Warum starb die kleine Anna? Wurde die 9-jährige fast zu Tode geprügelt und dann in der Badewanne ersäuft? Annas Pflegeeltern gestehen sie als “Erziehungs- maßnahme” schwer misshandelt zu haben Polizei verhaftet die Pflegeeltern Haben solche Pflegeltern noch ein Lebensrecht?
Nach dem möglicherweise gewaltsamen Tod eines neunjährigen Pflegekindes bei Bonn hat die Stadt Königswinter interne Untersuchungen angekündigt. Die kleine Anna, die in der Nacht zu Freitag in einer Klinik aus noch ungeklärter Ursache starb, sei vom städtischen Jugendamt an ihre Pflegefamilie vermittelt worden, teilte die Stadt Königswinter mit. Genaue Angaben wurden nicht gemacht. Die 51 Jahre alten Pflegeeltern werden derzeit von der Polizei in Bonn verhört. Das Mädchen war im benachbarten Bad Honnef von Sanitätern am Donnerstag- abend bewusstlos in der Wohnung gefunden worden und starb später in der Kli- nik. Nach unbestätigten Medienberichten soll der Körper des Mädchens Spuren schwerer Misshandlung aufgewiesen haben. Eine Obduktion wurde laut Polizei bereits angeordnet. Der Sprecher der Stadt Königswinter sagte, er könne in der frühen Ermittlungs- phase noch keine Detail-Angaben zu dem Fall der kleinen Anna machen. Es seien "unverzüglich auch verwaltungsinterne Untersuchungen zur Aufarbeitung des Sachverhaltes eingeleitet" worden. Die Stadt wolle Kriminalpolizei und Staatsan- waltschaft bei diesem ungeklärten Todesfall im Rahmen unterstützen. Bürger- meister Peter Wirtz (CDU) zeigte sich tief bestürzt und drückte den Angehörigen sein Mitgefühl aus.
Nach dem Tod eines neunjährigen Mädchens aus Bad Honnef hat das Amtsgericht Bonn Haftbefehle gegen die Pflegeeltern erlassen. Auf Antrag der Staatsanwalt- schaft Bonn habe das Amtsgericht Bonn gegen die beiden 51-Jährigen Haftbefehle wegen mehrfachen Missbrauchs von Schutzbefohlenen sowie Körperverletzung und Freiheitsberaubung mit Todesfolge erlassen, erklärte die Bonner Polizei am Samstagabend. In ersten Befragungen hatten die Pflegeeltern die vielen blauen Flecken des Kindes mit Selbstverletzungen und Stürzen zu erklären versucht. Nun das Geständnis: Mehrfach sei Anna in der Vergangenheit vorübergehend mit Kle- beband gefesselt worden, räumte der Mann im Polizei-Verhör ein. Es habe sich um eine "Erziehungsmaßnahme" gehandelt, wenn das Kind beim Essen oder Baden "bockig" und aggressiv war. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei Bonn weiter mit- teilten, war das Mädchen nach Aussage des Pflegevaters auch am Tattag, am Donnerstag, gefesselt worden - erst zum Essen und später zum Baden. In der richterlichen Vernehmung behauptete er demnach, das Kind untergetaucht zu haben. Damit habe er seinen Äußerungen während der Vernehmung bei der Polizei widersprochen. Die Pflegemutter bestritt jegliche Gewalteinwirkung auf das Kind im Bad. Das Gericht ließ die Frage offen, wer von beiden das Kind untergetaucht hat und folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft Bonn.
Die Pflegeltern hatten am Donnerstagabend die Rettungskräfte alarmiert und ange- geben, dass ihre Pflegetochter beim Baden verunglückt sei. Die Helfer fanden das Mädchen in der Wohnung bewusstlos vor. Trotz der Wiederbelebungsversuche eines Notarztes starb es wenig später in einem Kinderkrankenhaus. Die Obduktion ergab, dass das Kind ertrunken ist. siehe http://www.ksta.de/html/artikel/1279196560033.shtml http://www.zeit.de/news-nt/2010/7/23/iptc-bdt-20100723-303-25684788xml http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,708006,00.html http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,708202,00.html http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,708344,00.html http://www.focus.de/panorama/welt/kriminalitaet-polizei-untersucht-tod-eines-kindes-in-bad-honnef _aid_533495.html http://diepresse.com/home/panorama/welt/583170/index.do http://www.n-tv.de/panorama/Neunjaehrige-zu-Tode-gepruegelt-article1118391.html http://www.rp-online.de/panorama/ausland/Pflegeeltern-festgenommen_aid_885322.html http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hMGgKLgJ03jd6iU-CgbeKM0htnMQ http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/4/0,3672,8093060,00.html http://www.n-tv.de/panorama/Pflegevater-gesteht-Gewalt-article1129551.html http://www.derwesten.de/nachrichten/im-westen/Neunjaehrige-stirbt-offenbar-nach-Fesselungen-id 3282390.html
Nachtrag
- Der Schulleiter packt aus Eine Nachbarin und ein Lehrer erheben schwere Vorwürfe gegen das Jugendamt
Es ist knapp vier Wochen her, dass in Bad Honnef die kleine Anna starb. Ihr Pflege- vater gestand, dass er die Neunjährige in der Badewanne unter Wasser gedrückt hatte. Warum ist bis heute unbekannt. Nach Recherchen der Lokalzeit ist Anna aber monatelang von ihren Pflegeeltern schwer misshandelt worden. Und es meh- ren sich die Hinweise, dass das zuständige Jugendamt Königswinter bei der Betreuung der Pflegefamilie dramatisch versagt hat. Hinweise auf Misshandlungen gab es offenbar von Nachbarn und der Polizei. Und auch der Rektor von Annas Schule hatte das Jugendamt mehrmals gewarnt. Im November vergangenen Jah- res sogar bei einer Konferenz mit den Pflegeeltern, Lehrern und dem Jugendamt Königswinter. Für den 45-jährigen Bad Honnefer Schulrektor Wolfram Bockschewsky ist es nach eigenen Angaben die schwerste Zeit seiner Laufbahn. Heute Mittag (17.08.10) zeigt er uns das Klassenzimmer, in dem Anna bis vor kurzem lernte. Bockschewsky, selbst Vater von drei Kindern, fragt sich nach dem gewaltsamen Tod des Pflege- kindes, wem er noch vertrauen kann. Dem Jugendamt Königswinter wohl nicht mehr. Als er vom Tod Annas erfuhr, konnte er es zunächst nicht glauben. Alles im Klassenzimmer erinnert an die neunjährige. Eine freundliche, fröhliche Schülerin, wie der Pädagoge erzählt. Und eine die ihn doch so häufig beschäftigte. Grund, eine Konferenz im vergangenen November einzuberufen, war ein nächtlicher Poli- zeieinsatz bei Annas Pflegefamilie.
In sein Arbeitszimmer hatte der Rektor das Jugendamt geladen. Nachbarn hatten Anna nachts immer wieder verzweifelt schreien gehört. Danach sei er sicher davon ausgegangen, so der Rektor, dass das Jugendamt die Familie besser kontrolliere. Dem Jugendamt gegenüber sollen die Pflegeeltern über Probleme mit der Neunjäh- rigen geklagt haben. Das Mädchen habe eine Wasserphobie, Ess- Störungen ge- habt und soll sich angeblich immer wieder selbst verletzt haben. Keines der Pro- bleme konnten die Lehrer an Annas Schule bestätigen. Diese Beobachtungen habe die Schulleitung dem Jugendamt mitgeteilt, so Bockschwewsky. Offenbar reichte das dem Jugendamt immer noch nicht, Anna und die Pflegeeltern besser zu kontrollieren. Die Stadt Königswinter lehnt dazu weiterhin jeden Kommentar ab und verweist auf staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gegen das Jugendamt. Annas Klassenlehrerin bekam Ende Juli noch eine Postkarte mit lieben Grüßen von ihrer neunjährigen Schülerin. Da war Anna bereits drei Tage tot. siehe http://www.wdr.de/studio/bonn/themen/2010/08/17/anna_170810.html http://www.wdr.de/themen/panorama/kriminalitaet11/badhonnef_totes_kind/100817.jhtml?stdComm ents=1 http://www.wdr.de/studio/bonn/themen/2010/08/11/kindesmisshandlung_110810.html
Nachtrag
Staatsanwaltschaft durchsucht Jugendamt in Königswinter
Mittwochvormittag war im Königswinterer Jugendamt alles anders als sonst: Ein- lass für Besucher gab es erst, nachdem sie über die Gegensprechanlage ihr Anlie- gen erläutert hatten. Auslöser dafür, dass sich das Jugendamt abzuschotten schien, war ein unangekündigter Besuch der Staatsanwaltschaft Bonn, der um 8.30 Uhr begonnen hatte. Die Staatsanwaltschaft war mit einem regelrechten Tross angerückt: Wie Jan van Rossum, Vize-Chef der Staatsanwaltschaft bestätigte, durchsuchten die Beamten gestern Diensträume im Jugendamt und im Rathaus sowie die Privatwohnungen des bisherigen Jugendamts-Leiters Klaus Plate und einer Mitarbeiterin. Auch im Büro von Bürgermeister Peter Wirtz und im Büro der Sprecherin des Verwaltungsvorstandes Hildegard Ulmen im Haus Bachem wurden die Ermittler nach GA-Informationen vorstellig und nahmen sowohl Wirtz' als auch Ulmens PC mit. Gegen die Königswinterer Verwaltung wird nach dem Tod des Pfle- gekindes Anna wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung durch Unterlassung sowie auf Verletzung der Fürsorgepflicht ermittelt. Eingestellt wur- den die Ermittlungen gegen das Jugendamt Bad Honnef. Kontakte dorthin gebe es gleichwohl sowie noch Dinge "zu klären. Und das tun wir gerade", so van Ross- um. Einen Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichtes Bonn in der Tasche, hat- ten sich gleich mehrere Staatsanwälte in Begleitung der Polizei gestern Morgen auf den Weg nach Königswinter gemacht. In einer dürren Pressemitteilung bestätigte die Stadtverwaltung den unangekündigten Besuch. Ziel sei "die Sichtung und Sicherstellung aller im Fall Anna existierenden Akten und Datenträger". Und: "Wei- tere Stellungnahmen wird die Stadt Königswinter wegen der laufenden Ermittlun- gen und des laufenden Verfahrens gegen die Pflegeeltern nicht abgeben." Unterdessen wurden aus der Politik gestern neue Rücktrittsforderungen gegen Wirtz laut, vor allem wegen mangelnder Information der Öffentlichkeit.
