
Wie ein Literatur-Wettbewerb funktioniert
(aus meinem kostenlosen e-book “Die 3 Säulen des literarischen Schreibens” 
Lohnt sich die Teilnahme an Literatur-Ausschreibungen bzw. Wettbewerben?
Grundsätzlich ließe sich diese Frage mit einem klaren „Ja“ beantworten, mit gewissen Einschränkungen. Wenn Sie sich aber selber die Aufgabe und den Druck auferlegt haben mit ihrer Lyrik und ihren Geschichten in möglichst kurzer Zeit möglichst viel Geld und Ansehen zu verdienen, lautet die Antwort gleich:
Nein - es sei denn, Sie wollen als Herausgeber von literarischen Werken fungieren.
Literatur-Wettbewerbe in Lyrik oder Prosa stärken vor allem das eigene Selbstbewusst- sein und belegen in kleinem, überschaubaren und weder zu unter-, noch zu überschät- zendem Rahmen, was Sie bereits an qualitativem Schreiben erreicht haben.
Allerdings steckt der Fehler im Detail, denn man weiß nie als Autor/-in, wer am anderen Ende der Ausschreibung wirklich das Sagen hat, welche wirklichen Interessen er/sie verfolgt, wie groß die Gier nach einem rein kommerziellen Erfolg ist. Hinzu kommt der jeweilige Geschmack des Herausgebers bzw. der Jury, soweit diese überhaupt vorhan- den ist. Diese unbedingt genau treffen zu wollen ist meines Erachtens nicht nur unmöglich, sondern auch aus individualistischen Gründen nicht empfehlenswert. Denn sonst schreiben Sie ständig dem derzeit gängigen Trend hinterher und vergessen dabei auf dem Weg ihre eigene Kreativität, sie verlieren evt. ihre Freude am kreativen Prozess, denn dann tun Sie genau das, was ich schon mehrfach, auch ganz am Anfang schrieb: Sie schreiben passgenau für eine Zielgruppe – was selten positive Früchte trägt.
Aber selbst wenn, ist das keine Garantie für eine erfolgreiche Teilnahme. Anthologie Ausschreiber und Verlage, besonders Kostenzuschussverlage verspre- chen erst einmal vieles und alles, was der kreative Mensch und Autor so gerne hören will, - und verstecken die Haken an der Sache in massivem Kleingedruckten und teil- weise auch zwischen den Zeilen, so verklausuliert, dass es der Normalsterbliche kaum durchschaut. Nehmen Sie es eher sportlich oder noch besser als eine Art spielerischer Herausforderung.
Was haben Sie schon zu verlieren oder zu gewinnen? Im günstigsten Fall eine Veröffentlichung eines ihrer Texte in einer mehr oder weniger bedeutenden Anthologie, - die aber durchaus mehr oder weniger versehentlich in die richtigen falschen Hände geraten könnte, in die eines Verlegers, Lektors oder Literatur- Scouts, also eines – meistens - im Internet suchenden Agenten, der neue kreative Köpfe und Geister sucht und dabei zufällig auf eben jene Anthologie stößt, in der Sie veröffentlicht sind. Das muss nicht viel bedeuten, aber man weiß ja nie ...
Grundsätzlich muss man sich darüber im klaren sein, dass Anthologien nicht gemacht werden, um kreativen Autoren/-innen eine Marktchance zu veröffentlichen, es geht in erster Linie ums Geschäft und darum Aufmerksamkeit bei potenziellen Verlagen zu erregen. Nicht für Sie und ihre Werke – sondern für die Herausgeber, die damit bewei- sen können, dass sie Sachverstand in Literatur und ein feines Händchen für kreative Menschen besitzen, sodass vielleicht ein Verlag den Auftrag erteilt eine Anthologie zusammenzustellen.
Für den Verlag ist das vorteilhaft, er hat keinerlei Arbeit mit der Suche nach guten Werken, kann die gesamte Vorarbeit auf ehrgeizige – meistens kleine bis mittlere – Herausgeber abwälzen. Ist das Ergebnis ansprechend, hat der Verlag – wie immer – gewonnen. Interessant sind Anthologien auch für kleine bis Kleinstverlage, denn sie brauchen nicht nach Talenten zu suchen, sie bekommen sie per öffentliche Ausschreibung – heutzutage zu mehr als 90% im Internet – frei Haus durch ihre Ausschreibung geliefert und können bei Bedarf zurückgreifen. Zudem können gerade Kleinstverlage damit ihre öffentliche Präsenz auf Buchmessen deutlich verbessern, vorausgesetzt die literari- sche Qualität ist nicht deutlich unter gutem Mittelmaß. Denn Kleinst- und Kleinverlage können es sich meistens gar nicht leisten mehr als 1 – 2 Bücher pro Jahr zu verlegen. Da sind öffentlich ausgeschriebene Wettbewerbe und Anthologien eine hervorragende Möglichkeit.
