|
breiten, nicht mehr still unterwürfigen Kirchenvolk längst gibt, dass er längst offen ausgefochten wird. Aufhänger waren zweifellos die zahllosen Verbrechen, die von vatikanischen Würdenträgern - Priestern - Mönchen - Nonnen - Bischöfen und Kardinälen - an widerstandsunfähigen Kindern begangen wurden siehe www.brakhage.info/vatikan und folgende Seiten. Endlich wurde der Mantel des Schweigens von furchtbaren Verbrechen an Kindern gelüftet, kam ein erster Teil dieser Ungeheuerlichkeiten ans Tageslicht, - was u.a. zu zahllosen Rücktritten verschiedener Kirchen- würdenträger führte und bis zur Zeit die Kirchen in eine tiefe Vertrauenskrise schleuderte, aus der ein Entkommen vor- erst nicht erkennbar ist. In Meinungsumfragen machen die Bundesbürger kein Hehl daraus, dass sie keiner der beiden großen Kirchen eine ehrliche, aufrichtige Aufarbeitung dieser Verbrechen zutrauen, dass sie befürchten, dass wieder alles vertuscht wird und irgendwann wieder in Vergessenheit gerät. Es ist ja kein Zufall, dass der deutsche Papst Benedikt in Deutschland bei weitem nicht mehr so ein gerngesehener Gast ist wie vor ein paar Jahren noch.
Fakt ist, die Kirchen haben sich bereits zum Teil wieder durchgesetzt, haben ihren Standpunkt für eine Aufarbeitung der Verbrechen wieder einmal der Gesellschaft und der Real-Politik aufgezwungen. Opferverbände und Opfervertreter, Zeitzeugen und die Opfer selber werden am sogenannten “Runden Tisch” keinen Platz und keine Rederecht bekom- men, man will sich von Seiten der Kirchen mit ihnen nicht an einen Tisch setzen und eine ehrliche Aufarbeitung zumin- dest versuchen. In den USA tricksen sich die Jesuiten aus den Schadensersatzzahlungen an zig-tausende Opfer her- aus, indem sie einfach Insolvenz anmelden und somit jeglicher Rechtsanspruch auf Schmerzensgeld für die Opfer verloren ist. In Irland treten reihenweise die Bischöfe zurück, ebenso in vielen anderen Ländern. Ein brasilianischer Bischof gibt vor laufenden Fernsehkamers offen zu, dass er zu seinen Vertuschungen von Kindesmissbrauch steht: “Lieber vertuschen, als einen unserer Priester verraten ...” - und bleibt als Vertreter des Vatikans hochangesehen und juristisch unbehelligt. Vieles davon können Sie auf dieser HP auf den Seiten www.brakhage.info/vatikan und folgende Seiten nachlesen.
Aber selbst das ist nur die Spitze des Eisbergs, der bekanntlich zu 90% unter Wasser bleibt.
Hierzulande machen sich die Verlage und Verleger vor Angst in die Hosen, wenn ihnen ein Buchmanuskript vorgelegt wird, dass punktgenau und authentisch genau dieses Thema aufgreift. Dann kommen diese fadenscheinigen Gegen- argumente, die so durchschaubar sind: “Ihr Buch nimmt mir den Leser zu persönlich in die Pflicht ...” - “Mir wäre eine distanzierte, kühl berichtende Schilderung der Zustände wesentlich lieber ...” - “Sie schlagen den Leser mit zu vielen Emotionen, sodass er sich schuldig fühlt ...” - “Das Problem ihres Manuskriptes ist, sie erzählen diese Geschichte nicht, sie machen sie zu intim und persönlich erlebbar, sie nehmen den Leser geradezu zwangsläufig mit in das Erleben, ungeachtet, ob ihm das gefällt oder nicht ...” - “Sie polarisieren mir dieses Thema zu sehr, sie machen sich mit diesem Manuskript zum erbarmungslosen Anwalt für diese Kinder und verletzen den Leser mit ihrer Art der Erzählung ...” - “Dieses Buch liest sich wie ein Frontalangriff auf die katholische Kirche, das ist mir zu heiß und zu riskant ...” - “Wenn wir dieses Buch veröffentlichen, werden wir so viele unserer christlichen und katholi- schen Leser verunsichern und verärgern, dass die nie wieder ein Buch aus unserem Verlag kaufen ...” - “Mit so einem Buch landen wir unweigerlich im Gerichtssaal ...”
Deswegen ist meine Geduld nun erschöpft. Es wird noch ein paar letzte klärende Gespräche mit verschiede- nen Verlagen von meiner Seite geben. Sollten die zu keinem konkreten Ergebnis führen, werde ich diesen Roman endgültig in meinem kleinen Mini-Verlag als e-book auflegen mit Direktvertrieb, das Cover minimal verändert, aber ansonsten ohne Abstriche an den Inhalt. Es wird dann wesentlich preiswerter zu haben sein und leichter zu lesen, denn Sie haben sicher längst mitbekommen, dass der Markt und Preis für e-book Reader auch in Deutschland gewal- tig in Bewegung geraten ist, dass gut handhabbare und durchdachte Lesegeräte inzwischen für kleines Geld zu haben sind. Mir geht es schließlich gar nicht um das große Geld verdienen oder die gigantische Auflage, sondern vor allem darum dieses Thema - vor dem ich mich 40 Jahre gedrückt habe - endlich aufzugreifen und Ihnen eine Geschichte zu erzählen, die nicht leicht zu verdauen sein wird.
Das ist das Logo meines kleinen eigenen Verlags der Produzenten
und das ist das neue, minimal veränderte Cover für meinen Roman über das Schicksal einer Gruppe von Waisen- kindern in einem Heim katholischer Nonnen den unbarmherzigen “Sisters of God”
Wenn Sie mehr darüber wissen wollen - oder sich sogar für dieses Buch interessieren und es haben wollen, klicken Sie einfach auf das Cover und Sie kommen genau auf die richtige Seite und zu mehr Informationen. Ein biss- chen Geduld müssen Sie allerdings noch bis zum Abschluss der letzten Gespräche mit den verbliebenen Verlagen aufbringen, - das ist für mich eine Grundfrage der Fairness denen gegenüber. |