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Kaukasus-Konflikt Medwedew droht mit Vernichtung
Während noch immer unklar ist, inwieweit sich die russische Armee aus Georgien zurückzieht, verschärft Moskau den Ton erneut. Trotz internationaler Kritik an der Militäroffen- sive würde Präsident Medwedew wieder genauso handeln. Nach dem Krieg gegen Georgien hat der russische Präsident Dmitri Medwedew Angreifern mit einer „vernichtenden Antwort“ gedroht. „Wir werden es niemals hinnehmen, dass jemand glaubt, unsere Bürger straflos töten zu können. Wer das erneut versucht, wird eine vernichtende Antwort bekommen“, sagte Medwedew am Montag vor Weltkriegsveteranen in der Stadt Kursk.
Trotz eines von Russland bekannt gegebenen Abzugs seiner Truppen aus Georgien herrsch- ten Zweifel an der Ankündigung. „Gemäß dem Friedensplan hat der Rückzug der russischen Friedenstruppen heute begonnen“, sagte Vize-Generalstabschef Anatoli Nogowizyn in einer vom Fernsehen übertragenen Pressekonferenz. Ein georgischer Ministeriumssprecher sagte jedoch, russische Truppen seien trotz des angekündigten Rückzugs weiter ins Zentrum des Landes vorgedrungen seien. Nach Angaben von Reportern vor Ort gab es in Gori und mehreren weiteren georgischen Städten zunächst keine Anzeichen für einen Abzug.
Die Nato-Außenminister beraten in Brüssel über die Krise im Kaukasus. US-Außenministerin Rice forderte, sich hinter die georgischen Beitrittspläne zu stellen. Russland kritisierte sie scharf. Rice warf der Regierung in Moskau vor, sich nicht an das Waffenstillstandsabkommen zu halten. Sie frage sich, warum der russische Präsident „sein Wort entweder nicht halten kann oder will“, sagte Rice. Über den Rückzug der russischen Truppen aus der Region gab es weiter widersprüchliche Angaben.
siehe http://www.focus.de/politik/ausland/kaukasus/kaukasus-konflikt-medwedew-droht-mit-vernichtung_aid_325856.html http://www.focus.de/politik/ausland/kaukasus/georgien-ruestet-russland-weiter-auf_aid_325743.html http://www.focus.de/politik/ausland/kaukasus/truppenabzug-rice-unterstellt-medwedew-wortbruch_aid_325983.html http://www.dradio.de/nachrichten/200808191600/1 http://www.stern.de/politik/ausland/:Krisentreffen-Nato-Moskau-Druck/635304.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,573105,00.html http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/407026/index.do http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,248503,00.html http://www.zeit.de/online/2007/18/putin-ausstieg-kse http://www.welt.de/politik/arti2345934/Nato-Aussenminister_stellen_sich_hinter_Georgien.html http://www.klamm.de/partner/unter_news.php?l_id=11&news_id=18685078 http://www.abendblatt.de/appl/newsticker2/index.php?channel=pol&frame=&t=1219139654&module=dpa&id=18552656 http://www.bits.de/public/ndrinfo/050507.htm http://www.tagesschau.de/kommentar/natoentscheidung100.html
Eines steht nun endlich auch zwei Tage nach dem Waffenstillstands-und Truppenabzugs-Vertrag zwischen der Sowjetunion und Georgien fest, - die Rote Armee ist nicht abgezogen, sie zieht weiter plündernd und brandschatzend durch das besetzte Land, und es sind auch keinerlei Ansätze erkennbar, dass die Kriegstreiber im Kreml ernsthaft an einen Rückzug aus Georgien denken, denn das nächste Ziel der militärischen Expansion und Neuintegration in die Sowjetunion ist längst fest geplant: Die Ukraine
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Die Staatsterroristen der stalinistischen Unrechts-Justiz in der neuen Sowjetunion
Keine Gnade
Michail Chodorkowski bleibt in Haft
Acht Jahre Haft - so lautete das umstrittene Urteil gegen den 2003 in Russland verhafteten Ex-Yukos-Chef Michail Chodorkowski. Und dabei wird es nach einem neuen Gerichtsurteil wohl auch bleiben. Ein russisches Gericht hat den Antrag des früheren Ölmagnaten Michail Chodorkowski auf Begnadigung nach fast fünf Jahren in Haft abgelehnt. Das meldete die Agentur Interfax aus dem Gerichtssaal der Stadt Tschita im Fernen Osten.
Chodorkowski bleibt eine zehntägige Frist zum Widerspruch. Er war im Herbst 2003 verhaftet worden und verbüßt im Gebiet Tschita eine achtjährige Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung und Betrugs, zu der er 2005 verurteilt worden war. Im Westen wird der Umgang mit Chodorkowski als Maßstab für die demokratischen Ambitionen unter dem neuen Präsidenten Dmitri Medwedew betrachtet. Der Kremlkritiker Chodorkowski sieht sich selbst als Opfer von Machenschaften der russischen Führung. Die Prozesse gegen die Ölunternehmer und die Zerschlagung des Yukos-Konzerns gelten als vom Kreml gesteuert, zumal der Hauptförder- betrieb Juganskneftegas dem Staatskonzern Rosneft zufiel.
Menschenrechtler fordern seit langem eine Begnadigung des Unternehmers. Ein früherer Mithäftling von Chodorkowski räumte unterdessen ein, im Oktober mit einer Falschaussage dessen vorzeitige Haftentlassung verhindert zu haben.
Mit der neuen Anklage wolle die Staatsanwaltschaft Chodorkowskis Haft in die Länge ziehen, um "neue Anweisungen zu erhalten und die Bestätigung der Unterstützung der Macht- habenden", kritisierte sein Anwalt. Auch nach stundenlanger Lektüre der 145 Seiten langen Anklageschrift habe er keine neuen Fakten darin gefunden. Dass Chodorkowski ausgerechnet an seinem 45. Geburtstag am vergangenen Donnerstag über eine drohende neue Anklage informiert worden sei, offenbart laut Schmidt den "kleinlichen und nachtragenden Charakter derjenigen, die hinter diesem kriminellen Entschluss stehen". Wenn die Angelegenheit jedoch vor ein Gericht komme, "das nur die kleinsten Anzeichen für Unabhängigkeit zeigt", werde "die erfundene Anklage in sich zusammenbrechen". Chodorkowskis früherer Mithäftling Igor Gnesdilow berichtete in der Wochenzeitung "Wlast", er habe im Oktober schriftlich bezeugt, dass Chodorkowski bei einem gemeinsamen Hofgang mit ihm nicht wie vorgeschrieben die Hände auf dem Rücken verschränkt habe. "Ehrlich gesagt kann ich mich überhaupt nicht daran erinnern, wo wir an diesem Tag unsere Hände hatten - aber ich weiß genau, dass es deswegen keinerlei Beschwerde gab", versicherte Gnesdilow, der von Februar 2007 bis Januar 2008 die Zelle mit Chodorkowski im sibirischen Tschita teilte. Chodorkowski dagegen wurde im Dezember eine vorzeitige Haftentlassung wegen guter Führung verweigert. Laut Gnesdilow hatte Chodorkowski immer wieder unter kleinlichen Schikanen der Gefängnisverwaltung zu leiden, während Mithäftlinge und Wachen ihn mit Respekt behandelten. Nach Ansicht der Opposition standen wirtschaftliche und politische Interessen hinter der Verurteilung des einst reichsten russischen Geschäftsmannes. Chodorkowski hatte die Opposition unterstützt.