Denn eines muss man ganz klar sehen: Selbst wenn sich nur hundert Autoren/-innen beteiligen und aufgenommen werden in die Anthologie, bedeutet das für einen Kleinstverlag bereits wieder 100 verkaufte Bücher bei nahezu Null Kostenrisiko. Denn solche Anthologien werden immer bei sogenannten Kostenzuschussverlagen im Digitaldruck hergestellt, und zwar so viele gleichzeitig, wie der Herausgeber oder Kleinstverlag, bzw. der Buchhandel bestellt. Die Kosten sind minimal, und der Kleinstverlag kann davon ausgehen, dass der Autor/-in zumindest eines der Bücher bei ihm als Belegexemplar kauft, - dann vielleicht noch eines für die Freundin / Lebenspartner, die Eltern, die Großeltern und eine paar gute Freunde als Festgeschenk. Und schon sind 4-5 Bücher pro Autor verkauft.
Meistens sind es wesentlich mehr Autoren/-innen, die sich an Ausschreibungen beteili- gen. In den Anthologien, in denen meine Texte gedruckt sind, waren es im Spitzenfall ca. 350 Autoren/-innen. Der Kleinstverlag oder Herausgeber nennt einen Herstellungspreis, den der Autor nicht überprüfen kann, und so bleibt mit etwas Glück ein kleines, hübsches Sümmchen für den Kleinstverlag übrig. Alle sind zufrieden, der Kostenzuschussverlag sowieso, der Kleinstverlag oder Herausgeber, die Autoren/-innen ebenfalls, denn sie können voller Stolz sagen, dass zum ersten Mal ein Text von ihnen in einem Buch veröffentlicht wurde. Das funktioniert großartig, und weil der Kleinstverlag mit dieser Anthologie möglichst wirksame Öffentlichkeitsarbeit machen will, können Sie davon ausgehen, dass durch- aus auf literarische Qualität geachtet wird. So kann man dann z.B. auf der Frankfurter oder Leipziger Buchmesse einen Kleinststand mit 4 neuen und den entsprechenden vorangegangenen Büchern bestücken. Vielleicht kommt ja ein Agent oder Verlagslek- tor gerade da vorbei und ist von einem Buch oder einem darin veröffentlichten Autor sehr angetan.
Man kann nie wissen ...
Vorsicht vor Literatur-Ausschreibungen mit einem Startgeld oder Kostenbeteiligung zwischen 10,-€ bis 30,-€, denn dahinter verstecken sich meistens Herausgeber oder Kleinstverlage, die damit keinerlei Risiko eingehen. Das sieht zwar auf den ersten Blick nicht nach viel Geld und professionellem Marketing aus, hat aber in Wahrheit gar nichts zu bedeuten. Sie finanzieren dann mit ihrem Startgeld gemeinsam mit den anderen Autoren/-innen bereits die gesamten Kosten einer Verlegung, die deutlich unter 200,-€ liegen, - dank Digitaldruck. Der Herausgeber und Verlag ist meistens der alleinige Gewinner, der ein hübsches Sümmchen kassiert, zuzügl. der Einnahmen für die an die Autoren/-innen verkauften Bücher. Ob das Startgeld tatsächlich - wie oftmals angekündigt - an irgend- welche gemeinnützige Organisationen gespendet wird, können Sie als Autor/-in prak- tisch nicht überprüfen.
Wenn aber eine Teilnahmebedingung lautet, dass sie als Autor zu einer Mindestabnah- me von Büchern (meistens zwischen 5-10 Exemplaren zu jeweils 8-15.-Euro) verpflich- tet sind, dann läuft das Ganze auf nichts anderes hinaus, als dass Sie einem potenziel- len Herausgeber das kleine Renome finanzieren. Denn wir leben im Zeitalter des Digitaldrucks und der volltechnisierten Buchbindung zu erschwinglichen Preisen. Bei BoD (was ich hiermit ausdrücklich nicht empfehlen will) Engelsdorf oder anderen Kostenzuschussverlagen bekommen Sie heutzutage schon für kleines Geld - sprich wenig mehr als 100 Euro - ein komplett eigenes Werk zum Verkauf geliefert, mit ISBN-Nummer und Amazon-Vertrieb.
Bei Teilnahme von 20 Autoren/-innen (meistens sind es wesentlich mehr) an einer Buch-Mindestabnahme-Anthologie wie z.B. Betti Fichtl - Edition Wendepunkt haben Sie bei einer Mindestabnahme von 5 Büchern praktisch schon die halbe Produktion aus Ihrer eigenen Tasche finanziert, der Herausgeber geht somit keinerlei finanzielles Risiko ein. Bei Teilnahme von mehr als 2 Autoren/-innen begibt sich der Herausgeber bereits in die Gewinnzone.
