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Sonderseite Natascha Kampusch       

      Nur wenige Verbrechen kursieren seit Jahren durch die Medien und finden immer wieder neues Interesse, vor allem, wenn sich die Nachrichten mehren, dass hier von staatlicher österreichischer Seite viel versucht wurde um Hintergründe, Fahndungsfehler und Mittäter zu vertuschen   

      siehe auch “Nightmare - für Natascha Kampusch”                                       www.hans-brakhage.de/belgaraths_turmzimmer/Lyrik12.html         

      Chronologie

      2. März 1998: Natascha Kampusch verschwindet in Wien-Donaustadt auf dem Weg zur Schule.

      3. März 1998: Eine Schülerin erzählt der Polizei, dass sie beobachtet hat, dass Kampusch in einen weißen Bus mit Gänserndorfer Kennzeichen gezerrt worden ist.

      27. März 1998: Die Polizei gibt bekannt, 700 weiße Kleinbusse aus Wien und Umgebung zu überprüfen. Darunter auch Priklopil, der kein Alibi hat.

      14. April 1998: Ein Hundeführer der Wiener Polizei macht das Sicherheitsbüro erneut auf Priklopil aufmerksam. Der "Eigenbrötler" soll einen "Hang zu Kindern" haben.

      23. August 2006: In Strasshof taucht eine Frau auf, die behauptet, Natascha Kampusch zu sein. Priklopil, 44, wirft sich vor einen Zug.

      24. August 2006: Die Ermittler bestätigen, dass es sich um Kampusch handelt. Es wird bekannt, dass die Behörden mehrmals im Haus des Entführers waren, Kampusch wurde nicht entdeckt.

      11. Juni 2008: Die mit der Aufarbeitung des Falls beauftragte Evaluierungskommission übergibt Innenminister Platter den Endbericht. Darin heißt es, die "sachdienlichen Ermittlungsansätze" seien nicht vollständig ausgeschöpft worden. Es habe "von Anfang an fassbare Hinweise in Richtung Mehrtäterschaft" gegeben.

      25.10.2008: Justizministerin Maria Berger lässt den Fall wieder aufrollen, die Staatsanwaltschaft Wien wird mit neuerlichen Erhebungen beauftragt. Sie sollen klären, ob es Mittäter gab.

      05.05.2009: Die zweite mit dem Fall beauftragte Kommission unter Führung des früheren Präsidenten des Verfassungsgerichtshofes Ludwig Adamovich übergibt ihren Zwischenbericht an Innenministerin Maria Fekter, auch Justizministerin Claudia Bandion-Ortner wird informiert. Tenor: "Es gab in der achteinhalb Jahre andauernden Entführung auf jeden Fall 'Mitwisser'".                                                          siehe den Abschlussbericht der Evaluierungskommission 
      http://www.bmi.gv.at/bmireader/documents/557.pdf                                                          

      Am Morgen des 2. März 1998 verließ Kampusch kurz nach 7 Uhr die elterliche Wohnung in der Wiener Donaustadt, um zur Schule zu gehen, kam dort aber nicht an. Da ein Streit mit ihrer Mutter vorausgegangen war, nahm man an, dass sie als Trotzreaktion auf den Streit von zu Hause weggelaufen sei. Hinweise von Anwoh- nern deuteten aber auf einen Entführungsfall hin: Laut Aussage einer damals zwölfjährigen Schulkameradin wurde Kampusch, als sie einen am Straßenrand haltenden Kleintransporter passierte, von einem Mann durch die Seitentür in den Innenraum gezerrt. Eine weitere, für die junge Zeugin nicht zu erkennende Person soll am Steuer des Wagens gesessen haben.

      Der weiße Kleintransporter wurde von ihr detailliert beschrieben. Da sich keine weiteren Anhaltspunkte ergaben, stellte der beauftragte Staatsanwalt die Ermitt- lungen bezüglich des (angeblichen) Komplizen ein.

      Die Tageszeitung Kurier beauftragte einen Berufsdetektiv, dessen Recherchen jedoch erfolglos blieben. Die Polizei kontrollierte mehr als 1.000 Besitzer weißer Kleinbusse, darunter auch Wolfgang Priklopil, den – wie sich später herausstellte – tatsächlichen Entführer. Den Ermittlern gegenüber gab dieser an, das Fahrzeug für Bauarbeiten zu benötigen. Nachdem die Polizei bei der Untersuchung im Innen- raum des Transporters Bauschutt gefunden hatte, wurde der damals unbeschol- tene Priklopil nicht für verdächtig erachtet.

      Trotz aufwändiger Ermittlungen – verdächtige Personen aus dem Umfeld der Entführten wurden einem Lügendetektortest unterzogen – konnte der Fall jahrelang nicht aufgeklärt werden. Obwohl die Ermittlungsbehörden über einen konkreten anonymen Hinweis verfügten, wurde diesem nicht ausreichend nachgegangen. Der diesbezügliche Hinweis lautete (Polizeiprotokoll):                      

      Am 14.4.1998, um 14:45 Uhr, ruft ha. eine unbekannte männliche Person an und teilt folgenden Sachverhalt mit:

      Betreffend der Fahndung nach dem weißen Kastenwagen mit dunklen Scheiben im bezirk Gänserndorf in Bezug zur Abgängigkeit der Kampusch Natasche gibt es in Strasshof/Nordbahn eine Person, welche mit dem Verschwinden in Zusammenhang stehen könnte und auch in Besitz eines weißen Kastenwagens Marke Mercedes mit abgedunkelten Scheiben ist. Dieser Mann sei ein sogenannter 'Eigenbrötler', welcher mit seiner Umwelt extreme Schwierigkeiten habe und Kontaktprobleme habe. Er soll gemeinsam mit seiner Mutter in Straßhof/Nordbahn, Heinestraße 60 (Einfamilienhaus) wohnen, welches jedoch elektronisch voll abgesichert sei. Auch soll der Mann eventuell Waffen zu Hause haben. Vor dem Areal Heinestraße 60 sei öfters sein weißer Kastenwagen, Marke Mercedes, Kennzeichen unbekannt, mit seitlich und hinten total abgedunkelten Scheiben stehen. Dieser Mann sei früher bei der Fa. SIEMENS als Nachrichtenelektroniker beschäftigt gewesen und könnte dies auch jetzt noch sein. Eventuell lebt der Mann mit seiner betagten Mutter in diesem Haus und soll er einen Hang zu 'Kindern' in Bezug auf seine Sexualität haben, ob er diesbezüglich bereits vorbestraft ist, ist unbekannt.                                                            Der Namen des Mannes ist dem Anrufer unbekannt, ist er ihm nur aus der Nachbar- schaft bekannt. Der Mann soll ca. 35 jahre alt sein, blondes Haar haben und 175 - 180 cm groß sein und schlank sein. Nähere Angaben konnte der anonyme Anrufer nicht machen.

      Dieser „anonyme Anrufer“, ein Polizist, ist den Ermittlungsbehörden inzwischen bekannt.

      Leben in Gefangenschaft                                                                                                                             

      Natascha Kampusch wurde 3.096 Tage lang im niederösterreichischen Strasshof festgehalten. Laut Aussage des Leiters des österreichischen Bundeskriminalamts war sie in einer Montagegrube unter der Garage eines Einfamilienhauses versteckt. Diese war mit einer schalldichten Tresortür verschlossen. Der kleine, fensterlose Raum war 181 Zentimeter breit und vom 50 × 50 Zentimeter großen Eingang an der Schmalseite aus betrachtet linksseitig 278 Zentimeter lang und rechtsseitig 246 Zentimeter lang. Auf der linken Seite stand kurz hinter dem Eingang ein Hochbett, darunter blieb eine 157 Zentimeter hohe Fläche frei; insgesamt war der Raum 237 Zentimeter hoch. Auf der dem Bett gegenüberliegenden Seite stand ein kleiner Schreibtisch, darüber ein kleiner Fernseher. Der Rest dieser Wand war mit Regalen ausgestattet. In der Ecke rechts neben dem Eingang befanden sich ein WC und eine Edelstahlspüle mit zwei Becken als Waschgelegenheit. Der Eingang zu dem Versteck war so gut getarnt, dass er auch bei einer Hausdurchsuchung wahrscheinlich nicht gefunden worden wäre, so die Ermittler.                                      

      Kampusch gab an, sie sei im ersten halben Jahr nach der Entführung dort permanent verblieben. Später sei sie zeitweise (unter anderem zum Duschen) in das Haus des Entführers gelassen worden, wenn dieser allein war. Nach mehreren Jahren hatte sie das Versteck im Beisein ihres Entführers auch für gelegentliche Einkäufe und Spaziergänge, einmal auch für einen Skiausflug verlassen dürfen. Sie durfte dabei keinerlei Kontakt zu anderen Personen herstellen. Er drohte ihr im Falle einer Zuwiderhandlung an, sie und die betreffenden Personen zu töten.

      Kampusch erhielt vom Entführer ausgewähltes Zeitungsmaterial, durfte Bücher lesen, Radio hören und Videos anschauen. Auch gab sie an, dass der Entführer ihr häufig Unterricht in Lesen und Schreiben gegeben habe. Psychologen und Polizis- ten, die nach ihrer Flucht mit ihr sprachen, stellten eine trotz der langjährigen Isolation hohe Intelligenz und Sprachgewandtheit fest. Sie war über das Tagesgeschehen in der Welt gut informiert.

