mail to
zurück
weiter

Diese Website ist optimiert auf Microsoft Internet Explorer  -  andere Browser können u.U. verfälschte Darstellungen liefern

Gammelfleisch -

oder das Paradies der Psychopathen im Internet

Ich kann durchaus verstehen, dass Ihnen das jetzt zu viel Text ist, um das alles zu lesen, auch wenn es noch so interessant und unterhaltsam sein könnte.                                        Das Internet ist ein für schnellen Konsum ausgerichtetes Medium.

Kein Problem, laden Sie sich doch den ganzen Text kostenlos als kleines Mini-e-book herunter, drucken Sie es aus und lesen Sie es ganz bequem zu Hause. Klicken Sie einfach auf den Download-Button, - viel Spaß beim Lesen

Wissen Sie, ich such mir ganz gerne ein bisschen Streit, denn ich bin so ein unbequemer Querdenker. Ich mach mir so meine Gedanken, so über jenes und alles, einfach so meine eigenen Gedanken, zum Weltgeschehen, und so, und zu den kleinen Dingen des Lebens, die alle betreffen und so ... aber eben auch mich und ... und Sie.                                                                                                                                                    
Na klar, nun bleiben Sie mal ruhig. Ich weiß doch selber, dass so was böse enden kann, dass alle glauben, es wäre besser nicht zu viel zu denken, sich keine Gedanken zu machen.

Ich bin doch nicht blöd.
Aber ich bin eben nicht wie ... na ja, wie Sie ... oder wie ihre Nachbarn, die sind ja ziemlich blöde, wissen Sie.
Nichts für ungut, Sie sind ja wahrscheinlich ganz okay, ... es sind meistens die anderen ... die sich keine Gedanken machen. Da ist ja auch nicht viel, außer schweigender Leere in verbiesterten Gehirnen.

Und ich hab eben auch Spaß daran, mir Streit zu suchen, Themen gibt’s ja jede Menge. Manchmal kann ich einfach nicht anders, das kommt einfach so, und dann kann ich nicht wieder aufhören.
Ist wie ne Sucht ... haste mal angefangen, findste kein Ende mehr ... ohne Ende ... geht immer weiter ... ganz von allein ... da oben im Kopf.

Iss ja auch kein Wunder......


Kennen Sie das noch?
Gammelfleisch – lassen Sie sich das mal auf der Zunge zergehen.

Nein, nein, ich meine nicht dieses ekelerregende Produkt krimineller Fleischgroßhändler, die mit allen Mitteln bemüht sind den Markt für Fleich- und Wurst-Produkte und den Ruf einer ganzen Branche restlos zu vernichten. Ich meine den eher philosophischen Ausdruck von Menschenverachtung hinter diesem Reizwort des vergangenen Jahres.

Nicht wahr, da wird einem schon mal ganz anders wenn man begreift, dass hier skrupellose Typen mit allen Mitteln nur an einem interessiert sind, nämlich aus Scheiße Geld zu machen.

Keine Sorge, ich werde Sie jetzt nicht mit diesem Thema quälen das schon in allen denkbaren Variatio- nen in den bundesdeutschen Medien hin und her gewälzt, besprochen, gesendet und gedruckt wurde. Das kennen Sie doch alles schon viel zu gut, darauf haben Sie schon mehr als einmal gekotzt, das haben Sie mit tiefem Unbehagen Tag für Tag zur Kenntnis genommen und nie gewusst wie Sie darauf eigentlich richtig reagieren sollen. Dünnschiss hilft da nicht viel weiter.

Immerhin beschränkt sich das ja längst nicht mehr auf die nächste Döner-Bude um die Ecke, vor deren Fleischmüll ich Sie schon vor fast einem Jahr hinreichend gewarnt habe. Wenn uns schon die islamischen Fundamentalisten nicht mit Koffer-Bomben und ungehemmtem Terror zum Islam bekehren können, wollen sie uns zumindest mit stinkendem Fleischmüll das Geld aus den Taschen stehlen. Inzwischen kotzen und ekeln wir uns vor Gammel-Obst und Gemüse, Gammel-Fisch und Gammel- Backwaren. Die Fantasie der kriminellen Großhändler kennt keine Grenzen und erst recht kein Erbarmen.