Ich kann nur empfehlen, beteiligen Sie sich an Ausschreibungen, aber schauen Sie ganz genau nach den Bedingungen und bisherigen Veröffentlichungen. Solange ihnen dabei keine Kosten entstehen, kann es durchaus eine kleine künstlerische Anerken- nung bedeuten. Gehen Sie einfach ins Internet, googeln sie nach Literatur-Ausschrei- bungen, sie werden jede Menge davon finden - auch hier auf diesen Seiten.
Darüber muss man sich als Autor/-in völlig im Klaren sein. Ich gönne und wünsche Ihnen vorbehaltlos die Aufnahme ihrer Werke in eine Antho- logie, den ersten Schritt in den leider völlig kommerzialisierten Literaturmarkt oder Literaturzirkus. Aber Sie sollten dabei auch nicht die realen Bedingungen aus den Augen verlieren. Es gibt andere Ausschreibungen, bei denen Sie zu keinerlei Mindest- abnahme verpflichtet werden, - die sind ebenso interessant und reizvoll.
Bezahl-Verlage: Die schönsten Seiten des “literarischen” Schwachsinns
Mit vollmundiger Werbung locken Zuschussverlage Möchtegern-Autoren. Die müssen ordentlich zahlen, wenn sie sich gedruckt sehen wollen. Eine Aktivistengruppe machte die Probe aufs Exempel - und entdeckte eine Branche zwischen Geschäftemacherei und Dada. Die Post, die sechs sogenannten Zuschussverlagen in Deutschland und Österreich im Dezember 2008 zugeht, trägt als Absender den Namen Rico Beutlich. Der stellt sich als Krankenpfleger aus Dresden vor, berichtet von seinem Engagement als Kostümwart im Indianerclub Winnetou im sächsischen Radebeul und davon, dass er seinen "ersten Roman" fertiggestellt habe. Beutlich, so scheint es, ist einer von Tau- senden stiller Poeten in Deutschland. Sie reimen nach Feierabend Gedichte oder versuchen sich am großen Wurf, dem Roman. Weil die Romanciers und Verseschmie- de von größeren Verlagen so gut wie nie erhört werden, wenden sich ganze Heerscha- ren an die sogenannten Zuschussverlage. Die bezahlen nicht oder selten nur den Verfasser, sondern kehren das Honorarprinzip um: Autoren müssen dafür bezahlen, dass ihr Text gedruckt wird - obwohl der auf dem Buchmarkt und in den Feuilletons weitgehend unbeachtet bleiben wird. Der Mann, der sich Beutlich nennt, hat sein Anschreiben an sechs Verlage, die im Internet und in Print-Medien mit Slogans wie "Verlag sucht Autoren" und "Schreiben Sie?" für sich werben, um eine neunseitige Textprobe ergänzt.
Peinlicher Klamauk von kosmischem Ausmaß
In einem Exposé stellt Beutlich sein angeblich 842 Seiten langes Werk vor. Protago- nist der Handlung ist ein Kevin-Lukas, der schon als Zwölfjähriger "4000 Bücher quer durch die Beete gelesen" habe. Der junge Mann verliebt sich in Susi, die Assistentin seines Chefs, und wird zusammen mit ihr gefeuert. Er hackt sich in den Zentralrechner der Nasa ein und schickt Hilferufe an Außerirdische. Die All-Bewohner, so geht die Geschichte weiter, holen Kevin-Lukas samt Freundin auf den Planeten, wo "der dilettantische Professor für frühgalaktische Geschichte Blassschütter über ein Volk von vollbusigen Frauen" herrscht. Als Titel schlägt Beutlich, je nach Verlag, "All-Es" oder gar "Über-All" vor.
Beutlich schickt neun Seiten des Manuskripts an die Deutsche Literaturgesellschaft in Berlin, den R.G. Fischer in Frankfurt am Main, den ebenfalls dort residierenden August von Goethe Literaturverlag, den Berliner Frieling-Verlag, den Wagner Verlag im hessi- schen Gelnhausen und den österreichischen Novum-Verlag. Allein: Der Hobby-Autor Rico Beutlich, der da seinen Erstling anpreist, existiert nicht. Es gibt zudem kein voll- ständiges Manuskript von 842 Seiten, wie Beutlich in seinem Anschreiben behauptet, sondern nur neun. Das Ganze ist ein fieser Gag. Hinter dem Pseudonym Beutlich verbirgt sich ein Trio von Literaten, das die Verlage hereinlegen will. Die drei Schrift- steller Tom Liehr, 46, aus Berlin, Michael "Kaelo" Janßen, 52, aus Dortmund und der Dresdner Michael Höfler, 38, allesamt Mitglieder der Internet-Poetengruppe "42erAuto- ren", haben sich "neun Seiten Stuss ausgedacht" (Liehr) und verschickt. Sie wollen die Zuschussverlage auf die Probe stellen. Und sie wollen den Nachweis führen, dass diesen Verlagen, die von Autoren Tausende und Abertausende Euro für den Druck von Büchern verlangen, die Qualität von Texten ziemlich gleichgültig ist - trotz ihres oft voll- mundig formulierten literarischen Anspruchs.