      Flucht von Natascha Kampusch

      Natascha Kampusch konnte laut eigenen Angaben infolge einer Nachlässigkeit Priklopils am Mittag des Mittwochs, 23. August 2006, von dessen Grundstück fliehen. Als sie Priklopils Fahrzeug reinigte und dabei Staub saugte, läutete um 13 Uhr sein Mobiltelefon. Ein Wiener hatte Priklopils Zeitungsinserat gelesen, in dem dieser eine Wohnung im 15. Wiener Bezirk anbot, und erkundigte sich danach. Priklopil entfernte sich wegen des Staubsaugerlärms einige Meter. Kampusch nutzte diese Gelegenheit und floh. Sie gelangte in einen Nachbargarten und klopfte an das Fenster. Der Nachbarin erklärte sie ihre Situation und diese informierte die Polizei, welche Kampusch zu einer Polizeidienststelle brachte. Später wurde Kampuschs Identität durch den Fund ihres Reisepasses im Haus des Entführers, das Wiedererkennen durch die Eltern und schließlich einen DNA-Test bestätigt.

      Priklopils Flucht

      Die Polizei erklärte nach Kampuschs Entkommen die gesamte Hauptstadt zum Fahndungsgebiet, doch Priklopil wurde nicht aufgegriffen. Er bemerkte die Flucht Kampuschs, kurz nachdem er sein rund vier Minuten dauerndes Telefongespräch beendet hatte, und begab sich auf die Suche nach ihr. Sein Fahrzeug entdeckte man bald im Parkhaus des Wiener Donauzentrums, das daraufhin von der Polizei umstellt wurde. Priklopil hatte einen Bekannten verständigt und gebeten, ihn abzuholen; er sei bei einer Kontrolle alkoholisiert am Steuer erwischt worden und benötige Hilfe. Er versprach dem Bekannten aber, sich der Polizei später zu stellen. Der Bekannte holte ihn vom Donauzentrum ab und brachte Priklopil in die Nähe des Praters. Kurz vor 21 Uhr des gleichen Tages warf sich Priklopil im 2. Bezirk zwischen den Stationen Wien Nord und Traisengasse vor einen Richtung Gänserndorf fahrenden Zug der Wiener S-Bahn und zog sich tödliche Verletzun- gen zu.                                                                                                                                              Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft Mitte November 2006 steht fest, dass es sich um einen Einzeltäter handelte. Hinweise auf Komplizen, über die öffentlich spekuliert worden war, konnten nicht bestätigt werden. Auch Vermutungen, Priklopil könnte durch den Roman Der Sammler von John Fowles zur Entführung inspiriert worden sein, ließen sich nicht erhärten.

      Nachdem sich durch die Kampusch-Kommission ungeklärte Fragen ergeben haben, wird der Fall im Auftrag des Justizministeriums vom Oktober 2008 neu aufgerollt. Dabei soll vor allem geklärt werden, ob es dabei vielleicht doch Mittäter gegeben hat. Diese Vermutung stützt sich auf die Aussagen der zum Zeitpunkt 12-jährigen Freundin, die die Entführung mitverfolgt hatte.

      Nach der Flucht

      Helfer und Berater

      Nach ihrer Flucht hielt sich Kampusch – vor Übersiedelung in eine betreute Wohn- gemeinschaft – im Wiener Allgemeinen Krankenhaus auf. Verschiedentlich konnte sie Besuche empfangen, unter anderem von ihren Eltern. Sie wird von einem Team betreut, dem der Wiener Kinderpsychiater Max Friedrich sowie die Jugendanwältin der Stadt Wien, Monika Pinterits, angehörten. Ziel des Teams ist es, einerseits Kampuschs Therapie zu koordinieren und andererseits ihren Weg zu einem eigen- ständigen Leben zu sichern. Dazu zählt auch das Nachholen des versäumten Schulbesuchs.

      Kampuschs Betreuerteam war Veränderungen unterworfen. So musste der ursprünglich vorgesehene Anwalt wegen Überlastung aufgeben, und es wurde eine andere Sozietät beauftragt. Zum Team gehörte bis zum 9. September 2006 außerdem der Wiener Medienberater und PR-Experte Dietmar Ecker, der die eintreffenden Interviewanfragen, Buch- und Filmprojekte koordinierte. Ecker hatte nach eigenen Angaben rund 300 Anfragen von internationalen Medien für ein Exklusivinterview erhalten und bezeichnete seine Arbeit als sehr schwierig. Nach langem Auswahlverfahren wurde am 27. Oktober 2006 Stefan Bachleitner von der PR-Agentur 'The Skills Group' zum neuen Medienbetreuer von Kampusch bestimmt. Er übernahm diese Aufgabe unentgeltlich bis Ende Juni 2007.

      Medienecho

      Nach der gelungenen Flucht dehnte sich das Interesse auf internationale Medien aus. Die Pressekonferenzen des Teams, das Kampusch betreut, wurden von Medienvertretern aufmerksam verfolgt. Der vereinzelt geäußerten Kritik an der intensiven Berichterstattung traten Chefredakteure österreichischer Medien entgegen und bezeichneten die Berichterstattung insgesamt als angemessen.

      Natascha Kampusch wandte sich am 30. August 2006 in einem offenen Brief an Medienvertreter und die Öffentlichkeit. Darin schilderte sie kurz einige Details aus ihrer Gefangenschaft und beschrieb ihr Verhältnis zu Priklopil, das sie als gleich- rangig charakterisierte. Auch bat sie in dem Brief darum, ihre Privatsphäre zu respektieren. Der Brief wurde zunächst vom Psychiater Friedrich auf einer Presse- konferenz vorgelesen und später in Medien veröffentlicht. Friedrich gab an, Kampusch selbst habe den Brief auf Zetteln formuliert, er selbst habe lediglich eine handschriftliche Zusammenfassung dieser Notizen angefertigt. Die Passage, wonach Priklopil Kampusch auf Händen getragen und mit Füßen getreten habe, stamme genau so von der Betroffenen selbst.                                                                      siehe  http://wien.orf.at/stories/133254/                                                                                            

      Zwei Wochen nach der Flucht strahlte der Österreichische Rundfunk am 6. Septem- ber 2006 das erste, von Christoph Feurstein geführte Interview mit Kampusch im kurzfristig geänderten Hauptabendprogramm des Fernsehens sowie im Hörfunk aus. Natascha Kampuschs Gesicht war dabei entgegen vorherigen Spekulationen weder verhüllt, noch wurde es nachträglich unkenntlich gemacht. Sie berichtete trotz ihrer langen Entführung weitgehend gefasst und mit einer ihrem Alter entspre- chenden Sprachfertigkeit über die Umstände ihrer Gefangenschaft, aber auch über ihre Sicht auf den Entführer und ihr Gefühlsleben. Nochmals bat sie eindringlich um die Wahrung ihrer Privatsphäre. Teletest ermittelte, dass 2,6 Millionen Österrei- cher über 12 Jahren das Interview verfolgten, was 80 Prozent des Marktanteils ent- spricht.                                                                                                                        

      TV-Interview mit Natascha Kampusch                                       Das Gute im Schrecklichen

         

       

      Das Kopftuch über den blonden Haaren, die Augen oft geschlossen, berichtete Natascha Kampusch im Fernsehen über ihre Jahre mit Wolfgang Priklopil, ihrem Entführer. Das Interview war bewegend. Und beängstigend.
      Auftritt Natascha Kampusch. Jenes Mädchen, das vor acht Jahren in Wien verschwand, in einem Verlies unter der Garage ihres Entführers heranwuchs und schließlich floh. Wie sieht sie aus? Wie spricht sie? Was wird sie sagen? Welches Verhältnis hatte sie zu dem Mann, den sie anfangs mit "mein Gebieter" anreden musste? "Es ist bei diesem Interview darum gegangen, die Gier nach dem ersten Bild, nach den ersten Worten abzufangen", sagt der Journalist Christoph Feur- stein.                                                                                                                                                 siehe                                                                                                                                                 
      http://www.stern.de/panorama/:TV-Interview-Natascha-Kampusch-Das-Gute-Schrecklichen/569510.ht ml                                                                                                                                                       http://www.news.at/articles/0636/12/150320/natascha-kampusch-orf-interview-mit-faeusten-waende   http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,437216,00.html                                                           http://www.sueddeutsche.de/panorama/252/377059/text/                                                                   http://www.blick.ch/news/ausland/jetzt-sind-auch-noch-perverse-fotos-aufgetaucht-118663               http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,500974,00.html                                                       http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,521680,00.html                                                             http://www.rp-online.de/public/article/panorama/ausland/578237/Ermittler-nehmen-Immobilienhaen dler-ins-Visier.html                                                                                                                               http://www.radio.cz/de/artikel/83008                                                                                                 http://www.focus.de/panorama/welt/entfuehrung_aid_114332.html                                                   http://www.stern.de/panorama/:Natascha-Kampusch-Acht-Jahre/573751.html                                   http://www.wdr.de/themen/kultur/stichtag/2008/03/02.jhtml;jsessionid=M4WHAFYO40GQMCQKYRSU TIQ                                                                                                                                                         http://www.handelsblatt.com/journal/nachrichten/natascha-kampusch-war-schon-einmal-geflohen;1 133259                                                                                                                                                   http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2006/0908/mediamedia/0001/inde x.html                                                                                                                                                 http://www.visionair-belgie.be/Extern/Kampusch_interview.htm                                                         siehe auch Video   http://www.youtube.com/watch?v=XGr-518Raow                                              

      Ein weiteres Interviewpaket wurde mit der Wiener Neue Kronen Zeitung sowie der Wochenzeitschrift News ausgehandelt. Kampusch wurde dazu von den Journa- listen Marga Swoboda und Alfred Worm interviewt. Die Interviews wurden in den genannten Printmedien annähernd gleichzeitig in bebilderter Form wenige Stunden vor Ausstrahlung des Fernsehinterviews veröffentlicht. Basis für den Zuschlag an News und die Krone waren laut der Tageszeitung Der Standard deren materielle Unterstützungsangebote für Kampuschs zukünftiges Leben.                     Danach folgte ein zweites Fernsehinterview, welches in Ausschnitten am 18. Dezember 2006 im ORF ausgestrahlt wurde und teilweise in die Dokumentation Der Fall Kampusch einfloss, welche am 3. Januar 2007 vom ORF und RTL und einen Tag später auch auf 3sat gezeigt wurde.