Gewöhnungsbedürftig sind da noch immer Gammel-Konzerne, die wie ein Haufen frischerbrochener Kotze stinkend an den weltweiten Börsen durch ihre Aufsichtsräte und Vorstände maximierte Aktien- gewinne einstreichen und in der globalisierten Wirtschaft ihre dreckigen Geschäfte betreiben, in allen Medien mit ihrer Skrupellosigkeit einer staunend entrüsteten Öffentlichkeit vorgeführt. Firmen wie z.B. Siemens, ehemals ein Markenzeichen bundesdeutscher Wertarbeit und Qualitätsprodukten auf dem elektrotechnischen Markt, heute der Inbegriff für Korruption und illegale Preisabsprachen, für skrupel- los verbrecherisches Management, ohne den Minimalkonsens wirtschaftlich-gesellschaftlicher Unter- nehmensverantwortung, ein Spiegelbild des Verfalls ethisch-moralischer Werte, ein Unternehmen geführt wie die Mafia.

Natürlich, da haben Sie recht.

Der Staat oder besser die Justiz haben doch reagiert, mehr als die Hälfte des Konzernvorstandes sind verhaftet und sitzen bereits im Knast, der international gute Ruf ist ruiniert, aber die Umsätze sind nach wie vor gestiegen wie die Aktienkurse. Am Ende wird wieder eine außergerichtliche Vereinbarung gegen Zahlung eines lächerlichen Bußgeldes mit gut bezahlten Anwälten, realitätsblinden Richtern und Staatsanwälten getroffen und dann heißt es grinsend: Weiter so.

Na schön, die 400 Millionen Euro Bußgeld wegen illegaler Kartelle werden die Bilanz etwas verhageln, aber so etwas tangiert den Aufsichtsrat nur am Rande.
Siemens wird globalisiert längst mit der gleichen Brutalität geführt wie die russische Mafia, die niedergemetzelten Opfer am Rand der Erfolgsstraße interessieren niemanden. Auf der Jahres-Aktionärs-Versammlung hören Sie nur scheinheilige Entschuldigungsphrasen und heuchlerische Beteuerungen von konsequentem Vorgehen gegen Rechtsbrüche und Korruption im Konzernvorstand. Der korrumpierte Aufsichtsrat erhält wie immer – wenn auch mit Abstrichen – seine geplante Entlastung, es ist alles auf einem guten Weg. Denn die Geschäfte mit Siemens waren immerhin gut und ertragreich für die Investoren.

Das ist es doch letztendlich worauf es in der globalisierten Wirtschaft ankommt.
So etwas nennt man heute einen Gammel-Konzern, stinkend wie die ekeligen Fleischabfälle die längst wieder in den Kreislauf des Handels integriert wurden.

Und wer trägt dafür die Verantwortung?

Die Politiker, die Volksvertreter, der Staat, die Lobbyisten oder der Bundesverband der Deutschen Industrie, der Vorstand der Deutschen Bank, die ja bekanntlich in jedem dreckigen Geschäft ihre Finger hat?

Nein, die Schuld tragen Sie selbst, Sie ganz persönlich.
Sie sind schuld, dass Siemens immer noch so verbrecherisch handeln kann, wie es das Management unbeeindruckt von öffentlichem Protest tut.

Warum?
Sind Sie wirklich so naiv?
Wer kauft denn nach wie vor Siemens Elektrogeräte und Handys, statt diese Marke konsequent zu boykottieren?
Ich habe keine Elektrogeräte von Siemens mehr in meinem Haushalt, und ich würde niemals ein Siemens-Handy kaufen.
Sie glauben und faseln doch sonst immer blauäugig naiv von der marktkontrollierenden Macht der Verbraucher, die jeden Produzenten durch konsequenten Nichtkauf abstrafen können. Das haben Sie dieses Mal aber völlig verpennt und verschlampt. Da werden Sie sich aber anstrengen müssen, und am besten fangen Sie noch heute damit an statt erst morgen.