Die neunjährige Anna war am 22. Juli 2010 in ihrer Pflegefamilie in Bad Honnef in der Badewanne gewaltsam zu Tode gekommen. Zuständig für das Kind und seine Unterbringung war das Königswinterer Jugendamt, gegen das ermittelt wird. Seit Januar müssen sich Annas Pflegeeltern vor dem Bonner Schwurgericht verant- worten. Dem Ehepaar wird schwere Misshandlung von Schutzbefohlenen in 55 Fällen vorgeworfen, in einem Fall mit Todesfolge. Zwar handele es sich um zwei unabhängige Verfahren, betonte van Rossum. Getrennt werden können sie aber offenkundig nicht. Immer neue Erkenntnisse aus dem Hauptverfahren waren es, die die Staatsanwaltschaft ihre Schritte ins Jugend- amt lenken ließ. Warum erst jetzt? Van Rossum: "Es gab im Hauptverfahren Aus- sagen, die in dieser Form bisher nicht gemacht worden waren." Um welche Aussa- gen es sich handelt, wollte er nicht konkretisieren. Wie berichtet, hatte ein Brief der zuständigen Jugendamts-Mitarbeiterin samt dem Vorwurf, Jugendamtsleiter Plate habe das "Durchgehen" der Akte Anna angeord- net, die Rolle des Jugendamtes und den Verdacht bereits vorgenommener Akten- Manipulationen in ein bedrückendes Licht gerückt. Zudem hatte der Pflegevater im Prozess ausgesagt, die Pflegeeltern seien mehrfach beim Jugendamt vorstellig ge- worden, da sie mit der Betreuung überfordert gewesen seien. Fest steht für van Rossum: "Neue Erkenntnisse" seien auch für die Ermittlungen gegen das Jugend- amt "nicht auszuschließen". Anhand aller Akten und Datenträger müsse geprüft werden, ob und inwiefern Mitarbeiter "eine mögliche Mitschuld an Annas Tod trifft".
Mit leeren Händen gingen die Ermittler nicht, nachdem sie von 8.30 Uhr bis mittags durchsucht hatten: Es seien "umfangreiche Beweismittel" sichergestellt worden, die es zu sichten und bewerten gelte. Durchsucht wurden auch die Wohnungen von Klaus Plate, der seit einer Woche bis auf Weiteres von seinen Aufgaben als Jugendamtsleiter entbunden ist, sowie die Wohnung jener Mitarbeiterin, die für Anna zuständig war. siehe http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10001&detailid=853770&r=lf http://www.derwesten.de/nachrichten/Nach-Kindestod-Durchsuchung-bei-Stadt-id4321198.html http://www.ksta.de/html/artikel/1298457275013.shtml http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1296683946206.shtml http://www.rhein-zeitung.de/regionales/linz_artikel,-Staatsanwaltschaft-durchsucht-im-Fall-Anna-da s-Koenigswinterer-Rathaus-_arid,208737.html
Kindstötungen im sauerländischen Wenden: Revisionsprozess dauert an Das Monster aus Wenden
Es war ein grausiger Fund in der Tiefkühltruhe der Eltern: Unter Pizzakartons und anderen gefrorenen Lebensmitteln fand ein 18-Jähriger im Mai 2008 drei Babylei- chen. Wenige Monate später wurde die Mutter der Säuglinge wegen wegen Tot- schlages zu vier Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt. Seit Dienstag wird der Prozess vor dem Landgericht Münster neu aufgerollt. Unter Tränen und mit stockender Stimme gestand die 46-jährige Hausfrau aus dem sauerländischen Wenden, neben ihren drei heute erwachsenen Kindern (26, 24 und 20) in den Jah- ren 1986, 1988 und 2004 heimlich drei weitere Babys auf die Welt gebracht zu ha- ben. Diese seien unmittelbar nach der Geburt gestorben. Sie habe die Leichen danach in Tüten gepackt und in der Tiefkühltruhe versteckt. "Ich wollte sie doch bei mir haben", sagte die Angeklagte. Das Schwurgericht Siegen verurteilte sie im Dezember 2008 deswegen wegen Totschlags durch Unterlassen in zwei Fällen zu vier Jahren und drei Monaten Haft. Die Tötung des dritten Kindes war nach Über- zeugung der Richter verjährt. Doch hatte der Bundesgerichtshof das Urteil im November 2009 auf Antrag der Staatsanwaltschaft teilweise aufgehoben und eine Neuverhandlung angeordnet. Dabei droht der Angeklagten eine härtere Strafe. Das Gericht muss prüfen, ob die Babys wirklich starben, weil sie nach der Geburt nicht versorgt wurden, oder ob die Angeklagte sie durch aktives Handeln tötete.
Der damals 18-jährige Sohn der Angeklagten fand die drei Babyleichen in der Kühl- truhe, als seine Eltern übers Wochenende verreist waren. Er wollte sich eine Tief- kühlpizza auftauen und wurde beim Suchen in der Truhe auf drei merkwürdige Plastiktüten aufmerksam. Nach der Rückkehr stellte er seine Mutter sofort zur Rede. Dabei soll die Frau einen Zusammenbruch erlitten und gesagt haben: "Fahrt mich sofort zur Polizei. Ihr wollt mich jetzt ohnehin nicht mehr sehen." Zu ihren Motiven machte die Hausfrau im Verlaufe des Verfahrens unterschiedliche Anga- ben. Eine Psychiaterin, die die Angeklagte unmittelbar nach der Festnahme im Mai 2008 untersuchte, sagte dem Gericht als Zeugin: "Mir gegenüber hat sie erwähnt, sie habe die Schwangerschaften verheimlicht, weil sie ihrem Mann ein weiteres Kind nicht zumuten wollte." In ihrer von den Verteidigern Katrin Braun und Andre- as Batholomé verlesenen Erklärung vor Gericht erklärte die 46-Jährige jedoch, dass sie "panische Angst" vor gynäkologischen Untersuchungen dazu getrieben hätten, die Schwangerschaften zu verheimlichen. Schließlich habe sie die Situation verdrängt und ihre Angst in Unmengen von Alkohol ertränkt. Zuletzt soll die Frau bis zu zwei Flaschen Kräuterschnaps täglich getrunken haben.
Die Angeklagte befindet sich seit Ende 2008 nicht mehr in Untersuchungshaft. Nach einer mehrmonatigen stationären Therapie lebt sie heute von ihrer Familie ge- trennt in Köln. "Die Ehe besteht aber weiterhin", erklärte sie vor Gericht. "Wir ha- ben zwar über Scheidung gesprochen, wollen das wegen der Kinder aber nicht machen." Das Schwurgericht Münster hat für den Prozess zunächst noch drei Ver- handlungstage bis zum 3. September 2010 angesetzt. siehe http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/justiz/Revisionsprozess-dauert-an_aid_892107.html
Die Perversion menschlichen Handelns im Namen des Islam

Zivile Opfer am Hindukusch: Extremisten töten immer öfter afghanische Kinder
Radikale Islamisten überziehen Afghanistan mit Terror und Gewalt - immer öfter werden Kinder Opfer der Anschläge. Hunderte Minderjährige wurden im ersten Halbjahr 2010 getötet oder verletzt, die Zahl hat sich dramatisch erhöht. Der UNO zufolge gibt es sogar öffentliche Hinrichtungen. Der Wagen des afghanischen Politikers rollte heran, sein Konvoi fuhr durch die umkämpfte südliche Provinz Kandahar. Plötzlich explodierte eine Autobombe. Der Bezirksgouverneur hatte Glück, er wurde nicht verletzt. Doch dann die traurige Nachricht: Die Explosion tötete fünf Kinder. Es war ein schlimmer Tag in der ver- gangenen Woche in Afghanistan, aber kein ungewöhnlicher. Die Taliban hatten wieder zugeschlagen. Als die Polizei kam, um den Vorfall zu untersuchen, explo- dierte ein weiterer Sprengsatz am Straßenrand, mehrere Menschen wurden ver- letzt. Immer wieder trifft es Unbeteiligte im umkämpften Afghanistan - und immer öfter sterben Kinder. In den ersten sechs Monaten 2010 töteten die Radikalislamis- ten bei Anschlägen 176 Kinder und verletzten 389 weitere - mehr als doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum. "Afghanische Kinder und Frauen tragen immer stärker die Hauptlast des Kon- flikts", warnte der UNO-Sondergesandte Staffan de Mistura, der am Dienstag den Halbjahresbericht zum "Schutz von Zivilisten im bewaffneten Konflikt" vorstellte. Frauen und Kinder "würden in ihren Häusern und Dörfern öfter als je zuvor getötet und verletzt". Kinder würden sogar öffentlich hingerichtet.
den ganzen Beitrag siehe www.brakhage.info/einefragederehre-45 und vorherige Seiten
Und immer wieder die gleiche dämlich heuchelnde Ausrede: Wir haben von Nichts gewusst
Fall Julian: Jugendamt dementiert Mitschuld Wieso hat so ein mörderischer Bastard noch ein Lebensrecht? Schweizer wollen wieder Todesstrafe für Sexualmörder einführen Schweizer wollen Giftspritze für Sexualmörder Volksinitiative will die Todesstrafe Schweiz droht Referendum über die Todesstrafe Die Familie des Opfers gehört zu keiner Partei, steht aber zur Forderung Todesstrafe

Unter Schutt und Abfall war die Leiche des kleinen Julian am Mittwoch gefunden worden. Der Fünfjährige starb an inneren Blutungen - herbeigeführt vom Freund der Mutter. Der Junge habe ihn provoziert und zur Weißglut gebracht, erklärt er seine Tat. Der kleine Junge hat nach Angaben der Staatsanwaltschaft Hildesheim vor seinem gewaltsamen Tod qualvoll leiden müssen. Der 26 Jahre alte Mann habe zugegeben, den Fünfjährigen stundenlang schwer misshandelt, gedemütigt und geschlagen zu haben, sagte Sprecher Bernd Seemann. Die Obduktion habe erge- ben, dass das Kind zahlreiche Verletzungen erlitten hat. Es sei in der Nacht zu Mitt- woch schließlich an inneren Blutungen gestorben.
