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Einige Hintergrundinformations Links

                                                                                                                                                               Waziristan: Ein Deutscher sucht den Dschihad

      Seit der pakistanische Geheimdienst den Hamburger Rami M. aufgriff, ist klar, dass sich auch Deutsche in Waziristan versteckt halten. Einer der „Gotteskrieger“ berichtet über seine Begeg- nung mit einem Deutschen, der sich der Bewegung angeschlossen hat.                                           Abu Ukasha erkannte den Fremden an seiner Hautfarbe und der Art, sich den Turban zu binden. „Ich wusste gleich, dass er kein Asiat war“, erinnert sich der 25-jährige Pakistani. Ukasha, ein bekennender El-Kaida-Aktivist, trifft den Deutschen einige Wochen vor der Verhaf- tung von dessen Landsmann Rami M. in einem „Mehman-Khane“, einer einfachen Lehm-Unter- kunft für Reisende in Süd-Waziristan. Zuerst irritiert ihn, dass der Hellhäutige mit den anderen Dschihadisten fließend Paschtu spricht. Dann erfährt er, dass er aus der Nähe von Stuttgart kommt und vor drei Jahren zum Islam konvertierte. Seitdem lässt er sich Hamza nennen: nach dem Onkel des Propheten, „der als Märtyrer im Kampf gegen die Ungläubigen starb“.                  Ukasha verbringt mehrere Tage mit dem Deutschen in den Bergen. Dort vertraut Hamza ihm an, dass er über den Iran und Afghanistan illegal nach Pakistan gereist sei. Sein Motiv, als er vor drei Jahren seinen kleinen Rucksack packte: Er will weg von dem sündigen Leben in Deutsch- land; den Kampf der Gotteskrieger gegen die Ungläubigen unterstützen.

      In Schawal, einer hochgelegenen Bergregion nahe der Grenze zu Afghanistan, lässt er sich in einem Trainingscamp der El Kaida für den bewaffneten Kampf ausbilden. Er schreibt einen Brief an seine Eltern, bittet sie ebenfalls, zum Islam zu konvertieren. Und er heiratet die türki- sche Witwe eines von der Armee getöteten Dschihadisten, die nach dem Tod ihres Ehemannes versorgt werden muss. Ein Jahr nach seiner Ankunft ist der frisch gebackene Islamist nicht nur Ehemann, sondern auch stolzer Vater eines Sohnes.
      Hamza baumelt wie allen anderen Kämpfern eine Kalaschnikow um die Hüfte, während er mit Ukasha durch das karge Gelände streift. Wenn er, wie jetzt, mit seinen Gesinnungsgenossen loszieht, um die pakistanische Armee zu bekämpfen, bleiben Frau und Kind in Datta Kehl zu- rück: eine 1000-Seelen-Gemeinde, die in einer Umgebung liegt, die flächendeckend von der Terrorgruppe kontrolliert wird.
      Der Ort steht fast täglich unter Drohnenbeschuss, weil er auch dem Gegner wohl bekannt ist: In Datta Kehl leben eine ganze Reihe von Ausländern mit ihren Familien, darunter angeblich 60 bis 70 Deutsche, von denen die meisten nordafrikanischer oder türkischer Abstammung sind. Sie alle haben die ideologische und militärische Terror-Schulung der El Kaida durchlaufen. Laut Hamza sind sie jederzeit bereit für einen Einsatz dies- oder jenseits der Grenze.

      „Für mich sind sie alle meine islamischen Brüder, egal ob sie aus Deutschland, aus der Türkei oder aus Pakistan kommen“, betont sein neuer Freund Ukasha. „Das macht doch keinen Unter- schied, wenn sie für die gerechte Sache kämpfen. Gott kennt keine Nationen.“ Stolz zeigt er eine dunkelgraue Militärjacke vor, die ihm der Deutsche als Souvenir mitgegeben hat. Darauf steht das Wort „Bundeswehr“ gedruckt. „Ein Bruder-Geschenk“, bekundet Ukasha nicht ohne Stolz.                                                                                                                                                                         siehe  http://www.focus.de/politik/ausland/waziristan-ein-deutscher-sucht-den-dschihad_aid_530882.html            

       

                                                                                                                                                                 Wenn die US-Regierung ihre Ankündigung tatsächlich umsetzt  - was zu erwarten ist und realistisch erscheint  - und Ende August mit dem Abzug der US-Truppen beginnt, wird der Irak in einem blutigen Chaos der islamischen Faschisten untergehen

      Mehr als 40 Tote bei Selbstmordanschlag im Irak    Irakische Terroristen setzen Behinderte als Selbst- mordattentäter ein                                                        

      Perfide Strategie der selbsternannten islamischen Herrenmenschen nach Vorbild der Nazis im 3.Reich: Terroristen im Irak schicken jetzt auch Menschen mit Down-Syndrom als Selbstmord- attentäter in den Tod und löschen auf diese Weise gleichzeitig “unwertes Leben” aus. So wie die Nazis Juden, Schwule und Regimegegner mit dem Hinweis auf ein Brausebad in die Gas- kammern schickte, locken die Islamischen Faschisten Behinderte in den mörderischen Freitod.

      Bei einem Selbstmordanschlag auf irakische Sicherheitskräfte sind südwestlich der Hauptstadt Bagdad weit mehr als 40 Menschen getötet worden, etwa 45 wurden nach Behördenangaben verletzt. Nach Angaben der Polizei hatten sich zwei Männer mit Down-Syndrom unter die Bür- gerwehr-Angehörigen gemischt. Die Attentäter hatten ihren Sprengsatz in der Ortschaft Rad- waynija gezündet, inmitten einer Gruppe sunnitischer Sicherheitskräfte, die auf ihre Bezahlung warteten. Zunächst war unklar, ob die zwei Männer ihre Sprengstoffgürtel selbst zur Explosion brachten, oder ob die Sprengsätze mit einem Fernzünder ausgelöst wurden.

      Etwa zur gleichen Zeit sprengte sich auch in der Stadt Al-Kaim an der Grenze zu Syrien ein Selbstmordattentäter in die Luft. Er zündete seinen Sprengstoffgürtel vor dem Haus eines Bür- gerwehr-Kommandeurs, der ebenfalls gerade dabei war, an seine Kämpfer Geld zu verteilen. Der Attentäter riss vier Angehörige der Einheit des Kommandeurs mit in den Tod.                          Ahmed Challaf, ein Angehöriger der Bürgerwehr von Al-Kaim, der den Anschlag unverletzt überlebte, sagte: «Der Selbstmordattentäter hat sich vor dem Haus in die Luft gesprengt, so dass nur vier Menschen starben und sechs verletzt worden. Wenn er bis in das Haus vorge- drungen wäre, hätten noch viel mehr Menschen ihr Leben verloren.»                                                  Die Zahl der Angriffe auf Bürgerwehr-Kämpfer und Angehörige der Sicherheitskräfte hat in den sunnitischen Städten und Wohnbezirken in den vergangenen Monaten zugenommen. Viele Iraker geben den Parteien die Schuld, denen es seit der Parlamentswahl vom 7. März nicht gelungen ist, eine Regierung zu bilden. Dadurch ist ihrer Ansicht nach ein Machtvakuum ent- standen, das von den Al-Kaida-Terroristen ausgenutzt wird. Der Irak befindet sich derzeit in einer politischen Sackgasse. Seit den Wahlen im März ist es nicht gelungen, eine Regierung zu bilden. Die Lage wird von radikalen Gruppen genutzt, um das Land mit Anschlägen zu desta- bilisieren.

      Die Sahwa-Brigaden, die auch als "Söhne des Irak" bekannt sind, bestehen überwiegend aus ehemaligen sunnitischen Aufständischen. Auf Initiative örtlicher Stammesführer nahmen sie im Sommer 2006 ihren Kampf gegen El Kaida auf und spielten dabei eine wichtige Rolle in der US-Strategie. Sie trugen maßgeblich zu einer Verringerung der Angriffe von Aufständischen bei - wurden aber immer wieder auch selbst zum Ziel von Anschlägen.                                                      Seit Oktober 2008 stehen die Milizionäre unter irakischem Kommando. Obwohl die Führung in Bagdad zugesagt hatte, ein Fünftel der Milizionäre in die regulären Truppen des Landes zu inte- grieren und weitere in öffentliche Ämter zu bringen, verläuft dieser Prozess nur schleppend. Viele der Milizionäre befürchten, dass sie nicht nur im Fadenkreuz des El-Kaida-Terrornetz- werks stehen, sondern auch von der Regierung in Bagdad mit Misstrauen betrachtet werden. Unter US-Führung sollen die Milizionäre für ihre Dienste monatlich rund 300 Dollar bekommen haben, von der schiitisch-geführten irakischen Regierung hingegen nur 100 Dollar pro Monat. Im vergangenen halben Jahr wurden immer wieder Sahwa-Kämpfer getötet, auch viele Angehö- rige fielen in typisch faschistischer Sippenhaft Racheakten zum Opfer.                                                 siehe    http://www.dw-world.de/dw/function/0,,12356_cid_5813532,00.html                                                             http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1016378                                                                                                     http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5jfi--6yv4TVXYP7OLkFIljSAqtBg                                             http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-07/Selbstmordanschlag-Irak-Tote                                                                 http://www.mdr.de/nachrichten/7500366.html                                                                                                             http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,707117,00.html                                                                                       http://www.tagesschau.de/ausland/irak630.html                                                                                                         http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E5C5878BCEF96450EBB6F7FBC3C402100~AT pl~Ecommon~Scontent.html                                                                                                                                       http://www.focus.de/politik/ausland/irak-blutiger-anschlag-auf-sicherheitskraefte_aid_531552.html                         http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/31/0,3672,8090815,00.html                                                                               http://www.n-tv.de/politik/Anschlag-auf-Sahwa-Kaempfer-article1081731.html                                                           http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE66H08M20100718                                                                            

       