den gesamten Beitrag siehe hier http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,645279,00.html


Der Balthasar-Verlag sucht für seine Anthologie-Reihe Autoren, die ihre Texte veröffentlichen wollen.
Der Balthasar-Verlag baut seine Anthologie-Reihe weiter aus. Bisher gibt es fünf Titel, weitere sind in Arbeit (Stand 5.1.2009). Die Bücher im Format Din A5 haben zwischen 100 und 200 Seiten und sind als Paperback im Handel. Ladenpreis (voraussichtlich jeweils zwischen 8 und 15 Euro) und Titel werden jeweils nach Abschluss der Textauswahl festgelegt. Als Partner wurden eine etablierte norddeutsche Digitaldruckerei und ein Buchhandelssortimenter gefunden. Dadurch sind der Anschluss mehrerer Tausend deutscher Buchhandlungen sowie der Anschluss an den Buchhandel in Österreich und der Schweiz und eine qualitativ hochwertige Ausstattung der Bücher gewährleistet.
Jeder Autor kann an beliebig vielen Anthologien (Themen siehe rechts) teilnehmen, es können für jede Anthologie mehrere Arbeiten eingesandt werden. Es besteht seitens der Autoren keine Abnahmeverpflichtung von Exemplaren, die Autoren müssen für eine Veröffentlichung nichts zahlen, sie erhalten allerdings auch kein Honorar für die Veröffentlichung. Dafür erhalten Autoren bei der Erstbestellung der jeweiligen Anthologie interessante Autorenrabatte sowie für je zehn bestellte Exemplare bei der ersten Bestellung ein Freiexemplar. Kurz zusammengefasst: Keine Abnahmeverpflichtung, kein Druckkostenzuschuss, kein Honorar, bei Erstbestellung Autorenrabatte, für je zehn bestellte Exemplare ein Freiexemplar (Stand 23.9.2008). Bei Bestellung beachten Sie bitte unsere Versandkosten. Autoren aus dem europäischen Ausland erhalten nac Ihrer Bestellung künftig eine Mitteilung, wie teuer der Versand sein wird (richtet sich nach dem gewicht). Erst nach Bestätigung dieser Mitteilung durch den Autor erfolgt der Versand.
Eingesandt werden können neben Prosa- und Lyriktexten auch Zeichnungen und Fotos. Alle Zeichnungen und Fotos sollten s/w sein, einzelne Prosatexte sollten zehn Seiten Din A5 (Times New Roman, 12 Punkt) nicht übersteigen. Die Texte sind als Word-Dokumente ohne Formatierungen einzusenden, bitte keine PDF-Dateien oder sonstige Formate. Fotos sind bitte unbearbeitet und möglichst mehr als 1 MB (bis 3 MB) groß einzusenden. Einzelheiten oder Abweichungen entnehmen Sie bitte den aktuellen Titelausschreibungen. Bitte nur Kopien einsenden, da keine Rücksendung erfolgt (falls Versand per Post erfolgt). Versand bitte immer (sofern möglich) per E-Mail an anthobalthasar@gmx.de (die Einsendung sollte 15 MB je Mail nicht überschreiten, gegebenenfalls bitte mehrere Mails einsenden). Eine Einsendung ist keine Garantie für eine Veröffentlichung, der Verlag behält sich das Recht zur Auswahl vor. Aus aktuellem Anlass: Bitte stellen Sie sicher, dass Sie FERTIGE Geschichten versenden. Wir können, wenn das Buch gestaltet ist und Sie die Korrekturabzüge erhalten, nicht noch mal warten, bis Sie Ihre Geschichte komplett umgeschrieben haben und dann auch noch das Buch komplett neu gestalten, weil Ihre Geschichte plötzlich eine Seite kürzer oder länger geworden ist.