siehe http://www.n24.de/news/newsitem_3714884.html http://www.n-tv.de/Keine_Begnadigung_Chodorkowski_chancenlos/220820080311/1012462.html http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/chodorkowski-bleibt-in-haft/ http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/08/22/russisches-gericht-lehnt-begnadigung-ab/ex-yukos-chef-michail-chodo rkowski-bleibt-in-haft.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/8/0,3672,7296712,00.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,573653,00.html http://www.zeit.de/online/2008/35/chodorkowski-begnadigt http://www.handelsblatt.com/politik/international/chodorkowski-bleibt-in-haft;2026317 http://www.stern.de/politik/ausland/:Russland-Chodorkowskis-Begnadigung/635698.html http://afp.google.com/article/ALeqM5izaKfoNv7dw7dw8JBYz-FW5slOMA http://www.abendblatt.de/daten/2007/05/25/745477.html http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/rat/2005/ehlers.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,532187,00.html http://www.stern.de/politik/ausland/:Russland-Chodorkowskis-Tanz-Vulkan/635466.html http://www.tagesschau.de/ausland/meldung126392.html http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?artikelID=20040612 http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/80/102977/ http://de.wikipedia.org/wiki/Michail_Borissowitsch_Chodorkowski http://www.vor.ru/German/Spektrum/Theme_419.html http://www.derwesten.de/nachrichten/waz/2008/8/19/news-70350767/detail.html http://www.planet-interview.de/interviews/pi.php?interview=amsterdam-robert-05022008 http://www.rp-online.de/public/article/wirtschaft/327208/Chodorkowski-im-Gefaengnis-mit-Messer-attackiert.html http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/546523.html http://www.wdr.de/radio/wdr2/moma/485887.phtml
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Kaukasus-Konflikt
Bundesregierung kritisiert Sowjetunion scharf
Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten: Die Bundesregierung hat die Anerkennung von Abchasien und Südossetien durch das russische Parlament scharf kritisiert. "Dieser Beschluss widerspricht dem Prinzip der territorialen Integrität", sagte Vize-Regierungs- sprecher Thomas Steg in Berlin. Er sei "keineswegs geeignet, die Lage weiter zu beruhigen und zu entschärfen". Die territoriale Integrität Georgiens stehe außer Frage. Steg fügte hinzu, dass es sich nicht um eine bindende, sondern um eine "rein deklaratorische Entscheidung" handele. Die Bundesregierung habe die Erwartung, dass der russische Präsident Dmitri Medwedew dem Beschluss nicht Folge leisten werde.
Nach dem russischen Föderationsrat hatte sich auch die Duma, das russische Unterhaus, für die Anerkennung der Unabhängigkeit von Abchasien und Südossetien ausgesprochen. Die Entscheidung zu den abtrünnigen georgischen Provinzen fiel am Montag bei einer Sondersitzung in Moskau. In dieser Parlamentskammer verfügt die Kreml-Partei Einiges Russland über mehr als zwei Drittel der 450 Sitze.
Das letzte Wort in dieser Frage hat nun Präsident Dmitri Medwedew. Dieser hatte bisher lediglich angekündigt, dass Russland "jede Entscheidung" der Abchasen und Osseten über ihr Statut "anerkennen" und "garantieren" werde. Die Führer der Regionen, Sergej Bagapsch und Eduard Kokojty, forderten Moskau in der vergangenen Woche zur Anerkennung der Provinzen als eigenständige Staaten auf. Abchasien und Südossetien hatten sich in den 90er-Jahren von Georgien gelöst, gehören völkerrechtlich aber weiter zu der Kaukasusrepublik.
siehe http://www.n24.de/news/newsitem_3721661.html http://www.zeit.de/dpa/2008/8/25/iptc-hfk-20080825-59-dpa_18752958.xml http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=55&tx_ttnews%5Btt_news%5D=30043&tx_ttnews%5BbackPid%5D=54& cHash=5e27bafed4 http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,226568,00.html http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/893/114779/ http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,2985278,00.html http://www.rp-online.de/public/article/politik/ausland/604183/Russland-kritisiert-Natoscharf.html http://www.focus.de/politik/schlagzeilen?day=20080825&did=896581 http://www.sueddeutsche.de/politik/45/307000/text/
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Die Kriegsdrohungen der Sowjetunion gegen die abtrünnigen ehemaligen Teilstaaten gehen weiter und erreichen eine neue Dimension
Moskaus Zukunftsperspektive scheint einzig auf Rückeroberungskrieg, Konfrontation, Drohungen und militärische Expansion ausgerichtet zu sein
Der russische Präsident Dimitri Medwedew hat Moldawien in dessen Konflikt um die abtrünnige Region Transnistrien vor einer militärischen Lösung nach georgischem Vorbild gewarnt. Am Ende des Streits um das von Georgien wegstrebende Südossetien sei ein Krieg gestanden. "Das ist eine ernste Warnung an alle. Ich glaube, wir sollten alle anderen Konflikte in diesem Zusammenhang sehen", sagte Medwedew bei einem Treffen mit dem moldawischen Staatschef Wladimir Woronin am Montag in Sotschi am Schwarzen Meer. Nach einem russischen Vorschlag soll Transnistrien den moldawischen Staat verlassen können, falls dieser dem EU-Mitglied Rumänien beitritt. Moldawien ist eine frühere Sowjetrepublik.
