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Lyrik

Liebesgedichte

Lyrik zwischen Tag und Traum, sinnlich-erotisch

zärtlich und leidenschaftlich, wie die Liebe selbst

Von vielen Texten gibt es auch Audio Versionen, achtet einfach auf den Lautsprecher -                                 anklicken und los gehts, hören statt lesen

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Süßer Genuss




Grandios
erlebte ich
den ersten Sommer
meines Lebens
bunte grenzenlose Fülle
süßer Geschmack
auf den Lippen

Erinnerung
verklärt
knüpft Fäden
Brückenschlag
in die Gegenwart
zum Nachtlaken

Berührt
von deinen Küssen
zärtlich wilde Gedanken
folgen der Seidenspur
deiner Zunge
die gebieterisch begehrt

Süßer Genuss
wie der erste Sommer
meines Lebens





©  Hans B.
 

Eruption




Zitternd vor Ungeduld
Regenschauer
auf heißer Haut
Liebesfantasien
stimulieren sich selbst
Begehren wabert
wie Sommergluthitze
eintauchend in deine Lustblitze
aus Funkelaugen
in fiebrigem Glanz
erforschend mein Sinnen
im fliegenden Herzschlag
deines Verlangens
nach mehr und mehr
feuchte Finger
krallen sich in mein Haar
liebkosen meine Schultern
hinabgleitend
bis auf die Halbkugeln
kraftvoll zärtlich zupackend
wie ein berstender Vulkan
alles fordernd
lasse mich treiben
ohne jede Furcht
von den heißen Strömen
deiner Liebe





©  Hans B.
 

Liebesfieber



Über der sanften Wölbung
schweben ungeduldig Finger
hauchfeine Muskeln zittern
sich entgegen
still brennt die Taillenflanke
vor wilder Gier
Schamgefühl
erstickt in Atemlust

Venushügel
warmweiche Blüte
in tiefer Senke
Haare flatterflimmern
das Blut singt
Lustgebete
feuchte Lippen
liebkosen eine Brust
die Wölbung hebt sich
macht ihr Geheimnis offenbar
im schweren Duft
Wellentanz im Beugedelta
feucht schimmert Muschelglanz




©    Hans B.
 

seit Nov. 2009 aufgenommen in die Sammlung der schönsten deutschen Liebesgedichte vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart  http://www.deutsche-liebeslyrik.de/    

Wenn deine Lustströme
unsere Sinne benebeln
brennen die Feuerzeichen
auf unserer Haut

meine Geliebte
dann werde ich
dir näher sein
als je gespürt




©  Hans B.
 

Vom Leib reißen
will ich dir die Kleider
was du wohl weißt
stachelst mich an
willst geworfen werden
auf den Rücken
ohne jede Sanftmut
liebeskämpfend öffnen
deinen feuchten Schoß
meine Lenden umschließen
mit deinen Beinen
reitend auf mir
bis aufgebäumte Lust
zusammenfällt
mit heiserem Schrei

Willig folge ich deiner Gier
zerreiße weiße Spitze
verbinde unsere Leiber
spüre dein Erschauern
mitten im Sturm
schwerelos tosend
mit hohem Wellengang
der sich mit Keuchen
endlich ergießt
in deiner Yoni

Nun glättet sich
wieder die See
doch trügerisch
ist die Ruhe
vor dem nächsten Taifun





©  Hans B.
 

Unbezwingbar
ist deine Kühnheit
beim Sprung von der Klippe
auf dem Hochfelsen deiner Lust

doch sanftzärtlich
bezeugt dein Kuss
deine Schmeichelfinger
wie sehr du mich begehrst

Als sinfonisches Fortissimo
erklingen deine Lustgesänge
doch dein Verlangen
berührt mich zu Tränen

Sonnenhitze erzwingt Wasser
aus all deinen Poren
mich an den Rand
meiner Wahnseligkeit

Doch wenn wir still
beieinander liegen
streichel ich den weichen Pelz
deiner Seele





©  Hans B.
 

seit Nov. 2009 aufgenommen in die Sammlung der schönsten deutschen Liebesgedichte vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart  http://www.deutsche-liebeslyrik.de/    

Meine Zunge
ist verliebt
in den Salzgeschmack
deines Körperlandes
strolcht liebend gern
in ihm umher
geheimen Linien folgend
an deinem Hals
deiner wallenden Brust
nabelwärts schleckend
zur bittersüßen Grotte
deiner Weiblichkeit

Mein Herz aber
wird sich ergeben
und verlieren
im Irrgarten
deiner Seele
weit geöffnet




©  Hans B.
 

seit Nov. 2009 aufgenommen in die Sammlung der schönsten deutschen Liebesgedichte vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart  http://www.deutsche-liebeslyrik.de/    

Der Himmel
vulkanisch eruptiert
Fixsterne
stürzen aus der Bahn
Feuersalamander
verbrennt sich die Haut
Fledermaus
desorientiert im Dunkel

Todeslust befallen
unter deinen Händen
der Schamlosigkeit
deines Mundes
der Lust
in meinem Bauch




©  Hans B.
 