Aber darauf wollte ich eigentlich nicht hinaus, denn es stinkt nicht nur ekelhaft in den Kühlhäusern der Fleischindustrie und den Vorstandsetagen der multinationalen Konzerne. Ich habe ja den Titel nicht ohne Hintergedanken obenan gestellt.

Ja, ja, ja, ich weiß schon, das haben Sie mir mal wieder gar nicht zugetraut, dass ich mir tatsächlich Gedanken mache über das was ich Ihnen da so vorsetze und schreibe. Aber ich krieg da Geld für, und da können Sie schon von mir erwarten, dass ich mir auch Gedanken mache.

Doch es stimmt schon, es stinkt mächtig und ekelig nach Scheiße und Kotze, und zwar im Internet.
Ich meine damit nicht einmal die Kinderpornoseiten und die in jüngster Zeit mal wieder enttarnten Nutzer solcher abartiger Widerwertigkeiten, die jetzt vor Gericht gestellt und wie gewohnt milde bestraft werden.
Ich habe mich mal da kritisch umgesehen, wo ich mich auskenne, wo ich mich selber häufig rumtreibe, wenn ich durchs bundesdeutsche Web surfe oder irgendwo literarische Spuren hinterlasse.

Mein Thema sind heute –
Überraschung! – die Schreib- und Autoren-Foren im Internet, also jene Szene, wo ich mich richtig gut auskenne, die ich aber deswegen nicht weniger kritisch betrachte, die mir mehr als einmal Kopfschütteln abverlangt, und mich immer wieder auch zum Kotzen bringt.

Ja, ja, ich werde mich jetzt etwas zurückhalten und nicht mehr so oft von Kotze und Scheiße schreiben.

Dass das Internet ein Sammelbecken für Psychopathen, für Kinderschänder und Abartigkeiten aller Art ist habe ich ja schon mehr als einmal geschrieben, und ist hinlänglich bekannt, darüber müssen wir nicht unnötige Worte verlieren. Die Datenautobahn war und ist besonders für Kinderschänder der Quantensprung um endlich kaum kontrollierbar ihr verbrecherisches Business gegen die wehrlosen Opfer planen und realisieren zu können.

Wohlwollend hingegen und sogar mit Freude betrachtete die bundesdeutsche Kultur- und Medien- szene hingegen jene kreativen Foren, wo Gedankenaustausch über alle möglichen künstlerischen Gebiete gepflegt wird. Und eine ganze Menge davon haben sich tatsächlich der Förderung und Entdeckung ungeahnter Talente verschrieben, sind liebevoll geführte Interessengemeinschaften. Die meine ich auch gar nicht.
Doch darf dabei auch nicht übersehen werden, dass es jede Menge Schreib- und Autoren-Foren im Internet gibt, die reine Sammelbecken für völlig beziehungsunfähige Soziopathen und pornografisch abartige Psychopathen sind, geduldet von Betreibern (Admin), die für sich die engagierte Toleranz propagieren und dabei völlig ignorieren, was sie da anrichten, welchen Schaden sie der Kulturszene verursachen.

Es grenzt an die Unvorstellbarkeit, was Sie da alles finden können, Sie würden sich wundern, amüsieren, ekeln und staunen, wer sich da alles unter dem löchrigen Deckmäntelchen der Lyrik und Prosa im Dunst von übelsten Machwerken versteckt.

Nicht nur im Fernsehen, in "Deutschland sucht den Superstar", können Sie völlig talentfreie "Möchte- gern-Künstler" erleben, die finden Sie auch zahlreich in solchen Foren. Und die sind viel gefährlicher, als es auf den ersten Blick scheint, weil sie mit ihren Veröffentlichungen und ihren Selbstdarstellungs- Threads ein völlig verqueres Bild über die echte bundesdeutsche Kulturszene widerspiegeln. Ich kann Ihnen hier nur Bruchstücke davon mal vorstellen.