Noch bevor Moldawien 1991 seine Unabhängigkeit proklamierte, begannen die Auseinander- setzungen um Transnistrien: Bereits am 31. August 1989 war in Moldawien Rumänisch als Amtssprache eingeführt worden. Das passte einigen russlandtreuen Separatisten im Osten des Landes nicht. Am 2. September 1990 rief deshalb der Volksdeputiertenkongress Transnistriens die "Moldawische Sowjetische Sozialistische Dnjestr-Republik" aus und erklärte diese für außerhalb der Grenzen Moldawiens liegend sowie dem Staatsverband der UdSSR angehö- rend. Am 2. Dezember 1991 wurde Igor Smirnow zum Präsidenten der "Dnjestr-Republik" gewählt.
siehe http://www.orf.at/080825-28811/index.html http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/408783/index.do?direct=408698&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel =103
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Die Sowjetunion zerschlägt die unabhängige Republik Georgien durch die völkerrechtswidrige Anerkennung von Südossetien und Abchasien -
und geht damit voll auf Kriegskurs gegen den Rest der Welt
Die Folge: Die Sowjetunion begibt sich damit in die politisch weltweite Isolation, bricht beste- hende Verträge wie zu Stalins Zeiten.
Die Reaktion kann nur lauten: Kein Nachgeben durch die freie Welt - internationale Sanktionen gegen die Sowjetunion - Abbruch der intensiven Handelsbeziehungen - Aussetzung der diplomatischen Beziehungen - Stationierung von NATO Sicherheitstruppen in den ehem. Staates der UDSSR, denn die nächsten Schritte werden voraussehbar Attacken oder sogar militärische Angriffe auf die Ukraine, Moldawien und die baltischen Staaten sein, um die untergegangenen Verhältnisse, den eisernen Vorhang wieder herzustellen
Südossetiens und Abchasiens Unabhängigkeit anerkannt und von Medwedew bestätigt
Der russische Präsident Dmitri Medwedew hat die Unabhängigkeit der von Georgien abtrünni- gen Gebiete Südossetien und Abchasien anerkannt. Das teilte Medwedew in einer vom russischen Fernsehen übertragenen Erklärung mit. Südossetien und Abchasien müssten vor weiteren möglichen Aggressionen aus Georgien geschützt werden. "Das ist die einzige Möglichkeit, das Leben der Menschen dort zu schützen", sagte Medwedew. Der Kremlchef sagte, die Anerkennung der Unabhängigkeit Südossetiens und Abchasiens sei keine leichte Entscheidung gewesen. Aber es sei in diesem Moment die einzig mögliche Entscheidung, erklärte der Kremlchef. Medwedew rief andere Länder auf, ebenfalls die Unabhängigkeit der von Georgien abtrünnigen Gebiete anzuerkennen.
Frankreich als amtierende EU-Ratspräsidentschaft hat die russische Ankündigung bedauert, die Unabhängigkeit der abtrünnigen georgischen Provinzen anzuerkennen.
siehe http://www.n-tv.de/Suedossetien_und_Abchasien_Unabhaengigkeit_anerkannt/260820082813/1014157.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,574491,00.html http://www.tagesspiegel.de/politik/international/russland/Russland-Georgien-Suedossetien-Abchasien;art1186,2601268 http://www.abendblatt.de/appl/newsticker2/index.php?channel=pol&module=dpa&id=18552656 http://www.stern.de/politik/ausland/%3aGeorgien-Konflikt-Wann-Staat/636198.html http://www.epochtimes.de/articles/2008/08/26/331107.html http://www.focus.de/politik/ausland/kaukasus/kaukasus-konflikt-moskau-erkennt-suedossetien-und-abchasien-an_aid_32769 5.html http://www.ksta.de/html/artikel/1219701676048.shtml http://www.handelsblatt.com/georgien/ http://www.fr-online.de/top_news/1584073_Russland-erkennt-Unabhaengigkeit-an.html http://kurier.at/nachrichten/193307.php http://www.rp-online.de/public/article/politik/ausland/607037/Russland-erkennt-Unabhaengigkeit-an.html http://tagesschau.sf.tv/content/view/full/263522 http://www.welt.de/politik/arti2375320/Kreml_erkennt_Suedossetien_und_Abchasien_an.html#reqRSS http://www.stern.de/politik/ausland/%3aKaukasus-Konflikt-Russland-S%FCdossetien/636173.html http://www.welt.de/politik/arti2376393/Medwedjew_wuerde_auch_Kalten_Krieg_riskieren.html#reqRSS http://www.brf.be/nachrichten/shownachricht?id=2638961 http://www.mdr.de/nachrichten/5721408.html http://www.dw-world.de/dw/article/0,,3594195,00.html?maca=de-rss-de-all-1119-rdf http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/10/0,3672,7298186,00.html http://www.stern.de/politik/ausland/%3aKaukasus-Konflikt-Gegen-Vertr%E4ge/636091.html http://www.welt.de/politik/arti2372423/Merkel_warnt_Moskau_vor_Eskalation_in_Georgien.html#reqRSS
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Was soll das jetzt wem beweisen?
Nichts anderes, als das was ich schon seit einiger Zeit beschreibe, der Sowjetfaschismus steht wieder in voller Blüte, nicht erst seit der Kriegsverbrecher Putin den Völkermörder Stalin öffentlich rehabilitiert hat.
Ich hatte allerdings nicht geglaubt, dass die neue Sowjetunion so schnell versuchen würde Fakten zu schaffen. Denn was ist denn jetzt passiert? Mit der einseitigen und isolierten Anerkennung von Abchasien und Südossetien hat Putin diese beiden Mini-Staaten wieder in die neue Sowjetunion einverleibt, dem wodkaversoffenen Traum von alter Größe und Macht neuen Inhalt gegeben, - und aussichtslose Hoffnungen bei den Russen geweckt, die sich nicht erfüllen werden. Denn die Anerkennung bedeutet schon jetzt weltweit einen Bruch des Völkerrechts gegenüber souveränen Staaten. Denn so viel ist klar, die nächsten Ziele der aggressiven sowjetischen Expansionspolitik werden die Ukraine und Moldawien sein, ebenfalls zwei ehemalige Teilstaaten der untergegan- genen UDSSR. Und wenn das klappt, werden sofort danach die Baltischen Staaten an der Reihe sein, und danach jene Staaten des ehemaligen Ostblocks, die es gewagt sich dem stalinistischen Machtapparat zu entziehen. Und was wird geschehen? Die westliche und europäische Haltung gegenüber der neuen Sowjetunion wird sich drama- tisch verschärfen und hat das ansatzweise bereits getan. Putin und seine stalinistischen Marionetten werden die Sowjetunion wie früher politisch weit- gehend isolieren, Investmentkapital wird abgezogen, - bereits jetzt nach eigenem Eingeständ- nis mehr als 30 Milliarden Dollar. So etwas verkraftet im Zeitalter der Globalisierung kein Staatshaushalt so ohne weiteres. Dann werden so schnell wie möglich die Ukraine und Moldawien der NATO beitreten, neue Raktenstellungen werden dort und in den Baltischen Staaten gegen die Sowjetunion aufgestellt, massive Truppen stationiert. So schnell, wie der neue Reichtum gekommen ist, wird er auch wieder zerschlagen und versie- gen, denn wir leben nun mal im Zeitalter der Globalisierung, wo eine derartige Kriegspolitik nur extreme Nachteile bringt.