ein erotischer tanz
aus körper und geist
ausdruck intensiven
wiederkehrenden
unersättlichen verlangens
ist die verschlingung
unserer nackten leiber
orgiastischer rhythmus
schwitzend und stöhnend
keuchend seufzend
mund an deinem schenkel
wange an meinem schwanz
fleisch gewordenes begehren
pure lust
silhouette unserer verzückung
dein lächeln
als brennende fackel
feuerwerk der ekstase
lustschreisinfonie
beim sprung
vom höhepunkt der lust
in die lockende tiefe





©  Hans B.
 

seit Nov. 2009 aufgenommen in die Sammlung der schönsten deutschen Liebesgedichte vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart  http://www.deutsche-liebeslyrik.de/    

sexuelle lust
streckt ihre zunge aus
leckt über meine haut
schmeckt meine hände
trinkt von meinem achselflaum
saugt an meinem gesicht
tanzt zwischen meinen lippen
umkreist meinen schwanz


doch teilen wir nie
unsere träume


ich weiß nie
wohin du gehst
mit wem
in deiner fantasie
bin dir nah
allein
in unserem spiel


sexuelle lust






©  Hans B.
 

Faszination
der Begierde
verschleiert die Vernunft
bleibend
der Wunsch
zu träumen
auf Liebeswolken
himmlisch gebettet
auf deiner Nacktheit Blässe







©    Hans B.
 

seit Nov. 2009 aufgenommen in die Sammlung der schönsten deutschen Liebesgedichte vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart  http://www.deutsche-liebeslyrik.de/    

Berühr mich
zärtlich
sanft
liebkosend
unbedacht
wie warmer Sommerwind

Liebe mich
wild enthemmt
scharfzähnig
kratzbürstig
erbarmungslos
überschäumend fordernd
weiße Tigerin

Wiege mich
In deinen Armen
mütterlich
schwesterlich
heilsam liebevoll
Quelle der Zuversicht

Begleite mich
ein großes Lebensstück
Wer-weiß-wohin
bleib nicht zurück
im Mondlicht
tanz mit mir
raube mir den Schlaf
die ganze Nacht

Lach mit mir
von ganzem Herzen
küss mich
sanft und wild und atemlos
schenk mir den Geschmack
von Lebenslust
auf deinen nassen Lippen





©  Hans B.
 

seit Nov. 2009 aufgenommen in die Sammlung der schönsten deutschen Liebesgedichte vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart  http://www.deutsche-liebeslyrik.de/    

Zärtliche Tage

Komm und leg Dein Ohr
ganz sacht auf meine Brust
zähl den Schlag meines Herzens
Horch
wie es leise lacht
vor lauter Lust
Reite
auf meinem hüpfenden Puls
mit mir davon

Zähl nicht die Tage
die wir uns lieben
sonst sind sie morgen schon
angstverkrüppelt

Komm
ich leg  mein Ohr
ganz sacht in Deinen
dicht bemoosten Muschelgrund
nipp am frühen Liebestau
den wir gemacht
und
schlafen uns gesund
 


©  Hans B.
 

seit Nov. 2009 aufgenommen in die Sammlung der schönsten deutschen Liebesgedichte vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart  http://www.deutsche-liebeslyrik.de/    

Etwas wie Liebe


Ich spüre
es wächst etwas in mir
etwas
das lange niedergetreten war
wächst und wächst
etwas wie Liebe
Schau nur
die so lange totplanierten
Wünsche
schießen ins Kraut
Wie alles duftet
und blüht in mir
Ich bin so zugewachsen
von innen
bis an den Rand
Mir wird so eng
ich kriege keine Luft
drohe zu ersticken



Da kommst Du daher
öffnest zärtlich meine Lippen.....
Horch
wie es tief von unten
ins Freie zischt
gestaute gefangene Luft
und noch mehr Luft
und abermals Luft
bis ich ganz leer bin
und atmen kann
atmen
atmen
etwas von Dir


etwas wie Liebe
 




©  Hans B.
 

Ich hab die Mauern                               niedergerissen                                       die weiße Fahne                                    rausgehängt                                          mich einfach                                           dir ergeben                                              den Weg gezeigt                                    zu meiner Schatzkammer                  

 

Doch denke nicht                                   du hättest triumphiert                         ich alles verloren                                   mein besiegtes Reich                           wurde neugeboren                               durch dich                                              

 

 

©  Hans B.                                             

Wir lieben einander                             

 

Feuer nässt meine Lippen                               Wasser brennt in meinen Händen                   bildhaft kannst du es begreifen                      wegtragen zu altverstaubten Sternen          die lautlos leben im Bücherregal                  

Ich liebe dich mit Eiferworten                         schließ dich sanft in meine Arme                   küsse zärtlich deinen Fragenmund             begrabe dich auf weichem Polster               bette meinen Kopf daneben                           

Still ruhend erlauben wir gerne                      was andere sagen über uns                            Wir sind gepaarte Träume                               suchend verlorene Jugend                             mit der Lust unserer Leiber                           

Mit still verzehrender Hitze                             binden wir uns aneinander                              doch bin ich nicht dein Vater                          wenn ich nicht ohne Güte                               liebevoll berühre deine Wange                     

Wir lieben einander                                            bestreiten gelassen vereint                              unsere Herzen                                                   

 

 

©  Hans B.                                                         

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