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      Streit um Bruderschaft                                       "Pius-Brüder wollen einen katholischen Gottesstaat"

      Holocaust-Leugner Williamson weigert sich zu widerrufen. Politologen wollen die Pius-Bruderschaft vom Verfassungsschutz beobachten lassen. In der Kontroverse um den Holocaust-Leugner Richard Williamson wird die Kritik an der erzkonser- vativen Pius-Bruderschaft in Deutschland schärfer. Der Bonner Politikwissen- schaftler und Parteienforscher Gerd Langguth hält die Pius-Bruderschaft für einen "Fall für den Verfassungsschutz".

      Die Bruderschaft strebe einen "katholischen Gottesstaat an", sagte Langguth im ZDF. "Es ist eine Frage des Verhältnisses dieser Organisation zur freiheitlichen und demokratischen Grundordnung. Und dieses sehe ich hier infrage gestellt. Deswegen glaube ich, dass es eine Aufgabe des Verfassungsschutzes ist, sich darum zu kümmern."

       

      Erneute Exkommunikation Williamsons möglich

      Papst Benedikt XVI. hatte die Exkommunikation gegen den Holocaust-Leugner Richard Williamson und drei andere Bischöfe der Pius-Bruderschaft zurückge- nommen und damit Kritik innerhalb und außerhalb der Kirche ausgelöst. Am Mittwoch hatte der Vatikan Williamson aufgefordert, er solle seine Äußerungen zum Holocaust öffentlich und eindeutig widerrufen.                                                             siehe  http://www.sueddeutsche.de/politik/867/457527/text/                                             http://www.ksta.de/html/artikel/1233584031826.shtml                                                        

       

      Gefährliche Extremisten in der katholischen Kirche

      Die Piusbruderschaft ist eine Gefahr für die katholische Kirche und für unsere freiheitliche pluralistische Gesellschaft. Wann befreit der Papst seine Kirche von diesen Extremisten?                                                                                                                      Bischof Williamson hat die Wirkung seiner Äußerungen zur Leugnung des Holocaust bedauert. Zurückgenommen hat er sie nicht. Eine Entschuldigung oder gar inhaltliche Einsicht sieht anders aus. Die Bezeichnung Ablenkungsmanöver dürfte für den notorischen Antisemiten im Bischofsgewand zutreffender sein.        Die Diskussion über die Piusbruderschaft konzentriert sich auf die Holocaust- leugnung. Es geht dabei aber um mehr. Die Bruderschaft ist ihrem ganzen Wesen nach nicht nur eindeutig antidemokratisch und frauenfeindlich. In dem sie die Gottesherrschaft auf Erden zum politischen Ziel erklärt, steht sie den islamis- tischen Fundamentalisten kaum nach. Sie treibt seit Jahrzehnten ihr Unwesen im Gewand der vermeintlich harmlosen Traditionalisten. Es ist kein Zufall, dass die Vorbilder von Marcel Lefebvre Kollaborateure des Vichy-Regimes waren.                    siehe  http://debatte.welt.de/kommentare/115479/gefaehrliche+extremisten            

       

                                                                                               KATHOLISCHE KIRCHE - Bischof Mixa buhlt um Sektierer

      Der umstrittene Bischof Walter Mixa hat 30 Anhänger der sektiererischen Glau- bensgruppe "Marienkinder" gefirmt und damit in die Kirche zurückgeholt. Dabei galt die Gruppe katholischen Kritikern noch vor einigen Jahren als verdächtig, ihr Anführer gar als "Psychopath". Manchmal ändern sich die Dinge nur langsam. Mehr als 350 Jahre brauchte die katholische Kirche, bis Papst Johannes Paul II. Galileo Galilei rehabilitierte. Manchmal aber ändern sich die Dinge vergleichsweise schnell - so wie in der Diözese Augsburg. Dort firmte der umstrittene und als erzkonservativ geltende Bischof Walter Mixa im vergangenen September 30 Mitglieder der sektiererischen Glaubensgruppe "Marienkinder" - obwohl das Bistum Augsburg noch im Jahr 2000 ausdrücklich auf die bizarren Umtriebe hingewiesen hatte.                                                                                                                         siehe http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,611398,00.html                

       

      Nach heftiger Kritik an ultrakonservativen Thesen - Linzer Weihbischof gibt sein Amt auf

      Nach zunehmenden Protesten innerhalb der katholischen Kirche hat der umstrittene österreichische Priester Gerhard Maria Wagner überraschend auf das Amt als Weihbischof von Linz verzichtet. In einer dem Linzer Bischof übermittelten, knappen Stellungnahme an die Medien erklärte Wagner: "Angesichts der heftigen Kritik bin ich im Gebet und nach Rücksprache mit dem Diözesanbischof zu dem Entschluss gekommen, den Heiligen Vater in Rom um Rücknahme meiner Ernennung zum Weihbischof von Linz zu bitten." Nach Angaben der amtlichen katholischen Nachrichtenagentur Kathpress hat der Vatikan diese Bitte erfüllt.

      Heftige Kritik auch innerhalb der Kirche

      Wagner war von Papst Benedikt XVI. gegen den Willen der meisten Bischöfe ernannt worden. Liberale Pfarrer in Oberösterreich wollten in Kürze eine Art katholisches "Volksbegehren" gegen Wagner starten. Wegen der Empörung, die die Ernennung vor allem unter der katholischen Laienbewegung in Österreich ausgelöst hatte, hatte Wiens Kardinal Christoph Schönborn für Montag ein Krisen- treffen der österreichischen Diözesanbischöfe in Wien einberufen. Die Sondersit- zung soll auch nach dem Rückzug Wagners stattfinden.

      Keine Angst um die Zukunft der Kirche

      In den vergangenen zwei Wochen hatte die Ernennung des ultrakonservativen Geistlichen zudem zu einer Welle von Kirchenaustritten geführt. Wagner hatte sich trotzdem zunächst unbeeindruckt von der weit verbreiteten Kritik an seiner Ernennung gezeigt. "Das prallt an mir ab" sagte er der Tageszeitung "Kurier". Die "Meinung der Welt" und seine eigene würden "halt crashen". Immerhin bekomme er täglich "50 Briefe und 70 E-Mails von Menschen, die sich freuen und mich ermutigen", sagte der Geistliche.                                                                                                siehe  http://www.tagesschau.de/ausland/linzerbischof102.html                                

       

                                                                                Homosexuelle bekennen: "Sind unheilbar!"

      Kirchen-Eklat: Weihbischof Wagner hält Homosexualität für eine heilbare Krankheit. Für prominente Schwule eine zynische Diagnose.

      Zwei Tage bevor sich Österreichs Diözesanbischöfe am Stephansplatz zur Sondersitzung treffen, hat in Wurfweite vom Erzbischöflichen Palais am Samstag eine Demonstration schwulen Selbstverständnisses stattgefunden. Gleichge- schlechtliche Paare trafen sich zum "Kiss in" vor dem Stephansdom, zur Massenküsserei, veranstaltet von Amnesty International. Die "Bewusstseinsschaf- fung gegenüber gleichgeschlechtlicher Liebe" war das Ziel der Küssenden am Valentinstag, am Tag der Liebenden.
      Der Anlass für das öffentliche Schmusen waren schwulenfeindliche Aussagen von Proponenten der Kirche in den vergangenen Tagen. Der designierte Linzer Weihbischof Gerhard Maria Wagner hatte in einem Interview gemeint, es gebe genügend Beispiele dafür, dass Homosexualität heilbar sei. Der Vorarlberger Bischof Elmar Fischer hatte am Mittwoch Homosexualität mit "psychischen Erkrankungen" wie Alkoholismus, die geheilt werden könnten, verglichen. Tags darauf entschuldigte er sich für seine Aussagen: "Ich ging von einem offenkundig nicht mehr letztaktuellen wissenschaftlichen Stand der Literatur aus", ließ Fischer in einer Aussendung mitteilen.                                                                                                   siehe 
      http://www.kurier.at/nachrichten/294889.php

       

      Professoren droht Entzug der Lehrerlaubnis   Bischof geht gegen Papst-Kritiker vor

      Bischof Müller - Ultimatum nach Papst- Kritik                              

      Post vom Bischof                                         Drohung gegen kirchenkritische Professoren

      Wegen des Streits um den Umgang des Vatikans mit der Piusbruderschaft müssen drei Theologieprofessoren um ihre Lehrerlaubnis fürchten. Der als besonders papsttreu geltende Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller drohte ihnen in einem Schreiben mit dem Entzug der Lehrerlaubnis, weil sie eine Petition mit kritischen Tönen gegenüber Papst Benedikt XVI. unterzeichnet hatten.

