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Es gibt kaum etwas Abstoßenderes und Verlogeneres, als Politikern der sogenannten “Real-Politik” bei ihren inhaltslosen Reden zuzuhören. Sie haben es erreicht mit vielen Worten nichts zu sagen. Kurt Beck ist nur eines der typischen Beispiele dafür.
Ich billige jedem menschen Fehler und die Kraft zur Veränderung zu, aber als ehem. Sozialdemokrat glaube ich beurteilen zu können, wo die Glaubwürdigkeit eines Menschen endet.
Es ist längst eine vertraute Wahrheit, dass mit der Wahl von Gerhard Schröder zum Bundeskanzler die bundesdeutsche Sozialdemokratie endgültig zu Grabe getragen wurde. Natürlich war die Parteiführung auch vorher schon eine verlogene Heuchler- bande, in alle dreckigen illegalen Geschäfte verwickelt, der vergebliche Versuch die CDU nachzuäffen. Aber seitdem ist es eine ekelerregende Zumutung geworden den Protagonisten der SPD-Parteiführung bei ihren Wortakrobatiken zuzuhören, ihren offensichtlichen Lügen und ihrer Volkshetzung gegen sozial Schwache und Arbeitslose. Selbst die ARGE gibt mittlerweile offen zu, dass der Missbrauch von Hartz 4 bei maximal 10% liegt.
Das sind 10% zuviel, unbestritten.
Aber wer den Reden des ehemaligen Ministers Wolfgang Clement zugehört hat, sein Vergleich der Arbeitslosen mit Kakerlaken, Ungeziefer und Schmarotzern, dem wird das vielleicht aus der Geschichte vertraut vorkommen, die pure Volksverhetzung.
Wir hatten schon mal einen deutschen Politiker, der von Menschen als Ratten und Ungeziefer faselte, sein Name: Heinrich Himmler - Reichsführer SS. Wer einen solchen Vergleich wählt, der assoziiert damit die physische und existenzielle Vernichtung von Menschen, so wie es die Nazis getan haben. Wer Wolfgang Clement in Diskussionen erlebt hat, der weiß, dass Wolfgang Clement immer meint, was er sagt, und immer sagt, was er meint, und dass er sehr genau weiß, was er sagt.
Für mich war schon die Wahl Gerhard Schröders Anlass genug dieser Partei den Rücken zu kehren und endlich einzugestehen, dass sie nicht reformierbar und nicht mehr sozialdemokratisch ist. Eine Parteibasis, die mehr oder weniger stillschweigend hinnimmt, dass einer ihrer führenden Vertreter von Menschen als Ungeziefer spricht, stellt sich und die Partei damit außerhalb des demokratischen Spektrums und verliert ihren Anspruch auf Respekt.
Seitdem stelle ich meine Kunst und mein Wort auch in offene Aggitation gegen diese ehemals demokratische SPD. Hier sind ein paar Beispiele für Plakate.
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