Eine der
unbestreitbar berüchtigtsten Figuren aus dieser Szene ist jene Halbchinesin, die inzwischen aus vielen Foren wegen ihrer abartigen Porno- und Kindersexfantasien ausgeschlossen wurde, gepaart mit nationalsozialistischer Helden- und Terroristenverehrung. Sie schreibt krude Helden-Epen mit miserabler Metrik für Diktatoren wie Oberst Ghaddafi oder Fidel Castro, und versteht sich selbst als die "Schönste der Schönen – Stern Asiens".

Können Sie sich gar nicht vorstellen?

Na schön,
Zitat: „Gott erschuf Darkskin die Schönste der Schönen um nicht selbst sondern durch mich die Welt zu verwöhnen. Gott nennt mich Salz der Erde ... Monte Cassino, ein Name wie Wein, schmeckt nach Mut und Kampf, nach Blut ... stand der deutsche Fallschirmjäger auf. Deutsche Offiziere dort, wie es sie hier heut nicht mehr gibt ... Ghaddafi voller Güte schaust du auf dein Volk - nur eine bekommt das rote Barett das tragen sie stolz und niemals kokett Bereit ihn zu schützen bis in den Tod damit erfüllen sie stolz Gottes Gebot ... Heute habe ich endlich mal Gott gesehen. Er grillt in der Hölle ... griff langsam nach seinem Schwanz, hielt ihn mit zwei Fingern, und sagte, jetzt kannst du pinkeln ... richtete die Spitze seines Schwanzes direkt auf mein Gesicht ... wenn du stöhnend und verschwitzt mir nicht nur ins lächelnde Gesicht sondern in und auf mich spritzt ... lutschte und leckte ihm die Eier ab ... Ich will erniedrigt werden, kannst mich ruhig besteigen - nur leben um zu sterben ... So bin ich nunmal, es ist banal, ich brauch es eben, ich liebe anal." Ende Zitat.

Da kann man schon mal ins Grübeln kommen. Achten Sie jetzt nicht auf die Rechtschreib- und Zeichen- fehler, die habe ich original übernommen, lassen Sie lieber die abstrusen Widersprüche und diese holprig, stolpernde Sprache auf sich wirken. Das ist Literatur, sagt sie, und das tun auch ihre Leser/ -innen und Gleichgesinnte zu einer ihrer übelsten pornografischen Storys: „Die Geschichte ist hier in der Rubrik Erotisches und trägt nichts Verbotenes an sich ... bin ich der einzige der darin keine provokation sieht? ... ich finde ihn lustig ..."

Und die „Schönste der Schönen" antwortet dankbar und artig: „Ich bin keineswegs ein Mädchen. Ich bin eine 26 jährige Frau und Mutter."

Da wirkt Paris Hilton mit einem Mal richtig geistreich intelligent, da kommen Sie erst recht ins Grübeln und fragen sich, ob die staatlichen Kontrollmöglichkeiten über Erziehungsberechtigung wirklich ausreichen. Das Ganze findet zudem ganz öffentlich in einem Schreib- und Autoren-Forum statt, wo Jugendliche und Kinder mitlesen, das für sich den Anspruch erhebt eine seriöse Plattform zu sein, ein „Lyrik Forum für eure Gedichte und Geschichten", und ist seit langer Zeit nichts anderes als ein Sammelbecken für tumbe Nazis, Schmuddel- und Porno-Schreiberlinge der primitivsten Art.

Übrigens unterstützt dieses hier nicht namentlich genannte Forum, aber leicht im Internet zu finden, eine „Aktion gegen Kindesmissbrauch". So was nennt die Bibel Pharisäertum und der Volksmund: Den Bock zum Gärtner machen.
Und von dieser Art Foren gibt es jede Menge.