      Anerkennung der Beschlüsse des II.Vatikanums

      Im Streit zwischen Bischof Müller und den drei Professoren der Regensburger Universität geht es um die "Petition Vaticanum 2" mit dem Titel "Uneinge- schränkte Anerkennung der Beschlüsse des II. Vatikanischen Konzils gefordert". Diese Anerkennung lehnen die Mitglieder der erzkonservativen Priesterbruder- schaft Pius X. ab, darunter der Holocaust- Leugner Richard Williamson.

      Vor allem eine Passage der unter anderem von den drei Theologieprofessoren unterzeichneten Petition löste das Einschreiten Müllers aus. Darin geht es um die Rücknahme der Exkommunikation von Bischöfen der Piusbruderschaft durch Papst Benedikt XVI. "Durch diese Rückwärtswendung wird es zugelassen, dass Teile der römisch-katholischen Kirche - neben vielem anderen - offen Geist und Buchstaben bedeutender Dokumente des II. Vatikanischen Konzils ablehnen dürfen", heißt es dazu in der Petition.                                                                                      siehe  http://www.tagesschau.de/inland/bischofmueller100.html                                 http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1677177_Drohung-gegen-kir chenkritische-Professoren.html                                                                                               http://www.focus.de/politik/deutschland/bischof-mueller-ultimatum-nach-papst-kriti k_aid_372104.html                                                                                                                      

       

                        Walter Mixa: Verglich der Bischof Holocaust mit Abtreibung?

      Der Augsburger Bischof Walter Mixa gerät wegen umstrittener Äußerungen zur Abtreibung und dem Holocaust in Bedrängnis. Der Zentralrat der Juden ist empört, das Bistum spricht aber von konstruierten Vorwürfen. Einem Bericht der „Fränki- schen Landeszeitung“ zufolge hatte Mixa die Zahl der ermordeten Juden im Zusammenhang mit den nach Expertenschätzungen mehr als neun Millionen Abtreibungen in den vergangenen Jahrzehnten genannt. Der Zentralrat der Juden warf ihm daraufhin eine „Instrumentalisierung der Holocaust-Opfer“ vor. Scharfe Kritik kam auch von den Grünen. Die „Nürnberger Nachrichten“, von denen die „Fränkische Landeszeitung“ den Mantelteil bezieht, hatte den Artikel mit den Worten „Holocaust relativiert“ überschrieben. Mit Empörung wies das Bistum Augsburg dies zurück.                                                                                                                siehe  http://www.focus.de/politik/deutschland/walter-mixa-verglich-der-bischof-holocaus t-mit-abtreibung_aid_375526.html                                                                                          

       

      Piusbruderschaft in Deutschland: Demonstrativ papsttreu und offen antisemitisch

      Der Papst hat mit seinen jüngsten Entscheidungen viele Gläubige verunsichert. Kritiker werfen ihm vor, die Kirche zurück ins Mittelalter zu führen. Nach dem Eklat um den Holocaust-Leugner Richard Williamson gibt es jetzt neuen Ärger um die erzkonservative Piusbruderschaft, die der Papst wieder in die katholische Kirche zurückholen will. In Deutschland etwa verbreitet die Priestervereinigung islam- und türkenfeindliche Positionen.                                                                                                       siehe  http://www.tagesschau.de/inland/piusbruderschaft100.html                              

       

      Im Stammhaus der Piusbruderschaft      Wortkarg hinter dicken Mauern

      Der Holocaust-Leugner Bischof Williamson hat einst die Schulbank im Seminar der ultrakonservativen Priesterbruderschaft St. Pius X. gedrückt. Jetzt leiden die Gottesmänner im Schweizer Ecône unter dem Makel. Aber schon ihr Gründervater Lefebvre stand den Rechten nahe. Der hagere Franzose beugt sich vor und mustert durch das Fenster ein Kreuz am Wegesrand. Seine schwarze Soutane liegt eng am Körper, wohlgesetzte Wörter kommen aus seinem schmallippigen Mund. "Ja, wir haben eine gute Aussicht", sagt Benoît de Jorna. Steil ragen die Alpen in den blauen Himmel, sie schirmen das enge Tal nach Norden und Süden hin ab. Im Bett der Rhone wälzt sich eisiges Wasser hinunter zum Genfer See. Nur die wuchtigen Strommasten trüben den Blick ins Unterwallis.
      De Jorna leitet das internationale Seminar der ultrakonservativen Bruderschaft St. Pius X. im Schweizer Ecône. Es ist das Stammhaus des Bundes, das größte und wichtigste Seminar der sechs Piusseminare. "Der Gründer unserer Priesterbruder- schaft, Erzbischof Marcel Lefebvre, entschied sich für Ecône auch wegen der Stille", erzählt Rektor de Jorna. Er öffnet das Fenster, das in die dicke Mauer eingelassen ist. Der Lärm der Welt ist fern.

      Mit der Ruhe ist es jetzt vorbei

      Seit Tagen aber ist es mit der Ruhe um die Bruderschaft vorbei. Ein Skandal erschüttert die Traditionalisten, der Sturm umtost inzwischen den Vatikan im fernen Rom. Papst Benedikt XVI. gerät in Bedrängnis. Man spricht von der schwersten Krise seines Pontifikats. Um der Einheit seiner Kirche willen holte der Heilige Vater aus Deutschland vier Piusbischöfe am 21. Januar in den Schoß der römisch-katholischen Kirche zurück. Benedikts Vorgänger, Johannes Paul II., hatte die vier 1988 exkommuniziert, nachdem der französische Kirchenrebell Lefebvre das Quartett zuvor zu Bischöfen geweiht hatte - gegen den aus- drücklichen Willen des Vatikans.
      siehe 
      http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/1937455_0_2147_im-stammhaus-der-pi usbruderschaft-wortkarg-hinter-dicken-mauern.html                                                

       

                                                                                               Pius-Bruderschaft - Die Rückkehr der ungehorsamen Brüder

      Die Rehabilitierung eines Holocaust-Leugners aus ihren Reihen bringt die konser- vative Priesterbruderschaft Pius X. in die Schlagzeilen. Aber wer sind die Pius- brüder?                                                                                                                                              Der Fall Richard Williamson, der in einem Interview die Judenvergasung durch die Nazis leugnete und die Zahl der Opfer relativierte, hat direkt nichts mit der Ent- scheidung des Papstes zu tun, mehrere exkommunizierte Bischöfe der Pius- Bruderschaft wieder in die katholische Kirche aufzunehmen. Es handelt sich vielmehr um einen Akt der Versöhnung mit den abtrünnigen Traditionalisten.             focus.de/politik/ausland/tid-13267/piusbruderschaft-die-rueckkehr-der-ungehorsa men-brueder_aid_366830.html                                                                    

       

      Pius-Bruderschaft bekräftigt ihre Kritik am Konzil

      Der Generalobere der Pius-Bruderschaft, Fellay, hat Vorbehalte seiner Gemein- schaft gegenüber dem II. Vatikanischen Konzil bekräftigt. „Es gibt einen gefähr- lichen Geist, der das ganze Konzil durchzieht, und in diesem Sinne lehnen wir es ab“, sagte Fellay der französischen Zeitschrift „Famille chretienne“.                            Zwar lehne die Pius-Bruderschaft die Dokumente des Konzils nicht vollständig ab, es gebe allerdings Punkte, die Papst Benedikt XVI. als Ausdruck der Tradition der Kirche bezeichne, obwohl sie es aus der Sicht der Pius-Bruderschaft nicht seien. Fellay warf der römisch-katholischen Kirche vor, sie verzichte durch eine Betonung der Ökumene auf die Bekehrung Andersgläubiger.