      Ein weiteres Motiv für die Vergabe der Interviews – neben finanziellen Interessen – war aus Sicht des zeitweise als Kampuschs Medienberater engagierten Dietmar Ecker der Versuch, die Boulevardmedien direkt zu beeinflussen, wie er im Inter- view mit der Wiener Stadtzeitung Falter angab. In einem Interview mit der Zeitung Die Zeit wies Ecker zudem auf den enormen Druck hin, den viele Journalisten auf Kampusch und ihre Angehörigen sowie auf die Angehörigen Priklopils ausgeübt hatten, einschließlich der Drohung, der Phantasie entsprungene Berichte über Kampusch zu veröffentlichen, wenn sie nicht zu einem Interview bereit sei.

      Vermutete Versäumnisse der Behörden

      Laut neuester Medienberichte hätten die Behörden viel früher reagieren können, da schon im Anfangsstadium Hinweise auf den Entführer bekannt wurden. In der Folge wurde vorerst eine Untersuchung im Innenausschuss des Parlaments unter der Leitung des Juristen Ludwig Adamovich und im März 2008 ein Parlamentari- scher Untersuchungsausschuss eingerichtet, diese vermuteten Versäumnisse auch politisch zu untersuchen. Der Abschlussbericht der Evaluierungskommis- sion wurde am 11. Juni 2008 dem damaligen österreichischen Innenminister Günther Platter übergeben.                                                                                                         Eine weitere politische Dimension erhielt der Fall, als die Tageszeitung Heute bis dahin unveröffentlichte private Details aus Vernehmungsakten abdruckte. ÖSP und ÖVP beschuldigten einander, diese Daten, die sowohl dem Innen- und Justiz- ministerium als auch dem Untersuchungsausschuss des Parlaments zugängig sind, an die Presse weitergegeben zu haben. Der Fall wurde im April 2008 an die Staatsanwaltschaft übergeben.                                                                                                  siehe  http://de.wikipedia.org/wiki/Entf%C3%BChrung_von_Natascha_Kampusch                             siehe den Abschlussbericht der Evaluierungskommission  http://www.bmi.gv.at/bmireader/documents/557.pdf                              

       

      Natascha Kampusch                                                                      „Ein paar Mal wäre ich fast gestorben“           "Ich hatte einen Pakt mit meinem späteren Ich"

      Sie habe ihn damals, im März 1998, schon von weitem gesehen und sich gefragt, was er da auf ihrem Schulweg verloren habe. Aus Angst überfahren zu werden wechselte die zehnjährige Natascha Kampusch nicht die Straßenseite und wurde von Wolfgang Priklopil verschleppt. Es folgte ein achtjähriges Martyrium in einem Kellerverlies für das Mädchen, aus dem sie sich im vergangenen Jahr selbst befreien konnte.                                                                                                                             In der 45-minütigen Dokumentation des Österreichischen Rundfunks beschrieb Natascha Kampusch die Umstände ihrer Entführung. „Irgendwie hatte ich ein Bauchgefühl und wusste, das hier etwas nicht stimmt, beziehungsweise, dass er mir unheimlich ist.“                                                                                                                       Bereits direkt nach der Geiselnahme, noch in dem Kastenwagen ihres Entführers, habe sie mit dem Leben abgeschlossen, berichtete Kampusch vom Tag ihrer Entführung.“Ich habe schon meinen inneren Frieden geschlossen. Ich habe mir gedacht, jetzt gibt es dich bald nicht mehr.“ Tagelang habe sie in ihrem Verlies unter dem Haus ihres Entführers wach gelegten, um zu verhindern, dass ihr im Schlaf etwas zustößt. „Man sieht nichts, man hört nur. Man hört das eigene Blut rauschen, man spürt die Enge, die Kälte, man denkt viel nach.“                                     siehe                                                                                                                                                  http://www.faz.net/s/Rub77CAECAE94D7431F9EACD163751D4CFD/Doc~EA383702A5A1C45A99BF54D1 4E81CDB9B~ATpl~Ecommon~Scontent.html                                                                                     http://www.n-tv.de/707696.html                                                                                                             http://www.n-tv.de/704458.html                                                                                                           http://www.n-tv.de/703100.html                                                                                                           http://www.n-tv.de/703359.html                                                                                                           http://www.n-tv.de/382156.html                                                                                                           http://www.faz.net/s/Rub77CAECAE94D7431F9EACD163751D4CFD/Doc~E493F0CA9E8F04F9CA80D5AD 54CE9FEF8~ATpl~Ecommon~Scontent.html                                                                                       http://www.orf.at/060906-3607/?href=http%3A%2F%2Fwww.orf.at%2F060906-3607%2F3608txt_story.ht ml                                                                                                                                                      

       

      Was ihre Flucht verzögerte

      Einige Fluchtchancen ließ Natascha ungenutzt verstreichen – für Kritiker ein Hinweis auf Betrug, für Experten ein psychologisch erklärbares Verhalten. War alles nur ein großer Schwindel, Natascha ein frühreifes Kind, das mit ihrem Entführer wie in einer Partnerschaft lebte und deshalb gar nicht fliehen wollte? Stimmen werden laut, die vermuten, das Ganze sei ein klug eingefädeltes Manöver, um berühmt und reich zu werden. Vor allem der gemeinsame Skiausflug rief viele Hobbypsychologen auf den Plan, die sich nicht vorstellen können, dass sie inmit- ten vieler Menschen nicht auf sich aufmerksam machen konnte. „Es war sicher ihr größter Wunsch davonzulaufen“, vermutet der Psychologe Rudolf Egg. „Doch Natascha Kampusch lebte jahrelang unter totaler Kontrolle und hatte innere Barrieren vor einer Flucht“, erklärt der Experte die Hintergründe ihres vermeintlich paradoxen Verhaltens. Der Direktor der Kriminologischen Zentralstelle in Wiesba- den und Professor an der Universität Erlangen nennt zwei Voraussetzungen für ein Entkommen: reale Möglichkeit und innere Bereitschaft. Er vergleicht das Verhalten der Geisel mit dem langjähriger Strafgefangener, die am Tag ihrer Entlas- sung vor dem offenen Tor Schweißausbrüche bekommen und zu zittern beginnen.  siehe                                                                                                                                                  http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/krankheitenstoerungen/natascha-kampusch_ aid_115786.html                                                                                                                                  

       

      Priklopil benahm sich wie ein Kind                

      In einem Interview mit dem österreichischen Rundfunk ORF hat Natascha Kampusch über weitere Details ihrer achtjährigen Gefangenschaft berichtet. Demnach habe sie einige Male das Gefühl gehabt, vor Hunger zu sterben - ihr Entführer Priklopil habe sich währenddessen aufgeführt wie ein Dreijähriger.           siehe    http://www.stern.de/panorama/:Natascha-Kampusch-Priklopil/579632.html                         http://www.focus.de/panorama/welt/natascha-kampusch_aid_70377.html                                         http://www.n-tv.de/708464.html                                                                                                           http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/Neues_dunkles_Raetsel_um_Natascha_Kampusch_217469.e ce                                                                                                                                                      

      Fall KampuschGeschäftspartner berichtet

      Der ehemaligen Geschäftspartner des Entführers Wolfgang Prikopil, Ernst Holz- apfel, hat die acht Jahre lang vermisste Natascha Kampusch vor wenigen Wochen gesehen. Auf einer Pressekonferenz in Wien sagte Holzapfel am Mittwoch nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA unter anderem:
      "Ich habe Herrn Priklopil während meiner Lehrzeit bei Siemens in den 80er Jahren kennen gelernt. Danach hatten wird ab und zu Kontakt. In den 90er Jahren war er Mitarbeiter in meiner Firma und unterstützte mich beim Um- und Ausbau von Immobilien.                                                                                                                                      siehe 
      http://www.n-tv.de/705139.html                                                                                               http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,433713,00.html                                                          

       

      Details aus Akte veröffentlicht                                                    Bedrückendes zum Fall Kampusch                  

      Natascha Kampusch ist entsetzt. „Ich verlange bedingungslose Aufklärung darüber, wer diese Indiskretion zu verantworten hat.“ Auch ihr Anwalt ist tätig geworden. Er wird wegen der Veröffentlichung intimer Details über die Jahre der Gefangenschaft seiner Mandantin Klage erheben, zumindest gegen jenes Blatt, das derlei am Wochenende publizierte.                                                                                  Die Indiskretion besteht aus Aussagen, welche Frau Kampusch - die Neunzehn- jährige war im Alter von zehn auf dem Schulweg in Wien entführt und acht Jahre lang im Keller eines Hauses in Niederösterreich festgehalten worden - nach ihrer Selbstbefreiung im Sommer 2006 machte. Die Aussagen gegenüber einer Polizis- tin, die seinerzeit als Erste mit ihr gesprochen, und dem Arzt, der sie als Erster untersucht hatte, sind in einer Aktennotiz der Polizei enthalten und Teil der umfangreichen, partiell gesperrten Ermittlungsakte in der „Causa Kampusch“.