Nichts habe darauf hingedeutet, dass der neue Lebensgefährte der Mutter eine Gefahr für Julian und seine Brüder darstellen könnte, so das zuständige Jugend- amt. Julians Mutter habe von sich aus Kontakt zum Jugendamt gesucht. Von mög- lichen Drogenproblemen des Lebensgefährten habe die Behörde nichts gewusst. Nach dem Tod des kleinen Julian aus dem niedersächsischen Delligsen hat das zuständige Jugendamt eine Mitverantwortung für das Schicksal des fünfjährigen Jungen zurückgewiesen. Der Leiter der Behörde im Kreis Holzminden, Andreas Kopp, sagte, es habe im Vorfeld keinerlei Hinweise darauf gegeben, dass der Fünf- jährige und seine beiden jüngeren Brüder in der Familie gefährdet sein könnten. "Wer jetzt sagt, das habe man schon immer gewusst und das Jugendamt habe nichts getan, der sollte sich fragen, warum er sich nicht vorher bei den Behörden gemeldet hat", sagte Kopp. Julian war in der Nacht zum Dienstag vom 26-jährigen Lebensgefährten seiner Mutter stundenlang gequält worden, bis er starb. Nachbarn hatten kritisiert, die das Jugendamt habe nicht rechtzeitig eingegriffen. Die beiden ein und drei Jahre alten Brüder Julians befinden sich nach Angaben des Behördenleiters inzwischen bei Verwandten. "Dort sind sie gut aufgehoben", sagte Kopp. Bei den Gesprächen und bei einem unangekündigten Hausbesuch im Mai bei der Familie habe nichts darauf hingedeutet, dass das Wohl der Kinder ge- fährdet sein könnte. Im Juni habe die Mutter ihren neuen Lebensgefährten mit zu einem Beratungsgespräch ins Amt gebracht. Auch bei dieser Gelegenheit habe es keinen Anhaltspunkt für eine Gefährdung gegeben.
Der 26-Jährige hatte den kleinen Jungen stundenlang misshandelt, bis der Fünf- jährige an inneren Blutungen starb. Staatsanwalt Seemann sagte, er habe nie zu- vor in seiner langen Zeit bei Gericht eine vergleichbar schrecklich zugerichtete Lei- che gesehen. Der Mann soll im Zuge der Ermittlungen nun auch psychiatrisch begutachtet werden, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Hildesheim, Bernd Seemann. Dies sei schon allein wegen deswegen erforderlich, weil der 26-Jährige behauptet habe, bei der Tat unter dem Einfluss von Aufputschmitteln gestanden zu haben. Der arbeitslose Mann hatte ausgesagt, er nehme bereits seit längerer Zeit Amphetamine.
In der Schweiz soll die Todesstrafe wieder eingeführt werden - für Sexualmörder. Das fordert eine neue Initiative - und hat damit eine breite Diskussion ausgelöst. In der Schweiz ist die Todesstrafe - wie in vielen anderen Ländern auch - längst abge- schafft. Die Schweizer Bundesverfassung verbietet Hinrichtungen ebenso wie die Protokolle der Europäischen Menschenrechtskommission, die auch von der Schweiz unterschrieben wurden. Das stört die Organisatoren der Volksinitiative mit dem Titel "Todesstrafe bei Mord mit sexuellem Missbrauch" wenig. Sie wollen, dass rechtskräftig verurteilte Sexualmörder mit dem Tod bestraft werden. Die Hin- richtung solle innerhalb von drei Monaten nach dem endgültigen Urteil vollzogen werden. Die Hinrichtungsmethode bliebe dem Gericht überlassen, so die Initiative. Nach Angaben der Zeitung NZZ hat die zuständige Bundeskanzlei die Initiative for- mell geprüft und für korrekt befunden. Damit könnte der Initiativtext demnächst im Schweizer Bundesblatt veröffentlicht und dann mit der Unterschriftensammlung begonnen werden. Der Vorstoß hat in der Schweiz eine breite Diskussion ausge- löst - über die Todesstrafe selbst, aber auch über das Instrument der Volksinitiati- ve. siehe http://www.n-tv.de/panorama/Jugendamt-dementiert-Mitschuld-article1315166.html http://www.n-tv.de/panorama/Polizei-schnappt-Taeter-article1305486.html http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article9115099/Der-Fall-Julian-zeigt-die-Ohnmacht-d er-Behoerden.html http://www.welt.de/aktuell/article9114316/Nach-Tod-von-Julian-lebt-Gemeinde-in-Ausnahmesituatio n.html http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/delligsen122.html http://www.abendblatt.de/region/article1605235/Stiefvater-toetete-Julian-offenbar-im-Drogenrausch. html http://www.abendblatt.de/vermischtes/article1606652/Wir-haben-alles-getan.html http://www.fnp.de/fnp/welt/vermischtes/jugendamt-sieht-keine-mitschuld-am-tod-von-julian_rmn01.c .8090364.de.html http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Politik/Artikel,-Schweizer-wollen-die-Tod esstrafe-wieder-einfuehren-_arid,2223947_regid,2_puid,2_pageid,4290.html http://www.welt.de/vermischtes/article9174486/Julian-in-bewegender-Trauerfeier-beigesetzt.html http://www.abendblatt.de/region/norddeutschland/article1609511/Hunderte-Menschen-nehmen-Absc hied-von-Julian.html http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/trauerfeierdelligsen100.html http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/begehren_nach_todesstrafe_schafft_neues_problem_1.7281 294.html http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/589076/index.do?_vl_backlink=/home/politik/aussen politik/index.do http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/08/19/Schweiz/Volksinitiative-fuer-Wiedereinfu ehrung-der-Todesstrafe http://www.focus.de/politik/ausland/tid-19607/todesstrafe-die-schweizer-und-der-henker_aid_544771. html http://www.n-tv.de/politik/Todesstrafe-wieder-Thema-article1341191.html http://www.welt.de/politik/ausland/article9170358/Schweizer-sammeln-Unterschriften-fuer-die-Tode sstrafe.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,713492,00.html http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/giftspritze-fuer-sexualmoerder/ http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/angst-in-den-alpen/ http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/08/24/Schweiz/Initiative-fuer-Wiedereinfuehru ng-der-Todesstrafe-nimmt-erste-Huerde http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Mord-wohl-Ausloeser-fuer-Volksinitiative/story/26231 157 http://www.krone.at/Nachrichten/Schweiz_droht_Referendum_ueber_Todesstrafe-Initiative_bewillig t-Story-216937 http://www.a-z.ch/news/politik/diese-familie-steht-hinter-der-todesstrafe-initiative-11338855
Sperrt diese menschliche Bestie bis zu seinem Tod ein, lasst sie nie wieder frei ... Manchmal denke ich - und schäme mich dann ein wenig dafür - dass die Todesstrafe für solche Täter durchaus angemessene Sühne wäre ...
Nachtrag
Das Referendum für die Wiedereinführung der Todesstrafe in der Schweiz wurde zurückgezogen, aber die Entwicklung zeigt nur allzu deutlich, wohin es führt, wenn der Staat und die Justiz sich sowohl unfähig, als auch unwillig zeigen den Bürger vor realen Gefahren zu schützen und diesen Schutz auch notfalls gegen europäisches Recht durchzusetzen. Solche Untätigkeit öffnet Tür und Tor für Lynch-Justiz.
Initiative für Todesstrafe zurückgezogen Die direkte Demokratie wurde provoziert Hier geht es nicht um Rache, wie die üblichen “Gutmenschen” infam unterstellen, sondern um fundamentale Sicherheitsinteressen der Bevölke- rung
Das umstrittene Volksbegehren zur Wiedereinführung der Todesstrafe in der Schweiz ist vom Tisch. Nur einen Tag nach Beginn der Unterschriftensammlung zog die Initiative zurück – und räumte eine PR-Aktion ein. Hauptziel sei gewesen, die Bevölkerung auf Missstände aufmerksam zu machen, heißt es am Mittwoch auf der Internetseite des Komitees. „Die Initiative war das einzige, was wir rechtlich machen konnten, um uns Gehör zu verschaffen.“ Das Verfahren gegen den mut- maßlichen Mörder eines Familienmitglieds ziehe sich „seit eineinhalb Jahren hin, bis jetzt ohne Ergebnis“. Der Sprecher der Initiative, Marcel Graf, kritisierte laut „Neuer Zürcher Zeitung“ das Schweizer Rechtssystem, „das auf der Täter- statt auf der Opferseite stehe“. Für Hinterbliebene gäbe es keine Möglichkeit, sich zu weh- ren. Mit der Aktion habe man aufrütteln wollen.