      Lehmann kritisiert das Vorgehen des Vatikans

      Der Mainzer Bischof, Karl Kardinal Lehmann, sagte über die jüngsten Einlassun- gen des Lefebvre-Bischofs Williamson, er sei „entsetzt, dass er heute sagt, er muss jetzt erst studieren, und das wird Zeit brauchen“. Lehmann sagte weiter, wenn Williamson nicht klipp und klar die Leugnung des Holocaust zurücknehme, „tritt die Exkommunikation wieder in Kraft. Das ist kirchenrechtlich möglich.“         Lehmann verteidigte den Papst gegen jeden Verdacht des Antisemitismus. Er könne allerdings nicht verstehen, „dass man nicht messerscharf die Bedingungen formuliert und auch veröffentlicht hat, unter denen dann eine Aufhebung der Exkommunikation stattfinden kann“, sagte Lehmann in der ARD und kritisierte das Vorgehen des Vatikans: „Dass in der inneren und äußeren Kommunikation des Vatikans etwas grundlegend verbessert werden muss, das pfeifen doch die Spatzen von den Dächern.“                                                                                                          siehe  http://www.faz.net/s/RubC4DEC11C008142959199A04A6FD8EC44/Doc~E7C6374B BF3D64D7EB0C9CA72FA01CBAE~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefee d                                                                                                                                                        

       

      Mainz/StuttgartÜberprüfung von Pius-Brüder-Schulen gefordert

      Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Hans Joachim Meyer, fordert, die Schulen der Pius-Bruderschaft genau zu prüfen. Nach Recherchen von "Report Mainz" erhielt die Priesterbruderschaft für ihre vier Schulen insgesamt 1,1 Millionen Euro vom Staat.                                                                  siehe  http://www.swr.de/nachrichten/-/id=396/nid=396/did=4488568/13z5217/          

       

      Bischof kritisiert Haltung des Vatikans zur Piusbruderschaft

      Der katholische Bischof von Hildesheim, Norbert Trelle, sieht keine Chance auf eine Annäherung zwischen der Mehrheit der Katholiken und der traditionalisti- schen Piusbruderschaft. «Gefühlt bin ich jedem Lutheraner näher als den Pius- brüdern», sagte Trelle der «Braunschweiger Zeitung» (Freitagausgabe) laut Vorab- bericht. Die Piusbrüder hätten den ihnen eingeräumten Kredit bereits wieder verspielt und sich durch jüngste Äußerungen erneut diskreditiert.

      Trelle kritisierte zudem das Vorgehen des Vatikans bei der Aufhebung der Exkommunikation gegen die vier Bischöfe der Piusbruderschaft, zu denen der Holocaust-Leugner Richard Williamson gehört. «Wie kann es sein, dass bei Vakan- zen in Deutschland ein Jahr lang alles durchleuchtet wird - und dann gibt es hier vier Bischöfe, über die man nicht Bescheid wusste?», fragte Trelle. Den Papst nahm er von seiner Kritik aus. «Ich kann mir nicht vorstellen, dass er davon wusste und es durchgehen ließ», sagte Trelle.                                                                                   siehe  http://www.nealine.de/news/Soziales/Geschichte/bischof-kritisiert-haltung-des-vati kans-zur-piusbruderschaft-1937796289.html                                                            

       

                                                                                 Politiker drohen Piusbruderschaft mit Verfassungsschutz

      Im Streit um die Aufhebung der Exkommunikation von vier Bischöfen der Piusbruderschaft durch Papst Benedikt XVI. haben Politiker der SPD und der Grünen der Organisation mit einer Beobachtung durch das Bundesamt für Verfassungsschutz gedroht.                                                                                                     „Meines Erachtens sollte das Bundesamt prüfen, ob die Voraussetzungen hierfür im Falle der Piusbruderschaft vorliegen. Meiner Auffassung nach gibt es hierfür ernstzunehmende Hinweise“, sagte der Vorsitzende des Innenausschusses des Bundestages, Sebastian Edathy (SPD), dem Handelsblatt. Er warf der Pius- Bruderschaft vor, Grundzüge von Demokratie und Religionsfreiheit abzulehnen.

      Beck kritisiert Piusbruderschaft

      Ähnlich äußerte sich der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen im Bundestag, Volker Beck. Im Grundsatz richte sich die Piusbruderschaft gegen den freiheitlichen, weltanschaulich neutralen Staat, wie ihn das Grundgesetz vorsehe. „Eine Beobachtung der Piusbruderschaft durch den Verfassungsschutz könnte daher von den Gesetzen gedeckt sein“, sagte Beck.                                                siehe  http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M5297ccdabf0.0.html http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/verfassungsschutz-soll-pius-brue der-beobachten;2147722                                                                                                           http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/14/0,3672,7514606,00.html?dr=1                        

       

      Pius-Bruderschaft - Wo Gottes Stellvertreter unterrichten

      Die umstrittene traditionalistische Piusbruderschaft wehrt sich gegen Kritik an ihren Schulen. Die deutschen Piusbrüder zeigten sich am Mittwoch „bestürzt“ und „befremdet“ über die Forderung des Präsidenten des Zentralkomitees der deut- schen Katholiken (ZdK), Hans Joachim Meyer, die Schulen der Gruppierung zu überprüfen.                                                                                                                                    „Hätte er sich im Vorfeld informiert, wüsste er, dass sämtliche Schulen der Priesterbruderschaft St. Pius X. in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Saarland und Baden-Württemberg seit ihrer Gründung unter der Aufsicht der jeweiligen Kultusministerien stehen und den staatlichen vorgegebenen Lehrplä- nen folgen“, sagte der deutsche Distriktobere Franz Schmidberger. Insofern sei Meyers Aussage „geradezu ein Affront“ für die zuständigen Ministerien.

      „Ideale eines christlichen Lebens“

      Schmidberger betonte: „Angesichts des heute überall beklagten Werteverfalls sollte man doch froh sein, dass hier jungen Menschen die Ideale eines christlichen Lebens vermittelt werden.“ Meyer sei eingeladen, sich durch einen Besuch selbst ein Bild von den Schulen der Piusbruderschaft zu machen.                                           siehe  http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E25A58E01 F5DE417B97FFBA03657BBE98~ATpl~Ecommon~Scontent.html                                

       

      Strenge Sitten im Gymnasium der Pius-Bruderschaft

      Ruppichteroth. Sie dürfen keine Hosen tragen, sie dürfen kein Fernsehen schauen, sie dürfen keine Popmusik hören - und sie müssen freiwillig viel beten. 114 Mäd- chen besuchen das St.-Theresien-Gymnasium der erzkonservativen Piusbruder- schaft in Ruppichteroth im Rhein-Sieg-Kreis.

      Und das Land Nordrhein-Westfalen zahlt: jährlich 450 000 Euro.