Neben den Texten sind auch ein Foto des Autors (Bitte senden Sie uns nette und vor allem nicht unscharfe Fotos - Sie möchten in der Anthologie doch eine gute Figur machen, hier reichen 200 KB Bildgröße) sowie eine Kurzvita (sollte Geburtsjahr, Geburtsort, Wohnort und einen kurzen beruflichen Werdegang enthalten, wenn Sie das veröffentlichen möchten. Ein paar Daten zu Ihrem literarischen Werdegang sollten auch erwähnt werden. Bitte KEINEN tabellarischen Lebenslauf einschicken (Sie bewerben sich nicht um einen Job). Außerdem können Sie in Ihre Vita die Adresse Ihrer Internetseite schreiben, diese veröffentlichen wir innerhalb der Vita im Buch und außerdem verlinken wir von unserer Internetseite im Rahmen der Buchvorstellung auf Sie.
Neues Thema: Luder: Freche Mädchen und Frauen sind hier gefragt. Luder müssen nicht böse sein, aber sie dürfen es. Übrigens suchen wir hier keine Hasstiraden über Ex-Partnerinnen. Gesucht wird vorrangig Prosa, auch Männer dürfen gerne etwas einsenden
Neues Thema: Dunkelheit: Klar, die Nacht ist dunkel. Aber nicht nur die Nacht. Werden Sie ruhig ein wenig subtil, lassen Sie die Schwärze über das Papier gleiten. Vielleicht schreiben Sie ja darüber, wie ein blinder Mensch ein besonderes Erlebnis hat. Vor allem kurze Prosa wird gesucht, aber auch Lyrik zur Auflockerung.
Neues Thema: Venedig: Waren Sie schon mal in der Stadt der 444 Brücken? Venedig hat viele Gesichter. Es ist die Stadt der Verliebten, die Stadt der Brücken, eine Stadt der Historie, eine Stadt des Karnevals und eine Stadt der Künste. Wir wollen alle diese Gesichter in einem Buch vereinen - in Lyrik und Prosa. Hierzu bitte keine Fotos einsenden, denn davon haben wir Hunderte.
Das Stöhnen im Gebälk: Poltergeister, Hexen, Vampire und ähnliche Spukgestalten (nur Prosa).
Die perfekte Hausfrau (oder der perfekte Hausmann): Humorvolle Geschichten (nur Prosa) aus dem Leben einer Hausfrau bzw. eines Hausmannes.
Indigene Völker: Berührung mit einem der weltweit rund 5000 Natur- und Urvölker (beispielsweise Adiva- si, Maori, Aborigines, Indianer, Indios, Inkas, Zulu, Massai, Bantu, Inuit, Berber, Tuareg, Papuas usw.). Eingereicht werden können neben Prosatexten (z.B. Reiseerlebnisse, Erzählungen von Angehörigen der Völker) auch Zeichnungen und Fotos (auch in Farbe). Von jedem verkauft- en Exemplar sollen 50 Cent an die Gesellschaft für bedrohte Völker gespendet werden.
Ein Blick durch das Schlüsselloch: Erotische Geschichten (keine Pornografie, nur Prosa). Hier werden keine Autorenfotos im Portrait veröffentlicht.
Außerdem werden zu jeder Anthologie Fotos für das Cover gesucht. Kurz zusammengefasst: Themen siehe rechts (alle dort aufgeführten Themen sind aktuell, Einsendungen zu diesen Themen sind erwünscht), alles s/w einsenden (Ausnahmen siehe Themenliste), Fotovon Ihnen (etwa 200 KB, scharf, nett, immer als JPEG und als E-Mail-Anhang) und Vita (ein wenig zur Person und zum literarischen Werdegang) mitsenden, Einsendung nur per E-Mail, Texte immer unformatiert als Word-Datei.
Jeder Autor erhält nach der Einsendung eine erste Mitteilung, dass sein Text eingegangen ist. Da wir ein sehr kleiner Verlag sind, kann es ein paar Tage dauern, bis diese Rückmeldung kommt, also bitte ein wenig Geduld und Verständnis. Wir melden uns auf jeden Fall. Bis zur Veröffentlichung kann es dann noch eine Weile dauern, bis ausreichend Texte für die jeweilige Anthologie zusammen sind. Sollte ein Projekt nicht realisiert werden, werden alle Autoren benachrichtigt, die Material dazu eingeschickt haben. Wird ein Projekt realisiert, werden die angenommenen Autoren natürlich auch benachrichtigt. Wenn ausreichend Material zu einem Thema vorliegen sollte, kann es durchaus auch sein, dass es mit einigem zeitlichen Abstand eine zweite Anthologie gibt.