Hintergrund der Initiative war der Mord an einer jungen Frau im Jahr 2009. Die Initiatoren stammen aus dem Umfeld des Opfers. Die am Dienstag begonnene Unterschriftensammlung für eine Volksabstimmung zur Wiedereinführung der Todesstrafe hatte in der Schweiz und international für Aufsehen gesorgt. Die Todesstrafe wurde in der Schweiz vor 38 Jahren abgeschafft. Die Initiatoren forderten die Todesstrafe für Personen, die „in Kombination mit einer sexuellen Handlung mit einem Kind, sexueller Nötigung oder Vergewaltigung eine vorsätz- liche Tötung oder einen Mord begehen“. Hätte das Komitee die benötigten 100 000 Unterschriften gesammelt und auch das Parlament grünes Licht gegeben, wäre es in der Schweiz zu einer Volksbstimmung gekommen. siehe http://www.focus.de/politik/ausland/schweiz-initiative-fuer-todesstrafe-zurueckgezogen_aid_545000. html http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Politik/Artikel,-Schweiz-Todesstrafe-fuer- Sexualmoerder-vorerst-vom-Tisch-_arid,2227192_regid,2_puid,2_pageid,4290.html http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/todesstrafe-initiative_fordert_die_direkte_demokratie_hera us_1.7309872.html http://derstandard.at/1282273531800/Initiative-fuer-Wiedereinfuehrung-der-Todesstrafe-abgeblasen http://www.merkur-online.de/nachrichten/politik/initiative-todesstrafe-schweiz-zurueckgezogen-892 238.html http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/gemeinde/Die-Urheber-der-TodesstrafeInitiative-sind-Angehoe rige-eines-Mordopfers-/story/18593895 http://www.n-tv.de/politik/Initiative-will-keine-Todesstrafe-mehr-article1343971.html http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-08/Schweiz-Todesstrafe
Schuldsprüche im Kinderschänder-Prozess Jahrelanger Missbrauch von Waisenkindern
In einem spektakulären Kinderschänder-Prozess in Portugal sind nach fast sechs Jahren Verhandlungsdauer alle sieben Angeklagten schuldig gesprochen worden. Das Verbrechen gilt als größter Fall von Kindesmissbrauch in Europa: Über Jahr- zehnte sollen Jungen aus einem staatlichen Heim in Lissabon von Angehörigen der gesellschaftlichen Elite Portugals misshandelt worden sein. Sie wurden unter anderem der Vergewaltigung, des Kindesmissbrauchs sowie der Kuppelei verur- teilt. Sechs von ihnen sollen für lange Zeit ins Gefängnis - zwischen knapp sechs und 18 Jahren. Angeklagt waren sechs Männer und eine Frau, darunter ein landesweit bekannter TV-Showmaster sowie der hochdekorierte Diplomat und früherer UNESCO-Bot- schafter Jorge Ritto. 
Sie wurden beschuldigt, über Jahre Kinder und Jugendliche aus dem staatlichen Waisenhaus "Casa Pia" in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon sexuell missbraucht zu haben. Zudem sollen sie während der 90er Jahre einen Pädophilen-Ring betrieben haben. Den Angeklagten wurden insgesamt mehr als 800 Straftaten zur Last gelegt. Sie wiesen die Vorwürfe zurück. Insgesamt wurden in dem vermutlich längsten Prozess in der Geschichte Portugals mehr als 800 Zeu- gen und Experten angehört, darunter auch 32 der mutmaßlichen Opfer. Sie berich- teten von Vergewaltigungen durch Erwachsene in dunklen Kellern und während nächtlicher Autofahrten zu abgelegenen Häusern. Für einige der Opfer stellte der Prozess eine solche Belastung dar, dass sie nach Angaben des leitenden Staats- anwaltes versuchten, sich das Leben zu nehmen. Immer wieder gab es Kritik an den schleppenden Ermittlungen.
Beobachter erklärten jedoch, das Verfahren werde mit der ersten Urteilsverkün- dung noch längst nicht zu Ende gehen. Die Anwälte der Angeklagten würden auf jeden Fall Berufung einlegen, um irgendwann auf Verjährung pochen zu können, hieß es in den Medien. Das Verfahren zog sich über Jahre, kein Fall beschäftigte die portugiesische Justiz länger - und kaum einer sorgte für so viel Aufsehen. Und nun, an Prozesstag 462, hat ein Lissabonner Gericht in Portugals spektakulärem Kinderschänder-Prozess entschieden und alle Angeklagten für schuldig befunden. Inzwischen befinden sich alle Angeklagten wieder auf freiem Fuß - die gesetzlichen Fristen für die Unter- suchungshaft sind längst überschritten. Während des gesamten Verfahrens beteu- erten sechs der insgesamt sieben Angeklagten ihre Unschuld. Einzige Ausnahme: der ehemalige Gärtner und Fahrer der Casa Pia. Den Männern und Frauen wurde sexueller Kindesmissbrauch sowie Vergewaltigung und Kuppelei in insgesamt 836 Fällen zur Last gelegt. Der Fall war 2002 mit der ersten Anzeige eines Jungen aus dem Heim publik geworden, woraufhin sich Dutzende Heimbewohner und Ehema- lige meldeten. Demnach war die 200 Jahre alte Einrichtung für bedürftige Kinder und Jugendliche jahrzehntelang Schauplatz sexuellen Missbrauchs. Erste Vorwür- fe sollen bereits in den achtziger Jahren bekannt geworden sein, blieben jedoch ohne Konsequenzen.
Der Prozess ist das längste Verfahren der portugiesischen Justizgeschichte. Er begann im November 2004, das Gericht hörte seitdem fast tausend Zeugen und Sachverständige. Monatelang bestimmte der Pädophilie-Skandal die Schlagzeilen portugiesischer Zeitungen, auch über die Verwicklung weiterer Prominenter aus Politik und Medien wurde spekuliert. Heftige Kritik wurde an der andauernden Ver- schleppung der Ermittlungen zugunsten der zum Teil einflussreichen Angeklagten laut. Nach Ansicht vieler Beobachter legte der Prozess die Schwächen des portu- giesischen Rechtssystems offen. Bereits im März 2006 verurteilte ein Spezial- Schiedsgericht den portugiesischen Staat wegen Vernachlässigung seiner Auf- sichtspflicht zur Entschädigungszahlung von zwei Millionen Euro an 44 frühere Heimbewohner. In weiteren Missbrauchsverfahren wurden zudem mehr als ein Dutzend Menschen verurteilt, in erster Linie Lehrer und Erzieher der Casa Pia. siehe http://www.tagesschau.de/ausland/kindesmissbrauch106.html http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,715570,00.html http://www.focus.de/panorama/vermischtes/portugal-urteilsverkuendung-im-kinderschaender-proze ss_aid_548393.html http://diepresse.com/home/panorama/welt/592046/index.do?_vl_backlink=/home/panorama/welt/in dex.do http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article9375956/Schuldig-Portugals-groesster-Missbr auch-Prozess-endet.html http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/09/03/International/Kinderschaender-in-Portug al-verurteilt http://www.n-tv.de/panorama/Gericht-verurteilt-Prominente-article1413981.html
Jugendamt befreit nackten Siebenjährigen aus dem Keller
Weil er offenbar störte, haben Eltern einen kleinen Jungen in Hamminkeln (NRW) in den Keller gesperrt. Danach gingen sie auf Einkaufstour. Er saß nackt neben Müll- säcken und weinte bitterlich: Polizei und Jugendamt haben einen siebenjährigen Jungen aus einem abgeschlossenen Kellerraum seines Elternhauses im nord- rhein-westfälischen Hamminkeln befreit. Seine Mutter und sein Stiefvater waren mit den beiden jüngeren Geschwistern am vergangenen Wochenende zu einer Ein- kaufstour aufgebrochen und hatten den Jungen eingesperrt zurückgelassen. In dem relativ großen Kellerraum befanden sich neben einer Schlafliege lediglich Müllsäcke und Holzpaletten. Licht kam durch einen vergitterten Schacht.