      Kein Kommentar          

      Die Leiterin des Internats ist nicht zu sprechen. Schwester Michaela zieht sich in diesen Tagen in ihre Festung zurück. Mit dem Rücken zur Welt. Kein Kommentar. Nichts. Und die Dame an der Anmeldung weist höflich jede Nachfrage zurück. „Das ist die offizielle Anweisung von hoch oben.” Schade.                                              siehe  http://www.derwesten.de/nachrichten/wp/2009/2/13/news-110927414/detail.html      

       

      Der ganz normale Wahnsinn im Seminar der Pius-Bruderschaft

      In Deutschland gibt es Aufregung rund um das Priesterseminar der Piusbruder- schaft in Zaitzkofen, Die Gruppierung ist eine von der katholischen Kirche abge- spaltete Gruppierung. Kritiker haben jetzt auf der eigens dafür eingerichteten Website priesterseminar.info schwerste Kritik an der Seminarführung geübt und von „gravierenden Missständen“ in der Organisation und der Art der Priesteraus- bildung gesprochen.
      Erster Kritikpunkt an der Ausbildung ist offensichtlich ein „drakonisch überver- planter“ Tagesablauf, der kaum Zeit für Erholung vorsieht. Wörtlich heißt es auf der Website: „Für persönliches Gebet und Studium bleibt so gut wie keine Zeit, so dass eine wirkliche geistige Entwicklung und Entfaltung praktisch nicht möglich ist. Auch vor dem Einschlafen darf man nicht noch etwas lesen, weil um 22 Uhr das Licht gelöscht werden muss – auch wenn man dann längere Zeit wach im Bett liegt, weil man noch keine Zeit hatte, zur Ruhe zu kommen. Man darf auch nicht – sollte man wach sein - vor 6 Uhr aufstehen. Eine Seminarordnung darf sich nicht an die Stelle Gottes setzen, der mit der Seele auch eigene Pläne hat und dafür Raum braucht.“
      siehe 
      http://www.sekteninfo.net/articles-w-Der+ganz+normale+Wahnsinn+im+Seminar+d er+Piusbruderschaft.html                                                      

       

                                                                                 Kritik am Umgang des Papstes mit Holocaust-Leugner                                              Für Katholiken nicht diskutierbar

      Judenhass sei für Katholiken nicht diskutierbar, sagt der Vatikan. Benedikt XVI. holte jedoch einen Bischof in die Kirche zurück, der den Holocaust leugnet. Im Fall Williamson gehen Bischöfe und Theologen in NRW auf Distanz zum Papst.

      Entfacht hat den Streit die Wiederaufnahme des englischen Bischofs Richard Williamson samt dreier Amtskollegen in die katholische Kirche durch Papst Benedikt XVI. Fast gleichzeitig zu dieser Rehabilitation hatte Williamson - ausgerechnet in einem in Deutschland aufgezeichneten Fernsehinterview und ausgerechnet kurz vor dem Auschwitz-Gedenktag - den Holocaust geleugnet und in Frage gestellt, dass es überhaupt Gaskammern gab. Der Aachener Bischof Heinrich Mussinghoff, der in der deutschen Bischofskonferenz für den Dialog mit den Juden zuständig ist, verurteilte die Äußerungen Williamsons nicht nur aufs schärfste. Er verlangte von allen vier Bischöfen eine eindeutige Absage an den Antisemitismus. Die "Bruderschaft Pius X.", der die Vier angehören, habe bisher die Erklärung des 2. Vatikanischen Konzils zu Judentum und Religionen nicht anerkannt, sagte Mussinghoff. Er sprach deshalb von einem "übergroßen Entge- genkommen des Papstes" und kritisiert damit die Wiederaufnahme der Bischöfe in die Kirche.                                                                                                                                          siehe  http://www.wdr.de/themen/kultur/religion/christentum/konflikte/williamson/index.jht ml                                      

       

      Holocaust-Debatte                                                                        Pius-Bruderschaft beklagt Hetze – und legt nach

      Die ultrakonservative Pius-Bruderschaft sieht sich "bösartigen Angriffen" ausge- setzt. Einer von ihnen – der Brite Richard Williamson – hatte die Ermordung von Juden in den Gaskammern der Nazis bestritten. Die deutschen Pius-Brüder wollen nun jede Stellungnahme verweigern, andere legen kräftig nach. Die erzkonser- vative Bruderschaft St. Pius X. hat die Medien scharf für ihre Berichterstattung über die teilweise Rehabilitierung ihrer vier Bischöfe kritisiert.                                       "Trotzdem wir uns in den letzten Tagen mit aller Deutlichkeit von den Aussagen von Bischof Williamson zum Holocaust distanziert haben, sind wir weiterhin Ziel bösartiger Angriffe vonseiten der Massenmedien", teilte der Distriktobere in Deutschland, Pater Franz Schmidberger, auf der Internetseite der Bruderschaft mit.
      "Wir dienen unserem Herrn Jesus Christus, der fleischgewordenen Wahrheit, nicht dem Vater der Lüge", schrieb Schmidberger weiter.
      "Unsere Worte werden verdreht und bewusst falsch ausgelegt. Deshalb sind wir bis auf weiteres zu keiner Stellungnahme mehr bereit",                                             siehe   
      http://www.welt.de/politik/article3158315/Pius-Bruderschaft-beklagt-Hetze-und-legt -nach.html                        

       

      Der Streit um die Piusbruderschaft und die Folgen

      Es ist noch gar nicht so lange her, da mussten sich die christlichen Kirchen vor einem schleichenden Bedeutungsverlust fürchten. Wo Konsumdenken die Welt beherrscht, tritt Religion und die sie tragenden Institutionen in den Hintergrund. Im Fall der katholischen Kirche kann davon derzeit allerdings keine Rede mehr sein. Seit Papst Benedikt XVI. den Kirchenbann gegen vier Bischöfe der konservativen Piusbruderschaft aufgehoben hat, beherrscht sie die Schlagzeilen. Kirche aktuell – die katholische Kirche und die Priesterbruderschaft St. Pius X. – macht deshalb die katholische Kirchengemeinde in Ettenheim bei einem Info- und Gesprächsabends am kommenden Montag, 16. Februar, 20 Uhr im Pfarrzentrum St. Martin (Rohanstraße) zum Thema.
      siehe 
      http://www.badische-zeitung.de/ettenheim/der-streit-um-die-piusbruderschaft-und- die-folgen--11438246.html                                                                                                  

       

                                                                                 Papst fordert eine "Ökologie des Menschen"

      Papst Benedikt XVI. hat gleichgeschlechtliche Beziehungen mit der Zerstörung der Umwelt verglichen. In seinem traditionellen Jahresrückblick vor der Kurie forderte das Oberhaupt der katholischen Kirche eine "Ökologie des Menschen" und bezeichnete Homosexualität als "Zerstörung von Gottes Werk".                                   In seinem Jahresrückblick vor der Kurie, dem Verwaltungsapparat des Vatikans, hat Papst Benedikt XVI. Beziehungen jenseits der traditionellen heterosexuellen Ehe scharf verurteilt. "Die Kirche soll die Menschen auch vor der Selbstzerstörung schützen", habe der Papst gesagt und eine "Ökologie des Menschen" gefordert.

      Der Angriff auf gleichgeschlechtliche Partnerschaften schloss sich an eine Passage an, in der Benedikt XVI. die Notwendigkeit des Umweltschutzes hervor- gehoben hatte. Die Kirche habe eine Verantwortung für die Schöpfung und müsse diese auch öffentlich wahrnehmen. "Die Regenwälder haben ein Recht auf unse- ren Schutz", zitiert die Nachrichtenagentur Reuters das Oberhaupt der katholi- schen Kirche weiter, " Aber der Mensch als Kreatur hat nicht weniger verdient.“        siehe  http://www.welt.de/politik/article2922598/Papst-fordert-eine-Oekologie-des-Mensch en.html                              

       

      Pius-Bruderschaft                    "Kreuzschändung fataler als Terror"

      Die Piusbruderschaft produziert immer neue Schlagzeilen: Deutschlandchef Schmidbauer hält Kreuzschändung für ein schlimmeres Vergehen als die Anschlä- ge vom 11. September. Unterdessen verlor der Holocaust-Leugner Williamson einen Prozess wegen des berüchtigten TV-Interviews. Der Deutschlandchef der erzkonservativen Piusbruderschaft, Pater Franz Schmidberger, hat die Schändung eines Kreuzes nach Recherchen des SWR-Politmagazins "Report Mainz" mit Terroranschlägen gleichgesetzt. So habe er im Oktober 2001 bei einem Vortrag gesagt, eine Kreuzschändung, bei der dem Heiland etwa ein Arm abgerissen werde, sei objektiv eine schwerere Sünde als der Terroranschlag von New York. Im Interview mit "Report Mainz" habe Schmidberger diese Äußerung bestätigt und verteidigt. Der Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp, bezeichnete diese Äußerung laut Bericht als inakzeptabel.                                                siehe  http://www.ftd.de/politik/international/:Piusbruderschaft-Kreuzsch%E4ndung-fatal er-als-Terror/471988.html

       

      Don-Bosco-Mission: »Pius-Bruderschaft betreibt Etikettenschwindel«

      Bonn – In einer Stellungnahme hat die Don-Bosco-Mission darauf hingewiesen, dass der Don-Bosco-Schulverein, der in einigen Bundesländern Schulen unter- hält, keinerlei Verbindung mit dem Orden der Salesianer Don Boscos hat.                Es sei sehr bedauerlich, dass die Pius-Bruderschaft, die hinter dem Schulverein stehe, den Namen des Ordensgründers und Pädagogen Giovanni Bosco nutze, um ihre erzkonservativen Ziele zu verfolgen. Da Don Bosco als Label nicht geschützt sei, könne sich jeder ungefragt mit dem Namen des populären Heiligen schmücken. Insofern betreibe die Pius-Bruderschaft Etikettenschwindel.