Was ist denn jetzt los?
Habe ich Sie so sehr ins Grübeln gebracht, dass Ihnen der Mund offen steht?
Da wird man richtig nachdenklich, denn da treiben übelste Geister übelstes Gedankengut.
Das drückt sich auch in Avataren und Signaturen der User und Pseudo-Autoren/-innen aus:
Sei schlau – klau beim Bau - schreibt ein völlig sinnentleerter „Autor" unter seinen Avatar mit Hitlergruß und voll- gepisster Hose.

Nein, nein, keine satirische Erfindung von mir, absolute existierende Realität.
Der behauptet auch allen Ernstes die Aneinanderreihung von verschiedenen Smilies in mehreren Reihen wäre bereits Lyrik, und er meint ganz offensichtlich genau das, was er sagt. Mit dem Zusatz unter seiner „Poesie": freiheit für brigitte mohnhaupt.

Da wissen Sie gleich, woher der Wind weht, von rechts, von ultrarechts, neofaschistisch aus der Richtung dieser Verbal-Terroristen aus der stets gewaltbereiten linksautonomen Szene, die schon längst die Schreib-Foren für sich entdeckt haben und mit hirnrissiger Argumentation unbelehrbar für ihre Gewaltinszenierungen nutzen. Wieso rechts, ultrarechts? Nun, gerade Linksautonome agieren so weit links, dass sie volles Rohr in die faschistische Ideologie und Handlungsweise eintauchen, bestätigen damit die These: Kommunisten sind rot angemalte Faschisten.
Denn das kennen wir doch bereits hinlänglich von Horst Mahler, ehemaliger RAF-Aktivist, der nach seiner Haftentlassung endlich seine neue politische Heimat bei den Faschisten der NPD als ihr juristischer Berater fand.

Sie wissen nicht, was Smilies sind?
Diese bunten runden Gesichter, manchmal mit Armen und Beinen, die Sie fratzeschneidend, grinsend, blinkend zu Millionen im World-Wide-Web finden. Was die allerdings mit Brigitte Mohnhaupt außer ihrer Geistlosigkeit zu tun haben, konnte ich nicht herausfinden, trotz mehrfachen Lesens.

Wenn Sie wie ich öfter in solchen Autoren- und Schreibforen unterwegs sind, kommen Sie aus dem Staunen wirklich nicht mehr raus, wie abgedreht und verquer manche Gehirne bereits verkümmert sind.
Viele dieser User sind völlig frustriert und streitsüchtig, neidzerfressen, weil sie kein wirkliches Leben außerhalb des Internet haben. So bombardieren sie diese und andere Foren mit ihren zusam- mengechriebenen, fehlerübersäten Textblöcken und Wortsalaten, geistig umnachtet ohne Form und Sinn, verbringen dort den ganzen Tag und glauben so, sie würden wieder am realen Leben partizipie- ren.

Wenn ich schon lese, dass jemand stolz darauf ist die Anwesenheitsstatistik anzuführen, dann wundert mich rein gar nichts mehr. Dabei gibt es selbstverständlich dort auch jene Autoren/-innen, die durchaus ihre Werke ernsthaft einem interessierten Publikum vorstellen möchten.

Ich frage mich allerdings ob die nicht auch schon so verblödet sind, wenn sie nicht mal mehr realisie- ren in welch übler Gesellschaft sie sich da befinden.

Das führt immer wieder zu unglaublichen Stilblüten, geschrieben von einer die sich selber als emanzi- pierte Autorin versteht - Zitat: „Frauen an den Kochtopf! Der Mann als materieller Versorger, die Frau als Mitte der häuslichen Welt? Warum eigentlich nicht? Jahrzehntelang haben Frauen um Selbstbestim- mung und Berufstätigkeit mit Familie gekämpft ... Frauen beharren auf ihrem Recht zu Hause bleiben zu dürfen und schicken die Männer "anschaffen" ... Frauen verschleiert Euch! Frauen schützen sich mit einer Ganzkörperverhüllung ... in Samt und Seide, um nicht länger als Lustobjekt herhalten zu müssen ... Das wäre doch mal ein ganz anderes Bewusstsein von Weiblichkeit ... Alle Frauen ... tragen einen Tschador oder Burkha, weil sie es wollen und drehen das jetzige Prinzip völlig um ... schreibt eine, die noch stundenlang über das Thema "Weibliche Umstrukturierung der jetzigen Gesellschaft" nachdenken könnte!" – Zitat Ende.