Nachbarn alarmierten die Polizei, die das Haus von einem Schlüsseldienst öffnen ließ. Sie fanden den Jungen nackt in dem Kellerraum. Kleidungsstücke lagen dort ebenfalls. Das Kind stammt aus einer früheren Beziehung der Mutter, die mit ihrem neuen Partner zwei weitere Kinder hat. Gegen sie und den Stiefvater wird nun we- gen Misshandlung Schutzbefohlener ermittelt. Darauf stehen zwischen sechs Monaten und zehn Jahren Gefängnis. Beim Jugendamt war die Familie bekannt: Sprecher Gerhard Patzelt sagte, allein 2010 seien sechs Hinweise auf Missstände eingegangen. Jedes Mal seien zwei Mit- arbeiter des Allgemeinen Sozialen Dienstes in das Haus der Familie gegangen und hätten mindestens eine Stunde mit Eltern und Kindern gesprochen. Vorwürfe der Nachbarn konnten dabei allerdings nicht bestätigt werden. Alles habe einen nor- malen Eindruck gemacht, sagte Patzelt. Der Junge sei zur Schule gegangen – aller- dings habe es Hinweise auf viele Fehlzeiten gegeben. Der Siebenjährige lebt nun vorübergehend bei einer Pflegefamilie. „Was endgültig mit ihm passiert, können wir noch nicht sagen. Auf keinen Fall kommt er zurück zu dieser Familie“, sagte Patzelt. siehe http://www.welt.de/vermischtes/article9526202/Jugendamt-befreit-nackten-Siebenjaehrigen-aus-Kel ler.html http://www.mopo.de/2010/20100910/deutschland-welt/panorama/siebenjaehriger_nackt_im_keller_e ingesperrt.html
Verhungertes Kind: Die Mutter gesteht Vernach- lässigung Die Mutter ließ ihr Kind aus Gleichgültigkeit sterben

Das kurze Leben der kleinen Lea aus der Oberpfalz muss furchtbar gewesen sein: Schwerste Krankheiten wurden nicht behandelt, schließlich starb die Zweijährige an einer Lungenentzündung. Sie sei überfordert gewesen, sagte die Mutter vor Gericht. Als Lea aus dem oberpfälzischen Tirschenreuth im März ausgemergelt an den Fol- gen einer Lungenentzündung starb, litt sie bereits an einer unbehandelten, beid- seitigen Mittelohrentzündung und einem Wasserkopf. Dieser hatte sich infolge ei- ner ebenfalls nicht behandelten Hirnhautentzündung entwickelt und schon zu Ver- formungen des Schädels geführt. Von diesem Montag an muss sich deshalb ihre 22-jährige Mutter wegen Misshand- lung von Schutzbefohlenen, Verletzung der Fürsorgepflicht und gefährlicher Kör- perverletzung vor dem Landgericht Weiden verantworten. Die 22-Jährige will vom lebensbedrohlichen Zustand ihres Kindes nichts mitbe- kommen haben, bis sie am Morgen des 27. März die auf 8,2 Kilogramm abgemager- te Leiche im Bett fand. Die Staatsanwaltschaft wirft der Angeklagten vor, ihre im Mai 2007 geborene Tochter aus Gleichgültigkeit "böswillig" vernachlässigt und gequält und damit ihren Tod billigend in Kauf genommen zu haben. Ihr drohen bis zu 15 Jahre Haft.
Zum Prozessauftakt räumte die stark übergewichtige Frau, die sich vor den Foto- grafen und Kamerateams mit einem Kopftuch zu schützen suchte, die Vorwürfe zum Großteil ein. Allerdings bestritt sie, den Tod ihrer Tochter gewollt zu haben. Über ihre Anwältin Andrea Schnetzer erklärte sie, sie sei mit der Versorgung ihres Sohnes Felix und der jüngeren Lea überfordert gewesen, nachdem sich ihr Ehe- mann und Vater der Kinder im August 2009 von ihr getrennt habe. Die Trennung sei für sie "ein Schock" gewesen. Lea habe schon immer ein engeres Verhältnis zu ihrem Vater gehabt und sich zunehmend von ihrer Mutter abgewandt. Sie habe "weg, weg", gerufen, wenn sie sich ihr genähert habe und um sich geschlagen. Schließlich hätten sich ihre Gefühle für Lea, die wie ihr Bruder Felix ein Wunsch- kind gewesen sei, abgekühlt. Lea sei ihr egal geworden. Sie habe sich von ihrer Tochter abgelehnt gefühlt und nicht mehr darum gekümmert, ob sie esse oder trin- ke. Anzeichen für eine schwere Erkrankung ihres Kindes habe sie nicht gesehen. Sie habe auch nie gewollt, dass Lea in Lebensgefahr gerate.
Den Tod ihrer Tochter bedauere sie "zutiefst und aus ganzem Herzen". "Wenn sie könnte, würde sie alles rückgängig machen", erklärte die Anwältin. Als die Ange- klagte vom Vorsitzenden Richter Bernhard Ring gefragt wird, warum sie denn nicht versucht habe, das Verhältnis zu ihrer Tochter zu verbessern, Kinder seien nun einmal ab und an bockig, entgegnete die 22-Jährige leidenschaftslos und mit sehr leiser Stimme: "Ich hab's versucht, es hat halt nichts gebracht."
Ein Urteil wird für den 27. September erwartet. siehe http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,717161,00.html http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article9605067/Mutter-liess-Kind-wohl-aus-Gleichgu eltigkeit-sterben.html http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/Mutter-legt-Teilgestaendnis-ab_aid_905819.html http://www.sueddeutsche.de/bayern/prozess-gegen-leas-mutter-aus-gleichgueltigkeit-verharmlost-1. 999067
Angeklagter gibt Missbrauchsvorwürfe teilweise zu Mehr als 100x Sex mit 11-Jähriger Der Täter nennt es Liebe
Im Missbrauchsprozess vor dem Ulmer Landgericht hat der Angeklagte die Vor- würfe teilweise zugegeben. Der 32-Jährige räumte ein, sich in den Jahren 1997 bis 1999 mehrfach an einem anfangs elfjährigen Mädchen vergangen zu haben. Er sprach von etwa 50 Fällen. Laut Anklage waren es aber 110 Fälle. Außerdem soll der Mann zwischen 2005 und 2006 zwei 13-jährige Jungen missbraucht haben. Das bestritt er aber. Bei dem missbrauchten Mädchen handelt es sich um die Toch- ter einer befreundeten Familie. Als der Angeklagte 1996 von der Familie aus dem Raum Göppingen aufgenommen wurde, war er gerade erst erwachsen geworden. Ab Sommer 1997 verging sich der Mann an ihr, nach Ansicht der Staatsanwalt- schaft anfangs fast täglich. Kam er von der Arbeit heim, habe sie ihm zur Verfü- gung stehen sollen - mal in seiner Wohnung, mal im Haus der Eltern, selbst im Auto. Geschätzte 50 Mal räumt der Angeklagte selbst im Gerichtssaal ein. Auch ungewöhnliche und erniedrigende Sexualpraktiken habe er in der Tatzeit bis Som- mer 1999 angewandt, gesteht er auf Nachfrage. Trotzdem betont er wiederholt: "Ich hätte ihr nie etwas Schmerzhaftes antun können."
Über die Guggenmusik hatte er damals Anschluss an die Familie im Raum Göppin- gen gefunden. Das Mädchen und seine Eltern vertrauten ihm blind, sogar einen Haustürschlüssel hatte er. "Da meine Familie nicht mehr intakt war, waren sie für mich Familie", erzählt der 32-Jährige. Noch heute ist das Verhältnis der inzwischen 25-Jährigen zur Sexualität nach Auskunft einer Expertin gestört. Auch einen Selbstmordversuch soll sie begangen haben. Er sei davon ausgegangen, dass das Mädchen seine erste Freundin gewesen sei, erzählt der kleine Mann, der in Hand- schellen und Fußketten in den Saal geführt worden war. Er spricht von "Liebe" und von "keiner bösen Absicht". Von ihm fällt kein Wort, dass er sie geschlagen oder unter Druck gesetzt haben soll. Dass sie noch ein Kind war, sei ihm nie be- wusst gewesen, betont er. Er habe sie von der Entwicklung her "vielleicht auf 13 oder 14 Jahre" geschätzt. Und: Sie habe sich nie über seine Taten beklagt.
"Ich habe ihm wohl zu viel vertraut", sagt die Mutter des Opfers vor Gericht. Der junge Mann habe ihnen Leid getan, sie wollten ihm eine Familie sein. "Für mich war er irgendwie - sexuell neutral", sagt sie rückblickend. Sie habe wohl Veränderun- gen bei ihrer Tochter bemerkt, dies aber damals auf ihre Trennung von ihrem Mann zurückgeführt. Die damals beste Freundin des Opfers sagt aus, dass sie sich an- fangs mit anderen noch über die beiden lustig gemacht hätte - auch weil die Freun- din zeitweise den gleichen Haarschnitt und die gleiche Kleidung tragen musste wie ihr Peiniger. Erst später habe sie begriffen, dass das Mädchen richtig Angst hatte. Der Angeklagte habe damit gedroht, sich oder dem Opfer etwas anzutun, wenn es nicht mache, was er wolle. Während er den Missbrauch des Mädchens in großen Teilen einräumt, bestreitet der Angeklagte, sich 2005 und 2006 an zwei 13-Jährigen Jungen vergangen zu haben. Diesen soll er Alkohol gegeben haben, bis sie sich übergeben mussten, und sie dann unsittlich berührt haben. Einer der Jungen tritt ebenfalls als Neben- kläger auf. Der mutmaßliche wiederholt schwere Missbrauch in den 1990-er Jahren kam erst ans Licht, als sich ein Junge seinen Eltern anvertraute. Das Mädchen hatte all die Jahre über ihre Pein geschwiegen - zum Schluss auch, weil sie dachte, die Taten seien verjährt.