                                                                                                                                   Anschlag erschüttert Kabul

      Wegen der internationalen Afghanistan-Konferenz ist das Sicherheitsaufgebot in Kabul ver- stärkt worden. Davon lassen sich Selbstmordattentäter jedoch nicht abhalten, wie sich nun erneut zeigte. Ein Selbstmordattentäter tötete in Afghanistans Hauptstadt drei Menschen, darunter ein Kind, teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag mit. Mindestens 35 Menschen wurden verletzt. Ein Sprecher des Innenministeriums erklärte, ursprünglich habe der Selbst- mordattentäter auf einem Fahrrad in einen anderen Bereich Kabuls gelangen wollen. Wegen der strengen Sicherheitsvorkehrungen habe er sich jedoch gezwungen gesehen, den Sprengsatz auf einer wenig belebten Straße zu zünden. Die Explosion beschädigte einige Fahrzeuge schwer und zerstörte Fensterscheiben. Am Anschlagsort lagen Leichenteile verstreut.
      Der Anschlag erfolgte zwei Tage vor der internationalen Afghanistan-Konferenz in Kabul. Unter dem Vorsitz des afghanischen Präsidenten Hamid Karsai und von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon wollen zahlreiche internationale Regierungsvertreter, darunter Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP), US-Chefdiplomatin Hillary Clinton und rund 40 weitere Außenmi- nister, über die Zukunft Afghanistans beraten.                                                                                             siehe                                                                                                                                                                       
      http://www.focus.de/politik/ausland/afghanistan-konferenz-anschlag-erschuettert-kabul_aid_531636.html                 http://www.focus.de/politik/ausland/afghanistan-mindestens-25-tote-bei-anschlaegen_aid_530588.html                  

       

                                                                                                                                   Grausame Praktiken in Westafrika: Brustbügeln gegen frühe Schwangerschaften

      Die grausame Praxis der Genitalverstümmelung von Frauen und Mädchen in Afrika ist dank prominenter Aktivisten mittlerweile bekannt und zum Teil geächtet. Doch kaum jemand weiß, dass in manchen Regionen Westafrikas jungen Mädchen von der Pubertät an auch die Brüste verstümmelt werden. Mit heißen Steinen und anderen Gegenständen wird das Brustgewebe "massiert", damit die Brüste nicht weiter wachsen. Das soll die Sexualität der Mädchen kontrol- lieren, sie vor gierigen Männerblicken bewahren - und ihnen Vergewaltigungen und frühe Schwangerschaften ersparen. Frau sein verboten: In Kamerun bisher ein absolutes Tabu, über das nun endlich gesprochen wird.                                                                                                                   Yabassi, ein paar Autostunden nördlich von Douala. Emilienne Ndombi sitzt in ihrer Holzhütte und verzerrt das Gesicht. Sie stillt ihre jüngste Tochter - dabei hat sie stechende Schmerzen. "Wenn ich meine Kinder stillen muss, dann tut das in der Brust so fürchterlich weh, dass ich es kaum ertragen kann", berichtet sie. "Hier im Dorf haben wir Mütter alle große Probleme mit den Brüsten." Heute ist Emilienne 35 Jahre alt, aber sie sieht viel älter aus. Eine gebrochene Frau, die nie eine Frau sein durfte. Sie ist müde und verlässt ihre Hütte nur noch selten, weil sie sich für ihre Brüste schämt. Sie schmerzen nicht nur bei jeder Berührung - sie sind auch voller Nar- ben und außerdem viel zu groß für ihren kleinen, ausgezehrten Körper.                                            siehe  http://www.tagesschau.de/ausland/brustbuegeln100.html                                                                            

       

                                                                                                                                   Syrien verbietet Studentinnen den Gesichtsschleier: Harte Maßnahmen gegen islamische Extremisten / Faschisten                                                                      

      Syrien Präsident Assad sorgt sich um die säkulare Prägung der Gesellschaft des Landes. Extre- misten und Islamisten sagt er den Kampf an. Er will verhindern, dass sie den Bildungssektor unterwandern. Studentinnen dürfen daher künftig ihr Gesicht nicht mehr verschleiern. Für Syri- ens Präsident Baschar al Assad besteht die größte Herausforderung darin, "dass unsere Gesellschaft säkular bleibt". Man dürfe nicht passiv sein und nur an den eigenen Schutz den- ken. Man müsse sich einmischen. "Die Herausforderung ist der Extremismus im Nahen Osten." Es sind keine leeren Worte, die Assad von sich gibt. Jetzt hat sein Hochschulminister beschlos- sen: Ab dem kommenden Semester dürfen Frauen an staatlichen und pri- vaten Universitäten ihre Gesichter nicht mehr verschleiern. Das entspreche nicht den akademischen Gepflogen- heiten, wird der Minister zitiert. Außerdem müssten die Studenten vor radikalen Gebräuchen ge- schützt werden. Erst vergangene Woche wurden offenbar 1200 Lehrerinnen aus dem Schul- dienst in andere Verwaltungen versetzt. Dahinter steckt die wohl Angst, dass Islamisten den Unterricht unterwandern. Ein gesetzliches Verbot für Ganzschleier an Universitäten oder Schu- len gibt es aber nicht. Zu groß ist offenbar die Sorge, die Konservativen im Land gegen sich aufzubringen.
      Präsident Assad versucht zu trennen zwischen streng Gläubigen und den Extremisten. "Die Extremisten benutzen doch nur den Deckmantel der Religion oder des Islam, um Anhänger zu gewinnen", sagt er. "Die tun nur so, als ginge es ihnen um die Religion." Er glaube nicht, dass sie von dem überzeugt seien, was sie täten. "Einige sind zwar verblendet von der Religion - die spielen aber keine Rolle", erklärte Assad. "Den anderen geht es nur darum: Wie können wir Einfluss ausüben?"                                                                                                                                               siehe 
      http://www.tagesschau.de/ausland/syrien144.html                                                                                        

       

                                                                                                                                   5000-Dollar-Mord: Terrorist ermordet seinen eigenen Vater

      Ein Al-Kaida-Terrorist im Irak hat auf Geheiß der Terrorgruppe seinen eigenen Vater erschos- sen. Der Vater hatte eine Zeit lang als Übersetzer für die US-Truppen im Irak gearbeitet und war deshalb in den Augen der Terroristen ein "Verräter". Wie die irakische Nachrichtenagentur Peyamner unter Berufung auf Angehörige von Täter und Opfer berichtete, sei der Vater wäh- rend der Ära von Präsident Saddam Hussein in den 90er Jahren wegen "Beleidigung der Regie- rung" im Gefängnis gelandet. Kurz vor der US-Invasion 2003 kam er frei. Der Ex-Häftling aus der nordirakischen Stadt Samarra, der gut englisch sprechen konnte, heuerte bei den Amerikanern als Übersetzer an, die ihn allerdings später ebenfalls für ein Jahr ins Gefängnis steckten, weil er angeblich geheime Informationen an die Aufständischen weitergegeben hatte. Einer seiner Brü- der sagte der Agentur: "Er träumte davon, in die USA auszuwandern, doch daraus wurde nichts."                                                                                                                                                                     Als sich drei Söhne und ein Neffe des Übersetzers den Al-Kaida-Terroristen zuwandten, kam es den Angaben zufolge häufig zu Streit im Kreise der Familie. Vor einem Monat erhielt sein 32 Jahre alter Sohn Abdulhalim Ahmed schließlich vom Anführer seiner Terrorzelle den Befehl, den Vater zu erschießen. Reue zeigte er nach seiner Festnahme nicht. Er soll für den Mord von den militanten Islamisten sogar 5000 Dollar kassiert haben, die er später jedoch an seinen Cou- sin abtreten musste, der in der Hierarchie der Terroristen weiter oben steht.                                      siehe  http://www.n-tv.de/politik/Terrorist-ermordet-eigenen-Vater-article1104096.html                                        

       

                                                                                                                                   Ein neuer Fall von   islamischen Absurditäten  

      "Von weiblichem Geist besessen -  "Eltern legen Sohn in Ketten

      Sechs Jahre lang ketten Eltern in Saudi-Arabien ihren Sohn ans Bett - weil er Anfälle habe, bei denen sein Körper zucke und mit der Stimme eine Frau spreche, sagt der Vater. Ein Religi- onsgelehrter hatte zu der Quälerei geraten, weil sie glauben, er sei von einem weiblichen Geist besessen. Der Vater des jungen Mannes sagte der Zeitung "Arab News", weder Ärzte noch Religionsgelehrte seien bisher in der Lage gewesen, eine überzeugende Diagnose zu stellen. Wenn sein Sohn einen Anfall habe, zucke sein gesamter Körper, "aus seinem Mund kommt dann die Stimme einer Frau". Er habe früher unter ähnlichen Anfällen gelitten, bis ein Scheich seine merkwürdige Krankheit geheilt habe. Nach Angaben der Zeitung lebt der junge Mann in der Pilgerstadt Mekka in einer Zwei-Zimmer-Wohnung zusammen mit seiner Ehefrau, seiner geschiedenen Mutter und drei Geschwistern.                                                                                             siehe  http://www.n-tv.de/panorama/Eltern-legen-Sohn-in-Ketten-article1110331.html                                            

       

                                                                                                                                   Migranten : Integration fehlt an der Hauptschule Karnap                                                                             Der Krieg der Kulturen hat die Schulhöfe längst erreicht und tobt in den Klassenzimmern                     Diese Essener Schule ist typisch, nur ein Beispiel unter vielen                                          

      Der ARD-Film „Kampf im Klassenzimmer“, der schonungslos die Integrationsprobleme auf- zeigt, hat eine heftige Debatte ausgelöst. Mancher sieht die Realität gut abgebildet, andere spre- chen von Übertreibungen. Man kann nur mutmaßen, warum dieser Film so spät lief, verdient hätte er einen Sendeplatz deutlich vor Mitternacht: Die ARD-Dokumentation „Kampf im Klas- senzimmer“ hat ebenso drastisch wie seriös vorgeführt, wie es in manchen Ecken der Stadt um die Integration bestellt ist, wie unverhohlen sich vor allem große Teile der libanesischen Com- munity in Essen in einer Parallelwelt eingerichtet haben.                                                     

      Zitate von Migrantenschülern/-innen aus dem Film:                                                                                      “Die Deutschen sind alle Faschisten und Scheiße”                                                                                     “Alles Deutsche ist schlecht”                                                                                                                              “Mit Deutschen ist man nicht befreundet”                                                                                                   “Deutsche Mädchen haben zu viele Freiheiten”                                                                                           “Deutsche Mädchen sind dreckig, Schlampen und Huren, sie zeigen keinen Respekt”                    “Muslimische Mädchen werden einfach abgeknallt, wenn sie die Familienehre beschmutzen”     “Ich hasse es, wenn Mädchen einfach feiern gehen”                                                                                 “Muslimische Eltern belügen aus Prinzip nahezu täglich die Lehrer/-in”                                               “Die Grundschule, ein Ort des real existierenden Kulturkrieges”                                                           “Unsere Traditionen bestimmen allein den Schulalltag”                                                                          “Mädchen sollen nicht am Sport teilnehmen, schon gar nicht am Schwimmen”                               “Wer sich nicht hundert Prozent an die muslimischen Regeln hält, kriegt sofort auf die Fresse”   “Wir allein bestimmen hier was Sache ist”                                                                                                       “Sexualkunde ist nur was für deutsche Huren”

      Übelste Vorurteile und Rassismus werden vor allem Tag für Tag von Seiten der Migranten- kinder gelebt, Kinder ohne jeden Integrationswillen und ohne erkennbare Zukunftsperspektive.