Hinweis zu den Rechten: Die Rechte an Ihren Texten werden dem Balthasar-Verlag lediglich für den Zeitraum der garantierten Lieferzeit der Anthologie (5 Jahre) sowie einer notwendigen Vorlauf- und Nachlaufzeit (Gesamtlaufzeit 6 Jahre nach Vertragsbeginn) eingeräumt. Wir beabsichtigen die Verwertung dieser Rechte (Ihrer Texte) lediglich für die Veröffentlichung in einer deutschsprachigen Anthologie, es soll keine weitere Verwendung stattfinden. Wir haben generell keine Probleme damit, wenn Sie Ihre bei uns eingereichten Arbeiten in anderen Literaturzeitschriften und Anthologien oder auf Webseiten veröffentlichen, denn wir wollen Ihrer Entwicklung als Autor ja nicht im Wege stehen, sondern diese mit unseren Anthologien gerade fördern. Informieren Sie uns aber bitte kurz und formlos darüber, wenn eine Ihrer Arbeiten anderswo erscheint. Außerdem weisen Sie unbedingt andere Verlage auf eine anstehende bzw. erfolgte Veröffentlichung bei uns hin. Einige Verlage bestehen auf die alleinigen Veröffentlichungsrechte, und wir möchten nicht, dass Sie Probleme wegen Streitigkeiten um die Verwertungsrechte bekommen. Selbstverständlich treten wir bei wichtigen Gründen (z.B. Einzeltitel mit Honorarzahlungen in einem anderen Verlag geplant mit einem Werk, das für eine unserer Anthologien vorgesehen war) vom Vertrag zurück, sofern die von uns geplante Anthologie noch nicht bei der Druckerei zur Fertigung vorliegt. Bitte informieren Sie uns also rechtzeitig. Ansonsten gilt: Sie können nicht nur über alles schreiben, sondern mit uns auch über alles reden.
Die ausgewählten Autoren erhalten vor der Veröffentlichung einen Vertrag (bitte vor dem Einsenden von Material lesen), der unterschrieben an den Verlag zurück zu senden ist. Warum ein Vertrag? Wir wollen Ihnen damit ein Stück Sicherheit geben. Sie sollen wissen, was mit Ihren Arbeiten passiert. Und wir wollen natürlich für uns selbst ein Stück Sicherheit, denn wir wollen mit ruhigem Gewissen das tun dürfen, was wir tun wollen.
Zum Ablauf: Nach Ihrer Einsendung wird es einige Zeit dauern, bis etwas passiert, je nachdem, wie schnell wir ausreichend Material für ein Thema zusammen haben. Wenn wir ausreichend Material haben, wird das Buch gestaltet. Wenn Sie ausgesucht wurden, erhalten Sie dann eine E-Mail mit Ihren Korrekturabzügen und den Vertragsunterlagen. Die Korrekturabzüge erhalten Sie als PDF, welches Sie bitte ausdrucken und korrigieren, bevor Sie es per Post zurück an uns senden. Bitte verwenden Sie für die Korrekturen einen Farbstift. Die Korrekturabzüge enthalten Ihren Text und Ihren Autoreneintrag. Falls es keine Korrekturen von Ihrer Seite gibt, reicht eine kurze Mail, in der der Name der Anthologie sowie Ihr Name stehen und der Hinweis “Druckfertig”.
Ebenfall mit dieser E-Mail erhalten Sie Ihren Vertrag als PDF. Dieser trägt bereits die Unterschrift des Verlegers. Auch diesen Vertrag drucken Sie bitte aus, unterschreiben ihn und senden ihn an uns zurück, optimal wäre mit den Korrekturabzügen. Wenn Sie technisch entsprechend ausgestattet sind, können Sie den Vertrag auch ausdrucken, unterschreiben, wieder einscannen und als PDF per E-Mail verschicken. Oder Sie machen ein digitales Foto von dem Vetrag mit Ihrer Unterschrift und schicken uns dieses per E-Mail..
Wichtig ist, dass Sie uns dann auch die E-Mail-Adressen oder zumindest Namen mit Ort der Zeitungen (lokale Fernsehsender, Radio) in Ihrem Einzugsbereich nennen (nur einmalig notwendig). Wir werden jede Zeitung individuell darüber informieren, dass ein Autor aus ihrem Verbreitungsgebiet in der Anthologie vertreten ist. Davon erhoffen wir uns natürlich auch etwas für Sie als Autor, wenn Ihre regionalen Medien über Sie berichten, was durchaus möglich ist, wie viele Beispiele belegen. Kurz zusammengefasst: Wir benötigen nach der Benachrichtigung Ihre Korrekturen, den unterschriebenen Vertrag, die Zeitungs-Adressen, Internet-Seite sowie Ihre Bestellung.
Einige Zeit später erhalten Sie dann Ihre Bestellung. Übrigens freuen wir uns natürlich, wenn Sie das Buch, in dem Sie vertreten sind, auf Ihnen bekannten Foren präsentieren.