      Der Leiter der Bonner Don-Bosco-Mission, Jean-Paul Muller SDB, betonte in einem Brief an die Freunde und Förderer des Werkes, dass das von der Pius-Bru- derschaft propagierte Menschenbild in keiner Weise der Haltung und den Erzieh- ungsmethoden Don Boscos entspreche. Dieser habe mit Fröhlichkeit, Optimismus und Vernunft die Freiheit und die Entwicklungspotentiale junger Menschen geför- dert. Es sei unlauter und unredlich den Namen Don Boscos zu nutzen, um ein rückwärts gerichtetes, menschenfeindliches Gottesbild zu propagieren. Muller erinnerte daran, dass der Realschule Herz Jesu in Saarbrücken, die von dem Schulverein betrieben wird, aufgrund von Prügelvorwürfen ein Schließungs- verfahren drohe.                                                                                                                             siehe  http://www.orden-online.de/news/2009/02/14/don-bosco-mission-pius-bruderschaf t-betreibt-etikettenschwindel/                                                                                        

       

                                                                                                     Pius-Bruderschaft                                                  Fundamentalisten des Herrn

      In Frankreich fällt die Pius-Bruderschaft immer wieder durch radikale Thesen und Taten auf. Die konservative Vereinigung scheut auch nicht die Nähe zu Rechtsex- tremisten. Für Papst Benedikt war die Rehabilitierung von vier Bischöfen der Bruderschaft Sankt Pius X. eine Herzensangelegenheit. Er wollte endlich eine Wunde schließen, die er als Kardinal nicht heilen konnte. Die Abspaltung der Traditionalisten unter Erzbischof Marcel Lefebvre im Jahr 1988. Nun steht der Papst weltweit in der Kritik, weil er auch den englischen Bischof und Holocaust- Leugners Richard Williamson rehabilitierte. Der Protest überdeckt, dass die Pius-Bruderschaft seit Jahren in Frankreich Skandal um Skandal auslöst. Die Liste der Vorwürfe ist lang: Kontakt zu Neonazis, Kirchenbesetzung, Missachtung von weltlichen Gerichten. Geschadet hat das der erzkonservativen Vereinigung bislang kaum.

      Im Internet, bei Festen und in Broschüren präsentiert sich die Pius-Bruderschaft als wohltätige Gesellschaft: Sie rette alte Kapellen vor dem Verfall, wolle lediglich die Traditionen der römisch-katholischen Kirche bewahren und junge Leute für ihre Gottesdienste und dem Dienst für Gott begeistern. Und in Zeiten, in denen die christlichen Gemeinden über Mitgliederschwund und Priestermangel klagen, Gotteshäuser verkaufen müssen und ihr Einfluss auf die Gesellschaft schwindet, scheinen auch Vertreter der Amtskirche in der Bruderschaft eine Art Jungbrunnen zu sehen.                                                                                                                                          siehe  http://www.zeit.de/online/2009/06/pius-bruderschaft  

       

      Zollitsch erwartet kein Einlenken der Pius-Bruderschaft

      Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, geht davon aus, dass die umstrittene Pius-Bruderschaft nicht auf die Bedingungen der katholischen Kirche eingehen wird. «Ich sehe dort kaum die Bereitschaft einzu- lenken, weil sie sich so festgelegt haben, dass sie sich praktisch selbst aufgeben müssten», sagte der Freiburger Erzbischof dem «Mannheimer Morgen» (Mittwoch- ausgabe).                                                                                                                                        Zugeständnisse in den Gesprächen zwischen Vatikan und Pius-Bruderschaft lehnte Zollitsch ab: «Nicht bei der Lehre. Die Wahrheit ist weder verhandelbar noch teilbar.» Allerdings könne man etwa über die Gestaltung der Liturgie reden, sagte Zollitsch. «Aber das uneingeschränkte Ja zu allen Konzilien und der Lehre der Päpste von Johannes XXIII. bis Benedikt XVI. ist notwendig, um in Einklang mit der Kirche zu stehen.»

      Zollitsch kritisierte Fehler im Vatikan beim Umgang mit der erzkonservativen Bruderschaft: «In Rom hat man zu wenig hingehört, etwa als der exkommunizierte Bischof Bernard Tissier de Mallerais sagte, Joseph Ratzinger habe Irrlehren gelehrt.» Außerdem habe er angekündigt, Rom zu bekehren. «Das ist ein starkes Stück», sagte der Sprecher der deutschen Bischöfe. «Das heißt, die Pius-Brüder erwarten, dass Rom sich ändert, aber sie nicht.» Falls es bei dieser Position bleibe, gebe es keinen gemeinsamen Weg mehr. «Das ist Separatismus, den die Pius-Bruderschaft zu verantworten hat.»                                                                                siehe  http://www.net-tribune.de/article/110209-23.php

       

                                                                                                                                 Neuer Streit - Pius-Bruderschaft weiter ohne Einsicht.       

      Die Priesterbruderschaft Pius X. bleibt offenbar auf Konfrontationskurs zur katholische Kirche. Trotz der Suspendierung durch den Vatikan plant die Gruppe anscheinend neue Priesterweihen. Das berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“. Nach Angaben der Zeitung habe einer der vom Papst begnadigten Bischöfe, der Schweizer Bernard Fellay, für Ende Juni neue Pries- terweihen angekündigt Der Bischof, der diese Weihen durchführt, könnte sich dadurch laut Kirchenrecht automatisch wieder die Exkommunikation zuziehen.                                                           siehe                                                                                                                                                http://www.handwerkermarkt.de/nachrichten/themen-fur-handwerker/handwerk-un d-kirche/neuer-streit.-pius-bruderschaft-weiter-ohne-einsicht                                         http://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1682/nid=1682/did=4482528/1r5nppy/index.h tml                                    

       

      Bischofskonferenz in Hamburg -                     Im Herrenclub des Herrn

      Offizielles Thema auf der Bischofskonferenz ist die Weltwirtschaftskrise, doch nebenbei geht es um die Williamson-Affäre und den Umgang der Kirche mit Kritik.