      Die Suche nach der undichten Stelle

      Der Fall, mit dem sich eigens eine Kommission unter Leitung des früheren Verfas- sungsgerichtshofspräsidenten Ludwig Adamovich befasst, ist auch Gegenstand eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses, in dem es - im Rahmen von Vorwürfen gegen das Innenministerium - unter anderem um angebliche polizeiliche Ermittlungspannen geht.                                                                                                            siehe                                                                                                                                                  http://www.faz.net/s/Rub77CAECAE94D7431F9EACD163751D4CFD/Doc~E707DC7626C86467B8352B21D E9B51F18~ATpl~Ecommon~Scontent.html                                                                                         http://www.rp-online.de/personen/Natascha--Kampusch                                                                     http://nachrichten.t-online.de/c/14/83/23/72/14832372.html                                                                   http://www.sueddeutsche.de/panorama/208/375017/text/                                                                   http://tv.oe24.at/oesterreich/politik/Natascha-Ausschuss_kommt_363582.ece                                      

       

      Ein Jahr nach der Flucht                                                             Natascha Kampuschs Mutter veröffentlicht ein Buch

      Normalerweise scheut Natascha Kampusch die Öffentlichkeit. Fast genau ein Jahr nach ihrer Flucht aus einem Kellerverlies hat sich die inzwischen 19-Jährige nun wieder in der Öffentlichkeit gezeigt: Sie kam zur Buchpräsentation ihrer Mutter, die über die Entführung ihrer Tochter geschrieben hat - und dabei nicht an Details spart. Mit der Veröffentlichung des Buchs, das viele Details über Nataschas Gefangenschaft und die Zeit nach ihrer Flucht enthält, sei ihrer Tochter einverstan- den gewesen, sagt Nataschas Mutter Brigitta Sirny, die inzwischen wieder unter dem Namen Sirny-Kampusch auftritt. "Wenn ich's unbedingt erzählen will, ist es okay", beschreibt die 57-Jährige die Meinung ihrer Tochter. "Das ist meine Geschichte, ihre Geschichte ist eine andere."                                                                      siehe                                                                                                                                                  http://www.rp-online.de/public/article/panorama/deutschland/466382/Natascha-Kampuschs-Mutter-v eroeffentlicht-Buch.html                                                                                                                     http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/wer-verfolgt-hier-wen/                                                   http://www.morgenpost.de/printarchiv/panorama/article231450/Die_Wandlung_der_Natascha_Kamp usch.html                                                                                                                                           http://www.oesterreichnews.de/kampusch-liebesfotos-gerichtsurteil-sorgt-fuer-verwirrung/             http://www.vol.at/news/TP:vol:News-Welt/artikel/prozess-gegen-kampusch-mutter-fortgesetzt/cn/ne ws-20080515-05290956                                                                                                                        

       

      Fall Kampusch wird neu aufgerollt

      Die österreichische Justiz rollt den Entführungsfall Natascha Kampusch wieder auf. Die Ermittlungen könnten Medienberichten zufolge schon Ende kommender Woche aufgenommen werden. Im Mittelpunkt steht dem Vernehmen nach die Frage, ob der mutmaßliche Entführer Wolfgang Priklopil allein für die Tat verantwortlich war oder einen Komplizen hatte.                                                                 siehe                                                                                                                                                  http://www.rp-online.de/public/article/panorama/ausland/629769/Fall-Kampusch-wird-neu-aufgerollt .html                                                                                                                           http://www.welt.de/vermischtes/article2622500/Wer-entfuehrte-Natascha-Kampusch.html                 http://www.welt.de/vermischtes/article2091851/Neue_Ermittlungen_im_Fall_Natascha_Kampusch.ht ml                                                                                                                                                       http://www.oesterreichnews.de/der-fall-natascha-kampusch-was-wusste-die-bundesregierung/       http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/niederoesterreich/Natascha_Kampusch_zieht_erste_Verglei che_299976.ece                                                                                                                                   http://www.rundschau.co.at/rsooe/home/story.csp?cid=7629880&sid=75&fid=55                                 http://www.wno.org/newpages/lch67.html                                                                                         http://www.salzburg24.at/news/tp:vol:news-welt/artikel/kampusch-wabl-darf-wahrheitsbeweis-antret en/cn/news-20071128-10561753                                                                                                           http://www.stol.it/Artikel/Chronik/Die-Presse-Es-gab-im-Fall-Kampusch-Mitwisser                               http://www.vienna.at/news/wien/artikel/fall-kampusch---die-strittigen-fragen/cn/news-20090507-1239 1715                                                                                                                                                     http://tv.oe24.at/oesterreich/politik/Natascha-Ausschuss_kommt_363582.ece                                       http://www.kurier.at/nachrichten/130785.php                                                                                    

       

      Fall Natascha Kampusch - Wie viele Mitwisser hatte ihr Entführer?

      Neue Enthüllungen im Fall Natascha Kampusch (21): Ihr Entführer, der sie mehr als acht Jahre lang gefangen gehalten hatte, könnte bis zu fünf Mitwisser gehabt haben. Das berichten österreichische Medien. Dem Online-Portal „oe24“ sagte Kampusch-Vater Ludwig Koch: „Wenn die ganze Wahrheit ans Licht kommt, wird Österreich beben.“                                                                                                                       Ludwig Adamovich, Chef einer amtlichen Sonderkommission, die sich mit Ermitt- lungspannen in dem Fall beschäftigt, sagt: „Es gibt offenbar mehrere Personen, die in der Causa Kampusch involviert waren und zueinander sehr enge Kontakte gehalten haben.“                                                                                                                           Nicht geklärt ist, ob es außer Mitwissern auch weitere Täter gibt.                                   Kampusch-Entführer Wolfgang Priklopil hatte nach der Flucht seines damals 18-jährigen Opfers im August 2006 Selbstmord begangen.                                               Der Schlussbericht der Soko Natascha soll angeblich noch im Mai an die Staatsan- waltschaft übergeben werden. Darin soll es angeblich Hinweise auf Mitwisser geben.                                                                                                                                               siehe  http://www.blick.ch/news/ausland/kampusch-entfuehrung-es-gab-mitwisser-118448             http://www.blick.ch/news/ausland/fall-kampusch-gab-es-sogar-fuenf-mitwisser-118553                     http://www.nachrichten.at/nachrichten/chronik/art58,172285                                                               http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/26559799                                                                 http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/Fall_Kampusch_Es_gab_Mitwisser_0460741.ece                   http://www.welt.de/vermischtes/article3686090/Im-Fall-Kampusch-gab-es-angeblich-Mitwisser.html   http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/5_Mitwisser_im_Fall_Kampusch_im_Visier_0461162.ece       http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/Kampusch-Es-gab-Mitwisser;art931,30259                       http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/476430/index.do?from=rss                                   http://www.welt.de/vermischtes/article2478036/Die-immer-noch-offenen-Fragen-im-Fall-Kampusch.h tml                                                                                                                                                       http://www.wlz-fz.de/newsroom/weltimspiegel/zentral/weltimspiegel/art1018,857912                       http://derstandard.at/?url=/?id=1240550592224%26sap=2%26_pid=12846786                                       http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/1948497/postHyperComment.do                             http://www.gegensexuellegewalt.at/2008/09/vertuschungsskandal-im-fall-kampusch/                       http://tv.oe24.at/oesterreich/chronik/Polizei_untersucht_vier_Verdaechtige_im_Fall_Kampusch_4037 48.ece                                                                                                                                                

       

      Geheimprotokolle: Was die Justiz bisher verschwiegen hat     War Natascha Kampusch schwanger?

      Acht Jahre wurde sie von ihrem Entführer in einem Kellerverlies gefangen gehal- ten. Was ist in dieser langen Zeit mit Natascha Kampusch wirklich passiert? Jetzt kam heraus: Die Justiz hat vieles vertuscht, Ermittlungsakten sind auf rätselhafte Weise verschwunden. Die Wiener Tageszeitung "Heute" (500 000 Auflage) enthüll- te am Freitag exklusiv, dass österreichische Ministerien die Ermittlungsarbeiten im Fall Kampusch massiv behindert haben - und Natascha könnte sexuellen Verkehr mit ihrem Peiniger Wolfgang Priklopil († 44) gehabt haben und schwanger gewor- den sein.                                                                                                                                          siehe                                                                                                                                                  http://www.abendblatt.de/vermischtes/article913070/War-Natascha-Kampusch-schwanger.html       http://www.tagesspiegel.de/keyword/?keyword=Natascha+Kampusch                                              

       

      ACHT JAHRE IM KELLER -  Sonderkommission fordert weitere Ermittlungen im Fall Kampusch

      Gab es doch mehrere Täter? Was geschah an den Tagen, an denen Natascha Kampusch mit ihrem Entführer das Haus verließ? Eine Sonderkommission hat eine weitere Befragung des Entführungsopfers gefordert - und kritisierte vorherige Ermittlungen. Der Fall Natascha Kampusch beschäftigt weiter die österreichische Justiz: Eine amtliche Sonderkommission hat den Behörden empfohlen, noch weiter zu ermitteln. In dem Fall seien noch einige Fragen offen, sagte der Leiter der Kommission und ehemalige Präsident des Verfassungsgerichtshofs, Ludwig Adamovich. Er hatte zuvor zusammen mit einer sechsköpfigen Kommission des Bundeskriminalamtes ein Vernehmungsprotokoll gesichtet, das bislang unter Verschluss gehalten worden war - aus Sorge vor einer Weitergabe von Infor- mationen an die Öffentlichkeit.