      Das böse Wort von der „Horrorschule“ mag für die vor wenigen Wochen aufgelöste Haupt- schule Karnap übertrieben sein, ganz offenkundig aber waren hier schwere Integrationspro- bleme wie unter dem Brennglas versammelt: Schüler mit arabischen und türkischen Wurzeln, die eine respektlose, brutale und frauenfeindliche Schreckensherrschaft etablierten, deutsche Schüler in der Minderheit, die zu kuschen hatten, dazu hilflose Eltern und ratlose Lehrer - selten, vielleicht nie wurden diese Essener Missstände medial so offen thematisiert. „Alles, was der Film gezeigt hat, stimmt. Das ist leider die Realität“, sagt Guido Reil, SPD-Ratsherr, Kar- naper und seit vielen Jahren integrationspolitisch engagiert. Der Sozialdemokrat räumt ein, manchmal das Gefühl zu haben „gegen Windmühlenflügel zu kämpfen“. An Programmen und Projekten, Sozialarbeitern und Kontaktbeamten mangelt es gerade in Essen nicht und dennoch scheint das Ergebnis bescheiden. „Es ist schlechter geworden, nicht besser“, sagt Reil.                Gründe? „Der Islamismus, die berufliche Perspektivlosigkeit - da kommt einiges zusammen.“

      Es mangelt nach Reils Beobachtung im Gegensatz zu früher bei allzu vielen Migranten an der Bereitschaft, sich ganz konkret auf die deutsche Gesellschaft einzulassen. „Als ich jünger war, war es normal, dass man als Deutscher von muslimischen Familien eingeladen wurde.“ Heute habe dies Seltenheitswert. Bei allen Anflügen von Resignation - eine andere Chance als die Pro- bleme weiter zu bearbeiten gebe es nicht. Reil: „Wir müssen reden, wir müssen den Dialog suchen, gerade auch mit den Eltern - Scharfmacherei hilft nicht weiter.“                                             Während Reil den Realismus des Films lobt, gibt es etwa im Schulverwaltungsamt auch andere Meinungen. „Der Film ist wegen seiner direkten Art kontraproduktiv“, sagt Schulamtsdirektor Klaus Lemanczyk. So sei fraglich, ob die Lehrerin Brigitta Holford, die im Film breit zu Wort kommt, gut beraten war, mit der Klasse das Thema Sexualität und Frauenfeindlichkeit zu disku- tieren. „Damit erreicht man doch keine Akzeptanz.“ Und wenn ein muslimischer Schüler in der Hauswirtschaftsstunde während der Ramadan-Zeit ins Essen spuckt, müsse sich die Lehrkraft fragen, „ob sie mit genügend Fingerspitzengefühl an das Thema herangegangen ist“, denn: „Man kann ja während des Ramadan auch mal Theorie machen.“                                                         Hart geht der pädagogische Leiter des Büros für Interkulturelle Arbeit (RAA), Helmuth Schweit- zer, mit dem Film und der türkisch-stämmigen Filmemacherin Güner Balci ins Gericht: „Man kennt ja die Autorin und hätte wissen können, was dabei herauskommt“, so Schweitzer. Besser wäre wohl gewesen, wie 50 andere Hauptschulen die Drehgenehmigung zu verweigern. „Der Film ist nicht differenziert genug. Was soll der voyeuristische Blick auf diese Schule bringen?“ Es sind wohl solche Meinungen, die die ebenso engagierte wie leidgeprüfte Lehrerin Brigitta Holford meinte, als sie im Film forderte, endlich das Gesundbeten einzustellen: „Es muss offen geredet werden!“

      Offen hinsehen will immerhin Schul- und Sozialdezernent Peter Renzel, jedenfalls künftig: „Wir haben aus dem Fall gelernt.“ In der Hauptschule Wächtlerstraße im Ostviertel, in der die Kar- naper Hauptschule aufging und in der auch Schulleiterin Roswitha Tschüter weiterarbeitet, soll es effektivere Sozialarbeit, aber auch eine klare Ansage geben: „Null Toleranz bei Grenzüber- schreitungen.“ Man darf gespannt sein.                                                                                                           siehe                                                                                                                                                http://www.derwesten.de/staedte/essen/Integration-fehlt-an-der-Hauptschule-Karnap-id3273965.html

       

                                                                                                                                   Schlag gegen Al-Kaida in Nordafrika: Spezialeinheit zerstört Terrorbasis

      Weil eine Al-Kaida-Gruppe kein Lebenszeichen einer Geisel liefert und Forderungen stellt, stür- men französische und mauretanische Militärs eine Terrorbasis in Nordafrika. Leider ohne Erfolg - die Einheiten töten mehrere Kämpfer, aber die Geisel finden sie nicht. Die Aktion sei im Zusammenhang mit der Entführung eines Franzosen in der Region erfolgt, teilte das Pariser Verteidigungsministerium mit. Über das Schicksal des 78-jährigen Michel Germaneau, mit des- sen Hinrichtung das Terrornetzwerk unlängst gedroht hatte, wurde zunächst nichts bekannt. Es habe bei der Aktion der Armee des nordwestafrikanischen Mauretanien "technische und logistische Unterstützung" durch das französische Militär gegeben, gab das Pariser Ministeri- um bekannt. Die Al-Kaida-Gruppe sei dabei "ausgeschaltet" worden. Französischen und spani- schen Presseberichten zufolge sollen französische Elitekräfte im Einsatz gewesen sein.             Ein mauretanischer Regierungsvertreter hatte zuvor mitgeteilt, dass bei dem Sturm auf ein Al-Kaida-Lager in der Wüste mehrere "bewaffnete Terroristen" getötet und verletzt worden sei- en. Das Lager habe als Rückzugsbasis für den nordafrikanischen Arm von Al-Kaida gedient. Nach unbestätigten Angaben drang die Armee dabei möglicherweise auch auf das Gebiet des Nachbarlandes Mali vor.

      Die "Terroristen" hätten sich geweigert, ein Lebenszeichen der französischen Geisel abzuge- ben, so das französische Verteidigungsministerium. Die Gruppe hatte damit gedroht, den Fran- zosen, der im April im Niger entführt worden war, ab dem 26. Juli zu töten, falls bis dahin nicht mehrere Gefangene aus den Reihen von Al-Kaida freigelassen werden. Im Norden von Mali wer- den zudem zwei Spanier in Al-Kaida-Gefangenschaft vermutet, die im November in Mauretanien entführt worden waren. Die Aktion richtete sich gegen dieselbe Al-Kaida-Gruppe, die im Juni 2009 einen britischen Touristen getötet hatte. Der Mann war mehrere Monate in der Gewalt der Islamisten. Die Gruppe habe auch einen Angriff gegen mauretanische Ziele vorbereitet.                Al-Kaida in Nordafrika hatte am 12. Juli eine Botschaft verbreitet, wonach den Franzosen das- selbe Schicksal ereilen werde wie den Briten, sollten ihre Forderungen nicht erfüllt werden. Mitte Mai hatte Al-Kaida Tonaufnahmen und ein Foto eines Entführten verbreitet, der sich als Germaneau vorstellte und sich an Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy wandte. Ein mali- scher Vermittler, der schon an mehreren Befreiungen westlicher Geiseln beteiligt war sagte, die mauretanischen Streitkräfte seien auf der Suche nach dem Franzosen gewesen. Die Operation sei aber gescheitert. Der nordafrikanische Arm von Al-Kaida ist in Niger, Mali, Mauretanien und Algerien aktiv.                                                                                                                                                        siehe    http://www.n-tv.de/politik/Spezialeinheit-zerstoert-Terrorbasis-article1119736.html                                    

       

                                                                                                                                   Enthüllung brisanter Kriegsdokumente: Die Afghanistan-Protokolle                                                 90Tausend Afghanistan Akten im Netz online           WikiLeaks legt sich mit dem Pentagon an                  WikiLeaks offenbart die Hilflosigkeit und Unent- schlossenheit der ISAF-Truppen                                 Hektische Suche nach dem Maulwurf                        Die ISAF ist schon lange in der Defensive                    US-Regierung wiegelt ab                                               

      Das gab es noch nie: Fast 92.000 US-Dokumente über den Afghanistan-Krieg sind an die Öffentlichkeit gelangt. SPIEGEL, "New York Times" und "Guardian" haben die überwiegend geheimen Papiere analysiert. Alle drei Medien sind übereinstimmend zu dem Ergebnis gekom- men, dass die Dokumente authentisch sind und ein ungefiltertes Bild des Krieges bieten - aus Sicht der Soldaten, die ihn kämpfen. Sie enthüllen die wahre Dimension des westlichen Militär- einsatzes - und Probleme der Bundeswehr. 91.731 Berichte aus Datenbanken des US-Militärs über den Afghanistan-Krieg - für jedermann zugänglich im Internet: Wohl noch nie zuvor war es möglich, die Wirklichkeit auf den Schlachtfeldern detailliert mit dem abzugleichen, was die Pro- pagandamaschinerie der US-Armee darüber verlauten ließ. Die meist als "geheim" eingestuften Papiere über den Feldzug sollen auf der Plattform Wiki Leaks veröffentlicht werden. Die Doku- mente datieren zwischen dem 1. Januar 2004 und dem 31. Dezember 2009. Einige sind so brisant, dass sie mit dem Vermerk versehen sind, sie den afghanischen Regierungsstellen vor- zuenthalten.                                                                                                                                                             Es sind Meldungen der Truppen aus dem laufenden Gefecht, kurz zusammengefasst und unmittelbar weitergeleitet. Überwiegend berichten Feldwebel, auch mal ein Leutnant im Gefechtsstand oder rangniedere Analysten beim Militärgeheimdienst.