      So entspannt, so offen kann es zugehen, wenn Geistliche sich treffen, um über Religion zu reden. Oder über Politik, was in diesen Tagen schwer zu trennen ist. In der Aula einer ehemaligen jüdischen Realschule hinter dem Campus der Uni Hamburg ist gerade Kaffeepause eines Gesprächs von Rabbinern und Bischöfen, Frauen sind kaum dabei. Die Stimmung ist so locker, dass der liberale Rabbiner Walter Rothschild aus Berlin nebenher ein Gedichtchen geschrieben hat, das die Debatte zusammenfasst - aber er trägt es mit seinem englischen Akzent so schnell vor, dass es nicht zu verstehen ist. Der Aachener Bischof Heinrich Mussinghoff ist froh, dass nach den "Turbulenzen" der jüngsten Zeit überhaupt alle Rabbiner gekommen sind. Der evangelische Landesbischof Christoph Kähler aus Thürin- gen lobt das lebendige jüdische Ambiente, in dem das Treffen erstmals stattfand. Es habe die "Fähigkeit, miteinander zu sprechen, noch verstärkt", sagt der ortho- doxe Rabbiner Julian-Chaim Soussan aus Düsseldorf. "Das hat uns gutgetan.      siehe  http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/im-herrenclub-des-herrn/                  

       

                                                                                                                                 Holocaust-Leugner - EU-Haftbefehl gegen Williamson gefordert

      Die Forderung, den Holocaust-Leugner Williamson mit einem Haftbefehl zu verfol- gen, wird immer lauter. Die Piusbruderschaft befürchtet derweil: Eine gegen sie gerichtete „Medienkampagne“ sei ein Werk des Teufels. Der CDU-Europaabgeord- nete Elmar Brok hat an die deutsche Justiz appelliert, einen EU-Haftbefehl gegen den Holocaust-Leugner Richard Williamson zu prüfen. „Ich fordere, dass ein europäischer Haftbefehl gegen Bischof Williamson von deutschen Staatsanwalt- schaften geprüft wird“, sagte der Parlamentarier der „Bild“-Zeitung.
      siehe 
      http://www.focus.de/politik/ausland/holocaust-leugner-eu-haftbefehl-gegen-william son-gefordert_aid_376675.html                                                                                    

       

      ARD-Bericht Piusbrüder verbreiten Antisemitismus

      Bei der Auswertung Hunderter Veröffentlichungen der deutschen Sektion der Piusbruderschaft sind wiederholt antijüdische und antisemitische Äußerungen aufgefallen. So heiße es zum Beispiel in einer im Jahr 2000 verbreiteten Schrift: „Es unterliegt keinem Zweifel, dass jüdische Autoren an der Zersetzung der religiösen und sittlichen Werte in den zwei letzten Jahrhunderten einen beträcht- lichen Anteil haben.“ An anderer Stelle werde formuliert: „Das Ausleihen von Geld gegen hohe Zinsen und der so betriebene Wucher... machten die Juden verhasst.“ Der Distriktobere der Piusbruderschaft für Deutschland, Pater Franz Schmidber- ger, sagt in einem Interview des ARD-Magazins „Report Mainz“: „Ein bisschen etwas Wahres ist da schon dran.“ Anliegen der Bruderschaft sei es aber „mit allen Menschen, auch mit den Juden, ein friedliches Zusammenleben zu pflegen.“             siehe  http://www.focus.de/politik/deutschland/ard-bericht-piusbrueder-verbreiten-antise mitismus_aid_369693.html                                                                                                         http://www.20min.ch/print/story/17414650                                                                            

       

                                                                                                                                 Katholische Fundamentalisten hetzen im Internet - Kreuz.net: Hort rechtsextremer Katholiken

      Sie will katholische Nachrichten verbreiten und verlinkt auf seriöse kirchliche Medien: die Internetplattform Kreuz.net. Doch statt zu informieren, werden rechte Parolen verbreitet und antijüdische Ressentiments bedient. Die Amtskirche ist machtlos. Die Kritik an Bischof Williamson wird als "Pogrom", Bundeskanzlerin Angela Merkel als "hechelnde Befehlsempfängerin der Juden" und der SPD-Vorsit- zende Franz Müntefering als "Blut- und Homo-Politiker" bezeichnet. Den eigenen Bischöfen werden "nationalsozialistische Methoden" vorgeworfen, und der Holo- caust wird mit dem "alliierten Bombenkrieg gegen deutsche Zivilisten" gleichge- setzt. Auf Kreuz.net machen meist anonyme Autoren gegen alles Stimmung, was nicht ihrer rechten Weltanschauung entspricht.                                                                 siehe  http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/15/0,3672,7522511,00.html                                                                                

      «Schockierende Enthüllungen« über die Pius-Brüder

      Üble antijüdische Propaganda hält ein belgisches Magazin der umstrittenen Pius- Bruderschaft vor. «Schockierende Enthüllungen« kündigt die jüdische Zeitschrift «Joods Actueel« an, nachdem sie im Internet nach Belegen für die Geisteshaltung der erzkonservativen Gruppierung gefahndet hatte. Vom Gottesmord der Juden ist da die Rede, von der jüdischen Weltherrschaft und ihrem unablässigen Kampf gegen das Christentum.
      «Dies ist in vielerlei Hinsicht schlimmer als die Auslassungen von Bischof (Richard) Williamson, der den Holocaust und das Bestehen der Gaskammern leugnet«, erklärte der Chefredakteur des Magazins, Michael Freilich. Papst Bene- dikt XVI. hatte den Ausschluss von Williamson und drei anderen Pius-Bischöfen aus der katholischen Kirche im Januar aufgehoben und damit weltweite Empörung ausgelöst. Aber Williamson sei ein einzelner «Verrückter, der Unsinn erzählt, und der von praktisch niemandem ernst genommen wird«, meinte Freilich.
      siehe   
      http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=973898&kat=3

       

                                                                                                                                 Heiligenkreuzer Abt: "Williamson ist ein Terrorist"

      Mit für einen Kirchenmann ungewohnt deutlichen und undiplomatischen Worten hat der Abt des Stiftes Heiligenkreuz, Gregor Henckel-Donnersmarck, zur Holo- caust-Leugnung durch den britischen Geistlichen Richard Williamson Stellung bezogen.

      In einem Interview mit der Tageszeitung "Der Standard" (Montag) bezeichnete er den traditionalistischen Bischof, dessen Exkommunikation erst vor wenigen Tagen aufgehoben wurde, als einen "Terroristen" und "Idioten".
      Extreme Dummheit. "Williamson ist ein Terrorist, der eine Bombe gelegt hat. Die Aussagen dieses Idioten sind ein Zeichen extremer Dummheit", kritisierte Henckel- Donnersmarck, warnte aber zugleich: "Aber all die, die jetzt den Papst kritisieren, sind in seine (Williamsons) Falle gegangen und tun genau das, was Williamson beabsichtigt hat. Er ist ein Zündler und will, dass es brennt. Ob er es bewusst gemacht hat, ist fraglich. Er scheint so dumm zu sein, dass man ihm über die Konsequenz seines Handelns nicht alle Übersicht zusprechen kann."
      siehe 
      http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/1768216/index.do                  

       

      Pius-Bruderschaft: Williamson sucht Rat bei Holocaustleugner

      Holocaust-Leugner Bischof Richard Williamson hat sich nach England zurückge- zogen. Noch bietet ihm seine Pius-Bruderschaft offenbar Schutz. Rat hat sich der umstrittene Bischof aber offenbar auch bei David Irving gesucht. Der 2005 wegen Holocaustleugnung verurteilte Revisionist bestätigte das im Gespräch mit stern.de

      Empfangen wurde Bischof Richard Williamson nach seiner Ankunft am Flughafen Heathrow von der britischen Polizei und einer Gruppe Journalisten. Während Kameramänner versuchten, Bilder des umstrittenen Mitglieds der Pius-Bruder- schaft aufzunehmen, und Journalisten ihm immer wieder die Frage zuwarfen: "Was haben Sie zu sagen, Bischof?", lief Williamson zwischen den Polizisten zu einem bereitstehenden Wagen, den Blick stoisch geradeaus gerichtet und ohne ein Wort zu verlieren.                                                                                                                       siehe  http://www.stern.de/politik/ausland/:Pius-Bruderschaft-Williamson-Rat-Holocaustle ugner/655955.html                                                                                                                        

       