Die Angst der skandinavischen und baltischen Staaten vor dem kriegerisch aggressiven Nachbarn wird die Reaktion des Westens und der NATO Staaten beschleunigen. Voraussichtlich werden Schweden, Norwegen, Finnland wie bereits angedroht ihre diplomati- schen Beziehungen zur neuen Sowjetunion überprüfen oder sogar einstellen. Vielfach wird eine gigantische Kapitalflucht aus der neuen Sowjetunion einsetzen, bei der auch die russische Mafia mitmachen wird. Viele Hundert Milliarden gehen so der neuen Sowjetunion verloren, die Wirtschaftsmacht schrumpft gigantisch, bis sie die Größe des Iran erreicht hat. Militärisch sind beide Länder stark, stellen einen eindeutigen Machtfaktor dar, sind aber weit- gehendst politisch isoliert. Die alte Armut der UDSSR kehrt in die sowjetischen Städte zurück, wieder werden viele ihre Gehälter entweder gar nicht oder sehr verspätet erhalten, auch ihren Sold. Da muss Putin gewaltig aufpassen, denn eine nicht besoldete Armee ist eine unberechenbare Gefahr für die stalinistische Regierung. Putin wird wahrscheinlich damit drohen die Gaslieferungen zu unterbrechen und wird das vielleicht auch tun. Doch er ist auch nicht so dumm nicht zu wissen, dass das der neuen Sowjetunion wirtschaftlich mehr schadet, als es nützt. Denn der wirtschaftliche Niedergang wird damit lediglich beschleunigt. Die freie Welt wird schweren wirtschaftlichen Schaden erleiden, aber bei weitem nicht so schlimm, wie die Sowjetunion, und dieser Schaden wird sich ebenfalls massiv und negativ auf die neue Sowjetunion auswirken, - und vor allem bekommen die westlichen Staaten ein wunderbares Ablenkungsthema vom eigenen Versagen in der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik frei Haus geliefert. Die Angst vor der vertrauten Aggressivität der neuen Sowjetunion wird die Menschen dichter zusammenrücken lassen und ihre noch immer genauso verlogenen Regierungen und Volksvertreter stabilisieren. Sie haben noch immer die Globalisierung als Sicherung im Rücken, - im Gegensatz zur Sowjetunion. Es wird ein neuer Kalter Krieg stattfinden, vielleicht sogar mit direkten Kampfhandlungen zwischen NATO-Truppen in den ehemaligen UDSSR-Teilstaaten und der Roten Armee. Am Ende wird die Sowjetunion wirtschaftlich so pleite sein wie schon vor 20 Jahren und alles wieder von vorn beginnen, - - denn der trübe Geist und die Seilschaften des real existierenden "Kryptokommunismus" werden dafür sorgen, dass die Kader der stalinistischen Parteien nach einer ersten Erholungs- phase wieder genau die gleichen Fehler machen wie zuvor, - und die dann folgende 3.Sowjetunion ebenso wieder gegen die Wand fahren. Ein Teil wird zweifellos ausgeglichen durch das faschistische China, das ja bekanntlich so viel Energie braucht wie nur möglich. Aber der Kapitalabfluss aus der neuen Sowjetunion wird den Staat nicht mehr so beweglich halten wie bisher und die Kapazitäten dramatisch ein- schränken, - sodass der erneute Untergang nur verzögert wird. Denn die Olympischen Spiele haben bei weitem nicht das gebracht, was sich China erhofft hatte. Es konnte sich nicht als weltoffenes Land präsentieren, sondern hat durch seine Lügen und Repression während der Spiele bewiesen, dass dieser sogenannten "Regierung" in Peking nicht zu trauen ist, und das hat China mehr geschadet als genutzt - siehe auch http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/olympia2008-6.html . Erinnern wir uns an die letzten 10 Länder, die die Olympiade ausgetragen haben, - in allen setzte danach eine scharfe Wirtschaftskrise ein, weil Olympia ein gigantisches Finanzloch in die Staatskasse riss. Im Moment sieht alles danach aus, als würde China da in der Tat eine neue Superlative erreichen und ein finanzielles Debakel nach Olympia erleben, das alles bishe- rige in den Schatten stellt - siehe auch http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/olympia2008-3.html - China droht ein Milliarden Fiasko.
Was wird also insgesamt dabei herauskommen? Putin und seine Marionetten des alten Stalinismus werden gewaltig aufpassen müssen, dass sie nicht in absehbarer Zeit erschossen irgendwo in ihren Amtsräumen verbluten, ermordet von einer nicht bezahlten Roten Armee in Zusammenwirkung mit der Russischen Mafia, die bis dahin einige zig-Milliarden an Investment im Westen verloren haben wird. Die sowjetische Wirtschaft wird erneut ein Chaos und Machtvakuum hinterlassen, sodass sich die Mafia relativ schnell erholen wird. Und dann beginnt alles wieder von vorn...
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Er ist ein gehorsamer Diener seines Herrn, des Völkermörders und Kriegsverbrechers V.Putin - kompromisslos beratungsresistent
Medwedew will "militärisch" reagieren
Der sowjetische Präsident Medwedew schafft in Georgien vollendetet Tatsachen und droht jetzt mit militärischen Reaktionen auf die US-Raketenabwehr in Europa. Medwedew hat mit einer möglichen militärischen Reaktion auf die geplante US-Raketenabwehr in Osteuropa gedroht. Die Stationierung eines Raketenabwehrsystems nahe der russischen Grenze werde "natürlich weitere Spannungen erzeugen", sagte er am Dienstag laut einer Meldung der Nachrichtenagentur RIA-Nowosti: "Wir werden auf irgendeine Weise reagieren müssen, natürlich auf militärische Weise." Vertreter der sowjetischen Regierung haben in der Vergangenheit bereits mehrfach mit einer militärischen Antwort auf die amerikanischen Pläne gedroht. Medwedews jüngste Äußerungen dürften die wegen der Kaukasus-Krise derzeit ohnehin angespannten Beziehungen zum Westen jedoch weiter belasten. Diese Entscheidung kommt einem Befreiungsschlag für die gedemütigte russische Volksseele gleich. Seit dem Zerfall der alten Sowjetunion vor zwei Jahrzehnten fühlten sich die Russen vom Westen und vor allem von der NATO immer wieder erniedrigt. Politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich geschwächt musste das Riesenreich die NATO-Osterweiterung, die Bomben- angriffe gegen Ziele in Serbien 1999 und zuletzt die US-Raketenabwehrpläne für Mitteleuropa zähneknirschend hinnehmen.