      Die Dokumente werden zu einer Zeit bekannt, in der auch in den USA der Ruf nach dem Abzug der Truppen immer lauter wird. In der vergangenen Woche haben sich die Vertreter von mehr als 70 Staaten und Organisationen in Kabul zur Afghanistan-Konferenz getroffen. Sie bekun- deten Präsident Hamid Karzai ihre Zuversicht, sein Land werde bis 2014 in der Lage sein, die Sicherheit durch eigene Soldaten und Polizisten zu garantieren. Doch solch zur Schau getra- gener Optimismus klingt zynisch angesichts der Schilderungen in den geheimen Dokumenten. Diese zeichnen fast neun Jahre nach Kriegsbeginn ein düsteres Bild. Sie beschreiben gerade die afghanischen Sicherheitskräfte als hilflose Opfer der Anschläge durch Taliban. Sie vermit- teln einen zwiespältigen Eindruck von den Drohneneinsätzen, jener amerikanischen Wunder- waffe, die durchaus verwundbar ist. Sie zeigen auch, dass der Krieg im Norden des Landes, wo die deutschen Truppen stationiert sind, immer bedrohlicher wird. Die Zahl der Warnungen vor Taliban-Anschlägen hat sich dort im vorigen Jahr drastisch erhöht - angeheizt von den Hinter- männern dieses Kriegs, den Strippenziehern in Pakistan.

      Die Dokumente sind ein Fenster zum Krieg in Afghanistan. Wer sich künftig über ihn informie- ren will, wird ohne dieses Logbuch nicht mehr auskommen.

      Das Weiße Haus hat bis zum Redaktionsschluss der SPIEGEL-Druckausgabe eine Stellung- nahme verweigert, trotz wiederholter Anfragen. Am Samstagabend schickte es schließlich schriftliche Antworten auf ausgewählte inhaltliche Fragen - lehnte ein Interview jedoch weiter- hin ab. Ben Rhodes, Direktor für strategische Kommunikation im Nationalen Sicherheitsrat der USA, sagte: "Seit seinem Amtsantritt äußerte sich Präsident Obama gegenüber Amerikas Bür- gern sehr klar und offen über die Herausforderungen, denen wir in Afghanistan und Pakistan begegnen. Der Präsident und Spitzenregierungsbeamte haben immer wieder über Rückzugs- orte in Pakistan gesprochen, über die Sicherheits- und Regierungsherausforderungen in Afghanistan und die Schwierigkeiten, die vor uns liegen." Es sei wichtig, "sich daran zu erin- nern, dass die Dokumente vom Januar 2004 bis Dezember 2009 reichen. Der Krieg in Afghanis- tan wurde viele Jahre mit zu wenig Ressourcen geführt. (...) Am 1. Dezember 2009 hat Präsident Obama eine neue Strategie und neue Ressourcen für Afghanistan und Pakistan verkündet, gerade weil die Lage dort so ernst war."

      Zur geplanten Entscheidung von Wikileaks, die geheimen Militärdokumente öffentlich zugäng- lich zu machen, sagte Rhodes: "Wir verurteilen die Veröffentlichung von geheimen Informa- tionen, welche die Leben von Soldaten aus den USA oder anderen verbündeten Nationen und unsere nationale Sicherheit gefährden können." Wikileaks habe "keine Bemühungen unter- nommen, die US-Regierung über diese Dokumente zu informieren, deren Informationen das Leben von Amerikanern, unseren Partnern und lokalen Bevölkerungen, die mit uns kooperie- ren, gefährden könnten." Auch Obamas Nationaler Sicherheitsberater, James Jones, verurteilte die Veröffentlichung scharf.

      Die Chefredakteure des SPIEGEL, der "New York Times" und des "Guardian" haben vereinbart, besonders sensible Informationen aus dem Geheimmaterial - etwa die Namen von afghani- schen Informanten des US-Militärs oder Informationen, welche die Soldaten in Afghanistan zusätzlichen Sicherheitsrisiken aussetzen könnten - nicht zu veröffentlichen. Einig waren sich die Verlagshäuser darüber, dass ein berechtigtes öffentliches Interesse an dem Material be- steht. Es ermöglicht ein besseres Verständnis des seit 2001 andauernden Krieges.                       Hier eine Auswahl der wichtigsten Auswertungsergebnisse, die ausführlich in der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL nachzulesen sind:

    • Task Force 373: Die geheimen Jäger                                                         Die gezielte Tötung von Taliban-Führern                                                 
    • Die Mitglieder der Task Force 373 sind eine Truppe von US-Elitesoldaten wie den Navy Seals und Delta Forces. Sie erhalten ihre Befehle direkt aus dem Pentagon - sie scheren sich nicht um Befehlsketten der Afghanistan-Schutztruppe Isaf. Ihre Mission ist das Ausschalten von Top- Taliban und Terroristen, tot oder lebendig. Ihre Einsätze werden seit Jahren mit großem Auf- wand streng geheim gehalten. Nun sind sie erstmals von jedem nachzulesen.                                  Die Einsatzberichte lassen auch Rückschlüsse auf die bis heute streng geheime Feindesliste der Truppen zu. Es ist eine in Militärkreisen nüchtern als "Joint Prioritized Effects List" (JPEL) bezeichnete Liste von Taliban, Drogenbaronen, Bombenbauern und al-Qaida-Mitgliedern - geordnet nach Vorgangsnummern und Prioritätsstufen. Oft wird den Jägern überlassen, ob sie die Zielpersonen festsetzen oder töten.

      Aus Tausenden Berichten lassen sich 84 Berichte über JPEL-Aktionen herausfiltern. Dass es im Afghanistan-Krieg zu gezielten Tötungen gekommen ist, gilt unter Experten als Tatsache. Doch kein Spitzenmilitär will darüber reden. Nun wird öffentlich, was Kommandoeinheiten wie diese Task Force in Afghanistan Nacht für Nacht anrichten - und was dabei schiefläuft.                 So findet sich in einer Meldung vom 17. Juni 2007 gleich im zweiten Satz die Mahnung, diese Operation der Task Force 373 müsse dringend geheim gehalten werden. Details über die Missi- on dürften nicht an andere Nationen innerhalb der Isaf-Streitkräfte weitergegeben werden.

      Ziel war, den prominenten al-Qaida-Funktionär Abu Laith al-Libi gezielt zu töten. Das Sonder- kommando hatte seit Tagen eine Koranschule beobachtet, in der die Männer den Spitzenter- roristen und mehrere Getreue vermuteten. Doch nach dem Einschlag von fünf US-Raketen fan- den die Bodentruppen statt al-Libi sechs tote Kinder in den Trümmern der Koranschule. Ein weiteres schwer verletztes Kind konnte nicht mehr gerettet werden.

      Die Naivität der Deutschen: Wachsende Probleme im Norden

      Die neu aufgetauchten Dokumente enthalten keine Informationen über Gewaltexzesse gegen- über Zivilisten oder illegale Geheimoperationen, an denen die deutschen Truppen in Afghanis- tan beteiligt gewesen wären. Dennoch sind sie verheerend. Denn die deutsche Armee stolperte naiv in den Konflikt.                                                                                                                                              Die Deutschen hatten gedacht, dass die Nordprovinzen, wo ihre Soldaten stationiert waren, ver- gleichsweise ruhig bleiben würden. Doch schon Ende 2005 verstärkte sich dort durch Geldzah- lungen sowie Drohungen der Widerstand gegen die internationale Truppenpräsenz. Der War- lord Gulbuddin Hekmatjar stachelte etwa die Kampfeslust seiner Gefolgsleute durch 100.000 bis 500.000 Afghanis an (2000 bis 10.000 Dollar), die an jeden Gruppenführer verteilt wurden. Hek- matjars Appelle und Geldspenden sind sorgsam in den Dokumenten festgehalten.

      In dem am Anfang des Einsatzes von Bundeswehrsoldaten noch als "Bad Kunduz" verspotte- ten Städtchen im Norden, wo viele deutsche Soldaten stationiert sind, ist es mit der Ruhe seit geraumer Zeit vorbei - spätestens seit dem 19. Mai 2007. Damals wollten drei deutsche Soldaten auf einem Markt in der Stadt Kühlschränke kaufen. Ein Selbstmordattentäter zündete seine töd- liche Ladung in ihrer Nähe. Außer den Bundeswehrangehörigen starben noch acht afghani- sche Zivilisten. Es war der erste gezielte tödliche Angriff gegen deutsche Soldaten in der Regi- on.                                                                                                                                                                              In einer "Einschätzung der Bedrohungslage" vom 31. Mai 2007 schreiben die Deutschen aus Kunduz nach einem weiteren Selbstmordanschlag: "Entgegen den Erwartungen des Regional- kommandos Nord und wie von uns vorhergesehen, halten die Attacken der Aufständischen an." Weitere Anschläge speziell gegen Isaf-Truppen seien "sicher zu erwarten". Das Gefühl des ständigen Belagerungszustands scheint berechtigt. Die jetzt bekannt gewordenen Dokumente enthalten vor allem sogenannte "Threat Reports", Tausende Bedrohungsszenarien und kon- krete Warnungen vor bevorstehenden Anschlägen. Aus den Meldungen geht anschaulicher als aus den Informationen der Bundesregierung an den Bundestag hervor, dass die Sicherheitsla- ge im Norden Afghanistans immer schlechter wird. Ständig werden Polizei-Checkpoints über- fallen und beschossen, Patrouillen geraten in tödliche Hinterhalte, Straßenbomben explodieren. Es zeigt sich, wie nah auch der Norden Afghanistans erneut am Bürgerkrieg ist. Und wie wenig die Deutschen bei ihrem Einsatz erreicht haben.