                                                                                                                                 Pius-Bruderschaft: Keine Zukunft mehr

      Die Kontroverse um die päpstliche Aufhebung der Exkommunikation von vier Bischöfen der Pius-Bruderschaft macht deutlich: Das Thema Antijudaismus ist nach wie vor hochaktuell. Denn diese Erzkatholiken halten die Juden für mitschul- dig am Gottesmord und rufen zu ihrer Bekehrung auf. Zu Recht stoßen die juden- feindlichen Anschauungen der Pius-Brüder in großen Teilen der Öffentlichkeit auf Empörung und Kritik. Was dabei aber regelmäßig übersehen wird, ist die Tatsache, dass diese gefährlichen Exoten sich durchaus auf das Neue Testament berufen können. Das ist nämlich ebenfalls stark von Antijudaismus geprägt. Demnach gilt: Wenn Christen - mit guten Gründen und in bester Absicht - gegen die Pius-Bruder- schaft Stellung beziehen, brechen sie, ob sie es nun wissen oder nicht, zugleich den Stab über das Grunddokument ihres Glaubens.
      Christliche Judenfeindschaft findet sich bereits im ältesten Text der jungen Kirche: Der Apostel Paulus spricht im ersten Brief an die Thessalonicher in Anlehnung an antiken Antisemitismus und christliche Vorgänger von den ungläubigen Juden als solchen, die Gott nicht gefallen und allen Menschen Feind sind, und behauptet, die Juden hätten den Herrn Jesus getötet. Diese antijüdische Entgleisung nimmt Paulus später im Römerbrief zurück und schärft die bleibende Erwähltheit Israels ein.                                                                                                                                                       siehe 
      http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1672583_Kei ne-Zukunft-mehr.html    

       

                                                                                                                                 Bischofskonferenz: Beratungen über Piusbruderschaft

      „Die Leugnung des Holocaust hat in der katholischen Kirche keinen Platz“, betont Erzbischof Werner Thissen. Der Hamburger Oberhirte ist Gastgeber der Frühjahrs- vollversammlung der katholischen Bischofskonferenz, die ab Montag in der Hansestadt tagt.                                                                                                                               Die Frühjahrsvollversammlung tagt erstmals seit der Errichtung der Erzdiözese 1995, die mit der kirchli- chen Gebietsreform nach der deutschen Einigung erfolgte. Thissen begrüßt, dass sich jetzt die gesamte Konferenz mit der Piusbruderschaft befasst.

      Andere Mitglieder der Vollversammlung, der zurzeit 68 Diözesan- und Weih- bischöfe angehören, sehen darin eher eine zusätzliche Belastung der wie üblich randvollen Tagesordnung, und sie befürchten, dass sich die öffentliche Aufmerk- samkeit allein auf diese Kontroverse richtet. Der Mainzer Kardinal Karl Lehmann verteidigte am Wochenende in einem Hirtenwort den Papst nach der umstrittenen Aufhebung der Exkommunikation von vier Bischöfen der Pius-Brüder. „Man verkennt völlig die Einstellung von Papst Benedikt XVI., wenn man sein Verhalten an anderen Maßstäben misst als seinem Auftrag zur Sorge um die Einheit der Kirche“, schrieb er. Es sei geradezu absurd, die Treue des Papstes zum ganzen II. Vatikanischen Konzil , „wo er doch einer der wenigen noch lebenden Konzilstheo- logen ist“. Williamsons Aussagen zum Massenmord an den Juden nannte Lehmann „unsäglich“.                                                                                                                 siehe  http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1233594809944.shtml                                                                            

                                   STREIT ÜBER WILLIAMSON

      Deutsche Bischöfe drohen Piusbruderschaft

      Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz fordert von der Piusbruderschaft klare Worte zum Fall Williamson. Dass dieser seine Holocaust- Leugnung nicht deutlich revidiert habe, sei inakzeptabel. Auch Bischof Mixa wurde bei dem Treffen in Hamburg scharf kritisiert. Die Erwartungen an das Treffen der 67 deutschen Bischöfe in Hamburg sind groß: Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, hat von der Piusbruderschaft ein klares Bekenntnis zum Zweiten Vatikanischen Konzil und zur Autorität des Papstes gefordert. Andernfalls müsse die kürzlich von Papst Benedikt XVI. aufge- hobene Exkommunikation von vier Bischöfen der Bruderschaft wieder in Kraft treten, sagte der Freiburger Erzbischof am Montag in Hamburg.                                      siehe  http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,610893,00.html              

       

      Bischöfe rechnen mit Bruch zur Pius-Bruderschaft

      Die Deutsche Bischofskonferenz rechnet mit einem endgültigen Bruch zwischen der erzkonservativen Piusbruderschaft und Rom. Wenn die Traditionalisten nicht das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965) und die Autorität des Papstes samt Weisungsbefugnis anerkennen, «dann gibt es für sie keinen Platz in der Kirche», sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, am Montag in Hamburg. «Dann wäre die Folge, dass tatsächlich fest- gestellt wird, sie gehören nicht dazu. Die Exkommunikation tritt wieder in Kraft», sagte Zollitsch zu Beginn der Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofs- konferenz in Hamburg. Zollitsch kündigte an, nächste Woche Papst Benedikt XVI. in Rom zu treffen und ihm dabei die Haltung der deutschen Bischöfe zu vermitteln.

      Benedikt XVI. hatte im Januar die seit 1988 bestehende Exkommunikation aller vier Bischöfe der Piusbruderschaft, darunter der Holocaust-Leugner Richard William- son, aufgehoben in der Hoffnung, eine endgültige Kirchenabspaltung zu verhin- dern.                                                                                                                                                    siehe  http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/detail_dpa_20513998.php

       

                                                                                                                                 Frontalangriff gegen die Pius-Bruderschaft

      Nachdem das Motu Proprio die Versöhnung mit den Lefebvristen nicht zustandegebracht hat, versucht es eine britische Wochenzeitung

      „Wir von der Zeitung ‘The Catholic Herald’ haben schon seit einiger Zeit gewusst, dass Richard Williamson – einer der vier Bischöfe der Piusbruderschaft, der im Jahr 1988 von Erzbischof Marcel Lefebvre konsekriert wurde – ein Antisemit ist.“ Das erklärte ein Editorial vom 5. März in der katholischen Wochenzeitung ‘The Catholic Herald’, die in London publiziert wird.
      Mons. Williamson ist gegenwärtig Regens des Priesterseminars der Piusbruder- schaft in Argentinien. Er ist ein ehemaliger Anglikaner, der im Jahr 1971 katho- lisch und 1976 zum Priester geweiht wurde.
      Der Chefredaktor von ‘The Catholic Herald’ ist Damian Thompson, der sich in der Vergangenheit sehr für die Alte Messe Ein glorreiches JahrDie Gläubigen der Alten Messe gehörten zur einzigen Minderheit, der die zeitgeistigen Dinosaurierbischöfe nicht in den Hintern gekrochen sind.                                                                                         siehe 
      http://www.kreuz.net/article.6803.html            

       

                                                                                             Gottesdienst: Wie die Pius-Bruderschaft in Berlin wütend betet

      Die Pius-Bruderschaft steht nach der Holocaust-Leugnung durch Richard Williamson im Kreuzfeuer der Kritik. Doch ihre Gottesdienste sind weiter gut besucht, auch in Berlin. Prior Bruno Steinle liest hier die lateinische Messe - vor wütenden Gläubigen. In der Kontroverse über den Umgang des Vatikans mit dem Holocaust-Leugner Richard Williamson und der ultrakonservativen Pius-Bruder- schaft hat sich der Ton verschärft: Der deutsche Distriktobere Franz Schmidber- ger hat sich am Donnerstag gegen einen gleichberechtigten Dialog mit den Juden ausgesprochen. In einem Rundfunk-Interview kritisierte er außerdem das Sexualleben des Propheten Mohammed. Dieser habe mit einem acht- oder neun- jährigen Mädchen geschlechtlichen Umgang gepflegt, dies bezeichne man „nach der heutigen Terminologie tatsächlich als Kinderschänder“. Zur vom Vatikan gefor- derten Klarstellung wollte sich die Pius-Bruderschaft nicht äußern. Zwei Frauen ziehen zielstrebig die Holztür auf. Daran hängt ein Zettel: „Hausverbot für alle Journalisten“.                                                                                                                                 siehe  http://www.morgenpost.de/berlin/article1028781/Wie_die_Pius_Bruderschaft_in_B erlin_wuetend_betet.html

       

      Piusbruderschaft: Fassungslose Gläubige        Piusbruderschaft: Katholiken diskutierten in St. Josef