Auf erstes reagiert die Börse in Moskau auf den diplomatischen Paukenschlag. Der RTS-Kurs bricht auf den tiefsten Stand der letzten zwei Jahre ein. Die Händler ahnen, dass diese Entscheidung des Kremls dramatische Auswirkungen auf die Wirtschaftsbeziehungen der neuen Sowjetunion mit dem Westen haben könnte.
siehe http://www.n24.de/news/newsitem_3723935.html http://www.n-tv.de/1014496.html
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Kaukasus
Russlands falsches Kalkül
Präsident Medwedjew hat zu schnell über die Anerkennung neuer Staaten im Kaukasus entschieden - nur um Russlands Fähigkeit zum harten Handeln zu demonstrieren. Die Folgen könnten fatal sein
Russlands Führung hat seit zwei Wochen richtig Fahrt aufgenommen und scheint nicht mehr anhalten zu können. Die Anerkennung der Unabhängigkeit Südossetiens und Abchasiens durch Präsident Dimitrij Medwedjew wirkte auf den Westen wie ein weiterer Peitschenschlag im Vollgalopp. Russland setzt im Geschwindigkeitsrausch seiner Schussfahrt endgültig auf Konfrontation und könnte dabei die politische Rendite des militärischen Sieges verspielen.
Bisher hatte sich Russland grundsätzlich als Verteidiger des Völkerrechts und der UN und als Garant der territorialen Unantastbarkeit gegenüber einer einseitigen Unabhängigkeitserklä- rung gegeben. Das war nicht immer aufrichtig und oft wie im Falle der jahrelangen Bemühungen der USA und Europas um eine Lösung des Kosovo-Problems ohne realisti- sches, konstruktives Angebot. Aber Russlands Bedenken waren ernst und respektabel.
Die damalige Kritik Moskaus an der Unabhängigkeit des Kosovo, die ein "fürchterlicher Präzedenzfall" sei und das "ganze System der internationalen Beziehungen" zerbreche, fällt nun auf Russland zurück. Medwedjew reiht sich ein bei jenen, die das viel beschriene Völkerrecht zu eigenen Gunsten biegen, bis es bricht. Die Wiederholung der Ignoranz und Verwerflichkeit anderer Staaten führt allerdings nicht zur eigenen moralischen Erhöhung, auch wenn die Propagandisten des Kremls es so darzustellen versuchen.
siehe http://www.zeit.de/online/2008/35/russlands-falscher-kalkuel http://www.welt.de/politik/article2358070/Russland-hatte-keine-andere-Wahl-als-Krieg.html
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"Keine gute Rolle" Kritik an Merkels Kaukasus-Kurs
Die Bemühungen der Bundesregierung zur Lösung des Kaukasus-Konflikts sind bei SPD und FDP auf Kritik gestoßen. Der SPD- Politiker Erhard Eppler äußerte gegenüber n-tv.de Unverständnis über die Unterstützung von Bundeskanzlerin Angela Merkel für Georgien. Mit ihrer Schützenhilfe für Georgiens Präsident Michail Saakaschwili habe sie "keine gute Rolle gespielt", sagte Eppler n-tv.de. Der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle wandte sich gegen starke Worte in dem Konflikt. "Die mögen im eigenen Land Beifall bringen. Die internationalen Beziehungen werden dadurch nicht besser", sagte Westerwelle in der ARD.
Der SPD-Politiker Eppler äußerte weiter Verständnis für die russische Haltung in der Auseinandersetzung. "Dass die Russen die Georgier wieder rausgeworfen haben, war völlig in Ordnung", sagte er im Interview mit n-tv.de. Auch wenn der Zeitpunkt der Anerkennung der Unabhängigkeit der georgischen Provinzen Abchasien und Südossetien falsch sei, hätte Russland auf Dauer nicht anders handeln können. siehe http://www.n-tv.de/Keine_gute_Rolle_Kritik_an_Merkels_KaukasusKurs/280820083809/1015307.html http://www.islamische-zeitung.de/?id=10685
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Kaukasus-Konflikt
Kouchner droht Russland mit Sanktionen
Frankreichs Außenminister Kouchner kündigt Sanktionen der EU gegen Russland an. Kurze Zeit später, ruderte Frankreich zurück. Unterdessen sucht Medwedew Unterstützung für seine Politik in Asien. Wegen des Konfliktes im Kaukasus prüft die EU prüft jetzt Sanktionen gegen Russland. "Sanktionen werden in Betracht gezogen - und auch andere Mittel", sagte Frankreichs Außenminister Bernard Kouchner, dessen Land den EU-Vorsitz innehat. Kouchner fügte hinzu, er wolle aber dem Sondergipfel der EU-Staats- und Regierungschefs am Montag nicht vorgreifen.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow spottete, Kouchner habe "krankhafte Vorstellungen", wenn er nach dem Konflikt um Südossetien russische Aggressionen in anderen Gebieten erwarte. Zur Zeit liefen Gespräche mit den 26 EU-Partnerländern, sagte Kouchner. "Wir versuchen einen starken Text auszuarbeiten." Dieser solle den Willen verdeutlichen, die Lage in Georgien nicht zu akzeptieren. Es war das erste Mal, dass Frankreich im Kaukasus-Konflikt Sanktionen als mögliche Konsequenz erwähnte.
Der russische Präsident Dmitri Medwedew sieht im Kaukasus-Konflikt China und die Staaten Zentralasiens auf seiner Seite. Die Unterstützung des Shanghai-Kooperationsrates (SCO) für die "aktive Rolle Russlands" in dem Konflikt solle ein "ernsthaftes Signal" für den Westen sein, sagte Medwedew in Duschanbe. Zum SCO gehören auch Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan und Usbekistan. Allerdings erkannten die anderen SCO-Staaten die Unabhängigkeit Südossetiens und Abchasiens nicht an.