      Die Pannen der leisen Killer: Wenn Drohnen versagen

      Der geheime Lagebericht aus der Region "RC East" im Osten Afghanistans liest sich erst wie ein Routineprotokoll. "17. Oktober 2009: Um etwa 1300 erhielt die afghanische Nationalarmee Informationen, dass ungefähr 20 Aufständische sich südlich von ihrer Position in einem aus- getrockneten Flussbett bewegten. Um etwa 1400 wurde der Raven gestartet und flog direkt zur Basis. Wir sahen keinen Feind im Flussbett." Doch dann gibt es Schwierigkeiten beim Flug des Raven, eine der Aufklärungsdrohnen des US-Militärs: "Während der Raven umdrehte, ungefähr 300 Meter von der Basis entfernt, verlor er plötzlich an Höhe und stürzte ab." Danach wird es hektisch: "Wir versuchten unverzüglich, uns eine Fußpatrouille von der Basis zu sichern, um den Vogel zu retten. Wir bereiteten eine Patrouille mit sechs US-Soldaten und 40 afghanischen Soldaten vor und verlangten Luftunterstützung, um den Absturzort und den Raven überblicken zu können. Während wir das vorbereiteten, bekamen die afghanischen Soldaten kalte Füße und beschlossen, die Patrouille nicht mitzumachen." US-Soldaten marschieren schließlich doch los, um nach der abgestürzten Drohne zu suchen - aber müssen umkehren, weil offenbar Aufstän- dische schon auf die Gelegenheit warten, die Soldaten beim Bergungsversuch zu überfallen.

      Die Geheim-Memos offenbaren die Kehrseite jener Waffe, die US-Militärs und auch der Präsi- dent als Allheilmittel preisen. In seiner kurzen Amtszeit hat Barack Obama doppelt so viele Drohneneinsätze außerhalb des engeren Kriegsschauplatzes in Afghanistan befohlen wie sein als kriegslüstern geltender Vorgänger George W. Bush. Die unbemannten Killer können mehr als 20 Stunden in der Luft verharren, und dann blitzschnell töten. Aber sie sind nicht immer zuverlässig: Nach offiziellen Angaben sind bisher 38 Predator- und Reaper-Drohnen im Kampf- einsatz in Afghanistan und im Irak abgestürzt, neun weitere bei Testflügen auf Militärbasen in den USA. Jeder Crash kostet zwischen 3,7 und 5 Millionen Dollar.                                                       Unfallberichte des US-Verteidigungsministeriums zeigen: Systemstörungen, Computerfehler und menschliches Versagen sind beim Drohneneinsatz häufig. Offenbar wurden ernste Proble- me ignoriert, weil alles so schnell gehen musste. Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 und dem hastigen Beginn des Afghanistan-Feldzuges war die neue Waffe sofort gefragt. "Die Drohnen waren damals gar nicht fertig für den Kriegseinsatz", sagt Travis Burdine, Mana- ger der Air Force Unmanned Aircraft Systems Task Force. "Wir hatten keine Zeit, Probleme aus- zubügeln." Das deckt sich mit zahlreichen Berichten aus dem Logbuch des Krieges. Die leisen Killer verursachen ziemlich laute Pannen.

      Den US-Militärs machen nicht allein die Kosten der Abstürze Sorgen. Gerade die kleineren Auf- klärungsdrohnen sind vollgepackt mit komplexer Computertechnik - die dem Feind partout nicht in die Hände fallen sollte. Sowohl Reaper als auch Predator verfügen über eine soge- nannte Zero-out-Funktion, mit denen sich alle Daten per Fernsteuerung löschen lassen. Doch die versagt bisweilen. Aus Angst, dem Feind könnten wertvolle Informationen in die Hände fal- len, wird so jeder Drohnenabsturz zur aufwendigen und gefährlichen Bergungsaktion.

      Heimlicher Gegner Pakistan: Probleme mit dem angeblichen Partner

      Der pakistanische Geheimdienst Directorate for Inter-Services Intelligence (ISI) hat die Taliban mit aufgebaut - und gefördert, als nach dem Abzug der Sowjets Afghanistan im Bruderkrieg der siegreichen Mudschahidin versank. Trotz aller Beteuerungen pakistanischer Politiker, die alten Verbindungen seien gekappt, betreibt das Land weiter eine doppelbödige Politik. Es ist Verbün- deter der USA und Helfer ihrer Feinde.                                                                                                           Dafür scheint es nun viele neue Belege zu geben. In den Dokumenten wird deutlich, dass der pakistanische Geheimdienst der vermutlich wichtigste außerafghanische Helfer der Taliban ist. Der Krieg gegen die afghanischen Sicherheitskräfte, die USA und ihre Isaf-Verbündeten wird noch immer aus Pakistan heraus geführt. Das Land bietet den Rückzugsraum für alle feindli- chen Kräfte und ist deren Aufmarschbasis. Über die pakistanisch-afghanische Grenze strömen die neuen Rekruten der Taliban, darunter gefürchtete ausländische Kämpfer, zu denen inzwi- schen auch Islamisten aus Europa gehören.

      Laut dem Logbuch des Afghanistan-Kriegs sind ISI-Abgesandte dabei, wenn sich Komman- deure der Aufständischen zum Kriegsrat treffen, und geben sogar präzise Mordbefehle. Etwa gegen den afghanischen Präsidenten Hamid Karzai. Am 21. August 2008 zum Beispiel. In einer festgehaltenen Warnung heißt es lapidar: "Colonel Mohammad Yusef vom ISI hat den Talib Maulawi Izzatullah angewiesen, dafür zu sorgen, dass Karzai ermordet wird."                                  Eine Sonderrolle spielt in den ISI-Dokumenten der ehemalige pakistanische Geheimdienst-Chef Hamid Gul. Gegenüber westlichen Medien zeigte sich Gul nach seinem Ausscheiden als eine Art Propagandist der Taliban. Und auch in den jetzt vorliegenden Dokumenten taucht er als wichtiger Helfer auf, einmal sogar als "ein Anführer" der Taliban. In einem Bedrohungsbericht vom 14. Januar 2008 wird behauptet, er habe die geplante Entführung von Uno-Mitarbeitern auf dem Highway Nr. 1 zwischen Kabul und Dschalalabad koordiniert. Gul befiehlt den Memos zufolge Selbstmordattentate. Er wird in den Papieren auch als einer der wichtigsten Waffenlie- feranten der Taliban beschrieben. So erwähnt ein Bericht eine Fahrzeugkolonne von 65 Last- wagen mit Munition, die Gul den Taliban organisiert habe. Anderswo ist die Rede davon, dass der ISI 1000 Motorräder an die Haqqanis geschickt oder 7000 Waffen in die Grenzprovinz Kunar geliefert habe - darunter Kalaschnikows, Mörser und Raketen vom Typ Strella.

      An dieser Einschätzung hegen die Verfasser allerdings selbst Zweifel. Derlei Unsicherheit ist oft nachzulesen im nun vorliegenden Logbuch des Krieges, sie offenbart eine große Schwäche des US-Nachrichtenwesens. Das Weiße Haus erklärte zu Pakistan auf Anfrage: "Der Status Quo ist nicht akzeptabel, weshalb sich die Vereinigten Staaten so auf diese Herausforderung kon- zentrieren. Pakistan bewegt sich in die richtige Richtung - aber es muss mehr getan werden. Die sicheren Rückzugsorte für gewalttätige extremistische Gruppen innerhalb Pakistans stellen weiter eine inakzeptable Bedrohung für die USA, Afghanistan und das pakistanische Volk dar, das sehr unter Terrorismus gelitten hat. Die pakistanische Regierung - und Pakistans Militär und Geheimdienste - müssen ihren strategischen Schwenk gegen gewalttätige extremistische Gruppen innerhalb ihres Staatsgebietes fortsetzen und weiter in der Offensive bleiben."

      Agenten in der Datenflut: Die Schwächen der US-Geheimdienste

      Die Geheimdienste ertrinken mittlerweile in der Datenflut. Aus Angst vor Versäumnissen, wie sie vor den Anschlägen am 11. September 2001 vorkamen, scheint nun jeder Analyst blind alles zu melden. CIA Sicherheitsexperten klagen außerdem schon lange, dass sich die zahllosen Mel- dungen zu stark auf die Absichten und Bewegungen des Gegners konzentrieren. In Afghanis- tan also auf die Taliban. Viel zu viele Analysten, viel zu viele Aufklärungsflüge scheinen dem Auftrag zu dienen, die Hierarchie der Netzwerke von Aufständischen nachzuzeichnen und Lis- ten anzulegen, welche Gegner gefangen oder getötet werden sollten. Pausenlos sammeln die Geheimdienstler Aussagen örtlicher Informanten - deren Zuverlässigkeit oft von ihrem Wunsch übertroffen wird, den US-Gesandten zu gefallen. Zu kurz kommen aber die großen, die wichti- geren Fragen: Der Schutz afghanischer Zivilisten, die Analyse des politischen Umfeldes, die Suche nach Lösungsmöglichkeiten für den Endloskonflikt. So zeigen die vielen tausend gehei- men Dokumente ganz sicher vor allem eins - nach fast neun Jahren ist der Sieg in diesem Krieg ferner denn je.

      Alles zu den Afghanistan-Protokollen lesen Sie im neuen SPIEGEL.