Der nicht vorbestrafte Angeklagte sitzt in Untersuchungshaft. Da er bei den meis- ten Taten noch jünger als 21 Jahre war, soll die Jugendkammer entscheiden. Zu- nächst sind drei Verhandlungstage angesetzt. Allein für den ersten Verhandlungs- tag waren 18 Zeugen geladen. siehe http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=6952618/aog67y/ http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/art4329,650197 http://www.schwaebische.de/home_artikel,-110-Mal-missbraucht-Angeklagter-nennt-es-%E2%80%9E Liebe%E2%80%9C-_arid,4165706.html
Diese Eltern sind Seelen-Mörder Für ihre perverse Lust zerstörten sie das Leben ihrer Kinder
Eine Mutter, die ihren kleinen Sohn zum Sex-Sklaven macht. Das Ungeheuerliche geschah laut Anklage in Spandau. Rosemarie K. (39) und ihr Ex-Freund Andrew Mc G. (39) sollen den Jungen monatelang missbraucht und erniedrigt haben. Die An- klage listet unglaubliche Perversitäten auf. 25 Fälle. Ein Kind zum Sex-Objekt degradiert, auch mit Medikamenten gefügig gemacht. Die Staatsanwältin im Pro- zess: "Wenn mit Widerstand des Kindes aufgrund zugefügter Schmerzen zu rech- nen war, verabreichte die Mutter ihrem Sohn Beruhigungsmittel." Die Mutter ist Krankenpflegehelferin, war in einem Klinikum angestellt. Sie galt als fürsorglich, es schien ihrem Sohn Kevin gut zu gehen. Ab März 2009 aber sollen die Sex-Qualen begonnen haben. Die Ermittler meinen: "Er wurde hinsichtlich verschiedener Sex- Praktiken angelernt." Im April wurde Kevin aus den Fängen seiner Mutter gerettet. Eine neue Freundin von Mc G. war zur Polizei gegangen, als sie Kinderpornos auf dessen Computer entdeckt hatte. Kevin wurde befragt. Er sprach über die Ekel- Übergriffe wie andere Kinder übers Würfelspielen. Sie sollen auch seine Schul- freundin (7) und die Nichte von Rosemarie K. missbraucht haben. Bislang schwie- gen die Mutter und ihr Ex. In einem Jammer-Brief jedoch soll sie alles auf ihn ge- schoben haben. Sie sei ihm hörig gewesen. Für die Anklägerin sind beide Hang- täter, sie will lebenslange Sicherungsverwahrung. siehe http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/320464.html http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/sohn-missbraucht-und-gefilmt-mutter-vor-gericht/19 44518.html http://www.op-online.de/nachrichten/deutschland/mutter-soll-sohn-8als-sexsklaven-gehalten-haben- 937783.html
Wie meistens: Die Misshandlungen wurden durch die Jugendamtsmitarbeiterin nicht bemerkt Das Kind hatte nur ein Pflaster auf der Stirn Als sie wiederkam war das Kind tot

Die Eltern schleuderten die kleine Siri gegen die Wand, verbrühten sie mit heißem Wasser, rissen sie nachts aus dem Schlaf: Mit acht Monaten, im Mai 2008, starb das Baby an den Folgen eines Schädelbruchs. Die Eltern wurden zu lebenslanger Haft wegen Mordes verurteilt.
Zweieinhalb Jahre nach Siris Tod muss sich ab Dienstag, 12. Oktober, nun auch eine Mitarbeiterin des Jugendamtes vor dem Wetzlarer Schöffengericht verantwor- ten. Ihr wird vorgeworfen, offensichtliche Verletzungen des Mädchens im Gesicht zwar bemerkt, aber keine Hilfe geholt zu haben. Der 29-jährigen Frau drohen im Falle einer Verurteilung bis zu fünf Jahre Haft wegen Körperverletzung durch Unterlassen. Elf Zeugen sollen in dem Prozess vernommen werden, darunter auch die Eltern des toten Mädchens. Insgesamt sind vier Verhandlungstage angesetzt. Die Ansichten der Anklagebehörde und der Stadt zu dem Fall könnten nicht unter- schiedlicher sein: Während die Staatsanwaltschaft der Frau schwere Versäumnis- se vorwirft, ist die Stadt von ihrer Unschuld überzeugt. Der Wetzlarer Jugendde- zernent Helmut Lattermann erklärt, die Mitarbeiterin habe alle Vorschriften einge- halten, die es für einen solchen Fall wie Siri gebe. Das Jugendamt habe damals einen anonymen Hinweis auf Kindesmisshandlung bekommen. Daraufhin sei die Frau zweimal bei der Familie gewesen und habe sich richtig verhalten. Einzelheiten wollte er mit Blick auf den Prozess nicht nennen. „Ich bin davon überzeugt, dass das Verfahren mit einem Freispruch endet“, sagt Lattermann. Der Prozess sei gleichwohl eine extreme Belastung für die Betroffene und für die Stadtverwaltung.
Siris Tod habe alle Beschäftigten erschüttert, aber zugleich sei man empört, wie mit der Mitarbeiterin umgegangen worden sei. Es habe Bedrohungen und Anschul- digungen gegeben. „Die meisten Leute machen sich nicht klar, was man darf und was man nicht darf“, sagt der Jugenddezernent. „Stellen Sie sich mal vor, wir wür- den bei jedem Hinweis gleich mit der Polizei kommen, die Tür aufbrechen und die Kinder wegnehmen.“ Als Reaktion auf den Tod Siris habe die Behörde nun aber veranlasst, dass fortan bei anonymen Hinweisen stets zwei Mitarbeiter des Jugendamtes die Familie be- suchten. Solche Hinweise nähmen zu, sagt Lattermann, allerdings steige die Zahl der begründeten Fälle nicht im selben Maß.
Siris Schicksal erinnert an das von Kevin in Bremen. Der Zweijährige war 2006 von seinem drogensüchtigen Ziehvater so misshandelt worden, dass er an den Folgen starb. Der Vater wurde im Oktober 2008 wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu zehn Jahren Haft verurteilt. Im Prozess war das Versagen des Jugendamtes deutlich geworden. Nach dem Vorfall verabschiedete dann das Land Bremen unter anderem ein Kindeswohlgesetz und erhöhte auch die Anzahl der Amtsvormunde. Darüber hinaus wurde ein rund um die Uhr besetztes Kinderschutztelefon einge- richtet. Die Vorsitzende des hessischen Kinderschutzbundes, Verone Schöninger, plä- diert auch in Hessen für eine bessere personelle Ausstattung der Jugendämter. Bei schwierigen Fällen müsse es Entlastung für die Angestellten geben. Berufsan- fänger, die als Sozialpädagogen frisch von der Universität kämen, müssten ausrei- chend Zeit zur Fallbesprechung mit erfahrenen Kollegen bekommen. „Bei unserer Arbeit stehen wir immer mit einem Bein im Gefängnis“, betont die Pädagogin. Doch man dürfe die Arbeit der Jugendämter nicht nur juristisch betrachten. „Wir müssen Vertrauen aufbauen“, fordert die Kinderschützerin Schöninger. „Ein Image der 'Kinderklaubehörde' darf es nicht geben.“
Prozesse, in denen Mitarbeiter von Jugend- oder Sozialämter sich wegen des Schicksals kleiner Kinder verantworten müssen, sind selten. Zu den aufsehener- regendsten Fällen gehören die Verfahren um den Tod des zweijährigen Kevin in Bremen und der ebenfalls zweijährigen Jenny in Stuttgart. Der Amtsvormund von Kevin musste sich im Sommer dieses Jahres wegen fahr- lässiger Tötung verantworten. Als sich die Jugendbehörde 2006 nach vielen Hin- weisen auf Misshandlungen zum Handeln entschloss, war das Kind bereits lange tot. Die Leiche lag in Säcke eingewickelt im Kühlschrank des Ziehvaters. Die Mitar- beiter des Amtes hatten das späte Eingreifen mit Arbeitsüberlastung begründet. Der Prozess gegen den Amtsvormund wurde im August gegen Zahlung einer Geldauflage eingestellt. Ein Verfahren gegen einen Sozialarbeiter war zuvor wegen Verhandlungsunfähigkeit eingestellt worden.
Im Fall der von ihrer Mutter zu Tode gequälten Jenny standen 1999 zwei Sozialar- beiter vor Gericht. Die Anklage: fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverlet- zung. Beide Männer sollen Kollegen in verschiedenen Jugendämtern nicht ausrei- chend über die Misshandlungen seitens der Mutter informiert haben. Das Mädchen war über Monate hinweg von ihrer Mutter und Bekannten geschlagen und miss- handelt worden. Erst zweieinhalb Jahre alt, starb die Kleine an einer Hirnblutung. Der Prozess gegen die Sozialarbeiter endete mit einer Geldstrafe und einem Frei- spruch. Im Kampf gegen die Vernachlässigung von Kindern sollen die Jugendämter stren- gere Vorgaben bekommen. Das Bundeskabinett hat im August einen Gesetzent- wurf beschlossen, nach dem ein Vormund die von ihm betreuten Kinder häufiger besuchen und einem Familiengericht Rechenschaft ablegen muss. Das geplante neue Gesetz sieht vor, dass der Vormund in der Regel einmal im Monat persönli- chen Kontakt zu dem von ihm betreuten Kind (Mündel) aufnehmen muss. Um das zu ermöglichen darf ein Vormund höchstens 50 Kinder statt bisher 120 gleichzeitig betreuen. siehe http://www.fr-online.de/rhein-main/misshandlungen-nicht-bemerkt/-/1472796/4733382/-/index.html http://www.fr-online.de/rhein-main/nur-ein-pflaster-auf-der-stirn/-/1472796/4737278/-/index.html http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36090&key=sta ndard_document_39945739 http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/nachrichten/siris_qualen_blieben_unbemerkt_-_jugenda mtsmitarbeiterin_aus_wetzlar_wegen_koerperverletzung_vor_gericht_-_nur_ein_pflaster_gesehen/ 314226.php http://www.faz.net/s/Rub5785324EF29440359B02AF69CB1BB8CC/Doc~EEF390E3AFEC64376937ECFA3 88FE412C~ATpl~Ecommon~SMed.html http://www.fnp.de/nnp/region/hessen/jugendamtmitarbeiterin-im-fall-siri-vor-gericht_rmn01.c.83120 40.de.html
Fass mich nicht an! Kontaktverbot zu Kindern Nähe zu Kindern verhindern Sexualstraftäter sind nicht zwangsläufig krank Tatort Kinderseele Selbstbewusstsein bei Kindern unerwünscht
Etwa 1.000 Sexualstraftäter sitzen in deutschen Justizvollzugsanstalten, viele we- gen des Missbrauchs von Kindern. "37 Grad"-Autor Manfred Karremann recher- chiert anhand von Beispielen, ob und wie Sexualstraftäter den Weg in die Gesell- schaft zurückfinden. Wird es ihnen gelingen, sich von Kindern fernzuhalten? siehe Video http://37grad.zdf.de/ZDFde/inhalt/9/0,1872,7900457,00.html http://37grad.zdf.de/ZDFde/inhalt/12/0,1872,8117708,00.html siehe Video http://37grad.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,8116769,00.html http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1152450/Vorschau-Fass-mich-nicht-an%2521#/beitrag /video/1152450/Vorschau-Fass-mich-nicht-an! siehe Video http://37grad.zdf.de/ZDFde/inhalt/20/0,1872,7012148,00.html http://37grad.zdf.de/ZDFde/inhalt/29/0,1872,7098877,00.html
14-Jährige aus Elternhaus entführt Der selbsternannte Prediger wurde verurteilt

Ein obdachloser US-Prediger ist für schuldig befunden worden, ein 14-jähriges Mädchen entführt und vergewaltigt zu haben. Die Geschworenen in Salt Lake City im US-Bundesstaat Utah wiesen die Argumentation der Verteidigung zurück, der 53-Jährige sei nicht schuldfähig. Der selbst ernannte Prediger, der während des Prozesses die meiste Zeit gesungen hatte, könnte zu lebenslanger Haft verurteilt werden. Das Strafmaß soll Ende Mai verkündet werden. Sein Opfer, die heute 23-jährige Elizabeth Smart sagte während des Verfahrens aus, sie sei von ihrem Kidnapper täglich vergewaltigt worden. Zudem habe er sie mit Drogen und Alkohol gefügig gemacht. Smart, lächelte, als die Geschworenen Brian David Mitchell für schuldig befanden. Sie sei von dem Urteil "total begeistert", sagte die 23 Jahre alte Frau nach Verlassen des Gerichtsgebäudes in Salt Lake City. "Es ist möglich, im Leben weiterzumachen, auch wenn etwas Schreckliches passiert ist", sagte Smart. Sie wolle anderen Opfern damit Hoffnung machen.