Damit steht der Kreml mit seinem im Westen stark kritisierten Vorstoß international weiterhin isoliert da. Die Shanghai-Staaten, zu denen auch Russland gehört, lobten in ihrer gemein- samen Erklärung die Entscheidung Moskaus, dem von Frankreich mit ausgehandelten Friedensplan zuzustimmen. Die Mitgliedsländer verurteilten Gewalt als Mittel zur Lösung regionaler Konflikte und unterstrichen das Primat der territorialen Einheit.
siehe http://www.n24.de/news/newsitem_3729019.html http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/409646/index.do?_vl_backlink=/home/index.do http://www.welt.de/politik/article2363686/Russland-spottet-ueber-moegliche-EU-Sanktionen.html http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/krieg-der-worte-1/ http://www.bild.de/BILD/news/politik/2008/08/28/kaukasus-konflikt-eu-erwaegt-sanktionen/gegen-russland.html http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEKOE84776620080828
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Hahnenkampf auf internationaler Bühne?
Der eiskalte Stratege, Kriegsverbrecher und Sowjetdiktator -
gegen den cholerischen Alkoholiker, Kriegsverbrecher und US-Präsidenten?
So wirklich überzeugen kann mich der Gedanke nicht, aber er erscheint mir auch nicht völlig abwegig, denn das US-Pentagon und Außenministerium hat schon so manchen Plan entwickelt und umgesetzt, besonders seit die Texanerfamilie Bush im Weißen Haus regierte, der sich bei genauerer Betrachtung als ein Fiasko und aberwitziges Lügenspektakel entpuppte. Es gibt wohl kaum ein Planspiel, das zu absurd, haarsträubend, verlogen und betrügerisch wäre, als dass es von der Bush-Administration nicht trotzdem umgesetzt würde. Zuzutrauen wäre das den Inszenierern in beiden Machtzentralen durchaus, - aber ich zweifle sehr und halte das Ganze für ein Ablenkungsmanöver des roten Zaren.
Putin attackiert Bush Krieg als Wahlkampfhilfe?
Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin hat US-Präsident George W. Bush vorge- worfen, die georgische Führung dazu ermuntert zu haben, die von Georgien abtrünnige Region Südossetien anzugreifen. Dies sei geschehen, um einem US-Präsidentschafts- kandidaten zu nützen.
Im Kampfgebiet hätten sich Amerikaner aufgehalten, die "Anweisungen ihrer Führer" umgesetzt hätten, sagte Putin dem Nachrichtensender CNN. "US-Bürger waren in der Tat im Krisengebiet", so Putin. "Sie setzten diese Befehle um und taten, was ihnen befohlen worden war, und der einzige, der solche Befehle geben kann, ist ihr Führer."
Dies nähre den Verdacht, dass "jemand in den USA diesen Konflikt geschaffen hat, um die Lage zu verschlimmern und für einen der Präsidentschaftskandidaten einen Vorteil zu erreichen", sagte Putin. Einen Namen nannte er nicht. Der republikanische Präsidentschafts- kandidat John McCain hat zuletzt in Umfragen aufgeholt. Allgemein wurde dies der Georgien- Krise zugeschrieben, in der McCain mit seinem Image als erfahrener Außenpolitiker punkten konnte.
siehe http://www.n-tv.de/Putin_attackiert_Bush_Krieg_als_Wahlkampfhilfe/290820084000/1015876.html http://www.laender-analysen.de/pages/arbeitspapiere/fsoAP73.pdf
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Russland rüstet Usbekistan auf
Moderne Waffensysteme im Tausch gegen eine höhere Ölförderung für russische Firmen. Darauf haben sich Russland und Usbekistan geeinigt. Medien vermuten, dass Putin die zentralasiatische Republik von einem möglichen West-Kurs abbringen wolle.
Russland und die zentralasiatische Republik Usbekistan haben eine engere Zusammenarbeit auf dem Energie- und dem Militärsektor vereinbart. Moskau werde unter anderem moderne Waffensysteme an die Ex-Sowjetrepublik liefern, sagte der russische Regierungschef Wladimir Putin am Dienstag laut der Agentur Interfax in der Hauptstadt Taschkent. Mit dem usbekischen Präsidenten Islam Karimow habe er sich zudem darauf verständigt, dass russische Firmen mehr Öl in Usbekistan fördern könnten. Auch der mögliche Bau einer Pipeline sei besprochen worden, sagte Putin. siehe http://www.tagesspiegel.de/politik/international/russland/Usbekistan-Russland;art1186,2606142 http://www.tagesspiegel.de/politik/international/russland/Kaukasus-Russland-Dmitri-Medwedew;art1186,2606502
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Sowjetunion durch neue Rubelkrise bedroht
Der Georgien-Konflikt hat für die Sowjetunion ernste wirtschaftliche Folgen. Anleger und Investoren ziehen in großem Umfang Kapital ab - jetzt muss die Zentralbank intervenieren: Sie verkauft Devisenreserven in Milliardenhöhe, um den Verfall der russischen Währung zu stoppen. Der Krieg ist vorbei, doch die neuen diplomatischen Spannungen zwischen Russland und dem Westen verunsichern ausländische Geldgeber weiter. Nach Schätzungen von Analysten sollen Investoren mittlerweile bis zu 21 Milliarden Rubel aus Russland abgezogen haben, berichtet die "Financial Times" ("FT"). Der Wert des Rubels fällt dadurch rapide. Allein in den letzten Tagen verlor der Rubel gegenüber Dollar und Euro rund zwei Prozent an Wert. Auch die Aktienmärkte sind betroffen. Der russische Börsenindex RTS verlor am Mittwoch 4,25 Prozent und am Donnerstag noch einmal 3,94 Prozent an Wert. Analysten zufolge deuten diese Werte darauf hin, dass die Flucht der Anleger anhält. Die russische Wirtschaft droht durch diesen Kapitalentzug auszutrocknen.
siehe http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,576487,00.html
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Das politische Klima zwischen USA und der Sowjetunion eskaliert jeden Tag ein bisschen mehr
In der Kaukasus-Krise verschärft sich der Ton zwischen den USA und Russland, während die EU weiter auf die Regierung in Moskau zugeht. Der russische Präsident Dmitri Medwedew bezeichnete es am Wochenende als Provokation, dass die USA Hilfslieferungen an Georgien mit Kriegsschiffen transportierten. Die EU verlieh ihrer Forderung nach einem russischen Abzug aus Georgien unterdessen zwar Nachdruck. Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach sich zugleich aber dafür aus, die Zusammenarbeit mit Russland zu vertiefen.