      siehe  http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,708311,00.html                                                       http://www.spiegel.de/thema/afghanistan_krieg/                                                                                         http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,708507,00.html                                                                     http://www.n-tv.de/politik/politik_kommentare/Afghanen-und-pommersche-Musketiere-article1095436.html             http://www.tagesschau.de/ausland/wikileaks106.html                                                                                                 http://www.tagesschau.de/ausland/wikileaks112.html                                                                                               http://www.tagesschau.de/ausland/wikileaks114.html                                                                                                 http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1019898                                                                                       http://www.zeit.de/news-nt/2010/7/26/iptc-bdt-20100726-319-25717184xml                                         http://www.handelsblatt.com/politik/international/afghanistan-geheimakten-der-ganze-vorgang-amuesiert-mich-au sserordentlich;2624662                                                                                                   http://www.focus.de/politik/ausland/afghanistan-dokumente-wikileaks-gruender-legt-sich-mit-weltmacht-an_aid_53 4356.html                                                                                                                             http://derstandard.at/1277338963880/Task-Force-Wikileaks-gemeinsam-mit-Spiegel-New-York-Times-und-Guardian http://www.taz.de/1/netz/netzpolitik/artikel/1/doppelter-triumph/                                                                                 http://www.taz.de/1/politik/amerika/artikel/1/strategie-der-verharmlosung/                                                             http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/die-schmutzige-realitaet/                                                                 http://www.dw-world.de/dw/episode/0,,5767913,00.html                                                                                             http://www.mdr.de/nachrichten/7519933.html                                                                                                             http://www.nzz.ch/nachrichten/international/afghanistan_1.6882811.html                                                                 http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/23/0,3672,8093367,00.html                                                                                 http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1019340/Wikileaks-Enthuellung-im-Internet#/beitrag/video/1019340/ Wikileaks-Enthuellung-im-Internet                                                                                                                             http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1018344/Wikileaks-Angriff-rechtfertigen#/beitrag/video/1018344/Wiki leaks-Angriff-rechtfertigen                                                                                                                                           http://www.faz.net/s/Rub510A2EDA82CA4A8482E6C38BC79C4911/Doc~E417946A71DBA431387D8E364B4820764~ATpl ~Ecommon~Scontent.html                                                                                                                                         http://www.welt.de/politik/ausland/article8656889/Wikileaks-legt-fast-100-000-Geheimnisse-offen.html                     http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Politik/Artikel,-Geheim-Akten-bringen-Obama-neue-Prob leme-_arid,2204373_regid,2_puid,2_pageid,4290.html                                                                                                 http://www.n-tv.de/politik/Opposition-will-die-Wahrheit-article1140661.html                                                               http://www.welt.de/politik/ausland/article8677827/Wikileaks-Coup-zeigt-die-Ohnmacht-der-Isaf-Truppen.html         http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-07/afghanistan-wikileaks-obama                                                                 http://www.tagesspiegel.de/politik/fuer-washington-bleibt-der-einsatz-alternativlos/1892008.html                             http://www.handelsblatt.com/politik/international/wikileaks-hektische-suche-nach-dem-maulwurf;2625628             http://www.n-tv.de/politik/US-Regierung-wiegelt-ab-article1146836.html                                                                     http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/in-einem-neuen-licht/                                                                             http://www.tagesspiegel.de/meinung/ich-bin-ein-aktivist-fuer-information/1891928.html                                           http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/usa-erste-spur-im-fall-der-veroeffentlichten-geheimakten-zum-afgh anistan-einsatz_aid_535063.html                                                                                                                                 http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-07/presseschau-wikileaks-afghanistan                                                           http://www.n-tv.de/politik/Deutsche-gaben-Hinweise-article1176851.html                                                                  

      Zwei US-Soldaten in Afghanistan entführt

      Die Nato vermisst in Afghanistan zwei Soldaten - und die Taliban brüsten sich damit, sie gekidnappt zu haben. Eine offizielle Bestätigung zur Nationalität der Verschleppten steht noch aus. Doch im lokalen Rundfunk bitten die Amerikaner um Hinweise und bieten bis zu 20.000 Dollar Belohnung.

      http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,708326,00.html                                                                   http://www.n-tv.de/politik/Taliban-entfuehren-US-Soldaten-article1131296.html                               http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/12/0,3672,8093164,00.html                                                           http://www.sueddeutsche.de/politik/afghanistan-taliban-entfuehren-us-soldaten-1.979421           http://www.nzz.ch/nachrichten/international/taliban_melden_gefangennahme_eines_us-soldate n_1.6857233.html                                                                                                                                                   http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/afghanistan-us-soldaten-in-den-haenden-der-tali ban_aid_534008.html                                                                                                                                          

      Entführung durch Taliban: Nato sucht verschleppte US-Soldaten

      Das Schicksal der zwei von Taliban gekidnappten US-Soldaten ist ungewiss. Möglicherweise ist nur noch einer von ihnen am Leben - die Suche nach den Amerikanern läuft auf Hochtouren.

      http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,708365,00.html                                                                   http://www.tagesschau.de/ausland/talibanentfuehrung102.html                                                             http://www.welt.de/politik/ausland/article8632938/Taliban-toetet-einen-der-vermissten-US-Soldat en.html                                                                                                                                                                    

      Attacke in pakistanischen Stammesgebieten: US-Drohne tötet mehr als ein Dutzend Menschen

      Bei einem Drohnen-Angriff der US-Armee sind in Pakistan mindestens 16 mutmaßliche Extre- misten getötet worden. In Afghanistan fielen mehrere US-Soldaten einem Bombenangriff zum Opfer.

      http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,708288,00.html                                                                   http://www.tagesschau.de/ausland/wikileak102.html                                                                                

      Bundeswehr in Afghanistan: Wehrbeauftragter beklagt dramatisch schlechte Truppenausrüstung

      Der Wehrbeauftragte des Bundestags schlägt Alarm: Die Ausrüstung der Bundeswehr in Afghanistan sei in einem dramatischen Zustand, warnt Hellmut Königshaus. Die Schuld gibt er der deutschen Bürokratie - und fordert: Sicherheit muss Vorrang haben vor Vorschriften.

      http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,707998,00.html                                                                

      Ministerium weist Klage über Ausrüstungsdrama zurück

      Zu wenig Munition, fehlende Feldbetten, wochenlang das gleiche Essen: Der Wehrbeauftragte des Bundestags hat Ausrüstungsmängel bei der Bundeswehr in Afghanistan beklagt - doch das Verteidigungsministerium wiegelt ab. Die Behörde arbeite ständig an Verbesserungen.

      http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,708151,00.html                                                                   http://www.n-tv.de/politik/Koenigshaus-knickt-nicht-ein-article1128216.html                                   http://www.n-tv.de/politik/Anschlag-auf-Bundeswehr-article1086581.html                                           http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/0/0,3672,8092960,00.html                                                               http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1074524/Guttenberg-Bessere-Ausruestung-noeti g#/beitrag/video/1074524/Guttenberg-Bessere-Ausruestung-noetig                                                    

      Taliban Offensive nahe Kunduz: Herausfordern, hinrichten, herrschen

      Die Gewalt im Süden des Bundeswehrstützpunkts Kunduz eskaliert. Taliban haben eine Poli- zeiwache attackiert, sechs Polizisten enthauptet - als Zeichen der neuen Stärke. Die Region Baghlan droht von den Radikalen überrannt zu werden, die westlichen Truppen schlagen mit Kommandoaktionen zurück.

       http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,707683,00.html

      "Man kann in Afghanistan nicht siegen"                   Pakistan unterstützt offen die Taliban-Faschisten   

      Im Kampf war der Feind unsichtbar, beim Einkauf lief man sich über den Weg: Als junger Sowjetsoldat war Alexej Tukalkin in Afghanistan. Auf einestages erzählt er von seinem Einsatz im Kriegsgebiet, wieso der Kampf dort aussichtslos ist - und warum er am liebsten im Land geblieben wäre.

      http://einestages.spiegel.de/static/authoralbumbackground/11381/_man_kann_dort_nicht_sieg en.html                                                                                                                                                                     http://www.focus.de/politik/ausland/geheimdokumente-pakistan-unterstuetzt-taliban_aid_53428 6.html                                                                                                                                                                       http://www.n-tv.de/politik/dossier/ISI-hilft-seit-Jahren-den-Taliban-article1137681.html                  

      Schießerei in Ausbildungslager: Afghanischer Soldat tötet zwei US-Zivilisten

      Auf einem Schießplatz im Norden Afghanistans hat ein einheimischer Soldat mehrere Men- schen getötet. Er erschoss zwei Zivilisten aus den USA und einen afghanischen Soldaten. Die Hintergründe der Tat waren zunächst noch unklar.

      http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,707610,00.html  

      Ban Ki Moons Flugzeug wird umgeleitet

      Die Taliban versuchen alles, um den internationalen Afghanistan-Gipfel zu stören: Wegen eines Raketenangriffs auf den Flughafen in Kabul musste das Flugzeug, in dem Uno-Generalsekretär Ban saß, andernorts landen. Manche Politiker konnten wegen des Terrors gar nicht kommen.

      http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,707433,00.html              

      Afghanistan-Konferenz: Wunschkonzert in Kabul

      Die Nato-Außenminister geben sich auf der Afghanistan-Konferenz in Kabul Illusionen hin: Angeblich wird die Korruption endlich bekämpft, die Regierung arbeitet solide, der Abzug erfolgt 2014. Doch die Realität sieht anders aus - Nutznießer ist am Ende Präsident Karzai, der seine Macht betonieren will.

      http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,707564,00.html    

      Weichenstellungen in Kabul: Was die Afghanistan-Konferenz beschlossen hat

      Die Übergabe der Verantwortung an afghanische Sicherheitskräfte bis 2014, ein mehrere hundert Millionen Dollar schweres Aussteigerprogramm für Taliban: Auf der Afghanistankon- ferenz haben sich Teilnehmer wichtige Vorhaben der Regierung Karzai gebilligt.

      http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,707519,00.html                                                                 http://www.n-tv.de/politik/Afghanen-wollen-uebernehmen-article1091271.html                                

      Stunden der Wahrheit

      In der Debatte über Amerikas Kriege fällt jetzt häufiger ein Name, den Barack Obama fürchten muss. Es ist der Name des 36. Präsidenten der Vereinigten Staaten, Lyndon B. Johnson. Johnson, ein Demokrat wie Obama, ein energischer Reformer wie er, scheiterte letztlich am Engagement amerikanischer Truppen in der Welt; der Vietnam-Krieg hat verhindert, dass er als einer der herausragenden US-Präsidenten in die Geschichte des 20. Jahrhunderts eingehen konnte. 

      http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,707318,00.html  

      Die andere Seite der WikiLeaks Veröffentlichung: Hunderte afghanische Informanten in Lebensgefahr Datenleck angeblich identifiziert: Pentagon schaltet das FBI ein                                                                     US-Behörden setzen WikiLeaks Aktivisten unter Druck                                                                              Pentagon will die Geheimakten zurück haben           US-Regierung verbietet GI´s Zugriff auf WikiLeaks  Auch deutsche Medien greifen WikiLeaks massiv an