Na, das ist doch mal ein echter Fortschritt in Richtung menschlicher Gleichberechtigung von Mann und Frau, die sich dann ungestört den ganzen Tag im Internet verblöden lassen kann und endlich den König der Anwesenheitsstatistik ablöst. Einmal im Monat muss Frau dann nur noch seufzend die Beine breit machen und lustlos über sich ergehen lassen, was ihr noch nie irgendeine Freude bereitet hat.

Ist das Leben nicht schön?
Ist das wirklich erstrebenswert oder ein Synonym für die völlig Idiotie?
So findet man plötzlich die Erklärung, warum eine Autorin auf diese Feststellung:
„Du sagst, ein Gedicht ist schlecht .. dabei ist es dies nur deiner Auffassung nach ..." antwortet: „meine meinung ist gesetz.."

Sie können ruhig davon ausgehen, dass die genau das meint, was sie sagt. Die ist genauso impertinent und penetrant wie diese Soziopathen, die sie auch in allen denkbaren Foren finden, diese "Öffentlichen Magersüchtigen", die unfähig zu jeder Form von sozialen Kontakten oder Bindungen jeden erreich- baren Leser mit ihren echten oder ausgedachten Leidensgeschichten anöden, sich öffentlich bloßstel- len, ob Sie das lesen wollen oder nicht.

In ihrer Begleitung und Nähe finden Sie stets auch die Borderline-Psychopathen, ihre literarisch talent- freien Texte übers Selbstzerfleischen, Selbst-Verstümmeln, Ritzen und Schneiden. Es gibt eigene Foren zu diesem Themenkomplex, dem ich hier absolut nicht die Existenzberechtigung absprechen will, denn es ist ein psychosozial brennendes Thema, deren Opfer viel Leid ertragen müssen und Hilfe, Verständnis und Unterstützung brauchen.

Doch brauchen die auch exhibitionistisch öffentliche Zurschaustellung von eigener Hand?
Berechtigt das dazu andere zur Auseinandersetzung damit zu zwingen, wenn die das gar nicht wollen?
Was hoffen die damit zu erreichen, außer noch mehr Ausgrenzung und ignorierende Abweisung?

Natürlich haben die meisten Autoren-Foren auch Extra-Kategorien für die selbsternannten Vampire mit ihren abgedrehten
Trash-, Blut- und Ekel-Fantasien, literarisch meistens ebenso völlig talentfrei.

Das sind "Schreiberlinge", die keine Ahnung von Erzählkunst, Textstruktur und Metrik haben, aber die Öffentlichkeit mit Texten quälen und anöden, das Internet mit hässlichen Textblöcken überschwem- men, die sie selber für literarische Meisterwerke und neue experimentelle Lyrik halten, und von ihres- gleichen darin auch noch bestärkt werden, wie z.B. die “Möchte-gern-Autorin” Carina Magic, aus den meisten Foren verbannt wegen ständigen Mobbings und eine klassische Vertreterin von Füllwörter Lyrik mit herbeigeschriebenem Reim bei nahezu einem einzigen Themenbereich ohne große Variantio- nen, sich anmaßend und selbstüberschätzend mit dem Ausnahmegenie Franz Kaffka vergleichend und auf eine Stufe stellend. EIm Grunde nichts anderes, als eine Interessengemeinschaft geistiger Onanisten.

Darf man eigentlich über diese Psychopathen auch lachen, darf man sie komisch finden?                         

Sie haben schon recht, lustig sind die wirklich nicht.
Die finden Sie heutzutage in Co-Existenz mit Kinderschändern und Vergewaltigern in allen Chat- Rooms und Foren. Das Internet ist eben neben vielen nützlichen Informationen und Interessengemein- schaften vor allem ein Paradies für jede Form von Psychopathen, ein Haifischbecken unmenschlicher Abartigkeiten und Perversionen, von alkoholgeschwängerter Idiotie bis zu Gewalt und Terror.