EU-Ratspräsident Nicolas Sarkozy reist am Montag erneut nach Moskau, um mit Medwedew über die Kaukasus-Krise zu sprechen. Merkel bekräftigte im Deutschlandfunk, Russland habe in dem Konflikt unverhältnismäßig reagiert und durch die Anerkennung der abtrünnigen Gebiete Südossetien und Abchasien auch gegen das Völkerrecht verstoßen. Sie betonte aber: "Man muss sich dann auch ehrlich die Meinung austauschen und sagen, was man voneinander hält, aber nicht auf Gesprächslosigkeit umstellen."
Als Beispiele für eine engere Zusammenarbeit mit Russland nannte Merkel die Energie- und Wirtschaftspolitik. Zudem bot die Kanzlerin der Regierung in Moskau erneut an, sich am Bau des US-Raketenschildes in Polen und Tschechien zu beteiligen. "Russland sollte und kann auch Teil davon werden." Die Regierung in Moskau betrachtet das System als direkte Bedrohung und hat mit einer Reaktion gedroht. Die Regierung in Washington will das Raketenschild nach offiziellen Angaben zum Schutz vor einem möglichen Angriff des Irans bauen.
Während sich der Ton zwischen EU und Russland zunehmend entschärft, herrscht zwischen Moskau und Washington weiter Eiszeit. Medwedew sagte mit Blick auf die USA: "Ich frage mich, wie sie reagieren würden, wenn wir mit unserer Marine humanitäre Hilfe für die Hurrikan-Opfer in der Karibik leisten würden." Zugleich betonte er, die russische Außen- und Sicherheitspolitik stehe auf dem Prüfstand.
Die USA erwägen nach Angaben von Außenministerin Condoleezza Rice, einen Vertrag mit Russland über die Zusammenarbeit bei der zivilen Nutzung von Atomenergie auf Eis zu legen. US-Vizepräsident Dick Cheney kritisierte die Regierung in Moskau scharf. Russland könne nicht einerseits alle Privilegien internationaler Zusammenarbeit genießen und andererseits mit "brutaler Gewalt" gegen einen demokratischen Staat vorgehen, sagte Cheney in Italien.
siehe http://de.reuters.com/article/topNews/idDEHAG73868220080907 http://www.n-tv.de/USKriegsschiff_in_Poti_Russland_verstaerkt_Praesenz/070920084417/1020102.html http://www.n-tv.de/Im_Wortlaut_EUBeschluss_zu_Russland/010920083221/1017561.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,576574,00.html http://www.nzz.ch/nachrichten/international/us-kriegsschiff__1.824582.html http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2008/09/05/international/us_kriegsschiff_provoziert_russland http://www.kurier.at/nachrichten/192785.php http://www.sueddeutsche.de/politik/543/307496/text/ http://derstandard.at/?url=/?id=1219060487845%26_seite=3%26sap=2 http://www.zeit.de/online/2008/35/georgien-russland-sonntag http://www.welt.de/welt_print/article2347308/Russland-weiter-in-georgischem-Kernland-aktiv.html http://www.ln-online.de/news/rss_feed/2439972 http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/412590/index.do?direct=412581&_vl_backlink=/home/politik/eu/i ndex.do&selChannel=
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Steinmeiers Kanzlerpläne erfreuen die Sowjetunion - aber Medwedew sollte sich nicht zu früh freuen, denn ein Wahlsieg der SPD 2009 ist ziemlich unrealistisch
Der Krieg im Kaukasus und die Reaktionen des Auslandes gaben den sowjetischen Medien zuletzt wenig Anlass, Erfreuliches aus dem Westen zu berichten. Die Nominierung von Außenminister Frank-Walter Steinmeier zum Kanzlerkandidaten der SPD stieß bei den Kommentatoren aber auf ein positives Echo. Bei einigen brach sogar Begeisterung aus.
Der Freund Moskaus lasse auf eine Rückkehr des "goldenen Gerhard-Schröder-Zeitalters" hoffen, schwärmt etwa die kremltreue Tageszeitung "Iswestija". Die politischen Kommentatoren sind sich in Sachen Steinmeier einig. Der SPD-Politiker sei in seiner Haltung gegenüber Russland deutlich "ausgewogener" als Bundeskanzlerin Angela Merkel, heißt es in fast allen Artikeln. Die russische Öffentlichkeit glaubt, dass ein Bundes- kanzler Steinmeier deshalb ein möglicherweise drohendes neues Wettrüsten zwischen Ost und West eher verhindern könnte. "Das dürfte ein starkes Argument in den Augen der deutschen Wähler sein", hofft die Zeitung "Nesawissimaja Gaseta". Immerhin habe sich Steinmeier als Außenminister eine ähnlich hohe Popularität erarbeitet wie Merkel, schreibt das Blatt.
"Die Schröder-Linie führt zum Kanzler-Sessel", titelt die Wirtschaftszeitung "Kommersant". Dabei fürchten Moskauer Deutschland-Experten, dass Steinmeier gerade die Nähe zum Alt- kanzler und erklärten Russland-Freund Gerhard Schröder im Wahlkampf schaden könnte. "Im Gegensatz zu Schröder übt Steinmeier aber auch in der Öffentlichkeit scharfe Kritik an Russland, zum Beispiel beim Thema Demokratie", sagt Wladislaw Below, Direktor des Zentrums für Deutschlandforschung am Europainstitut der Akademie der Wissenschaften.