Mitchell hatte am 5. Juni 2002 gemeinsam mit seiner heute 65-jährigen Frau Wanda Barzee das Mädchen nachts aus seinem Elternhaus entführt, während die Eltern schliefen. Nur ihre kleine Schwester hatte das Kidnapping bemerkt. Aus Angst, der Entführer könne ihrer Schwester etwas antun, hatte sie ihre Eltern nicht sofort alar- miert. Neun Monate später wurde Elizabeth knapp 30 Kilometer von ihrem Wohnort entfernt entdeckt. Passanten hatte den wirr aussehenden, bärtigen Mann erkannt, nachdem die amerikanische Version der Fernsehsendung "Aktenzeichen XY ...", "Americas Most Wanted", über den Fall erneut berichtet hatte. Smart gab sich gegenüber der Polizei erst nicht zu erkennen. Experten äußerten die Befürchtung, dass Mitchell sie einer Gehirnwäsche unterzogen hatte. siehe http://www.n-tv.de/panorama/Prediger-verurteilt-article2126831.html
Schweizer Sozialtherapeut gesteht mehr als 100 Kinder sexuell missbraucht zu haben Monströser Missbrauch schockiert die Schweiz
Jahrzehntelang betreut ein Schweizer Mann Kinder und pflegebedürftige, behin- derte Menschen. Nun gesteht er weit mehr als 100 Fälle von sexuellem Missbrauch. 33 Fälle seien noch nicht verjährt, teilt die Berner Polizei mit. Auch in einer deut- schen Einrichtung soll er sich an Schutzbefohlenen vergangen haben. Ein 54 Jahre alter Sozialtherapeut aus dem Schweizer Kanton Bern hat nach Poli- zeiangaben in den vergangenen 30 Jahren in Heimen weit über 100 Kinder und Pflegebefohlene sexuell missbraucht. Der Mann habe die Taten gestanden und befinde sich in Haft, teilte die Kantonspolizei Bern mit. Bisher seien 122 Opfer iden- tifiziert worden. Die Ermittlungen waren nach Hinweisen von zwei Bewohnern eines Behindertenheims Ende März des vergangenen Jahres aufgenommen wor- den. Bei den Opfern handelt es sich nach Angaben der Polizei überwiegend um geistig und körperlich zum Teil schwerstbehinderte junge Männer, aber auch Frauen und Kinder zum Teil von anderen Heimangestellten. Sein jüngstes Opfer sei ein Jahr alt gewesen, hieß es. Strafrechtlich verfolgt werden könnten noch 33 Fälle, der Rest sei verjährt.
Der Mann war seit 1982 in neun verschiedenen Heimen als Betreuer angestellt. Auch in einem Heim in Deutschland habe sich der 54- Jährige an Schutzbefohle- nen vergangen, berichteten die Behörden. Bereits 2003 war gegen ihn ermittelt worden. Damals basierte der Verdacht nach Angaben der Polizei auf Aussagen eines geistig schwer behinderten 13-jährigen Mädchens. Die Ermittler nahmen damals dann aber an, dass sich die Aussagen des Mädchens auf einen anderen Betreuer im gleichen Heim bezogen, der später zu einer mehrjährigen Freiheits- strafe verurteilt wurde. siehe http://www.n-tv.de/panorama/Mehr-als-100-Kinder-missbraucht-article2507606.html http://www.suedkurier.de/news/brennpunkte/114-Opfer-Monstroeser-Missbrauchsfall-schockiert-die- Schweiz;art407,4706239 http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/100_ermittler_bei_berner_missbrauchsfall_1.9322941.html http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/missbraeuche_behindertenheime_bern_1.9316534.html http://nachrichten.rp-online.de/panorama/therapeut-missbraucht-mehr-als-hundert-behinderte-kind er-1.330816 http://www.radiobasel.ch/aktuell/nachrichten/best%C3%BCrzung-%C3%BCber-missbr%C3%A4uche-h eime-fordern-hilfe-2011-02-02 http://www.blick.ch/news/schweiz/bern/sexueller-missbrauch-in-bern-165790
In Inspiration auf Bertold Brecht: der Tod und das Grauen ist ein Meister aus Deutschland, hat jetzt auch hier ein Gesicht und einen Namen, die beide erbarmungslos ausgelöscht sein sollten ...
Ein Familienvater steht wegen Vergewaltigung seiner eigenen Kinder vor Gericht Warum hielt niemand diese menschliche Bestie frühzeitig auf? “Familienvater” zeugte acht Kinder mit seiner Stieftochter Das Entsetzen und Grauen aus dem Westerwald Vor aller Augen: Brutaler sexueller Missbrauch und Vergewaltigung in Rheinland-Pfalz Ein Vater missbraucht seine Töchter und zwingt sie zur Prostitution Ein Familienvater, der nur irrtümlich als Mensch geboren wurde Anklage wegen unvorstellbarer Sexualverbrechen Der Vater schaute seiner Tochter auch beim Sex zu Solche Täter sind asoziale Machtmenschen Noch ein weiterer Täter wird angeklagt Das Jugendamt wusste bis ins Detail von diesen Verbrechen
Ein Familienvater aus dem Westerwald soll mit seiner Stieftochter acht Kinder ge- zeugt haben. Detlef S., 48, aus Fluterschen in Rheinland-Pfalz habe seine heute 18-jährige Tochter und seine 28 Jahre alte Adoptivtochter jahrelang missbraucht und zur Prostitution gezwungen, sagte die Anwältin der 28-Jährigen. Auch an sei- nem Stiefsohn soll sich der arbeitslose Mann vergangen haben. Der Angeklagte bestreitet nach Angaben seines Verteidigers die Vorwürfe. Ein Sprecher des Land- gerichts bestätigte, dass der Mann vom kommenden Dienstag an wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern vor Gericht steht. Er sitzt seit August 2010 in Untersu- chungshaft. Wie die Anwältin der Stieftochter sagte, konnte die Polizei ihn festneh- men, nachdem die Stieftochter einen an ihn gerichteten Abschiedsbrief seiner eige- nen Tochter gefunden und an das Jugendamt weitergeleitet hatte. Die junge Frau wollte ausziehen und vorher noch einige Dinge loswerden. Die Familie lebte in ei- nem Einfamilienhaus mitten im Dorf, das etwa 750 Einwohner hat. Der Lkw-Fahrer sei mit der 52 Jahre alten Mutter der 28-Jährigen verheiratet, sagte Anwältin Katha- rina Hellwig, und die habe alles über die Verbrechen ohres Mannes gewusst. Das Ehepaar habe insgesamt sieben Kinder, darunter vier gemeinsame. Außerdem habe Detlef S. zwei der drei Söhne und die 28-jährige Tochter aus erster Bezieh- ung der Ehefrau adoptiert.
Laut Landgericht soll der Mann von Herbst 1987 bis Sommer 2010 zwei seiner Stiefkinder sowie seine Tochter sexuell missbraucht haben. Zudem zwang er laut Anklage beide, mit zwei Männern in Altenkirchen und Straßenhaus gegen Bezah- lung Sex zu haben. Das Geld soll er kassiert haben. Mit der Adoptivtochter zeugte er nach Angaben der Nebenklage-Anwältin zwischen 1999 und 2009 acht Kinder. Das erste Kind, ein Junge, starb wenige Wochen nach der Geburt an plötzlichem Kindstod. Es ist im Nachbardorf begraben. Die 28-Jährige wurde in den vergangenen Jahren regelmäßig vom Jugendamt be- treut. Mindestens einmal in der Woche sei eine Mitarbeiterin vorbeigekommen, um zu helfen, sagte der Leiter des zuständigen Jugendamts, Hermann-Josef Greb. Es gab die Vermutung, dass Detlef S. der Vater der sieben Kinder sei, deshalb habe das Jugendamt immer wieder nach dem Vater der sieben Kinder gefragt. "Das Opfer hat das jeweils abgestritten und erklärt, da sei nichts dran, das seien Unter- stellungen", so der Beamte. Auch Ermittlungen der Polizei scheiterten Greb zufol- ge daran, dass die Familie stets alles abstritt. Der Anwältin zufolge besuchten alle Kinder den Kindergarten des Ortes und die Schule im Nachbarort Altenkirchen. Die 28-Jährige lebt mit ihren sieben Kindern mittlerweile nicht mehr in Fluterschen.