      Stadtdekan Hubertus Förster hat während seines Gottesdienstes in St. Josef eindeutig Stellung bezogen: Er kritisierte das Vorgehen des Vatikans und betonte, man dürfe nicht hinter das Zweite Vatikanische Konzil zurückfallen. In der anschließenden Diskussion brachten Gemeindemitglieder ihr Unverständnis über die Aufhebung der Exkommunikation von vier Bischöfen der Piusbruderschaft zum Ausdruck.
      Das antijüdische Gedankengut der Piusbruderschaft sei seit langem bekannt, sagte Förster kurz vor Ende des sonntäglichen Gottesdienstes in St. Josef. «Es ist ein schlimmer geistiger Bodensatz, auf dem diese Bruderschaft steht.« Ihm sei daher unverständlich, dass «die vatikanische Diplomatie massiv versagt hat«. Förster wunderte sich auch, weshalb der Papst die Entscheidung über die Aufhe- bung der Exkommunikation der vier Bischöfe aus der Hand gegeben habe. Es sei zu befürchten, dass dies alles das Papstamt schwäche.
      Überholte Vorgehensweise des Vatikans
      Aber zugleich betonte er, es sei sicher nicht Absicht des Papstes gewesen, einen Holocaust-Leugner zu rehabilitieren - einer der wiederaufgenommenen Bischöfe, Richard Williamson, leugnet den Holocaust an den Juden; der Vatikan forderte Williamson kürzlich auf, sich davon zu distanzieren, bislang vergeblich.                     siehe 
      http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=964960&kat=10&man=3                  

       

                                                                                                                                 Pius-Bruderschaft widersetzt sich weiterhin dem Papst

      Die erzkonservative Pius-Bruderschaft ist auch nach der Versöhnungsgeste von Papst Benedikt XVI. weiter auf Konfrontationskurs zur katholischen Kirche. Für Ende Juni sei ein Termin für Priester- weihen angesetzt, die den vier abtrünnigen Bischöfen der traditionalistischen Gemeinschaft eigentlich verboten sind, berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger".                                                                                                     Am vergangenen Sonntag, und damit nach Rücknahme seiner Exkommunikation durch den Papst, habe der Obere der Bruderschaft, der Schweizer Bischof Bern- herd Fellay, angehenden Geistlichen im Priesterseminar der Pius-Bruderschaft in Zaitzkofen bei Regensburg so genannte "niedere Weihen" gespendet, heißt es in dem Zeitungsbericht. Fellay ist wie die anderen abtrünnigen Bischöfe der Pius- Bruderschaft weiter suspendiert und darf keine Sakramente spenden.                       Der Trierer Kirchenrechtler Peter Krämer wertete die Weihehandlung im Gespräch mit dem "Kölner Stadt- Anzeiger" als Zeichen dafür, dass die abtrünnigen Bischöfe nicht gewillt seien, sich der Disziplin der katholischen Kirche zu unterwerfen. Insbesondere die geplante Priesterweihe sei ein Akt "bewussten Ungehorsams gegen die Autorität des Papstes".                                                                                              siehe  http://www.markenpost.de/news_Pius-Bruderschaft-widersetzt-sich-Papst-weiterh in_60711.html                

       

                                                                                                                                 Holocaust-Leugner Williamson will deutscher Justiz entkommen

      Die deutsche Justiz ist dem umstrittenen Pius-Bruder Williamson auf den Fersen. Nun meldet sich dessen Anwalt. Der Holocaust-Leugner werde sich mit allen Mittel gegen eine Auslieferung wehren. Der Bischof würde bis in die letzte Instanz gegen eine Auslieferung kämpfen, sagte Kevin Lowry-Mullins der britischen Sonntags- zeitung „Sunday Telegraph“. Er würde „bis zum House of Lords und darüber hinaus gehen“. Der Anwalt, der Medienberichten zufolge schon den Holocaust- Leugner Frederick Toben in London vertreten hatte, betonte, Richard Williamson sei entschlossen, sich jedem Auslieferungsversuch zu widersetzen.                              siehe  http://www.focus.de/politik/ausland/holocaust-leugner-williamson-will-deutscher-ju stiz-entkommen_aid_376026.html                                                                                

       

                                                                                Vatikan-Experte: Austrittswelle wegen Holocaust-Affäre

      Kritik an Pius-Bruderschaft verschärft sich

      Abstimmung mit den Füßen: Offenbar treten zahlreiche Katholiken wegen der Affäre um den Holocaust-Leugner Richard Williamson aus der Kirche aus. Ein Forscher sieht in den ultrakonservativen Pius-Brüdern gar einen Fall für den Verfassungsschutz.                                                                                                                     "Die Austrittswelle hat bereits eingesetzt", sagte der Leiter der deutschsprachigen Redaktion von Radio Vatikan, Pater Eberhard von Gemmingen, der "Passauer Neuen Presse". Austreten könne man allerdings nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz. "In anderen Ländern ist dies gar nicht möglich, weil die Taufe nicht rückgängig gemacht werden kann", sagte von Gemmingen.                                siehe  http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/26/0,3672,7513530,00.html?dr=1                                                                    

       

      Bischof Lorenzo Chiarinelli verweigert Ehe wegen Impotenz

      Der italienische Bischof Lorenzo Chiarinelli verweigert einem impotenten Mann die Eheschliessung, der seit einem Unfall querschnittgelähmt ist. Die Begründung von Bischof Chiarinelli lautet, dass die Ehe nur der Reproduktion dient und ein Impotenter könne dieser Pflicht ja nicht nachkommen.                                                       siehe  http://blog.rainbownet.ch/religion/bischof-lorenzo-chiarinelli-verweigert-ehe-wegen -impotenz                        

                                                                                               "Das ist zynisch und menschenverachtend!"

      KJG-Bundesleiterin Alexandra Schmitz über Satanismus in "Harry Potter", den erzkonservativen Kurs des Vatikans und die angespannte Beziehung junger Christen zu Papst Benedikt XVI. Vor genau fünfzig Jahren hat sich der Vatikan für den Dialog mit anderen Glaubensgemeinschaften geöffnet. Nun sorgt Papst Bene- dikt XVI. mit der Rehabilitierung des Holocaust-Leugners Richard Williamson und der Ernennung eines ultrakonservativen Bischofs für Diskussionen. Wirft das Vorgehen des Papstes die katholische Kirche um viele Jahre zurück? Und: Wie steht es um das Verhältnis der Jugend zum Papst? jetzt.de hat mit Alexandra Schmitz, Bundesleiterin der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG), über die aktuellen Geschehnisse gesprochen.

      Weihbischof Wagner hat außerdem den Hurrikan „Katrina“ eine göttliche Strafe genannt. Ihm zufolge sei es kein Zufall gewesen, dass der Sturm fünf Kliniken zerstörte, in denen abgetrieben worden ist. Wie finden Sie diese Äußerung?
      Um es noch freundlich auszudrücken: unmöglich. Durch den Hurrikan sind so viele Menschen gestorben. Das als Strafe Gottes zu sehen, weil es dort Abtrei- bungskliniken gegeben haben soll, ist zynisch und menschenverachtend. Und großer Blödsinn. Es sind auch Kirchen zerstört worden. Was würde das dann bedeuten?                                                                                                                                        siehe 
      http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/463818  

       

                                                               Papst im Imagetief: Deutschlandbesuch im kommenden Jahr

      Inmitten der Turbulenzen um Holocaust-Leugner Richard Williamson überrascht Papst Benedikt XVI. mit der Ankündigung, nächstes Jahr nach Deutschland zu kommen. Viele Fans hat er hier nicht mehr. In der deutschen Bevölkerung scheint die Zustimmung für den Papst zu bröckeln. In einer repräsentativen Umfrage von Infratest dimap zeigten sich nur noch 42 Prozent der Bundesbürger mit seiner Arbeit sehr zufrieden oder zufrieden. Bei Benedikts Amtsantritt vor fast vier Jahren hatten noch fast zwei Drittel der Deutschen (63 Prozent) von einer guten Wahl gesprochen.                                                                                                                                      siehe  http://www.n24.de/news/newsitem_4816250.html