      Kampusch sei während ihrer Gefangenschaft gelegentlich draußen gewesen, daher müsse zum Beispiel hinterfragt werden, zu welchen Menschen sie Kontakt hatte. Laut einem Bericht der "Sunday Times" wollte Adamovich nicht ausschlie- ßen, dass es mehrere Täter geben könnte oder gar ein Pädophilenring an den Verbrechen gegen die heute 21-Jährige beteiligt gewesen sein könnte.                       "Die Protokolle werfen eine ganze Menge von Fragen auf", sagte Adamovich der Zeitung "Die Presse". "Es wurde damals einfach nicht nachgefragt." Details nannte Adamovich nicht. Seit Ermittlungsbeginn halten sich in der Öffentlichkeit Gerüchte, dass es Mitwisser oder Mittäter gegeben haben könnte.                                                  siehe  http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,639850,00.html                                                      

       

      Furcht um ihr Leben

      Im Fall Kampusch reißen die Spekulationen über einen Mittäter nicht ab: Vertreter der amtlichen Sonderkommission fürchten um die Sicherheit der heute 21-Jähri- gen. Auch ein Mord sei nicht auszuschließen. Ein Mittäter würde möglicherweise nicht davor zurückschrecken, Kampusch umzubringen, bevor sie die ganze Wahr- heit ans Licht bringt, schrieb der ehemalige Präsident des Obersten Gerichtshofes und Kommissionsmitglied Johann Rzeszut laut Online-Ausgabe der Zeitung "Österreich" vom Sonntag in einem Brief an das Blatt. "Wir fürchten nichts mehr als in einigen Jahren eine Zeitungsmeldung des Inhalts: 'Natascha Kampusch tot aufgefunden' oder 'Natascha Kampusch tödlich verunglückt.'"

      Massive Zweifel an der Einzeltäterthese

      Unterstützt wurde er vom Kommissionsleiter und ehemaligen Präsidenten des Verfassungsgerichtshofs, Ludwig Adamovich, der der österreichischen Nachrich- tenagentur APA sagte: Es könne sein, "dass Natascha Kampusch selbst gefährdet ist". Adamovich weist bereits länger auf einen möglichen Mittäter hin, nannte aber nie Konkretes.                                                                                                                               siehe  http://www.stern.de/panorama/fall-natascha-kampusch-furcht-um-ihr-leben-1502442.html  

       

      Fall Kampusch: Hatte Priklopil Komplizen?

      Der Entführungsfall Natascha Kampusch sorgt weiter für Wirbel: Angebliche "Wegschau-Befehle" bei den Ermittlungen, Gerüchte um Vernichtung von Bildma- terial und neu aufgetauchte Dokumente werfen neue Fragen auf. Besonders brisant: Es gibt angeblich Hinweise auf Mittäter. Nun äußerte sich Kampusch selber.                                                                                                                                                Für die Beamten des Wiener Innenministeriums war der morgendliche Weg zur Arbeit die letzten Tage kein Zuckerschlecken: Jeden Tag schlug ihnen die öster- reichische Gratiszeitung "Heute", die vor allem für die Pendler in den U- und S-Bahnen ausliegt, neue Schlagzeilen im Fall Natascha Kampusch um die Ohren. Mussten die Beamten gestern noch die Schlagzeile "Sex-Geheimnis in den Akten" verdauen, titelte "Heute" jetzt "Akte Kampusch - Die ganze Wahrheit". Kern der Artikel: Österreichische Ministerien sollen die Ermittlungsarbeiten im Fall Kam- pusch massiv behindert haben. Laut "Heute" durfte Fotomaterial des Mädchens, das in ihrem Geiselkeller im Haus des Entführers gefunden worden war, von den Ermittlern nicht ausgewertet werden. Angeblich hätten die Ermittler sogar deren Auswertung auf Befehl "von oben" stoppen müssen. Die Fahnder hätten sogar alle persönlichen Gegenstände von Natascha Kampusch, wie ihre Tagebücher, unaus- gewertet versiegeln müssen. Ein erkennungsdienstliches Foto von Kampusch bei der ersten Einvernahme musste laut "Heute" angeblich auf Weisung vernichtet werden. Kampusch-Anwalt Gerald Ganzger steitet dies vehement ab: "Es gibt keine Fotos, die Priklopil und sein Opfer bei abartigen Sado-Maso-Spielen zeigen." Das sei völliger Unsinn.                                

      Demnach soll Natascha Kampusch nach ihrer Flucht am 23. August 2006 auf der Polizeiinspektion Deutsche Wagram in Niederösterreich (ca. 20 Kilometer vor Wien) von der Polizistin Sabine F. einvernommen worden sein. Das Protokoll dieser ersten Einvernahme verschwand sofort im Safe des Untersuchungsrichters. Die österreichische Zeitung berichtet nun von einer zweiten Abschrift, die die Polizistin sechs Tage später anfertigte. Brisanter Inhalt: Offenbar eindeutige Hinweise auf Mittäter des Entführers Wolfgang Priklopil. Neben weiteren Details zu ihrem Geisel- leben soll die Aktennotiz aber auch folgende brisante Passage enthalten: "Von mir wurden im Anschluss daran nur drei Fragen gestellt, ob sie mit dem Entführer Geschlechtsverkehr hatte, warum sie so einen gebildeten Eindruck erweckt und ob es Komplizen gab. Sie gab dazu an, dass sie Geschlechtsverkehr hatte und diesen freiwillig mit ihm vollzog. Sie bekam von ihm Bücher zu lesen, durfte Radio hören und Videos sehen. Bezüglich Komplizen gab sie wörtlich an: 'Ich weiß keine Namen'", zitiert "Heute" den Auszug. Die Zeitung interpretiert diese Antwort so, dass Natascha Kampusch die Existenz von Mittätern mit keinem Wort bestreitet. In späteren Einvernahmen bestritt Kampusch dann aber jede Mittäterschaft anderer, so dass die Ermittlungen gegen unbekannte Täter am 16. November 2006 von der Staatsanwaltschaft offiziell eingestellt wurden. Die erste Niederschrift der Kam- pusch-Vernehmung blieb allerdings unter Verschluss. Was den Vorsitzenden der Kampusch-Kommission, Ludwig Adamovich, zur Feststellung nötigte, wonach es "irgendwie schon ein Problem" sei, dass für die Untersuchungen bestimmte Akten nicht zur Verfügung stünden und Beweismittel zum Teil nicht zugänglich wären. Die Staatsanwaltschaft Wien begründete dies am Mittwochabend mit "berechtigten Interessen von Frau Kampusch, dass bestimmte Sachen einfach nicht an die Öffentlichkeit kommen".                                                                             

      Dieser Ausspruch könnte auf den Inhalt einer weiteren Niederschrift gerichtet sein, aus der "Heute" zitiert. Danach habe Natascha Kampusch einem Arzt gegenüber Andeutungen auf eine möglichen Schwangerschaft gemacht. Unterdessen äußerte sich Natascha Kampusch selbst zu den Veröffentlichungen. "Ich bin entsetzt, dass diese vertraulichen Akten in die Öffentlichkeit gelangen konnten. Ich möchte bedin- gungslose Aufklärung darüber, wer diese Indiskretion zu verantworten hat". So reagierte Natascha Kampusch in einer Stellungnahme, die österreichische Medien zitieren. Die aktuelle Berichterstattung markiere einen "Tiefpunkt des österreichi- schen Journalismus", hieß es weiter. "Es gibt keinen Hinweis auf Mittäter. Priklopil war auch laut Psychogramm der Ermittlungsbehörden ein Einzeltäter. Frau Kam- pusch hat keine Kenntnis von Mittätern." Es sei erschütternd, dass hier offen- sichtlich vertrauliche Akten bzw. Akteninhalte Medienvertretern zugespielt worden seien. Es liege der Verdacht nahe, dass hier auch ein Fall von Bruch der Amtsver- schwiegenheit vorliege, heißt es in der Stellungnahme.                                                     siehe  http://www.stern.de/panorama/fall-kampusch-hatte-priklopil-komplizen-617694.html                      

       

      Natascha Kampusch ist noch nicht frei

      Auch drei Jahre nach ihrer Flucht aus dem Kellerverlies ihres Entführers kämpft Natascha Kampusch um Freiheit. Sie hat ihren Weg noch nicht gefunden. "Ich fühle mich so entwurzelt", sagt die inzwischen 21-Jährige. Lavendel entspannt, beruhigt und vertreibt die Motten. Lavendel ist die Farbe von Natascha Kampusch: Das zarte Lila trug die 18-Jährige in ihrem ersten Interview, eine Bluse und dieses Kopftuch, das ihr immerzu von den blonden Haaren rutschte, die sie doch verbergen wollte. Und sie trägt es nun wieder auf diesem aktuellen Bild, in Oberteil und Nagellack – beruhigt und vertreibt die Motten. Diese lästigen Lebewesen, die auf sie fliegen und an ihr kleben, als sei sie, Natascha, selbst einer der Schein- werfer, die auf sie gerichtet sind, immer noch.                                                                        Drei Jahre ist es am Sonntag her. Drei Jahre, dass die Welt plötzlich schaute auf dieses Mädchen, das sie lange gesucht hatte und dann fast vergessen und das nun auf einmal auf der Straße stand in Strasshof bei Wien, Österreich: Natascha Kampusch. Entführt, eingekerkert, im Keller gehalten über 3000 Tage, nun keine kleine Zehnjährige mehr, sondern eine junge Frau von 18, die ihre Jugend verloren hatte unter der Erde und dem strengen Regiment ihres Peinigers. Seither ist sie frei – und sucht ihre Freiheit bis heute.                                                                                         „Ich fühle mich”, sagte sie jetzt der Süddeutschen Zeitung, „wie eine Pflanze, die irgendwo hingeschwemmt wird, kurzfristig Wurzeln fasst, dann weitertreibt.” Sie hat den Weg noch nicht gefunden, vielleicht auch sich selbst noch nicht wieder, die Leute, sagt sie, hätten ihr das „Ich-Sein” genommen. Denn diese Leute gucken: wie sie ihre Schulausbildung versucht nachzuholen. Wie sie den Führerschein macht. Was sie überhaupt tut und wo sie hingeht. Sie haben auch gesehen, dass sie für die Kellerkinder von Amstetten gespendet hat und wie sie in diesem Sommer das Haus aufräumte, in dem sie eingesperrt war. Es gehört jetzt ihr.

