrw.de/pdf/Handlungskonzept_Zwangsheirat.pdf http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB9A6A93D460B81174/Doc~ECE1E8E98506949D8B093832A9B1357C4~ATpl~E common~Scontent.html http://www.swissinfo.org/ger/startseite/detail/Tausende_von_Zwangsehen_in_der_Schweiz.html?siteSect=105&sid=7326442& cKey=1165435510000 http://www.pi-news.net/2008/11/zwangsehen-die-ignorierte-normalitaet/

Islam bedeutet Frieden und Gerechtigkeit für alle Menschen ...
Lehrer schlägt elfjährigen Schüler tot
Ein Gericht in der ägyptischen Hafenstadt Alexandria hat einen Mathematiklehrer wegen Totschlags zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt. Der 23-Jährige hatte im Oktober einen elfjährigen Schüler im Unterricht mit Schlägen und Tritten dermaßen misshandelt, dass dieser starb.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Verteidigung kündigte Berufung an.
Der Fall hatte in Ägypten für großes Aufsehen gesorgt. Lehrern ist die körperliche Züchtigung ihrer Schüler in dem Land per Gesetz verboten. Dennoch sind Ohrfeigen und Schläge mit dem Lineal auf die ausgestreckten Finger an Ägyptens Schulen nicht selten.
Die Verteidigung hatte sich in dem Prozess unter anderem darauf berufen, dass der Lehrer die Klasse zur Ruhe rufen wollte und nicht die Absicht gehabt habe, den Elfjährigen, den er als Störenfried ausgemacht hatte, zu verletzen. siehe http://www.rtl.de/rtlaktuell/rtl_aktuell_artikel.php?article=24408&pos=3