      Die Geheimakten über den Afghanistan-Krieg offenbaren nicht nur ein umfassendes Bild vom Krieg - sie bringen auch viele hundert Informanten in Lebensgefahr. Das Kabuler Außen- ministerium sieht ein "echtes Risiko". Nur kurze Recherchen in den auf der Website WikiLeaks veröffentlichten Akten genügten, um dutzende Namen von Afghanen zu finden, die den USA und ihren Alliierten detaillierte Informationen geliefert hätten, berichtete die britische Zeitung "The Times". In einem Dokument aus dem Jahr 2008 werde etwa ein ausführliches Gespräch mit einem Taliban-Kämpfer wiedergegeben, der zu den Alliierten überlaufen wolle und auch die Namen anderer solcher Kandidaten nenne.                                                                                                  WikiLeaks-Gründer Julian Assange hatte nach der Veröffentlichung von rund 77.000 US-Doku- menten gesagt, diese seien auf Namen von Informanten geprüft worden, um diese nicht in Gefahr zu bringen. 15.000 weitere Akten seien zum Informantenschutz zurückgehalten worden. Die Veröffentlichung stelle "sicherlich ein echtes Risiko und eine Gefahr für das Leben und die körperliche Unversehrtheit vieler Afghanen" dar, sagte ein hochrangiger Vertreter des afgha- nischen Außenministeriums, der nicht genannt werden wollte, der "Times". "Die USA sind sowohl moralisch als auch rechtlich verantwortlich für jedes Leid, das durch die undichten Stellen bei Einzelpersonen verursacht wird." Letztlich werde die Veröffentlichung zur Folge haben, dass die USA und ihre Alliierten noch weniger Informanten in Afghanistan finden wür- den.                                                                                                                                                                          

      Die Regierung Obama macht Ernst mit ihrer Offensive gegen WikiLeaks. Ein US-Programmierer wurde mehrere Stunden am Flughafen Newark festgesetzt und befragt - kürzlich hatte er bei ei- ner Konferenz Plattformgründer Assange vertreten. Schon seine Abreise aus den Vereinigten Staaten vor zwei Wochen glich einer Flucht. Der US-Programmierer Jacob Appelbaum hatte bei der Hackerkonferenz "Hope" in New York den WikiLeaks-Gründer Julian Assange vertreten und sich so öffentlich als Aktivist der Plattform präsentiert, sich selbst als "Freiwilligen" bezeichnet - und erklärt, zum Archiv der Whistleblower und deren Einsendetechnologie habe er keinen Zugang. Nach seinem Vortrag bei der "Hope"-Konferenz legte er einen filmreifen Ab- gang hin: Ein Doppelgänger lenkte die Konferenzbesucher ab, er selbst entwich zum Flugha- fen. Und flog eilig außer Landes - nach Deutschland.                                                                               siehe  http://www.n-tv.de/politik/Hunderte-Informanten-in-Gefahr-article1150736.html                                             http://www.n-tv.de/politik/Daten-Leck-angeblich-bekannt-article1168671.html                                                           http://www.n-tv.de/politik/US-Armee-erlebt-blutigsten-Monat-article1172561.html                                                       http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,709446,00.html                                                                                     http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,709355,00.html                                                                                       http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/28/0,3672,8095452,00.html                                                                                 http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-08/afghanistan-pentagon-wikileaks                                                               http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,710471,00.html                                                                             http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5jONnvzNJLaCfp98EB7PatzRDa2Ug                                       http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/586091/index.do?_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/index.d o                                                                                                                                                                                 http://derstandard.at/1280984107570/US-Regierung-fordert-von-WikiLeaks-Afghanistan-Dokumente                          

       

       

      siehe auch Berichte aus dem Mutterland des islamischen Faschismus                                                                      www.brakhage.info/iran-01   und folgende Seiten

       

                                                                                                                                   Weiter Blauhelmsoldaten in Darfur: UN verlängert Friedensmandat

      Die Vereinten Nationen beschließen einstimmig eine Fortsetzung der Friedensmission im Sudan. Zwei Millionen Flüchtlinge in der Provinz Darfur sind auf regelmäßige Hilfslieferungen angewiesen. Der UN-Sicherheitsrat hat das Mandat der Friedenstruppen in der sudanesischen Unruheprovinz Darfur um ein Jahr verlängert und ein Ende der Gewalt gefordert. Die Friedens- truppen müssten dem Schutz der Zivilbevölkerung Vorrang einräumen, heißt es in einer ein- stimmig verabschiedeten Resolution. Sie müssten dafür sorgen, dass Hilfslieferungen sicher, rechtzeitig und ungehindert zu den rund zwei Millionen Flüchtlingen kommen.                                Der Sicherheitsrat forderte zudem die Regierung in Khartum auf, damit aufzuhören, die Arbeit der UNAMID, der gemeinsamen Truppen von UN und Afrikanischer Union, zu behindern. Der UNAMID gehören knapp 22.000 Soldaten und Polizisten an. Immer wieder werden in der Pro- vinz Darfur ausländische Helfer und Touristen entführt und militärische Gefechte gegen die UN-Truppen aufgenommen, um im Namen des radikalen Islam ungehinderter den Völkermord an Volks-Minderheiten durchführen zu können. Zuletzt waren zwei Deutsche von Entführung betroffen. Die Mitarbeiter des Technischen Hilfswerkes sind jedoch inzwischen wieder frei.

      Seit Beginn des Bürgerkrieges in Darfur 2003 wurden nach Schätzungen der Vereinten Natio- nen (UN) bis zu 300.000 Menschen getötet. Rebellen werfen der Zentralregierung vor, die Regi- on zu benachteiligen. Die Regierung in Khartum geht von rund 10.000 Todesopfern aus. Die Friedensgespräche in Katar zwischen der Regierung und Rebellen machen wenig Fortschritte, zumal die beiden wichtigsten Rebellengruppen nicht teilnehmen.                                                         siehe  http://www.n-tv.de/politik/UN-verlaengert-Friedensmandat-article1175561.html                                          

       

                                                                                                                                   Terror in Bagdad und Kut: Dutzende sterben im Irak                                                                                 Wie immer sind die meisten Opfer der islamischen Faschisten Frauen und Kinder                                    

      Bei mehreren Anschlägen im Irak kommen Dutzende Personen ums Leben. In Kut sterben min- destens 30 Menschen nach zwei Explosionen, in Badgad wird ein Kontrollpunkt angegriffen, mehrere Polizisten kommen um. Bei einem Doppelanschlag im Irak sind mindestens 30 Men- schen getötet und 80 weitere verletzt worden. Nach Angaben der Polizei explodierten in der 160 Kilometer südlich von Bagdad gelegenen Stadt Kut am frühen Abend zeitgleich zwei Autobom- ben. In der Hauptstadt starben neun Angehörige der Sicherheitskräfte durch einen Angriff mut- maßlicher Extremisten.                                                                                                                                         "Zu uns wurden 30 Leichen und 80 Verletzte gebracht", sagte ein Mitarbeiter der Notaufnahme an der Klinik von Kut. Augenzeugen berichteten von mehreren Frauen und Kindern unter den Opfern. Laut Polizei explodierten die beiden Bomben zeitgleich im Geschäftsviertel der Stadt. Sie waren in zwei im Abstand von etwa zehn Metern geparkten Autos versteckt. Durch die Wucht der Detonation gingen zahlreiche Scheiben zu Bruch, mehrere Fahrzeuge wurden zer- stört. Die Straßen waren blutüberströmt. Über die möglichen Täter war zunächst nichts bekannt.

      In der irakischen Hauptstadt Bagdad starben nach Angaben des Innenministeriums fünf Poli- zisten und vier weitere Angehörige der Sicherheitskräfte bei einem Angriff auf einen Kontroll- punkt im westlichen Stadtviertel Mansur. Ein Ministeriumsvertreter machte Mitglieder des Terrornetzwerks Al-Kaida für die Tat verantwortlich. Al-Kaida bekannte sich auf der islamis- tischen Internetseite Hanein auch zu der Anschlagsserie am vergangenen Donnerstag im Norden Bagdads, bei der 16 Menschen getötet und 14 weitere verletzt wurden. In allen Fällen hatten die Täter die Flagge "Islamischer Staat Irak" gehisst, dessen Errichtung sich mehrere Gruppen von Aufständischen zum Ziel gesetzt haben.

      Die Gewalt im Irak hatte zuletzt wieder deutlich zugenommen. Im Juli wurden durch Anschläge und Unruhen laut irakischer Regierung 535 Menschen getötet - so viele wie seit mehr als zwei Jahren nicht. Die USA, die Ende August ihren Kampfeinsatz in dem Land nach gut sieben Jahren beenden wollen, zweifeln diese Zahlen an und sprechen von insgesamt 222 Toten.          siehe    http://www.n-tv.de/politik/Dutzende-sterben-im-Irak-article1195006.html                                                    

       

                                                                                                                                   Neue islamisch-fundamentalistische Absurditäten       

      80.000 Flaschen: Scharia-Polizei vernichtet Bier

      Islamische Sittenwächterinnen haben im Norden Nigerias 80.000 Bierflaschen zerstört, um das Alkoholverbot durchzusetzen. Die islamischen Polizistinnen, rund ein Dutzend verschleierte Frauen von der sogenannten Scharia-Polizei Hisbah, zerschlugen in der Stadt Kano mit Stöcken die Flaschen, begleitet von Rufen "Gott ist groß". An der Veranstaltung zur Stärkung der im Norden verbreiteten Scharia-Gesetzgebung nahmen auch Behördenvertreter teil. Kano ist die Hauptstadt des gleichnamigen nigerianischen Bundesstaates.                                                 Das Bier war am Wochenende beschlagnahmt worden, als die Flaschen aus dem christlich geprägten Süden des Landes nach Kano geliefert wurden, wie die Hisbah-Chefin Saidu Duka- wa sagte. Obwohl Alkoholgenuss in Kano verboten ist, werden Lokale in dem von Christen dominierte Viertel Sabongari mit Bier beliefert. Im Norden des Landes wenden etwa zwölf Staa- ten das islamische Scharia-Recht an - und brechen damit vielfach die UNO-Menschenrechts- charta.                                                                                                                                                                      siehe  http://www.n-tv.de/panorama/Scharia-Polizei-vernichtet-Bier-article1197386.html                                        

       

                                                                                                                                                                   Islamische Faschisten / Terroristen wollen ihre unerwünschte Islamschule nach NRW verlegen, weil sie in Niedersachsen zu aufmerksam vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Dabei haben wir schon hinreichend Probleme wegen der König Fahd Akademie in Bonn, die vom Verfassungsschutz konsequent überwacht wird, weil sie im zwingenden Verdacht steht eine ideologische Kaderschmiede für islamische Terroristen zu sein.