      Natascha Kampusch hasst es, eine Sehenswürdigkeit zu sein. Und gleichzeitig sehnt sie sich nach Nähe. Echte Freunde, sagt sie, hat sie nicht. Sie geht auf Distanz, sie will nicht, dass die Leute alles wissen über sie, sie vertraut kaum einem, doch gleichzeitig, sagte sie der „SZ”, fürchte sie sich „vor dem Ganz-- allein-gelassen-Werden”. Dabei gibt es Menschen, die für sie kämpfen, aber das will sie nicht: Die gucken noch genauer hin. Da ist ihr Vater, zu dem sie keinen Kontakt hat, der aber alles wissen will von damals, weil er glaubt: Wolfgang Priklo- pil, der Mann, der seine Tochter entführte, muss einen Komplizen gehabt haben. Und da ist Ludwig Adamovich, ein früherer Verfassungsrichter, der dasselbe denkt, ermittelt und nicht aufgibt. Die „Causa Kampusch”, wie man in Österreich sagt, ist noch nicht abgeschlossen; es gibt Zeugen, die vielleicht mehr wissen, und Zeugen, die nichts mehr wissen wollen, es gibt Klagen und Gegenklagen, im Alpen- land reden sie von einer „Staatsaffäre”.

      Und in all dem sucht Natascha, die inzwischen 21 ist, noch immer ihren Platz: „Ich fühle mich so entwurzelt.”                                                                                                           siehe  http://www.derwesten.de/nachrichten/waz/2009/8/20/news-129996012/detail.html              

       

      Neuer Verdächtiger im Fall Kampusch

      Die achtjährige Gefangenschaft von Natascha Kampusch beschäftigt weiter die österreichische Justiz: Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Freund des Kidnappers, der nach jüngsten Erkenntnissen ebenfalls an der Entführung beteiligt gewesen sein soll. "Es besteht der Verdacht, dass er an der Entführung beteiligt war", sagte der Erste Oberstaatsanwalt in Graz, Thomas Mühlbacher, am Samstag. Er bestätigte damit einen Bericht der Zeitung "Die Presse am Sonntag". Gegen den Verdächtigen, Ernst H., werde nun wegen "Freiheitsentziehung" ermittelt. "Es haben sich Verdachtsmomente ergeben", sagte Mühlbacher. "Und aus der beson- deren Nahbeziehung von H. zu Priklopil sind noch Fragen offen, die nicht zufrie- denstellend geklärt sind." Im Zusammenhang mit dem Fall Kampusch sei außer- dem ein Ersuchen an die deutsche Staatsanwaltschaft gestellt worden, bei zwei Zeugen Beweismittel sicherzustellen.                                                                                     Bis Jahresende will Mühlbacher über eine eventuelle Anklage entscheiden.             siehe  http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,660002,00.html                                               http://www.focus.de/panorama/welt/fall-kampusch-priklopil-freund-unter-verdacht_aid_452158.html http://www.sueddeutsche.de/F5U38E/3135511/Priklopil-Freund-unter-Verdacht.html                           http://www.abendblatt.de/vermischtes/article1262949/Fall-Kampusch-Zweiter-Mann-im-Visier-der-Er mittler.html                                                                                                                                         http://www.nwzonline.de/index_aktuelles_panorama_nachrichten_artikel.php?id=2153423             http://steiermark.orf.at/stories/401724/                                                                                                 http://www.kurier.at/nachrichten/1953094.php                                                                                     http://www.heute.at/news/oesterreich/bundeslaender/kampusch./Fall-Kampusch-Ermittlungen-gege n-Priklopil-Freund;art1303,151181                                                                                                       http://www.stern.de/panorama/oesterreich-behoerden-revidieren-einzeltaeter-theorie-im-fall-kampu sch-1520516.html                                                                                                                                 http://www.20min.ch/news/dossier/kampusch/story/24914970                                                             http://www.n-tv.de/panorama/Kampusch-kannte-Ernst-H-article593258.html                                        

      Kampusch-Entführer beichtete seinem Freund

      "Es ist bemerkenswert, dass jemand so lange nicht die Wahrheit sagt" , sagte am Montag Ludwig Adamovich, der Leiter der Evaluierungskommission im Kriminalfall Natascha Kampusch. Mit "jemand" meint Ex-Verfassungsgerichtshofpräsident Adamovich Ernst H., den letzten Freund des Entführers Wolfgang Priklopil. Der Entführer der Österreicherin Natascha Kampusch soll kurz vor seinem Tod die Tat seinem Freund Ernst H. gestanden haben. Dies habe Ernst H., gegen den inzwi- schen auch ermittelt wird, jetzt bei seiner Vernehmung gesagt. Angeblich hat der Mann aus Angst so lange geschwiegen. Das lange Schweigen seines Mandanten erklärt der Anwalt des Mannes mit der Angst, „mit hineingezogen zu werden“. Ihm könne nun möglicherweise eine Anklage wegen Beihilfe zum Selbstmord drohen. Wie berichtet, wurde auch Natascha Kampusch selbst am Wochenende mehrere Stunden einvernommen. Über das Gespräch wurden aber keine Details bekannt. Sie soll seit ihrer Flucht im Jahr 2006 mehrere Male H. getroffen haben.                       siehe                                                                                                                                                http://www.welt.de/vermischtes/article5232580/Kampusch-Entfuehrer-beichtete-seinem-Freund.html http://derstandard.at/fs/1256744961709/Bemerkenswerter-Schwenk-von-Priklopils-Freund                 http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/522083/index.do?_vl_backlink=/home/panorama/ oesterreich/index.do                                                                                                                           http://wien.orf.at/stories/403072/                                                                                                           http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/wien/Priklopils-letzte-Stunden-0575505.ece                           http://www.krone.at/krone/S150/object_id__171281/hxcms/                                                                 http://www.rp-online.de/panorama/ausland/Kampusch-Entfuehrer-vertraute-sich-offenbar-Freund-an _aid_783562.html                                                                                                                                 http://www.focus.de/panorama/welt/natascha-kampusch-da-war-immer-nur-ein-taeter_aid_454788.ht ml                                                                                                                                                         http://www.kurier.at/nachrichten/1955467.php                                                                                     http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,661596,00.html                                                             http://www.n-tv.de/panorama/Priklopil-legte-Lebensbeichte-ab-article591895.html                            

       

      Treffen mit Mutter des Peinigers geplant

      Erstmals nach ihrer Flucht will Natascha Kampusch nun die Mutter ihres Entfüh- rers treffen. Bereits kurz nach ihrer eigenmächtigen Befreiung habe sie versucht, ein Treffen mit ihr zu arrangieren. Damals habe die Mutter Priklopils dies aber abge- lehnt. Mehr als drei Jahre nach ihrer Flucht will Natascha Kampusch das Keller- verlies im Haus ihres Entführers Wolfgang Priklopil zuschütten lassen. „Ich überle- ge noch, was dann mit dem Haus geschehen soll“, sagte die 21-Jährige am Montag in Hamburg bei der Vorstellung einer Fernseh-Dokumentation über ihre Entfüh- rung. Am 25. Januar will die ARD den 45 Minuten langen Film „Natascha Kampusch – 3.096 Tage Gefangenschaft“ ausstrahlen. Das einstige Entführungsopfer ist die Eigentümerin des Hauses von Priklopil im Strasshof bei Wien, da sie Anspruch auf Schadensersatz hat und der Täter verstorben ist. 1998 hatte Priklopil die damals zehn Jahre alte Natascha verschleppt und sie etwa acht Jahre lang in dem Keller- verließ gefangen gehalten. Im August 2006 flüchtete sie. Der Entführer nahm sich noch am selben Tag des Leben, indem er vor eine Straßenbahn lief. Erstmals nach ihrer Flucht will Kampusch nun die Mutter ihres Entführers treffen. „In den nächs- ten zwei Monaten soll ein Kontakt zustande kommen“, sagte Kampusch in Ham- burg. Bereits kurz nach ihrer eigenmächtigen Befreiung habe sie versucht, ein Treffen mit der Frau zu arrangieren. Damals habe die Mutter Priklopils dies aber abgelehnt. Inzwischen sei sie zu einem Gespräch bereit.                                                  siehe                                                                                                                                                  http://www.focus.de/panorama/vermischtes/natascha-kampusch-treffen-mit-mutter-des-peinigers-ge plant_aid_463139.html                                                                                                                         http://www.ksta.de/html/artikel/1260194918910.shtml                                                                           http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,667017,00.html                                                         http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,667070,00.html                                                         http://www.sueddeutsche.de/kultur/309/497612/text/                                                                           http://www.abendzeitung.de/panorama/152770                                                                                   http://www.kurier.at/nachrichten/1962909.php                                                                                     http://bazonline.ch/panorama/leute/Kampusch-spricht-ueber-ihre-Zukunft/story/27709580                 http://www.n-tv.de/panorama/Kampuschs-beinahe-normales-Leben-article639454.html                     http://www.welt.de/news/article5535196/Warum-Natascha-Kampusch-ihr-Schicksal-verfilmen-laesst. html                                                                                                                                                    

      Der Hass, mit dem viele Österreicher Natascha Kampusch als “Nestbeschmutzerin” begegnen ist mittlerweile schon weltweit berüchtigt, - aber für mich immer noch erschreckend und ein Beleg dafür, wie ein Volk seine Psychopathen totschweigen will ...