Literarisches Schreiben ist eine der vielen Formen der Kommunikation, mit Regeln und gewachsener Kultur, und auch im Internet eine Plattform für eine weitere Gruppe von Usern, die allerdings weniger psychopathisch, als zwangsneurotisch erscheinen.

In der Kommunikation pflegt man Gedankenaustausch, gibt man Kritik und Anregungen. Diese Gruppe der Zwangsneurotiker aber weiß mit göttlicher Unfehlbarkeit immer ganz genau, wie und warum man Texte aller Art genauso und nicht anders schreiben muss. Sie geben keine Anregungen, sondern erteilen Weisungen und Befehle und sind schwer beleidigt in ihrer unfehlbar selbstherrlichen Kompetenz, wenn man ihnen nicht blind folgt und gehorcht. Sie wollen nicht helfen, sondern andere User lediglich auf ihr nicht vorhandenes Niveau herunterzuziehen. Darum begrüßen sie auch jeden Neuling in ihren Geistesgefilden erst mal mit intellektueller Arroganz und Herablassung, erwarten erst mal duckmäuserische Huldigung und Arschkriecherei.                                                                                          

Die sind nicht ernst zu nehmen, auch wenn man wirklich überall auf sie treffen kann. Die haben zwar keine Ahnung, aber das pflegen sie als heiliges Evangelium und predigen es fanatisch ohne Unterlass.                                                                                                                                                                                                     Betrachten Sie es einfach mal aus naheliegender folgender Sicht. Viele von denen haben Germanistik studiert, sind also sozusagen Fachleute. Aber wir haben zig-tausende von Germanistikstudenten in Deutschland. Wenn die alle begabte und hervorragende Autoren/-innen wären, dann wäre dieses Land immer noch jenes der Dichter und Denker und würde international alles abräumen, was es an Literatur- preisen nur so gibt.                                                                                                                                                              

Tun sie aber nicht.                                                                                                                                                               

Germanistik studiert zu haben bedeutet nicht zwangsläufig einen hervorragenden Autor heranzu- züchten, eher im Gegenteil. Die kennen meistens die Regeln des literarischen Schreibens, verstehen eine Menge von Metrik und Stilformen, was sich andere erst mühselig erarbeiten müssen.                     Aber diese Germanisten können das meistens nicht umsetzen, sind eher lausige Fachidioten, die mit etwas Glück Lokalredakteur beim Bümmersteder Käseblatt werden oder freier Redakteur bei irgend- einer anderen Zeitung. Da schreiben sie sich dann mit wenig gelesenen Artikeln den Frust von der Seele, tauchen selten bis niemals in Anthologien auf und wären niemals fähig eine durchgängige Geschichte zu schreiben oder ein eigenes Buch zu verfassen.               

Aber sie halten sich für literarische Universal-Genies, für die Elite der Internet-Literatur und würden niemals vor sich selber - und erst recht nicht vor dem Rest der Welt - eingestehen, dass sie zwar theoretisch hervorragend schreiben können, aber nicht in der Praxis, weil es ihnen an echter Begabung fehlt.                                                        

Zum seelischen Ausgleich finden sie sich dann in solchen Schreibforen mit gehobenem, aber bei weitem nicht erfüllten Anspruch wieder, frustrieren talentierte Einsteiger/-innen der Literaturszene und gaukeln ihnen ihr Fachwissen vor, bombardieren sie mit Worthülsen der Germanistik und bringen ab und zu einen halbwegs gelungenen Text in Lyrik oder Prosa zustande.                                                           