      Islamschule ist in NRW ein ungebetener Gast

      Die Islamschule des Vereins „Einladung zum Paradies“ hat ihren Umzug nach NRW bekannt gegeben. Der Verein stehe im Widerspruch zur demokratischen Grundordnung, sagt der Ver- fassungsschutz. Doch warum wird er überhaupt beobachtet?                                                               Salafismus ist nach Einschätzung des NRW-Verfassungsschutzes eine islamistische Strö- mung, (siehe auch: Der Islam ist keine Religion  - www.brakhage.info/einefragederehre-28 und www.brakhage.info/einefragederehre-30 Der Islam, eine Geschichte von Intoleranz und Unter- drückung) die die Anwendung von Gewalt nicht grundsätzlich ablehnt. Die Landesbehörde hat deshalb den Umzug einer umstrittenen Islamschule von Braunschweig nach Mönchenglad- bach ins Visier genommen.                                                                                                                                Konkret geht es um die Islamschule des Vereins „Einladung zum Paradies“, die nach Ein- schätzung des niedersächsischen Verfassungsschutzes den geistigen Nährboden für Terro- rismus bereitet. Dass die Salafisten nach NRW abwandern wollen, registriert man deshalb im Norden mit Erleichterung. „Wir haben ein Problem weniger“, konstatierte Sprecherin Maren Brandenburger. Ziel des in der Schule gelehrten Salafismus sei ein autoritär, rigider Gottesstaat, wie er in der Frühzeit des Islam herrschte. Zitat: “Für uns gibt es drei Feinde. Der Feind Nummer eins sind die Christen. Der zweite Feind sind ebenfalls die Christen. Der Feind Nummer drei sind abermals die Christen. Wir werden diesen Feind auf ewig mit Waffen bekämpfen in Nachahmung der frommen Tradition des Propheten. Die (muslimischen) Eltern haben ihre Kinder so zu erziehen, dass sie wieder eine Generation von Eroberern werden."

      „Der Verein des bekannten Salafisten Muhamed Ciftci steht im Widerspruch zu unserer demo- kratischen Grundordnung.“ Ciftci war am Mittwoch nicht zu erreichen.                                               Mehrfach hatte der Imam in der Vergangenheit beteuert, jede Form von Gewalt zu verurteilen. Schüler müssten vor ihrer Ausbildung sogar eine „Bekenntniserklärung gegen Extremismus“ und ein Führungszeugnis abgeben, sagte er im April 2009 der Braunschweiger Zeitung. Auch der Koran spreche klar gegen Zwangsehen und Ehrenmord.                                                                   Dass ihm die Geheimdienste nicht so recht glauben wollen, beruht auf verschiedenen Vor- kommnissen. So verkehrte ein damals 15-jähriger Braunschweiger, der für die inzwischen zu langen Haftstrafen verurteilten Terroristen der Sauerland-Gruppe Zünder nach Braunschweig transportierte, in der Gemeinde. Dazu Ciftci in der gleichen Ausgabe: „Als wir davon erfuhren, bekam er sofort Hausverbot.“ Man habe von sich aus den Verfassungsschutz verständigt. Genannt werden in dem Bericht auch Kontakte zu einem jungen Braunschweiger, der 1997 in israelische Haft kam, weil er sich für die Hisbollah in die Luft sprengen wollte. Damals existierte die Gemeinde noch nicht in der heutigen Form. Zudem tauchten drei tunesische Studenten der TU Braunschweig in den internationalen Terrorismus ab. Ob Kontakt zu der Gemeinde bestand und wie eng dieser war – darüber schweigen Polizei und Geheimdienste. Für Günter Heiß, den Präsidenten des nie- dersächsischen Verfassungsschutzes, ist die Region Braunschweig laut BZ ein „wichtiger Netzknotenpunkt in der islamistischen Szene“.

      In NRW sieht man der „Einladung zum Paradies e.V.“ und dem durch ihn progagierten Salafis- mus jedenfalls mit gemischten Gefühlen entgegen. „Die Sicherheitsbehörden nehmen diese Ideologie bundesweit sehr ernst“, betonte Verfassungsschutz-Chefin Mathilde Koller am Mitt- woch. Salafismus verlange von Muslimen, sich in Glauben, religiöser Praxis und Lebensfüh- rung ausschließlich an den Prinzipien von Koran und Sunna („Prophetentraditionen“) auszu- richten. Man wolle verhindern, so Koller, „dass gerade junge Menschen durch die in dem künf- tigen Missionszentrum vermittelte Ideologie radikalisiert werden. Zudem sprechen die Sicher- heitsbehörden von frauenfeindlichen Tendenzen. Im letzten Januar wären bei einer bundes- weiten Razzia in Moscheen Bücher gefunden worden, in denen die Züchtigung von Frauen als gerechtfertigt angesehen wird, wenn keine Knochen gebrochen oder blaue Flecken auf dem Körper hinterlassen würden.“ Eben die übliche islamisch fundamentalistische Heuchelei: Wenn nichts bewiesen werden kann, hat der Täter immer richtig gehandelt.

      Unterdessen hat die Stadt Mönchengladbach den Umbau des Gebäudes mit etwa 1000 qm Fläche, das bereits als Moschee genutzt wird, mit Verweis auf das Baurecht gestoppt. Begrün- dung: Bei einem Ortstermin sei ermittelt worden, dass genehmigungspflichtige Änderungen durchgeführt wurden, die bisher nicht beim Fachbereich Bauordnung beantragt worden seien. Nach Eingang entsprechender Anträge werde geprüft, ob eine Genehmigung erteilt werden kann.                                                                                                                                                                          siehe    http://www.derwesten.de/nachrichten/Islamschule-ist-in-NRW-ein-ungebetener-Gast-id3410042.html        

       

                                                                                                                                                                   Typisch für die islamischen Faschisten in Afghanistan, Pakistan, Deutschland oder sonstwo in der Welt: Mit großem Vergnügen töten die “heldenhaften Freiheits- kämpfer” wehrlose Zivilisten, Frauen und Kinder, Greise und unbeteiligte, wider- standsunfähige Passanten, die sich nur durch Zufall zur falschen Zeit am falschen Platz aufhielten und so zu Mordopfern wurden. AlKaida und Taliban, Hisbollah und Hamas und ihre verbrüderten Terroristen sind eben echte Nazis, handeln wie die Waffen-SS der klassischen deutschen Faschisten, - und somit gehören Ärzte und Mitarbeiter internationaler Hilfsorganisationen, die humanitäre Hilfe für das leiden- de Volk realisieren, zu den bevorzugten Zielen für Mordanschläge.                           

      Möge Allah die Täter samt ihren Familien und alle ihre Verwandten und Nachfahren mit Hunger und Elend, mit unheilbaren Krankheiten strafen, sie mit Unfruchtbarkeit schlagen und auf alle Zeiten von Erlösung und Paradies verbannen.

      Macht keine Gefangenen bei Taliban- und AlKaida-Faschisten -  tötet sie alle

      Offenbar sechs Deutsche in Afghanistan getötet       Ärzte von Kugeln durchsiebt                                        Taliban bekennen sich zur Ermordung                       

      Die von Kugeln durchsiebten Leichen von sechs Deutschen sind in Afghanistan von der Polizei gefunden worden. Sie seien zusammen mit zwei Amerikanern und zwei Afghanen in einem ent- legenen Berggebiet im Nordosten des Landes getötet worden, teilte der Polizeichef von Badachschan im bergigen Nordosten des Landes mit. Die amerikanische Botschaft in Kabul teilte mit, es gebe Grund zu der Annahme, dass zwei Amerikaner unter den Getöteten seien. "Wir können keinerlei Details bestätigen", sagte Botschaftssprecherin Caitlin Hayden. Ein Spre- cher des Bundesaußenministeriums sagte, die deutsche Botschaft gehe den Berichten nach und überprüfe sie. Der Tod von Deutschen könne bislang nicht bestätigt werden.
      Nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP handelt es sich bei den Getöteten um Ärzte. Der einzige Überlebende habe berichtet, dass die Gruppe vor allem aus Augenärzten bestan- den habe, wurde der Polizeischef des Gebiets zitiert. Sie seien auf dem Weg in die Nach- barprovinz Nuristan gewesen. Die Mediziner seien am letzten Tag der Reise von einer Gruppe Bewaffneter angehalten worden. Diese hätten sie in einer Reihe aufgestellt und erschossen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa hat die Gruppe - unter ihnen drei Frauen - im Grenzgebiet zu Pakistan gezeltet. Der Überfall soll demnach bereits vor zwei Wochen gesche- hen sein. Da die Gegend aber so abgelegen sei, habe die Polizei die Leichen erst am Donners- tag entdeckt. Sie seien anhand ihrer Pässe identifiziert worden. Die Taliban bekennen sich zu der Tat: Sie hätten "neun christliche Missionare" getötet, sagt ein Sprecher.                                      siehe 
      http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistan2078.html                                                                             http://www.focus.de/politik/ausland/hindukusch-sechs-deutsche-aerzte-in-afghanistan-erschossen_aid_538813.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/31/0,3672,8097023,00.html                                                                               http://www.derwesten.de/nachrichten/Offenbar-sechs-Deutsche-in-Afhanistan-getoetet-id3452028.html                     http://www.n-tv.de/politik/Sechs-Deutsche-erschossen-article1221841.html                                                             http://www.n-tv.de/politik/Aerzteteam-in-Afghanistan-getoetet-article1221841.html                                                   http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,710649,00.html                                                                                   http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,710713,00.html                                                                                     http://www.sueddeutsche.de/politik/afghanistan-gewalt-gegen-zivilisten-leichen-von-sechs-deutschen-entdeckt-1.98 5442                                                                                                                                                                           http://www.welt.de/politik/ausland/article8869680/Taliban-bekennen-sich-zur-Ermordung-deutscher-Aerzte.html     http://www.abendblatt.de/vermischtes/article1592488/Sechs-deutsche-Aerzte-von-Taliban-erschossen.html             http://www.rp-online.de/panorama/ausland/Taliban-erschiessen-sechs-Deutsche_aid_891079.html                           http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5jUQkhAKN1JuTTRMLsS0ASjtsl3OQ                                     http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-08/afghanistan-ueberfall                                                                               http://www.tagesspiegel.de/politik/polizei-sechs-deutsche-in-afghanistan-erschossen/1899156.html                         http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/leichen_aerzte_afghanistan_1.7125251.html                                                 http://www.mdr.de/nachrichten/7554171.html                                                                                                             http://derstandard.at/1280984200863/Acht-auslaendische-Aerzte-erschossen                                                             http://diepresse.com/home/panorama/welt/586175/index.do?_vl_backlink=/home/panorama/welt/index.do             http://kurier.at/nachrichten/2022255.php                                                                                                                    

 

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