      Wer ist penetrant, Frau Kampusch?

      Natascha Kampusch liest uns wieder die Leviten: Bei einer Pressekonferenz in Hamburg ist sie am Montag zum Watschentanz gegen ihre Heimat angetreten. In Österreich schlage ihr Missgunst und Aggressivität entgegen; es sei eine „typi- sche Wiener Mentalität“, andere zu kritisieren und schlechtzumachen; die Medien seien penetrant; und: Ein österreichischer Journalist hätte „gleich etwas Unange- nehmes, Intimes gefragt“. Sprach Kampusch und rührte die Werbetrommel für die Dokumentation „Natascha Kampusch – 3.096 Tage Gefangenschaft“, die am 25.1. gezeigt wird (ARD, 21 Uhr).                                                                                                        Bravo! So macht man sich Freunde. In den Medien und in der Bevölkerung. Das wohl berühmteste Entführungsopfer der heimischen Kriminalgeschichte hat aus den bitteren Erfahrungen nichts gelernt. Wenn sie denn tatsächlich in Ruhe gelas- sen werden will, sollte sie in der Öffentlichkeit schweigen. Man kann sich des Ein- drucks nicht erwehren, dass hier jemand bis zur Penetranz vor die Kameras springt, um dann zu raunzen, dass die Nation sich ihren eigenen Reim macht – inklusive derer, die's nicht gut meinen.                                                                                   Die anderen Kellerkinder – jene des Josef Fritzl aus Amstetten – haben einen anderen Weg gewählt: den in die Anonymität. Das bringt weniger Publicity – aber dafür mehr Frieden.                                                                                                                      siehe  http://diepresse.com/home/meinung/feuilleton/wallnoefertestbild/528243/index.do              

      Üble Nachrede im Fall Kampusch: Ex-Richter muss zahlen

      Wegen übler Nachrede zu Lasten von Kampusch-Mutter Brigitta Sirny muss der ehemalige Chef des österreichischen Verfassungsgerichtshofes, Ludwig Adamo- vich, 10.000 Euro Geldstrafe zahlen. Das Wiener Straflandesgericht verurteilte den Juristen. Der 77-jährige Jurist hatte immer wieder angedeutet, dass es dem Entfüh- rungsopfer Natascha Kampusch bei ihrer Mutter nicht gut gegangen und sie mögli- cherweise freiwillig bei ihrem Entführer Wolfgang Priklopil geblieben sei. In einem Interview Anfang August hatte er unter anderem gesagt, dass es dem Mädchen möglicherweise in dem Verlies besser gegangen sei als zuvor. Der Anwalt des ehe- mals obersten Richters des Landes kündigte Berufung an.

      Adamovich ist Vorsitzender einer nach Ermittlungspannen von der Regierung ein- gerichteten Kampusch-Kommission, die schwere Vorwürfe gegen die Behörden erhoben hat und von Vertuschung spricht. Die Staatsanwaltschaft hat den Fall inzwischen neu aufgerollt, die Ermittlungen sollen Anfang kommenden Jahres abgeschlossen sein.

      Adamovich bekräftigte vor Gericht erneut seine Aussagen. Sirny sei mit ihrer Toch- ter nicht besonders liebevoll und zärtlich umgegangen, sagte er. Demgegenüber gebe es Anzeichen dafür, dass sich zwischen Entführer und Entführter eine positi- ve, sogar liebevolle Beziehung entwickelt habe. Es sei bisher überhaupt nicht in Betracht gezogen worden, dass Kampusch ja Gelegenheit gehabt habe, sich aus der Gefangenschaft zu befreien.                                                                                              Nach Ansicht von Richterin Birgit Schneider hat Adamovich Sirny öffentlich eines gegen die guten Sitten verstoßenden Verhaltens beschuldigt und sie damit ver- ächtlich gemacht. Der Jurist kündigte nach der Verurteilung an, möglicherweise vom Vorsitz der Kampusch-Kommission zurücktreten zu wollen.                                  siehe  http://www.n-tv.de/panorama/Ex-Richter-muss-zahlen-article653645.html                               http://www.sueddeutsche.de/panorama/322/498614/text/                                                                     http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,668978,00.html                                                           http://bazonline.ch/panorama/vermischtes/Richter-im-Fall-Kampusch-wegen-uebler-Nachrede-verur teilt/story/23880602                                                                                                                             http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?tabID=3941&alias=wzo&cob=458442                   http://www.tz-online.de/nachrichten/welt/kampusch-mutter-brigitte-sirny-erhaelt-entschaedigung-56 9107.html                                                                                                                                             http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/Natascha-Prozess-am-Heiligabend-0604427.ece                   http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/529864/index.do                                                   http://www.morgenpost.de/vermischtes/article1229056/Ex-Richter-muss-10-000-Euro-an-Kampusch-za hlen.html                                                                                                                                             http://www.focus.de/panorama/welt/fall-kampusch-geldstrafe-fuer-ex-verfassungschef_aid_465788.h tml                                                                                                                                                       http://derstandard.at/1259282649418/Adamovich-soll-10000-Euro-Entschaedigung-zahlen                   http://www.abendblatt.de/vermischtes/article1168281/Kampusch-Mutter-wehrt-sich-gegen-ueble-Nac hrede.html                                                                                                                                          

       

      Flucht von Kampusch mehrmals gescheitert   Bericht: Keine freiwillige Rückkehr zu Peiniger

      Sie wollte drei Mal ihrem Peiniger entkommen, aber erst ihr vierter Fluchtversuch aus dem Kellerverlies gelang. Das geht aus den Ermittlungsergebnissen des Wiener Bundeskriminalamts hervor. Und sie sei nie freiwillig zu ihrem Entführer zurückgekehrt. Oberstaatsanwalt Thomas Mühlbacher wies Berichte zurück, wonach Kampusch bei vorangegangenen Fluchtversuchen von sich aus zu ihrem Peiniger zurückgegangen sei. Dies stimme nicht, betonte Mühlbacher. "Es gibt drei Vorfälle, die man als Fluchtversuche bezeichnen kann", sagte der Oberstaatsan- walt APA. "Ich weiß zum Beispiel, dass es bei einem Skiausflug Versuche gegeben hat, sich bemerkbar zu machen. Das ist daran gescheitert, dass eine holländische Skifahrerin sie nicht verstanden hat." Kampusch habe damals versucht, die Frau auf der Toilette auf sich aufmerksam zu machen.

      Desweiteren versuchte Kampusch den Angaben zufolge einmal, vor einer Wohnung in Wien ihrem Entführer Wolfgang Priklopil zu entkommen. Die heute 21-Jährige habe sich damals aber nur "ein paar Schritte" entfernen können, sagte Mühlbacher. "Priklopil hat es bemerkt und sie hat abbrechen müssen." Das dritte Mal wollte Kampusch aus dem Haus ihres Peinigers in Niederösterreich entkom- men. Dabei schaffte es Kampusch wegen ihres schlechten Gesundheitszustandes nur bis zum Gartenzaun. "Der Versuch ist gescheitert, weil sie nicht mehr konnte", sagte Mühlbacher.                                                                                                                          siehe  http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/26/0,3672,7970202,00.html                                             http://www.n24.de/news/newsitem_5716218.html                                                                               http://www.n-tv.de/panorama/Kampusch-versuchte-Flucht-article661872.html                                  

       

      Begünstigungsvorwurf: Freund des Kampusch-Entführers soll vor Gericht

      Kampusch-Entführer Wolfgang Priklopil handelte allein, dennoch soll sein Freund Ernst H. nun angeklagt werden. Der 45-Jährige habe Priklopil nach der Flucht sei- nes Opfers entkommen lassen, lautet der Vorwurf der Staatsanwaltschaft.                Im Entführungsfall Natascha Kampusch wird es nun doch zu einer Anklage kom- men. Ernst H., ein Freund des Kidnappers Wolfgang Priklopil, werde sich vor Gericht wegen "Begünstigung" verantworten müssen, berichtete die österreichi- schen Zeitung "Die Presse". Das Blatt beruft sich auf Angaben der Oberstaatsan- waltschaft Wien. Ernst H. wird demnach beschuldigt, Priklopil "der Verfolgung (...) absichtlich zum Teil entzogen zu haben". Konkret richten sich die Vorwürfe auf einen Vorfall am 23. August 2006. Damals hatte H. den Entführer getroffen und in sein Auto einsteigen lassen - kurz nachdem Kampusch die Flucht gelungen war. Bei dem Treffen soll Priklopil vor seinem Freund eine Art "Lebensbeichte" abge- legt haben, anschließend nahm er sich das Leben. Die Anklage soll in den kom- menden ein bis drei Wochen vorgelegt werden, sagte ein Sprecher der Wiener Staatsanwaltschaft laut der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Dem 45-jährigen Ernst H. drohen bis zu zwei Jahre Haft oder eine Geldstrafe.                     siehe  http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,683874,00.html                                             http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/546442/index.do                                                     http://www.stern.de/panorama/der-fall-natascha-kampusch-anklage-gegen-priklopil-freund-1551343. html                                                                                                                                                   http://derstandard.at/1268700646740/Anklage-gegen-Ernst-H-fuer-Anwalt-enttaeuschend                   http://www.20min.ch/news/dossier/kampusch/story/Priklopils-Freund-wird-angeklagt-15315353         http://www.krone.at/krone/S151/object_id__190125/hxcms/                                                                 http://www.nachrichten.at/nachrichten/chronik/art58,351888                                                              

       

      Mehr als eine Reise ins Horrorkabinett: Natascha Kampusch veröffentlicht ihre Biografie                                                             

      Vier Jahre nach ihrer Flucht aus dem Kellerverlies hat Natascha Kampusch ihre Geschichte aufgeschrieben. Als distanzierte Ich-Erzählerin löst sie sich in "3096 Tage" aus der Opferrolle.                                                                                                            "Brutale Tritte mit dem Knie in Bauch und Genitalbereich (wollte mich zum Knien bringen). Sowie auf die untere Wirbelsäule. (...) Dann Dunkelhaft ohne Luft und Es- sen." Das ist die Bilanz vom 24. August 2005, heimlich von Natascha Kampusch ins Tagebuch gekritzelt. Ihr Peiniger Wolfgang Priklopil hatte ihr die Haare gescho- ren und sie halbnackt im Haus putzen lassen. Mit Essensentzug bis fast zum Hun- gertod wollte er ihren Willen brechen, sie vollends zu seiner Sklavin machen.