Alle Autoren, die bei uns veröffentlicht werden, werden in unser Online- Autorenverzeichnis aufgenommen. Autoren mit eigener Internetpräsenz werden nur mit einem Portrait und einer Kurzvita (wie in den Antholo- gien) sowie einer Verlinkung zur eigenen Internetseite aufgenommen. Autoren ohne eigene Internetpräsenz dürfen uns bis zu 2 weitere Fotos sowie eine ausführliche Vita schicken. Auch bisherige Bücher mit den notwendigen Infos wie ISBN, Preis, Seitenanzahl usw. dieser Autoren werden mit zu dem Autorenportrait gestellt, wenn erwünscht. Bite senden Sie uns dazu das Cover in digitaler Form (abfotogrfiert oder eingescannt). Für die Aktualität des Interneteintrages müssen Sie selbst Sorge tragen, indem Sie uns bei Änderungswünschen diese mitteilen.


Lyrikwettbewerb 2010
Das Thema zu unserem diesjährigen Lyrikwettbewerb lautet »Die Gedanken sind frei«. Eingereicht werden können alle Gedichte, die mit diesem Thema verbunden sind.
Teilnahmebedingungen:
Jeder Autor darf nur EIN Gedicht mit einer Maximallänge von 20 Zeilen einreichen.Es gibt keine Alters- oder Ortseinschränkungen. Das Gedicht muss in deutscher Sprache verfasst und der Autor alleiniger Urheber sein.
Textformatierung: Zentriert
Einsendeschluss ist der 31.10.2010 und bitte vergessen Sie nicht, Ihre Postanschrift beizufügen, damit wir Sie nach der Auswertung, die im November 2010 beginnt, schriftlich benachrichtigen können.
Die besten 50 Gedichte werden in einer Anthologie veröffentlich und die Autoren erhalten eine Provision pro Buchverkauf. Jeder Autor, der in diesem Buch erscheint, erhält beim Kauf des Buches einen Autorenrabatt von 10 % pro Exemplar.
Community And More
Bettina Huchler
Margaretenstr. 7-8
D-12203 Berlin
Fax: 030 / 71 20 19 67
E-Mail: buch@communityandmore.de

VIRUS, Deutschlands führendes Magazin für Horror, Fantasy und Mystery, wird das erste Buch veröffentlichen - 31.8.2010
Ende des Jahres ist es soweit - VIRUS, Deutschlands führendes Magazin für Horror, Fantasy und Mystery, wird das erste Buch veröffentlichen. Eine Sammlung von unheimlichen Kurzgeschichten namhafter, aber auch unbekannter Autoren. Und hier kommst du ins Spiel, falls du über ein hohes Maß an Fantasie und das nötige Schreibtalent verfügst. Mach mit beim “Tales-of-the-Infected”-Autoren-Wettbewerb und schick uns deine Kurzgeschichte. Die besten Einsendungen werden im Buch abgedruckt. Das könnte dein Start in eine erfolgreiche Schriftstellerkarriere sein.
Einsendungen bis zum 31.08.2010 am virustales@raptor.de
Teilnahmeregeln Schreib uns eine Kurzgeschichte, die den Genres Horror, Fantasy oder Mystery zuzuordnen ist. Verzichte bitte auf allzu harte Gewalt- und Erotikdarstellungen – der Nervenkitzel kann auch anders erzeugt werden. WICHTIG: Die Geschichte MUSS von dir stammen und darf bisher nirgendwo anders veröffentlicht worden sein (weder online noch gedruckt). Verwende beim Schreiben ein Textprogramm und achte dabei auf eine maximale Gesamtlänge von 100 Tsd. Zeichen (längere Geschichten können nicht berücksichtigt werden). Speichere den Text ab (.txt oder .doc-Format) und schick uns deine Geschichte bis zum 31. August 2010 an die E-Mail-Adresse virustales@raptor.de zu. Die besten Kurzgeschichten werden im Ende des Jahres erscheinenden, ersten VIRUS-Buch veröffentlicht. Die Autoren der veröffentlichten Geschichten erhalten jeweils fünf Exemplare des Buches. Ein Autorenhonorar gibt es nicht – es geht alleine um den Spaß am Schreiben, am Geschichten erzählen und am Übernatürlichen! Und jetzt ran an die Tasten…


Von Gangstern und Spitzbuben – der neue Kurzgeschichten-Wettbewerb
von Literareon im Herbert Utz Verlag
Ob Hühnerdieb oder Taschendieb, ob Pferdedieb, Trickdieb, Strauchdieb, Tagedieb, waschechter Gauner, Gangster, Groß- oder Kleinganove, Hotzenplotz-Räuber oder smarter Gentleman-Dieb …
Beim diesjährigen Kurzgeschichten-Wettbewerb von Literareon im Herbert Utz Verlag dreht sich alles um das Motto "Diebe".