Schröder hatte in seinen Kanzlerjahren ein sehr enges Verhältnis zum damaligen Kremlchef Wladimir Putin aufgebaut. Dabei vermied es der SPD-Politiker, Missstände in Russland in der Öffentlichkeit anzusprechen. So etwas lasse sich hinter verschlossenen Türen viel besser regeln, argumentierte Schröder damals. Während er noch als Kanzler die umstrittene Ostsee- Gaspipeline von Russland nach Deutschland vorangetrieben hatte, wechselte er im Anschluss an die Spitze des Aufsichtsrates der von Moskau dominierten Pipeline-Gesellschaft. Diese Nähe zum russischen Gasmonopolisten Gazprom nahmen Schröder auch Parteifreunde übel. siehe http://nachrichten.t-online.de/c/16/15/61/52/16156152.html
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Nach heftigen Rückschlägen durch den Georgienkrieg und wirtschaftlichen Druck durch Investorenkapitalabzug von mehr als 200 Milliarden Dollar aus dem Westen kann der sowjetische Diktator und rote Zar V. Putin einen echten “Erfolg” verbuchen
Die abtrünnige georgische Provinz Südossetien will der Russischen Föderation beitreten. "Natürlich werden wir ein Teil von Russland werden", sagte der selbsternannte Präsident Eduard Kokojty bei einem Treffen mit Kreml-Vertretern in der südrussischen Stadt Sotschi, wie die russische Nachrichtenagentur Interfax berichtete. "Wir haben nicht die Absicht, irgendein unabhängiges Südossetien zu schaffen, da die Sache durch die Geschichte bereits entschie- den ist", fügte Kokojty demnach hinzu. Die Vorfahren hätten diese Entscheidung bereits getroffen. Dabei hat dieser Beitritt natürlich auch ganz sachlich, wirtschaftliche Gründe, denn im Gegensatz zu Abchasien besitzt Südossetien keinerlei wirtschaftliche Eigenständigkeit und wäre als eigener Staat nicht überlebensfähig.
Abchasien und die zweite abtrünnige Region Südossetien hatten sich in den 90er Jahren von Georgien gelöst. Die Regierung in Tiflis beansprucht aber weiter die Hoheit über die abtrünnigen Gebiete. Anfang August scheiterte die georgische Regierung mit dem Versuch, Südossetien mit einer Militäroffensive wieder unter ihre Kontrolle zu bringen. Die Sowjetunion, die sich als Schutzmacht der Region sieht, startete eine Gegenoffensive. Der Kreml erkannte Südossetien und Abchasien Ende August als eigenständige Staaten an. Dieser Schritt wurde international scharf kritisiert. Aber der Diktator und Völkermörder V.Putin kann jetzt für die Sowjetunion einen Erfolg verbuchen, - zwei kleine Teile der ehemaligen Sowjetunion sind wieder in das Staatenbündnis des Sowjetfaschismus anektiert. Das scheint auch der selbsternannte und nicht frei gewählte Präsident Südossetiens Eduard Kokojty langsam zu begreifen, denn schon kommen erste Dementis aus seinem Umfeld, dass er keinesfalls vorhabe Russland beizutreten, dass man ihn da völlig missverstanden habe. Wie er allerdings eine wirtschaftliche Eigenständigkeit realisieren will ist bisher völlig unbekannt. So kennt man das aus den vergangenen Jahrzehnten des Sowjetfaschismus hinreichend, die kleinen Provinzzaren der KPDSU suchen irrational ihr eigenständiges Profil, versuchen ihre Macht auszubauen, sind aber nicht fähig die Realitäten richtig einzuschätzen.
siehe http://www.n24.de/news/newsitem_3785641.html http://www.nzz.ch/nachrichten/international/suedossetien_will_russischer_foederation_beitreten__1.829224.html http://www.welt.de/politik/article2427263/Suedossetien-will-Teil-Russlands-werden.html http://www.abendblatt.de/daten/2008/09/11/935589.html http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/413371/index.do http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,577608,00.html http://www.stern.de/politik/ausland/:Georgien-Konflikt-Russland-S%FCdossetien/636543.html http://www.rp-online.de/public/article/politik/ausland/608433/Russland-will-sich-Suedossetien-einverleiben.html
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Das war klar voraussehbar - Der Konflikt mit der Ukraine verschärft sich - Die Sowjetunion treibt die Wiedereingliederung abtrünniger Sowjetrepubliken voran, hat ihr nächstes Okupationsziel im Visier und der Hauptstreit geht um die Krim, nicht nur ein lukratives Ferienparadies, sondern auch von enormer strategischer Bedeutung, der Heimathafen der sowjetischen Schwarzmeerflotte
siehe http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28636/1.html http://www.n-tv.de/Nach_Suedossetien_die_Krim_Kiew_gegen_Moskau/250820081313/1013642.html http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/0911/horizonte/0003/index.html http://www.welt.de/welt_print/article2338410/Russlands-Schwarzmeerflotte-soll-die-Krim-verlassen.html http://www.wirtschaftsblatt.at/home/zeitung/aktuell/341737/index.do?pageActive=5 http://derstandard.at/?url=/?id=1219725190088%26sap=2%26_pid=10463502 http://www.ukraine-nachrichten.de/index.php?id=484 http://www.merkur-online.de/politik/art8808,958642 http://www.drs1.ch/www/de/drs1/themen/nachrichten/10723.oid160786.html http://www.sueddeutsche.de/politik/686/308629/text/ http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1994/0521/ausland/0080/index.html http://www.handelsblatt.com/politik/international/bei-russlands-nachbarn-geht-die-angst-um;2028912;0 http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3627116,00.html http://www.focus.de/schlagwoerter/orte/k/krim http://www.n-tv.de/Lawrow_in_Abchasien_Moskau_schafft_Fakten/140920084020/1023306.html http://www.tagesschau.de/ausland/ukraine116.html
Da ergibt sich ganz von allein die Frage:
War der Flugzeugabsturz mit über 80 Toten ein Unglück, ein technisches Versagen, oder wie Augenzeugen am Boden behaupten ein eindeutiger Sprengstoffanschlag gegen die militärische Aggression des neuen Sowjetfaschismus??
siehe http://www.tagesschau.de/ausland/flugzeugabsturz104.html http://www.epochtimes.de/ http://www.n24.de/news/newsitem_3833036.html http://nachrichten.t-online.de/c/16/18/75/12/16187512.html http://www.stern.de/politik/panorama/:Flugzeugabsturz-Russland-Fluglotse-Vorw%FCrfe-Piloten/639050.html http://www.fr-online.de/top_news/1594076_War-es-ein-Anschlag.html http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/194119 http://www.rp-online.de/public/article/panorama/ausland/614541/Flugschreiber-nach-Absturz-gefunden.html http://www.news.ch/Kein+Schweizer+Opfer+bei+Flugzeugabsturz+in+Russland/319552/detail.htm http://www.kurier.at/nachrichten/199488.php http://www.faz.net/s/RubB08CD9E6B08746679EDCF370F87A4512/Doc~E777D03BDA6FE406FAEFF79EB713CCDF7~ATpl ~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell http://www.radioropa.de/index.php?nav=Schlaglichter,de,51&newsID=19631
Was immer auch die Wahrheit ist, die neue Sowjetunion wird sie so lange als möglich vertuschen, - und sollte es ein Anschlag gewesen sein, so hat Moskau jetzt die Antwort auf seine militärischen Expansionspläne im Kaukasus |
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