      In ihrer Biografie "3096 Tage" erzählt das österreichische Entführungsopfer Nata- scha Kampusch die Details des Martyriums. Nur die Beschreibung der sexuellen Übergriffe lässt die 22-Jährige aus: "Es ist der letzte Rest an Privatsphäre, den ich mir noch bewahren möchte, nachdem mein Leben in Gefangenschaft in unzähligen Berichten, Verhören, Fotos zerpflückt wurde", schreibt sie in dem 284 Seiten lan- gen Werk. Das Buch ist weit mehr als die Reise ins Horrorkabinett eines Psycho- pathen. Es ist die analytische Beschreibung des Lebens und der Nöte eines jun- gen Mädchens, das mit Unvorstellbarem konfrontiert wird. Kampusch steht als starke, wenn auch distanzierte Ich-Erzählerin im Mittelpunkt und löst sich damit aus der Opferrolle. Damit reißt die junge Frau die Deutungshoheit über die in aller Welt bekannte Geschichte wieder an sich. Sie habe das Buch zuerst selbst schrei- ben wollen, dann aber eine Blockade gehabt, erzählt Kampusch. Deshalb habe sie sich für eine Ghostwriterin entschieden, der sie ihre Erlebnisse erzählte.                   Neue Erkenntnisse, nach denen der "Fall Kampusch" nochmals aufgerollt werden müsste, enthält die Biografie nicht. Das Werk in zehn Kapiteln beginnt mit der Schilderung der Kindheit in Wien. Die Eltern trennen sich, der Vater trinkt viel, die gefühlsarme Mutter ist mit dem aufgeweckten Kind überfordert und verteilt Ohrfei- gen. Nur die Großmutter gibt der kleinen Natascha Aufmerksamkeit und eine Hei- mat.

      Leicht kann Wolfgang Priklopil die unsichere und aus Frust dick gegessene Zehn- jährige auf dem Schulweg in seinen Transporter ziehen. "Habe ich geschrien? Ich glaube nicht." Damit beginnt das Grauen im Fünf-Quadratmeter-Verlies mit ständig klappernder Belüftung, Licht nach der Zeitschaltuhr und Gegensprechanlage, da- mit ihr Kidnapper jede Regung vom Haus aus überwachen kann. Er gibt ihr mit "Bibiana" einen neuen Namen und versucht, ihr altes Leben auszulöschen. Ein- drücklich schildert Kampusch den absurden Alltag mit ihrem Peiniger, der gleich- zeitig einzige Bezugsperson ist. Das einsame Kind spielt mit ihm Mensch-ärgere- Dich-nicht und bittet um einen Gute-Nacht-Kuss. Er bringt ihr Fertiggerichte, Bü- cher und Videos, feiert mit ihr Weihnachten und will kuscheln. Dann lässt er sie wieder tagelang allein oder schlägt sie brutal zusammen. Als sie zur Frau wird, ver- sucht er, sie zur hörigen Sklavin zu erziehen.

      Mit der seelischen Abhängigkeit lockert sich ihr körperliches Gefängnis: Mit den Jahren lässt Priklopil das Mädchen immer öfter im Haus arbeiten und unternimmt sogar kurze Ausflüge. Aber nur unter strenger Überwachung und Drohung, alle zu töten, wenn sie um Hilfe ruft. Dazu ist sie sowieso nicht mehr in der Lage: "Ich steckte bereits so tief in der Gefangenschaft, dass die Gefangenschaft bereits in mir steckte." Psychologisch komplex schildert die junge Frau die facettenreiche Beziehung zum Täter, in der nichts schwarz und weiß, sondern vieles grau ist. "Wäre ich ihm ausschließlich mit Hass begegnet, hätte mich dieser Hass so zer- fressen, dass ich nicht mehr die Kraft gehabt hätte, zu überleben."

      Dennoch versucht sie, sich seiner totalen Kontrolle immer wieder zu entziehen - inklusive gescheitertem Suizidversuch. Um die Gewaltausbrüche zu überstehen, lernt sie, sich dabei innerlich von ihrem Körper zu lösen: "Ich war weit weg." Noch heute spüre sie emotional nichts, wenn sie daran zurückdenke. Ganz kann der Tä- ter die junge Frau nicht brechen. "Du hast uns in eine Situation gebracht, in der nur einer von uns beiden überleben kann", sagt sie ihm Wochen vor der Flucht. In ei- nem unbemerkten Moment rennt sie in die Freiheit. "Mein Name ist Natascha Kam- pusch. Sie müssen von meinem Fall gehört haben", sagt sie den ankommenden Polizisten. Es ist das erste Mal seit Jahren, dass Priklopils "Bibi" wieder ihren ech- ten Namen ausspricht. Trotz des weltweiten Medienhypes will sie nicht untertau- chen: "Niemals würde ich jetzt, nach meiner Befreiung, dieses wichtigste Gut auf- geben: meine Identität."                                                                                                               siehe  http://www.n-tv.de/panorama/Kampusch-veroeffentlicht-Biografie-article1425236.html         http://www.derwesten.de/nachrichten/Natascha-Kampusch-fuehlt-sich-als-Aussenseiterin-id3660609. html                                                                                                                                                     http://www.welt.de/vermischtes/article9439826/Kampuschs-Kidnapper-wollte-kuscheln-und-viel-meh r.html                                                                                                                                                 http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/natascha-kampusch-3096-tage-bibiana/1920050.html           http://diepresse.com/home/kultur/literatur/592520/index.do                                                               http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1622358/Natascha-Kampusch-Der-ewige-Kampf-um-Freih eit.html                                                                                                                                               http://www.rp-online.de/panorama/ausland/Natascha-Kampusch-enthuellt-ihre-Geschichte_aid_9025 69.html                                                                                                                                               http://kurier.at/nachrichten/2029476.php                                                                                            

      Natascha Kampusch: Kleine Schritte in die Freiheit

      Nur auf den ersten Blick wirkt sie selbstbewusst. Wirklich frei fühlt sich Natascha Kampusch vier Jahre nach ihrer Flucht noch nicht. Vor allem mit Gefühlen hat sie Probleme. Aber sie probiert sich aus, und in zehn Jahren will sie glücklicher sein. Diese Frau will für die Welt nicht ein gebrochenes Opfer sein. Selbstbewusst tritt Natascha Kampusch zum Interview ins Hotelzimmer in ihrem Urlaubsort Mariazell: taubenblaues Kleid mit tiefem Ausschnitt, hohe Pumps mit kleiner Plateausohle, eine modische Kugelkette. Alles farblich perfekt abgestimmt.                                         Doch die verkrampften Hände verraten die Nervosität. Die 22-Jährige spricht erst nur leise, sorgfältig und mit gesenktem Blick. Flaschen und Gläser sollen auf dem Tisch lieber stehen bleiben - damit etwas dazwischen ist. Ob sie sich vier Jahre nach ihrer Flucht aus dem Kellerverlies frei fühlt? "Manchmal. Ich versuche zumin- dest, mich frei zu fühlen und arbeite eigentlich noch immer dran."                                 siehe  http://www.n-tv.de/panorama/Kleine-Schritte-in-die-Freiheit-article1425896.html                 http://www.fr-online.de/panorama/-ich-bleib--zum-trotz-ich-/-/1472782/4624800/-/index.html             http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E51F3FFAC3F8E4DA78158B24D 4631427A~ATpl~Ecommon~Scontent.html                                                                                           http://www.derwesten.de/kultur/fernsehen/Wenig-Annaeherung-von-Kampusch-und-Beckmann-id36 63678.html                                                                                                                                           http://www.focus.de/kultur/kino_tv/focus-fernsehclub/beckmann-kampusch-kaempft-um-ihr-leben_ai d_548024.html                                                                                                                                     http://www.focus.de/panorama/vermischtes/natascha-kampusch-fuer-mich-gibt-es-kein-normales-le ben_aid_549314.html                                                                                                                           http://www.ksta.de/html/artikel/1283779561540.shtml                                                                         http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.natascha-kampusch-der-ganz-normale-wahnsinn.c3a1a 8f8-a627-4d7d-b005-e71e025978c3.html                                                                                               http://www.rp-online.de/panorama/ausland/Natascha-Kampusch-enthuellt-ihre-Geschichte_aid_9025 69.html                                                                                                                                                

       

       

       

       

      Das ist kein österreichisches oder belgisches Problem, das findet sich auch bei uns, direkt um die Ecke ...

      siehe Sonderseite Gewalt gegen Kinder                                                                                  www.brakhage.info/gewalt-gegen-kinder                              

       

                  

siehe parallel dazu auch “Der Fall Josef Fritzl”

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