Einsendeschluss ist der 30. November 2010. Zu gewinnen gibt es 500 Euro in bar oder eines von neun Buchpaketen.
Der Wettbewerb, der in diesem Jahr bereits zum elften Mal stattfindet, richtet sich an alle, die gerne schreiben, und soll vor allem Hobbyautoren und Nachwuchsschriftstellern die Möglichkeit bieten, ihre Geschichten zu präsentieren. Die besten Beiträge des Wettbewerbs werden in der Anthologienreihe /kladde.auf/die.reihe/ veröffentlicht. Preisverleihung und Buchvorstellung finden traditionell im Rahmen einer Lesung der Preisträger auf der Leipziger Buchmesse statt.
Die Jury ist auch in diesem Jahr hochkarätig besetzt, u.a. mit Professor Wilfried Stroh (Klassische Philologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München), dem Journalisten und Träger des Bundesverdienstkreuzes Dierk Strothmann, Frau Dr. Anke van Kempen vom Studentenwerk München und weiteren Lektoren und Lektorinnen des Herbert Utz Verlags. Die Wettbewerbsbedingungen sind unter www.kurzgeschichten-wettbewerb.de abrufbar und auf Wunsch per Post erhältlich (Telefon: 0049-(0)89-307796-93; Fax: 0049-(0)89-307796-94).


Ausschreibung zur Anthologie: "Augenblicke, die berühren"
lautet das Motto für die nächste Anthologie aus dem Elbverlag. www.elbverlag.de
Kategorien: Kurzprosa, Gedichte, Elfchen und Haiku, Akrostichon.
Diese Ausschreibung endet am 10. September 2010.
Modalitäten: Die Teilnahme an der Ausschreibung ist kostenlos. Das Urheberecht für den Text bleibt beim Autor! Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht. Teilnahmeberechtigt ist jeder Autor/in, der/ die einen eigenen kreativen Text in deutscher Sprache einsendet. Bitte schicken Sie uns nur einen einzigen Beitrag.
Ihr Prosatext sollte max. 5.000 Zeichen (mit Leerzeichen) umfassen, im Schriftgrad 12 Times New Roman als MS-Word Datei-Anhang eingesendet werden. Ihr Haiku besteht aus drei Zeilen. Der Rhythmus wird durch fünf Silben - sieben Silben - fünf Silben - bestimmt. Das Elfchen hat 5 Zeilen. Ein Gedicht oder Akrostichon sollte eine Buchseite (maximal 28 Zeilen) nicht überschreiten.
Ihre Textbeiträge senden Sie bitte mit dem Kennwort: Berührungs-Anthologie per Email an: marie.rossi@elbverlag.de bitte mit Ihrer vollständigen Adresse!
Die Auswertung erfolgt durch das Juryteam des Elbverlags. Durch Juryentscheid ausgewählte Texte werden in dem Buch: „Augenblicke, die berühren“ im November 2010 im Elbverlag veröffentlicht.
Die für den Druck vorgesehenen Beiträge werden kostenfrei lektoriert. Alle Mitautoren können die Berührungs-Anthologie aus dem Elbverlag (Ladenpreis: 12,00 €) zum Rabattpreis von 9,00 € bestellen. Ab fünf vorbestellte Bücher vergeben wir 1 Freiexemplar, ab zehn 2 Freiexemplare, ab fünfzehn 3,
ab zwanzig 4 … Sie können die Anthologie verschenken oder verkaufen (der Ladenpreis muss dabei eingehalten werden).
Wir verschenken 3 Bücherpakete und süße Überraschungen für unsere Autorinnen und Autoren.
Hauptgewinn: ein Gutschein (2 Pers.) 2 Nächte/Frühstück im 4-Sterne-Hotel „Das Ahlbeck“ Ahlbeck/ Insel Usedom www.das-ahlbeck.de und die Tauchgondel www.tauchgondel.de Seebrücke Zinnowitz

Dieser Service für Autoren/-innen wird wegen der Unverhältnismäßigkeit von Aufwand und Nutzen und aus Zeitmangel von meiner Seite aus ab sofort eingestellt. ich bitte um Verständnis, dass mir das eigene literarische Schreiben und sonstige kreative Arbeitsfelder zu wichtig sind, um mich darin zeitlich einzuschränken.
Es ist auch zusätzlich nicht so schwer und mühsam wenn ihr euch selber durchs Internet bemührt die Ausschreibungen zu finden. Gebt einfach den Sucbegriff “Literaturausschreibungen” ein und ihr werdet eine Menge sehr interessanter Ergebnisse finden und zugleich herausfinden, dass es nicht im Handumdrehen zu recherchieren ist, dass es reichlich Zeit kostet.