Keine Silbe, kein Wort hat vor ihnen Bestand, weil sie als Einzige von sich ganz genau wissen, wie man so etwas besser schreiben kann, wie es geschrieben werden muss. Sie würden die Klassiker neu schreiben, die Weltgeschichte neu verfassen, die 10 Gebote und sogar die Bibel, nur um irgendwo und überall ihre Handschrift in Werken wiederzufinden, - um sich immer wieder die eigene Supergenialität zu beweisen, die zu erkennen sonst niemand in der Lage zu sein scheint.                                                          Einige dieser Foren werden durchaus vergleichbar wie pseudoreligiöse Sekten administriert, wie Scientology oder die Zeugen Jehovas, wo Unterwürfigkeit und blind gehorsame Integration weit höher bewertet werden, als kreative Individualität. Hierarchische Regeln um jeden Preis einzuhalten ist ihnen wichtiger als alles andere.

In solchen Foren schaukeln sie sich dann gegenseitig hoch, übertreffen sich wechselseitig in germa- nistischen Klimmzügen und Geschwafel, bedrängen aber vor allem jeden, der sie entlarven könnte als hohlköpfige Dummschwätzer. Es gab und gibt zahlreiche solcher Foren, Dulcinea, Gruppe4, Schreib Bar, Lyrik International, Spruchreif, Blauer Salon, u.s.w. - sind längst alle Geschichte, zerfallen an eben genau diesen Gruppen von Egozentrikern, oftmals in ihrer Entwicklung stehengeblieben in den 70er Jahren, mit tränenreicher Nostalgie längst beerdigten Zukunftshoffnungen nachhängend, verloren im eigenen Zynismus der Selbstverachtung. Sie bilden Spiegelbilder der Talentlosigkeit, personell eng begrenzt, mit holpernden, ungelenken Satzungetümen und ungeschickt geschriebenen Machwerken, Rechtschreib- und Grammatikfehler übersät, ohne erkennbare oder nachvollziehbare Textstruktur, bar jeder logischen Chronologie in der Handlung.

Es gibt viele aktuelle Foren dieser Machart. Immer die gleichen Autoren/-innen finden sich in solchen Zirkeln zusammen, gründen eine neue Plattform, verteilen scheinbar gerecht ihre Moderatoren und Supermoderatoren-Pöstchen - ehrgeizig angestrebte Schlüsselpositionen ohne wirkliche Macht- funktion innerhalb dieser Foren - und spielen dann ihr Spiel der neu entfachten Hoffnungen ohne jede Erfolgschance noch einmal, und noch einmal, und noch einmal.                                                                        

Unser großer Lyriker Hans Magnus Enzensberger schrieb einmal über solche Typen:                                    “All diese ewigen Anfänger, die längst am Ende sind ...

Die sind zwar relativ harmlos im Vergleich zu manch anderen Usern in solchen Foren, aber eine schwere und echte Gefahr für Talente, die im Internet auf der Suche sind nach Plattformen, wo sie ihr Talent ausbauen können und dabei auf diese Blender hereinfallen. Da werden sie nichts lernen, denn wenn diese “Germanisten” das zuließen, würden sie sich auf Dauer selbst ans Messer liefern, weil ihre ehemaligen “Schüler/-innen” ohne große Mühe herausfinden würden, dass die in Wahrheit weitgehend talentfrei und lediglich selbstverliebte Narzisten sind.

Es ist und bleibt aber Ihre Entscheidung, auf was Sie sich einlassen, wo Sie ihre Meinung äußern, wo Sie sich engagieren, - aber versuchen Sie das doch mal etwas kritischer zu betrachten und zu prüfen, mit wem Sie da Umgang treiben?
 

Sie sind doch nicht egal, sondern ein Mensch mit Verantwortungsgefühl für sich selbst.

Jedenfalls haben Sie jetzt etwas, worüber Sie mal ausgiebig nachdenken sollten.
Ich denke über so was nach ... und das sollten Sie auch mal für die nächste Viertelstunde tun.
Das schaffen Sie schon, - und wenn Sie das überleben, sind Sie im Leben schon wieder einen Tag weiter.
 

 

 

Hans B.

 

siehe auch Siemens-Spott   http://www.youtube.com/watch?v=T3pg0UTGcTY

zurück
weiter