"Wir haben uns oft gewundert über die vielen Kinder in seinem Haus", sagte eine Nachbarin des Angeklagten. "Vor allem weil sie ihm so ähnlich sahen." Der Bürger- meister des Ortes hingegen will nichts geahnt haben: "Die Familie fiel nicht beson- ders auf." Das Gericht hat bis Ende Februar fünf Verhandlungstage angesetzt. Die Staatsanwaltschaft hat Sicherungsverwahrung für den Angeklagten gefordert, die Nebenklage schließt sich dem an. siehe http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,744745,00.html http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,744957,00.html http://www.abendblatt.de/vermischtes/article1783777/Vater-wegen-Vergewaltigung-seiner-Kinder-v or-Gericht.html http://www.abendblatt.de/vermischtes/article1783349/Mann-missbraucht-Toechter-und-zwingt-sie-zu r-Prostitution.html http://www.focus.de/panorama/videos/rheinland-pfalz-familienvater-soll-acht-kinder-mit-stieftochter -gezeugt-haben_vid_22995.html siehe Video http://www.stern.de/panorama/acht-kinder-mit-der-stieftochter-entsetzen-im-westerwald-1652776.ht ml http://www.sueddeutsche.de/panorama/missbrauch-in-rheinland-pfalz-vor-aller-augen-1.1058468 http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article12498487/Mann-zeugt-acht-Kinder-mit-seiner- Stieftochter.html http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article12503140/Abschiedsbrief-offenbart-Sex-Horro r-in-Fluterschen.html http://www.derwesten.de/nachrichten/panorama/Mann-wegen-unglaublicher-Sex-Verbrechen-ange klagt-id4267121.html http://www.rhein-zeitung.de/startseite_artikel,-Missbrauchs-Drama-Zeugte-Mann-acht-Kinder-mit-Sti eftochter-_arid,202437.html siehe Video http://www.n-tv.de/panorama/Familienvater-vor-Gericht-article2577171.html http://www.fr-online.de/panorama/vater-schaute-beim-sex-auch-zu/-/1472782/7184246/-/view/asFirstT easer/-/index.html http://www.fr-online.de/panorama/die-taeter-sind-machtmenschen/-/1472782/7183902/-/index.html http://www.moz.de/nachrichten/vermischtes/artikel-ansicht/dg/0/1/282322/ http://www.rtl.de/medien/information/rtlaktuell/134bd-0-51ca-43/inzest-skandal-behoerden-wussten- alles.html
Nachtrag
- Westerwälder Missbrauchsfall: Adoptivsohn klagt Behörden an
Schläge, Missbrauch, Prostitution und die Behörden hätten seit Jahren von den Zuständen in der Familie S. wissen können. Das sagt jedenfalls ein Adoptivsohn der Familie. Die Behörden hätten ihn aber vertröstet. Im Westerwälder Missbrauchsfall gerät nun das Jugendamt in die Kritik, auch wenn - wie üblich - nichts deswegen geschehen wird: Ein Adoptivsohn des 48-jäh- rigen Angeklagten beklagt erfolglose Hilferufe bei dem Amt. So habe er sich bereits an die Behörde gewandt, als er 1998 nach einem Gewaltausbruch des Stiefvaters im Krankenhaus behandelt werden musste, sagte der 27-Jährige. Er erinnere sich an Sätze, dass eine härtere Erziehung in Großfamilien ganz normal sei - und das Versprechen "Wir kümmern uns". Aber alle hätten die Augen zugemacht. "Keiner hat der Familie geholfen", sagte er. Auch als er von 2002 an nicht mehr mit dem Adoptivvater unter einem Dach lebte, habe er der Familie helfen wollen. "Ich habe jedes Jahr beim Jugendamt nachgehört, nichts hat sich getan." siehe http://www.n-tv.de/panorama/Adoptivsohn-klagt-Behoerden-an-article2596631.html
siehe auch die Sonderseiten über den Vatikan und seine Kinderschänder
Eine wichtige Mitteilung für die Leser/-innen dieser Sonderseiten
Es war und ist mir wichtig kontroverse, gesellschaftsrelevante und unbe- queme Themen aufzugreifen, sie öffentlich zu machen und zur Diskus- sion zu stellen, Denkanstöße zu liefern und unerwünschte Fragen zu stellen, - das wird auch wohl bis zu meinem Lebensende so bleiben.
Aber meine täglichen Tagesstunden sind durch meine Narkolepsie- Erkrankung sehr stark begrenzt - und es wird immer weniger, der Zeitaufwand schlicht zu groß.
Ich will solche Themen nicht einfach aus meinem Leben verbannen oder sie nicht mehr zur Kenntnis nehmen, aber diese Projekt-Homepage “Belgaraths Turmzimmer” ist mittlerweile mehr als 10 Jahre online - und ich habe viele kontroverse Themen in die Öffentlichkeit meiner Besucher/ -innen auf dieser Homepage getragen, meine regelmäßigen Morddrohun- gen und Beschimpfungen von islamischen Fundamentalisten / Faschis- ten erhalten, aber auch von Hundebesitzern und von ehemaligen Weg- gefährten aus der linken Szene, wo ich mittlerweile absolut nicht mehr bereit bin die latente Gewaltbereitschaft zu tolerieren. Ich habe Themen veröffentlicht und verlinkt zur Atompolitik der Bundesrepublik Deutsch- land, zu ihren mehr als fragwürdigen sogenannten “Volksvertretern/ -innen” und zur politischen Entwicklung dieses Landes überhaupt, zur unersättlichen Gier der Finanzhaie, zu den menschlichen Monstern mit ihrer erbarmungslosen Gewalt gegen wehrlose Kinder.
Nicht unerwähnt möchte ich dabei auch den zahlreichen Zuspruch lassen, den ich durch meine Themen von zahlreichen Lesern/-innen erhalten habe, ihre Unterstützung und Freundschaften wegen meines Mutes solche Themen aufzugreifen. Vielen Dank dafür.
All diese Themen werde ich nicht aus meinem Leben verbannen, sie auch weiterhin zur Kenntnis nehmen und bei jeder passenden Gelegenheit ansprechen, diskutieren und dafür streiten, soweit es in meinen Kräften steht, - aber ich will und kann ihnen nicht mehr diese vielen Stunden widmen, die ich bisher investiert habe, denn das lässt meine Krankheit nicht mehr zu.
Das bedeutet nicht, dass ich resigniere oder auf andere Weise irgendwie aufgebe, weil sich an den mörderischen Verhältnissen ohnehin nicht viel ändert. Ich hatte nie die Illusion, dass solche Themenseiten irgendetwas Wesentliches verändern, außer dass sie die Thematik durch zahllose Links und Verweise, durch die Zusammenstellung und Komprimierung auf derartigen Sonderseiten ein wenig mehr ins Bewusstsein von uns allen rücken, damit endlich diese ignorante Nichtbeachtung endet oder zumindest eingeschränkt wird.
Diese Sonderseiten werden mit sofortiger Wirkung eingestellt, - was aber nicht bedeutet, dass sie gelöscht werden oder offline gehen. Sie bleiben vorerst so und unverändert bestehen, werden aber nicht fortgeführt.
Die Projekt-Homepage “Belgaraths-Turmzimmer” neigt sich ohnehin ihrem Ende entgegen, sie hat ja auch schon viele Jahre Bestand und erstaunliche Besucherzahlen, die mich immer wieder verblüffen. Es war meine erste eigene, selbstgestaltete Homepage, genau auf meine Wünsche eingerichtet, nach meinen Vorstellungen gestaltet.
Aber ich arbeite bereits mit der Essener Lyrikerin und Künstlerin Alayna A. Groß an einer ganz neuen Homepage, einer reinen Künstler-Homepage mit dem Titel “Alayna und Belgarath”, ein Fundus für Menschen, die gerne Lyrik und literarische Geschichten lesen, mit jeder Menge Kindergeschichten von eigener Hand, mit jeder Menge Bilder-Galerien, mit künstlerischen und persönlichen Infos, ständig erweitert und aktualisiert, - sehr attraktiv und grafisch gestaltet, ein Hingucker im Internet, wie man ihn nicht alle Tage findet, - aber ohne politische, gesellschaftskritische Sonderseiten.
Wann diese neue Homepage online geht, lässt sich im Moment noch nicht genau sagen, aber ich kann allen Besuchern/-innen versichern, dass sie frühzeitig informiert werden. Dann wird diese HP reduziert, wahrscheinlich bleiben alle Sonderseiten nicht fortgesetzt online, aber das kann ich jetzt noch nicht sagen. Alle mit dieser HP verlinkten Seiten werden die Chance erhalten sich auch mit der neuen HP zu verlinken, wenn dies gewünscht ist. Aber das ist noch nicht soweit, wird noch ein paar Monate Vorbereitung brauchen. Schließlich wollen Alayna und ich, dass sie alle richtig beeindruckt sind, wenn die neue HP online geht.
Sicher ist allerdings schon jetzt, dass diese Sonderseite ab sofort nicht fortgeführt wird.